18. November 2011: Bruno Stanek’s Herbstvortrag in Goldau

Das Vollprogramm mit Aktuellem zur bemannten und unbemannten Raumfahrt sowie die schon traditionelle kleine Ausstellung mit aktuellen Raumschiffmodellen von Rudolf Mohr und Bruno EnderLee’s Musikprogramm sorgten für einen gut besetzten Saal. Schon ab etwa 19:30 begann der Vorfilm über spannende Episoden der Raumfahrt, mit Synthesizier-Melodien live von Bruno Ender Lee untermalt – wie 2010. Dabei selten bis nie Gesehenes: Sojus-Start in hoher Auflösung, ebenso Shuttle-Start, Szenen aus der ISS, Pistenlandung eines der letzten Orbiter und natürlich die einmaligen Mars-Landschaftsfilme vom Boden und aus dem Orbit! Vor der Pause kurz vor 21:30 ging es um die Aktualitäten des Weltraumjahres 2011. Derzeit waren die erfolgte Ankunft der seit lahren unterwegs befindlichen Sonden Dawn und Messenger bei Planetoid Vesta bzw. Merkur ein Thema. Juno zu Jupiter ist noch bis 2016 unterwegs und “Pluto Express” ist schon mehr als zweimal näher bei Pluto als von der Erde! Der neue Rover Mars Science Lab stand eine Woche vor dem Abschuss, und am Morgen des Vortrages wurde die bereits auf der Atlas-5-Rakete montierte Sonde MGS an die Stromversorgung einer der bewährten “Nuklearsteckdosen” angeschlossen. Ferner ging es um die bemannte Raumfahrt nach der Ausserbetriebnahme der Space Shuttles und den Bau neuer Raumkapseln durch die NASA und die Privatindustrie. Letztere bereitet die kommerziellen Aktivitäten auf dem Weg zu privaten Astronautentransporten in den Orbit vor. Mit Virgin Galactic beginnt demnächst der Weltraumtourismus mit suborbitalen Flügen in 100 und mehr km Höhe. Die Beantwortung von Publikumsfragen fand vor allem im persönlichen Rahmen in der Pause und am Schluss statt. Im zweiten Teil nach der Pause wurde der in Full HD produzierte Videofilm “Leben im All” gezeigt. Dieser kam dank dem Full-HD-Beamer von AVdistribution in Hünenberg (herzlich verdankt!!) voll zur Geltung. Die im Jahre 2011 eingetroffenen Resultate des Kepler-Teleskopes zur Suche nach extrasolaren Planeten wurden hier bereits mit sensationellen Animationen illustriert, nachdem die komplexen Forschungsmethoden vorgängig mit hoch auflösenden Trickfilmen erläutert worden waren. Stanek zeigte bereits den Anfang des Fortsetzungsfilmes, der im Verlaufe von 2012 ergänzt werden wird. Der Abend dauerte bis zur Verabschiedung der letzten Besucher bis über 23 Uhr hinaus.

Audio-Trailer zum Vortrag bei Radio Central mit Vorschau des Referenten:

TrailerCentral

28. Oktober 2011 Vortrag in Dietwil AG

Wie im oberen Freiamt nicht anders erwartet, wurde es ein festlicher Abend zur Erheiterung vieler Besucher. Nach Saalöffnung um 19 Uhr und Vortragsbeginn um 20 Uhr blieb viel Zeit für eine Pause und Publikumskontakten mit alten Bekannten, die man sonst viel zu selten sieht. Anschliessend Ausklang mit Diskussion in der «Sternenbar». Organisiert von der Kulturkommission Dietwil in der Mehrzweckhalle. Dekoriert mit den immer wieder neuen Raumschiffmodellen von Rudolf Mohr aus Kollbrunn.
Thema waren Resultate der aktuellen Raumsonden bei Merkur Mars, Saturn und dem Planetoiden Vesta. Neues auch von den noch unterwegs befindlichen Sonden zu Jupiter und Pluto. Umgestaltung der bemannten Raumfahrt nach der Ausserbetriebnahme der Space Shuttles und erste Erfolgen bei der Privatisierung der Astronautentransporte ins All und der bevorstehende Beginn des Weltraumtourismus. Zum Schluss blieb noch Zeit für den eindrücklichen Projektfilm zum bevorstehenden Start des nuklear betriebenen und mobilen “Mars Science Lab”, das auf den Start in vier Wochen wartet. Viele Zuhörer wollen auch beim Vortrag in Goldau am 18. November wieder dabei sein.
Der alle Anwesenden begeisternde Abend dauerte sogar für mich bis gegen Mitternacht, und für einige Dietwiler sicher noch länger… Vortragskultur vom Feinsten, so, wie ich sie nunmehr seit 43 Jahren liebe. Dank sei dem Präsidenten der Kulturkommission, Walti Meier!

