Samstag 1. Oktober 2011 im Rest. RUNWAY 34 am Flughafen Zürich

Vortrags-Dinner. Apéro ab 18 Uhr. Drei Vortragssegmente ab 19 Uhr zwischen den einzelnen Gängen von Vergangenheit über Gegenwart bis Zukunft. Thema war eine in Raum und Zeit möglichst umfassende Standortbestimmung aktueller ausserirdischer Themen. Gespickt mit vielen Anekdoten, meist aus erster Hand. Das Lokal bietet die originellste Aviatiker-Atmosphäre, die mir v.a. hierzulande je begegnet ist. Darüber hinaus eine ausgezeichnete Küche. Das ideal besetzte Lokal bot jedem Gast einen perfekten Blick auf eine der beiden riesigen Leinwände. Ende des festlichen Abends um etwa 22:15 Uhr, dann noch gemütliches Zusammensein mit Gästen und darunter vielen Aviatikern aus diversen Epochen.

Genaue Postadresse von RUNWAY 34: Rohrholzstrasse 67, 8152 Glattbrugg/ZH
(hinter dem Werftareal der Swiss, tatsächlich genügend Parkplatz – wo findet man das noch?)

Näheres dazu im Rückblick:   Einl_Stanek

24. September ab 17:30 im Gersag-Zentrum in Emmen

Ein Kurzvortrag im Anschluss an die Tagung der Funkamateure der USKA (Union Schweizer Kurzwellen-Amateure, die längst auch über Satelliten kommunizieren) über das Neueste in der Raumfahrt, gefolgt vom faszinierenden Schlussteil des Videofilms «Flugjahre zum Mond». Das Referat wurde von der Vereinigung geöffnet für interessierte Nichtmitglieder, die gerne wieder einmal einen Stanek-Vortrag hören möchten. Das Referat bestand schliesslich aus einer kurzen Einführung und Teil 2 und 3 des Filmes «Flugjahre zum Mond». Dies angesichts des hoch interessierten und motivierten Publikums, das zum Abschluss einer sicher anstrengenden Tagung etwas «ganz erbauliches» verdient hatte! Gefolgt vom Hinweis darauf, dass ein zeitlich unbeschränkter Vortrag auf die Aktualitäten von 2011/12 am 18. November im nahen Arth-Goldau zu hören sein wird. Erfreulich viele Zuhörer äusserten spontan die Absicht, auch dort wieder zu erscheinen.

Nachdenkliches zum Tag

18. Februar 2012: Oft hört man bei uns, nur die Milliardäre könnten sich Millionen für den Präsidentenwahlkampf leisten. Komisch jedoch, dass dann so oft doch ein linker Kandidat gewinnt, den im Lande selber eigentlich niemand wegen seinen Qualitäten oder Verdiensten will und der seinem Land nach innen und aussen Schaden zufügt. Dies wird aber erst während oder nach einer Amtsperiode offenbar, wenn es zu spät ist. Dieses Rätsel hat eine ganz einfache Lösung: er kauft sich die Stimmen mit vielen Milliarden! Nicht seinen natürlich. Wie geht das? Eine kleine Rechnung im Falle der USA: Vom 4-Billionen-Haushalt stammen 60% aus Steuern und Abgaben, also regulären Einkünften des Staates. Die restlichen 40% sind gepumpt und gehen auf das Konto des Staatsdefizites, das unter Obama noch viel rascher gewachsen ist als unter seinen Vorgängern, was schon etwas heissen will. Nur wird er dafür fast nie gescholten, ganz im Gegensatz zu den Gegnern eines überbordenden Staates. Die Rechnung ist aber noch nicht fertig! Um 60% der Staatsausgaben wird jährlich gestritten, so z.B. beim NASA-Budget, das zwar nur 0.5% davon ausmacht. Jedes Promille davon beschäftigt die Politiker allerdings wochenlang! Niemand spricht aber von den restlichen 40%, bei denen es sich um gesetzlich gebundene Sozialabgaben handelt, mit denen ein Obama sein Stimmvolk bei der Stange hält bzw. kauft. Kreise, die meist nicht arbeiten und sich ihren Lebensunterhalt von jenen Steuerzahlern finanzieren lassen, die noch produktiv sind. Natürlich heisst es wie in der Schweiz oder Griechenland genau umgekehrt, aber die Zahlen sprechen eine andere Sprache! Sie sagen insbesondere aus, dass durch den Verzicht auf die Übersozialisierung das gewaltige Staatsdefizit gar nicht bestünde in einem dermassen produktiven Land! Auch die kontraproduktive Rappenspalterei bei den wirklich wichtigen Staatsaufgaben und damit die Lähmung des Landes würde gleichzeitig wegfallen. Jetzt werden Sie verstehen, warum die Offenlegung solcher gar nicht dermassen komplexen Zusammenhänge zu den bestbewachten Lügen in allen Ländern gehören, und warum periodisch populistische Regierungen «rein demokratisch» an die Macht kommen. Aber auch, warum ständig jene Parteien als populistisch bezeichnet werden «müssen», die solchen Fehlentwicklungen einen Riegel schieben wollen.

17. Februar 2012: Komisch: wer die Wahrheit ständig wiederholt, bei dem heisst es nur “Das haben sie doch schon mal gesagt!”, aber das ist natürlich keine Entkräftung dieser Wahrheit. Hundertfach wiederholte Lügen gehen dagegen klaglos durch. In den Medien, beim Staat und sogar in der Werbung.

16. Februar 2012: Vor den USA-Präsidentenwahlen geht die Angst um, Obama könnte trotz seiner katastrophalen Politik zum Schaden des Landes wiedergewählt werden. Wie ist ein so «unlogisches» Verhalten in einem demokratischen Land überhaupt erklärbar? Es geht jetzt eben die fein säuberlich geplante Staatsdiener-Saat auf der ganzen Welt auch in den USA auf! Fäulnis von innen her wie im Alten Rom. Die Medien mischen auf der Jagd nach Einschaltquoten kräftig mit. In Griechenland zeichnet sich ein leider unvermeidlich harter Weg zurück zur Normalität ab. Letzte Hoffnung vor dem Weg zum Demokratie-kompatiblen Niedergang.

14. Februar 2012: Das Staats-Perpetuum Mobile – warum soll das besser funktionieren als in der Physik? Aus nix wird nix, trotz fixen Zinsvorgaben, Notenpresse und Lähmung jeder allerletzten Eigeninitiative durch einen sich selber mästenden Beamtenstaat.

12. Februar 2012: Ist doch komisch, warum die reiche Schweiz einen so geringen Eigenheim-Anteil hat, oder warum sich Familien in Entwicklungsländern sieben Kinder leisten können, während bei uns schon 1-2 ein mittleres Einkommen auffressen und selbst gemässigte Egoisten unter der Ferienschweizern oft ganz auf Kinder verzichten.

9. Februar 2012: Einige der ganz stabilen Firmen der Schweizer Maschinenindustrie dürfen sich rühmen, diesen Status ohne einen Franken Leihgeld von Banken erwirtschaftet zu haben. Sie haben dies mit den Eigenmitteln aus früheren, von Anfang an rentablen, Projekten geschafft, waren also ihre eigene Bank. Falls sie das Geld auch nicht in eigenen Tresoren aufbewahrt haben, von Zinsen waren sie nicht abhängig. Anders die Banken, wenn die Zinsen zu beiden Seiten des virtuellen Perpetum Mobile auf Null zu sinken drohen. Sie müssten sich eigentlich fragen, welche Existenzberechtigung sie in einer Zeit noch haben, wo sie arbeitsfähige Talente von rentableren Wirtschaftszweigen abziehen und (noch) gut bezahlt, wenn auch unterfordert, leerlaufen lassen, marginale, aber lebenswichtige Industriezweige mit in den Abgrund ziehen und im Gefolge der ganzen Fluchtgelddebatte zum schlechten Image der Schweiz beitragen. Vom (vorläufig noch «’dank’ ‘tüchtigen’ Banken») starken Franken ganz zu schweigen, der die Exportindustrie belastet. Besser würde sich das Land um konkurrenzfähige Zweige wie die Uhren- und Pharmaindustrie oder wenn’s sein muss auch den Tourismus konzentrieren oder sich um einen besseren Platz in der Pisa-Statistik bemühen. Damit würden wir das Image, das wir einmal hatten, wirklich durch Eigenleistung auch verdienen.

7. Februar 2012: «Wie Frau sein» – über dieses Buch gabe es heute einen Bericht in der Zeitung, den ich als Autor von «Das weibliche Betriebssystem» natürlich sofort gelesen habe. Das Zitat eines Psychotherapeuten fand ich besonders interessant: «Es ist ein grosses Tabu, sich auf die archaische Ebene zu beziehen.» So isses: die Leute wollen nicht die Wahrheit hören! Ich hatte mich im Buch zum Glück vorsichtig formuliert, doch aus hundert verschiedenen Richtungen geht es auch bei mir immer wieder darum: Das weibliche Betriebssystem ist über Jahrmillionen an den Aufgaben gewachsen, die es erfüllen musste! Das «Gleichgewicht des Schreckens» zwischen den Geschlechtern kann man sogar sehr positiv sehen und gut damit leben, ohne die Wahrheit ständig leugnen und Tabus schaffen zu müssen.
Bitte überzeugen Sie sich doch selber!

6. Februar 2012: «Uns Schweizern geht es nur um den Erhalt von Fussballclubs, nicht um das Geld». Daher fassen wir die maroden russischen oder iranischen Sponsoren mit Samthandschuhen an, damit niemand merken soll, dass es uns nur um’s Geld geht und wir sogar den Bankrott des Fussball-Idealismus in unserem Land in Kauf nehmen.

5. Februar 2012: Den Schweizer Banken ging es beim Steuerklau in den USA von Anfang an nur um’s Geld. In Schweizer Zeitungen hiess es heute aber genau umgekehrt: «Den USA geht es um Geld, nicht um Moral». Wenn man die Titel-Schlagzeile nicht «um jeden Preis» so dick hätte drucken wollen, hätte sogar die korrekte Antwort eines befragten Politikers auf die Zeile gepasst: «…nicht nur um Moral…». Der Dieb in den eigenen Reihen muss eben um jeden Preis gut dargestellt werden, und das Opfer fällt blindlings unter die Antiamerikanismus-Keule, damit niemand den Kopfstand merken soll.

4. Februar 2012: Wenn eine US-Firma à tout prix von der Schweiz aus geschäften will, dann sind es weniger die fleissigen Arbeitskräfte mit ihren höchsten Löhnen rundum bei 5 oder 6 Wochen Ferien – sondern vermutlich etwas Anderes. Wenn’s dann mal ins Auge ging, dann reiben sich Alle bei uns die Augen, die vom Manna des Himmels gelebt haben. Die Kleinen und die Grossen.

2. Februar 2012: «Keine Macht den Doofen» – das kann ja gar nicht im Interesse der meistens Regierenden liegen! Es ist der Titel des neuesten Buches von Michael-Schmidt-Salomon, das im Laufe dieses Monats erscheint. Jeder, der MSS kennt, darf gespannt sein.

1. Februar 2012: Zur Tages-Anzeiger-Serie über Atheismus, die erwartungsgemäss Unverdauliches aus der Domäne biologischer Softwarefehler im Grosshirn zu Tage gefördert hat: Gegen Dummheit kann man nicht anschiffen. Trotzdem sind wir immer wieder gefordert, Stellung zu beziehen. Eine Kurzformulierung geht so: «Die Religionen werden an ihren eigenen Enttäuschungen und Widersprüchen eingehen, weil die Gläubigen ständig aus ihren eigenen Behauptungen Schlüsse ziehen. Man kann ihnen dabei nur frohe Zweifel wünschen!»

29. Januar 2012: Kürzlich habe ich einen Disput mit Leserreaktionen im Tages-Anzeiger verfolgt. Die Zuschreiber sind ja schlimmer als die Griechen! So schlimm kann es mit der Schweiz unmöglich stehen. Wenn diese Kaliber repräsentativ für unser Land wären, dann bräuchten wir 100 und nicht nur 50% der Ingenieure und sicher viel mehr als nur 30% der Ärzte aus dem Ausland!

28. Januar 2012: Selbst einem hoch intelligenten Ausserirdischen, oder vielleicht gerade einem solchen, dürfte es unmöglich sein, eine heilige Kuh oder gar ein Glaubensbekenntnis zu erklären.

27. Januar 2012: Der zu Recht berühmte Komiker Walter Roderer hat schon vor Jahrzehnten gesagt, dass die Schweiz von zwei Seiten her kaputt gemacht werde. Wie recht er hatte, zeigt sich heute immer deutlicher. Auf der einen Seite sind es die Wirtschaftskriminellen, welche ungerechten Lohn für nicht Geleistetes einziehen. Auf der anderen Seite sind es die Gewerkschaften, welche dafür sorgen, dass auch die Faulen unten in der Pyramide gleich gut leben wie die Fleissigen, deren Tüchtigkeit auch ohne Gewerkschaft schon immer die beste Lebensversichung war.

26. Januar 2012: «Jetzt haben wir schon zwei AKWs vom Netz genommen, und die Strompreise steigen noch immer!»
Solche idiotischen, aber schon bald ernst gemeinten, Aussagen stehen uns noch bevor, wenn es so weitergeht. Ein erster Anfang ist gemacht: genüsslich berichten die Medien von den Defiziten, welche die grossen Stromproduzenten der Schweiz im letzten Jahr eingefahren haben. Nichts wird allerdings von den Ursachen gesagt, welche dazu geführt haben: immer mehr sinnlose Auflagen und ineffiziente Wind- und Solar-«Kraftwerke» verteuern die Produktion, während die Stromkosten tief gehalten werden, um den Bürger den ganzen Wahnsinn nicht merken zu lassen. Irgendwann kommt die Stunde der Wahrheit, wie mit Europa. Wenn die AKWs einmal ganz abgestellt sind, dann ist es zu spät.

24. Januar 2012: Nach Jahrzehnten gibt es in Mexiko wieder einmal eine grosse Trockenheit, und die Ursache wird der Globalen Erwärmung zugeschoben. Was war es denn vor 70 Jahren? Oder vor 1000 Jahren, als die Pueblo-Indianer noch vor dem Industriezeitalter ihre angestammten Gebiete verlassen haben? Heute wie damals leiden die Bauern, aber die Schuld wird natürlich den USA zugeschoben, und zwar wegen den Importen. Heilige Einfalt: welche tüchtige Volkswirtschaft sollte es denn sonst sein, welche seit jeher die halbe Welt bei jeder Dürre noch durchgefüttern konnte? Die Chinesen?

19.Januar 2012: Über die USA darf jede Lüge ungestraft verbreitet werden. Über gewisse andere Länder nicht einmal die Wahrheit. Wer kann daran nur ein Interesse haben?

13. Januar 2012: Am 27.9.2011 hiess es in meinem Blog: «Eine zeitlang kann man alle Leute belügen, und einige Leute auch die ganze Zeit, aber man kann nicht alle Leute die ganze Zeit belügen». Dieses Sprichwort bewahrheitete sich wieder einmal während dem Skandal um die Schweizerische Nationalbank. Einige ehrliche Beobachter mit Einblick hatten längst festgestellt, dass Fehlentscheide schon früher nicht anders erklärt werden konnten als mit der Untätigkeit oder Unfähigkeit der SNB-Leitung oder der Aufsichtsorgane. Dies wiederum liess sich immer deutlicher als Folge der politischen oder gar parteipolitischem Unkultur im Filz zwischen Bundesrat und Bankrat erkennen, weil hier Laien Entscheide trafen, die angesicht ihrer weltweiten Auswirkungen eigentlich die Kompetenz von Bankfachleuten erfordert hätten. Irgendwann war der Punkt erreicht, wo Christoph Blocher die überreife Eiterbeule nur noch aufstechen musste. Der gut eidgenössische Weg folgte dann den politischen Vorgaben: erst Leugnung der Fakten und Versuch zur Vertauschung der Unschuldigen mit den Schuldigen, schliesslich verzweifelter Versuch, den angerichteten Schaden der SVP zuzuschreiben. Als flankierende Massnahme tauchten im Internet Witze auf, die sich immer über die Unschuldigen lustig machen und nie umgekehrt. Peinlich das Aufbieten aller Parteioberen für Statements in einer Tagesschau. Ausgerechnet diese Elite der Unkundigen bot Lösungen und Erklärungen an, dabei waren sie selber die ganze Zeit das Problem gewesen und nicht der ex-Bundesrat als «whistle blower». In den 1960ern übernahm diese Rolle noch ein Engländer: Lord Arran. Er hatte unsere Banker damals als die «Gnomen von Zürich» bezeichnet.

8. Januar 2012: Dies ist der 222. Blog-Tageseintrag, und am allermeisten staune ich selber, warum mir die Ideen nicht ausgegangen sind. Der Wahnsinn der Welt liefert eben ständig Nachschub. Warum tue ich mir das aber an, täglich Luftballone zu zerstechen, die uns (Ihnen und mir!) als solide Stahlkugeln angedreht werden? Nun, erstens dient es der geistigen Ertüchtigung, zweitens spendet es nachweisbar Freude bei Gleichgesinnten und drittens möchte ich nie zur Internationale der Schwachen gehören, die geschwiegen haben. Eine kurze Pause werde ich mir aber erlauben, bis mir wieder der Kragen platzt.

7. Januar 2012: Die «United Launch Alliance», die seit 2006 sämtliche Atlas- und Delta-Raketen für die NASA und das Militär abschiesst, hatte in allen Jahren seither keinen einzigen Fehlstart zu verzeichnen und auch 2011 wieder 11 grosse Nutzlasten im Wert von 20 Milliarden Dollar in den Weltraum befördert. Darf auch einmal gesagt werden, denn davon können einige andere Raumfahrtorganisationen nur träumen.

6. Januar 2012: Das Einzige, wo man den blinden Kritikern der Kernenergie Recht geben muss: ja, mit unseren Poeten, Historikern, Philosophen, Redaktoren, ja sogar Musikern, Komikern, Blumenbinderinnen, Hundecoiffeuren, Naturärzten und Sozialarbeitern werden wir weder den Stand der Technologie noch die Zivilisation auf dem heutigen Stand halten können, zumindest in Ländern mit technophober Wohlstandsverwahrlosung. Es braucht noch ein paar Physiker, Ingenieure und Techniker – auch weibliche! An Weiterentwicklung in eine Zukunft ohne Öl, Gas und Kohle dürfen wir schon gar nicht denken, obwohl uns der noch sonnenfernere Mars zeigen könnte, dass es geht: mit Kernenergie zur Stromproduktion auf unabsehbare Zeit. Wo sind plötzlich all jene, die mir weismachen wollten, dass die Chinesen schon bald auf dem Mars sind?

