Zwei recht gute Videofilme, wie man sich einen SpaceX-Mondflug vorstellen kann

Zwar nicht von SpaceX selber produziert – dies überlässt Elon Musk professionellen Filmemachern, die aber alle ambitionierte Weltraumfans sind. Solche, die nur Originalinformationen und Darstellungen der neuesten Planung verwenden. Dieses Video basiert daher bereits auf der neuen «geflügelten» Form des «Big Falcon Spaceship» (BFS) vom September 2018. Als Beispiel-Mission wurde eine Mondumfliegung mit Rückkehr zur Erde gewählt. Eine solche wäre der erste grosse bemannte Flug weiter weg von der Erde, nachdem der Start in eine Erdumlaufbahn und die Rückkehr zur Vertikallendung am Startplatz die Testphase bis etwa 2021/22 erfolgreich überstanden hat. Auch viele Phasen eines Marsfluges würden zunächst ganz ähnlich aussehen.

2019 sind die ersten Hüpfer-Testflüge mit der Erststufe (BFR) und Zweitstufe (BFS) in Boca Chica (bei Brownsville, Südtexas) geplant, und aufgrund der gemachten Erfahrungen sind durchaus erneute Änderungen der Architektur zu erwarten, aber kaum mehr so grosse wie zwischen den jährlichen Ankündigungen vom Herbst 2016, Herbst 2017 bis 2018. Dieses Video gibt einen knappen Überblick über die Raumschiffe und Flugphasen, wie sie in meinen Vollprogramm-Vorträgen jeweils in zweimal einer Stunde mit Pause gemäss der neuesten Planung detailliert behandelt werden.

Auf einer solchen Mission basiert auch die Mondumfliegung, welche der japanische Milliardär Yusaku Maezawa zusammen mit weiteren Passagieren für die erste sich bietende Gelegenheit fest gebucht hat.

Am 17. November 2018 verwirrte Elon Musk seine Freunde des BFR/BFS-Projektes wieder einmal mit der Ankündigung einer «radikal neuen Projektänderung», was aber durchaus auch eine logische Weiterentwicklung sein könnte. Er bezog sich aber scheinbar auf die Architektur seines Mars- und nicht des um einiges einfacheren Mondprojektes. Man erinnerte sich in diesem Zusammenhang an die verrückteste Entwicklungsphase der einstigen Mondrakete von 1960 bis 1962. Da ging es in kurzer Zeit von der nie gebauten Riesenrakete Nova für den direkten Hin- und Rückflug zum Mond über zwei etwas kleinere Saturn-5-Raketen mit Rendezvous in der Erdumlaufbahn vor dem Weiterflug zum Mond – bis man merkte, dass es auch mit einer einzigen Saturn 5 ging, wenn man das Rendezvous in den Mondorbit verlegte und das Mutterschiff gar nicht bis auf die Mondoberfläche schleppte! Vielleicht wartet also mit der «Iteration 2019» erst die geniale Verbesserung auf uns, die nochmals alles raffinierter plant, ohne die Rakete BFR grundlegend zu ändern und das Gesamtprojekt damit zu verzögern. Ich hoffe, spätestens bis zum Herbstvortrag 2019 selber wieder Klarheit zu haben. So, wie im Oktober 1962, als Wernher von Braun und NASA nach schwerem Ringen das Mondlandekonzept definitiv fixierten, das dann bis im Juli 1969 zum Erfolg führte.

Blog ab dem 1. Dezember 2018 bis 31. März 2018

31. März 2019: Hut ab vor Ars Technica, die den Mut hat, ein politisch so gefährliches Thema einer grossen Zahl von kompetenten Forums-Mitgliedern zur Analyse bzw. zum Zerreissen vorzulegen. Hier die davon ausgelöste Diskussion.

30. März 2019: Zur Logik der Elon-Musk-Kritiker, ob bei SpaceX, Tesla, PowerPack-Notstromversorgungen oder seinen Tunnelprojekten: erst ignorieren sie ihn, dann lachen sie über ihn, und nachdem er gewonnen hat, bekämpfen sie ihn. Kommt Ihnen das auch langsam bekannt vor? Unter vielem anderem beim US-Präsidenten…
Ein stimmungsvolles Video vom gestrigen Hopper-Test mit dem Marslander-Prototypen.

29. März 2019: NASA könnte sich bezüglich Effizienz ein Beispiel nehmen. Und jeder Betrachter des 7′-Videos lernt all das, was er schon lange wissen wollte: wie die, die es können, das machen: Raketen bergen!

28. März 2019: Statement aus der Zukunft oder der Gegenwart? «Wenn die EU nicht mehr weiter weiss, wird sie bei der Schweiz um Beitritt nachfragen!»
Heute erneut Test mit Probezündung des Mond/Mars-Hopper, 16-24 Uhr MEZ, Südtexas.

27. März 2019: «Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen». Gelesen im Editorial der Aviatikerzeitschrift Cockpit 3/2019.

26. März 2019: Bezüglich «Künstlicher Intelligenz» (ausserhalb sehr beschränkter Anwendungen wie Schachspielen und Millionen anderer eingeschränkter Denkprobleme wie z.B. die Steuerung selbstfahrender Autos) gibt es nur zwei Ansichten: die von Leuten, welche etwas menschenähnliches programmieren wollten und zumindest gesehen haben, dass sie das Resultat selber nie befriedigt, und solchen, die darüber etwas scheiben oder verkaufen wollen und KI masslos überschätzen. Nun schreibt Heise-online, bei 50% der KI werde geschummelt. Eher mehr! Wen wundert’s?
Der gestrige eine «Preburner-Test» mit der Sauerstoffpumpe im Hopper-Testapparat für den Marslander in richtiger Grösse scheint schon mal gelungen zu sein, ohne Explosion! Der «Auspuff-Dampf» besteht aus etwas H2O, CO2 und noch seeehr viel O2. Gefährlich…

25. März 2019: Früher wurde es wegen Platzmangel immer schwieriger, einen Platz in einem Altersheim zu finden. Inzwischen hört man immer häufiger von Wohn-gemeinschaften mehrerer Senioren und Seniorinnen, ev. sogar einigen jungen Leuten im Bunde, die sich mit ihren noch vorhandenen Fähigkeiten und Budgets gegenseitig unterstützen. Für einen winzigen Bruchteil der oft 10-12’000 Franken pro Monat (dem doppelten Einkommen eines Normalbürgers!), den sie der Aufenthalt in einem gehobenen Altersheim kosten würde. Und ohne den mehr oder weniger sanften staatlichen Druck auf noch nicht enteignete Bürger, das lebenslang abgesparte Eigenheim zu verkaufen und den Erlös in wenigen Jahren für die exorbitanten Kosten im Altersheim plus Steuern und Gebühren zu verheizen.

24. März 2019: Aus dem Buch «Wieviel Irrtum braucht der Mensch» 2006: «Beim Waldsterben haben wir uns getäuscht, aber beim Kyoto-Protokoll haben wir wieder Recht!». «Wegen überdurchschnittlichen Schneefällen muss der Gletscherschwund vorübergehend ausgesetzt werden». Irrtümer werden im Fake-News-Zeitalter rascher produziert denn je. Wer bezahlt eines Tages die absehbaren Folgen davon, dass Irrtümer (auch wenn zumindest ein Ingenieur oder Physiker damit keine Prüfungen bestehen kann) salonfähig geworden sind? Alle!

23. März 2019: 1987: «Wegen anhaltenden Regenfällen muss das Waldsterben auf unbestimmte Zeit verschoben werden» (aus «Sparer leben gefährlich»)
Heute Livestream zum aktuellen Triebwerkstest vom 22.3. in Boca Chica: Erste Zündung des Mond/Mars-SpaceShip-Prototyps von SpaceX. 22 Uhr MEZ?? Bild wird zZ eingestellt. Offenbar erneut nur Betankungstest. Weiter geht’s am Montag…

22. März 2019: Fast jeder Bildschirm im Internet wird in irgendeiner Ecke durch Reklame für digitale Kriegsspiele verunstaltet. Man könnte das durchaus ignorieren, aber es stellt sich die Frage, ob mit dieser Animation zur Zeitverschwendung für gelangweilte Bürger so viel Geld verdient wird, dass sich Dauerwerbung finanziert? Oder will uns «jemand» auf Umwegen mit unseren Steuergeldern das Militär sympathischer machen?

21. März 2019: Eine Dokumentation, die beweist, wie sozialistische Diktatoren gleichzeitig über die Reichen schimpften, aber von deren Geld in Saus und Braus lebten.

20. März 2019: Die NASA hat ständig ein paar nutzlose Staatsprogramme auf Lager, mit denen man die Stimmbürger in einîgen Staaten mit Raumfahrtindustrie bei der Stange halten kann. Beliebt sind solche Projekte, die gar nie fertig werden müssen und es daher auch nie eine Stunde der Wahrheit gibt. Ein (noch) aktuelles ist «Gateway», Grundlagenforschung für Mond- und Marsflüge im St.-Nimmerleinsjahr. Vor Jahren wollte ich es genau studieren wegen einigen himmelsmechanisch anspruchsvollen Aspekten, um für meine Vorträge gerüstet zu sein. Da merkte ich: technologisch äusserst wacklig! Sicher nur, dass jeder interplanetare Flug massiv verlängert und kompliziert würde, ohne Einsparungen zu bringen. Taugt nur für Politik und Gewerkschaften. Die Russen sehen das aus der Ferne glasklar und wollen beim Projekt nicht mehr mitmachen!

19. März 2019: Mir hat’s geträumt: Tesla beendet das Benzinzeitalter, die Saudis müssen zurück von Erdöl (das wir ihnen gefunden haben) zu Datteln und Weihrauch und wollen sich nun an Elon Musk rächen. Sie liefern ihren bei Lockheed Martin bereits mit Verspätung gefertigten Arabsat noch später ab und blockieren damit den Falcon-Heavy-Slot für den Start andauernd. Schade, dass ich keine Krimis schreibe – das wäre das perfekte Thema! Kennt jemand einen Autor, der Zeit und Phantasie hat?

18. März 2019: Man hört immer wieder von Verschwendern in aller Welt. Haben Sie aber auch schon von Billionenverschwendern neben allen Gleichgesinnten im Milliarden- und Millionenbereich gehört? Die gibt’s sogar in Europa, aber nicht wegen einer abgewerteten Währung. Bei uns führen Pensionskassengelder zur Versuchung. Zu Kriegszeiten wurden so ganze Volksvermögen in Luft aufgelöst.

17. März 2019: Im Blog geht es immer wieder um die Ineffizienz von Staatsprogrammen, meist bei Raumfahrtprojekten, aber klärende Antworten darauf findet man nicht im All, sondern bei uns unten auf der Erde. Z.B. auch in der Schweiz.

16. März 2019: Die Aufgaben der NASA bestehen aus zwei Hälften: den Wissenschafts-programmen, meist an den Hochschulen für fixe und relativ kleine Budgets für NASA entwickelt und Raketentechnik in der «Verantwortung» der Hoflieferanten des militärisch-industriellen Komplexes mit unzähligen Beamten, Lobbyisten und gewaltigen Budgets. Erstere sind die Freunde von SpaceX, weil sie ihre Planetensonden dank deren Raketen mehrfach preiswerter starten können, und die bisherigen Abrahmer sind die Feinde von SpaceX, weil sie ihnen das seit Jahrzehnte florierende Geschäft mit geklauten Steuergeldern vermiesen.

15. März 2019: St. Gallen, wo ich die Kantonsschule absolvierte, findet heute neue Wege, um in den Medien beachtet zu werden. Anders als früher, wo seine streng gesiebten Schüler beim folgenden Studium höhere Erfolgsraten nachweisen konnten als in «humaneren» Kantonen. Heute streiken die Schüler, um der ‘”«Klimadebatte»”‘ Nachdruck zu verleihen, wie es in den Medien heisst. Ausgerechnet! Zu meiner Zeit hätte ich da umgekehrt gestreikt und die freien Stunden genutzt, um später für das Studium an anspruchsvolleren Fakultäten noch bessere Voraussetzungen zu haben.

13. März 2019: Ganz langsam beginnt auch die NASA und das US-Militär, auf die preiswerteren Falcon-9-Raketen von SpaceX zu setzen. Unbegründete Zuverlässigkeits- und Präzisions-Argumente, die man früher dagegen vorschob, werden langsam und unauffällig aus der «Propagandaliste» genommen. Auch ein verschwenderischer Staat kann sich nicht dauernd die teuren Raketen der Hoflieferanten leisten.

12. März 2019: Für die Erziehung eines Sohnes braucht es das ganze Dorf. Zur Erziehung einer Tochter genügt die Mutter, aber das Resultat ist meistens auch danach.
Nie etwas von Zicken gehört?

11. März 2019: Die Werbung im Internet macht jenes unangenehm bis unbrauchbar, und wenn es so weitergeht wie bisher, werden wir bald auch im Alltag versheckelt. Jawohl so!

10. März 2019: Die Fake-News-Produzenten von heute sind die Verlierer von morgen. Zusammen mit ihren Claqueuren in fast allen Medien.
News des Tages: der Test-Mars-Hopper von SpaceX steht in Boca Chica parat für die Tests kommende Woche.

9. März 2019: Heute um 14:45 wasserte die vor 5 Tagen zum ersten unbemannten Testflug gestartete Dragon-2-Kapsel im Atlantik östlich Cape Canaveral. Die Berichterstattung von SpaceX war routiniert wie immer, aber die etwas langen Zwischenkommentare von NASA-Vertretern passten nicht ganz dazu, denn jene Organisation hatte bis jetzt v.a. für monate-lange Verzögerungen gesorgt, während SpaceX entscheidend dafür ist, dass die USA ihre Astronauten endlich wieder mit eigenen Raketen und Raumschiffen ins All befördern können! Der Hopper (Prototyp des Mond-und-Mars-Raumschiffes von SpaceX in Boca Chica (Südtexas) wurde erstmals vom Bauplatz zum Startplatz gefahren.Hier HiRes

8. März 2019: Der Ausdruck «Les terribles simplificateurs» ist leider aus der Mode gekommen. Passt haargenau auf alle Klima-demonstrierenden Kantonsschüler in der Schweiz und weiteres Fussvolk der linken Desinformations-Armeen. Nichts gelernt aus dem Waldsterben?

7. März 2019: Schade, haben die Pflanzen und Bäume keine Stimme in der Klimadiskussion. Dann wären die politischen Entscheide zur Unterbindung des Kohlenstoff-Kreislaufs nicht so verkehrt herausgekommen wie beim Homo Sapiens.

6. März 2019: SEC (Securities Exchance Commission) to jail, not Musk! So müsste es eigentlich heissen! Was sonst schon alles probiert wurde, um den Erfolg von Elon Musk zu bremsen, ist nämlich viel krimineller! Er hat in einem seiner gelegentlichen Tweets nur 140 Zeichen, und da können Anwälte, die nichts anderes zu tun haben und für den gleichen Text zwei Seiten bräuchten, immer eine spitzfindige Ungenauigkeit finden. Stattdessen versuchen sie, die Elektrifizierung des Automobils auszubremsen und Verliererfirmen, auch im Raumfahrt- und Batteriesektor, zu schützen – letztlich auf Kosten der ganzen USA. Wenige wissen nach gut 100 Jahren noch, dass der legendäre Erfinder Thomas Alva Edison schon damals mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte.

5. März 2019: Die gestern erstmals an die ISS angekoppelte Dragon-2-Kapsel von SpaceX hat ein neues Kapitel in der Raumfahrt eingeleitet: US-Astronauten können wieder von amerikanischem Boden aus mit eigenen Raumschiffen ins All befördert werden! Gleichzeitig geben sie der Firma SpaceX die Erfahrung, wenn ihre Raketen und Raumschiffe in den nächsten Jahren zum Mond und zu Mars vorstossen und dann private Passagiere an Bord haben.