Bote-Forum Oktober 2011

Erschienen im «Bote der Urschweiz». Woche 42. Zweimal mit Bruno Stanek pro Jahr. Hier einmal als Original-pdf.

Bote-Forum-Oktober-2011

4. Oktober 2011: Gast im myzambo- Kinderprogramm, Schweizer Radio und Fernsehen

17:45 auf TV SF 2, 20 Minuten, live, mit Kindern, für Kinder. 19:05 bis 20 Uhr auf DRS1 Radio, live, in ähnlichem Rahmen. Ein Highlight blieben die beiden elfjährigen Co-Moderator(inn)en. Im privaten Gespräch stellten sie sehr gescheite Fragen. In der Sendung kamen sie weniger dazu. Vielleicht schreibe ich das Buch unter dem Titel «Wie man intelligente Antworten auf dumme Fragen gibt» doch noch! Die Erfahrungen mit den eigenen Söhnen, 40 Jahren Schulvorträgen und Ferienpässen halfen mir immerhin, zusammen mit solchen beim Fernsehen des 21. Jh. das Möglichste zu tun: ohne Vorbereitungsmöglichkeiten bei Zuschauern einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Nicht ganz trivial, wenn Antworten nicht einmal so lange sein dürfen wie unvollständig gestellte Fragen zu eigentlich anspruchsvollen Themen.

Samstag 1. Oktober 2011 im Rest. RUNWAY 34 am Flughafen Zürich

Vortrags-Dinner. Apéro ab 18 Uhr. Drei Vortragssegmente ab 19 Uhr zwischen den einzelnen Gängen von Vergangenheit über Gegenwart bis Zukunft. Thema war eine in Raum und Zeit möglichst umfassende Standortbestimmung aktueller ausserirdischer Themen. Gespickt mit vielen Anekdoten, meist aus erster Hand. Das Lokal bietet die originellste Aviatiker-Atmosphäre, die mir v.a. hierzulande je begegnet ist. Darüber hinaus eine ausgezeichnete Küche. Das ideal besetzte Lokal bot jedem Gast einen perfekten Blick auf eine der beiden riesigen Leinwände. Ende des festlichen Abends um etwa 22:15 Uhr, dann noch gemütliches Zusammensein mit Gästen und darunter vielen Aviatikern aus diversen Epochen.

Genaue Postadresse von RUNWAY 34: Rohrholzstrasse 67, 8152 Glattbrugg/ZH
(hinter dem Werftareal der Swiss, tatsächlich genügend Parkplatz – wo findet man das noch?)

Näheres dazu im Rückblick:   Einl_Stanek

24. September ab 17:30 im Gersag-Zentrum in Emmen

Ein Kurzvortrag im Anschluss an die Tagung der Funkamateure der USKA (Union Schweizer Kurzwellen-Amateure, die längst auch über Satelliten kommunizieren) über das Neueste in der Raumfahrt, gefolgt vom faszinierenden Schlussteil des Videofilms «Flugjahre zum Mond». Das Referat wurde von der Vereinigung geöffnet für interessierte Nichtmitglieder, die gerne wieder einmal einen Stanek-Vortrag hören möchten. Das Referat bestand schliesslich aus einer kurzen Einführung und Teil 2 und 3 des Filmes «Flugjahre zum Mond». Dies angesichts des hoch interessierten und motivierten Publikums, das zum Abschluss einer sicher anstrengenden Tagung etwas «ganz erbauliches» verdient hatte! Gefolgt vom Hinweis darauf, dass ein zeitlich unbeschränkter Vortrag auf die Aktualitäten von 2011/12 am 18. November im nahen Arth-Goldau zu hören sein wird. Erfreulich viele Zuhörer äusserten spontan die Absicht, auch dort wieder zu erscheinen.