5. Januar 2012: Wenn in einem Land das Budget aus dem Ruder läuft, weil sich zu viele Staatsdiener beschäftigt haben, dann werden die Steuern erhöht, statt die Ursache zu bekämpfen. Dies nur deshalb, weil es in Ländern mit eh schon hoher Staatsquote am wenigsten Mut für diese Massnahme braucht. Dort, wo tiefer gehende Einsichten der Bürger den Staat in die Schranken gewiesen haben, ist das Budget bald wieder ausgeglichen.

4. Januar 2012: Schon der Kantonsschule wuchs mein Eindruck, dass es aus dem Pool der dümmsten Schüler zu viele Juristen geben wird, deren einzige Aufgabe darin besteht, dafür zu sorgen, dass Gaunereien auf dem Altar des sozialen Ausgleiches bis in höchste Höhen «legal» ablaufen.

3. Januar 2012: In Sachen Kampfflugzeugbeschaffung geht es mir wie dem Schweizer Volk: ich verstehe einfach zu wenig davon. Selbst als lebenslanger Interessent an der Aviatik, aber eben doch nicht selber Pilot. Müsste ich auf die Frage «Ja oder Nein» für Militärjets bei der Schweizer Armee antworten wie in der kürzlich landesweiten Umfrage, müsste ich mich ehrlicherweise der Minderheit der «weiss nicht» anschliessen oder dann emotional mit «nein» antworten wie die Mehrheit. Zu gross wäre die Versuchung, 5 Milliarden einzusparen, selbst als Autor des Buches «Sparer leben gefährlich» und gleichzeitiger «Spielernatur» mit Lust zum Risiko-Einsatz. Kampfflugzeuge sind eigentlich eine Lebensversicherung, die selbst in der versicherungsfreudigen Schweiz paradoxerweise nicht für nötig erachtet werden.

2. Januar 2012: Der Sozialstaat ist Opium für das Volk.

1. Januar 2012: Früher haben die Menschen in schwierigeren Zeiten als heute den Blick gelegentlich gratis zum Sternenhimmel erhoben und ihre irdischen Sorgen damit etwas relativiert. Heute schauen sie in den Fernsehapparat oder ins Internet und verstärken ihre Depressionen unter Gleichgesinnten. In der Schweiz sogar für teure Zwangsgebühren.

31. Dezember 2011: Die Banken jubeln, nachdem die Europäische Zentralbank schon wieder 500 Milliarden auf den «Markt» geworfen hat. Wie beim Monopoly, wo der Spielleiter in die Kasse greift, um das gemütliche Spiel noch etwas weiter zu führen. Es heisst schon eine halbe Billion, weil das noch etwas abstrakter ist, und Banker lehnen sich zum Jahresende, wie die betrogenen Völker, bequem zurück. Weil sie nichts anderes gelernt haben, als Geld dort anzulegen, wo es am meisten Zinsen bringt, legen die Bankiers das Geld bei den «erfolgsträchtigsten» Ländern an, wo offensichtliche Misswirtschaft zu den höchsten Zinsen geführt hat! So löst Europa seine Probleme: man wischt sie unter den Teppich und schimpft flankierend über andere Länder, die zwar auch nicht viel besser, aber sicher nicht für unsere Sozial-Exzesse verantwortlich sind.

30. Dezember 2011: Ist Ihnen auch schon aufgefallen, wie Ihre Energiekosten seit 2007 um jährlich rund 20% gestiegen sind? Ob Strom oder Wasser – die Kosten steigen weit mehr als die oft stagnierenden Einkommen, sofern Sie nicht gerade beim Staat arbeiten. Es braucht nicht viel Rechenarbeit, um bei weiterer Zunahme um 20% abzusehen, wie Ihre Energiekosten bald höher wären als das, was Sie verdienen! Und dies noch vor der Abschaltung der Kernkraftwerke und dem Übergang auf Gammelenergie! Kein Problem für Bundesrätin Leuthard, die solche Stromrechnungen bei einer halben Million jährlich noch etwa bis zum Lebensende zahlen könnte von dem, was Sie unnötigerweise schon heute zu viel zahlen wegen diesen Warmduschern.

29. Dezember 2011: «Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert».
Fast trivial, aber schön gesagt, und auch nicht von mir, sondern von Oscar Wilde.

28. Dezember 2011: Kürzliches Interview mit der Vertreterin eines Hilfswerkes in Nordkorea. Ja, die Leute hungern, die Kinder sind viel kleiner als auf der restlichen Welt – «aber das Volk weiss das eben nicht und begehrt daher nicht auf», wird auf eine der etwas deutlicheren Fragen «geantwortet» – wenn nicht ganz geschwiegen. Heilige Einfalt: «Der geliebte Führer» weiss doch, wie es um das Land im Vergleich zur Welt steht, denn er wusste ja auch, welche Luxusgüter er wie und wo weltweit «für den Privatgebrauch» einkaufen konnte! Ohne die Hilfsbereitschaft der Welt wären die Nordkoreaner längst ganz am Kommunismus verhungert und nicht einmal mehr naive Exponenten der Hilfswirtschaft könnten das Terror-Regime stützen – und würden sogar ihren Job verlieren.

27. Dezember 2011: Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass es sich bei den notorischen Spuckern gegen Amerika fast immer um Leute handelt, die sich im Ungelobten Land mehrmals bis auf die Knochen blamiert haben? Entweder weil sie in der Eile vom Morgen bis am Abend den Duschknopf im Badezimmer nicht gefunden haben, im Schmelztiegel der Völker heikle ethnische Witze erzählt, einen der höflichen Polizisten mit einer Euro-Platitude aus der Tagesschau zu beleidigen versucht oder den Amerikanern auf der Autobahn zeigen wollten, wie ehrgeizig wir in der Gestrigen Welt fahren. Die Liste ist unvollständig. Noch nach Jahrzehnten wundere ich mich darüber, wie sie jährlich erweitert wird…

26. Dezember 2011: Der Grund für die Pechstähnen im russischen Raumfahrtprogramm sollte eigentlich uns allen zu denken geben: Überalterung der Einrichtungen – und der Fachleute, welche das ganze Programm über Jahrzehnte am laufen gehalten haben. Ein russischer Ingenieur hat dies beklagt, aber es betrifft eigentlich auch die Industrie, welche bei uns ebenso das Niveau der Zuvilisation bestimmt. Ist die junge Generation nicht mehr so gewillt, sich so intensiv dafür einzusetzen wie die früheren? Wer den Eindruck hat, dies sei eine gute Entwicklung, möge vortreten. Man weiss dann zu schlechter Letzt wenigstens, wie es angefangen hat.

25. Dezember 2011: Die Tage werden schon wieder länger, und ich freue mich auf den Frühling. Noch lieber als auf den Arabischen Frühling würde ich mich natürlich auf einen Schweizer Frühling freuen. Nicht lebensbedrohend wie in Kairo auf der Strasse oder im Stadion, sondern friedlich in den politisierten Medien.

24. Dezember 2011: Erstmals setze ich einen «Disclaimer» dem Blog voraus. Je nach Lesart kann man durchaus den Eindruck bekommen, ich würde Frauen grundsätzlich nicht ernst nehmen. Hier geraten Bundesrätinnen im Besonderen und sehr gefährliche sicherheitspolitische Trends ins Visier; beides vielleicht ungenügend getrennt. Zum eigenen Erstaunen habe ich nach ersten Reaktionen festgestellt, dass die Bundesrätinnen schliesslich von einem männlich dominierten Parlament gewählt worden sind und bei einer Volkswahl vielleicht ganz anderen Frauen eine Chance gegeben worden wäre! Fatal wäre es allerdings, wenn meine «Andeutungen» eben doch im laut gedachten Sinne eintreffen würden: mit full power in den Abgrund wegen einer esoterisch verfehlten Energiepolitik! Diese wird von technisch Unkundigen beiderlei Geschlechts angestrebt, nicht von Jenen, welche für die Zivilisation schon heute die Verantwortung tragen. — Hier doch noch die Originalfassung des «Weihnachtsblogs»:
Jetzt haben wir das Geschenk: Frauen im Bundesrat! Es hat angefangen mit Ruth Dreifuss, deren verbilligendes Krankenkassengeschenk heute Millionen bluten lässt, weil es nicht bezahlbar ist. Frauen sind eben beliebt in der Politik, weil sie noch seltener eine technisch-wissenschaftliche Ausbildung haben, daher manipulierbar sind und auf jede Fata Morgana wie z.B. Gammelenergien hereinfallen. Deren Geschenke, von CO2-Konjunkturbremsen bis zum Atomausstieg, werden uns bald noch viiiel teurer kommen als TarMed und Zwangsprämien. Intelligenten Frauen macht man es in der Politik dagegen besonders schwer. Ex-Bundesrätin Kopp damals oder Karin Keller-Sutter heute könnten sicher alle Details nennen.

23. Dezember 2011: Privatisierung, Eigeninitiative und Eigenverantwortung sind das Einzige, was die Positivselektion retten kann. Babylonier, Phönizier, Griechen, Römer und Kommunisten sind alle am Staat kaputt gegangen. Staatliche Raumfahrtprogramme werden nach wenigen Jahrzehnten unproduktiv und müssen wegen offensichtlicher Ineffizienz die Innovation an Private sowie Hochschulen mit grosser Autonomie abgeben. Ein winziger Privatsektor hat jeweils mehr zur Wirtschaft und zum Fortschritt beigetragen als die staatlichen Planbetriebe.

22. Dezember 2011: «Pakistan warnt die USA» hiess es in der Presse, nachdem es ein paar pakistanische Soldaten mitten unter den Taliban in Waziristan erwischt hatte. Pakistan würde uns gescheiter warnen vor Terroristen, die von seinem Territorium aus nicht nur nach Indien, sondern in alle Welt unterwegs sind.

21. Dezember 2011: Ist Ihnen auch aufgefallen, mit welcher Rücksichtnahme die Trauer über den Tod des kommunistischen Diktators von Nordkorea in unseren Medien behandelt worden ist? Kaum ein Wort darüber, dass über eine Million seiner Landleute wegen seiner «Planwirtschaft» verhungert ist, während er sich neben Atomwaffen eine Videobibliothek mit angeblich 20’000 Hollywood-Filmen und einen der grössten Weinkeller gehalten hat. Selbst die Meldung «Ein grosser Schurke ist tot» wäre ehrlicher gewesen. Fällt Ihnen aber auch auf, mit welcher Geringschätzung eine demokratische Nation wie die USA täglich abgekanzelt wird, obwohl dorthin seit Jahrhunderten Dutzende von Millionen Menschen freiwillig geflüchtet sind, eine Heimat gefunden und dafür gesorgt haben, dass die Welt i.A. und Europa i.B. nicht an Diktatoren von Adolf Hitler über Saddam Hussein bis Kim Jong Il mit seinen in alle Welt für den Terrorismus exportierten Waffen zugrunde gegangen ist? Natürlich: die Gestrigen Welten müssen permanent vor der eigenen Peinlichkeit ablenken, dass sie selber von jeder Krise unfähig überfordert waren und mit ihrer Untätigkeit für ständig neue gesorgt haben. Religionskriege von Irland bis Irak und von Pakistan bis Ägypten lassen grüssen. Aus blindem Protest gegen die USA würde einem Hitler heute wohl der Friedensnobelpreis verliehen.

20. Dezember 2012: Aus der Bequemlichkeit eine Tugend zu machen, ist ein allgemein akzeptiertes «Erfolgsrezept» geworden. Um z.B. das Problem ungepflegter Haare zu «lösen», orientiert man die moderne Frisur einfach gleich am «bad hair day». Das lästige Bügeln von Wäsche fällt auch am bequemsten dann weg, wenn man zerknitterte Kleider als «in» bezeichnet. Sind Tamilen wohl daher oft besser angezogen als Schweizer?

19. Dezember 2012: Schon die alten Schweizer bezeichneten den Neid als die grösste Schwäche der Eidgenossen. Nachdem der Neid durch die Medien längst legalisiert ist, wurde die Niederträchtigkeit der Negativselektion in die panische Angst vor allen fähigen und daher standhaften Leuten in der Politik instrumentalisiert. In der Wirtschaft entstand immerhin ein Gleichgewicht des Schreckens zwischen Erfolg und Neid, das jeweils die gröbsten Auswüchse der Negativselektion verhindert, sobald Niedergang droht.

18. Dezember 2011: «Der Bürger sollte sich nicht vor dem Staat fürchten; der Staat sollte sich vor dem Bürger fürchten.» Ron Paul, ein republikanischer Präsidentschaftsanwärter in den USA. «Euroland» hätte diese Weisheit noch viel nötiger als Amerika.

17. Dezember 2011: Aus den eigenen Behauptungen darf man keine Schlüsse ziehen!
Die etablierten Parteien verschweigen, dass nur ihr vereintes Mobbing bei den Bundesratswahlen zum undemokratischen Entscheid zu Ungunsten der SVP geführt hat. Daraus ziehen sie den «Schluss», ausgerechnet die gemobbte Partei hätte «total falsche Strategien» verfolgt. Wenn die SVP überhaupt etwas «falsch» gemacht hat, dann, mit einer sich von Europa bis Einwanderung ständig als richtig erwiesenen Politik den höchsten Wähleranteil geholt zu haben. Mit der Bestrafung der Unschuldigen soll doch nur ein weiterer Anstieg dieses Wähleranteils gewaltsam verhindert werden.

16. Dezember 2011: Paradox: Viele Bürger fordern oft das Mitspracherecht in den gleichen Belangen, für die sie sich eben noch als «total überfordert» entschuldigt haben…

15. Dezember 2011: Auf 50 Reisen in bald 50 Jahren habe ich festgestellt: Die meisten Neuerungen haben wir Europäer mit 20 plusminus 10 Jahren von den USA kopiert. Freilich ohne sich dessen bewusst zu sein, denn sonst hätte man sie als «typisch amerikanisch» niemals akzeptiert. Vor allem Medienschaffende holen sich im Ungelobten Land schamlos neue Ideen und setzen sie selten so gut um wie das Original. Flankierend lässt sich Europa aber permanent negativ über die Neue Welt aus, um die Quellen der nie versiegenden Innovation unserer Emigranten zu verschleiern.

14. Dezember 2011: Was Diktaturen wie Syrien, Demokratien wie die Schweiz oder Republiken wie die meisten Euro-Staaten miteinander verbindet, ist die panische Angst der Mächtigen vor dem Volk. Die Classe Politique in der Schweiz wird sich weiterhin mit Händen und Füssen gegen die Volkswahl des Bundesrates wehren, so lange die Schmerzgrenze beim Volk immer wieder mit neuen Sedativa erhöht werden kann. Wann werden die «Spielchen» der Parteien bei der gegenseitigen Zuschanzung von Stimmen nicht mehr funktionieren, um aus der stärksten Volkspartei die schwächste zu machen und die Demokratie damit auszuhebeln?

13. Dezember 2011: Irland hat der Welt vorgelebt, wie man die von Spekulanten verursachte Krise in den Griff bekommen kann: mehr arbeiten und von jung bis alt weniger über die Verhältnisse leben. So wie das kühle Estland im Baltikum, dessen Staatsschuld praktisch Null ist. Ein Erfolg zeichnet sich bereits ab. Ganz im Gegensatz zu Griechenland, das mit dem Segen der Gewerkschaften immer noch nicht begreift, dass es Europa nur schafft, wenn es schafft.

12. Dezember 2011: Die Hinterrücks-Attacken der Grünen in Schwyz, die es so faustdick grün hinter den Ohren haben, gegen den lieben Peter Föhn sind zum Glück gescheitert. Stellen Sie sich den medialen Sturm im Blätterwald vor, wenn sich die SVP so niederträchtig als schlechte Verlierer präsentiert hätten!

11. Dezember 2011: Frankreich würde schon vor Jahrzehnten als der Querulant Europas empfunden. Dabei waren es vielleicht schon damals nur unbeliebte Selbstdenker. In Zukunft wird man sie vielleicht als jene Europäer bezeichnen, welche dem Öko-Delirium am längsten widerstanden haben.

10. Dezember 2011: Zur Wählbarkeit von Bundesratskandidaten: Ein Gescheiter sollte sich dumm stellen, sonst wird er ein Opfer des sozialen Ausgleichs, indem man ihn so lange nicht ernst nimmt, bis auch er etwas Dummes sagt. So lange man ihn für dumm hält, zählt man ihn zu den Seinen, nimmt ihn ernst, und wenn er dann einmal scheinheiligerweise etwas Gescheites sagt, wird das vielleicht sogar akzeptiert. Am “anti-elitären” Filter scheitern gute Bundesrats- oder Ständeratskandidaten schon gleich am Anfang. Diesen Eindruck bekommt man nach langjähriger Beobachtung, weil ganz offensichtlich eine panische Angst vor intelligenten Leuten herrscht, welche nicht ins Gremium passen würden.

9. Dezember 2011: Mathematiker glauben zu allerletzt an die Unfehlbarkeit von Software mit endlicher Anzahl von Instruktionen oder anderen fixen Dogmen bzw. Glaubensbekenntnissen.

8. Dezember 2011: Religionen und Politik haben viel mit Glauben statt mit Wissen zu tun. Meistens wird wider besseres Wissen gehandelt, und die Folgen sind auch danach. Es läuft nach einer von Winston Churchill formulierte Regel ab: «Die Menschen stolpern manchmal über eine Wahrheit, rappeln sich auf und gehen weiter, als ob nichts geschehen wäre».

7. Dezember 2011: Das Schweizer Parlament hat sich «voller Überzeugung und mit erdrückender Mehrheit» für den Ausstieg aus der Kernenergie entschieden. Immer im Wissen natürlich, dass schon in einem Jahr wieder umgekehrt entschieden werden kann, wenn die nüchternen Fakten auf dem Tisch liegen, bei denen es keinen politischen Mut mehr braucht, um vernünftig zu handeln.

6. Dezember 2011: Bezüglich «Atomausstieg» erleben wir derzeit etwas, das man treffend mit «Rückkehr zur Realität» bezeichnen könnte. Der Abgrund, an dem unsere Energiepolitik steht, fährt immer mehr Leuten in die Knochen, die einmal mit offenen Augen in diesen hinuntergeschaut und kein politisches Denkverbot haben. Wie viele «alternative Energiepojekte» müssen noch private und staatliche Vermögen vernichten, bis der Letzte merkt, dass es langfristig keine Alternative zur Kernenergie gibt? So weit waren wir aber schon einmal: in den 1950ern.

