Ein kleiner Beitrag zu «50 Jahre seit der Mondlandung von Apollo 11».

In den letzten Jahrzehnten beobachtete ich, dass bei der überwiegenden Zahl von Pressemeldungen über «günstige Mars-Sichtungen wegen Minimalabstand» der Planet zu dieser Zeit überhaupt nicht am Nachthimmel stand. Umgekehrt hat ihn in einem wirklich günstigen Marsjahr kaum jemand gesehen. Im Jahr 2019 gibt es etwas ähnliches bei Prognosen, wer den Mond als nächstes besuchen wird: Es werden lauter Nationen genannt, welche mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht parat sein werden. Das ist aber nichts neues – so war das schon vor gut 50 Jahren! Die Nation, die dann das Rennen zum Mond gewonnen hat, wird auch heute wieder nicht genannt. Es ist zwar diesmal kaum mehr die NASA, aber die US-Firma SpaceX, welche weltweit die technologische Führung in der Raketentechnik übernommen hat und deren Mond- und Marsschiff schon am weitesten von allen Projekten entwickelt ist. Sie dürfen dreimal raten, was jeweils der tiefere Grund für diesen Hang zur totalen Desinformation ist.

Goldauer Herbstvortrag am 8.11.2019: Neues aus dem Weltraum

Der bewährte Ort und die Zeit bleiben wie bei den Referaten der letzten Jahre gleich.
Zeit: Freitag, den 8. November 2019 um 20 Uhr, wie immer mit Saalöffnung ab 19 Uhr.
Ort: Pfarreizentrum Eichmatt in 6410 Goldau SZ, Rigistrasse ob dem Rigibahnhof. Mit neuem Parkplatz gleich davor. Wenige Minuten zu Fuss ob dem Bahnhof Arth-Goldau.
Mit 20 Minuten Pause ca. 21 Uhr für (Kräfte schonende :) ) Kontakte und Getränkeservice.
Keine Anmeldung nötig, Saal gross genug, Abendkasse.
Im ersten Vortragsteil wird es wohl nur noch kurz um das Neueste zu den laufenden Planetenmissionen (Mars, Pluto-Weiterreise zu Ultima Thule…) gehen, dann wird ausführlich über den Stand der Entwicklung des Super Heavy Boosters (ex BFR) und des «Starship» (ex BFS) berichtet. Sicher schon jetzt: es gibt wieder neues zu den beginnenden Hüpferflügen in Boca Chica / Südtexas. Die Planung des ersten Orbitalfluges mit der 100% wiederverwendbaren Riesenrakete ist der nächste Markstein. Anschliessend erwartet man Mondumrundungen, ähnlich derjenigen von Apollo 8 im Jahre 1968. Dann die ersten weiterführenden Missionen. Gespannt sein darf man auf die von Elon Musk angekündeten, aber freilich noch nicht spezifizierten neuen Technologien, welche alle Pläne noch realistischer machen und beschleunigen sollen.
Die Dynamik der momentanen Entwicklung hat Freunde (und Feinde bei den überholten Konkurrenten…) bereits mehr verblüfft als schon letztes Jahr! Die meisten Medien schauen 2019 aber lieber um 50 Jahre in die Vergangenheit – hier in Goldau wird einmal die Gegenwart und die absehbare Zukunft zur Kenntnis genommen.
Der bekannte Modellbauer Rudolf Mohr aus Kollbrunn hat bei seiner Ausstellung jeweils hinten im Saal sicher schon wieder aktuelle Modelle dabei. Seit einigen Jahren trägt er wesentlich zur Ambiance im Saal bei!
Schon in den letzten Jahren verbüffte SpaceX die Welt mit interessanten Entwicklungen bei der Vorbereitung der ersten Testflüge mit ihrer Riesenrakete «Super Heavy». Elon Musk ist der Konkurrenz inzwischen so weit vorausgeeilt, dass er seine Millionen von Fans in aller Welt mehrmals im Jahr auf dem laufenden halten will. Sein Ideenreichtum ist nicht immer leicht zu verfolgen, und der Zweck meiner Vorträge besteht darin, die ständig im Fluss befindlichen Projekte verständlich auszudeutschen und in zwei Stunden auch zu illustrieren. Dazu gehört der ganzjährige Update des für den Vortrag massgeschneiderten Bildmaterials, denn selten sind so viele Aspekte wie 2019 neu dazugekommen – oder aus dem Fokus gerückt! Die Medien sind – von Ausnahmen abgesehen – auf dem Gebiet der Weltraumfahrt längst nicht mehr eine zuverlässige Informationsquelle.

Blog ab dem 1. April 2019

22. April 2019: US-Vizepräsident Mike Pence: AMERICANS WILL RETURN TO MOON BY 2024 — WITH OR WITHOUT NASA, PENCE SAYS. Aha: mit oder ohne NASA. Er muss also gemerkt haben, dass die Staats-Milliarden-verwöhnten Hoflieferanten in der Saurier-Industrie keine Chance mehr haben gegenüber der echten Privatindustrie, aber er darf es (noch) nicht so deutlich sagen. Und glauben wollen es sowieso nur Eingeweihte.

20. April 2019: Vom schweizerischen Astrophysiker Fritz Zwicky ist vom Beginn des Weltraumzeitalters 1957 folgende Aussage in die Geschichte eingegangen: «Die Überwindung der Bürokratie erwies sich als schwieriger als die Überwindung der Schwerkraft». Juristen-Gewerbe bitte hinhören: daran hat sich in über 60 Jahren nichts geändert. Bremsen allein genügt nicht für Fortschritt, wie die NASA von 2019 mit eher 6 Juristen pro Ingenieur statt 6 Ingenieuren pro Jurist bei ihrer Gründung gezeigt hat. Dazu grassierendem Outsourcing – wie in staatlichen europäischen TV-Anstalten.

18. April 2019: Eine stehende Falcon-9-Rakete kann bei schwerer See auch über Bord gehen, nachdem sie auf der Meeresplattform gut gelandet ist. Dieses Video zeigt, dass es für die Bergungsmannschaft nicht ungefährlich ist, die Rakete unter solchen Bedingungen vertikal zu fixieren. Hier noch ein verwandtes Video der jüngsten Bergung in 4K.

17. April 2019: Der Begriff «Intelligenz» bekam im Internet-Zeitalter eine neue Bedeutung. Sie wird gemessen durch die Geschwindigkeit, mit der ein Leser feststellen kann, dass es sich wegen mehr oder weniger offensichtlichen Widersprüchen bei den Fake-News-Produzenten nicht mehr lohnt, weiterzulesen und so durch zeitgenössische und bereits salonfähige Idiotie bei seiner Arbeit ausgebremst zu werden. Könnte ein Schulfach werden, das zu lernen! Das Wort «Klimawandel» ist derzeit z.B. ein solcher «End of File Marker» in jedem Artikel und auf jeder Webseite.

16. April 2019: Seit mindestens 100 Jahren sind Studenten-Demonstrationen jedem Zeitungsleser ein alltäglicher Begriff, denn das Frustrat mittelmässiger und unzufriedener Studenten liefert ständig Nachschub.

15. April 2019: Wer noch nie eine Rakete, aus dieser Perspektive vom Weltraum zurück, sanft hat landen sehen, wird staunen.

14. April 2019: Nach staatlicher Milliardenverschewendung für dass SLS-Raketenprojekt der NASA, das über Jahre zu nichts führte, soll nun ein Privater Hilfe leisten: SpaceX! Wollen sie wohl deren Falcon Heavy mit einer kopflastigen Spitze während der Phase mit maximalem Luftwiderstand scheitern lassen? Auf diese Nutzlast sollte SpaceX ev. besser verzichten, denn man hat selber ein besseres Projekt: das StarShip.

13. April 2019: US-Verkaufszahlen von Elektroautos im ersten Quartal 2019. So rasant werden die Zahlen kaum ewig steigen: der Markt ist eben doch beschränkt.

12. April 2019: 58 Jahre nach Gagarin und 38 Jahre nach dem Shuttle-Jungfernflug!
Je enger es für die Verlierer unter den Konkurrenten von SpaceX wird, desto mehr fühlen sich deren Trolls bemüht, wichtige Diskussionsforen mit FakeNews zu fluten. Es ist ganz offenbar an der Zeit, diese wieder von fähigen Moderatoren reglementieren zu lassen, wenn solche Foren nicht ihre Bedeutung bei der Verbreitung anspruchsvoller Informationen verlieren sollen. Wie auch in anderen Branchen… — Ein guter Tag!
Die Falcon Heavy ist um 00:36 gestartet und hat schon wieder alle 3 Erststufen gelandet!