Aktuelles von und mit Bruno Stanek abrufbar unter “Blog zum Tag” in der Menü-Leiste!

Bote-Forum Juni 2011

Bedenkenswertes von Japan bis Libyen

Goldau wäre nicht das Eisenbahnerdorf geworden, wenn man in der Schweiz nach dem 14. Juni 1891 alle weiteren Ausbauten unseres Schienentransportwesens eingestellt hätte. Damals fuhr ein Personenzug über die noch von Gustav Eiffel gebaute Birs-Brücke bei Münchenstein, welche einstürzte und 78 Menschen in den Tod riss. 171 Reisende wurden bei diesem bis heute grössten Eisenbahnunglück in der Schweiz verletzt. Damals erlitt jedes Land eine ähnliche Katastrophe und nebenher wurden wöchentlich Dutzende wegen der lebensgefährlichen Dampf-Technologie verbrüht oder getötet, weil auch bei stationären Anwendungen immer wieder Kessel explodierten.

Kürzlich ereilte es in Nordostdeutschland einige Dutzend Automobilisten, die «ihre Geschwindigkeit nicht den örtlichen Verhältnissen angepasst» hatten. Wegen Trockenheit, Staub und Windböen bis 90 km/h war bei Rostock die Sicht plötzlich auf unter 10 m gesunken. Massenkarambolage wie im Winter! Acht Tote, 131 Verletzte, total überforderte Krankenhäuser, während zwei Tagen geschlossene Autobahn, welche wegen aufgebrochener Betonfahrbahn durch brennende Fahrzeuge total erneuert werden muss. Diskussionen, ob man auf diesem Teilstück die bisher unbeschränkte Höchstgeschwindigkeit limitieren soll. Theoretisch darf man in Deutschland mit 200 oder 300 km/h fahren, «wenn es die örtlichen Verhältnisse erlauben».

In der Schweiz starben allein seit dem Erdbeben und Tsunami in Japan am 11. März 2011 mehr als acht unvorsichtige Skifahrer bei Lawinenniedergängen. Und dies, ohne dass hinterher alle Skis im Lande eingezogen und als Sondermüll zwangsentsorgt werden. Diese acht im Vergleich zu weit über 20’000 unschuldigen Japanern, denen die historisch schlechten Manieren von Mutter Natur einmal mehr zum Schicksal geworden waren. Inklusive den beiden Arbeitern, die im Keller des Kernkraftwerkes Fukushima gleich nach dem Tsunami ertrunken sind.

Seit Wochen sprechen die Medien aber fast nur noch von den «Opfern im grössten anzunehmenden Unfall» (GAU) eines KKW. Was war passiert? Die haushohe Flutwelle, die ganze Stadtteile weggeschwemmt hatte, scheiterte zwar zunächst an einer Zerstörung des Kraftwerkes, aber der Stromausfall in halb Japan überforderte die Notkühlung der Brennstäbe im nuklearen Teil, so dass rasch Alternativen gefunden werden mussten. Weil die beiden vom Beginn der 1970er-Jahre stammenden KKW wegen Meerwasserkühlung an der Küste gebaut wurden, waren sie nur vor Tsunamis der Grösse geschützt worden, die man aus der Geschichte kannte. Dies galt auch für eine Nachbarstadt, wo man eine 9 m hohe Strandmauer gebaut hatte, welche diesmal aber den 12 m hohen Wellen nicht genügte.

Wer die übertrieben einseitige Berichterstattung über die tragischen Ereignisse mitverfolgte, dem stach vor allem penetrante Panikmache in die Augen. Medienleute, die sonst täglich den schriftlichen Beweis liefern, dass sie Kilowatt nicht von Kilowattstunden unterscheiden können, die selten einen Unterschied machen zwischen Milli- und Mikroeinheiten bei Strahlenwerten, die nicht wissen, dass Isotope mit Hunderttausenden von Jahren natürlicher Halbwertszeit nur schwach strahlen, während die stark strahlenden Formen gewisser Elemente aus kurzfristigen Kernreaktionen schon binnen Tagen oder Wochen zerfallen – sie laufen Amok.