5. Dezember 2011: Die Mitte-Links-Parteien feiern dank dem Wegschauen der Mainstream-Medien den ewigen Bonus der erlaubten Unlogik. Als die SVP als stärkste Partei mit diesem Argument gemäss Zauberformel seinerzeit einen zweiten Sitz im Bundesrat forderte und andernfalls mit dem Ausstieg in die Opposition drohte, da nannte man dies unter scheinheiligem Wehklagen undemokratisch und wählte Bundesrat Blocher ab. Jetzt darf Levrat von der viel schwächeren SP ungestraft einen zweiten Sitz fordern und mit der gleichen Keule drohen. Während Blocher seinerzeit mit den undurchsichtigsten Spielchen hinterrücks vom Parlament abgewählt wurde, fordert Levrat jetzt vor den Bundesratswahlen «volle Transparenz bei der Offenlegung der SVP-Strategie». Merkt denn in diesem Land niemand mehr, was auf unsere Kosten gespielt wird? Nicht das Geld regiert die Schweiz. Es ist Dummheit und Feigheit.

4. Dezember 2011: Wie bitte? Die Landwirte sollen die Schweiz vor Energie-Importen befreien? Das ist ihnen ja seit dem Wahlen-Anbauplan während dem Zweiten Weltkrieg nicht einmal bei der Nahrungsproduktion gelungen! Hier geht es doch nur darum, die bäuerlichen Einkommen zu erhalten, nachdem das bei den klassischen landwirtschaftlichen Produkten mit Schweizer Preisen nicht möglich war. Wenn die Landwirte ihren eigenen Energiebedarf decken können, dann wäre das durchaus genug und auch glaubwürdig. Sie konnten das nämlich schon vor Jahrhunderten: mit Holzbeigen vor dem Haus. Aber nur thermisch. Allerdings gab es damals noch keine Fernseher, Geschirrspüler und Waschmaschinen in den Bauernhöfen.

3. Dezember 2011: Späte Erkenntnis! Ich gehe heute so weit, dass der Mondflug (das bisher grösste und erfolgreichste Programm) von Privatfirmen ermöglicht und von der Regierung 1972 mit einem Federstrich wieder zerstört wurde, mit unermesslichen Verlusten an Knowhow, Infrastruktur, Manpower und Prestige. Blöd, wie man war, glaubte man den Politikern noch dankbar sein zu müssen, dass sie die grosse Leistung damals ermöglicht haben. Sie haben die grössten Talente im Lande für ihre Zwecke missbraucht und dann fallen lassen. Mit der Privatisierung der Raumfahrt will man 55 Jahre Fehlentwicklung endlich korrigieren.

2. Dezember 2011: Ein Belgier nannte es die Goldene Epoche seines Landes, dass es nun längere Zeit ohne Regierung war und alles auch so bestens funktionierte. Jeder Verantwortliche und jeder Bürger hätten einfach immer das getan, was er als richtig für das Land betrachtete. Der EU war das gute Beispiel die ganze Zeit ein Dorn im Auge gewesen und die Euro-Politbürokratie übte massiven Druck aus, bis spätestens Weihnachten 2011 eine neue Regierung zu bilden. Womit haben wir das verdient, fragte er.

1. Dezember 2011: Eine Regionalzeitung brachte vor 2 Wochen drei Meldungen auf Seiten 7, 16 und 36, die irgendwie nicht zusammenpassten, obwohl man in der Redaktion ganz offenbar massiv nachgeholfen hatte. Es begann mit dem Klagen über die Sauforgen und die unbeschreibliche Unordnung im und um den Bahnhof Luzern. Weil man über die USA keinen ähnlichen Artikel schreiben konnte, da dort niemand in der Öffentlichkeit säuft, Abfall wegwirft oder Blumenrabatten mit Zigarettenstummeln garniert, mussten die Ratten von New York herhalten. Meiner Frau und ich sind dort zwar noch nie welche begegnet, hingegen rund um den Bahnhof Oerlikon, wo ich schon vor 30 Jahren spät abends auf der immer gleichen Route regelmässig über diese Schwanzträger stolperte. So sehr hatten sie sich schon «an den Menschen gewöhnt».

30. November 2011: Wenn die Politik in einem afrikanischen Land unrettbar im Morast abgesoffen ist, dann müssen sofort «Technokraten» her. Vermutlich haben jeweils ausländische Banken dafür gesorgt unter dem Druck, den Geldhahn zu schliessen, und das hat bei diesen «Regierungen» wohl rasch gewirkt. Kaum haben sich die Verhältnisse in diesen von Natur aus eigentlich reichen Ländern wieder gebessert, haben die (weissen) Mohren ihre Pflicht getan und können wieder gehen. Italien auf der anderen Seite des Mittelmeers hat nun ebenfalls diesen Punkt erreicht und ein Regierungskabinett aus Technokraten gebildet. Wetten, dass schon bald wieder eine Regierung aus «Politikern» nachkommt, welche noch mehr wurstelt als unter Berlusconi!

29. November 2011: Die Solarfirma Solyndra und weitere Fiasko-Projekte von US-Präsident Obama haben inzwischen mehr gekostet, als er mit der versuchten Kaputtschrumpfung der NASA «eingespart» hat! Solche Stunden der Wahrheit stehen der Schweiz erst noch bevor. Bei uns sorgen Subventionen und die Gewöhnung des Bürgers an höhere Preise dafür, dass es noch etwas länger dauert.

28. November 2011: Das Kesseltreiben maroder Banken und von Regierungen gegen die Macht von Rating-Agenturen erinnert mich an die Allianz von schlechten Schülern und ihren Eltern gegen das Konzept der Benotung von Schul-Leistungen.

27. November 2011: Bankenkrisen in Italien – erst jetzt? Kein Problem – den Sündenbock hat man ja über Jahre aufgebaut – nur leider keinen neuen gesucht! Schlechte Zeiten also, denn man kann nach dem Abgang Berlusconis über keine bessere Politik berichten. Jammern wäre daher im Moment gar nicht opportun…

26. November 2011: Grosser Tag heute für NASA: Der Start von Mars Science Lab auf einer Atlas 5 war ein voller Erfolg! Ankunft dieses nuklear betriebenen Marsautos «Curiosity» im August 2012. DRS1 berichtete gleich nach 16 Uhr vom Erfolg, weil sich dann gerade das Sendemagazin «Wissen» anbot. Für die SF1-Haupt-Tagesschau war es dagegen kein Thema – wie so oft, wenn bei der NASA alles gut gegangen ist… Kontraste bei der Berichterstattung wie auch jeweils zum technologischen Stand der Raumfahrtnationen: Die Medien sind voll von Berichten, wie NASA von russischen Sojus-Raketen abhängig geworden ist. Nicht gesagt wird, dass es zum Glück so weit gekommen ist! Endlich sehen die privaten Raketenbauer in den USA nämlich, dass sie dem politischen Hickhack der staatlichen Raumfahrtpolitik und unsicheren Staatsaufträgen durch eigene Kapazitäten ein Ende setzen müssen.

25. November 2011: Der kürzlich erfolgte Fehlstart von «Phobos Grunt» zu Mars wird irgendwie betreten als Fussnote der Geschichte gehandelt. Dabei ist es der erste und diesmal ganz wichtige Versuch von Russland nach 1996 gewesen, einen erneuten Misserfolg wie damals mit Mars-96 um jeden Preis zu vermeiden. Ein Milliardenprojekt auf Null abzuschreiben ist auch in Moskau nicht alltäglich. Russland hatte schon seit 1960 ausgerechnet beim «Roten Planeten» nie Glück. In dieser Zeit haben die USA drei Mars-Orbiter, drei Lander und drei Marsautos auf dem Nachbarplaneten abgesetzt und ein vierter ist ab morgen für den Start parat. Davon wird in unserem Zuschauerland lieber gesprochen, wenn einmal ebenfalls etwas krumm läuft. China dagegen, das überhaupt noch nie eine Sonde zu einem Planeten fliegen liess, wird bei jeder Gelegenheit als die Raumfahrtnation der Zukunft dargestellt.

24. November 2011: CO2-Zertifikate und Weihwasser haben einiges gemeinsam: Das Mittelalter liegt noch nicht so weit zurück, dass nicht weiterhin eine militante Fraktion Unkundiger innerhalb der Bevölkerung an deren Wirksamkeit glauben würde. Beide mentalen Konstrukte haben die Funktion, das schlechte Gewissen über solche Falschvorstellungen auszuschalten. Also Irrtümer zu etablieren, mit denen vielleicht an einer philosophischen oder juristischen Fakultät eine Prüfung zu bestehen wäre, aber sicher nicht an einer naturwissenschaftlichen der gehobenen Klasse, also einer, die «bei Bedarf» unter Anwendung sog. demokratischer Spielregeln rasch in die Minderheit zu versetzen ist…

23. November 2011: «Demokratien tragen die Möglichkeit zur Selbstzerstörung in sich.» Roberto D’Alimonte, Professor in Rom

22. November 2011: Weltweit sorgen sich echte Denker um die Folgen der «intellektuellen Abrüstung» in den klassischen Industrieländern. Wie können wir alle die bald pensionierten Ingenieure und Fachleute durch tüchtige neue ersetzen? Zu vorderst in der wohlstandsverwahrlosten Schweiz, wo uns jetzt die Rechnung für den Schlendrian mit einer «Vollbeschäftigung dank» überzahlten Jobs bei Banken, Versicherungen und beim Staat sowie «Outsourcing» wirklich anspruchsvoller Tätigkeiten an «preiswertere» Ausländer oder sogar ganz ins Ausland präsentiert wird?

21. November 2011: Ach diese Berner! Da beziehen sie den Löwenanteil des Finanzausgleichs (fast eine Milliarde), den tüchtigere Kantone berappen müssen – und wissen damit nichts gescheiteres anzufangen als mit bequemen Bundesjobs den Staatsanteil der Wirtschaft im Kanton auf Rekordhöhen zu schrauben. Zum Dank wählen sie dann SP, jene Partei, «dank» der unserer Schweiz das Fett kaum so dick gewachsen wäre, dass man die Berner mit so hohem Finanzausgleich mästen kann. Offenbar geht es uns immer noch zu gut! In Spanien haben die Leute inzwischen gemerkt, wer den Lebensstandard der wirklich Werktätigen zerstört hat und sie wählen wieder konservativer.

20. November 2011: «”Das Problem mit dem Sozialismus besteht darin, dass der Staat dem Bürger nicht ewig Geld klauen kann.» Magaret Thatcher

19. November 2011: Bleibt die SVP, die ich in der «Jugend» noch als BGB schätzen gelernt habe, obwohl deren Mitglieder der Scholle sicher solider verwachsen waren als ich als ausserirdischer Freidenker. Vielleicht fühlte ich mich dort nur deshalb wohl, weil ich als Gast eher natürlich selbstbewussten Landwirten, fleissigen Handwerkern und tüchtigen Organisatoren von erfolgreichen Veranstaltungen begegnete. Nicht Juristen oder weltfremd esoterischen Künstlern oder gar staatlich fixbesoldeten Apparatschiks, denen man unmöglich unter Einhaltung von Höflichkeit erklären kann, wo das Geld herkommt. Sehr oft erinnert man sich 20 oder 30 Jahre später wieder an einen Namen, wenn von dieser Person plötzlich in national bedeutendem Rahmen erneut zu hören ist. Nicht von Jemandem, mit dem man schon damals nicht gleicher Meinung war und dem Geld wichtiger war als die für ihn Werktätigen. Von einem vornehmeren Schweizer also, der einen einst stolzen Betrieb zu schlechter Letzt unter tüchtiger Mithilfe seiner Bank weitherum beachtet noch ganz in den Boden gewirtschaftet hat.

18. November 2011: Zu Dikussionen mit mehr oder weniger grünen Mitgliedern der neuen Mitteparteien kommt es zum Glück selten, weil diese im Moment mit dem Auskosten ihrer Erfolge voll ausgelastet sind. Relativierung der Bedeutung von widersprüchlichen Parolen lässt man hier besser ganz bleiben, weil dies gegenüber den meist jungen Tagesmatadoren sowieso als mindestens unhöflich gelten würde. Noch liegen von solchen Begegnungen allerdings zu wenige Erfahrungen vor, die man bereits als statistisch erhärtet weiterreichen möchte.

17. November 2011: Bei der SP traf man anlässlich der Vorbereitung von Veranstaltungen viele fleissige Leute, die wenig dem Zufall überliessen. Die nicht werktätigen Edelsozi tauchten dagegen erst im Moment auf, wo auch das Publikum eintraf. Der wildremde Referent achtete die Macher innerhalb dieser klassenlosen Gesellschaft dann oft höher als jene, die in der Partei das Sagen hatten. Voll gegenseitiger Achtung verabschiedete man sich dann vom verantwortlichen Organisator nicht nur mit der durchaus ernst gemeinten Höflichkeit «hat mich gefreut, Sie kennenzulernen». Bei guter Tagesform noch garniert mit der Bemerkung, dass der Gegenüber aber vermutlich bei der falschen Partei sei.

16. November 2011: Wenn man sich bei der CVP einmal als Gast an einen Vorstandstisch verirrte, dann lief alles ganz anders. Wenige verloren überhaupt ein unnötiges Wort, so dass eine Standortbestimmung bei der Runde unmöglich wurde. Wenn man versuchte, das Thema angesichts der anwesenden Koryphäen auf etwas Aktuelles oder gar zentral Wichtiges zu lenken, spürte man regelrecht das Zusammenzucken der Zuhörer, nicht viel anderes, als wenn eines der Parteimitglieder wagte, etwas zu sagen. Die Blicke sagten schon präventiv: da sagt einer etwas, das hier leicht ins Auge gehen kann. Beruhigend immer, wenn man das kommunikative Minenfeld schadlos verlassen konnte mit dem Eindruck, dass das «C» im Parteinamen ganz sicher unehrlich ist.

15. November 2011: Bei der FdP kam ich jeweils schlecht an, wenn ich Arbeit bei Gelegenheit penetrant höher einschätzte als Geld. Einzig in jenem Umfeld hielt sich rätselhafterweise die groteske Vorstellung, ich sei möglicherweise ein linker Journalist! Kein Witz, aber gleich doppelt falsch. Schön früh beobachtete ich, dass dort sogar Arbeit in der eigenen Partei verachtet werden konnte, weshalb mich die irgendwie spätrömisch anmutende Schrumpfung des Geldadels und die in der Agonie plötzlich boshaften Attacken nach links und rechts nicht so sehr wunderten.

14. November 2011: Meine Parteierfahrungen? Fangen wir vorne an: die Kommunisten haben mich, falls nicht vergessen, gar nie eingeladen. Beim Landesring der Unabhängigen in der Mitte dagegen war ich gelegentlich in irgendeinem thematischen Zusammenhang zu Gast. Der LdU war eine meist logisch bürgernah politisierende Partei voller Toleranz, weshalb sie wohl für Ängstliche in der Schweiz keinen Platz hatte. Chefredaktor Schawinski hat die Agonie des Parteiblattes «Die Tat» zur schlechter Letzt (1979) sogar noch etwas beschleunigt.

13. November 2011: In den nächsten Tag erscheinen an dieser Stelle meine Erfahrungen über 42 Jahre bei persönlichen Kontakten mit Schweizer Parteien. Auch bei solchen, die es gar nicht mehr gibt! Unzählige Male schon zwecks Erheiterung im privaten Kreis zum Besten gegeben…

12. November 2011: Gestriger Occupy-Tag: Kaum Resonanz in der Schweiz! Im Blog vor 8 Tagen hatte ich bereits festgehalten, dass die Legalisierung des Neides zunächst einmal medial stattfindet…

11. November 2011: «Wie geht das? Ganz einfach: mit Gas!» So lautete während Jahrzehnten eine Reklametafel, die in den Zürcher Trambahnen baumelte. Besonders pikant, wenn man vom Kiosk die Titelseiten der lokalen Tageszeitungen mit dramatischen Fotos von eingestürzten Hausfassaden bei den mindestens jährlichen Unglücksfällen dank Gasexplosionen noch vor Augen hatte. Kabarettisten entdeckten solche Gelegenheit zur Ironie nie – sie schwafelten lieber physikalisch Falsches von Nuklearkraftwerken.

10. November 2011: Es gibt wenige Völker, welche die Bedeutung des Geldes mehr überschätzen als die Schweizer. Nach rund 50 Jahren Beobachtung der Szene verdichtet sich mein Verdacht, dass viele Leute hier im Ernst glauben, ein Land werde reicher, wenn es z.B. alle Raumfahrtprogramme einstelle und die Intelligenzia arbeitslos mache oder gar zu Juristen oder «Bankfachleuten» umschule.

9. November 2011: Heute werde ich als *1943 ein echter 68er! 1968 hat erst meine «TV-Karriere» angefangen bzw. meine Möglichkeit, Schildbürgereien aller Art einigermassen wirkungsvoll zu karikieren..

8. November 2011: Die Welt, Italien inklusive, scheint im Ernst zu glauben, dass dieses Land ohne Berlusconi seine seit Jahrhunderten im Volk begründeten Probleme besser lösen könnte. Nicht einmal das permanente Kesseltreiben gegen ihn wird offenbar ernst genommen. Die Linke hofft einfach, mit seinem Sturz an die Macht zu kommen, und, wie gehabt, dieses Land «noch italienischer» zu machen.

7. November 2011: Wie ist es möglich, dass ein stinkreicher sozialistischer Premierminister in Athen nicht einmal zuerst sich selber enteignet, um sein Land vor dem Bankrott zu retten? Und Europa merkt nicht einmal, dass dieser Typ nichts Anderes ist als eine treffende Karikatur des gesamten Kontinents!

6. November 2011: Die gesamte Mittelmeerzone ist von der «griechischen Krankheit» korrumpiert, und damit ist die ganze Eurozone von Süden her angefault. Das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern ist eine Feststellung. Tragisch, dass man dies heutzutage speziell betonen muss.

5. November 2011: Ein seit Jahrzehnten extrem früher Wintereinbruch in den USA wird von unseren Medien gerne als Katastrophe in allen Details geschildert. Wenn das gut vorbereitete Land dann rascher als erhofft zum Alltag zurückkehrt, dann spricht man bereits wieder von «Wärmeeinbruch», damit auch sicher niemand auf die Idee kommt, das Dogma der Globalen Erwärmung sei ins Wanken gekommen.

4. November 2011: OCCUPY von Wallstreet bis Paradeplatz: Die Legalisierung des Neides schreitet zur Endlösung und macht ernst. Zunächst einmal medial…

3. November 2011: Wie bitte? Die Schweizer Kampfjet-Beschaffung soll von einem Euro-Rabatt abhängig werden?! Erinnert mich an die «Sicherung» der Bevölkerung durch (Konjunktur belebenden…) Grippe-Impfstoff oder die «Sicherung» der Energieversorgung durch die wetterabhängige Sonne und den Wind sowie «extreme Sparmassnahmen», verbunden mit rotgrünen Zwangs-Subventionen zwecks stabilerem Kopfstand von Logik und Physik.