4. März 2019: Viele Deutsche geben sofort zu, dass ihre Landsleute auf alles, was mit Auto zu tun hat, rein emotional reagieren. Die Lebensqualität wurde einst mit der Höchstgesschwindigkeit seines Autos gemessen, weil man sie auf dem Tacho sogar ablesen konnte. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h beim Überholen bekam nur deshalb nicht die gleiche Bedeutung, weil sie nicht immer gleich ist, nicht ablesbar und einige physikalische Kenntnisse erfordert. Seit elektrische Autos in allen Kategorien an die Spitze gerückt sind, werden die früher alles entscheidenden Zahlen plötzlich als bedeutungslos bezeichnet! Mindestens, bis Europa den Rückstand bei diesen im Alltag in der Tat bedeutungslosen Leistungszahlen wieder etwas aufgeholt hat. Das Buch «Tragbare Opfer» war 1988 seiner Zeit offenbar weit voraus, doch alle Lernfahrer, Gernfahrer, Fernfahrer, Vorfahrer und Auffahrer waren ob diesem korrekt entgegenkommenden Standpunkt schon damals recht piquiert… Der Ehrgeiz auf europäischen Strassen kostete 1988 trotz viel kleineren Verkehrszahlen gut fünfmal mehr «korrekt Entgegenkommenden» das Leben als heute. Gegenüber 1971/72 (abs. max.) sogar zehnmal mehr! Schweizer Zahlen.

3. März 2019: Beim Sozialismus geht es um die Macht der Herrschenden, nicht die Gleichheit der Beherrschten. Neben dem wirtschaftlichen Bankrott ist das der Hauptgrund, warum er überall gescheitert ist.

2. März 2019: Die wahren Kosten des Sozialismus. Sie werden natürlich nie von Sozialisten ermittelt. Das Endresultat ist immer gleich, und je besser die Bürger informiert sind, kommt es immer schneller. Sowjetunion in 70 Jahren ab 1918, DDR in 40 Jahren ab 1949, Venezuela in 20 Jahren ab 1999.

1. März 2019: Aufschlussreiche international beachtete Buchtitel: How Politics Has Corrupted Our Higher Education. Wie die radikalen Linken unser höheres Bildungssystem zerstört haben. Gilt genauso für Europa.

28. Februar 2019: Ich versuche seit Jahren, Elon Musk nach dem zu beurteilen, was er in jeweils kürzerer Zeit als die Konkurrenz vorzuweisen hat. Dabei kommen er und seine Firmen freilich besser weg, als wenn man ihn nach dem bewertet, was in der Zeitung steht oder was die arg verblüffte Autoindustrie zu sagen oder ihm in den Weg zu legen hat.

27. Februar 2019: Ein Bekannter schreibt mir treffend: Die Deutschen haben in den letzten rund 100 Jahren mehrmals erlebt, dass sich das ersparte Geld in Luft auflösen kann. Wie lange geht es noch, bis sie realisieren, dass sich unter Merkel alles wiederholt? Vergemeinschaftung von Staatsschulden, Luftschloss Energiewende, humanitäre Träumereien, mickrige Altersrenten besonders für die kommenden Rentner. Ausfressen wird es die Unter- und Mittelschicht.

26. Februar 2019: Mir sind Freunde aus nicht so wohlhabenden Kreisen (alles relativ) sogar sehr angenehm, weil sie sich Irrtümer gar nicht leisten können… —- Details.

25. Februar 2019: Aufschlussreiche Titel international beachteter Bücher: The Rape of the Masters: How Political Correctness Sabotages Art.
Ein deutscher Titel könnte sein: Die Vergewaltigung der Denker, Könner und Meister. Untertitel: Wie die politische Korrektheit das Kunstverständnis sabotiert hat.

24. Februar 2019: Elon Musk twitterte am 21. Februar: «Ich war leitender Ingenieur und Designer bei SpaceX vom ersten Tag an. Wenn ich besser gewesen wäre, hätten die erste drei Starts vielleicht nicht misslingen müssen, aber ich habe gelernt daraus». Originalzitat: «I have been chief engineer/designer at SpaceX from day 1. Had I been better, our first 3 launches might have succeeded, but I learned from those mistakes».

23. Februar 2019: Es ist genau umgekehrt, als wie die Berner Physikerin Frau Prof. Dr. Altwegg in der Zeitschift «Beobachter» kürzlich neben weiteren zweifelhaften Aussagen zitiert wurde: «Politiker wollen bemannte Weltraummissionen». Nein, wollen sie eben nicht! Es sind seit jeher weitblickende Pioniere oder «Phantasten», wie sie der Mann auf der Strasse und das Establishment zunächst nennen. Doch der subventionierte Kleinmut wird sich, wie historisch seit jeher, blamieren. Sogar die NASA-Moonwalker Armstrong und Cernan mussten das erfahren, die Elon Musk betreffend der Wiederverwendung von Raketen-Erststufen und Raumkapseln haushoch unterschätzt und in Fernsehsendungen kurz vor dem praktischen Nachweis auf gemeinste Weise blossgestellt hatten. Jetzt sind solche Stimmen selber an der Reihe. Bestenfalls zugegebene Unkenntnis kann sie noch schützen.

22. Februar 2019: Die Webseite mit Hinweis auf die Buchungsmöglichkeiten für Schwerelosigkeitsflüge von Dübendorf aus wurde ergänzt mit der nächsten Gelegenheit im Jahre 2020.

21. Februar 2019: Der NASA-Chef äusser sich als typischer Staats-Boss über den Konkurrenten Elon Musk und provoziert damit folgenden Kommentar in diesem Forum, dass man auf diese Weise die allerbesten Angestellten sicher verlieren wird.
«Continue with comments like these, and you’ll continue to decrease the number of engineering talent that applies to the agency. Which will just continue the current decline of talent bleeding towards the private sector instead. If Musk delivers he can smoke, drink and eat little babies as much as he wants. Also I dont think that NASA can afford to not take SpaceX’s help in the future and should pull this enormous stick called SLS out of its ass. I am waiting for NASA to move on since 20 years now. I somehow lost hope that I will see great moments like the moon landing again if it was up to NASA. Its a moloch of bureaucracy nowadays. Thats why I have all bets on Musk.» Tönt ja wie bei mir.

20. Februar 2019: Erst als es verantwortlichen Kreisen bei der NASA dämmerte, dass sie auf ihrem heruntergekommenen Niveau der bemannten Raumfahrt keine Chance mehr hatten, gegen innovativere und vor alle risikobereitere Pioniere anzutreten, melden sich die geschlagenen Dinosaurier wenigstens in Diskussiosforen zu Wort. Gescheit genug sind sie immer noch, mit Argumenten zu punkten, die auf den ersten Blick sogar vernünftig erscheinen. Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass praktisch sämtliche grossen Räder bei NASA, von Direktoren bis zu verdienten Astronauten, all das schon seit 10 Jahren als unmöglich bezeichnet haben, was SpaceX jeweils kurz danach realisiert hat: Wiederverwendbarkeit von Raketenstufen und Raumkapsels, Dezimierung der Transportkosten und rasch erreichte Zuverlässigkeit auch bei komplexen Missionen. Vielleicht nur aus Loyalität zum ehemaligen Arbeitgeber, aber mmer wieder nach der Devise der Verlierer: «beim letzten Mal haben wir uns getäuscht, aber beim nächsten Mal haben wir wieder recht».

19. Februar 2019: 50 Jahre lang haben sich Technologie-Historiker die Frage gestellt, weshalb die NASA 1972 plötzlich alle Mondflüge eingestellt hat, ohne langfristige Verbesserungen mit bescheidenerem Aufwand weiterzuführen und das Knowhow zu bewahren. Erst als noch viel offensichtlichere politische Fehlentscheide bei der bemannten Raumfahrt (z.B. Ersatz des Space Shuttle nach 30 Jahren ohne Weiterentwicklung durch technologisch eingefrorene russische Sojuskapseln und Startraketen) zu einer existentiellen Bedrohung für die 1958 gegründete Weltraumorganisation geworden war, dämmerte es schliesslich auch staatsnahen Kreisen und sogar der Politik.

18. Februar 2019: Das Arschloch hat nicht nur in der Erotik, sondern auch in Politik und Gesellschaft an Bedeutung gewonnen. Zugegeben, etwas derb, aber treffend.

17. Februar 2019: Interessante neue Erkenntnisse aus den jüngsten Funkbildern und Sternbedeckungen zum Kuyper-Himmelskörper «Ultimate Thule» 1.6 Mia. km jenseits von Pluto. Originalmeldung.

16. Februar 2019: Wernher von Braun hatte 50 Jahre vor Elon Musk von SpaceX
selbst als lebenswichtiger Raketeningenieur für die USA erlitten, wie gründlich eine Staatsorganisation à la NASA nach wenigen Jahren der Bürokratisierung den Fortschritt ausbremsen kann. Er hat seine letzten Jahre noch in der Privatindustrie verbracht, aber es war zu spät, und er hatte seine Kräfte gegen die Bremser bereits verbraucht, wie Freunde und seine Frau nach seinem Tod 1977 berichtet haben.

15. Februar 2019: Es lässt sich inzwischen genau erklären, warum Privatfirmen oft bis zu 10x effizienter arbeiten als Staatsfirmen. Die NASA hat über 50 Jahre als vorbildlich schlechtes Beispiel gedient, aber das durfte nicht gesagt werden. Ihre obersten Manager werden nämlich von der Regierung eingesetzt und sehen es daher als ihre hochsoziale Aufgabe, die Unfähigen vor den Fähigen zu schützen, und so wird die Negativselektion institutionalisiert. SpaceX hat es endlich mit aller Deutlichkeit an den Tag gebracht. Niemand hatte erwartet, dass ein Pionier, der den Staat durchschaut hatte, dank dem selbstverdienten Faktor 10 und trotz ständiger Schikanierung durch Horden von Apparatschiks gleich die in- und ausländische Konkurrenz aus dem Sattel heben würde. Zumindest wirtschaftlich, wenn auch noch nicht ganz politisch.

14. Februar 2019: Ich lerne immer wieder von der englischen Sprache, wenn ich nach der Bedeutung von Wörtern suche, die man bei uns gar nicht kennt. Eines davon ist «Hanlon’s razor» (Hanlon’s Rasiermesser). Mit dem Begriff verbindet man die grundsätzliche Empfehlung, nicht bösartige Absichten unterschieben zu wollen, wenn man etwas auch durch simple Dummheit erklären könne. Ein unnötiges Argument würde demgemäss «Hanlon’s Rasiermesser zum Opfer fallen». Im Original: «Never attribute to malice that which is adequately explained by stupidity».

13. Februar 2019: Als ex-Rorschacher vom Bodensee konsultiere ich recht häufig die Webcam vom Rorschacher Hafen und erweitere dabei auch meine Perspektive vom Schweizer Wetter. Wenn ich die Szenen mit meinen Jugenderinnerungen vergleiche, dann fällt mir auf, wie ausgestorben diese Gegend heute ist. Meist ist selbst bei Prachtswetter kein einziger Mensch im Livebild sichtbar! Früher hatte bei jedem Wetter mindestens ein Junge von der Hafenmauer aus geangelt und unzählige Spaziergänger liefen in den kilometerlangen Seeparks auf- und ab. Wo sind nur die Menschen geblieben?

12. Februar 2019: Ähnlich wie Victor Orban in Ungarn hat es US-Vizepräsident Mike Pence kürzlich gesagt, was man zur illegalen Einwanderung auch in Europa bei uns sagen müsste: «On any given day some 2,000 individuals attempt to come into our Country illegally. Every day that our border remains unsecure is a gift for human traffickers, drug cartels, and gang members—and a loss for Americans who believe the rule of law shouldn’t disappear at our doorstep».

11. Februar 2019: Täglich bekomme ich einige Minuten lustiges Kabarett per Internet-Video, aber mein in der Schweiz im Vergleich zum Ausland bis zur Besinnungslosigkeit überzahltes Hörgerät kommt gegen den Applaus während den Pointen nicht an. Ohne den Lärm im Saal bräuchte ich gar kein Hörgerät! Jetzt weiss ich, warum man den Lärm nicht ausblendet. Oder für die Live-Aufführung auf den vordersten Plätzen 50 Stutz zahlt, während alle übrigen Besucher einfach so lachen, auch ohne dass sie die Pointen mitbekommen haben!

10. Februar 2019: Die liebe Ariane 6-Rakete muss scheinbar vorhersehbar so wenig rentieren wie Europa. Ein böses Erwachen auch für Frankreich und Arianespace.
Eben noch hiess es grossmundig, die Ariane 6 werde SpaceX die Stirn bieten.

9. Februar 2019: Ein Kamel ist ein von einem Kollektiv entwickeltes Pferd. (amerikanisch)

8. Februar 2019: Es geht vorwärts mit dem Test-Flugplatz für Mond- und Marsschiffe in Boca Chica (Texas). Jeden Tag und im grossen Stil.

7. Februar 2019: Die allgegenwärtige Werbung und weitere Popup-Zumutungen wurden für den dauerbeworbenen Bürger zum fühlbarsten Umweltschaden. BLS

5. Februar 2019: Germany hat dümmste Energiepolitik weltweit! So schreibt der Wall Street Journal: «Dumme Umweltpolitik ist Routine in ganz Europa – siehe Emmanuel Macrons Benzinsteuer in Frankreich, die zum Aufstand führte — aber sogar nach diesem Standard ist Deutschlands neuer Plan, die Kohle aufzugeben, bemerkenswert. Erst hat man deutschen Haushalten und Geschäften einige der höchsten Energiepreise Europas aufgehalst, und jetzt verspricht Berlin, die einzige Energiequelle abzuschaffen, die Deutschland noch hat! Als nächstes fehlt wohl der Vegetation das CO2 und ein neues Problem wäre geboren. «Sehn’se das ist Politik: Probleme schaffen».

4. Februar 2019: «Digitalisierung bedeutet, dass sich Unternehmungen und Regierungen mehr anstrengen müssen. Sie wird unendlich mehr für die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas tun als sechzig Jahre fruchtlose staatliche Entwicklungshilfe.» Roger Köppel, Weltwoche

3. Februar 2019: So verlogen sind die Medien. Wenn es negatives über Trump zu berichten gibt, ist die Kommentarfunktion eingeschaltet. Wenn aber die blindlings gegen ihn gerichteten Fakenews als Fakenews aufgedeckt wurden, dann ist die Kommentarfunktion komischerweise ausser Betrieb. Wie hier – für einmal ist es sogar dem Spiegel zu dreckig.
Hier die Fakten für alle, die der englischen Sprache mächtig sind.

2. Februar 2019: Wenn der Staat ehrlich regieren würde, dann müsste er nicht fast nur aus Juristen bestehen, deren Aufgabe de facto darin besteht, Fehler zu vertuschen und Ungerechtigkeiten zu sanktionieren, ohne dass man es merkt.

1. Februar 2019: Alles parat bei SpaceX, aber die Footdragger (die perfid lahmarschigen) beim Staat wollen nicht starten, weil Boeing mit ihrer Verlegenheits-Murxkapsel Starliner noch nicht parat ist und die Stunde der Wahrheit erst ständig hinausschiebend vor sich hat. Deutlich genug? Um festzustellen, ob Eier faul sind, muss man nicht Eier legen können, aber es erleichtert den Test, wenn man in jüngeren Jahren schon Erfahrungen damit gesammelt hat, wie und wo frische Eier gelegt werden.