11. April 2019: Dekadenz einer krebsgängigen Industrie oder wie man diese vor den wirklich Fähigen schützt. Richtig schlecht geht es der Welt erst, wenn die Arbeitgeber zu streiken beginnen, und dem Staat dann, wenn die Privatindustrie nicht mehr die Leistung erbringt. Vor allem, wenn letztere von Steuern und Gesetzen stranguliert ist.
Derweil Interessantes von der Curiosity-Fahrroute auf Mars (die Marskarte lässt sich dreifach vergrössern) und einem Falcon Heavy-Start in Flodida. Live neu ab 02:00 MEZ. Wegen Scherwinden in der Höhe meu auf Donnerstag 00:36 unsere Zeit angesetzt.

10. April 2019: Konrad Adenauer’s Antwort an einen Jungpolitiker, der gefragt hatte, wie man merke, dass man etwas falsch gemacht habe: «Det merkense schon, wennse von der Opposition Applaus kriegen». Donald Trump bekommt genau deshalb keinen Applaus von der Opposition oder den europäischen Zuschauern, weil er die Interessen seiner Bürger im Auge behält. Sein Vorgänger hielt das eben genau umgekehrt…

9. April 2019: Im gestrigen Blog ging es um neue Armut in der Schweiz. Hier zwei Beispiele für die Ursachen:
1) Ein dänisches Oticon-Hörgerät kostet in Finnland umgerechnet 1000 Franken (Schwerhörige im Alter zahlen dort gar nichts!), bei uns 4000 Franken, wovon trotz einem komplizierten AHV-Rückerstattungs-Karussell immer noch 2800 Franken für den Hörgeschädigten übrigbleiben!
2) Jungen Familien mit Kindern geht es nicht besser: z.T. massiv gesunkene Löhne (ausser beim Staat), hohe Mieten und Zwangs-Krankenkassenprämien treiben viele unverschuldet in die Armut. Teure Kinderkrippen nach Staatsregeln sind zwar Pflicht, aber bald unerschwinglich.
Armut in der Schweiz hat also ein echtes Problem erkannt, aber man nenne doch bitte den Hauptschuldigen: der Enteignungs-Staat mit seinem wachsenden Beamten-Heer!

8. April 2019: Haben Sie auch ein Mail vom Verein für soziale Gerechtigkeit bekommen? Seit Jahren beobachte ich ebenfalls, wie rundum oft bis ins Alter hart arbeitende Personen immer ärmer werden und bereits einen niedrigeren Lebensstandard haben als ihre Eltern. Gleichzeitig führen Leute, die von einem «ruhigeren» Job früh und meist beim Staat pensioniert wurden, ein komfortables Leben mit dreimal Ferien im Jahr. Inzwischen glaube ich, die Ursache für diese Fehlentwicklung trotz Produktivitätssteigerungen in der Wirtschaft (z.B. mit billigeren Nahrungsmitteln dank der effizienten Privatindustrie!) erkannt zu haben: der wie ein Krebsgeschwür wachsende Enteignungs-Staat mit seinen Zwangs-Gebühren (TV usw…), Steuern, Beamten-Heeren, sinnlosen Vorschriften und den damit bewirkten Preistreibereien.

7. April 2019: Ein Wort an alle Blindlings-Donald-Trump-Kritiker: Ist ihnen bewusst, dass sie ihn alle unter der Anführung der Linken bekämpfen? Dies, weil er gut ist für die USA, so, wie seinerzeit Ronald Reagan, der den Sowjetkommunismus zu Fall gebracht hat. Auch Donald Trump hat schon vieles in der Welt wieder gerade gebogen. Schlechte Präsidenten, welche den USA (und in der Folge auch uns) grossen Schaden zugefügt haben, wie Jimmy Carter oder Barack Obama, wurden dagegen für jede Fehlleistung mit Preisen überhäuft. Was gibt es da für nicht naive Normalos zu applaudieren?
Wird auch bald fliegen! Schönes Video.

6. April 2019: Heute bereits ein zweiter kleiner Hüpfer mit dem 39 m hohen Marsschiff-Prototypen (Durchmesser 9 m). Der «Hopper» streckte die Sicherheits-Befestigungskabel maximal. Erneut nur eine kürze Zündung, um ein Loch im Boden zu vermeiden. Auf dem Mars wird man bei den ersten Landungen auch noch keinen Flammenschacht haben, also soll der Test auf der Erde möglichst realistisch sein.

5. April 2019: Einiges los dieser Tage mit Pressekonferenz zur Saisoneröffnung des Europaparks in Rust, fulminant zelebriert zusammen mit Astronaut Ernst Messerschmid und der gesamten Familie Mack, die sich um die einmalige europäische Attraktion verdient gemacht haben. Dies zu historisch bedeutsamer Zeit, wo auch das erste Mars- (und Mond!)-Schiff von SpaceX seinen allerersten Zündungstest absolviert hat und auch noch der statische Test für den Zweitstart der z.Z. grössten Rakete Falcon Heavy mit 2550 Tonnen Startschub soeben stattgefunden hat!

3. April 2019: Je enger es für die Verlierer unter den Konkurrenten von SpaceX wird, desto mehr fühlen sich die Trolls bemüht, wichtige Diskussionsforen mit FakeNews gegen den Leader zu fluten. Es ist ganz offenbar an der Zeit, diese Foren wieder von fähigen Moderatoren reglementieren zu lassen, wenn sie nicht ihre Bedeutung bei der Verbreitung anspruchsvoller Informationen verlieren sollen. Auch in anderen Branchen…

1. April 2019: Greenpeace-Gründungsmitglied: Klimawandel gibt es – aber er ist weder menschengemacht noch eine Krise.

Vortrag IG-Halle Rapperswil Sonntag 3. November 2019

Anlässlich der Foto-Kunst-Ausstellung zum Planeten Mars findet am 3.11. um 11:30 ein Vortrag von mir über das Marsprojekt von SpaceX statt. Näheres IG-Halle-Homepage.

Seniorenvortrag in Baden-Kappelerhof am 13. November 2019

Nachmittags ab 15 Uhr, zweimal etwa 30 Minuten mit Pause.
Thema: Bis zum Himmel reisen. Anlass dauert bis 17 Uhr.
Alle erinnern sich noch an die Mondlandungen vor 50 Jahren,
aber nur wenige wissen, dass uns in 5 Jahren neue bevorstehen!
Fragenbeantwortungen, Signierungen im Anschluss.
https://www.ref-baden.ch/?s=stanek

Vortrag 19. Juni 2019 19 Uhr: 50 Jahre Fortschritt im All

Ort: Zentrum St.Franziskus, Grosser Saal, Kilchbergstrasse 1, 8038 Zürich-Wollishofen.

Vortrag am 2. September 2019 abends in Muotathal SZ

Ort: Aula Schulhaus Stumpenmatt, Muotathal.
Titel: Sind wir bald unsere eigenen Nachbarn im All?
Untertitel: Geplante Flüge im nächsten Jahrzehnt.
Die «Muotathaler Themenwoche 2019» hat zum Thema «Nachbarn». Der Organisator ist der «Verein Zukunft Muotathal». Auf Wunsch des Veranstalters beginnt das Referat mit dem Stand der Forschung nach Leben im All: in unserem Sonnensystem auf den erforschten Planetenoberflächen einerseits und interstellar mit spezialisierten Teleskopen, die mit indirekten Methoden begonnen haben, auch die viel weniger hellen Planeten als ihren Zentralstern zu erforschen. Dann wird der Referent seinem Titel definitiv gerecht, denn es ist durchaus nicht unmöglich, dass erste Menschen schon auf Mars landen, bevor gesicherte Erkenntnisse über Ausserirdische, welcher Art auch immer, vorliegen.
Weitere Details folgen auch auf dieser Seite, sobald das Plakat auf dem Link der offiziellen Webseite und in der Lokalpresse aufgeschaltet ist.

Zwei recht gute Videofilme, wie man sich einen SpaceX-Mondflug vorstellen kann

Zwar nicht von SpaceX selber produziert – dies überlässt Elon Musk professionellen Filmemachern, die aber alle ambitionierte Weltraumfans sind. Solche, die nur Originalinformationen und Darstellungen der neuesten Planung verwenden. Dieses Video basiert daher bereits auf der neuen «geflügelten» Form des «Big Falcon Spaceship» (BFS) vom September 2018. Als Beispiel-Mission wurde eine Mondumfliegung mit Rückkehr zur Erde gewählt. Eine solche wäre der erste grosse bemannte Flug weiter weg von der Erde, nachdem der Start in eine Erdumlaufbahn und die Rückkehr zur Vertikallendung am Startplatz die Testphase bis etwa 2021/22 erfolgreich überstanden hat. Auch viele Phasen eines Marsfluges würden zunächst ganz ähnlich aussehen.