2. November 2011: Die gefährdete Bundesrätin mag ihre Haut am 14. Dezember mit Tricks zwar retten und ihrer Partei den Sitz. Ihr Entschluss, eine Öko-Steuer einzuführen, um die effizienteste Energieproduktion mit Staatssubventionen durch eine unzuverlässige zu ersetzen, ist aber reine Negativselektion, die in der Natur jeweils zum Aussterben der Spezies führt. Wir können uns eine bis zu vier Fünfteln subventionierte Energieersorgung nicht leisten! Der Landwirtschaft gelang zwar Ähnliches während Jahrzehnten, aber Vorsicht: diesmal zahlen es nicht mehr die Banken bzw. das Ausland, sondern die Bürger!

1. November 2011: Ein Konzern wäre für mich dann blöd, wenn er Leute entlässt, mit denen er Geld verdient. Kurzfristig tut das denn auch kaum einer. Schuld an Entlassungen ist meist der zu teuere Staat, der via steigende Zwangsabgaben so hohe Löhne «nötig» macht, dass die Industrie nicht mehr exportieren kann und entlassen muss. Fazit: der Staat frisst sich selber auf, wenn er von seinen Bürgern nicht daran gehindert wird.

31. Oktober 2011: Am ersten Tag nach der Umstellung auf Winterzeit ist nicht das grösste Problem, dass ein Teil der Uhren falsch geht. Ärgerlicher ist es, dass man zunächst nicht weiss, welche das sind und einem einige davon noch am Abend zum Narren halten. Einige stellen automatisch um, sofort oder binnen einem halben Tag, andere sehen nur «radio controlled» aus, sind es aber nicht und müssen von Hand umgestellt werden. Je mehr Uhren, desto schlimmer! Kein Wunder, beschliessen das autoritär handlungsfähige China und Russland, den kontraproduktiven Schwachsinn mit der Tageslicht-Sparzeit abzustellen.

30. Oktober 2011: Auch der technisch Ungebildeste «weiss» heute, «dass das mit der Globalen Erwärmung» wissenschaftlich erhärtet ist und in Diskussionen und politischen Stellungnahmen unhinterfragt übernommen werden darf. Wie weit es mit der Glaubwürdigkeit dieser Zeitgenossen her ist, zeigt sich, wenn sie auch die Aussagen urschweizerischer Wetterschmöcker weiterhin ernst nehmen.

29. Oktober 2011: Hoffen wir, dass es den Chinesen beim neuesten «Grossen Sprung nach vorn» besser geht als während der Kulturrevolution. Kurz nach dieser befanden sich die USA und Russland schon vor einem halben Jahrhundert mit Gemini-und Wostok-Raumkapseln auf einer etwa vergleichbaren technologischen Stufe! Die heutige internationale Raumstation ISS ist eine teure Altlast für die beteiligten Nationen. Damit sie der Luftwiderstand nicht herunterbremst, braucht der über-400-t-Brocken jährlich etwa so viel Treibstoff, wie das chinesische Gegenstück Tiangong 1 bis jetzt wiegt! Ob sich die technisch unkundigen Bewunderer des «Chinesischen Aufstieges in den Himmelspalast» bewusst sind, was das bedeutet? Messen wir Chinesen und Russen (sowie Europäer!) besser bei echter Raumfahrt zu Himmelskörpern wie Mond, Mars oder von Merkur bis Pluto. Da haben 4% der Weltbevölkerung bislang ein Mehrfaches geleistet im Vergleich zu den restlichen 96%.

28. Oktober 2011: Gemäss dem deutschen Nachkriegs-Kanzler Konrad Adenauer hatte man in der Politik dann etwas falsch gemacht, wenn einem die Opposition Applaus stiftete. Jetzt bekommt die EU ausgerechnet von Obama Applaus für die «Lösung» ihrer Finanzkrise mit «frischem Geld». Woher auch, ohne erneut faule Kredite aufzunehmen und Banken zu mästen?

27. Oktober 2011: Als Rechtfertigung für höhere Beamtenlöhne wird notorisch angeführt, dass diese niedriger seien als in der Privatwirtschaft. Was natürlich verschwiegen wird: dort muss man ein Vielfaches dafür leisten!

26. Oktober 2011: So lange Ghadaffi an der Macht war, konnte er sich trotz Schreckensherrschaft, weit über Libyen hinaus, einiger Unanfechtbarkeit sicher sein. Die einen profitierten von seinen Untaten, die anderen von Geschäften mit ihm. Seit er weg ist, entstand nochmals etwas Bedarf für politsches Juristenfutter, weil seine unvermeidlich gewaltsame Beseitigung vielleicht nicht ganz sauber war und die «Gefahr» der Ausschaltung weiterer nützlicher Schurken besteht.

25. Oktober 2011: In meinem 23. «Bote-Forum» für den «Bote der Urschweiz» habe ich den Begriff «Blog» kurz definiert und als Beispiele gleich die pikantesten und weiterhin aktuellen Tages-Blogs aus meiner Seite aufgeführt. Grosse Komplimente haben mich erreicht – Freude herrscht! Alle Zusender seien auch hier herzlich gegrüsst. Vermutlich haben dank dem Forum weitere Leser auf das Original gefunden.

24. Oktober 2011: Das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo soll nun in einer Zeit, wo alle Kassen leer sind, ungeachtet vorhersehbarer Nicht-Rentabilität und gut zehnjähriger Verzögerung fertiggebaut werden. Nach dem Start der ersten beiden von 27 benötigten Satelliten und drei Backups heisst es bei uns zur Rechtfertigung weiterhin, das System sei (werde sein?) «viel genauer» als GPS. Dabei wird verschwiegen, dass hier das absichtlich nicht mit voller Präzision gratis zur Verfügung gestellte US-GPS aus verschiedenen Gründen gar nicht die Genauigkeit der ständig verbesserten militärischen Version haben will. Wie schützt sich Galileo vor der Benützung durch Terroristen?

23. Oktober 2011: Wie wird das Berner Beamtenheer wohl reagieren, wenn, wie in Griechenland, festgestellt wird, dass es erstens nicht nötig ist und zweitens das Land es sich auch nicht mehr leisten kann? Wir wissen es schon: der VPOD verlangt rechtzeitig höhere Löhne und Teuerungsausgleich und die Gewerkschaften dokumentieren fast täglich, dass sie den Ernst der Lage in den wirklich produktiven Branchen nicht begriffen haben.

22. Oktober 2011: Dieser Tage übertrifft die Fahrdistanz der beiden Marsautos Spirit und Opportunity seit 2004 Marathondistanz: 42.2 km. Die Sonde Pluto Express (Ankunft 2015) ist auch schon doppelt so nahe bei Pluto wie von der Erde entfernt. Echte Leistungen, die nur deshalb ignoriert werden müssen, weil sie sonst zum guten Beispiel verkommen würden gegenüber Schweizer Güllenkraftwerken, die mehr stinken als Strom liefern.

21. Oktober 2011: Energiesparlampen brauchen wohl nur deshalb so wenig Strom, weil man sie beim Einschalten meist ausschaltet, weil es mit ihnen eh schon finster ist.

20. Oktober 2011: Richtig ehrlich war mal eine fernöstliche Werbung für Kopiergeräte in den USA, an die ich mich erinnere: «We copy everything». Uhren, DVDs, einfach alles.

19. Oktober 2011: Der ganze Handelsüberschuss der Rotchinesen von 1 Billion Dollar wäre aufgebraucht, wenn man in jedem chinesischen Haus eine Toilette einbauen würde…

18. Oktober 2011: Als Einwohner am Puls von Europa sehe ich immer mehr Parallelen zur Agonie der DDR im Herbst 1989! Rundum sind alle schuld, zuvorderst die USA, nur selber hat man alles richtig gemacht. So denken offenbar auch die Anti-Finanz-Demonstranten in Rom und anderswo, die selber mit ihrer Leistungsverweigerung zu allerletzt helfen können.

17. Oktober 2011: «Die Schweiz ist reich geworden durch Schwarzgeld» sagt Sergio Ermotti. Jetzt dürfen bereits Banquiers das sagen, wofür sich Ehrliche bisher als Nestbeschmutzer titulieren lassen mussten!

16. Oktober 2011: Datenschutz und soziale Netzwerke sind ebenso auf Kollisionskurs wie die Tabakindustrie mit Luftreinhaltung und Krebsbekämpfung.

15. Oktober 2011: Griechenland hat eine lange Tradition von feigen Anschlägen auf US-Einrichtungen im Lande. Kein Wunder! Die beiden Länder sind auch so unterschiedlich, wie man nur sein kann. Wenn’s schlecht geht, dann streiken die Griechen, während man sich in den USA anstrengt, damit sich der Rest der Länder darüber freuen kann, dass wieder einmal «positive Signale» von der US- Wirtschaft ausgegangen sind, ohne die es auf dieser Welt offenbar nicht geht.

14. Oktober 2011: Die streitsüchtigen Islamisten in Afghanistan und Pakistan wollten uns den Krieg bringen. Jetzt ist er zu ihnen selber gekommen. Wir brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben.

13. Oktober 2011: «Nach 10 Jahren immer noch keine Demokratie in Afghanistan» oder «Immer noch Krieg» heisst es, als ob nicht schon die Engländer und die Russen seit 100 Jahren an diesem «Opium-Paradies» gescheitert wären! So weit wie die NATO-Truppen unter der Führung der USA ist noch nie jemand in der Geschichte gekommen. Wenn jemand die Schuld für die Misere trägt, dann ist es die Religion, welche auch Europas Völker 1500 Jahre im mittelalterlichen Würgegriff hielt.

12. Oktober 2011: Früher galt in Afrika die Regel, dass man bei Umstürzen alle Offiziere zu Generälen ernennen musste, wenn man nicht eine noch grössere Revolution lostreten wollte. Heute muss man unzufriedene Zurückgebliebene bereits mit dem Friedensnobelpreis auszeichnen, um das Pulverfass etwas zu entschärfen.

11. Oktober 2011: Kehrichtgebühr: Ein Zimmer, das ich als Büro nutze, kostet mich pro Jahr inzwischen separat 70 Franken Kehrichtgebühr für ein wöchentlich kleiner werdendes Säcklein Abfall, das man eigentlich mit Sackgebühr bzw. Vignetten schon abgegolten glaubte. Neben zusätzlichen 230 Franken pro Jahr für «Abwasser». Werden wohl die immer mehr Beamten über die Kehrichtgebühr finanziert? Wäre mindestens verbal nachvollziehbar.

10. Oktober 2010: Der Staatsbürger heisst darum Staatsbürger, weil er für die Schulden des Staates bürgt.
Bernd Senf, 1973 bis 2009 Professor für Volkswirtschaftslehre in Berlin.

9. Oktober 2010: Spitäler geben neuerdings zehn Jahre Garantie auf Eingriffe. Schlechte Zeiten für schlechte Ärzte.

8. Oktober 2011: Wernher von Braun war als zunächst jugendlicher Raketen-Enthusiast so wenig ein Kriegshetzer wie ich ein Linker bin, nur weil ich über mehr als 40 Jahre jährlich mindestens einmal im Schweizer Fernsehen aufgetreten bin.

7. Oktober 2011: Steve Jobs hat auch mein Leben verändert. Ein erstes Mal, als ich dank dem zuverlässigen Apple II (nach bereits dreijährigem Gebrauch!) bei den Livesendungen der ersten Shuttle-Testflüge ab April 1981 die Einspieldaten für den Aufstieg und die g-Belastungen der Astronauten in Echtzeit rechnen konnte. Noch bei den Mondflügen ein gutes Jahrzehnt zuvor musste ich Trickfilme mit grossem Aufwand vorproduzieren. Weitere Jahrzehnte später durfte ich dem Pionier erneut dankbar sein: er half mir, bei Bahnfahrten meine e-Mail-Korrespondenz zu erledigen und abends aufgeräumt und bereit für noch wichtigere Arbeiten zu Hause anzukommen.

6. Oktober 2011: Steve Jobs ist gestorben. Millionen werden ihn mehr vermissen als die geldgierigen Totengräber einer anständigen Finanzwelt. Es braucht sogar ein Minimum an Intelligenz, um seine Leistungen ermessen zu können. Sicher mehr als die Neider und Nörgler in den Gestrigen Welten gezeigt haben, die mit Falschmeldungen über angeblich explodierende Batterien oder chinesische Sweat Shops die Zukunft richtungsweisender Produkte nicht aufhalten konnten. Apple musste stellvertretend für die USA büssen – es konnte einfach nicht sein, dass ein Amerikaner bessere Produkte aus dem Nichts schafft statt nur kopiert.

5.10.2011: Euro: Grossbritanniens Aussenminister Hague über dessen Einführung: «Es war Wahnsinn, dieses System zu schaffen! Jahrhundertelang wird darüber als eine Art kollektiven Wahnsinns geschrieben werden. Die Eurozone ist ein brennendes Haus ohne Ausgang». In der Schweiz warnten nur ganz wenige Parteien vor dem Schritt in den Abgrund, und ausgerechnet die grösste wird noch heute dafür gegeisselt.

4.10.2011: Am Abend dieses mehrfachen «Startdatums» ins Weltraumzeitalter hat mich SF2 für etwa 20 Minuten in die Jugendsendung myZambo eingeplant (ab 17:45) und anschliessend ab 19 Uhr auf DRS1 bei ZAMBO in eine etwas längere Radiosendung zum gleichen Thema. Fazit: Vielleicht schreibe ich das Buch unter dem Titel «Wie man intelligente Antworten auf dumme Fragen gibt» doch noch! Ein Highlight waren die beiden elfjährigenen Co-Moderator(inn)en. Im privaten Gespräch stellten sie sehr gescheite Fragen. Mein Eindruck muss wohl medienspezifisch gewesen sein…

3.10.2011: Kürzlich wurde mir nach der Blamage mit dem Spielabbruch im Schweizer Fussball ein ausgezeichneter Artikel zum Thema geschickt. Unter dem Titel «Was wir von Amerika lernen können» hiess es «Was unsere Fussball-und Eishockeywelt nicht hinkriegt, schafft Amerika mit Leichtigkeit: Ordnung im und ums Stadion. Von der US-Sportkultur können wir uns eine Scheibe abschneiden». Nur: welcher Eidgenoss, «der etwas auf sich gibt», will «ausgerechnet von Amerika» etwas lernen? Eben – das ist ja das Problem!

2.10.2011: In der Oktobernummer des Aviatikmagazins «Cockpit» erscheint wieder ein zweiseitiger «Space Corner» von mir mit Aktuellem zur Raumfahrt. An jedem grösseren Kiosk.

1.10.2011: Rotgrün wird nicht müde, mit lauter netten Argumenten die etwas weniger belastende Einwanderungspolitik der SVP zu hintertreiben. Wenn dann aber für all die Herbeigelockten Wohnraum geschaffen und täglich ein Quadratmeter Land verbaut werden muss, dann tun sie so, als ob nicht sie selber diesen Raubbau massiv gefördert hätten. Als Gipfel der Inkonsequenz fordern die Gewerkschaften gleichzeitig Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft! Und alledies immer mit der Gewissheit, von den Medien für keine Unlogik gescholten zu werden.

30.9.2011: Erstaunlich, was derzeit in Bundesbern so alles beschlossen wird. Die Umsetzung ist dann eine ganz andere Geschichte. Von den Finanzierungen gar nicht zu sprechen. Nun, es geht ja auch nicht um die Sache, sondern um die Wahlen. Hinterher ist sowieso alles anders. Die Wirklichkeit wird erst unter extremem Druck (den sogenannten «Sachzwängen») akzeptiert. Zugegeben: mit linkem Wunschdenken lügt sich einfach besser.

29.9.2011: Warum verlangt man nicht auch vom Atomausstieg einen Stresstest, so, wie von unseren Schweizer Kernkraftwerken, die uns Fünfer-und-Weggli-Schildbürgern seit Jahrzehnten rund 40% des Stromes ohne Abgase und Staumauer-Gefahren liefern, welche im Alpenraum schon Hunderten das Leben gekostet haben?

28.9.2011: Historiker haben mit Erstaunen Parallelen zwischen der grossen Depression von 1929-1939 und der aktuellen Wirtschaftskrise entdeckt. Die Linke geriet damals bei den ersten Anzeichen in allen Ländern in Aufwind. Sie verhinderten echte Reformen und dringend nötigen Stopp unfinanzierter Staatsaufgaben und sahen sich bald als ganz grosse Verursacher des freien Falls in die Tiefe. Dies war so offensichtlich, dass das politische Gleichgewicht so lange in die andere Richtung kippte, bis es den Menschen wieder «zu gut» ging.

27.9.2011: Eine zeitlang kann man alle Leute belügen, und einige Leute auch die ganze Zeit, aber man kann nicht alle Leute die ganze Zeit belügen. Amerikanisches Sprichwort, das nicht per Zufall auf anderen Kontinenten so selten zitiert wird. Unzählige Schurken in aller Welt profitieren davon, weil man sie dort nur lange genug nicht beim Namen nennen muss.

26.9.2011: Miss Multikulti-Schweiz-Wahl: Die offizielle Eidgenossenschaft hat nicht einmal mehr den Mut, die schönste «Eingeborene» zu wählen…

25.9.2011: Der 6 t Atmosphären-Forschungssatellit UARS ist vergangene Nacht nach Tagen medialer Panikmache harmlos und fernab aktiver Überwachung in den Pazifik gestürzt. Nicht anders als unzählige bis mehr als zehnmal grössere Raumschiffteile und v.a. Meteoriten von Mutter Natur, die in den vergangenen Jahrzehnten in die Atmosphäre eingetreten sind. Offenbar unglücklich über den «unerwarteten» Ausgang des Dramas, berichteten Agenturen seither über Sichtungen von Abstürzen an Erdorten, wo der Satellit auf seinem letzten Orbit gar nicht vorbeigekommen war! Garniert mit Meldungen, wie gefährlich diese Ereignisse doch seien. Ganz nach dem Motto «Das letzte Mal haben wir uns getäuscht, das nächste Mal haben wir wieder recht». Oder gemäss meinem Buchtitel «Wie viel Irrtum braucht der Mensch».

24.9.2011: Die Aktion für vernünftige Energiepolitik Schweiz (Aves) gab diesen September wieder einmal die ernüchternd harten definitiven Zahlen bekannt: Der Gesamtenergie-Verbrauch stieg von 2009 bis 2010 um 4.4% auf 911550 Terajoule (bald einmal 10^18 dieser Wattsekunden!), der Stromverbrauch allein um 4%. Offenbar gelingt dies uns Schweizern leichter als noch so schön politisch herbeigeredete Senkungen um auch nur 1%.

23.9.2011: Die Amerikaner nehmen zur Kenntnis, dass sie vielerorts auf der Welt unbeliebt sind, wo man sie nicht oder nur aus den Medien gestriger Welten kennt. Bei den Schweizern ist es eher umgekehrt: beliebt sind sie vor allem dort, wo das Käse- und Schokolade-Image weiterhin gilt und das parasitische Banken-Image noch nicht zu viel Schaden genommen hat.