31. Januar 2019: Jörg Kachelmann mokiert sich meisterhaft über die täglich verlogeneren Klima-Fake-News im Solde der Politik.

30. Januar 2019: Dank Präsident Trump wächst die chinesische Volkswirtschaft plötzlich nicht mehr so bedrohlich.
«President Trump is exposing China’s economic vulnerability, showing that the communist nation cannot maintain its rapid growth without it patently unfair mercantilist trade policies,» former executive Andy Puzder writes in Fox News.
Präsident Trump deckt Chinas wirtschaftliche Verwundbarkeit auf und zeigt, dass die kommunistische Nation ihr rasches Wachstum nicht ohne eine offensichtlich unfaire merkantilistische Handelspolitik aufrechterhalten kann.

29. Januar 2019: Schon in meiner Jugend musste ich mich eher vor den Unfähigen als vor den Fähigen fürchten. Elon Musk ging es gemäss Biografie genau so.

28. Januar 2019: Hier einmal die Gesamtübersicht des Weltraumzentrums Boca Chica in Südtexas am Golf von Mexiko. 3-Minuten-Video aus der Vogelschau. Vollbild lohnt sich.

27. Januar 2019: Die Abkürzung BFR/BFS (Big Falcon Rocket/Big Falcon Spaceship) wurde für die Zukunft modernistiert. Wie bei den 5 Shuttle-Orbitern soll jede Einheit der Marslander dereinst einen «Schiffsnamen» bekommen, was Elon Musk Ende 2018 vorgeschlagen hat. BFR wird manchmal auch «Super Booster» genannt. Wahrscheinlich wartet man, welche Bezeichnungen sich beim Publikum festsetzen und bewähren.

26. Januar 2019: Elon Musk zieht es vor, sein Weltraumprogramm allein ohne Regierungsgelder durchzuziehen. Staatsgläubige, auch in der Schweiz, können sich so etwas gar nicht vorstellen, wie ich immer wieder feststellen muss. Sie kolportieren die FakeNews, SpaceX sei subventioniert. Dabei ist es umgekehrt, sie helfen der NASA sparen! Beim Mond – nicht so sehr bei Mars – halte ich es sogar für möglich, dass es schneller geht als alle Pessimisten, von der Langsamkeit Europas, Russlands und Chinas geprägt, vermuten. Ich sehe wohl schon bei der ersten Rückkehr der Super Falcon Heavy aus dem Orbit, ob mein Optimismus gerechtfertigt ist – wie damals ab Apollo 8 beim 3. Flug einer Saturn 5. Die Hopper-Flüge fangen jedenfalls trotz einem Wetterschaden schneller an als versprochen. SpaceX entwickelt Raketen ganz anders und merkt nicht erst am Schluss, dass etwas geändert werden muss.

25. Januar 2019: Wenn jemand einen Zeugen hören möchte, der seit 75 Jahren an der Grenze zwischen Texas und Mexiko wohnt und keine andere Möglichkeit mehr als eine Mauer zur Eindämmung der Flüchtlingskriminalität sieht und sich das auch etwas kosten lassen will: Voilà!

24. Januar 2019: Tesla-Elektrofahrzeuge sollen in letzter Zeit vermehrt Vandalismus ausgesetzt sein, wie «Soziale Medien» berichten. Der Neid eben, wie beim US-Präsidenten – je grösser dessen Leistungen für das Land, desto vehementer und ungerechtfertigter Kritik und Sabotage durch die Linke.

23. Januar 2019: Auch in Europa dämmert es langsam bezüglich staatlicher Raumfahrt: «Planlos ins All»!

22. Januar 2019: «Früher konnte eine Krankheit die Menschen finanziell ruinieren. Heute tut dies das Bezahlen der Prämien.» Christoph Mörgeli. — Wer hatte uns bezüglich sozialistischem Krankenkassen-Unwesen belogen? Bundesrätin Dreifuss, SP!

21. Januar 2019: Im 21. Jh. kommen die Raketen aus dem Weltraum wieder selbständig zurück – bei SpaceX. Höchstauflösendes Symbolbild einer im Pazifik gelandeten Falcon-9.

20. Januar 2019: Es gibt zwei Sorten von Leuten: solche, die sich freuen, wenn Idioten wieder mal als solche bezeichnet werden, und solche, die sich gleich betroffen fühlen.

19. Januar 2019: Zur Grenzmauer Mexiko-USA: Nur wenn Trump es in die Tat umsetzt, sind sie dagegen. Als sie noch selber an der Macht waren, votierten sie dafür!
In Israel hat eine etwa gleich hohe Mauer ebenfalls wirksam funktioniert.

18. Januar 2019: «Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit. Und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Deshalb werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern.»
Merkel im Dez. 2003 auf dem Parteitag der CDU. Angela – bitte zurück zur Wirklichkeit.

17. Januar 2019: Die Berliner TAZ schreibt: alles, was nicht in das deutsche grün-linke Weltbild passt, soll möglichst verschwinden. Hatten wir das nicht schon einmal – so in den 30ger Jahren des letzten Jahrhunderts? Der Bö im Nebelspalter hat schon bald nach 1945 ein Buch mit dem Titel «Von roten und braunen Fäusten» geschrieben. Er hat’s kommen sehen! Eigentlich ein Klassiker, aber die Roten wurden salonfähig und wussten den Etikettenschwindel mit Beihilfe der Grünen zu vertuschen.

16. Januar 2019: Ein harter Tag für etwa 10% der Arbeitnehmer von SpaceX, auch in Kalifornien, wo sofortige Kündigungen Anrecht auf zwei Monate weitere Lohnzahlungen geben. Die schlechte Nachricht: es ist unvermeidlich, dass Angestellte bei beendeten Projekten nicht beliebig lange in einer nicht von Steuergeldern lebenden Firma bleiben können. Die gute Nachricht: wer 6 Monate oder länger bei SpaceX war, gilt in den USA als so gut, dass er sofort wieder eine Stelle bekommt.

15. Januar 2019: Die neuesten Berichte von der chinesischen Landung auf der Mond-Rückseite erinnern daran, dass kein Weltraum-Unternehmen ein Kinderspiel ist. Weder für alte Füchse noch für Anfänger, also ist Respekt angesagt. Dennoch erinnern mich die jüngsten Bilder an die Zeit in den 1960ern, als ich noch ein junger Mann war: die Sonden Luna und Surveyor und deren Funkbilder.
Komisch: von Marssonde Curiosity gibt es aus bis zu 1000facher Distanz mehr und schärfere Funkbilder als von der chinesischen Mondsonde, ob von vorne oder hinten…

14. Januar 2019: Alles, ganz wie es immer wieder zu Ungunsten der USA passiert oder dann in Europa übersehen und als billige Munition gegen Präsident Trump eingesetzt wird. BAZ/NZZ sind dabei Ausnahmen.

13. Januar 2019: Paris brennt gar nicht! Viele Medien haben das gemerkt und machen mit den übertriebenen FakeNews-Kampagnen schon gar nicht mehr so hilfreich mit für die französischen Grünen (die blinden “casseurs”) wie z.B. die deutsche BILD-Zeitung. Eigentlich müssten die Gelbwesten genau mit umgekehrten Argumenten für die ‘Umwelt’ kämpfen. Falls es echte Grüne sind…

12. Januar 2019: Behauptung von der Seite der «Benzinvergaser-Industrie» aus Angst vor den sauberen Elektroautos: Lithiumakkus sollen Umweltschäden wegen dem Abbau von Lithium produzieren. Schwachsinn! Die Erdölindustrie ist ungleich schädlicher! Lithium ist rezyklierbar, Benzin nicht. Ein weiteres Beispiel also, wo das zum Unwort degenerierte Schlagwort Umwelt missbraucht wird, um damit viel grösseren Schaden anzurichten!

11. Januar 2019: Selbsterkenntnis ist der Weg zur Besserung. Neuester auropäischer «Befreiungsschlag» mit der Ariane 6-Rakete. Auch in Bern hat es schon gedämmert!

10. Januar 2019: Es kommt immer mehr unstimmiges bis peinliches zusammen (z.B. Farbfehler: auch der chinesische Mond ist nicht braun!), aber der Propagandacoup ist dank der meist unkundigen Presse schon gelungen, wie einst beim russischen Sputnik. Der im Link erwähnte Amateurfunker ist sehr bekannt und geachtet und freut sich natürlich, dass er so billig bei einer «internationalen Mission» dabei sein konnte…
Heute habe ich das Plakat des Goldauer Herbstvortrages 2019 aufgeschaltet.

9. Januar 2019: Das beste Video von der Bergung einer Nutzlastverkleidung der Falcon-9-Rakete, das ich bis jetzt gesehen habe. Unbedingt auf Vollbild schalten, die Qualität lässt das zu! Hier oder hier Leider können Schiffe nicht seitlich fahren…

8. Januar 2019: Pseudo-Umweltschutz zeitgenössischer Grünschnäbel demaskiert. Im Internet kursiert ein Text einer älteren Dame, die von einer jungen Verkäuferin in Umweltbelangen aufgeklärt werden wollte. Sie antwortete höflich mit einer ganzen Liste von Beispielen, wie die vorletzte Generation mit langen Fussmärschen zum Einkaufsladen, Recycling von Flaschen usw., über Jahre verwendeten Einkaufstaschen u.v.m. ein Hunderfaches an Energie und Rohstoffen eingespart hat im Vergleich zur Umweltschützergeneration.

7. Januar 2019: Je mehr wir die chinesische Landung auf der Mondrückseite aus Distanz und nicht mehr nur aus der meist unkritischen Sicht der Weltpresse betrachten, desto mehr wird offensichtlich, dass eigentlich die gleiche Landung wie beim letzten Mal auf der Mondvorderseite, ohne Verbesserung der Bildqualität, wenn auch mit etwas heiklerer Kommunikation, durchexerziert wurde. Vergleichbare Technologie wie in Russland und den USA vor über einem halben Jahrhundert! Zweifellos: das chinesische Volk weiss jetzt, dass ihr Land das inzwischen auch kann, aber es wäre vielleicht auch politisch verantwortungsvoller, wenn selbst bei uns darüber berichtet würde, was bei unseren eigenen Leadern gegenwärtig läuft. Z.B. von den Resultaten aus über 10’000facher Monddistanz jenseits von Pluto, oder der rasanten Entwicklung einer total neuen Raketentechnologie, die auch das vielleicht wieder für 50 Jahre überholt, was die NASA bereits 1969 bemannt zum Mond geführt hatte!

6. Januar 2019: Affen kannten zwar das Internet noch nicht, aber die jungen Weibchen haben in ihrer Pubertät schon lange vor der Internet-Generation entdeckt, dass sich das andere Geschlecht zur Kopulation animieren lässt, wenn man den Hinterteil aufreizend effektvoll exponiert.

5. Januar 2019: Der Teufel soll die EU holen, orakelte ich schon im alten Jahr. Es ging um «Artikel 13». Sie glauben gar nicht, wie viele zustimmende Mails mich erreicht haben – und das von meinen intelligentesten Freunden und Bekannten! Momentan laufen die EU-Retter Amok in Angela Merkels Sprachröhren n-tv.de und Spiegel, obwohl der Brexit England höchstens noch näher an die USA bindet, was für Europa langfristig sogar gut ist

4. Januar 2019: Tesla ist einer jener Arbeitgeber im Silicon Valley, der die begehrtesten Arbeitsplätze anbietet, trotz – oder vielleicht wegen – Elon Musk?
Englisch: Tesla is one of Silicon Valley’s most in-demand employers, despite—or because of—Elon Musk // Wall Street Journal

3. Januar 2019: Glücklich sind die geistig schwachen, die FakeNews ohne Widerspruch konsumieren, denn ihnen gehört das Medienreich… Das Medienreich geht allerdings davon aus, dass es umgekehrt ist. Irrtum muss auch hier offenbar sein.
Auf Nicht-Fake-News darf man aber heute noch hoffen: Erste Bilder von Ultima Thule jenseits von Pluto und die explodierenden Jahresend-Verkaufszahlen von Elektroautos.
Auch nicht unerwartet heute: Chinesen «punkten» mit einer Landung auf der Mondrückseite, was genau so weitgehend automatisch funktioniert wie auf der Vorderseite, aber einen Relais-Satelliten braucht. Also ein zu lösendes Kommunikationsproblem auf einer anderen Ebene, was bisher nicht die Stärke der Chinesen war. Über eine Milliarde Chinesen haben jedoch Grund zum jubeln, nicht realisierend, dass die US-Firma SpaceX schon 2023 eine bemannte Mondumkreisung vorbereitet. Dies mit modernerer Technologie und flugzeugähnlich wiederverwendbaren Raumschiffen, welche weder im Westen noch in China so rasch erwartet worden waren.

2. Januar 2019: Ein dubioser Moderator einer Internet-TV-Senders hat in der Livesendung über SpaceX eine Marijuana-Zigarette angeboten, an der Elon Musk kurz zog, ohne zu inhalieren. Sofort war NASA bzw. die Regierung zur Stelle, um eine den Steuerzahler viel kostende Untersuchung zu «Sicherheit am Arbeitsplatz» zu starten. Es geht natürlich gar nicht um Marijuana, sondern darum, dass man die technisch überholte Boeing im letzten Moment doch mit deren «Starliner» vor SpaceX mit ihrem «Crew Dragon» starten lassen kann, ohne dass selbst Gläubige den fiesen und vermutlich eingefädelten Betrug merken.
NASA hat gestern einen anderen Erfolg verbucht, dort, wo sie noch absolut konkurrenzlos ist, bei der unbemannten interplanetaren Raumfahrt: Passage in 3500 km Abstand vom Kuipergürtel-Objekt «Ultimate Thule». Dieser Körper in der Form eines Kegelbahn-Kegels ist etwa 40 km lang und befindet sich momentan in über 6600 Millionen Kilometern von der Erde. Die Passage fand schon um 06:33 Uhr MEZ am Neujahrstag statt, aber die Radiosignale brauchten über 6 Stunden bis zur Erde, so dass die Nachricht vom gelungenen Experiment erst am Nachmittag eintraf. Funkbilder mit 100 bzw. gut 200 Pixeln erwartet man erst am 2. und 3. Januar. Die Plutosonde wurde 2006 gestartet, passierte Pluto 2015 und war immer ein Thema in meinen Vorträgen, so dass dieser Blogtext die Vorhersagen von der Ankunft von «New Horizons» am ersten Tag von 2019 endlich bestätigen konnte. Eine Erstleistung für die Geschichtsbücher: bisher fernster Himmelskörper im Sonnensystem besucht!

1. Januar 2019: Wer wünscht sich nicht eine weniger verlogene Welt für 2019? Im Zeitalter von Fake News wissen aber viele nicht mehr, was richtig, und auch nicht, was falsch ist, und andere können beides schon nicht mehr unterscheiden. Dies scheint ein Zweck der Fake-News-Attacken zu sein – neben dem trostspendenden Bedarf an Irrtümern freilich.
Erfrischend ehrliches von einem Politiker: Neujahrsbotschaft von Präsident Trump.

31. Dezember 2018: Ein Wort an alle, die bei jedem unmissverständlich deutlichen Wort zusammenzucken: «Ja, Ihr habt recht, da war wieder mal einer weitherum der Einzige, der noch den Mut hatte, die Wahrheit zu sagen, und das ist in einer verlogenen Welt immer schockierend».