2019 sind die ersten Hüpfer-Testflüge mit der Erststufe (BFR) und Zweitstufe (BFS) in Boca Chica (bei Brownsville, Südtexas) geplant, und aufgrund der gemachten Erfahrungen sind durchaus erneute Änderungen der Architektur zu erwarten, aber kaum mehr so grosse wie zwischen den jährlichen Ankündigungen vom Herbst 2016, Herbst 2017 bis 2018. Dieses Video gibt einen knappen Überblick über die Raumschiffe und Flugphasen, wie sie in meinen Vollprogramm-Vorträgen jeweils in zweimal einer Stunde mit Pause gemäss der neuesten Planung detailliert behandelt werden.

Auf einer solchen Mission basiert auch die Mondumfliegung, welche der japanische Milliardär Yusaku Maezawa zusammen mit weiteren Passagieren für die erste sich bietende Gelegenheit fest gebucht hat.

Am 17. November 2018 verwirrte Elon Musk seine Freunde des BFR/BFS-Projektes wieder einmal mit der Ankündigung einer «radikal neuen Projektänderung», was aber durchaus auch eine logische Weiterentwicklung sein könnte. Er bezog sich aber scheinbar auf die Architektur seines Mars- und nicht des um einiges einfacheren Mondprojektes. Man erinnerte sich in diesem Zusammenhang an die verrückteste Entwicklungsphase der einstigen Mondrakete von 1960 bis 1962. Da ging es in kurzer Zeit von der nie gebauten Riesenrakete Nova für den direkten Hin- und Rückflug zum Mond über zwei etwas kleinere Saturn-5-Raketen mit Rendezvous in der Erdumlaufbahn vor dem Weiterflug zum Mond – bis man merkte, dass es auch mit einer einzigen Saturn 5 ging, wenn man das Rendezvous in den Mondorbit verlegte und das Mutterschiff gar nicht bis auf die Mondoberfläche schleppte! Vielleicht wartet also mit der «Iteration 2019» erst die geniale Verbesserung auf uns, die nochmals alles raffinierter plant, ohne die Rakete BFR grundlegend zu ändern und das Gesamtprojekt damit zu verzögern. Ich hoffe, spätestens bis zum Herbstvortrag 2019 selber wieder Klarheit zu haben. So, wie im Oktober 1962, als Wernher von Braun und NASA nach schwerem Ringen das Mondlandekonzept definitiv fixierten, das dann bis im Juli 1969 zum Erfolg führte.

Blog ab dem 1. Dezember 2018 bis 31. März 2018

31. März 2019: Hut ab vor Ars Technica, die den Mut hat, ein politisch so gefährliches Thema einer grossen Zahl von kompetenten Forums-Mitgliedern zur Analyse bzw. zum Zerreissen vorzulegen. Hier die davon ausgelöste Diskussion.

30. März 2019: Zur Logik der Elon-Musk-Kritiker, ob bei SpaceX, Tesla, PowerPack-Notstromversorgungen oder seinen Tunnelprojekten: erst ignorieren sie ihn, dann lachen sie über ihn, und nachdem er gewonnen hat, bekämpfen sie ihn. Kommt Ihnen das auch langsam bekannt vor? Unter vielem anderem beim US-Präsidenten…
Ein stimmungsvolles Video vom gestrigen Hopper-Test mit dem Marslander-Prototypen.

29. März 2019: NASA könnte sich bezüglich Effizienz ein Beispiel nehmen. Und jeder Betrachter des 7′-Videos lernt all das, was er schon lange wissen wollte: wie die, die es können, das machen: Raketen bergen!

28. März 2019: Statement aus der Zukunft oder der Gegenwart? «Wenn die EU nicht mehr weiter weiss, wird sie bei der Schweiz um Beitritt nachfragen!»
Heute erneut Test mit Probezündung des Mond/Mars-Hopper, 16-24 Uhr MEZ, Südtexas.

27. März 2019: «Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen». Gelesen im Editorial der Aviatikerzeitschrift Cockpit 3/2019.

26. März 2019: Bezüglich «Künstlicher Intelligenz» (ausserhalb sehr beschränkter Anwendungen wie Schachspielen und Millionen anderer eingeschränkter Denkprobleme wie z.B. die Steuerung selbstfahrender Autos) gibt es nur zwei Ansichten: die von Leuten, welche etwas menschenähnliches programmieren wollten und zumindest gesehen haben, dass sie das Resultat selber nie befriedigt, und solchen, die darüber etwas scheiben oder verkaufen wollen und KI masslos überschätzen. Nun schreibt Heise-online, bei 50% der KI werde geschummelt. Eher mehr! Wen wundert’s?
Der gestrige eine «Preburner-Test» mit der Sauerstoffpumpe im Hopper-Testapparat für den Marslander in richtiger Grösse scheint schon mal gelungen zu sein, ohne Explosion! Der «Auspuff-Dampf» besteht aus etwas H2O, CO2 und noch seeehr viel O2. Gefährlich…

25. März 2019: Früher wurde es wegen Platzmangel immer schwieriger, einen Platz in einem Altersheim zu finden. Inzwischen hört man immer häufiger von Wohn-gemeinschaften mehrerer Senioren und Seniorinnen, ev. sogar einigen jungen Leuten im Bunde, die sich mit ihren noch vorhandenen Fähigkeiten und Budgets gegenseitig unterstützen. Für einen winzigen Bruchteil der oft 10-12’000 Franken pro Monat (dem doppelten Einkommen eines Normalbürgers!), den sie der Aufenthalt in einem gehobenen Altersheim kosten würde. Und ohne den mehr oder weniger sanften staatlichen Druck auf noch nicht enteignete Bürger, das lebenslang abgesparte Eigenheim zu verkaufen und den Erlös in wenigen Jahren für die exorbitanten Kosten im Altersheim plus Steuern und Gebühren zu verheizen.

24. März 2019: Aus dem Buch «Wieviel Irrtum braucht der Mensch» 2006: «Beim Waldsterben haben wir uns getäuscht, aber beim Kyoto-Protokoll haben wir wieder Recht!». «Wegen überdurchschnittlichen Schneefällen muss der Gletscherschwund vorübergehend ausgesetzt werden». Irrtümer werden im Fake-News-Zeitalter rascher produziert denn je. Wer bezahlt eines Tages die absehbaren Folgen davon, dass Irrtümer (auch wenn zumindest ein Ingenieur oder Physiker damit keine Prüfungen bestehen kann) salonfähig geworden sind? Alle!

23. März 2019: 1987: «Wegen anhaltenden Regenfällen muss das Waldsterben auf unbestimmte Zeit verschoben werden» (aus «Sparer leben gefährlich»)
Heute Livestream zum aktuellen Triebwerkstest vom 22.3. in Boca Chica: Erste Zündung des Mond/Mars-SpaceShip-Prototyps von SpaceX. 22 Uhr MEZ?? Bild wird zZ eingestellt. Offenbar erneut nur Betankungstest. Weiter geht’s am Montag…

22. März 2019: Fast jeder Bildschirm im Internet wird in irgendeiner Ecke durch Reklame für digitale Kriegsspiele verunstaltet. Man könnte das durchaus ignorieren, aber es stellt sich die Frage, ob mit dieser Animation zur Zeitverschwendung für gelangweilte Bürger so viel Geld verdient wird, dass sich Dauerwerbung finanziert? Oder will uns «jemand» auf Umwegen mit unseren Steuergeldern das Militär sympathischer machen?

21. März 2019: Eine Dokumentation, die beweist, wie sozialistische Diktatoren gleichzeitig über die Reichen schimpften, aber von deren Geld in Saus und Braus lebten.

20. März 2019: Die NASA hat ständig ein paar nutzlose Staatsprogramme auf Lager, mit denen man die Stimmbürger in einîgen Staaten mit Raumfahrtindustrie bei der Stange halten kann. Beliebt sind solche Projekte, die gar nie fertig werden müssen und es daher auch nie eine Stunde der Wahrheit gibt. Ein (noch) aktuelles ist «Gateway», Grundlagenforschung für Mond- und Marsflüge im St.-Nimmerleinsjahr. Vor Jahren wollte ich es genau studieren wegen einigen himmelsmechanisch anspruchsvollen Aspekten, um für meine Vorträge gerüstet zu sein. Da merkte ich: technologisch äusserst wacklig! Sicher nur, dass jeder interplanetare Flug massiv verlängert und kompliziert würde, ohne Einsparungen zu bringen. Taugt nur für Politik und Gewerkschaften. Die Russen sehen das aus der Ferne glasklar und wollen beim Projekt nicht mehr mitmachen!