22.9.2011: Cloud Computing. Big Brother is watching you.

21.9.2011: Dominique Strauss-Kahn. Carl Hirschmann. Mosche Katzav. Zufall? Verführerisch gefährliches Gewohnheitsrecht?

20.9.2011: Bundesräte geniessen nach all den Jahren schwacher Exemplare kaum mehr Respekt im Volk, dürfen kaum Erfolge für sich in Anspruch nehmen, sind wegen der politsch hoffnungslosen Situation dauernd auf Verliererposition und werden erst beim Rücktritt gelobt. Warum drängen trotzdem immer wieder welche auf diese Posten – oder werden gedrängt? Welche Vorteile wiegen das auf? Die grosszügige Pension? Eine Risiko-Versicherung wegen Unfähigkeit? Sind deshalb so selten Fähige darunter – und ausgerechnet diese werden aus dem Amt gejagt?

19.9.2011: Von Kernkraftwerken, die in jedem Land einen substanziellen Teil des Energiebedarfes decken können, verlangt man, dass sie auch bei Erdbeben, die nur alle Tausend Jahre auftreten. höchstens unbedeutende Schäden davontragen dürfen. Solarkraftwerke, die bei schönem Wetter bestenfalls ganz wenige Prozent des Landesbedarfes liefern, ist es erlaubt, dass sie bei Hagelschlag, wie er durchaus alle zwei Jahre auftritt, wegen Totalschaden zu 100% ausfallen. Auf solche «Sicherheiten» wollen die vor allem hinter den Ohren grünen Nachfolger der Maschinenstürmer von 1830 unsere Zivilisation aufbauen.

18.9.2011: Staatsangestellte verwechseln das Zittern um den Arbeitsplatz oft mit arbeiten, weil auch damit Energie umgewandelt wird, wenn auch meist nur in Form von warmer Luft aus Bundesämtern.

17.9.2011: Das Einzige, was mir an den Kommunisten in Russland diskutabel schien, war der Atheismus, und in den USA ist irrational Gläubiges eigentlich das Einzige, was mir nicht gefällt, auch wenn ich es verstehen kann. Bei Multikulti-Völkern ist dieser Bückling gegenüber der Unlogik eben unumgänglich, wenn man an der religiösen Intoleranz der Gläubigen nicht zugrunde gehen will.

16.9.2011: Obama kündete plötzlich wieder den Bau einer Grossrakete der Ares-5-Klasse an, die er gegen den Rat seiner Chefingenieure bald nach seiner Wahl trotz einem Verlust von 9 Mia. Dollar bisheriger Entwicklungskosten mitsamt dem Constellation-Programm “aus Spargründen” nicht mehr weiterverfolgen wollte. Abgespeckt, mit ineffizienten konischen Teilen zwischen den Stufen, die geniale Trennung von Fracht und bemannten Kapseln wieder verlassend, dafür aber wie eine historische Saturn V aussehend. Obama bangt um seine Wiederwahl und hofft nun, die verärgerten Eliten mit diesem Scheinprojekt wieder für sich zu gewinnen. Falls er nicht wieder gewählt wird, dann hat er die bemannte Raumfahrt für seinen Nachfolger “wenigstens” falsch aufgegleist. Andernfalls würde er das Programm nach seiner Wiederwahl – wie schon einmal – gleich wieder absetzen. Anders ist sein “Sinneswandel” nicht zu erklären.

15.9.2011: Hier in Kalifornien galt der wunderbar fruchtbare und sonnige Staat von grösserer Fläche als die Bundesrepublik als ein Paradies. Multikulti der internationalen Gattung (heute gilt nicht mehr das “love it or leave it” des Einwandererlandes) konnte auch dieses Paradies, wie so manches europäische Land, in ein stückweises Drittweltland verwandeln. Einerseits rackert sich hier die Weltelite der Forscher und Entwickler ab, die besten und rentabelsten Produkte des Planeten zu schaffen, aber nicht einmal diese Produktivität reicht aus, um alle multikulturellen Nutzniesser dieses Paradieses mitzuschleppen, die scharenweise eingewandert sind und bei jeder Abstimmung etwas mehr die Voraussetzungen für weiteren Abstieg schaffen. Kalifornien zeigt einmal mehr auf, wohin sich auch Europa hinbewegen wird in den künftigen Jahrzehnten. Für einmal aber nicht mehr im Positiven.

14.9.2011: Schwarmintelligenz in der Tierwelt macht Kleinsttiere intelligenter. Warum macht sie in der Politik aber dümmer? Weil destruktiver Egoismus nur in der Politik, aber nie in der Natur längere Zeit funktioniert.

13.9.2011: So lange die Medien nicht den Mut haben, die Zusammenhänge zwischen Faulheit und Armut von Völkern klar darzustellen, werden unsere Gewerkschaften nie ihren Heiligenschein verlieren. Die Deutschen mögen auch nicht mehr so fleissig sein wie 1945, aber sie kämpfen immer noch mit 35% ihrer Wirtschaftsleistung gegen den Bankrott der Südeuropäer – sofern ihnen nicht bald der Schnauf ausgeht.

12.9.2011: In unseren News gibt es ständig Spendenaufrufe wegen der Dürre in Ostafrika. Nur komisch, dass sich die Hungergebiete «zufälligerweise» mit dem Herrschaftsgebiet von «al-Shabaab» deckt, also dort, wo der Terror der Islamisten regiert! Rundherum ist die Situation weit weniger gravierend. Warum berichten unsere Medien nie im Klartext darüber? Hat man Angst, unsere Hilfsbereitschaft könnte erlahmen, oder wir bekämen ein weniger schlechtes Gewissen wegen unserer «Schuld» dafür, dass es uns oder Ländern unter westlichem Einfluss vorläufig noch besser geht?

11.9.2011: Die «CO2-Behauptung» wird immer mehr zur reinen Glaubensfrage und wäre ohne politisch künstlich geschaffene Sachzwänge mangels physikalischer Grundlage und vor allem mangels Evidenz längst an ihren eigenen Widersprüchen eingegangen. Sie ist nun aber peinlicherweise einmal da und hat ein viel grösseres «Entsorgungsproblem» als z.B. die Kraftwerkindustrie, weil ihre Nutzniesser keinerlei Interesse an einer Klärung der Fakten haben.

10.9.2011: Lokal denken, global handeln, OK. Die Schwyzer Muota-Kraftwerke durch Fotovoltaik ersetzen? «Kein Problem»: eine Kollektorenfläche von der Grösse des Lauerzersees genügt theoretisch, sofern die Energie auch während den nicht sonnigen fast 7800 von 8760 Stunden des Jahres gespeichert werden kann. «Kein Problem»: ein Speichersee von 12fachem Volumen des Glattalpsees genügt! Wehret den Schildbürgereien im Kampf gegen Physik und Wirtschaftlichkeit.

9.9.2011:
Die rotgrünen Schildbürger des Atomausstiegs argumentieren immer mit der gleichen Masche. Sie setzen einen hypothetisch hohen kWh-Preis an und «beweisen» dann mühelos, dass sich der Energiebedarf der Schweiz mit Kirschensteinspucken, der Abwärme von Fitnesscentern oder 1000 Sonnenstunden pro 8760-Stunden-Jahr decken lässt. Dabei wussten schon die Alten Griechen: aus der eigenen Behauptung darf man keine Schlüsse ziehen! Kein Wunder, leiten sie daraus auch noch über 100’000 geschaffene Arbeitsplätze ab – nur sagen sie nicht, welche inländische Effizienz diesen «Beschäftigten» Schweizer Löhne bezahlen kann… Die SP lässt grüssen.

8.9.2011:
Inzwischen Blog Nr. 100.

7.9.2011: Es sind bald 50 Jahre seit meiner ersten USA-Reise, und ich wage nicht mehr daran zu denken, wie unerfahren blöd ich diesem Tomorrowland als Schweizer – trotz vermeintlich guter Vorbereitung – begegnet bin. In den 1980ern war das Leben dann auch bei uns schon ganz ähnlich wie in den 1960ern in den USA. Heute reisen viele Euros ins Ungelobte Land mit ungefähr jener Erfahrung, mit der ich dort 1965 gelegentlich auf Grund lief. Sie wissen immer noch alles besser.

6.9.2011: Kaum hatten die Babylonier die Keilschrift erfunden, sind sie an der Bürokratie
untergegangen. Könnte etwas dran sein.

5.9.2011: Notorische KKW-Gegner versuchen neuerdings mit juristischen Finten, in etwa auf dem Niveau von «Gottesbeweisen»,  die praktisch hundertprozentige CO2-Neutralität dieses Kraftwerktyps zu leugnen. Das unschlagbare Argument ist ihnen offenbar ein Dorn im Auge.

4.9.2011: Jedes Projekt habe 5 Phasen: «Begeisterung, Verwirrung, Suche der Schuldigen,
Bestrafung der Unschuldigen, Auszeichnung der Nichtbeteiligten». Die ganz im Sinne einer Schweizer Mehrheit erfolgte Abweisung von 10’000 Wirtschaftsflüchtlingen durch den damaligen Bundesrat Blocher wird jetzt im Wahlherbst 2011 als Phase 4 zur Anti-SVP-Propaganda umgepolt. Phase 5 wird dann wohl sein, wenn Frau Sommaruga für die nächste unerwünschte Masseneinwanderung ausgezeichnet wird.

3.9.2011: Zum 10. Jahrestag von 9/11 wird in vielen Gestrigen Welten wieder suggeriert, die USA hätten das World Trade Center selber zum Einsturz gebracht. Wir kennen ja die Masche: auch an der Mondlandung sind die USA «schuld», weil sie ein Gerücht in die Welt gesetzt haben – bzw. ihnen die Neider den Erfolg nicht gönnen mögen. Nur komisch: wer ausser Al Khajda ist für die mindestens 2000 Opfer in Madrid, Bali, London, Marokko, Mumbai, Paris, Scharm el Scheich und Moskau verantwortlich? Oder die rund 100’000, mit denen sich die Islamisten jeweils selber beglücken?

2.9.2011: Kurz nach der Einführung der «Energiesparlampe» habe ich eine Glosse mit dem Titel «Alarmin und die Wunderlampe» geschrieben, aber es sollte noch schöner kommen. Teuer, keine längere Lebensdauer, finstereres Licht und Sondermüll – das alles ginge ja alles noch. Inzwischen fehlen die Rohstoffe, weil allerlei exotische Elektronik in Smartphones ebenfalls Seltene Erden braucht, mit denen die Chinesen knauserig geworden sind. Ein Jahrhundert lang haben die Wendeldrähte aus Wolfram in Glühlampen nun Dienst getan, und jetzt ständige Preisaufschläge und immer problematischere Produkte! Grotesk: schon die zweite Generation von Lesern meines Buches «Sparer leben gefährlich» amüsiert sich an derlei Beispielen – aber Bern und die Euro-Zwangszentrale haben es nicht kommen sehen!

1.9.2011: Aha, landesweites «lästern» hat gewirkt: Der bereits geschrumpfte Betrag wird tranchenweise vergossen und scheinheiliger verteilt.

31.8.2011: Statt 2 Milliarden Franken mit dem Giesskannenprinzip über die Schweiz zu kippen, soll man besser die Unternehmenssteuern senken, sagen Fachleute und die Vernunft. Dann nämlich kommen nur Unternehmen in den Genuss des Geldsegens, die noch produktiv sind und definitionsgemäss überhaupt durch Steuer-Schröpfung dafür «betraft» werden können. Die SP hofft dagegen, dass «Direktzahlungen», wie in der Landwirtschaft, augenblicklich für Auslandferien zur Verfügung stehen und die Schweiz in aller Welt als das «vorbildlichste» Land aller Faulen dastehen lassen.

30.8.2011: Ingenieure halten die reale Welt am laufen. Finanzleute sind die Zuschauer, leben davon oder können dank provozierten Panikreaktionen mit Zufallcharakter etwas abrahmen, so lange noch jemand arbeitet. Verantwortungslos kontraproduktiv mit Blick auf kurzfristige Gewinne, sobald sie irgendwo Geld riechen. Wenn aber die Wirtschaft wieder mal nicht läuft, dann sind (ausser den USA natürlich) die Ingenieure und «Technokraten» schuld, weil ausgerechnet sie nicht nachhaltig gedacht haben sollen.

29.8.2011: Die Milliardenspritze aus dem Giftschrank hinein in unser grosses Schweizer «Monopoly-Spiel», damit kein Gamer aussteigen muss und im Herbst nicht mehr für die Mitteparteien stimmt – machen Sie da wirklich mit im Oktober?

28.8.2011: Es gehört in allen Ländern zu den Grundregeln der veröffentlichten Meinung,
dass jene auch nicht im geringsten durch Abweichler angezweifelt werden darf. Sonst würden die sorgfältig per Gewohnheitsrecht verbreiteten Seifenblasen selbst in den Augen von unkritischen Bürgern augenblicklich platzen. «Spielverderber» müssen daher sofort isoliert oder zwangsentfernt werden. Wie sonst hätten all die kürzlich gestürzten Diktatoren ihre «Geheimnisse» so lange verstecken können, bis sie nicht einmal mehr Naive anderswo im Gedächtnis behalten?

27.8.2011: Für Alle, die den gestrigen Blog ein starkes Stück fanden: Obama hat bei einem
Professor «studiert», dessen Theorie darin bestand, seinen Kommunismus in den USA über den Umweg eines sozialisiert bankrotten Staates einzuführen. Zuerst sollte das Land die Handlungsfähigkeit und den Respekt auf der Welt verlieren und auf diese Weise sturmreif werden. Fällt es den Naiven wirklich so schwer, zu begreifen, dass Obama diesen Plan auf die scheinheiligste Art verwirklichen wollte? Stalin hat’s zwar gesagt: «Eine Lüge ist nie zu gross, sie ist höchstens zu klein». Obama weiss das. Man kann den Typ nun seit drei Jahren beobachten und sehen, dass es den Amerikanern selber peinlich geworden ist, dass sie ihn nicht eher durchschaut haben. Es war eben “Sein Kampf”.

26.8.2011: Obama hat sich schon dreifach verraten. Einmal, als er das Constellation-
Mond-Programm killte, nur Tage nach dem Versprechen bei einer Rede vor dessen Beschäftigten, mit ihnen in die Zukunft zu investieren. Dann, als er den Teststart der Ares-I-Rakete zunächst verbot. Dieser wurde entgegen Obamas Behauptungen ein voller Erfolg, nachdem feststand, dass der präsidiale Entscheid mitten im Fiskaljahr illegal gewesen war. Schliesslich wurde klar, warum sich Obama konstant weigert, die wahren Gründe für die nachgewiesene Verzögerungstaktik bei der Planung der für alle Zukunft wichtigen Grossrakete offen zu legen: ihm ging es von Anfang an darum, die Führung der USA im Weltraum mit allen Mitteln zu zerstören. Für Programme, die seiner Wiederwahl dienen, hatte er jeweils Dutzende Male mehr Geld übrig. Das «Spar-Argument» verfängt
vielleicht in Europa, aber nicht mehr in den USA.

25.8.2011: Eines der grossen Probleme der Menschheit und die Ursache so vieler Konflikte
ist für die Einen die Frage, wie man die Unfähigen vor den Fähigen schützt. Im Mittelalter lebten davon die Zünfte, heute die Gewerkschaften. Anderen kommt die noch viel undankbarere Aufgabe zu, wie man die seltenen Fähigen vor den Unfähigen schützt.
Alle Menschen seien gleich? Wunschdenken.

24.8.2011: «Überraschung» in Tripolis. Naive Medien sind mitschuldig, weil sie jeder Irreführung durch Despoten bereitwillig aufsitzen und die «neuen Fakten» dann rasch in «unser» Versagen den eigentlich aktenkundigen Gaunern gegenüber ummünzen um damit, wie geplant, deren mindestens teilweise Rechtfertigung zu bewirken. Dabei wäre besondere Vorsicht angesagt in Ländern, wo Aussagen seit jeher nicht an ihrem Wahrheitsgehalt gemessen werden, sondern daran, ob sie ihren Zweck erfüllt haben.

23.8.2011: Einstiger Schulsport bestimmte die Altersbeschwerden vieler Freunde und Bekannten. Ja, diese Aussage ist politisch unkorrekt, aber wenigstens überprüfbar.

22.8.2011: Wer sein Geld nicht selber oder zu leicht verdient hat, gibt es auch wieder
sinnlos aus, lautet der Volksmund. Arabische Länder leben in Saus uns Braus
dank Öl, das sie weder entdeckt, gefördert, noch fair genutzt haben. Sie können
sich inzwischen die höchsten Wolkenkratzer bauen lassen. Einst besassen die
USA die höchsten Gebäude auf der Welt und mussten sich notorisch Megamanie
vorwerfen lassen. Heute nennt man sie höchstens noch als Verlierer beim Bau der
höchsten Türme – von Effizienz spricht plötzlich niemand mehr.

21.8.2011: Friedrich Dürrenmatt hatte in seinem «Besuch der alten Dame» literarisch aufgearbeitet, wie ein Geldsegen von einer Milliarde Franken in einer Schweizer Gemeinde mit dem treffenden Namen «Güllen» für Streit sorgt. Es ist zu befürchten, dass der vielbeschäftigte Bundesrat den Dürrenmatt nicht gelesen hat. Bern giesst nämlich zwei Milliarden frisch gedruckter Geldscheine über einer exklusiven Schicht von Spezis aus und wundert sich, dass ausgerechnet die Tüchtigsten im Lande als Opfer des “sozialen Ausgleichs” gar keine Freude am unachtsam geöffneten finanzpolitischen Giftschrank haben.

20.8.2011: Einstein: «Wer auf dem Gebiet der Wahrheit und der Erkenntnis als Autorität aufzutreten wagt, scheitert am Gelächter der “Götter”»  Wieviel braucht es noch, bis jeder Linkspolitiker und jede Linkspolitikerin allein schon am Gelächter einer Mehrheit von Wählern scheitert?

19.8.2011: Heisst es wohl bald «Feinde des “unbegrenzten” Wachstums triumphieren: Wirtschaft zusammengebrochen!»? Sinngemäss «Operation Bremsung der Wachstumseuphorie gelungen, Konjunktur gestorben.» Wird es nie heissen, denn sonst wären die Verursacher ja gefunden. Well: wenigstens einige.

18.8.2011: «7-11 store in Maryland USA “flash robbed” by Internet mob». Wenn es so leicht ist, einen Mob übers Internet zusammenzutrommeln, dann könnte man den Spiess
auch umdrehen und die Polizei für einmal ungewollt als Teilnehmer “einladen”. Alle Türen schliessen und die Teilnehmer (ausser jenen mit Polizei-Ausweisen) einzeln schnappen. Der Spuk wäre dann schnell vorbei und Nachahmer, von naiver Medienberichterstattung animiert, würden es sich zweimal überlegen.