30. Dezember 2018: Ein Beobachter der aktuellen Szene in der Raumfahrt brachte es auf den Punkt: «Wenn du einmal berühmt bist, weil du lauter Erstleistungen vollbracht hast, welche die etablierten Koryphäen als unmöglich bezeichnet haben, dann hassen dich plötzlich viele, egal, wer du bist und was du noch ständig leistest». Schon die Alten Eidgenossen sagten, der Neid sei der stärkste Urner. Heute haben es Elon Musk und Donald Trump nicht leicht, es allen recht zu machen, egal, welche Zahlen und Leistungen sie täglich vorlegen. Zum Glück ertüchtigt aber der Neid die Erfolgreichen und macht sie noch stärker und die Neider noch schwächer. Auch die verlogenste Fake-News-Presse wie z.B. der SPIEGEL kann die Evolution nicht aufhalten, so lange ihre Leser lernfähig sind.

29. Dezember 2018: Als die USA kurze Raumflüge machten und die Russen bereits jahrelange, war Strahlenbelastung in den Medien weder ein Problem noch ein Thema. Heute ist offensichtlich, woher diese «Bedenken» jeweils kommen. Vor allem jetzt, wo die USA bald von neuem zum Mond fliegen, und sonst noch niemand parat ist…

28. Dezember 2018: Der einstigen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton dämmert etwas! Wenn offene Grenzen in Europa in eine Katastrophe geführt, Angela Merkel die Sympathie und bald den Kragen gekostet und die Briten für den Brexit hat stimmen lassen, dann könnte so etwas doch den Republicans in den USA und Präsident Trump helfen! Hillary ging daher auf Kollisionskurs mit ihrer eigenen Partei und riskierte ein Rechtsumkehrt, natürlich nur, um ihre eigene Haut zu retten.

https://www.foxnews.com/opinion/liz-peek-hillary-clinton-does-it-again-dems-not-happy-as-she-blasts-europes-open-border-policy

27. Dezember 2018: «Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.» – George Orwell

26. Dezember 2018: Markus Somm auf BAZonline: «Ein müdes Volk, so macht es den Anschein, hat sich aufgegeben». Kronjuwelen verschrotten, Arbeit für 1-2 Generationen an Nachkommen auf Null reduzieren, dann ist die Schweiz wieder so weit wie vor 150-200 Jahren, ein armes Volk. 2000 Jahre Käse und Föhn gehen halt nicht spurlos an einem Volk vorbei, auch wenn fremde Pioniere uns immer wieder mal auf die Beine geholfen oder in den Hinteren getreten haben.

25. Dezember 2018: Merry Christmas! Genau, wie uns diese Demo aus Los Angeles von einer stresslos mobilen Zukunft für die Weihnachtstage versprochen hat.

24. Dezember 2018: Das schönste Weihnachtsgeschenk für die 7000 Angestellten der Firma SpaceX und deren Millionen von Bewunderer in aller Welt war zweifellos der gestern noch gelungene privatwirtschaftliche Start des neuesten GPS-Navigationssatelliten für die US-Luftwaffe, von dem die ganze Welt profitieren kann. Damit ist man trotz Wetter-Verschiebungen und bremsender Bürokratie auch 2018 auf 21 Falcon-Starts (darunter eine 1400 t schwere Heavy) gekommen und hat die Satellitenbetreiber Milliarden gespart. Die Technologie der bereits bis zu dreimal wiederholten Flüge mit der gleichen Erststufe wurde dabei konkurrenzlos vorangetrieben. Merry Christmas!

23. Dezember 2018: «Rätsel erzeugen Neugier und diese wiederum ist Grundlage für das menschliche Bedürfnis, zu verstehen» — Neil Armstrong
Erinnert mich an meinen langjährigen Signiertext, eingefallen auch etwa 1969:
«Unterhaltung ist Lustgewinn durch Verstehen».

22. Dezember 2018: Heute noch ein wichtiger Raketenstart dieses Jahr, der sich für Interessierte zu verfolgen lohnt. Entscheidend für einiges, was die Raumfahrt der Zukunft noch bringen wird. Wurde wegen zu starken Winden in der höheren Atmosphäre auf Sonntag 23. verschoben.

21. Dezember 2018: Der Globalisierung als zentrales Werkzeug globaler Milliarden-Betrüger wie China widerstehen: nur die USA hatten dazu den Mut und die Kraft.
Heute steht fest: Präsident Trump hat den Instinkt vieler ebenfalls betrogener Völker rechtzeitig erkannt und trotz aller Medienpropaganda gegen ihn recht bekommen.

19. Dezember 2018: Wir wissen jetzt auch, zwei Jahre später, warum die Auszählung der Präsidentenwahl-Stimmen in Kalifornien so lange gedauert hat. Man begnügte sich bisher weltweit damit, das «US-Wahlsystem» als das eines Drittweltlandes zu bezeichnen, sagte aber nicht, warum. Kurz zuvor war nämlich ein Gesetz geändert worden, wonach auch eine Drittpartei die Stimmen den Democrats weiterreichen durfte – scheinbar ganz harmlos. Die Republicans hatten sich aber schon die ganze Zeit gewundert, weshalb sich für sie aufgrund der «exit polls» (Befragung von Wählern beim Verlassen des Lokals) ein Sieg von Präsident Trump abgezeichnet hatte, der sich dann aber zwei Wochen später, zumindest in Kalifornien, umgekehrt hatte. Schon Stalin hatte gesagt, dass nicht das Volk entscheide, sondern jene, die die Stimmen auszählen! In diesem Fall Democrats bzw. Trump-Gegner. In den USA wird man das nicht so schnell vergessen wie in Europa.

18. Dezember 2018: Jetzt kommt die Zeit, wo ich traditionell allen Freunden und Freundinnen inspirierende Festtage wünsche! Dies nicht zuletzt aus der Erfahrung heraus, dass das jeweils die festliche Zeit zuhause war, um «unmöglich schwierige» Arbeiten zu erledigen, für die das ganze Jahr keine Zeit geblieben war oder geistige Durchbrüche auch unerwartet möglich wurden, über die man sich dann ein ganzes Jahr freuen konnte. Dies wünschte ich immer allen Freunden per Kurzformel «inspirierend», vor allem jenen, für die Weihnachtszeit Frust und Schlimmeres bedeutete.

17. Dezember 2018: Aufschlussreiche Tabelle aller gebauten Falcon-9-Erststufen und ihren Wiederverwendungen. All das erst seit wenigen Jahren und alles ist erst der Anfang.

16. Dezember 2018: Alle Politiker bei den USA-Democrats haben sich irgendwann einmal aktenkundig zum Schutz der Landesgrenzen ausgesprochen. Kaum unternimmt aber Präsident Trump etwas gegen eine akut gefährliche Entwicklung, die wir Europäer eigentlich selber kennen müssten, legen sich seine Gegner quer. Donald Trump präsentiert die Fakten in einer Minute und in klaren Worten, die in den USA inzwischen zur Kenntnis genommen werden. Ob auch Europa zuhört?

15. Dezember 2018: Eine Kleinstrakete wie die Electron spürt den Wind viel stärker als eine Riesenrakete vom Kaliber Saturn 5 oder Super Falcon mit 3000 bis 6000 Tonnen Masse. Der entscheidende Parameter für die seitliche Ablenkung ist das Verhältnis von Raketenquerschnitt (wächst quadratisch mit der Grösse) zur Raketenmasse (wächst kubisch!). Wetterbedingte Startabbrüche bei Kleinraketen sind daher viel häufiger.

14. Dezember 2018: Niemand, der nicht den Mut hatte, gelegentlich anzuecken, hat jemals die Welt zum Besseren verändert.

13. Dezember 2018: Es gibt zweifellos weniger anspruchsvolle Arbeitsplätze, aber niemand hat die Welt bisher mit einer 40-Stundenwoche verändert.
Originaltext: There are way easier places to work, but nobody ever changed the world on 40 hours a week. ——- Elon Musk

11. Dezember 2018: Die Sicherheits-Wasserlandung nach 31 gelungenen Bergungen einer Falcon-9-Erststufe am 5. Dezember ist inzwischen von mehreren Kameras dokumentiert und in einem synchronisierten Video mit bis zu 4 Fenstern dargestellt. Man zielt zunächst aus Sicherheitsgründen immer einen Punkt im Meer an und lenkt die Stufe erst in den letzten Sekunden näher ans Land. Weil aber alle Plattformlandungen am Ufer funktioniert haben, wussten Beobachter bisher gar nicht, wie das aussieht, wenn einmal im letzten Moment etwas passiert. «Planmässig harmlos» – aber sehenswert.

5. Dezember 2018: Präsident Trump hat bis jetzt alle Versprechen eingehalten, sein Vorgänger kein einziges. Schon vor Jahrzehnten habe ich einmal festgestellt, dass in der Schweiz alle guten US-Präsidenten der jüngeren Geschichte als schlecht und alle schlechten als gut bezeichnet wurden. Sie können dreimal raten, warum, und weshalb sich daran nichts ändert.

4. Dezember 2018: Man hat Elon Musk schon vorgeworfen, er würde seine Marsflugindustrie nur entwickeln, damit die Milliardäre an einen sicheren Ort flüchten können. Dümmer geht’s nicht, und Musk hat das denn auch kurz und bündig entkräftet und die Kritiker lächerlich gemacht: «Der Flug ist selbst für die härtesten Pioniere und Abenteurer eine Strapaze. Am Ziel würde nur harte Arbeit zum Bau einer Marsbasis und das Risiko des Todes auf sie warten. Da könnten es Milliardäre bequemer haben!». Offenbar hat der tägliche Klassenkampf in den Medien dafür gesorgt, dass die Leute nicht mehr von sich selber aus auf das eigentlich trivialste Gegenargument kommen.
Der geplante Dragon-Nachschubflug in die ISS musste wegen dem Express-Ersatz von schimmligen Essenriegeln für die 40 Labormäuse in einem der 64 Cubesats an Bord auf den 5.12. verschoben werden.

3. Dezember 2018: Auf Mars gibt es zwar keine Waldbrände, aber die «Luft» ist auch dort nicht immer rein…
Der 70. Start einer Falcon 9 von SpaceX ging heute Abend um 19:34 MEZ wunderbar von der Rampe in Vandenberg und die Erststufe kam nach dreimaligem Einsatz (nach vielen erfolgreichen Zweifach-Einsätzen eine Erstleistung!) erneut auf einer diesmal weniger als 49 km draussen im Pazifik platzierten Landeplattform herunter! Addendum: Elon Musk berichtete, dass die Nutzlastverkleidungen nochmals im Wasser herunterkamen, aber so nahe beim Bergungsschiff, dass man sie rasch herausfischen konnte und wenn möglich zum ersten Mal wiederverwenden will.
Nach weniger als 24 Stunden soll SpaceX bereits wieder starten, aber diesmal auf SLC-40 in Florida.

2. Dezember 2018: «Houston, we have a problem» bekam Jahrzehnte später eine neue Bedeutung, als 2010 entschieden wurde, dass NASA nicht mehr für den Transport von Astronauten in die Erdumlaufbahn zuständig sein solle, sondern kommerziell organisierte Firmen. Dabei war aber vorgesehen, dass das Johnson Space Center weiterhin das Zentrum für weiterführende bemannte Flüge zu Mond und Mars bleiben würde. Seit diese endlos verzögerten Programme nun technologisch überholt worden sind, wurde der Staat Texas mit einem neuen «Raumfahrtzentrum» von SpaceX in Südtexas und dem Startplatz für Weltraumtourismus-Flüge von BlueOrigin in Van Horn (Westtexas) «entschädigt», was die Bedeutung der 7-Millionen-Metropole Houston weiter reduzierte und nun wirklich ein Problem wurde. Vielleicht war es gar keine so gute Idee von Präsident Johnson vor 50 Jahren, die NASA dort anzusiedeln.

1. Dezember 2018: Die grösste Sammlung von echten Videos von Meteoritenabstürzen der letzten Jahre, viele vom 15. Februar 2013 in Tscheljabinsk (Sibirien).
Eine Liste aller grösseren Meteoritenabstürze 2000-2018.
Wann verordnet der Bund wohl Helmpflicht oder eine Zwangsversicherung für himmlische Malheurs? In einem Neujahrsinterview wurde ich einmal gefragt, wovor ich mich am meisten fürchte? «Staatsbürokratie und Grossmeteoriten». Da hätten wir wieder einmal gleich beides…

30. November 2018: Die NASA ist z.T. selber schuld an der Moon-Hoax-Hypothese, also dem Leugnen der sechs Mondlandungen von 1969-1972, weil sie alle industriellen Spuren des Apollo-Programms mutwillig und aus z.T. politischen Gründen vernichtet hat. So sah es für beschränkte Geister aus, als ob sie etwas zu vertuschen gehabt hätten! Dabei war es nichts anderes als bürokratische Vernachlässigung des einstigen Programmes und politisch vorgetäuschter Sparfimmel, bis vieles vernichtet war, ähnlich, wie einst auch bei vielen historischen Videobändern des Schweizer Fernsehens.

29. November 2018: Der Clou des gestrigen Tages in Vandenberg (Kalifornien) mit einer wetterbedingten, aber dann und von der «Range» (USAF) auch noch angeordneten, Startverschiebung von inzwischen 64 noch funktionierenden Cubesats: Die USAF verbietet beim nächsten GPS-III-Start die Wiederverwendung einer nagelneuen Falcon-9-Erststufe vom Typ Block 5, obwohl sie das nach einem erfolgreichen Start gar nichts mehr angeht! Alle hoffen, dass ihnen das in Rechnung gestellt wird, auch wenn das schliesslich alle via Steuergelder bezahlen müssen.

Die «Space Corner» in der Aviatikerzeitschrift COCKPIT

Seit 2004 schreibe ich mindestens zweimal im Jahr für das Magazin der Piloten und Aviatiker im weitesten Sinn in der Schweiz. Darunter natürlich auch langjährigen Interessenten der Raumfahrt, die nicht jährlich an einem Vortrag teilnehmen können und doch den Überblick behalten wollen. Auch 2018 sind schon Artikel in der Nummer vom April sowie Oktober erschienen und im Dezember folgt nochmals ein solcher «Space Corner», weil so viel los war in diesem Jahr. Im September 2015, März und Oktober 2016, April und November 2017 erschienen die ersten Space Corner, die erahnen liessen, wie es nach der «definitiven Privatisierung» der Raumfahrt weitergehen würde. Dies nicht per Zufall, nachdem SpaceX im Dezember 2015 die erste Bergung einer Falcon-9-Erststufe gelungen war. Zunächst auf dem Land, und einige Monate später auch auf einer Meeresplattform. 2019 geht es weiter mit rückblickenden historischen Fakten – und hoffentlich faszinierend Künftigem…

Sobald ich einmal Zeit finde, erscheint an dieser Stelle eine Liste aller Space Corner seit 2004, aus denen man ein ganzes Raumfahrt-Geschichtsbuch kompilieren könnte, falls die alten Nummern noch aufzutreiben wären.

Astronomieshop hat eine ganz neue Webseite!

Mein lieber Freund im Baselland hat schon einigen Bekannten, Sternguckern und Besuchern dieser meiner Homepage zu einem problemlosen, amüsanten und preiswerten Einstieg in die Amateur-Astronomie verholfen.

http://www.astronomieshop.ch/

Witze verändern sich über die Jahrzehnte

Hillbilly back from WWII told stories.
«Talking about the Focker airplanes?»
«No I talked about those fucking Messerschmidts.»

70 years later:

An Arab family was considering putting their grandfather Abdullah in a nursing home. All the Arab facilities were completely full, so they had to put him in an Italian home.
After a few weeks in the Italian facility, they came to visit Grandpa.
«How do you like it here?» asked the grandson.
«It’s wonderful! Everyone here is so courteous and respectful,» said grandpa.
«We’re so happy for you. We were worried that this was the wrong place for you since you are a little different from everyone.»
«Oh, no! Let me tell you about how wonderfully they treat the residents,» Abdullah said with a big smile.
«There’s a musician here; he’s 85 years old. He hasn’t played the violin in 20 years and everyone still calls him Maestro! There is a judge in here; he’s 95 year old. He hasn’t been on the bench in 30 years and everyone still calls him Your Honour. There’s a dentist here; 90 years old. He hasn’t fixed a tooth for 25 years and everyone still calls him Doctor! And me? I haven’t had sex for 35 years, and they still call me The Fucking Arab!»