Mit der Empfehlung von Perpetuum Mobiles wie «Speicherkraftwerken zur Stromerzeugung» ziehen sie die Augenbrauen jedes technisch Gebildeten hoch. Sie vermischen ihr Unwissen zu einem Brei, der nur auf eines ausgerichtet ist: Panik beim Bürger auszulösen, weil nur damit sinnlose Massnahmen akzeptiert werden und bei der nächsten Sachvorlage zu Energiefragen entgegen den eigentlichen Interessen abgestimmt wird. Dies in einem Umfeld, wo in der Schweiz Tausende und in Deutschland Zehntausende von Ingenieuren und technischen Berufsleuten fehlen, welche die Zivilisation dringend bräuchte und welche Leser und Zuschauer weit zuverlässiger informieren könnten.

Es wird zwar zugegeben, dass «Tschernobyl» in der damaligen Sowjetunion ein viel gravierender Störfall war als Fukushima. Wenn auch immer noch harmloser als die unzähligen Verstrahlungen ganzer Landstriche, welche im Sibirien der 1950er-Jahre zur Pionierzeit der von Russland noch recht unvorsichtig vorangetriebenen Nukleartechnologie passiert waren. Die Medien sind derzeit die einzigen Kriegsgewinnler im Desinformations-Kampf gegen eine vernünftige Energiepolitik. Schliesslich werden Alle, Volk und Industrie, die Zeche dafür bezahlen. Heute würden in den ersten 24 Stunden nach dem Ausfall der Schweizer KKWs allein in Spitälern und bei Verkehrsampeln mehr Menschen sterben als die 31 damals in Tschernobyl bei den Aufräumarbeiten. Nicht zu sprechen von den täglich 100 Toten bei Verkehrsunfällen allein auf europäischen Strassen!

Ein Rätsel bleibt nur, weshalb ausgerechnet die in vielerlei Tönen schillernden Grünen am ungeduldigsten in den Abgrund drängen, indem sie auf den Mangelwirtschafts-GAU früherer Jahrhunderte hinarbeiten. Und jene «alternativen» Windkraftwerke und Solaranlagen verhindern, welche sie eben noch als «Alternative» gefordert haben. Als ob sie schon wüssten, dass jene bald sehr viel mehr Schrott liefern werden. Noch schwieriger zu erklären ist die Unlogik, dass Gaskraftwerke trotz Frontalkollision mit der «CO2-Problematik» salonfähig gemacht werden. «Alternativ» laufen wir garantiert in echten Strommangel hinein. So, wie einige Euro-Länder (z.B. Dänemark), in denen die Lichter nur dank französischem Atomstrom noch nicht ausgegangen sind.

Eigentlich würden noch weitere Grotesken Aufmerksamkeit verdienen. Der tschechische Schriftsteller und Politiker Vaclav Havel hat es kürzlich als scheinheilig bezeichnet, wie wir Europäer den Diktator Ghadaffi erst jetzt als das bezeichnen, was er schon immer war. Wie Saddam Hussein wurde er verharmlost, obwohl man doch nach Hitler gelobt hätte, gefährliche Diktatoren dürfte man nie mehr gewähren lassen!

Die Geschichte wiederholt sich ständig. Als der damalige US-Präsident Ronald Reagan den gleichen Ghaddaffi schon 1986 nach dem Terroranschlag auf eine Berliner Disco gezielt aus dem Verkehr ziehen wollte, da wurde jener vom italienischen Geheimdienst gewarnt und konnte rechtzeitig aus dem bombardierten Palast in Tripolis fliehen. Dies war noch vor seinem Bombenanschlag auf ein voll besetztes Grossraumflugzeug über Lockerbie.

2011 wurde Libyens Luftabwehr erneut über Nacht  mit Marschflugkörpern der US-Mittelmeerflotte ausser Betrieb gesetzt. Nachdem diese schwierigste Phase ohne zivile Opfer vorüber war, überliessen die USA die Unterstützung der libyschen Opposition den näher gelegenen Ländern, um nicht selber als Kriegstreiber dazustehen. Seither hat sich Ghaddaffi wieder erholt. Er treibt noch heute sein Unwesen, und Tausende sind wegen ihm gestorben. Einzig zielgenaue US-Drohnen behindern seine Schergen neuerdings wieder beim Morden.