17.8.2011: Eines der grossen Probleme der Menschheit und die Ursache so vieler Konflikte
ist für die Einen die Frage, wie man die Unfähigen vor den Fähigen schützt. Im Mittelalter lebten davon die Zünfte, heute die Gewerkschaften. Anderen kommt die undankbarere Aufgabe zu, wie man die viel selteneren Fähigen vor den Unfähigen schützt.
Alle Menschen seien gleich? Wunschdenken.

16.8.2011: In Sachen Unlogik kommt der Finanzmarkt direkt nach den Religionen. Wunderglaube, Wunschdenken, Selbstbetrug.

15.8.2011: 50 Jahre Berliner Mauerbau. Die linientreuen Schweizer Medien brachten den
Sandinisten in Nicaragua während einigen Jahrzehnten mehr Sympathie entgegen als den eingesperrten Genossen in der DDR. Abweichler wurden als rechtsextreme Nazis und Freunde jener Länder beschimpft, in die schon damals Dissidente aus aller Welt flüchteten.

14.8.2011: Mehr als eine wunderschöne griechische Insel ist ganz verdächtig mit Schwindlern bei der Invalidenversicherung besiedelt, die alle vor Parlamentswahlen “erblindet” sind, als ihre Stimme mit einer «sozialen Gegenleistung» entschädigt wurde. Seither gehen sie ganz normal leichten Tätigkeiten für Sehende nach. Man sollte sie alle zu Ehrenmitgliedern in griechischen Gewerkschaften ernennen! Erst der Staatsbankrott und genaueres Hinsehen von Nordeuropäern könnte dem Spuk nun ein Ende bereiten.

13.8.2011: Wenn einmal ein genügend grosser Teil der Leute von der Fürsorge lebt, dann ist niemand mehr da, der die Arbeit macht – egal, wie viel Geld die Notenpresse druckt.

12.8.2011: «Milliarden vernichtet» wegen der Börsenkrise. Heisst es. Nun, etwas, das nie
existiert hat, kann man gar nicht vernichten! Zum Beispiel fiktive Börsenwerte, die sowieso nicht realisiert werden können, ohne dass der Pseudomarkt zusammenbricht. Ständig das schon fast theologische Geschwafel «Hier arbeitet Ihr Geld!». Nein, Menschen arbeiten, nicht das Geld!

11.8.2011: George Orwell: “In times of universal deceit, telling the truth becomes a
revolutionary act.” Deutsch: In Zeiten der totalen Desinformation wird die
Verbreitung der Wahrheit ein revolutionärer Akt.

10.8.2011: Feuerwehrleuten ist klar, dass Brände mit Wasser ungleich besser gelöscht
werden als mit Benzin. Brandstifter denken genau umgekehrt. Auch unter den
Politikern gibt es beide Sorten. Wer explosive Mischungen bei Multikulti
unterstützt, erntet heutzutage als Brandstifter weit mehr Applaus aus ein
Feuerwehrmann oder Brandschutzexperte, der sich dem billigen Vorwurf des
Rassismus ausgesetzt sieht.

9.8.2011: Jedes Jahr in allen Schweizer Medien die einseitige Beschuldigung der USA dafür, dass sie den zweiten Weltkrieg im Pazifik mit den Angriffen auf Hiroshima am 6. August und am 9. August 1945 auf Nagasaki beendet haben. Für sie sind Jene, die den zweiten Weltkrieg begonnen haben, völlig unschuldig. Die Japaner haben bei ihren Eroberungsfeldzügen von 1935 bis 1945 in China, Korea, Singapur bis in die Philippinen Dutzende Millionen von unschuldigen Opfern (300mal mehr als die beiden Atombombenabwürfe!) verursacht! «Konventionelle» Niederringung der vorgewarnten und einsichtslosen japanischen Aggressoren hätte zehnmal mehr Tote gefordert – vorsichtig geschätzt. Dies alles hätte viel mehr damit  zu tun als die heute im gleichen SF-Nachrichtenblock gelieferte Negativpropaganda gegen die friedliche Nutzung der Kernenergie. Und dies alles verdanken wir Journalisten, die in der Physikstunde nicht aufgepasst haben oder die Ausbildung schon vor der ersten ernsthaften Physikstunde abgebrochen haben.

8.8.2011: Grosser Titel in einer Lozärner Regionalzeitung am 6. August 2011: «USA sind mitschuldig am Bau der Berliner Mauer». Falscher geht’s nicht! Ich habe das Geschehen 1961 bereits intensiv mitverfolgt. einseitige BeschuldigungIm “Feingedruckten” war dann in der NLZ zu lesen: John F. Kennedy habe Chruschtschow bei dessen vorangehendem Besuch in den USA wissen lassen, «wegen Berlin werde er keinen Krieg anfangen». Kriegstreiberei war ihm also nicht vorzuwerfen. Wie hätte der Lozärner Irreführungstitel wohl gelautet, wenn die USA im Gegenzug zur Mauer auch nur mit einer Seeblockade gedroht hätten? Faktum: Chruschtschow und Ulbricht hatten die Mauer nach der Flucht von 2.7 Millionen (politisch unerwünschte Zahlen schätzen bis zum Doppelten) Deutschen in den Westen gebaut, um den Zusammenbruch des Arbeiterparadieses DDR zu verhindern. Well – hinauszuzögern.

7.8.2011: Wer nicht spinnt, gilt heute in vielen Kreisen der veröffentlichten Meinung als nicht mehr normal. Dies gilt zwar als konform und erstaunlicherweise sogar politisch korrekt, ist aber gefährlich. Wohlhabende Länder sind in diesem Sinne besonders gefährdet, weil sie sich mehr Irrtümer leisten können. Mehr dazu in meinem Buch «Wie viel Irrtum braucht der Mensch?».

6.8.2011: Im Jahre 1980 nahm der Nachrichtensender CNN seinen Betrieb auf und verbreitete unzensurierte Nachrichten rund um den Globus. Er fand auch in der damaligen Sowjetunion viele Zuschauer, und ein Jahrzehnt später war der Kommunismus von Moskauer Prägung von der Weltbühne weggefegt. Genau, wie Ronald Reagan prophezeit hatte. Im noch rückständigeren China dauerte der Gärungsprozess etwas länger, aber dort ist es jetzt das Internet, das allen «Störsendern» trotzt und echt revolutionär wirkt.

5.8.2011: Walter Roderer, der seine Schweizer Mitbürger im Publikum immer gut beobachtet hat, sagte schon vor Jahrzehnten: «Die Schweiz wird von zwei Seiten her kaputt gemacht». Richtiger denn je! Die SP verrät die Arbeiterschaft, indem sie die Grenzen für billige und arbeitswillige Konkurrenz öffnet, und Grossindustrielle profitieren direkt davon – gerade weil sie konkurrenzfähig bleiben müssen. Wie soll der Bürger denn diesem Dilemma entfliehen und im Herbst abstimmen? Es bleibt nur noch eine Partei, die vor dem Grundproblem warnt.

4.8.2011: Dank der Monatszeitschrift «Scientific American» bin ich wieder einmal etwas gescheiter geworden. Nicht per Zufall ein Artikel über die Limiten menschlicher Intelligenz! Unser Gehirn (2% der Körpermasse, aber 20% des Energieverbrauchs) kommt an die gleichen thermodynamischen Grenzen wie die Supercomputer und hat dies ebenfalls bis ins Detail der Systemarchitektur zu überwinden gesucht – nicht anders als die Computeringenieure! Grossartiger Artikel, fundiert und richtungsweisend.

3.8.2011: Der Zürcher «Tages-Anzeiger» ist stinksauer und läuft politisch Amok, weil ihm die politischen Argumente ausgehen. Umkehrung aller Fakten in Beiträgen zur Weltwirtschaft der letzten Tage. Nein! Wir Europäer würden besser unsere eigene Eurosklerose heilen und Defizite sanieren, statt Anderen Ratschläge zu erteilen. Die USA haben nämlich mit einem auf linke Sozialprojekte versteiften Präsidenten bzw. unseren ureigenen Euro-Rezepten bis zur Gesundheitsvorsorge Schiffbruch erlitten und sind derzeit daran, das Steuer herumzureissen.

2.8.2011: Zur Logik einer unter Politikern besonders verbreiteten Sorte von Gutmenschen: erst schaffen sie mit ihrer gutgläubigen Multikulti-Verantwortungslosigkeit die Voraussetzung für gefährliche Gegenreaktionen, dann schieben sie die Schuld Jenen zu, die von Anfang an gewarnt haben.

1.8.2011: Atheisten übernehmen die Verantwortung für ihr Handeln selber. Gläubige delegieren sie an den Himmel.

31.7.2011: Zu Zeiten, als ich eine eigene Wissenschaftssendung betreute und moderierte, verstand ich elitäre Akademiker wenig, die mir blankweg erklärten, wichtige Informationen grundsätzlich nicht aus dem Fernsehen zu beziehen. Heute bin ich selber so weit. Inzwischen sind Naturwissenschaftler sogar aus TV-Wissenschafts-redaktionen verschwunden und haben Platz gemacht für fachfremde Leute mit um offensichtlich politischer Zielsetzung, viel über sie aussagender Unkenntnis und klar technophober Grundgesinnung. Löbliche Ausnahme: «Tomorrow Today» auf der Deutschen Welle.

30.7.2011: In Japan (natürlich nicht in Europa) erinnert man sich, dass das Land 1996/97 durch die gleiche schmerzliche Polit-Entscheidung ging wie jetzt 2001 die USA. Damals bewirkte die Abkehr von verantwortungslosen Staatsausgaben (in Japan sicher nicht wegen teuren «Kriegen») eine Rezession, unter der das Land bis heute leidet. Schuld trug auch dort die letztlich nirgends bezahlbare Staatsbürokratie.

29.7.2011: Der Tages-Anzeiger schreibt «”Die EU verteufeln gehört zum guten Ton”». Was heisst da “zum guten Ton”? Es ist ein Lebenszeichen zum Beweis, dass das Gehirn noch arbeitet! Was muss denn noch passieren, das den EU-Gegnern täglich Recht gibt? Die Euro-Turbos salbadern nach der Logik “100 billion flies eat shit – they can’t be wrong!”.

28.7.2011: In Europa wird verschwiegen, dass die Staats-Schuld seit Obama rasant gestiegen ist, und inzwischen zum kleineren Teil aus der Bush-Aera stammt. Dafür «gekonnt» irreführend: «die USA seien bankrott». Nein, der Staatsmoloch in Washington hat sich höchst sozial in die Zahlungsunfähigkeit manövriert! Der «materielle» Wert des Landes (Privatvermögen und Industrie) ist immer noch viel höher als die Staatsschuld. Der republikanische Sprecher wird bei jeder Gelegenheit verteufelt, weil die Feinde Amerikas Angst haben, nach Obama käme wieder ein fähiger Präsident an die Macht. Einer, der den Weg zum Staatsozialismus konsequent auf den Abfallhaufen der Geschichte befördern will. Abfall gehört in die Kehrichtverbrennung, nicht zur Hälfte in den Tiefkühler. Als ob es diesen Beweis noch gebraucht hätte: Apple besitzt im Moment mehr flüssige Mittel als der verschwenderische Staat noch in der Kasse hat: 76 Milliarden Dollar!

27.7.2011: Es ist gefährlich, mit «Multikulti» weiter zu feuerwerken, als wäre nichts geschehen. Irgendwann wird ein neuer Spinner explodieren, der mit den natürlichen Ängsten vor dem Untergang seines Genpools nicht fertig wird. Vorbeugen wäre besser als heilen, aber vielleicht sind sich die Befürworter schrankenloser Einwanderung zu beiden Seiten des sozialen Spektrums dessen gar nicht bewusst?

26.7.2011: Der Massenmörder von Norwegen ist so wenig ein «typischer Rechtsextremer» wie seinerzeit der Papst-Attentäter Ali Agca, der seinen Auftrag beim bulgarischen Geheimdienst im Auftrag von Moskau gefasst hatte. Auch dies wurde erst bekannt, als die Etikette längst medienwirksam verteilt war. Den «christlich fundamentalistischen» Norweger verbindet viel eher die Fähigkeit zum gewissenlosen Massenmord mit den radikalen Islamisten. Nur eine Religion kann menschliche Denkfähigkeit, wie sie über Jahrmillionen von der Evolution hervorgebracht worden ist, wegen einem von der Natur offenbar übersehenen Softwarefehler auskuppeln.

25.7.2011: Haben Sie vom derzeit zirkulierenden (absichtlich gefährlichen…) Schwachsinn auch schon schon gehört? Die US-Autoindustrie könnte «jederzeit» Elektroautos bauen, würde aber die Entwicklung wegen den «Benzinprofiten» verhindern! Stimmt natürlich nicht. Am Benzin haben nur die Ölstaaten ein Interesse, zu allerletzt die Industrieländer! Elektroautos werden vom Batterieproblem wegen Rohstoffknappheit gebremst, nicht von der Autoindustrie – zu allerletzt in den USA.

24.7.2011: Geniale Idee: Ein Nationalrat kündet seine 1.-August-Rede auf dem Mythen bei Schwyz (1900 m) an, und zwar eine Viertelstunde nach Sonnenaufgang! Damit dürfte er ein sehr diszipliniertes Publikum ohne Hooligans haben, weil beim Aufstieg über den auch am Tag nie ganz ungefährlichen Weg vermutlich alle Arbeitsverweigerer und Drögeler längst steckengeblieben oder gar abgestürzt sind…

23.7.2011: Mediterrane Pleitestaaten wie Griechenland hätten nie in die Eurozone aufgenommen werden dürfen. Kompetente Warner hatten das prophezeit, was dank den Euro-Turbos jetzt passiert ist. Das viel kleinere Jugoslawien hatte inkompatible Völker zwangsverheiratet und das vorexerziert, was jetzt im Grossen passiert ist. Nach der Tat hält Europa Rat.

22.7.2011: Der UN-Generalsekretär schwafelt (trotz fehlender naturwissenschaftlicher Ausbildung und daher Kontrollmöglichkeit) weiter von der Klimaveränderung als Ursache aller Hunger- und Naturkatastrophenprobleme. Für die Nennung echter Erklärungen wie Überbevölkerung oder politischen Rücksichten fehlt auch ihm der Mut. Der Biafra-Krieg 1967-1970 mit geplanter Hungersnot in Nigeria verursachte 2 Mio Tote. Schon vor 1980 bzw. der «Klimakatastrophe» gab es in der Sahelzone und Äthiopien mehr Verhungerte als 2011 am Horn von Afrika. Indien und v.a. China nicht anders: 1928–1929 Hungersnot mit 10 Mio. Toten, 1959–1961 infolge kommunistischer Experimentierfreude beim «Grossen Sprung nach vorn» und nicht Klimakatastrophe, 30–40 Mio. Opfer.

21.7.2011: Noch vor kurzem triumphierte der Tenor in den Medien, wie Somalia unregierbar und daher der Übernahme durch die Al Khajda ausgeliefert sei, was den USA (nicht etwa Europa??) sehr schaden würde. Entwicklungshelfer würden immer gezielter umgebracht. Jetzt herrscht in diesem Staat Hungersnot, und Hilfe aus der westlichen Welt (nicht China oder den Golfstaaten??) sei «dringend nötig», vermelden die gleichen Agenturen.

20.7.2011: Warum passierten Plagiatsvorwürfe bis jetzt immer an juristischen Fakultäten und nicht z.B. bei physikalischen oder mathematischen Dissertationen? Weil der Doktorand dort erstens nicht wüsste, wo überhaupt er etwas abschreiben könnte, und zweitens sein Professor auf der Stelle merken würde, dass da gemogelt wurde.

19.7.2011: Gedankenexperiment: was wäre wohl, wenn eine ebenso rücksichtslose «Bürgergruppe» den Lärm einer illegalen Chaoten-Party mit ein paar gezielten Petarden zum Schweigen brächte, so dass die Illegalen mit dem Abtransport der Verletzten etwa so überfordert wäre wie die Polizei, die bei solcher «Folklore der linken Art» gar nicht mehr ausrückt? Dann würden die Anarchisten augenblicklich nach der Polizei rufen, weil es nicht in ihrem Sinn gelaufen ist!

18.7.2011: Die Asteroidensonde der NASA ist vor zwei Tagen beim drittgrössten Kleinplaneten Vesta in einen Orbit eigeschwenkt und liefert täglich Resultate, bis nach mehreren Monaten zum grössten Planetoiden Ceres weitergeflogen wird. Damit hat die NASA aktive Sonden bei Merkur, Mars, Vesta, Saturn und bald auch wieder Jupiter. Pluto Express ist auch gut unterwegs. Nix los im All? Hm….

17.7.2011: Richtig prekär wird es für die Wirtschaft erst, wenn die Arbeitgeber zu streiken beginnen.

16.7.2011: Eheliche Partnerschaften sind wie Lottogewinne: eine grossartige Sache, aber nicht jeder kann einen Sechser haben. Es geht einfach nicht ganz auf mit den Missen und Mistern… Fragen Sie im Zweifelsfall die Könige von Spanien oder Schweden, falls Ihnen der bürgerliche Realismus nicht genügt. Oder «prämierte» Missen. Oder lesen mein Buch «Das weibliche Betriebssystem».

15.7.2011: Im Wallis ist ein guter Lehrer und Atheist mit Berufsverbot belegt worden, weil er partout nicht an Hokuspokus glauben will, wie es die Staatsreligion verlangt. Was braucht es noch mehr, um solche Zustände zu Recht mit finsterem Mittelalter zu charakterisieren?

14.7.2011: In der Schweiz spricht man meistens nur vom Sparen, aber man tut es nicht. Sonst hätte man das Prinzip «Sparer leben gefährlich» (einer meiner Buchtitel) längst entdecken müssen.

13.7.2011: Es gibt Leute, für die nie etwas ein Problem ist, weil sie jedes an andere Leute delegieren können, welche fähiger sind als sie. Letzteren gilt mein Respekt.

12.7.2011: Die ersten Historiker der Weltraumpolitik in den USA haben Obama bereits als den Mann bezeichnet, der John F. Kennedy zum zweiten Mal ermordet hat. Was sie damit meinten, war natürlich, dass Obama, übrigens wie JFK ein «Democrat», zusammen mit dem NASA-Constellation-Programm auch die ganze Begeisterung der Jugend an der Erweiterung des menschlichen Lebensraumes gekillt hat, welche JFK geweckt hatte. NB: Das NASA-Budget macht 1/30 des Verteidigungsetats und weniger als 1% des Staatsbudgets aus! Seit 53 Jahren sorgte dieses Budget dafür, dass ein freies Land an der Spitze der Weltraumforschung stand – und uns alle an den Resultaten teilhaben liess.