Blog vom 1. September 2018 bis 30. November 2018

30. November 2018: Die NASA ist z.T. selber schuld an der Moon-Hoax-Hypothese, also dem Leugnen der sechs Mondlandungen von 1969-1972, weil sie alle industriellen Spuren des Apollo-Programms mutwillig wegen der Sparwut der Archivare (bzw. ihrem Versuch als Staatsangestellte, jede Arbeit auf Null zu reduzieren) und aus z.T. politischen Gründen (die nächste Regierung wollte nix mehr vom Erfolg der vorangehenden hören) vernichtet hat. So sah es für beschränkte Geister aus, als ob sie etwas zu vertuschen gehabt hätten! Dabei war es nichts anderes als bürokratische Vernachlässigung des einstigen Programmes und politisch vorgetäuschter Sparfimmel, bis vieles vernichtet war, ähnlich, wie einst auch bei vielen historischen Videobändern des Schweizer Fernsehens.

29. November 2018: Der Clou des gestrigen Tages in Vandenberg (Kalifornien) mit einer wetterbedingten, aber dann und von der «Range» (USAF) auch noch angeordneten, Startverschiebung von inzwischen 64 noch funktionierenden Cubesats: Die USAF verbietet beim nächsten GPS-III-Start die Wiederverwendung einer nagelneuen Falcon-9-Erststufe vom Typ Block 5, obwohl sie das nach einem erfolgreichen Start gar nichts mehr angeht! Alle hoffen, dass ihnen das in Rechnung gestellt wird, auch wenn das schliesslich alle via Steuergelder bezahlen müssen.

28. November 2018: Die Landung von inSight auf Mars, die live zu verfolgen gestern so spannend war wie jene von Apollo 11, hat über jeden Zweifel gezeigt: die Zukunft der Weltraumberichterstattung gehört dem Internet, nicht dem Fernsehen. Wenn die Macher auch ihre multimedialen Webseiten mit allen Informationen, Simulatoren und Videolinks selber gestalten, dann haben sie immer alle Fachleute gleich im Haus, um die Bedürfnisse selbst anspruchsvoller Besucher bzw. Zuschauer abzudecken. Nicht so das Fernsehen. InSight auf Radio Zürisee.

27. November 2018: Ares 1 – und wir hatten noch gehofft, Artikel geschrieben und Modelle gekauft von dieser Murx-Rakete! Das unsicherste System mit einem einzigen Feststofftriebwerk, heikelster Stabilisierung und unangenehmen Längsschwingungen (Pogo-Effekt)! Man liess sich einfach übertölpeln vom Segen des einst erfolgreichen und gut davon lebenden NASA-Hoflieferanten für Shuttle-Booster. So, wie die Staatsdiener, die sich davon einen minimalen Startpreis bei maximalem Profit erhofften, auf minimalem technischem Niveau, ohne Innovation und nur im Vergleich mit den Raketen der Chinesen, Russen und Indern. Niemals aber «up to date» mit der viel preiswerteren Wiederverwendbarkeit und 9 redundanten Triebwerken, welche bei den Falcon-9-Raketen der Sicherheit dienen. Nicht zu fassen: diese staatlich verfilzte Unehrlichkeit wirft heute der Firma SpaceX Unsicherheit vor – natürlich aus Angst vor dieser erdrückenden privaten Konkurrenz! Welcher Kontrast bei der gestrigen Marslandung, wo das JPL, für unbemannte Missionen zuständig, praktisch jedes Projekt der letzten 60 Jahre, trotz zunehmender Komplexität, zum Erfolg geführt hat.

26. November 2018: Heute landet die Sonde inSight auf Mars. So etwa ab 20:40 MEZ oder auch etwas früher lohnt es sich, den NASA-JPL-Livestream auf www.SpaceflightNow.com zu konsultieren, und dann geht’s schnell, denn man tritt direkt mit interplanetarer Geschwindigkeit (5.5 km /s ~ 20’000 km/h) in die Atmosphäre ein und bremst in weniger als 7 Minuten auf Null bis am Boden. Schon kurz nach 21 Uhr sollte man wissen, ob alles funktioniert hat. Dies wäre die 8. Marslandung seit 1976, wovon deren 4 ein Marsmobil dabei hatten, aber nicht diesmal. Alle von den USA. Andere Raumfahrtorganisationen (Russland, ESA…) hatten immer Pech oder hatten es nie probiert.
Gute Nachricht um 21:36 MEZ: Alle Flugphasen gelungen, inSight ist gelandet und kann mit der Erforschung der Marsoberfläche beginnen, z.Z. rund 150 Mio. km von der Erde! Das JPL in Pasadena konnte seit der ersten Marsmission 1965 nie zuviel gelobt werden. 8 erfolgreiche Landungen seit 1976 – und jedes Mal hat man auch bei der Berichterstattung dazugelernt. Inzwischen ist sie im Internet so spannend geworden wie die erste (bemannte!) Mondlandung im Juli 1969 im Fernsehen. Man darf kaum daran denken, dass wir schon im nächsten Jahrzehnt auch bei Mars eine solche Landung mit Astronauten an Bord erleben könnten!

25. November 2018: Bei NASA-Projekt Constellation brachte es bis 2008 nur die erste (als Astronauten-Zubringer vorgesehene) Rakete Ares-1 zu einem Testflug, dann war alles für die Katz – 10 Milliarden im Eimer. Bei den Russen erlitt die Rakete Angara 5 und der Fernost-Raketenstartplatz Vostochny das gleiche Schicksal. Alles von Politikern statt von Fachleuten geplant.

24. November 2018: In Berlin haben Politiker nur einen Flughafen geplant.
Das Projekt stürzte bzw. soff trotz Milliardenverschwendung schon auf der Erde ab.

23. November 2018: Bei der unbemannten Raumfahrt sind die Verhältnisse ganz anders als bei der bemannten, und daher glänzt die NASA hier seit jeher dank fleissigen Hochschulen und der mit diesen eng zusammenarbeitenden Privatindustrie. Fixe Budgets einerseits und beliebige Kosten plus fixer Gewinnanteil anderseits bei den Hoflieferanten der Regierung und ihren Politikern! Während bei den interplanetaren Sonden meist auch wissenschaftliche Kenntnisse wichtig sind (ach wie diskriminierend!) und das Militär nicht sinnlose Anforderungen stellen kann, welche das Fuder regelmässig überladen, glauben die selten langfristig verantwortlichen Regierungsbürokraten bei Raketen und bemannten Raumschiffen, dass sie auch etwas davon verstehen. Daher die kontrastreiche Kritik an den Staatsprogrammen im gestrigen Blog, die viele erheitert hat..

22. November 2018: Wenn Politiker Raumfahrt (v.a. bemannte) planen, geht’s schief, weil sie in Physik nicht aufgepasst haben. So fing es 1956/57 mit Navy-Projekt Vanguard an, was den Russen den Sputnik-Schocker in die Hand spielte und mit dem berühmtesten Fehlstart der frühen Raumfahrtgeschichte die NASA entstehen liess. Wernher von Braun, der «Rocket Scientist» par excellence, durfte mit Explorer 1 ab 1958 und mit Apollo bis 1971 wieder zeigen, was der Unterschied zu Politikern ist. Dann folgte ein halbes Jahr-hundert, wo Politiker und Militärs mit mehreren 10-30-Milliarden-Projekten nach ihrem Gusto dafür sorgten, dass Unfälle passierten und nichts mehr zusammenpasste: zunächst noch Space Shuttle, dann Venture-Star-Futurismus, Rückschritt zu Projekt Constellation, von neuen Profiteuren aufgewärmt zu STS-Gateway, das de facto auch schon wieder teuer auf Null abgeschrieben wird! Jeweils unterbrochen mit «zurück auf Feld 1» für kumuliert längst über 100 Mia. Dollar, ohne dass ausser der ISS jemals wieder etwas fertig wurde. Elon Musk, ein einzelner Privat-Unternehmer, schuf mit rund einer eigenen bzw. selber verdienten Milliarde alles, was die Steuergeldverschwender der Vergangenheit als unmöglich bezeichnet hatten: wiederholt landende und mehr als einmal verwendbare Raketen und Raumschiffe für einen Zehntel und bald noch weniger der Kosten.

21. November 2018: Warum auch einfach, wenn es kompliziert geht, erst noch als Kunst gilt und daher rentieren darf, ohne dass es einen Sinn haben muss?

20. November 2018: Endlich einer, der praktisch gleich über die vielen «Apollo-Gedenkfilme» denkt wie ich! John Logsdon z.B. hat auch einige Astronauten zu deren aktiver Zeit persönlich kennengelernt, vermutlich einige mehr als ich, und ist heute von den Hollywood-Produktionen total enttäuscht! Jawohl: Filmemacher sind einfach keine «rocket scientists», sorry! In den letzten Jahren musste ich nach Anfragen oder Film-Empfehlungen genau die gleichen Eindrücke wiederholt ausdeutschen und kam mir dabei immer und immer wieder nur blöd und phantasielos vor, solange man ehrlich blieb, weil einem die Unterhaltung suchenden Leute einfach nicht verstehen wollten oder konnten.

19. November 2018: Kürzlich erwähnte ich in meinem Goldauer Herbstvortrag die Ehrung von US-Militärveteranen als tüchtige und Erfolgs-entscheidende Weiterbeschäftigte bei SpaceX in der Privatindustrie. Jetzt geht es erneut um die intelligente Pflege von wertvollen Talenten im Land, und das mit den gleichen Argumenten und bei Tesla!

18. November 2018: Besorgter Vater und legaler Waffenbesitzer verhindert im letzten Moment Massenmord in einem Restaurant. Wäre ihm ohne Waffe nicht gelungen.

17. November 2018: Alle «progressiven» Medien rund um den Globus stellen die USA als die Hölle dar, aber niemand kann erklären, warum derzeit halb Mittel- und Südamerika in das ungelobte Land flüchten will. Es ist wie seinerzeit in der Sowjetzone Deutschlands, der sogenannten Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Trotz sozialistischer Dauerpropaganda über 40 Jahre waren bis zum Zusammenbruch des «Paradieses» 1.5 Millionen Bürger durch Minenfelder und Stacheldraht in den Westen Deutschlands geflüchtet. Statt dem Zitat von Bertold Brecht «Stell dir vor, es ist Krieg, aber keiner geht hin» hätte es eigentlich die ganze Zeit heissen sollen «Stell dir vor, der Kapitalismus ist die Hölle, aber alle wollen hin!»

16. November 2018: Noch einmal Buschbrände: Sicher muss man beim abfackeln aufpassen, aber wenn man es oft genug und vorsichtig macht, kann’s mit der Zeit gar nicht mehr viel Brennbares haben, das herumliegt. Richtig gefährlich wird es, wenn man es nie macht! Ist das umweltfreundlicher?

15. November 2018: «Es gibt auf die Dauer nichts, was stärker ist als der Wähler».
Politiker-Erkenntnis nach dem Abstimmungs-Erdbeben im deutschen Bundesland Hessen.

14. November 2018: Auch heute nochmals ein Thema: Früher sorgten die Bewohner allf. mit Abfackeln in kleinen Etappen über die Jahre dafür, dass sich nie zuviel trockenes Unterholz ansammelte, das bei einem Blitzschlag (oder wegen einem brandstiftenden Prognosenvollstrecker) leicht und unlöschbar in Brand geraten konnte. Vor allem in Kalifornien wussten das Umweltschützer und Juristen zu verhindern.
Die Sensationspresse weiss das zu schätzen, denn es erhöht die Auflagen.
Hier auf einem seriösen Kanal.

13. November 2018: Seit den 1970ern weiss man, warum in Kalifornien immer wieder grosse Waldbrände entstehen, die man manchmal nicht mehr unter Kontrolle bringen kann. Der Umweltschutz verbietet das Beseitigen von trockenem Zunder auch aus Spargründen so lange, bis so viel da liegt, dass man die Brände nicht mehr löschen kann. Früher haben die Bauern v.a. im Winter alles abgefackelt, bevor es zu spät war. Sagt Donald Trump wohl deshalb, die Feuerbehörde sei selber schuld über das grosse Ausmass der Brände? Vor allem Europa fällt jetzt über jedes vernünftige Wort her, v.a. von Präsident Trump. Warum brennt es wohl in den Mittelmeerlädern genau so oft?

12. November 2018: Condorito, Chile // Globi, Schweiz.
Aus einem südamerikanischen Urwald?

Nur eins verriet uns Globi nie – welche Art von Vogelvieh!

11. November 2018: Die NASA-Staats-Bürokratie lässt die Flügel hängen. Wer glaubt, ich sei allein mit dieser Meinung, lese doch, was die Washington Post dazu zu sagen hat:
Eigentlich liegt das Problem bei den Beamten der NASA, nicht den in der privaten Industrie und den Hochschulen beauftragten Forschern, die seit jeher für den Glanz der staatlichen Raumfahrtorganisation der USA gesorgt haben. So langsam dringt die Wahrheit an die Oberfläche. Dabei war es schon bei Projekt Apollo so.

10. November 2018: «Die Linksfaschisten wollen uns mit ihrer verlogenen Angstmacherei alle Freuden wegnehmen, kein Hetero-Sex, kein Tabak, Alkohol, Fleisch, Zucker etc. und uns zu freudlosen Wesen machen. Das war genau die diktatorische Politik, welche die Nazis schon praktizierten, denn die waren die ersten Grünen! Die Nazis führten als Erste das Rauchverbot und Warnhinweise auf Zigarettenpackungen ein und in der SS war Rauchen strengsten verboten. Hitler war Vegetarier, Nichtraucher (ich freiwillig, nachdem ich im Alter von etwa 14 mit Rauchen aufgehört habe :) ) und Abstinenzler, so wie die anderen Faschistenführer auch, Mussolini und Franco».
Aus «Alles Schall und Rauch» (ein viel beachteter Internet-Link).

9. November 2018: «Zuerst haben uns die Klimahysteriker erzählt, der Fleischkonsum wäre schlecht für die Umwelt und wir müssen alle Vegetarier werden. Dann behaupteten sie, es gibt sowieso zu viele Menschen auf der Welt, die umweltschädlich sind, also dürfen wir keine Kinder mehr haben, dafür müssen die “Kulturbereicherer” mit Familiennachzug rein».
Aus «Umweltschützer – Haustiere sind Klimakiller und müssen weg» auf «Alles Schall und Rauch»

8. November 2018: Die Linken in San Francisco finanzierten das Stimmrecht in lokalen Belangen auch für «nicht-Bürger» mit 310’000 Dollar. Nur 49 meldeten sich aus Angst, ihr illegaler Status im Staat würde auffliegen! Machte 6326 Dollar pro gekaufter Stimme aus Steuergeldern, die sich die Linken vom Manöver gratis erhofft hatten. PS: Die Linken sind in den USA die «Democrats».