19. März 2019: Mir hat’s geträumt: Tesla beendet das Benzinzeitalter, die Saudis müssen zurück von Erdöl (das wir ihnen gefunden haben) zu Datteln und Weihrauch und wollen sich nun an Elon Musk rächen. Sie liefern ihren bei Lockheed Martin bereits mit Verspätung gefertigten Arabsat noch später ab und blockieren damit den Falcon-Heavy-Slot für den Start andauernd. Schade, dass ich keine Krimis schreibe – das wäre das perfekte Thema! Kennt jemand einen Autor, der Zeit und Phantasie hat?

18. März 2019: Man hört immer wieder von Verschwendern in aller Welt. Haben Sie aber auch schon von Billionenverschwendern neben allen Gleichgesinnten im Milliarden- und Millionenbereich gehört? Die gibt’s sogar in Europa, aber nicht wegen einer abgewerteten Währung. Bei uns führen Pensionskassengelder zur Versuchung. Zu Kriegszeiten wurden so ganze Volksvermögen in Luft aufgelöst.

17. März 2019: Im Blog geht es immer wieder um die Ineffizienz von Staatsprogrammen, meist bei Raumfahrtprojekten, aber klärende Antworten darauf findet man nicht im All, sondern bei uns unten auf der Erde. Z.B. auch in der Schweiz.

16. März 2019: Die Aufgaben der NASA bestehen aus zwei Hälften: den Wissenschafts-programmen, meist an den Hochschulen für fixe und relativ kleine Budgets für NASA entwickelt und Raketentechnik in der «Verantwortung» der Hoflieferanten des militärisch-industriellen Komplexes mit unzähligen Beamten, Lobbyisten und gewaltigen Budgets. Erstere sind die Freunde von SpaceX, weil sie ihre Planetensonden dank deren Raketen mehrfach preiswerter starten können, und die bisherigen Abrahmer sind die Feinde von SpaceX, weil sie ihnen das seit Jahrzehnte florierende Geschäft mit geklauten Steuergeldern vermiesen.

15. März 2019: St. Gallen, wo ich die Kantonsschule absolvierte, findet heute neue Wege, um in den Medien beachtet zu werden. Anders als früher, wo seine streng gesiebten Schüler beim folgenden Studium höhere Erfolgsraten nachweisen konnten als in «humaneren» Kantonen. Heute streiken die Schüler, um der ‘”«Klimadebatte»”‘ Nachdruck zu verleihen, wie es in den Medien heisst. Ausgerechnet! Zu meiner Zeit hätte ich da umgekehrt gestreikt und die freien Stunden genutzt, um später für das Studium an anspruchsvolleren Fakultäten noch bessere Voraussetzungen zu haben.

13. März 2019: Ganz langsam beginnt auch die NASA und das US-Militär, auf die preiswerteren Falcon-9-Raketen von SpaceX zu setzen. Unbegründete Zuverlässigkeits- und Präzisions-Argumente, die man früher dagegen vorschob, werden langsam und unauffällig aus der «Propagandaliste» genommen. Auch ein verschwenderischer Staat kann sich nicht dauernd die teuren Raketen der Hoflieferanten leisten.

12. März 2019: Für die Erziehung eines Sohnes braucht es das ganze Dorf. Zur Erziehung einer Tochter genügt die Mutter, aber das Resultat ist meistens auch danach.
Nie etwas von Zicken gehört?

11. März 2019: Die Werbung im Internet macht jenes unangenehm bis unbrauchbar, und wenn es so weitergeht wie bisher, werden wir bald auch im Alltag versheckelt. Jawohl so!

10. März 2019: Die Fake-News-Produzenten von heute sind die Verlierer von morgen. Zusammen mit ihren Claqueuren in fast allen Medien.
News des Tages: der Test-Mars-Hopper von SpaceX steht in Boca Chica parat für die Tests kommende Woche.

9. März 2019: Heute um 14:45 wasserte die vor 5 Tagen zum ersten unbemannten Testflug gestartete Dragon-2-Kapsel im Atlantik östlich Cape Canaveral. Die Berichterstattung von SpaceX war routiniert wie immer, aber die etwas langen Zwischenkommentare von NASA-Vertretern passten nicht ganz dazu, denn jene Organisation hatte bis jetzt v.a. für monate-lange Verzögerungen gesorgt, während SpaceX entscheidend dafür ist, dass die USA ihre Astronauten endlich wieder mit eigenen Raketen und Raumschiffen ins All befördern können! Der Hopper (Prototyp des Mond-und-Mars-Raumschiffes von SpaceX in Boca Chica (Südtexas) wurde erstmals vom Bauplatz zum Startplatz gefahren.Hier HiRes

8. März 2019: Der Ausdruck «Les terribles simplificateurs» ist leider aus der Mode gekommen. Passt haargenau auf alle Klima-demonstrierenden Kantonsschüler in der Schweiz und weiteres Fussvolk der linken Desinformations-Armeen. Nichts gelernt aus dem Waldsterben?

7. März 2019: Schade, haben die Pflanzen und Bäume keine Stimme in der Klimadiskussion. Dann wären die politischen Entscheide zur Unterbindung des Kohlenstoff-Kreislaufs nicht so verkehrt herausgekommen wie beim Homo Sapiens.

6. März 2019: SEC (Securities Exchance Commission) to jail, not Musk! So müsste es eigentlich heissen! Was sonst schon alles probiert wurde, um den Erfolg von Elon Musk zu bremsen, ist nämlich viel krimineller! Er hat in einem seiner gelegentlichen Tweets nur 140 Zeichen, und da können Anwälte, die nichts anderes zu tun haben und für den gleichen Text zwei Seiten bräuchten, immer eine spitzfindige Ungenauigkeit finden. Stattdessen versuchen sie, die Elektrifizierung des Automobils auszubremsen und Verliererfirmen, auch im Raumfahrt- und Batteriesektor, zu schützen – letztlich auf Kosten der ganzen USA. Wenige wissen nach gut 100 Jahren noch, dass der legendäre Erfinder Thomas Alva Edison schon damals mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte.

5. März 2019: Die gestern erstmals an die ISS angekoppelte Dragon-2-Kapsel von SpaceX hat ein neues Kapitel in der Raumfahrt eingeleitet: US-Astronauten können wieder von amerikanischem Boden aus mit eigenen Raumschiffen ins All befördert werden! Gleichzeitig geben sie der Firma SpaceX die Erfahrung, wenn ihre Raketen und Raumschiffe in den nächsten Jahren zum Mond und zu Mars vorstossen und dann private Passagiere an Bord haben.

4. März 2019: Viele Deutsche geben sofort zu, dass ihre Landsleute auf alles, was mit Auto zu tun hat, rein emotional reagieren. Die Lebensqualität wurde einst mit der Höchstgesschwindigkeit seines Autos gemessen, weil man sie auf dem Tacho sogar ablesen konnte. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h beim Überholen bekam nur deshalb nicht die gleiche Bedeutung, weil sie nicht immer gleich ist, nicht ablesbar und einige physikalische Kenntnisse erfordert. Seit elektrische Autos in allen Kategorien an die Spitze gerückt sind, werden die früher alles entscheidenden Zahlen plötzlich als bedeutungslos bezeichnet! Mindestens, bis Europa den Rückstand bei diesen im Alltag in der Tat bedeutungslosen Leistungszahlen wieder etwas aufgeholt hat. Das Buch «Tragbare Opfer» war 1988 seiner Zeit offenbar weit voraus, doch alle Lernfahrer, Gernfahrer, Fernfahrer, Vorfahrer und Auffahrer waren ob diesem korrekt entgegenkommenden Standpunkt schon damals recht piquiert… Der Ehrgeiz auf europäischen Strassen kostete 1988 trotz viel kleineren Verkehrszahlen gut fünfmal mehr «korrekt Entgegenkommenden» das Leben als heute. Gegenüber 1971/72 (abs. max.) sogar zehnmal mehr! Schweizer Zahlen.

3. März 2019: Beim Sozialismus geht es um die Macht der Herrschenden, nicht die Gleichheit der Beherrschten. Neben dem wirtschaftlichen Bankrott ist das der Hauptgrund, warum er überall gescheitert ist.

2. März 2019: Die wahren Kosten des Sozialismus. Sie werden natürlich nie von Sozialisten ermittelt. Das Endresultat ist immer gleich, und je besser die Bürger informiert sind, kommt es immer schneller. Sowjetunion in 70 Jahren ab 1918, DDR in 40 Jahren ab 1949, Venezuela in 20 Jahren ab 1999.