11.7.2011: Über eine Million Arbeitslose in Griechenland? Irgendjemand muss all ihre Arbeit ja erledigen! Die Nordeuropäer im Allgemeinen und die Deutschen im Besonderen? Möge doch einer in Griechenland selber die Leute zum arbeiten überlisten.

10.7.2011: Es ist besser, vor lauter Arbeit nicht dazu zu kommen, eine Firma zu gründen, als vor lauter Firmengründungen nicht zum arbeiten zu kommen.

9.7.2011: Interessant: Israel “darf” Normalbürger beliebiger Länder schon im Ursprungsland an der Einreise hindern. Wir dürfen in der Schweiz nicht einmal mehr Kriminelle an der eigenen Grenze bei der Einreise hindern – oder sogar ausschaffen!

8.7.2011: Die Flugeinheit Atlantis startete heute zur letzten Shuttle-Mission. Am Kiosk finden Sie bestimmt noch die Julinummer der Aviatikerzeitschrift Cockpit, in dem gerade mein viermal jährlicher «Space Corner» erschienen ist. Jeweils über das aktuelle Geschehen im Weltraum.

7.7.2011: Nur mit permanentem Antiamerikanismus in den Medien ist die Eurosklerose von Griechenland bis Island nicht zu überwinden. Da sind schon grössere Anstrengungen als die Beschuldigung von Rating-Agenturen nötig.

6.7.2011: Vor dem letzten Shuttle-Flug sind die Zeitungen wieder voll von Schwachsinn, wie teuer dieses Transportmittel sei. Zum Vergleich: Ein Euro-Zubringer zur ISS per Ariane 5 (die Rakete noch nicht mitgerechnet!) kostet auch 500 Millionen (10 Stück für 5 Milliarden nach dem Wegwerfprinzip gebaut!), schafft nur 5 Tonnen und nicht 15 t plus eine Siebnermannschaft Monteure wie im Shuttle!

5.7.2011: Via Steuern bezahlen wir in der Schweiz alles mehrfach. Eigentlich logisch, dass es dies «braucht», gilt es doch, mit jedem Arbeitenden mehrere Statisten zu erhalten – davon die meisten beim Staat selber.

4.7.2011: Sonntag um 09 Uhr wieder einmal Südwestfunknachrichten gehört. Staunen, dass dieser Radio-Tag werbefrei ist, und noch grösseres Staunen über eine plumpe religiöse Werbebotschaft. Hinterher Berichte über «Globale Erwärmung», als ob dieses Thema nicht längst an den Fakten gestorben wäre. Redaktion: eine Frau. So lange Frauen in der Mehrzahl keine Lust auf eine technisch-wissenschaftliche Ausbildung haben und hinterher doch über alles Bescheid wissen, dann müsste das die Augenbrauen schon etwas hochziehen.

3.7.2011: Peter Achten schreibt in www.Journal21.ch «Ob China die USA als Supermacht bald ablösen wird, ist nicht in Stein gemeisselt. Schiedsrichter wird, wie meist, die Wirtschaft sein.» – «Schon vor über fünfzig Jahren setzte China zu einem “Grossen Sprung nach vorne” an. Er endete 1961 im Desaster mit der schlimmsten Hungersnot der Weltgeschichte und 45 Millionen Toten.»

2.7.2011: China feierte den 90. Jahrestag seit der Gründung der Kommunistischen Partei und wurde für den «Erfolg» von deren Ideologie in den Schweizer Nachrichten gewürdigt. Verschwiegen wird, dass das System eine einzige Kaskade von Misserfolgen war, die vom «Langem Marsch» über den «Grossen Sprung nach vorn» bis zur «Kulturrevolution» reicht und mit 70 bis 80 Millionen Toten bezahlt wurde. Erst mit dem Übergang zu einer normalen National-Sozialistischen Diktatur versucht sich der Kommunismus noch zu «retten».

1.7.2011: Nach dem Ausstieg aus der KKW-Technologie in Deutschland wird plötzlich der Ausbau der Stromnetze gefordert. Offenbar will man in der kommenden Zeit der präventiven Stromabschaltungen (wie in den Entwicklungsländern) verhindern, dass gleich das ganze Netz zusammenbricht. NB: die permanent geforderte Stromverbrauchsabnahme in der Schweiz im Jahr 2010 war in Wirklichkeit eine Zunahme von +4%.

30.6.2011: Griechenland: Leistungsverweigerung bis zum realen Sozialismus schafft und löst nicht Probleme, genauso wenig, wie die seit Jahren folkloristischen Attentate gegen US-Einrichtungen im Lande oder das historische Liebäugeln mit einer bereits gescheiterten Ideologie, dem Kommunismus. Was für ein Abstieg einer Hochkultur über zwei Jahrtausende!

29.6.2011: Die Schweiz geht wirklich an der Negativselektion zu Grunde. Ob Diskussionen am Fernsehen oder auf Bühnen, alles läuft immer so, dass ein Einziger eingeladen wird, der wüsste, wie das Thema (schon mit einem Gehirn schwierig genug…) zu beherrschen wäre. Auf diesem Winkelried entladen sich dann alle Frustrationen. Jedes vernünftige Wort von ihm geht in einem Lügensperrfeuer unter, während man andere Votanten mit billigen Schüssen gegen die immer gleichen Politiker mit Leistungsausweis oder die erfolgreichste Partei beliebig lange faseln lässt oder mit blindem Applaus belohnt. Insofern «verständlich», weil jedes ausgesprochene Faktum eine Lüge neutralisieren würde, die in dieser Diskussion freilich keine Chance mehr hätte.

28.6.2011: Als dieses Jahr «echter» 68er (*1943) werde ich natürlich bereits zu Anlässen von Pro Senectute eingeladen. Wie heute im KKL, zumal ich schon selber als Referent dort auftrat. Ausser dem Podiumsthema über den Wandel von Werten und Wertvorstellungen kamen natürlich alle tröstlichen Weisheiten zum älter werden zur Sprache. Richtig überzeugen tut mich nur meine eigene Erkenntnis, wonach man einfach nie erwachsen werden darf, wenn man jung bleiben will. Sonst verliert man nämlich die Neugier, die Risikofreudigkeit und die Selbstüberschätzung.

27.6.2011: Duschen braucht Atomstrom für den Boiler!!  Also zurück in die aromatische Schweiz noch bis vor 20 Jahren! Wollen das wirklich Alle?

26.6.2011: «Mit Subventionen kann man sogar die Physik ausser Kraft setzen». Nicht neu. Es wird aber immer wahrer, und im Zeitalter der Staatsbankrotte sogar diskutabler.

25.6.2011: Wenn man den Holocaust leugnet, kommt man ins Gefängnis. Wenn man die Mondlandungen von 1969-1972 leugnet, kommt man ins Fernsehen. Wenn man die Grenze zu einem friedlichen Bruderland oder einem Gottesstaat überquert, überlebt man es selten. Wenn man die Grenze zur Schweiz überquert, vervielfacht man seinen Lebensstandard und braucht weiterhin nicht zu arbeiten.

24.6.2011: Die Religionen sind die Vergoldung, der Kommunismus war die Betonierung des Holzweges. Weiter führen nur steinige Wege, weil sie natürliche Positivselektion und nie Negativselektion begünstigen.

23.6.2011: Die St.Galler Justizdirektorin hatte heute offenbar noch als Einzige den Mut, die katastrophalen Bedingungen in den Notaufnahmezentren beim Namen zu nennen, welche seit der Überlastung durch Nordafrikaner praktisch unregierbar geworden sind. Das sind nun eben die Folgen der netten Einwanderungspolitik nach der Zwangsentfernung von Bundesrat Blocher.

22.6.2011: Kaum ist der höchste Sonnenstand im 2011 überschritten und dabei oft kühl, fragt man mich um meine Meinung zur (globalen?) Abkühlung. Well: Das Wetter ändert oder es bleibt, wie es ist… Auch beim Klima ist letztere Option die Wahrscheinlichste. Wenn die Erde nicht ihren natürlichen Thermostaten hätte, wäre das Klima in all den Jahrmillionen längst umgekippt. Nur nützt Stabilität den Nutzniessern der Apokalypse nichts.

21.6.2011: Schreibt mir doch einer zu «Island-Vulkan speit in 5 Stunden mehr CO2 aus als mit Energiesparlampen in 5 Jahren eingespart» zustimmend: Vulkanstaub wird bald als Düngemittel in den Verkauf kommen, wenn es so weiter regnet anstatt [biologischer, mit dem EHEC-Finish?-]Bauernjauche, die ja so stinkt. 20.6.2011: Wenn fanatische Gläubige logischen Argumenten zugänglich wären, dann gäbe es gar keine.

19.6.2011: Die Space Shuttles hatten zwei fatale Unfälle bei 134 Flügen in 30 Jahren. Resultat der Ursachenforschung: bei den Betreibern hatte sich «Normalisierung abnormaler Flugumstände» eingeschlichen. Wie in der Gesellschaft: Homos werden als normal deklariert, ungesunde Einwanderung sogar als wünschbar, Exzesse bei Banken als tolerierbar – alles nur, weil die Verantwortlichen und Nutzniesser in Politik und Medien lieber Probleme wälzen statt lösen. «Challenger» und «Columbia» sind jeweils nur eine Frage der Zeit.

18.6.2011: Heute DRS1-Mittagsnachrichten gehört? Unüberhörbar der apokalyptische Mix. Immer zunehmende statt natürlich abnehmende Radioaktivität, garniert mit einer Negativmeldung aus den USA usw. Verantwortlich? Immer gut hinhören: Der Chef. Nur er kann sich an Wochenenden und Feiertagen mit den höchsten Hörerzahlen einteilen.

17.6.2011: Gute Nachricht für Liebhaber meiner Videofilme! Der dritte in der Reihe nach «Geheimnisse des Universums» und «Flugjahre zum Mond» wird derzeit realisiert. Meine erste Full-HD-Produktion unter dem Titel «Leben im All». Das Thema wird ab 2012 nämlich aktueller denn je!

16.6.2011: Nachrichten über Astronomisches charakterisieren die Qualität einer medialen Quelle besser als sonst etwas, weil nirgends so viel Falsches publiziert werden kann, ohne dass es jemand merkt. Kundige haben es längst aufgegeben, zu reklamieren, und Unkundige finden die einstige Königin der Wissenschaften bald als das Unzuverlässigste aller Wissensgebiete!  Wenn nämlich Wichtiges am Himmel zu sehen wäre, wird selten berichtet, dafür Spektakuläres dann gemeldet, wenn allfällige Beobachter wegen notorisch falschem Datum, hoffnungslos tiefem Horizontstand oder vorhersehbar schlechtem Wetter enttäuscht werden.

15.6.2011: Wie bitte – Frauenstreiktag? Welchem Arbeitgeber könnte man es übel nehmen, wenn er auf die Ausschreibung eines weichen 20%-Jobs ganz verzichtet, weil er eigentlich eine Ingenieurin  gesucht hat, der er noch so gerne 110 und nicht nur 80% des männlichen Lohnes bezahlt hätte? Ist ja auch keine Gerechtigkeit, wenn einfach 20% weniger Frauen zu Männerlöhnen angestellt werden und die Fleissigsten dann zuschauen müssen, wie die faulsten Kolleginnen dank der SP gleich viel verdienen!

14.6.2011: Jubeln in Italien über den schon vor Jahren vollzogenen Weg zu Gammelenergie ohne KKWs mit stattdessen unnötig teurem Strom aus Frankreich. Richtung Chaos – auch ohne Berlusconi. Vorsicht Italia: Ökostrom für 65 Rappen/kWh oder mehr können sich höchstens kleine Geldswäscherländer leisten!

13.6.2011: In der Julinummer 2011 der Aviatikerzeitschrift «Cockpit» erscheint mein 29. «Space Corner» seit Anfang 2004 – wie immer zu Aktuellem in der Raumfahrt.

12.6.2011: Zur Solarenergie: ja, diese scheitert nicht an der Sonne. Aber an geringer Leistungsdichte, daher teuren Materialschlachten, abnehmender Leistung während der  zu kurzen Lebensdauer der Panels, dem Sondermüll nach jedem Ersatz und … jawohl: an Abwärme! Mehr thermische Energie wird absorbiert als elektrisch umgesetzt! Sogar im Vergleich zu thermischen KKWs.

11.6.2011: Irgendeine Christlich-Rotgrüne Partei wird den Eisenbahngesellschaften wohl bald vorschlagen, zum Stromsparen auf Dampfloks umstellen. Ebenso dumm übrigens, wie die KKWs durch Kohlekraftwerke zu ersetzen.

10.6.2011: Am Sonntag 19. Juni findet auf dem Flughafen Bern Belp die IBT statt. Anwesend mit einem Stand ist auch die Aviatikerzeitschrift Cockpit, für die ich viermal jährlich den «Space Corner» schreibe.

9.6.2011:  Atomausstieg – Historisch oder hysterisch? So heisst es schon. Zitat Bö im «Nebelspalter» vor etwa 50 Jahren: «Nach der Tat hält der Schweizer Rat».

8.6.2011:  Vorsicht dieser Tage vor Bildern mit Hasen ohne Ohren, welche als Folge von Fukushima deklariert werden. Solche Mutanten gabs schon früher. Echte Folge waren dagegen Politiker mit noch weniger Gehirn.

7.6.2011:  Offenbar ist heute mein «Bote-Forum» im «Bote der Urschweiz» erschienen: mich erreichen ganz erfreulich positive Reaktionen. Fühle mich nicht mehr so “allein”…

7.6.2011:  Sommaruga: Rationalität statt Emotionalität ist unmenschlich! Also sind die jährlich steigenden Schulleistungen von Gymnasiastinnen alle unmenschlich?

6.6.2011:  Freude herrscht! Im Bücher-Pick, der diesen Sommer in allen Buchhandlungen aufliegt, erschien auf p. 18-20 mein Beitrag über Grundsätzliches zum Thema Buch u.v.m.

5.6.2011:  Herzliche Gratulation an Toni Brunner, dass er sich für den Rütlibesuch nicht entschuldigt! Für die Saubannerzüge gegen Tagungsorte der grössten Schweizer Partei hat sich auch niemand entschuldigt.

4.6.2011:  EHEC: «Bio» hat offenbar ausser mehr Gülle doch nichts zu bieten?!

3.6.2011:  EHEC hat schon mehr Todesopfer gefordert als der “«GAU»” in Japan.

2.6.2011: Grosse Freude nach Mail: “Wir warten seit Monaten, bis Sie endlich wieder einen Vortrag halten, ohne dass wir um die halbe Welt reisen müssen. Wir kommen bestimmt!”

1.6.2011:  Nach einer längeren Pause wieder zwei öffentliche Vorträge angekündet.

Bote-Forum Juni 2011

Bedenkenswertes von Japan bis Libyen

Goldau wäre nicht das Eisenbahnerdorf geworden, wenn man in der Schweiz nach dem 14. Juni 1891 alle weiteren Ausbauten unseres Schienentransportwesens eingestellt hätte. Damals fuhr ein Personenzug über die noch von Gustav Eiffel gebaute Birs-Brücke bei Münchenstein, welche einstürzte und 78 Menschen in den Tod riss. 171 Reisende wurden bei diesem bis heute grössten Eisenbahnunglück in der Schweiz verletzt. Damals erlitt jedes Land eine ähnliche Katastrophe und nebenher wurden wöchentlich Dutzende wegen der lebensgefährlichen Dampf-Technologie verbrüht oder getötet, weil auch bei stationären Anwendungen immer wieder Kessel explodierten.

Kürzlich ereilte es in Nordostdeutschland einige Dutzend Automobilisten, die «ihre Geschwindigkeit nicht den örtlichen Verhältnissen angepasst» hatten. Wegen Trockenheit, Staub und Windböen bis 90 km/h war bei Rostock die Sicht plötzlich auf unter 10 m gesunken. Massenkarambolage wie im Winter! Acht Tote, 131 Verletzte, total überforderte Krankenhäuser, während zwei Tagen geschlossene Autobahn, welche wegen aufgebrochener Betonfahrbahn durch brennende Fahrzeuge total erneuert werden muss. Diskussionen, ob man auf diesem Teilstück die bisher unbeschränkte Höchstgeschwindigkeit limitieren soll. Theoretisch darf man in Deutschland mit 200 oder 300 km/h fahren, «wenn es die örtlichen Verhältnisse erlauben».

In der Schweiz starben allein seit dem Erdbeben und Tsunami in Japan am 11. März 2011 mehr als acht unvorsichtige Skifahrer bei Lawinenniedergängen. Und dies, ohne dass hinterher alle Skis im Lande eingezogen und als Sondermüll zwangsentsorgt werden. Diese acht im Vergleich zu weit über 20’000 unschuldigen Japanern, denen die historisch schlechten Manieren von Mutter Natur einmal mehr zum Schicksal geworden waren. Inklusive den beiden Arbeitern, die im Keller des Kernkraftwerkes Fukushima gleich nach dem Tsunami ertrunken sind.

Seit Wochen sprechen die Medien aber fast nur noch von den «Opfern im grössten anzunehmenden Unfall» (GAU) eines KKW. Was war passiert? Die haushohe Flutwelle, die ganze Stadtteile weggeschwemmt hatte, scheiterte zwar zunächst an einer Zerstörung des Kraftwerkes, aber der Stromausfall in halb Japan überforderte die Notkühlung der Brennstäbe im nuklearen Teil, so dass rasch Alternativen gefunden werden mussten. Weil die beiden vom Beginn der 1970er-Jahre stammenden KKW wegen Meerwasserkühlung an der Küste gebaut wurden, waren sie nur vor Tsunamis der Grösse geschützt worden, die man aus der Geschichte kannte. Dies galt auch für eine Nachbarstadt, wo man eine 9 m hohe Strandmauer gebaut hatte, welche diesmal aber den 12 m hohen Wellen nicht genügte.

Wer die übertrieben einseitige Berichterstattung über die tragischen Ereignisse mitverfolgte, dem stach vor allem penetrante Panikmache in die Augen. Medienleute, die sonst täglich den schriftlichen Beweis liefern, dass sie Kilowatt nicht von Kilowattstunden unterscheiden können, die selten einen Unterschied machen zwischen Milli- und Mikroeinheiten bei Strahlenwerten, die nicht wissen, dass Isotope mit Hunderttausenden von Jahren natürlicher Halbwertszeit nur schwach strahlen, während die stark strahlenden Formen gewisser Elemente aus kurzfristigen Kernreaktionen schon binnen Tagen oder Wochen zerfallen – sie laufen Amok.