7. November 2018: Weiteres Bonmot aus Wieviel Irrtum braucht der Mensch
«Früher wurden die Überbringer schlechter Nachrichten geköpft. Mittlerweile ist es umgekehrt» (Michael Miersch, Kommentator in DIE WELT)

6. November 2018: Zur Sommerzeit (wird ev. abgeschafft im 2019?!) mein Kapitel 8 aus Wieviel Irrtum braucht der Mensch (eine 3. Auflage wäre seeehr zeitgemäss!!!):
«Die Sommerzeit darf als der grösste Schildbürgerstreich seit dem Mittelalter gelten»

5. November 2018: «Wenn es allen gut geht, geht es keinem mehr gut». Diese Weisheit beobachtete mein Onkel (Rudelf Stanek, 1913-2001), als er nur noch Leute zum ernten in seinem Obstgarten fand, wenn es diese nichts kostete und sie die Äpfel und Zwetschgen behalten durften – und wenige Jahre darauf gar niemand mehr kommen wollte. Ich verstand ihn erst 20 Jahre später, als ich meinen üblicherweise 1-2maligen Schuhputz pro Jahr im Ausland gegen Entgelt bequem sitzend gegen einen am Bahnhof Zürich bequem sitzenden Schuhputzer eintauschen musste. Er kostete das 3-4fache, während ich stehen musste und er sass und dirigierte. Er soll sogar recht wohlhabend gestorben sein, was ich erst glaubte, nachdem ist es nachgerechnet hatte. Er zahlte wohl keine Steuern, während ich heute mehrere fleissige Steuerzahler kenne, die arm sterben werden.

4. November 2018: Diese gute Meldung versucht man am nächsten WEF-Forum in Davos hoffentlich nicht zu unterdrücken. Ja, von 2008 bis 2016 ging’s bergab – Sie wissen warum, weil man es wusste, wenn auch nicht sagen durfte. Seither geht es wieder aufwärts, aber in Europa will es noch immer niemand wissen.

3. November 2018: Eine Tiefbohrung auf der Erde hat viel Ähnlichkeit mit der Erforschung der Marsoberfläche durch eine Raumsonde. Es handelt sich in beiden Fällen um einen Ort im Planetensystem, den noch nie ein Lebewesen und schon gar nicht ein Mensch besucht hat.

2. November 2018: Zum 16. Mal Herbstvortrag in Arth-Goldau.
Bitte lesen Sie im Rückblick beim obigen Vortragslink nochmals über den grossen Erfolg beim Referat, mit dem ich so vielen Zuhörern ein Freude machen konnte. Ich hoffe, so etwas 2019 nochmals erleben zu dürfen!

1. November 2018: Gestern Abend Zirkuspremière Monti in Zürich – dieses Programm (Villa Monti) kann ich wirklich überall empfehlen, wo auch immer in der Schweiz! Einmalig diese Muntwilers sowie ihre Artisten – und ihre jährlich neuen Ideen. Chapeau!!

31. Oktober 2018: Sparer leben gefährlich in Flint, Michigan, USA, wo man 2014 auf die billigere Wasserversorgung im Flint River umgestellt hat von der teureren, aber sicheren, im Lake Huron und dem Detroit River. Dabei hat man sich gravierende Probleme eingehandelt, typisch, wie ich sie seit 1987 in 6 Auflagen eines Buches in unzähligen Beispielen beschrieben habe. Sparer leben gefährlich! Heute noch von mir lieferbar.
Seit 31 Jahren ideales Weihnachtsgeschenk.

30. Oktober 2018: Nach Wahl-Debakel: Kanzlerin oder Parteichefin?
«Frau Merkel verzichtet [mit Parteichefin] auf das falsche Amt». FdP-Chef Lindner.

29. Oktober 2018: Nach den Abgängen guter Leute beim Schweizer Fernsehen stellt sich die Frage, ob das vielleicht jene sind, die zu gut wussten, was im Betrieb so alles läuft oder gelaufen ist? Aufstiegschancen auf Null senken, etwas Angst verbreiten, und schon halten alle den Mund, ausser vielleicht jenen, die sich einen Abgang leisten können.

28. Oktober 2018: Typische Antwort von mir auf eine z.Z. oft gestellte Frage zur aktuellen Raumfahrt: «So isses. Rein politisch, Schutz der Unfähigen, sprich Hoflieferanten, vor den Fähigen. Genau so politisch die idiotischen Verträge, noch von Obama, mit den Russen, die sich an Sojus-Astronautentransporten krumm verdienen dürfen. Gut, ist der jüngste, zum Glück glimpflich verlaufene, Fehlstart mit einer Sojus und nicht mit der Dragon passiert. Ausserdem ist Elon Musk einer, der sich vor dem Gesslerhut nicht verneigt, und das erträgt die Staatsarroganz nicht, wie überall. Immer wieder muss ich das ausformulieren, und hier habe ich es “sprachertüchtigend” wieder einmal etwas anders versucht. Der Staat verdient übrigens bei jedem Falcon-9-Start 200 Millionen, weil dieser bei SpaceX nur noch 50 statt früher durchschnittlich 250 Millionen (oder mehr!!) kostet(e). Offiziell heisst es dann auch noch, SpaceX würde vom Staat unterstützt und sei nur deshalb so erfolgreich! Das Lügenmonopol hat der Staat auch noch.»

27. Oktober 2018: Die Merkel hat sich von ihrer DDR-Braunkohle-Logik in die politische Irre führen lassen und der iPhone-Moment in der Autoindustrie wurde erstmals zur Kenntnis genommen. Auch in den USA schrumpfen die Benzinvergaser gegenüber den Elektrischen munter weiter, statt wie angekündet aufzuholen. Aufgepasst: So war es immer: wenn Amerika den Schnupfen hat, wartet auf Europa eine Lungenentzündung. Also warm anziehen. Schimpfen über Trump genügt nicht.

26. Oktober 2018: DER STAAT ist in diesem Blog ein immer wiederkehrendes Thema. Ich bin nicht der Erste und nicht der Einzige, der sich Gedanken darüber gemacht hat.
Also sprach Zarathustra.
Auch Friedrich Nietzsche war nicht der einzige…

25. Oktober 2018: Ein geheilter Patient ist ein verlorener Kunde. Dieses traditionelle Prinzip, kombiniert mit der Zwangskrankenkasse, hat zur Expolosion der Zwangsprämiem und schliesslich zur Verschlechterung der medizinischen Versorgung geführt.

24. Oktober 2018: Staatliche Gesundheitskontrolle führt in den Bankrott Aller
Gesunder und Kranker. Weltweit täglich beobachtbar, nichts passiert, denn leider wird die Welt überall zum Irrenhaus, wo der Staat mitmischt.

23. Oktober 2018: Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing. Daher wird versucht, den Staatssektor überall auf über 50 % aufzublähen, damit sich jede Abstimmung gewinnen lässt. Die Geschichte lehrt leider, dass solche Stagnationsmechanismen bis zum totalen Zusammenbruch manchmal 1500 Jahre dauerten. Beim Sowjetkommunismus schon nur noch 70 Jahre. Lässt hoffen. Wir sind heute eher bei 3-4 Jahren.

22. Oktober 2018: Roland Müller: Fritz Zwicky: Leben und Werk des grossen Schweizer Astrophysikers, Raketenforschers und Morphologen (1898–1974). ISBN 3-85546-024-8.
Mit einem Vorwort von Bruno Stanek (1986)

21. Oktober 2018: Die alte Frage: wie wird «Das Fernsehen» die nächste Mondlandung im 21. Jh. senden? Die Antwort darauf hatte 50 Jahre Zeit zum reifen. Sie hat sich denn auch total gewandelt. Wird es das Fernsehen bis dann überhaupt noch geben? Internet, die TV-Formate und das Zuschauerverhalten haben die Szene fundamental verändert. Einer, der es wissen könnte, wie man etwa ab 2023 die für die gegenwärtige Generation grundsätzlich nicht minder spannende Erweiterung des menschlichen Lebensraumes erleben wird, ist Elon Musk. Dies, weil er in der glücklichen Lage ist, diese Zukunft selber zu gestalten. Seine Firma entwickelt sowohl das Raumschiff als auch das Satellitensystem, über das man gleich die erste erneut spektakuläre Mission, eine ganze einwöchige Mondumrundung (vergleichbar etwa mit Apollo 8 an Weihnachten 1968) im 4K-Format (3840×1920 Pixel oder VR 7680×2160 und vermutlich 60 Frames pro Sekunde) mitverfolgen kann. Dann, wenn man (und nicht nur der TV-Sender) Zeit zum zuschauen bzw. senden hat! China wird seine Bevölkerung nicht mehr wie 1969 vor den Fakten abschotten können – «Starlink» bedient die ganze Erdkugel! Vorsicht im Link, eine bereits seit Jahren geltende Erfahrung ist zu beachten: Mit der Originalmeldung von Elon Musk ist man meistens besser beraten als von den Trolls, die oft noch das als unmöglich bezeichnen, was der NASA längst das Leben schwer macht und bei SpaceX Routine ist.

20. Oktober 2018: Wir leben im Zeitalter der Fake News, dem neuen Werkzeug der Politik, und ich hab’s 2006 kommen sehen in meinem Buch. Nur noch antiquarisch nach 2 Auflagen. Offenbar haben die Politiker aus dem Titel auch noch die falschen Schlüsse gezogen – es geht nämlich weiter so…

19. Oktober 2018: Ein Konzept wie beim Pyramidenbau gibt’s auch bei der Gigafactory in Nevada! Zehntausende Angestellte sollten in der Nähe wohnen können. Bringt sicher viele neue Ideen und verhindert Verkehrsprobleme.

18. Oktober 2018: Sie haben es endlich begriffen! Auch die Elektromobilität macht keine Ausnahme von der uralten 3-Stufen-Fortschrittsregel: «Es ist unmöglich« – «Es ist zwar möglich, wird aber nie rentieren» – «Ich habe immer gesagt, es sei eine gute Idee». Plötzlich ist nach aller Kritik am Tesla-Semi-Lastwagen auch noch Ford dabei.

17. Oktober 2018: Hat denn der IG (“Inspector General”) in Washington nicht die Macht, das hoffnungslose Projekt SLS zu killen?
Nur SpaceX wird deutlich und sagt, wieviel mehr man mit dem Geld machen könnte!

16. Oktober 2018: Elon Musk kann einem leid tun. Es sollte ein Award (Preis) geschaffen werden, der Leuten verliehen wird, die auf’s Blut bekämpft werden, weil sie so gut sind. Vielleicht würde damit zusätzlich sogar vermieden, dass jemand eine Auszeichnung erhält, die er gar nicht verdient hat, wie das sonst so häufig vorkommt.

15. Oktober 2018: NASA und USAF vergeben künftige Kontrakte für Raketenstarts an ungleich bis sinnlos teurere «Konkurrenten» von SpaceX (jüngstens sogar exklusiv!), werden aber den Untergang von einigen davon nicht aufhalten können. Vermutlich wollen die Staatsorganisationen daran einfach nicht schuld sein…?

14. Oktober 2018: Unverständlich, weshalb Dr. Francis Rocard, immerhin der Chef der französischen Raumfahrtagentur, so viel Wert darauf legt, sich als schlechten Verlierer zu zeigen und zu dokumentieren, dass er den himmelweiten Unterschied zwischen seinen nicht mehr konkurrenzfähigen Wegwerfraketen und der im flugzeugähnlichen Betrieb 10-100x wiederverwendbaren und entsprechend preiswerteren Falcon 9 von SpaceX nicht einmal versteht (verstehen will oder darf?). Er braucht vielleicht, wie andere gute Europäer, noch einige Jahre, bis die Realitäten bei ihm einsinken. Denkt er wohl, Angriff sei die beste Verteidigung, v.a., wenn man schon verloren hat? Sein Vater war nämlich hoher Politiker in Frankreich…

12. Oktober 2018: Wiederverwendbare Raumtransporter, wie die «Big Falcon Rocket» von der Firma SpaceX, haben mehr mit Flugzeugen zu tun als die «innovationslosen 1. August-Raketen» der Konkurrenz in aller Welt. Elon Musk geht bei der Charakterisierung noch einen Schritt weiter: die Landung auf einem Planeten nach dem Eintritt in dessen Atmosphäre gleiche eher dem Sturz eines Fallschirmspringers mit einigen Steuermanövern! Zuletzt aber vor dem vertikalen Aufsetzen wieder der inzwischen recht gut beherrschten Bremsung einer Raketen-Erststufe nach deren Rückkehr.

11. Oktober 2018: Für alle, die sich auch nach 50 Jahren weiterhin für Mondlandungen interessieren. Man könnte es zwar schnörkellöser sagen als hier, aber wenigstens getraut sich überhaupt jemand, es zu sagen!
Sojus-Fehlstart heute morgen, offenbar glimpflich ausgegangen mit gelungener Notlandung wie schon einmal 1975. Hoffe, dieses schütteln in der Sojus war nicht bei 20g!

10. Oktober 2018: Der Elektroauto-Hersteller Tesla wurde bereits 2018 ein rentables Geschäft, aber die Energiebranche des gleichen Konzerns von Elon Musk ist daran, jenes sogar zu überholen, und zwar nochmals massiv. Entscheidend dafür ist nicht nur die Batterieproduktion an sich, sondern der Ersatz der weltweit meist schmutzigen Kraftwerke für den Spitzenbedarf z.B. durch retourgepumptes Wasser in die Stauseen statt durch Batterien! Wichtig ist dabei, dass diese nicht z.B. nachts am bisherigen Netz aufgeladen werden, sondern allf. mit solarer oder wenn’s sein muss mit Wind erzeugter Energie, bei denen es dank den Batterien nicht mehr darauf ankommt, wie schwankend die gelieferte Leistung ist. Kaum jemand hat noch vor 10 Jahren vorausgesehen, dass die in vielen Ländern immer häufigeren Stromknappheiten dank der Batteriebranche von Tesla binnen wenigen Jahren überwunden werden können oder schon konnten, und das erst noch ökologisch sauber!

9. Oktober 2018: Nur noch bei Raketenstarts gibt’s für kurze Zeit UFO-Meldungen!
Früher gab’s ohne die Presse keine UFO-Meldungen, heute könnte man sagen:
ohne Raumfahrt gäbe es keine.

8. Oktober 2018: So hat man 1957 auch den ersten Satelliten von Wernher von Braun zugunsten von Sputnik verzögert! Jetzt, 2018/19, wird hoffentlich nicht die Dragon-Kapsel von SpaceX so lange verzögert, bis Boeing eines Tages doch wieder «überraschend» (wie es dann heisst) eine Chance bekommt, obwohl sie mit ihrem Bruchprojekt Starliner-Atlas hoffnungslos im Rückstand ist. Wenn es so weitergeht wie in den letzten paar Jahren, dann ist SpaceX auf dem Mond, bevor NASA wieder in der ISS! Es gibt keine grösseren Idioten und Schurken als beim Staat. Reine Feststellung seit Jahrhunderten.
Heute morgen gelang auch der 30. Rückflug einer Falcon-9-Erststufe hintereinander. Diesmal zu einer erstmals benützten Plattform nur 420 m vom Startplatz in Vandenberg.

7. Oktober 2018: Securities & Exchange Commission –>> :) :)
Shortseller Enrichment Commission

Humor hat Elon Musk auch noch, und wem würde nicht der Kragen platzen? Let’s face it: seine Investoren sind dümmer als er, sonst wären sie Unternehmer und nicht Investoren und würden nicht fies jammern, wenn einer den Mut hat, Idiotien, Gaunereien und sozialen Ausgleich beim Namen zu nennen sich für ihre Sache einzusetzen. Wenn für ihn als inzwischen ehrlichen 10:1-Gewinner im US-EV-Markt strafrechtliche Untersuchungen angemessen sein sollen, dann gehören alle haushoch verlierenden Konkurrenten sogar mitsamt ihren CEOs ins Gefängnis! Wenn Musk einen Fehler gemacht hat, dann TSLA an die Börse zu bringen. Bei SpaceX ging’s auch ohne, sogar noch besser.