1. März 2019: Aufschlussreiche international beachtete Buchtitel: How Politics Has Corrupted Our Higher Education. Wie die radikalen Linken unser höheres Bildungssystem zerstört haben. Gilt genauso für Europa.

28. Februar 2019: Ich versuche seit Jahren, Elon Musk nach dem zu beurteilen, was er in jeweils kürzerer Zeit als die Konkurrenz vorzuweisen hat. Dabei kommen er und seine Firmen freilich besser weg, als wenn man ihn nach dem bewertet, was in der Zeitung steht oder was die arg verblüffte Autoindustrie zu sagen oder ihm in den Weg zu legen hat.

27. Februar 2019: Ein Bekannter schreibt mir treffend: Die Deutschen haben in den letzten rund 100 Jahren mehrmals erlebt, dass sich das ersparte Geld in Luft auflösen kann. Wie lange geht es noch, bis sie realisieren, dass sich unter Merkel alles wiederholt? Vergemeinschaftung von Staatsschulden, Luftschloss Energiewende, humanitäre Träumereien, mickrige Altersrenten besonders für die kommenden Rentner. Ausfressen wird es die Unter- und Mittelschicht.

26. Februar 2019: Mir sind Freunde aus nicht so wohlhabenden Kreisen (alles relativ) sogar sehr angenehm, weil sie sich Irrtümer gar nicht leisten können… —- Details.

25. Februar 2019: Aufschlussreiche Titel international beachteter Bücher: The Rape of the Masters: How Political Correctness Sabotages Art.
Ein deutscher Titel könnte sein: Die Vergewaltigung der Denker, Könner und Meister. Untertitel: Wie die politische Korrektheit das Kunstverständnis sabotiert hat.

24. Februar 2019: Elon Musk twitterte am 21. Februar: «Ich war leitender Ingenieur und Designer bei SpaceX vom ersten Tag an. Wenn ich besser gewesen wäre, hätten die erste drei Starts vielleicht nicht misslingen müssen, aber ich habe gelernt daraus». Originalzitat: «I have been chief engineer/designer at SpaceX from day 1. Had I been better, our first 3 launches might have succeeded, but I learned from those mistakes».

23. Februar 2019: Es ist genau umgekehrt, als wie die Berner Physikerin Frau Prof. Dr. Altwegg in der Zeitschift «Beobachter» kürzlich neben weiteren zweifelhaften Aussagen zitiert wurde: «Politiker wollen bemannte Weltraummissionen». Nein, wollen sie eben nicht! Es sind seit jeher weitblickende Pioniere oder «Phantasten», wie sie der Mann auf der Strasse und das Establishment zunächst nennen. Doch der subventionierte Kleinmut wird sich, wie historisch seit jeher, blamieren. Sogar die NASA-Moonwalker Armstrong und Cernan mussten das erfahren, die Elon Musk betreffend der Wiederverwendung von Raketen-Erststufen und Raumkapseln haushoch unterschätzt und in Fernsehsendungen kurz vor dem praktischen Nachweis auf gemeinste Weise blossgestellt hatten. Jetzt sind solche Stimmen selber an der Reihe. Bestenfalls zugegebene Unkenntnis kann sie noch schützen.

22. Februar 2019: Die Webseite mit Hinweis auf die Buchungsmöglichkeiten für Schwerelosigkeitsflüge von Dübendorf aus wurde ergänzt mit der nächsten Gelegenheit im Jahre 2020.

21. Februar 2019: Der NASA-Chef äusser sich als typischer Staats-Boss über den Konkurrenten Elon Musk und provoziert damit folgenden Kommentar in diesem Forum, dass man auf diese Weise die allerbesten Angestellten sicher verlieren wird.
«Continue with comments like these, and you’ll continue to decrease the number of engineering talent that applies to the agency. Which will just continue the current decline of talent bleeding towards the private sector instead. If Musk delivers he can smoke, drink and eat little babies as much as he wants. Also I dont think that NASA can afford to not take SpaceX’s help in the future and should pull this enormous stick called SLS out of its ass. I am waiting for NASA to move on since 20 years now. I somehow lost hope that I will see great moments like the moon landing again if it was up to NASA. Its a moloch of bureaucracy nowadays. Thats why I have all bets on Musk.» Tönt ja wie bei mir.

20. Februar 2019: Erst als es verantwortlichen Kreisen bei der NASA dämmerte, dass sie auf ihrem heruntergekommenen Niveau der bemannten Raumfahrt keine Chance mehr hatten, gegen innovativere und vor alle risikobereitere Pioniere anzutreten, melden sich die geschlagenen Dinosaurier wenigstens in Diskussiosforen zu Wort. Gescheit genug sind sie immer noch, mit Argumenten zu punkten, die auf den ersten Blick sogar vernünftig erscheinen. Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass praktisch sämtliche grossen Räder bei NASA, von Direktoren bis zu verdienten Astronauten, all das schon seit 10 Jahren als unmöglich bezeichnet haben, was SpaceX jeweils kurz danach realisiert hat: Wiederverwendbarkeit von Raketenstufen und Raumkapsels, Dezimierung der Transportkosten und rasch erreichte Zuverlässigkeit auch bei komplexen Missionen. Vielleicht nur aus Loyalität zum ehemaligen Arbeitgeber, aber mmer wieder nach der Devise der Verlierer: «beim letzten Mal haben wir uns getäuscht, aber beim nächsten Mal haben wir wieder recht».

19. Februar 2019: 50 Jahre lang haben sich Technologie-Historiker die Frage gestellt, weshalb die NASA 1972 plötzlich alle Mondflüge eingestellt hat, ohne langfristige Verbesserungen mit bescheidenerem Aufwand weiterzuführen und das Knowhow zu bewahren. Erst als noch viel offensichtlichere politische Fehlentscheide bei der bemannten Raumfahrt (z.B. Ersatz des Space Shuttle nach 30 Jahren ohne Weiterentwicklung durch technologisch eingefrorene russische Sojuskapseln und Startraketen) zu einer existentiellen Bedrohung für die 1958 gegründete Weltraumorganisation geworden war, dämmerte es schliesslich auch staatsnahen Kreisen und sogar der Politik.

18. Februar 2019: Das Arschloch hat nicht nur in der Erotik, sondern auch in Politik und Gesellschaft an Bedeutung gewonnen. Zugegeben, etwas derb, aber treffend.

17. Februar 2019: Interessante neue Erkenntnisse aus den jüngsten Funkbildern und Sternbedeckungen zum Kuyper-Himmelskörper «Ultimate Thule» 1.6 Mia. km jenseits von Pluto. Originalmeldung.

16. Februar 2019: Wernher von Braun hatte 50 Jahre vor Elon Musk von SpaceX
selbst als lebenswichtiger Raketeningenieur für die USA erlitten, wie gründlich eine Staatsorganisation à la NASA nach wenigen Jahren der Bürokratisierung den Fortschritt ausbremsen kann. Er hat seine letzten Jahre noch in der Privatindustrie verbracht, aber es war zu spät, und er hatte seine Kräfte gegen die Bremser bereits verbraucht, wie Freunde und seine Frau nach seinem Tod 1977 berichtet haben.

15. Februar 2019: Es lässt sich inzwischen genau erklären, warum Privatfirmen oft bis zu 10x effizienter arbeiten als Staatsfirmen. Die NASA hat über 50 Jahre als vorbildlich schlechtes Beispiel gedient, aber das durfte nicht gesagt werden. Ihre obersten Manager werden nämlich von der Regierung eingesetzt und sehen es daher als ihre hochsoziale Aufgabe, die Unfähigen vor den Fähigen zu schützen, und so wird die Negativselektion institutionalisiert. SpaceX hat es endlich mit aller Deutlichkeit an den Tag gebracht. Niemand hatte erwartet, dass ein Pionier, der den Staat durchschaut hatte, dank dem selbstverdienten Faktor 10 und trotz ständiger Schikanierung durch Horden von Apparatschiks gleich die in- und ausländische Konkurrenz aus dem Sattel heben würde. Zumindest wirtschaftlich, wenn auch noch nicht ganz politisch.

14. Februar 2019: Ich lerne immer wieder von der englischen Sprache, wenn ich nach der Bedeutung von Wörtern suche, die man bei uns gar nicht kennt. Eines davon ist «Hanlon’s razor» (Hanlon’s Rasiermesser). Mit dem Begriff verbindet man die grundsätzliche Empfehlung, nicht bösartige Absichten unterschieben zu wollen, wenn man etwas auch durch simple Dummheit erklären könne. Ein unnötiges Argument würde demgemäss «Hanlon’s Rasiermesser zum Opfer fallen». Im Original: «Never attribute to malice that which is adequately explained by stupidity».