Mit der Empfehlung von Perpetuum Mobiles wie «Speicherkraftwerken zur Stromerzeugung» ziehen sie die Augenbrauen jedes technisch Gebildeten hoch. Sie vermischen ihr Unwissen zu einem Brei, der nur auf eines ausgerichtet ist: Panik beim Bürger auszulösen, weil nur damit sinnlose Massnahmen akzeptiert werden und bei der nächsten Sachvorlage zu Energiefragen entgegen den eigentlichen Interessen abgestimmt wird. Dies in einem Umfeld, wo in der Schweiz Tausende und in Deutschland Zehntausende von Ingenieuren und technischen Berufsleuten fehlen, welche die Zivilisation dringend bräuchte und welche Leser und Zuschauer weit zuverlässiger informieren könnten.

Es wird zwar zugegeben, dass «Tschernobyl» in der damaligen Sowjetunion ein viel gravierender Störfall war als Fukushima. Wenn auch immer noch harmloser als die unzähligen Verstrahlungen ganzer Landstriche, welche im Sibirien der 1950er-Jahre zur Pionierzeit der von Russland noch recht unvorsichtig vorangetriebenen Nukleartechnologie passiert waren. Die Medien sind derzeit die einzigen Kriegsgewinnler im Desinformations-Kampf gegen eine vernünftige Energiepolitik. Schliesslich werden Alle, Volk und Industrie, die Zeche dafür bezahlen. Heute würden in den ersten 24 Stunden nach dem Ausfall der Schweizer KKWs allein in Spitälern und bei Verkehrsampeln mehr Menschen sterben als die 31 damals in Tschernobyl bei den Aufräumarbeiten. Nicht zu sprechen von den täglich 100 Toten bei Verkehrsunfällen allein auf europäischen Strassen!

Ein Rätsel bleibt nur, weshalb ausgerechnet die in vielerlei Tönen schillernden Grünen am ungeduldigsten in den Abgrund drängen, indem sie auf den Mangelwirtschafts-GAU früherer Jahrhunderte hinarbeiten. Und jene «alternativen» Windkraftwerke und Solaranlagen verhindern, welche sie eben noch als «Alternative» gefordert haben. Als ob sie schon wüssten, dass jene bald sehr viel mehr Schrott liefern werden. Noch schwieriger zu erklären ist die Unlogik, dass Gaskraftwerke trotz Frontalkollision mit der «CO2-Problematik» salonfähig gemacht werden. «Alternativ» laufen wir garantiert in echten Strommangel hinein. So, wie einige Euro-Länder (z.B. Dänemark), in denen die Lichter nur dank französischem Atomstrom noch nicht ausgegangen sind.

Eigentlich würden noch weitere Grotesken Aufmerksamkeit verdienen. Der tschechische Schriftsteller und Politiker Vaclav Havel hat es kürzlich als scheinheilig bezeichnet, wie wir Europäer den Diktator Ghadaffi erst jetzt als das bezeichnen, was er schon immer war. Wie Saddam Hussein wurde er verharmlost, obwohl man doch nach Hitler gelobt hätte, gefährliche Diktatoren dürfte man nie mehr gewähren lassen!

Die Geschichte wiederholt sich ständig. Als der damalige US-Präsident Ronald Reagan den gleichen Ghaddaffi schon 1986 nach dem Terroranschlag auf eine Berliner Disco gezielt aus dem Verkehr ziehen wollte, da wurde jener vom italienischen Geheimdienst gewarnt und konnte rechtzeitig aus dem bombardierten Palast in Tripolis fliehen. Dies war noch vor seinem Bombenanschlag auf ein voll besetztes Grossraumflugzeug über Lockerbie.

2011 wurde Libyens Luftabwehr erneut über Nacht  mit Marschflugkörpern der US-Mittelmeerflotte ausser Betrieb gesetzt. Nachdem diese schwierigste Phase ohne zivile Opfer vorüber war, überliessen die USA die Unterstützung der libyschen Opposition den näher gelegenen Ländern, um nicht selber als Kriegstreiber dazustehen. Seither hat sich Ghaddaffi wieder erholt. Er treibt noch heute sein Unwesen, und Tausende sind wegen ihm gestorben. Einzig zielgenaue US-Drohnen behindern seine Schergen neuerdings wieder beim Morden.

Haben Sie den Eindruck, von unsere Medien auch darüber fair, in unserem Interesse und umfassend informiert zu werden?

Bruno Stanek zu 50 Jahre Bemannte Raumfahrt

Interview auf DRS4 (Digitalradio)

Interview auf Radio Central Schwyz / Brunnen

Radio Central Gagarin Mitschnitt 2

Radio Central Gagarin Mitschnitt 3

Zum Wahnsinn dieser Tage um den 1. April 2011

“Die Faktenkundigen sind die Spielverderber der Paniker”

Klare Worte vom humanistischen Pressedienst im Zeitalter der technisch-wissenschaftlichen Kakophonie:

http://hpd.de/node/11345?page=0,0

Die Medien sind derzeit die einzigen Kriegsgewinnler im Desinformations-Kampf gegen eine vernünftige Energieproduktion. Sie verdienen ein Schweinegeld mit Falschinformationen, und schliesslich werden Alle, Volk und Industrie, die Zeche dafür bezahlen.

Besonders typisch wird, wie beim Mühlespiel, “Figgi und Müli” gespielt, wo vor allem der Ehrliche immer zum Verlierer wird:  Entweder blufft man mit langen Halbwertszeiten, sagt aber nicht, dass jene Isotope schwach strahlen und sich über die langen Zeiträume (wie in der Natur) bis zur Bedeutungslosigkeit verdünnen, und seit Jahrmilliarden in einem niederen Gleichgewicht verbleiben. Ein andermal gibt man meist auch noch falsch überhöhte Intensitätswerte an, sagt aber nicht, dass die Strahlungen genau dieser Isotope mit kurzer Halbwertszeit binnen Tagen und Wochen bis zur Unmessbarkeit absinken.

Ein Rätsel bleibt nur, weshalb ausgerechnet die Grünen am ungeduldigsten in den Abgrund drängen, indem sie auf den Mangelwirtschafts-GAU früherer Jahrhunderte hinarbeiten. Und jene “alternativen” Windkraftwerke und Solaranlagen verhindern, welche sie eben als “Alternative” gefordert haben. Als ob sie wüssten, dass jene ganz im Gegensatz zur Kernenergie an ihren niederen Leistungsdichten und bald sehr viel Schrott scheitern werden. Für jene mit der Kontrastfarbe von Grün wäre solche Kontraproduktivität ja noch verständlich. Wer nämlich beklagt, dass es in jedem Fall ungerecht sei, wenn es Einigen noch etwas besser geht als Anderen, den hat der Neid bald am Punkt, wo er lieber sieht, dass es Allen schlecht geht. Spätestens seit den Alten Römern war der Raubbau an der Natur viel nachhaltiger als in der Neuzeit und der Lebensstandard vergleichsweise katastrophal. Beispiel gefällig?

http://stanek.ch/wordpress/weltgeschehen/2001/11/waldsterben-mal-anders-bilder-aus-sbb-kalender-1882-1982/

Heute würden in den ersten 24 Stunden nach dem Abstellen der Schweizer KKWs allein in Spitälern und bei Verkehrsampeln mehr Menschen sterben als bei den «Super-GAUs»  der Presse seit Tschernobyl. Oder, wie alle 24 Stunden, täglich, Jahr und Tag, bei Verkehrsunfällen allein auf europäischen Strassen! Während in Fukushima zwei Arbeiter als bisher einzige Opfer im Keller des Kraftwerks schon beim Tsunami ertrunken sind, starben acht Skifahrer allein in den Schweizer Hochalpen an ihrer Unvorsichtigkeit. Und dies, ohne dass hinterher alle Skis im Lande eingezogen und als Sondermüll zwangsentsorgt werden.

Noch eine höhere Dosis gefällig? Bitte schön: Beda Stadler, Immunologe an der Uni Bern, bekommt das Wort:

http://asteinerch.blogspot.com/2011/03/rauchzeichen-uber-fukushima.html

15. März 2011 in Heerbrugg – Filmvorführung Flugjahre zum Mond

Dienstag, 15. März 2011 in Heerbrugg, Kino Madlen

Filmvorführung “Flugjahre zum Mond”. Einführung durch Bruno Stanek und Beantwortung von Publikumsfragen am Schluss. Ein zahlreiches und geduldiges Publikum wartete einige Minuten bis über den geplanten Beginn um 19:30 hinaus, bis die Tücken  der Technik auch in diesem Kino überwunden waren. Erstmals seit langem ist es wieder einmal gelungen, meinen Film in der höchsten Auflösung zu zeigen, natürlich wieder von meinem eigenen PC aus… Den Technikern vor Ort sei Dank für die Flexibilität. Entsprechend deutlich war auch der Applaus nach den drei Filmteilen. Während der Pause und am Schluss ergaben sich herzliche Publikumskontakte. Ein über 80jähriger Besucher erinnerte sich an den Besuch des Startes der Mondmission  Apollo 17 im Dezember 1972. Er war einer von 320 Teilnehmern einer organisierten Reise, welche ich über 8 volle Autobusse und zwei damals neue Jumbojets hinweg in Florida betreut hatte. Noch heute ist er so begeistert, als ob das historische Ereignis gleich gestern erst stattgefunden hätte! Dank gescheiten Fragen aus dem Publikum reichte es auch noch für die Behandlung der Themen Weltraumtourismus (suborbitale Flüge mit der Gesellschaft «Virgin Galactic») oder Zukunft der Raumfahrtprogramme unter der erratischen Führung des derzeitigen US-Präsidentten Obama. Ein langer und wunderbarer Abend!
In der Pause und am Schluss auch Signierung seiner Publikationen.

www.kinomadlen.ch

Werbung und begleitendes Interview in der Lokalpresse:

Sonntag, 16. Januar 2011 im Kino im Uferbau in Solothurn um 17 Uhr:

Sonntag, 16. Januar 2011 im Kino im Uferbau beim Restaurant “Sol Heure” am Ritterquai 10 an der Aare-Altstadt-Seite in Solothurn

Filmveranstaltung «Flugjahre zum Mond», der zweite abendfüllende Kinofilm von Bruno Stanek als Ergänzung seiner Vortragstätigkeit, erneut auch in der Filmstadt Solothurn! Ein 106minütiges Programm mit Pause erwartete Alle, die wieder einmal der Faszination des Ausserirdischen erliegen – und sogar noch etwas lernen – wollten. Das originelle Kino neben dem Trendlokal “Sol Heure” bot die richtige Ambiance. Krankheitshalber musste ich meine Grussworte zur Eröffnung zum ersten Mal in 43 Jahren per Audio-CD statt live an das Publikum richten. Meine Frau, assistiert von Evi Bruhin, haben mich jedoch würdig vertreten und den Abend mit einer Reihe von Freunden geniessen können. Auch sie konnten allerdings nicht verhindern, dass der hauseigene Beamer etwas falsch eingestellt war. Der Film begeisterte auch in Solothurn dermassen, dass dies sogar von unserer Seite erst im Verlaufe der Vorführung bemerkt wurde.

Bote-Forum 2010/11 im «Bote der Urschweiz»

Abstimmen tun die Bürger,
nicht die Analysten

Als Mathematiker hat man gelernt, quantitative Gesetzmässigkeiten zu erkennen und statistischen Zufall von logischen Konsequenzen zu unterscheiden. Man kann es später nicht bleiben lassen, diese politisch unerwünschte Gewohnheit auch auf Diskrepanzen von Soll und Ist aller Art anzuwenden. Natürlich auch auf die Versuche veröffentlichter Meinungsbildung z.B. vor oder nach Abstimmungen.

Schon in jungen Jahren  nahm ich mir etwas Zeit, mich rechtzeitig über Sachvorlagen zu informieren, eine Meinung zu bilden und gleichzeitig die parallel dazu laufende Abstimmungspropaganda zu verfolgen. Diese wird bekanntlich selten ohne Prognosen geliefert. Da konnte es aber einmal vorkommen, dass man am Abstimmungstag selber stark beschäftigt oder gar im Ausland war. Nach Wochen oder Jahren wurde man in längst neuem Zusammenhang wieder auf das Resultat aufmerksam und wunderte sich, dass man einiges in falscher Erinnerung behalten hatte. Kein Zufall, und der Grund war fast immer der Gleiche: die Abstimmung war eben anders herausgekommen als es die veröffentlichte Meinung weit herum prognostiziert hatte.

Diese Überraschungen schienen System zu haben. Die prozentualen Unsicherheiten wurden zunächst immer den Linksparteien zugerechnet, oder die Konsequenzen eines Abstimmungsausganges wurden von den Prognosenvollstreckern so gedeutet, dass man als Medienkonsument selber schon am zu erwartenden Resultat zu zweifeln begonnen hatte. Die Interpretationen hinterher halfen ebenso wenig, das tatsächliche Resultat in Erinnerung zu behalten. Jedes Mal hatte der finanzielle «100:1- Aufwand» den Gegnern der einzig richtigen Meinung angeblich geholfen, das Volk «falsch» abstimmen zu lassen. Dies, obwohl man beim Inserate-Verhältnis alles andere als ein so drastisches Missverhältnis beobachtet hatte.

Ein andermal waren es die «stockkonservativen Landpomeranzen und Chnuppensager», die mit ihren ewiggestrigen Ansichten «falsch» abgestimmt hatten. Dies dürfte aber aus zwei Gründen unmöglich gewesen sein, denn wer die Dicke der bald unnötigen Telefonbücher richtig interpretiert, der weiss genau, dass das zahlreichste Stimmvolk in den Agglomerationen wohnt, wo mündige Bürger angeblich immer richtiger abstimmen. Aber es kam erneut doch anders heraus. Falls nun die Städter eben trotz ihrer Überzahl zu faul zum Abstimmen sind, dann würde das ja heissen, dass die ländliche Bevölkerung an der politischen Meinungsbildung verantwortungsvoller teilnimmt! Vielleicht, aber kaum in diesem Ausmass. Viel logischer ist, dass sich beide Seiten des Polit-Äquators nicht im Sinne der Classe Politique und schon gar nicht im Sinne der hinterher traditionell schlechten Verlierer entschieden hatten. So geschehen Ende 2009 und Ende 2010. Beide Male wurde mit umgepolten Fakten versucht, den Bürger anschliessend als unmündig zu diffamieren.

Noch scheinheiliger reagiert die Internationale der Angst vor diesem Bürger hinterher. Angst wohl nicht vor dem Bürger unseres kleinen Bergvolkes, sondern vor jenem in den EU-Mitgliedländern! Während mich nach einem Abstimmungssonntag noch nie eine negative Reaktion z.B. aus Deutschland erreicht hat, waren es fast regelmässig Gratulationen ob dem Mut der beneideten Eidgenossen, sich eigenständig entschieden zu haben. Also so, wie man offenbar auch im Ausland meist denkt – dort, wo man noch darf. Offiziell ist hingegen sofort ein Aufschrei der juristischen Vordenker in Brüssel zu hören, die uns hinterher gleich Tod und Teufel prophezeien, was sich bisher allerdings in jedem Fall als diametral falsch erwiesen hat.

Heilige Einfalt: wo war denn diese Keule des Völkerrechts, als General Mladic beim Zerfall von Ex-Jugoslawien die holländischen Vollstrecker der ach so gefürchteten Keule an Brückengeländern bei Sarajevo angekettet hatte? So lange, bis der Völkermord vollbracht war? Das Völkerrecht war erst wieder hergestellt, als ein weiteres Mal nach 1915 und 1941 Soldaten aus 10’000 km Entfernung herbeigeeilt waren und in den 1990er Jahren binnen weniger Tage den Massenmord auf völkerrechtlich geschütztem Euro-Boden gestoppt hatten. Stattdessen hackt man auf einer unter Heimatschutz verdienenden Volksdemokratie herum, ausgerechnet inmitten des neuen Europas!

Seit Jahren bersten unsere Unfälle-und-Verbrechen-Rubriken voller haarsträubender Schweizer Fälle mit Kriminellen aus Ländern, die längst für deren eigenen Zustand bekannt sind. Wenn sich das Volk endlich für ein Gesetz aufrafft, das bei der Umsetzung erfahrungsgemäss im besten Fall nur die allergrössten Schurken aus dem Land weist, dann setzen sich unsere oft zu Recht «Wischi-Waschi» genannten Parteien sofort wieder für deren Schutz ein! Im Namen des Völkerrechts, wohlgemerkt. Ein ganz anderes Verhältnis als bei der soeben geäusserten Volksmeinung dominiert die Analysen nach glücklichem Ausgang einer Abstimmung regelmässig in unserem Blätterwald. Die Radio-Stimmen sprechen nur noch von den armen Ausländern, welche ihre AHV-Nummer ins falsche Feld eingetragen haben, daher straffällig geworden sind und nun ausgeschafft werden müssten. Organisierte Kriminalität gibt es für sie schon gar nicht.

In Basel war gleich von der «Gefahr» die Rede, dass die Diktatur der Kommentare und Analysen im Monopolblatt durch einen anderen Besitzer, Verleger oder Chefredaktor «gefährdet» sein könnte. Wo man, wie z. B. in der «Weltwoche», auch «populistischen» Stimmen das Wort gibt. Solche im Basler Filz leider gar nicht mehr existierenden Kräfte wurden, wie ein unbotmässig ausserkantonaler Drummeli-Gewinner, sogleich vom Rheinknie weg geekelt. Das zuvor beschriebene Gewohnheitsrecht der Desinformation hat also da und dort im Lande immer noch eine «System stabilisierende» Wirkung. Weniger einseitig würde es ja die Wirkung verlieren.

Nur in Basel? Nein, denn neuerdings muss die wählerstärkste Partei der Schweiz ihre Versammlungen, wie vor 700 Jahren beim Rütli, auf eine Wiese verlegen, weil es in einem geschlossenen Lokal zu gefährlich gemacht worden ist.

Als ganz junger Assistent an der ETH, um etwa 1970, freute ich mich einmal über den Besuch eines wesentlich erfahreneren Nationalrates an einer meiner grösseren Veranstaltungen im Lande.  Er war ebenfalls Ex-Rorschacher, und ich hatte nie erwartet, ihn eines Tages leibhaftig kennen zu lernen. Er nutzte die Gelegenheit, dem politisch sicher noch sehr unbeschriebenen Blatt das Wichtigste über die Schweizer Politik für die nächsten Jahrzehnte mit auf den Weg zu geben: «Unsere sieben Bundesräte sind doch das intelligenteste Septett im Lande, aber alle zusammen entscheiden sich kollektiv jeweils wie der dümmste Bürger im Lande. Jene Millionen von Bürgern aber, lauter ungebildete, unzurechnungsfähige und verantwortungslose Typen, würden im Kollektiv bei Abstimmungen immer wieder wie ein verblüffend gescheiter Volksvertreter in Erscheinung treten.»

Hängt das wohl mit dem Titel dieser Kolumne zusammen?