6. Oktober 2018: Gelegentlich ein Glas Bier zuviel ist weniger schädlich als regelmässig
ein Glas Wasser zu wenig.

5. Oktober 2018: Der einzige, der noch geschlossen hinter Angela Merkel steht, ist der Flughafen BER.

4. Oktober 2018: Angela Merkel hat Europa definitiv balkanisiert, wenn nicht sogar afrikanisiert. Damit hat sie sich, nachdem man ihr noch einige Zeit zugejubelt hat, und wie auch schon Deutschen vor ihr, für alle Zeit unabwerfbare Schuld aufgeladen.
Heute vor 61 Jahren hat das Weltraumzeitalter begonnen. Mit Sputnik. Schuld ist, wie damals, der STAAT in den USA, der auch heute wieder den Forschritt dank Ineffizienz aller Staatsorganisationen verschlampt. Nach 2 Jahren bringt der neue Präsident ganz langsam Besserung. 40-50 Jahre Stagnation sitzen tief.
Zur Asteroidenlandung auf Planetoid Ryugu auf Radio Top Winterthur.

3. Oktober 2018: In den USA hat eine Mehrheit der unter den Linken enteigneten Tüchtigen endlich (und im letzten Moment) Donald Trump zum Präsidenten gewählt, um den fatalen Trend zur endlosen Sozialisierung umzukehren. Deshalb läuft die Internationale der Versager und Nutzniesser von Fehlentwicklungen in aller Welt Amok gegen ihn. Neueste Zahlen zur Elektromobilität in den USA bis 30. Sept. 2018.

2. Oktober 2018: Wir leben im Zeitalter der Fake News, welche die Legalisierung des Neides noch gefährlicher macht, als sie das schon immer war. Jeder Fähige und Tüchtige wird vogelfrei. Ein Traum für Sozialisten – bis zu deren eigenem Untergang wie im Ostblock 1989/90.
Noch was! Auf folgendem Link kann man für eine Woche meinen «Sternguckerfilm» in drei Teilen im WMV-Format bei mittlerer Auflösung (800 MB) gratis herunterladen. Ich hatte dieses Video vor 10 Jahren produziert, um bei verregneten Sternguckerabenden nicht immer mühsam von neuem ein Referat vorbereiten zu müssen, sondern mit einem viel vollständigeren Film aufwarten zu können. Das, was Normalbürger über Astronomie auf Anhieb verstehen, hat nämlich in den letzten 100 Jahren noch kaum geändert, und mein Sternguckerfilm ist daher weiterhin recht aktuell. Es war mir seit 50 Jahren ein Anliegen, mit dem Thema Astronomie und Raumfahrt Freude zu bereiten, also viel Vergnügen! Download-Link auf WeTransfer.

1. Oktober 2018: Fake News (Fotos, Videos…) haben immer mit Wunschdenken zu tun. Fing schon mit den Religionen an…

30. September 2018: Heute nur ein täglich passender Witz: Vater und Sohn sind im Supermarkt, und der Sohn spielt damit, dass er ein Frankenstück immer wieder in die Luft wirft und mit dem Mund auffängt. Es passiert: er verschluckt einmal die Münze und droht zu ersticken. Alle Umstehenden und der Vater sind verzweifelt. Ein zeitungslesender Gast im Café nebenan faltet sein Blatt zusammen, schreitet gelassen herbei, packt den Junior an einem Bein, hält ihn in die Luft, zwickt ihn mit der anderen Hand in die Hoden und die Münze fällt heraus. Der Retter geht ganz ruhig an seinen Platz zurück und liest weiter in der Zeitung. Nachdem sich der Vater vom Schreck erholt hat und überglücklich ist, will er sich bei dem Mann bedanken. «Genial, wie sie das gemacht haben, sind sie vielleicht Chirurg?» – «Nein, ich bin Steuerbeamter».

29. September 2018: Ein Leckerbissen für SBB-Freunde.
For railroad fans who no longer can afford the tickets or the national rail pass…
Heute vor 10 Jahren hat noch etwas anderes glücklich angefangen!
Gleich von Anfang an professionell, vom Start bis zur Übertragung.
Wünsche SpaceX gleich nochmals 10 gute Jahre! Bis dann bin ich 85…

28. September 2018: Götterdämmerung («gods twilight») bei NASA.
Bridenstine passes his masters exam as NASA admininistrator – in an unexpected way. «How do I explain it to my kids?». Most of us smelled it long before.

27. September 2018: Eine junge Frau in einer der ehemals berühmten Städte im Osten Deutschlands (Dresden, Leipzig…), wo ich selbst auf der Strasse immer die eindrucksvollsten, schönsten und meist auch intelligentesten Mädchen gesehen habe:
«Wissen Sie, wer eigentlich für den Rechtsruck im Land verantwortlich ist? Die Linken! Die Linksintellektuellen, die alle Menschen als rechts hinstellen, sobald Probleme mit Flüchtlingen thematisiert werden.» — Eine andere: «Ein Bekenntnis zu rechts ist für die Presse schlimmer als die Vergewaltigung einer unserer Töchter durch einen Nordafrikaner.»

26. September 2018: Ostdeutschland hat man während 40 Jahren den Kommunismus aufgezwungen und dann bald nach der Flucht von Millionen in die freie Welt als schlechten Ersatz eine Multikulti-Einwanderung beschert, die mit der ebenso vorhersehbaren Unverträglichkeit von Israelis und Palästinensern vergleichbar ist. Soll doch niemend sagen, Frau Merkel hätte den Dauerkonflikt nicht kommen sehen – oder wurde sie aus der Naivität einer Pastorentochter in eine Falle gelockt, um Deutschland von innen her für immer zu ruinieren?

25. September 2018: Ein erfahrener Komiker weiss ganz genau, mit welchem Witz, Sketch oder neu kreiertem Bonmot er ein Publikum von 100 oder auch 100 Millionen zum schmunzeln oder gar zum wiehern bringen kann. Er weiss aber auch ganz genau, welche Personen in seiner näheren Umgebung überhaupt nichts davon lustig finden würden. Schauspieler nennen in diesem Zusammenhang häufig die Garderobière.

24. September 2018: Unglaublich, aber wahr. Dabei hat man es ja kommen sehen.
Gestern ist die japanische Sonde Hayabusa-2, 13 Jahre nach Hayabusa-1 auf Itokawa, auf dem 1 etwa km grossen Planetoiden Ryugu gelandet. Während die Muttersonde in sicherer Entfernung verbleibt, wurde bereits eine erste Hüpfersonde auf der Oberfläche abgesetzt, die einige Funkbilder zur Erde übermittelt hat. Ihre Mission dauert noch bis Ende 2020.

23. September 2018: Der Elektromobilität gehört die Zukunft, deshalb will sie die Erdölindustrie auf ihre gewohnt «dreckige Art» verzögern. Elon Musk wurde in einer 2½stündigen Internet-Interviewsendung mit Joe Rogan eine Hanfzigarette angeboten, an der er höflicherweise kurz zog, ohne zu inhalieren. Diese Szene wurde weltweit benützt, um das Image eines trotz Siebentagewochen bewundernswert gesund wirkenden Elon Musk anzukratzen, und die Tesla-Aktie (nur kurz angesichts der Verkaufszahlen) um 6% zu senken. Schien mir absichtlich und die «historische Aufgabe» des exzentrischen Joe Rogan zu sein. Für Geduldige und mit Zeit gesegnete der vollständige Link.
Und es wird schon morgen noch schöner kommen!

22. September 2018: Der US-Astronaut und einstige ISS-Kommandant Scott Kelly hat dem ersten Mondpassagier in spe, dem japanischen Modezar und Milliardär Yusaku Maezawa, auf Twitter gratuliert und erfahrenen Beistand angeboten. Das ist bemerkenswert! Kelly ist ein zäher Typ. Ich hoffe, der zweite japanische Weltraumtourist ist zäher als der erste, Toyohiro Akiyama. Ihm soll es, ähnlich wie Remek (dem ersten Tschechen im All), nicht gut gegangen sein, so dass er als Journalist bei der Tokio Broadcasting Company, einem Sponsor, oft seine täglich geplanten Reportagen nicht liefern konnte. Jedes Mal peinlich! In den «Geschichtsbüchern» (bzw. Wikipedia) liest man davon nichts mehr, aber russische Zeugen aus der Zeit der Raumstation Mir erinnern sich noch.

21. September 2018: «Ich trockne den Sumpf aus und der Sumpf schlägt zurück. Aber keine Sorge: wir werden gewinnen.» — Donald Trump

20. September 2018: Stefan Aust in Journalistenwatch titelt über Merkel: «Galoppierender Rinderwahn ausgebrochen». Aha, das Wort ist wieder da!
Den Rinderwahn hatte ich einst im Bundeshaus geortet, weil man dort
zeitweise über fast nichts mehr anderes gesprochen hatte.
Nur ein in Panik versetztes Volk akzeptiert auch sinnlose Massnahmen…

19. September 2018: Kabarettist Volker Pispers hat sich neulich Gedanken gemacht, wie Deutschland angesichts der schleichenden Islamisierung und dem sogenannten «Klimawandel mit steigenden Meeresspiegeln» in 100 Jahren aussehen könnte. Das Land sei dann voll von Moscheen, aber diese würden alle unter Wasser stehen, so dass sich Islamisten selber die Frage stellen müssten, ob es denn eine gute Idee gewesen sei, ihre Töchter vom Schwimmunterricht abzumelden… Solche bitteren Aussichten hätten bei ihm bewirkt, dass ihn schon heute Kleinigkeiten wie Umweltverschmutzung und Atommüll überhaupt nicht mehr stören würden!

18. September 2018: Nützliche Dumme in aller Welt, macht die Augen auf! Angela Merkel nimmt nach 2 Weltkriegen erneut einen Anlauf, um Deutschland kaputt zu machen. Wieder so eine historische Figur, der man es zu lange nicht zugetraut hat. Diesmal eine Pastorentochter. ———————-
Nach 7 Uhr Schlaf habe ich mich von der Livestream-Nocturne mit (eigentlich erwarteten) Neuerungen zum BFR-BFS-Projekt von SpaceX erholt. Beim ersten Mondpassagier soll es sich um einen überdrehten japanischen Milliardär mit schlechten Englischkenntnissen handeln, der den ganzen Jungfernflug um den Mond chartern und sich mit Künstlern umgeben will! Mit Verlaub: in meinem ganzen Leben habe ich von TV-Sendungen bis
«Art in Space-Projekten» alles wirklich ernsthafte scheitern sehen, sobald man Kinstler
an Bord geholt hat. Falls Sie den Namen Yusaku Maezawa nicht behalten können, sind Sie mit Jekami Harakiri auch nicht weit weg. Zum Trost: Künstler sind vielleicht leichter ersetzbar als Ingenieure, die es braucht, um grosse Träume zu verwirklichen.
Soviel zu meinem ersten Eindruck, um den man mich befragt hat.

17. September 2018: Wir brauchen einen Schutzwall für Deutschland.
Professor Martin Wagener an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung.
Aber das ist ja genau das, was Präsident Trump als das Beste für die Vermeidung einer Katastrophe in den USA erkannt hat, immerhin einem erfahrenen Einwandererland!
Grund weltweit: Illegale Migration, Grenzkriminalität, Terror-Einreise und -Rückkehrer, Waffen- und Drogenschmuggel. Noch etwas unklar, Angela, «Schwestern» in Bern & Co.?

16. September 2018: «Migration ist Mutter aller Probleme» (Horst Seehofer). Umfrage vor einer Woche: Nur 27 Prozent halten die Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft trotz erdrückender Staatspropaganda für «sehr gut oder eher gut gelungen», 69 Prozent äußerten genau das Gegenteil. Inzwischen noch prägnanter: «Angi: Mutti aller Probleme».

15. September 2018: Der Kommunismus ist eine Krankheit, die zwar kaum je ein Mensch, aber ein Volk mehrmals bekommen kann.

14. September 2018: Der Mercedes-Chef Zetsche tut sportlich sein Bestes, aber leider erst 2020. Seine Verkaufszahlen bis Ende August 2018 sind aber für die Neider und Shortseller von Tesla in aller Welt einfach noch nicht nach deren Gusto… Gemein und gefährlich zwar, diese Ignoranz dem Gewinner gegenüber – aber the winner takes it all.

13. September 2018: Spiegel, Focus & Co. samt der deutschen Feuilleton-Presse glaubt, die zivilisatorische S-Klasse auch ausserhalb der Autowelt zu besetzen. Das Land war in der Tat einmal ein Nabel der Industrienationen – ist es teilweise immer noch, aber vielleicht nicht mehr ewig der Kopf davon.

12. September 2018: Sicherheit in den Tesla-Modellen. So ziemlich genau das Gegenteil von dem, was ich in der Schweiz zum Schutz der Benzinvergaser normalerweise lese.

11. September 2018: Die Taxibranche, von der ein selbständiger Familienvater früher gut leben konnte, wenn seine Gesundheit potenziellen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst vertrug, wird von der Obrigkeit neuerdings bedrängt. Man betrachtet die Sicherheitsmarge von 2% bei der Taxametereinstellung als exzessiv und will sie wohl auf Null reduzieren! Die Tarif-Vögte beim Staat sollten vielleicht einmal bedenken, dass sich viele ihrer undurchsichtigen Gebühren nicht nur weiterhin mehr als immer noch kostendeckend um 2% oder 20% senken liessen, sondern sogar um 50% oder weit mehr.

10. September 2018: In den USA erreichte die Zahl der Entlassungen Ende August erstmals seit 50 Jahren ein absolutes Minimum, was angesichts der über die Jahrzehnte gestiegenen Beschäftigungszahlen bemerkenswert ist. Eine Originalnachricht aus den USA, wo das Volk die Aussage im Gegensatz zu Europa an der Realität messen kann. Für unsere Medien ist es daher nie ein Problem, ein solches Faktum zu verschweigen und dem US-Präsidenten den Erfolg zu missgönnen.

9. September 2018: Als indiskutabler Querulant hat früher jemand gegolten, der einem selbst dann widersprach, wenn man ihm soeben Recht gegeben hatte. Die gleiche Kategorie besteht aus Leuten, die selbst angesichts von Fakten, oder wenn jemand alle stichhaltigen Argumente im gleichen Moment auf den Tisch gelegt hat, immer noch behaupten, nicht überzeugt zu sein. Die dank gewissen Medien im Dienste der Neider Amerikas berühmteste Kategorie bildet sich aus den «Moon-Hoaxern», die ab etwa 30 Jahren nach den Mondlandungen begonnen haben, die Mondexpeditionen selbst bei Interviews mit den 12 Moonwalkern zu leugnen. Die Zuschauer konnten in solchen Momenten schon lehrreich erleben, welche Verteidigung vor Idioten dann durchaus legitim wird.

8. September 2018: Erinnert sich jemand an meine Tipps beim Besuch des Kennedy Space Centers? Das damals exponierte Ärgernis stinkt auch über 20 Jahre später noch in den Himmel. Hier mit dem amerikanischen Text vom 1. September 2018, der zeigt: nichts hat sich geändert! «$215 for looking at a basically free rocket launch! Enriching the coffers of Delaware North Corporation [I smelled it]. Why not use the funds collected for poor military families and those injured in service? Someone raised this idea for Vandenberg AFB rocket launch viewing.» Ob sich wohl etwas ändert, wenn SpaceX im KSC seinen eigenen Rocket Park für das Publikum eröffnet?