13. Februar 2019: Als ex-Rorschacher vom Bodensee konsultiere ich recht häufig die Webcam vom Rorschacher Hafen und erweitere dabei auch meine Perspektive vom Schweizer Wetter. Wenn ich die Szenen mit meinen Jugenderinnerungen vergleiche, dann fällt mir auf, wie ausgestorben diese Gegend heute ist. Meist ist selbst bei Prachtswetter kein einziger Mensch im Livebild sichtbar! Früher hatte bei jedem Wetter mindestens ein Junge von der Hafenmauer aus geangelt und unzählige Spaziergänger liefen in den kilometerlangen Seeparks auf- und ab. Wo sind nur die Menschen geblieben?

12. Februar 2019: Ähnlich wie Victor Orban in Ungarn hat es US-Vizepräsident Mike Pence kürzlich gesagt, was man zur illegalen Einwanderung auch in Europa bei uns sagen müsste: «On any given day some 2,000 individuals attempt to come into our Country illegally. Every day that our border remains unsecure is a gift for human traffickers, drug cartels, and gang members—and a loss for Americans who believe the rule of law shouldn’t disappear at our doorstep».

11. Februar 2019: Täglich bekomme ich einige Minuten lustiges Kabarett per Internet-Video, aber mein in der Schweiz im Vergleich zum Ausland bis zur Besinnungslosigkeit überzahltes Hörgerät kommt gegen den Applaus während den Pointen nicht an. Ohne den Lärm im Saal bräuchte ich gar kein Hörgerät! Jetzt weiss ich, warum man den Lärm nicht ausblendet. Oder für die Live-Aufführung auf den vordersten Plätzen 50 Stutz zahlt, während alle übrigen Besucher einfach so lachen, auch ohne dass sie die Pointen mitbekommen haben!

10. Februar 2019: Die liebe Ariane 6-Rakete muss scheinbar vorhersehbar so wenig rentieren wie Europa. Ein böses Erwachen auch für Frankreich und Arianespace.
Eben noch hiess es grossmundig, die Ariane 6 werde SpaceX die Stirn bieten.

9. Februar 2019: Ein Kamel ist ein von einem Kollektiv entwickeltes Pferd. (amerikanisch)

8. Februar 2019: Es geht vorwärts mit dem Test-Flugplatz für Mond- und Marsschiffe in Boca Chica (Texas). Jeden Tag und im grossen Stil.

7. Februar 2019: Die allgegenwärtige Werbung und weitere Popup-Zumutungen wurden für den dauerbeworbenen Bürger zum fühlbarsten Umweltschaden. BLS

5. Februar 2019: Germany hat dümmste Energiepolitik weltweit! So schreibt der Wall Street Journal: «Dumme Umweltpolitik ist Routine in ganz Europa – siehe Emmanuel Macrons Benzinsteuer in Frankreich, die zum Aufstand führte — aber sogar nach diesem Standard ist Deutschlands neuer Plan, die Kohle aufzugeben, bemerkenswert. Erst hat man deutschen Haushalten und Geschäften einige der höchsten Energiepreise Europas aufgehalst, und jetzt verspricht Berlin, die einzige Energiequelle abzuschaffen, die Deutschland noch hat! Als nächstes fehlt wohl der Vegetation das CO2 und ein neues Problem wäre geboren. «Sehn’se das ist Politik: Probleme schaffen».

4. Februar 2019: «Digitalisierung bedeutet, dass sich Unternehmungen und Regierungen mehr anstrengen müssen. Sie wird unendlich mehr für die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas tun als sechzig Jahre fruchtlose staatliche Entwicklungshilfe.» Roger Köppel, Weltwoche

3. Februar 2019: So verlogen sind die Medien. Wenn es negatives über Trump zu berichten gibt, ist die Kommentarfunktion eingeschaltet. Wenn aber die blindlings gegen ihn gerichteten Fakenews als Fakenews aufgedeckt wurden, dann ist die Kommentarfunktion komischerweise ausser Betrieb. Wie hier – für einmal ist es sogar dem Spiegel zu dreckig.
Hier die Fakten für alle, die der englischen Sprache mächtig sind.

2. Februar 2019: Wenn der Staat ehrlich regieren würde, dann müsste er nicht fast nur aus Juristen bestehen, deren Aufgabe de facto darin besteht, Fehler zu vertuschen und Ungerechtigkeiten zu sanktionieren, ohne dass man es merkt.

1. Februar 2019: Alles parat bei SpaceX, aber die Footdragger (die perfid lahmarschigen) beim Staat wollen nicht starten, weil Boeing mit ihrer Verlegenheits-Murxkapsel Starliner noch nicht parat ist und die Stunde der Wahrheit erst ständig hinausschiebend vor sich hat. Deutlich genug? Um festzustellen, ob Eier faul sind, muss man nicht Eier legen können, aber es erleichtert den Test, wenn man in jüngeren Jahren schon Erfahrungen damit gesammelt hat, wie und wo frische Eier gelegt werden.

31. Januar 2019: Jörg Kachelmann mokiert sich meisterhaft über die täglich verlogeneren Klima-Fake-News im Solde der Politik.

30. Januar 2019: Dank Präsident Trump wächst die chinesische Volkswirtschaft plötzlich nicht mehr so bedrohlich.
«President Trump is exposing China’s economic vulnerability, showing that the communist nation cannot maintain its rapid growth without it patently unfair mercantilist trade policies,» former executive Andy Puzder writes in Fox News.
Präsident Trump deckt Chinas wirtschaftliche Verwundbarkeit auf und zeigt, dass die kommunistische Nation ihr rasches Wachstum nicht ohne eine offensichtlich unfaire merkantilistische Handelspolitik aufrechterhalten kann.

29. Januar 2019: Schon in meiner Jugend musste ich mich eher vor den Unfähigen als vor den Fähigen fürchten. Elon Musk ging es gemäss Biografie genau so.

28. Januar 2019: Hier einmal die Gesamtübersicht des Weltraumzentrums Boca Chica in Südtexas am Golf von Mexiko. 3-Minuten-Video aus der Vogelschau. Vollbild lohnt sich.

27. Januar 2019: Die Abkürzung BFR/BFS (Big Falcon Rocket/Big Falcon Spaceship) wurde für die Zukunft modernistiert. Wie bei den 5 Shuttle-Orbitern soll jede Einheit der Marslander dereinst einen «Schiffsnamen» bekommen, was Elon Musk Ende 2018 vorgeschlagen hat. BFR wird manchmal auch «Super Booster» genannt. Wahrscheinlich wartet man, welche Bezeichnungen sich beim Publikum festsetzen und bewähren.

26. Januar 2019: Elon Musk zieht es vor, sein Weltraumprogramm allein ohne Regierungsgelder durchzuziehen. Staatsgläubige, auch in der Schweiz, können sich so etwas gar nicht vorstellen, wie ich immer wieder feststellen muss. Sie kolportieren die FakeNews, SpaceX sei subventioniert. Dabei ist es umgekehrt, sie helfen der NASA sparen! Beim Mond – nicht so sehr bei Mars – halte ich es sogar für möglich, dass es schneller geht als alle Pessimisten, von der Langsamkeit Europas, Russlands und Chinas geprägt, vermuten. Ich sehe wohl schon bei der ersten Rückkehr der Super Falcon Heavy aus dem Orbit, ob mein Optimismus gerechtfertigt ist – wie damals ab Apollo 8 beim 3. Flug einer Saturn 5. Die Hopper-Flüge fangen jedenfalls trotz einem Wetterschaden schneller an als versprochen. SpaceX entwickelt Raketen ganz anders und merkt nicht erst am Schluss, dass etwas geändert werden muss.

25. Januar 2019: Wenn jemand einen Zeugen hören möchte, der seit 75 Jahren an der Grenze zwischen Texas und Mexiko wohnt und keine andere Möglichkeit mehr als eine Mauer zur Eindämmung der Flüchtlingskriminalität sieht und sich das auch etwas kosten lassen will: Voilà!

24. Januar 2019: Tesla-Elektrofahrzeuge sollen in letzter Zeit vermehrt Vandalismus ausgesetzt sein, wie «Soziale Medien» berichten. Der Neid eben, wie beim US-Präsidenten – je grösser dessen Leistungen für das Land, desto vehementer und ungerechtfertigter Kritik und Sabotage durch die Linke.

23. Januar 2019: Auch in Europa dämmert es langsam bezüglich staatlicher Raumfahrt: «Planlos ins All»!

22. Januar 2019: «Früher konnte eine Krankheit die Menschen finanziell ruinieren. Heute tut dies das Bezahlen der Prämien.» Christoph Mörgeli. — Wer hatte uns bezüglich sozialistischem Krankenkassen-Unwesen belogen? Bundesrätin Dreifuss, SP!