Haben Sie den Eindruck, von unsere Medien auch darüber fair, in unserem Interesse und umfassend informiert zu werden?

Bruno Stanek zu 50 Jahre Bemannte Raumfahrt

Interview auf DRS4 (Digitalradio)

Interview auf Radio Central Schwyz / Brunnen

Radio Central Gagarin Mitschnitt 2

Radio Central Gagarin Mitschnitt 3

Zum Wahnsinn dieser Tage um den 1. April 2011

“Die Faktenkundigen sind die Spielverderber der Paniker”

Klare Worte vom humanistischen Pressedienst im Zeitalter der technisch-wissenschaftlichen Kakophonie:

http://hpd.de/node/11345?page=0,0

Die Medien sind derzeit die einzigen Kriegsgewinnler im Desinformations-Kampf gegen eine vernünftige Energieproduktion. Sie verdienen ein Schweinegeld mit Falschinformationen, und schliesslich werden Alle, Volk und Industrie, die Zeche dafür bezahlen.

Besonders typisch wird, wie beim Mühlespiel, “Figgi und Müli” gespielt, wo vor allem der Ehrliche immer zum Verlierer wird:  Entweder blufft man mit langen Halbwertszeiten, sagt aber nicht, dass jene Isotope schwach strahlen und sich über die langen Zeiträume (wie in der Natur) bis zur Bedeutungslosigkeit verdünnen, und seit Jahrmilliarden in einem niederen Gleichgewicht verbleiben. Ein andermal gibt man meist auch noch falsch überhöhte Intensitätswerte an, sagt aber nicht, dass die Strahlungen genau dieser Isotope mit kurzer Halbwertszeit binnen Tagen und Wochen bis zur Unmessbarkeit absinken.

Ein Rätsel bleibt nur, weshalb ausgerechnet die Grünen am ungeduldigsten in den Abgrund drängen, indem sie auf den Mangelwirtschafts-GAU früherer Jahrhunderte hinarbeiten. Und jene “alternativen” Windkraftwerke und Solaranlagen verhindern, welche sie eben als “Alternative” gefordert haben. Als ob sie wüssten, dass jene ganz im Gegensatz zur Kernenergie an ihren niederen Leistungsdichten und bald sehr viel Schrott scheitern werden. Für jene mit der Kontrastfarbe von Grün wäre solche Kontraproduktivität ja noch verständlich. Wer nämlich beklagt, dass es in jedem Fall ungerecht sei, wenn es Einigen noch etwas besser geht als Anderen, den hat der Neid bald am Punkt, wo er lieber sieht, dass es Allen schlecht geht. Spätestens seit den Alten Römern war der Raubbau an der Natur viel nachhaltiger als in der Neuzeit und der Lebensstandard vergleichsweise katastrophal. Beispiel gefällig?

http://stanek.ch/wordpress/weltgeschehen/2001/11/waldsterben-mal-anders-bilder-aus-sbb-kalender-1882-1982/

Heute würden in den ersten 24 Stunden nach dem Abstellen der Schweizer KKWs allein in Spitälern und bei Verkehrsampeln mehr Menschen sterben als bei den «Super-GAUs»  der Presse seit Tschernobyl. Oder, wie alle 24 Stunden, täglich, Jahr und Tag, bei Verkehrsunfällen allein auf europäischen Strassen! Während in Fukushima zwei Arbeiter als bisher einzige Opfer im Keller des Kraftwerks schon beim Tsunami ertrunken sind, starben acht Skifahrer allein in den Schweizer Hochalpen an ihrer Unvorsichtigkeit. Und dies, ohne dass hinterher alle Skis im Lande eingezogen und als Sondermüll zwangsentsorgt werden.

Noch eine höhere Dosis gefällig? Bitte schön: Beda Stadler, Immunologe an der Uni Bern, bekommt das Wort:

http://asteinerch.blogspot.com/2011/03/rauchzeichen-uber-fukushima.html