7. September 2018: Kommentar an den Zusender eines Hinweises auf einen nostalgischen Apollo-Film, in dem nochmals daran erinnert wird, was für grossartige Pioniere die Astronauten, Flugkontrolleure und Ingenieure doch waren, welche die sechs Mondlandungen von 1969 bis 1972 hatten Realität werden lassen. Vielleicht unerwartet, wie meine Antwort auf den Zusender gewirkt hat… (hier als rtf-Wordfile, wird vom Link nur heruntergeladen, dann bei Interesse anschauen)

6. September 2018: Der begabte Illustrator und Kunstmaler Werner Beyeler in Wil SG
(hat demnächst eine Ausstellung dort!) war mir schon in den 1970ern aufgefallen.
In der Folge hat er das Umschlagbild meines ersten Raumfahrtlexikons,
noch in Buchform, 1983 gestaltet. Zu meiner anhaltenden Zufriedenheit!
Das Originalgemälde war bis in die jüngste Zeit noch in seinem Besitz.

5. September 2018: Jeder Geistliche, der sich vor aktiven oder passiven Missbrauchsvorwürfen reinzuwaschen versucht, scheitert am Gelächter der Götter, um einen eigentlich für den akademischen Olymp geschaffenen Ausdruck von Albert Einstein genau so passend anzuwenden.
Aktuell: Dubioser «Schaden» im Sojus-Zubringerschiff zur ISS entdeckt, der in der Raumstation ein inzwischen abgedecktes Leck bewirkt hat.

4. September 2018: Im Normalfall über Jahrmilliarden sind wir tot, das meist knappe Jahrhundert irgendwo dazwischen nach einem erfolgreichem «molekularbiologischem Domino» ist die Ausnahme. Wir müssen nur aufpassen, dass wir das nächste Domino rechtzeitig anstossen! Unsterblichkeit war auch für die Evolution zu schwierig. Wer annimmt, seine im Diesseits leider vernachlässigten Mitmenschen im Jenseits wieder für alle Ewigkeit zu treffen, überschätzt vielleicht die Gegebenheiten von sterblicher Hardware und nur theoretisch unsterblicher Software im Universum.

3. September 2018: Paradox: der Staat lebt auch umgekehrt sehr gut von Schurken und Spitzbuben. Wie in der Natur: die Mücken saugen uns Menschen aus und werden dann von den Schwalben und Fledermäusen gefressen.

2. September 2018: Zur Zeit des erstem elektrischen Mondautos 1971 träumte ich auf einem Spaziergang im Tessin davon, dass diese Technologie nach unserem Erdtrabanten auch auf der Erde Anwendung finden würde. Erfahrene Schweizer Autoexperten, die heute wohl alle gestorben sind, redeten mir diese Idee augenblicklich aus. Elon Musk (*1971) musste ja erst geboren werden! Er hat den Traum endlich Realität werden lassen –
auf der Strasse
und auf der Rennstrecke. — Und gleich noch ein solcher Sieg.

1. September 2018: Wenn zwei Personen, die mit weniger präzisen geistigen Werkzeugen ausgestattet sind, im Einzelgespräch immer wieder hinter einer dominierenden Drittperson hintanstehen müssen, dieser aber für einmal zu zweit gegenüberstehen, dann kehrt sich die normale Hackordnung um. Weil nicht mehr intellektuelle, sondern demokratische Spielregeln gelten, steht es dann plötzlich 2:1 bei der Beurteilung, wer jetzt recht hat. In einer grösseren Gruppe mit Unbekannten statt einer Zweier-Konfrontation ist der Ausgang von Meinungsverschiedenheiten viel weniger klar vorherzusagen, weil die traditionellen Opponenten Angst haben müssen, dass ein unbekannter Kenner der Fakten das Spiel durchschaut, Partei ergreift und faire intellektuelle Verhältnisse wieder herstellt. Ähnliche Situationen sind sogar innerhalb von Familien mit Kindern zu beobachten.

31. August 2018: Im Appenzellerland gibt es ein weltberühmtes Restaurant, das als hölzernes Bijou an einer senkrechten Felswand steht und von einem Pächterehepaar über Jahrzehnte erfolgreich geführt wurde. Was zerstörte die Idylle? Wieder einmal der Staat? Bürokratische Frontalkollision zwischen formalen Hygiene-Anforderungen und Heimatschutz? Zuviele Besucher? Überarbeitung der Fleissigsten? Selbst in der Schweiz kann man nicht gleichzeitig etwas umbauen und nicht umbauen. Der Pächter gab auf, und seinem Nachfolger kann man nur viel Glück wünschen. Kein Einzelfall.

30. August 2018: Gentlemen wissen: Frauen soll man nie widersprechen – man soll warten, bis sie das selber tun. Eine Folge dieser Fairness ist allerdings, dass «’”benachteiligte”‘» Frauen mit der Zeit zum Glauben neigen, das Recht sei grundsätzlich auf ihrer Seite. Der Feminismus als eine Art Rattenfänger versuchte, daraus eine politische Bewegung zu züchten, die jetzt allerdings an ihren eigenen Enttäuschungen und Widersprüchen eingeht. Eine lebenslange Beobachtung deutete mich darauf hin, dass intelligente Frauen die Widersprüche in solchen Weltbildern durchaus erkennen und schöne Frauen darin schon gar keine Vorteile sehen.

29. August 2018: «Reiche Leute haben eine Schwäche für Raumschiffe. Das ist gut so. Sicher besser, als wenn wir sie ihnen bezahlen müssen». Präsident Donald Trump
Ein ebenso deutliches wie diplomatisches Wort im Lichte der runden Billion Dollar, die NASA und US-Luftwaffe seit dem Beginn des Raumfahrtzeitalters für die Forschung aufgewendet haben. 10-20 mal teurer, als wenn die Projekte als private Initiativen, nicht als Staatsaufträge und unbehindert von der Bürokratie ausgeführt worden wären.

Goldauer Herbstvortrag am 2.11.2018: Neues aus dem Weltraum

Rückblick: Dank den vielen lieben Bekannten im Publikum, dem überdurchschnittlichen Niveau der Zuhörer und meiner Top-Form heute für den Vortrag habe ich den Eindruck, diese Sternstunden seien nicht nur mir in nachhaltiger Erinnerung geblieben! Wenn ich die Namen der anwesenden Persönlichkeiten nennen dürfte, dann wären alle Anwesenden genau so überwältigt wie ich, dass ich an einem Weltraumvortrag im hohen Alter nochmals soo viel Freude haben durfte! Meine Frau, die eher mehr Zeit als ich für persönliche Begegnungen hatte, äusserte sich nicht minder begeistert. Der einzige Frust wird am Ende vielleicht noch darin bestehen, dass ich mich nicht bei allen Gästen (auch für Geschenke!) persönlich bedanken und einige Diskussionen nicht mehr länger fortsetzen konnte… Besonderer Dank gilt dem Modellbauer und Aussteller Rudolf Mohr aus Kollbrunn, der einmal mehr im hinteren Saalteil seine inzwischen praktisch vollständige Sammlung von aktuellen und historischen Raketen, Raumschiffen und der Raumstation gezeigt hat. Grosse Freude auch, dass u.v.a. erneut die drei leitenden Mitglieder der Schweizer Raumfahrtvereinigung SRV in Goldau erschienen sind, um das Thema aktuelle Raumfahrt unter Gleichgesinnten zu zelebrieren.

Das Plakat spiegelt noch nicht einmal alle aktuellen Themen vom Herbst 2018!
Bitte beachten Sie auch die Zusatzbemerkungen am Schluss dieser Vorschau. Nur der bewährte Ort und die Zeit bleiben wie bei den Referaten der letzten Jahre gleich, aber wenn so viele unerwartete und weiterhin spektakuläre technologische Durchbrüche erzielt werden wie 2017, dann werden es auch 2018 faszinierende Sternstunden. Viel Neues erwartete man vom IAF-Kongress, dieses Jahr in Bremen, der vier Wochen zuvor stattfindet und wo Elon Musk hoffentlich erneut über den Stand seines Marsprojektes und die Entwicklung der Riesenrakete BFR berichtet – falls er Zeit findet, zu erscheinen! Dies ist an sich nicht nötig, denn Musk hat inzwischen noch effizientere Publikationsorgane als einen internationalen Kongress, und so war es dann auch. Abermals hat sein Marsprojekt wichtige Erweiterungen erfahren. Nachdem der Ort für den Bau der BFR im Hafen von Los Angeles jetzt feststeht, erwartet man erste Bilder und Informationen zum dortigen «Campus» mit einer geplanten einmaligen Atmosphäre für die Beschäftigten. Noch mehr ist man gespannt über den Zeitplan der Hüpferflüge ab 2019, mit der man die Rakete in kleinen Schritten von Start bis Landung entwickeln will – ein absolutes Novum in der Raumfahrtgeschichte, das eher an die Flugzeugindustrie erinnert. Gleichzeitig laufen die Bestrebungen bei SpaceX, die neueste Version der Falcon-9-Rakete weitgehend wartungsfrei in immer kürzeren Abständen zu starten und damit die Mittel für die künftigen Projekte selber zu erarbeiten.
Selbstverständlich wird auch über den Stand der in den Rückstand geratenen NASA-Programme im bemannten Sektor berichtet – und einige herausragende der nach wie vor spannenden Resultate der Planetenforschung, die aber hauptsächlich Programme von Hochschulinstituten im Auftrag der NASA sind. In den letzten paar Monaten sind infolge des technischen und wirtschaftlichen Erfolges von SpaceX bisher unumstösslich erachtete Gegebenheiten von der NASA bis zur russischen Raumfahrt in Fluss geraten oder bereits ganz aufgehoben worden. Dies könnte sehr wohl bedeuten, dass die Fortschritte in der Raumfahrt künftig noch schneller ablaufen, weil NASA, wie bei der unbemannten Raumfahrt, lernt, noch besser mit der innovativen Privatindustrie zusammenzuarbeiten.
Zeit: Freitag, den 2. November 2018 um 20 Uhr, wie immer mit Saalöffnung ab 19 Uhr.
Ort: Pfarreizentrum Eichmatt in 6410 Goldau SZ, Rigistrasse ob dem Rigibahnhof.
Mit 20 Minuten Pause ca. 21 Uhr für (Kräfte schonende :) ) Kontakte und Getränkeservice. Der Vortrag fordert nämlich allseits einiges an Konzentration…
Keine Anmeldung nötig, Saal gross genug, Abendkasse.

Wie TV-Interviews verlaufen (Ironie ca. 50%)

Verabredungen am gleichen Tag für ein TV-Interview sind in der Branche sehr beliebt, denn das Fernsehen ist kurzlebig. Die Eile garantiert für perfekte Vorbereitung des Videojournalisten und auch Ihnen ist man für die Flexibilität und spontane Aussagen dankbar. Ausserdem lässt sich ein unvorbereiteter Experte besser steuern. Er wirkt ungekämmt, unrasiert und ungeschminkt authentischer und es bleibt keine Zeit für themenferne Diskussionen, ob der meist beträchtliche Zeitaufwand unter Kategorie Frondienst und nicht gewerkschaftlichem Gesamtarbeitsvertrag abgebucht wird, denn Experten sind immer freischaffend, sonst hätten sie ja gar nie Zeit gehabt, sich aussergewöhnliche Kenntnisse anzueignen.

Als erstes muss das Haus des Experten TV-gerecht umgestellt werden, damit sich der Überfallene nicht in gewohnter Umgebung auf das Thema konzentrieren kann. Es gilt als unfein, die Fragen bei der Aufnahme so zu stellen, wie man sie Minuten zuvor verabredet hat, weil der Interviewte sonst von der gescheiten Frage nicht verunsichert wird und für einmal verblüfft in die Kamera schaut, wie ihn das Publikum noch nie erlebt hat.

Während der Interviewer früher dem Thema mit interessierter Miene gefolgt ist und somit den Zuschauer simuliert und den Befragten motiviert hat, gilt dies heute nicht mehr zeitgemäss. Als Hohe Schule für Videojournalisten gilt, bei gescheiten Antworten gequält zur Seite zu schauen und bei schwachen Passagen durch Blick in die Augen höchstes Interesse zu zeigen.

Das Opfer soll mit einer der schon auf der Zunge liegenden Zusatzfrage und gespielter Ungeduld weiter aus dem Konzept gebracht werden, so dass er fortan klärende Begründungen vermeidet, sich unlogisch kürzer formuliert und auf den Zuschauer wirkt, als ob er die gescheite Frage nicht beantwortet oder gar nicht verstanden hätte.

Beim schneiden des Materials auf die halbe Zeit, weil die Redaktion neue Prioritäten für den Tag gesetzt hat, lässt man die schlecht oder impertinent gestellten Fragen weg und beschränkt sich auf Ihre Antworten. Dies hat den doppelten Vorteil, dass sich der Interviewer für seine laienhaft gestellte Frage nicht blamieren muss und dafür der vielleicht bewusst ironisch Antwortende aus dem Zusammenhang gerissen wird und unprovoziert unhöflich wirkt.

Sofern eine Suggestivfrage zu einer unglücklich formulierten Antwort geführt hat, die zumindest bei coupierten Sätzen genau umgekehrt wie beabsichtigt tönt, aber logischerweise dem entsprechen, was der Fragesteller von Anfang an hören wollte, dann wird dieser Teil des Interviews an prominenter Stelle eingebaut und im Falle von Zeitmangel als das Einzige ausgewählt, was der Zuschauer zu sehen bekommen wird.

Vor dem Interview ist dem Opfer unbedingt zuzusichern, dass der einzige werbewirksame Hinweis auf die Tätigkeit des Frondienstlers oder eine mit zwei Worten glaubwürdige Begründung, weshalb man ihn als Experten überhaupt zugezogen hat, selbstverständlich vom Moderator in der Einführung genannt werden wird. Dieses Versprechen ist später mühelos zu brechen, indem wahlweise auf Zeitmangel oder die Usanzen des Senders verwiesen wird, die Werbung grundsätzlich verbieten.

Haben Sie bereits gemerkt, worauf Sie beim nächsten Interview achten müssen? Werden Sie jetzt verstehen, warum Leute mit Fernseherfahrung, wie z.B. der berühmte deutsche Komiker, Karikaturist, Trickfilmer und Fernsehschaffende Loriot sich geweigert haben sollen, in Sendungen aufzutreten, die nicht die eigenen waren? Oder geht Ihnen ein Licht auf, weshalb man die schlagfertigsten Politiker meistens blass, lahm oder widersprünglich wirken lässt oder warum man langweilige Drescher zeitgenössischer Schlagwörter als grosse Denker darstellt? Wie sonst wollen Sie Mittelmässigkeit garantieren und verhindern, dass die «falschen» Parteien stark werden?

Privatradio-Müsterchen für 2018 von Bruno Stanek

Radio Top Winterthur zur Landung der japanisch-deutschen Asteroidensonde Hayabusa-2/Mascot auf dem Asteroiden Ryugu am 3. Oktober 2018. Audio hier anklickbar.

Simulation of the Swiss Railroad System

SBB-Vasile-Simulation

Real time simulation of the Swiss Railroad System spanning the whole country. Choose either „map“ (Karte) or „satellite“ view and start to zoom „+“/“-“ until you see trains rolling or waiting! Watch them emerge from tunnels etc. I noticed on some days it works perfectly, on others somewhat degraded, showing numbered train symbol only. May happen if you are moving around on the map too rapidly in high zoom mode, probably due to bandwith overload. Good for demos: it always starts correctly – no stack limits yet…?

Tipp: Auf der ersten Karte bei Pfannenstiel/Forch auf das Symbol S18 drücken. Dann kommt (bei mir) noch alles, der Zug rollt aus der Vogelschau! Genau nach Fahrplan.

Vasile is the name of the skilled, but somehow „crazy“ programmer, who had started (alone?) to work on the project years ago. I am not sure if he is still at it, because I did not notice much progress recently. His data base is the official railroad schedule. Have fun!