21. Januar 2019: Im 21. Jh. kommen die Raketen aus dem Weltraum wieder selbständig zurück – bei SpaceX. Höchstauflösendes Symbolbild einer im Pazifik gelandeten Falcon-9.

20. Januar 2019: Es gibt zwei Sorten von Leuten: solche, die sich freuen, wenn Idioten wieder mal als solche bezeichnet werden, und solche, die sich gleich betroffen fühlen.

19. Januar 2019: Zur Grenzmauer Mexiko-USA: Nur wenn Trump es in die Tat umsetzt, sind sie dagegen. Als sie noch selber an der Macht waren, votierten sie dafür!
In Israel hat eine etwa gleich hohe Mauer ebenfalls wirksam funktioniert.

18. Januar 2019: «Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit. Und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Deshalb werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern.»
Merkel im Dez. 2003 auf dem Parteitag der CDU. Angela – bitte zurück zur Wirklichkeit.

17. Januar 2019: Die Berliner TAZ schreibt: alles, was nicht in das deutsche grün-linke Weltbild passt, soll möglichst verschwinden. Hatten wir das nicht schon einmal – so in den 30ger Jahren des letzten Jahrhunderts? Der Bö im Nebelspalter hat schon bald nach 1945 ein Buch mit dem Titel «Von roten und braunen Fäusten» geschrieben. Er hat’s kommen sehen! Eigentlich ein Klassiker, aber die Roten wurden salonfähig und wussten den Etikettenschwindel mit Beihilfe der Grünen zu vertuschen.

16. Januar 2019: Ein harter Tag für etwa 10% der Arbeitnehmer von SpaceX, auch in Kalifornien, wo sofortige Kündigungen Anrecht auf zwei Monate weitere Lohnzahlungen geben. Die schlechte Nachricht: es ist unvermeidlich, dass Angestellte bei beendeten Projekten nicht beliebig lange in einer nicht von Steuergeldern lebenden Firma bleiben können. Die gute Nachricht: wer 6 Monate oder länger bei SpaceX war, gilt in den USA als so gut, dass er sofort wieder eine Stelle bekommt.

15. Januar 2019: Die neuesten Berichte von der chinesischen Landung auf der Mond-Rückseite erinnern daran, dass kein Weltraum-Unternehmen ein Kinderspiel ist. Weder für alte Füchse noch für Anfänger, also ist Respekt angesagt. Dennoch erinnern mich die jüngsten Bilder an die Zeit in den 1960ern, als ich noch ein junger Mann war: die Sonden Luna und Surveyor und deren Funkbilder.
Komisch: von Marssonde Curiosity gibt es aus bis zu 1000facher Distanz mehr und schärfere Funkbilder als von der chinesischen Mondsonde, ob von vorne oder hinten…

14. Januar 2019: Alles, ganz wie es immer wieder zu Ungunsten der USA passiert oder dann in Europa übersehen und als billige Munition gegen Präsident Trump eingesetzt wird. BAZ/NZZ sind dabei Ausnahmen.

13. Januar 2019: Paris brennt gar nicht! Viele Medien haben das gemerkt und machen mit den übertriebenen FakeNews-Kampagnen schon gar nicht mehr so hilfreich mit für die französischen Grünen (die blinden “casseurs”) wie z.B. die deutsche BILD-Zeitung. Eigentlich müssten die Gelbwesten genau mit umgekehrten Argumenten für die ‘Umwelt’ kämpfen. Falls es echte Grüne sind…

12. Januar 2019: Behauptung von der Seite der «Benzinvergaser-Industrie» aus Angst vor den sauberen Elektroautos: Lithiumakkus sollen Umweltschäden wegen dem Abbau von Lithium produzieren. Schwachsinn! Die Erdölindustrie ist ungleich schädlicher! Lithium ist rezyklierbar, Benzin nicht. Ein weiteres Beispiel also, wo das zum Unwort degenerierte Schlagwort Umwelt missbraucht wird, um damit viel grösseren Schaden anzurichten!

11. Januar 2019: Selbsterkenntnis ist der Weg zur Besserung. Neuester auropäischer «Befreiungsschlag» mit der Ariane 6-Rakete. Auch in Bern hat es schon gedämmert!

10. Januar 2019: Es kommt immer mehr unstimmiges bis peinliches zusammen (z.B. Farbfehler: auch der chinesische Mond ist nicht braun!), aber der Propagandacoup ist dank der meist unkundigen Presse schon gelungen, wie einst beim russischen Sputnik. Der im Link erwähnte Amateurfunker ist sehr bekannt und geachtet und freut sich natürlich, dass er so billig bei einer «internationalen Mission» dabei sein konnte…
Heute habe ich das Plakat des Goldauer Herbstvortrages 2019 aufgeschaltet.

9. Januar 2019: Das beste Video von der Bergung einer Nutzlastverkleidung der Falcon-9-Rakete, das ich bis jetzt gesehen habe. Unbedingt auf Vollbild schalten, die Qualität lässt das zu! Hier oder hier Leider können Schiffe nicht seitlich fahren…

8. Januar 2019: Pseudo-Umweltschutz zeitgenössischer Grünschnäbel demaskiert. Im Internet kursiert ein Text einer älteren Dame, die von einer jungen Verkäuferin in Umweltbelangen aufgeklärt werden wollte. Sie antwortete höflich mit einer ganzen Liste von Beispielen, wie die vorletzte Generation mit langen Fussmärschen zum Einkaufsladen, Recycling von Flaschen usw., über Jahre verwendeten Einkaufstaschen u.v.m. ein Hunderfaches an Energie und Rohstoffen eingespart hat im Vergleich zur Umweltschützergeneration.

7. Januar 2019: Je mehr wir die chinesische Landung auf der Mondrückseite aus Distanz und nicht mehr nur aus der meist unkritischen Sicht der Weltpresse betrachten, desto mehr wird offensichtlich, dass eigentlich die gleiche Landung wie beim letzten Mal auf der Mondvorderseite, ohne Verbesserung der Bildqualität, wenn auch mit etwas heiklerer Kommunikation, durchexerziert wurde. Vergleichbare Technologie wie in Russland und den USA vor über einem halben Jahrhundert! Zweifellos: das chinesische Volk weiss jetzt, dass ihr Land das inzwischen auch kann, aber es wäre vielleicht auch politisch verantwortungsvoller, wenn selbst bei uns darüber berichtet würde, was bei unseren eigenen Leadern gegenwärtig läuft. Z.B. von den Resultaten aus über 10’000facher Monddistanz jenseits von Pluto, oder der rasanten Entwicklung einer total neuen Raketentechnologie, die auch das vielleicht wieder für 50 Jahre überholt, was die NASA bereits 1969 bemannt zum Mond geführt hatte!

6. Januar 2019: Affen kannten zwar das Internet noch nicht, aber die jungen Weibchen haben in ihrer Pubertät schon lange vor der Internet-Generation entdeckt, dass sich das andere Geschlecht zur Kopulation animieren lässt, wenn man den Hinterteil aufreizend effektvoll exponiert.

5. Januar 2019: Der Teufel soll die EU holen, orakelte ich schon im alten Jahr. Es ging um «Artikel 13». Sie glauben gar nicht, wie viele zustimmende Mails mich erreicht haben – und das von meinen intelligentesten Freunden und Bekannten! Momentan laufen die EU-Retter Amok in Angela Merkels Sprachröhren n-tv.de und Spiegel, obwohl der Brexit England höchstens noch näher an die USA bindet, was für Europa langfristig sogar gut ist

4. Januar 2019: Tesla ist einer jener Arbeitgeber im Silicon Valley, der die begehrtesten Arbeitsplätze anbietet, trotz – oder vielleicht wegen – Elon Musk?
Englisch: Tesla is one of Silicon Valley’s most in-demand employers, despite—or because of—Elon Musk // Wall Street Journal

3. Januar 2019: Glücklich sind die geistig schwachen, die FakeNews ohne Widerspruch konsumieren, denn ihnen gehört das Medienreich… Das Medienreich geht allerdings davon aus, dass es umgekehrt ist. Irrtum muss auch hier offenbar sein.
Auf Nicht-Fake-News darf man aber heute noch hoffen: Erste Bilder von Ultima Thule jenseits von Pluto und die explodierenden Jahresend-Verkaufszahlen von Elektroautos.
Auch nicht unerwartet heute: Chinesen «punkten» mit einer Landung auf der Mondrückseite, was genau so weitgehend automatisch funktioniert wie auf der Vorderseite, aber einen Relais-Satelliten braucht. Also ein zu lösendes Kommunikationsproblem auf einer anderen Ebene, was bisher nicht die Stärke der Chinesen war. Über eine Milliarde Chinesen haben jedoch Grund zum jubeln, nicht realisierend, dass die US-Firma SpaceX schon 2023 eine bemannte Mondumkreisung vorbereitet. Dies mit modernerer Technologie und flugzeugähnlich wiederverwendbaren Raumschiffen, welche weder im Westen noch in China so rasch erwartet worden waren.

2. Januar 2019: Ein dubioser Moderator einer Internet-TV-Senders hat in der Livesendung über SpaceX eine Marijuana-Zigarette angeboten, an der Elon Musk kurz zog, ohne zu inhalieren. Sofort war NASA bzw. die Regierung zur Stelle, um eine den Steuerzahler viel kostende Untersuchung zu «Sicherheit am Arbeitsplatz» zu starten. Es geht natürlich gar nicht um Marijuana, sondern darum, dass man die technisch überholte Boeing im letzten Moment doch mit deren «Starliner» vor SpaceX mit ihrem «Crew Dragon» starten lassen kann, ohne dass selbst Gläubige den fiesen und vermutlich eingefädelten Betrug merken.
NASA hat gestern einen anderen Erfolg verbucht, dort, wo sie noch absolut konkurrenzlos ist, bei der unbemannten interplanetaren Raumfahrt: Passage in 3500 km Abstand vom Kuipergürtel-Objekt «Ultimate Thule». Dieser Körper in der Form eines Kegelbahn-Kegels ist etwa 40 km lang und befindet sich momentan in über 6600 Millionen Kilometern von der Erde. Die Passage fand schon um 06:33 Uhr MEZ am Neujahrstag statt, aber die Radiosignale brauchten über 6 Stunden bis zur Erde, so dass die Nachricht vom gelungenen Experiment erst am Nachmittag eintraf. Funkbilder mit 100 bzw. gut 200 Pixeln erwartet man erst am 2. und 3. Januar. Die Plutosonde wurde 2006 gestartet, passierte Pluto 2015 und war immer ein Thema in meinen Vorträgen, so dass dieser Blogtext die Vorhersagen von der Ankunft von «New Horizons» am ersten Tag von 2019 endlich bestätigen konnte. Eine Erstleistung für die Geschichtsbücher: bisher fernster Himmelskörper im Sonnensystem besucht!

1. Januar 2019: Wer wünscht sich nicht eine weniger verlogene Welt für 2019? Im Zeitalter von Fake News wissen aber viele nicht mehr, was richtig, und auch nicht, was falsch ist, und andere können beides schon nicht mehr unterscheiden. Dies scheint ein Zweck der Fake-News-Attacken zu sein – neben dem trostspendenden Bedarf an Irrtümern freilich.
Erfrischend ehrliches von einem Politiker: Neujahrsbotschaft von Präsident Trump.

31. Dezember 2018: Ein Wort an alle, die bei jedem unmissverständlich deutlichen Wort zusammenzucken: «Ja, Ihr habt recht, da war wieder mal einer weitherum der Einzige, der noch den Mut hatte, die Wahrheit zu sagen, und das ist in einer verlogenen Welt immer schockierend».

30. Dezember 2018: Ein Beobachter der aktuellen Szene in der Raumfahrt brachte es auf den Punkt: «Wenn du einmal berühmt bist, weil du lauter Erstleistungen vollbracht hast, welche die etablierten Koryphäen als unmöglich bezeichnet haben, dann hassen dich plötzlich viele, egal, wer du bist und was du noch ständig leistest». Schon die Alten Eidgenossen sagten, der Neid sei der stärkste Urner. Heute haben es Elon Musk und Donald Trump nicht leicht, es allen recht zu machen, egal, welche Zahlen und Leistungen sie täglich vorlegen. Zum Glück ertüchtigt aber der Neid die Erfolgreichen und macht sie noch stärker und die Neider noch schwächer. Auch die verlogenste Fake-News-Presse wie z.B. der SPIEGEL kann die Evolution nicht aufhalten, so lange ihre Leser lernfähig sind.

29. Dezember 2018: Als die USA kurze Raumflüge machten und die Russen bereits jahrelange, war Strahlenbelastung in den Medien weder ein Problem noch ein Thema. Heute ist offensichtlich, woher diese «Bedenken» jeweils kommen. Vor allem jetzt, wo die USA bald von neuem zum Mond fliegen, und sonst noch niemand parat ist…

28. Dezember 2018: Der einstigen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton dämmert etwas! Wenn offene Grenzen in Europa in eine Katastrophe geführt, Angela Merkel die Sympathie und bald den Kragen gekostet und die Briten für den Brexit hat stimmen lassen, dann könnte so etwas doch den Republicans in den USA und Präsident Trump helfen! Hillary ging daher auf Kollisionskurs mit ihrer eigenen Partei und riskierte ein Rechtsumkehrt, natürlich nur, um ihre eigene Haut zu retten.

https://www.foxnews.com/opinion/liz-peek-hillary-clinton-does-it-again-dems-not-happy-as-she-blasts-europes-open-border-policy

27. Dezember 2018: «Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.» – George Orwell

26. Dezember 2018: Markus Somm auf BAZonline: «Ein müdes Volk, so macht es den Anschein, hat sich aufgegeben». Kronjuwelen verschrotten, Arbeit für 1-2 Generationen an Nachkommen auf Null reduzieren, dann ist die Schweiz wieder so weit wie vor 150-200 Jahren, ein armes Volk. 2000 Jahre Käse und Föhn gehen halt nicht spurlos an einem Volk vorbei, auch wenn fremde Pioniere uns immer wieder mal auf die Beine geholfen oder in den Hinteren getreten haben.

25. Dezember 2018: Merry Christmas! Genau, wie uns diese Demo aus Los Angeles von einer stresslos mobilen Zukunft für die Weihnachtstage versprochen hat.

24. Dezember 2018: Das schönste Weihnachtsgeschenk für die 7000 Angestellten der Firma SpaceX und deren Millionen von Bewunderer in aller Welt war zweifellos der gestern noch gelungene privatwirtschaftliche Start des neuesten GPS-Navigationssatelliten für die US-Luftwaffe, von dem die ganze Welt profitieren kann. Damit ist man trotz Wetter-Verschiebungen und bremsender Bürokratie auch 2018 auf 21 Falcon-Starts (darunter eine 1400 t schwere Heavy) gekommen und hat die Satellitenbetreiber Milliarden gespart. Die Technologie der bereits bis zu dreimal wiederholten Flüge mit der gleichen Erststufe wurde dabei konkurrenzlos vorangetrieben. Merry Christmas!

23. Dezember 2018: «Rätsel erzeugen Neugier und diese wiederum ist Grundlage für das menschliche Bedürfnis, zu verstehen» — Neil Armstrong
Erinnert mich an meinen langjährigen Signiertext, eingefallen auch etwa 1969:
«Unterhaltung ist Lustgewinn durch Verstehen».

22. Dezember 2018: Heute noch ein wichtiger Raketenstart dieses Jahr, der sich für Interessierte zu verfolgen lohnt. Entscheidend für einiges, was die Raumfahrt der Zukunft noch bringen wird. Wurde wegen zu starken Winden in der höheren Atmosphäre auf Sonntag 23. verschoben.

21. Dezember 2018: Der Globalisierung als zentrales Werkzeug globaler Milliarden-Betrüger wie China widerstehen: nur die USA hatten dazu den Mut und die Kraft.
Heute steht fest: Präsident Trump hat den Instinkt vieler ebenfalls betrogener Völker rechtzeitig erkannt und trotz aller Medienpropaganda gegen ihn recht bekommen.

19. Dezember 2018: Wir wissen jetzt auch, zwei Jahre später, warum die Auszählung der Präsidentenwahl-Stimmen in Kalifornien so lange gedauert hat. Man begnügte sich bisher weltweit damit, das «US-Wahlsystem» als das eines Drittweltlandes zu bezeichnen, sagte aber nicht, warum. Kurz zuvor war nämlich ein Gesetz geändert worden, wonach auch eine Drittpartei die Stimmen den Democrats weiterreichen durfte – scheinbar ganz harmlos. Die Republicans hatten sich aber schon die ganze Zeit gewundert, weshalb sich für sie aufgrund der «exit polls» (Befragung von Wählern beim Verlassen des Lokals) ein Sieg von Präsident Trump abgezeichnet hatte, der sich dann aber zwei Wochen später, zumindest in Kalifornien, umgekehrt hatte. Schon Stalin hatte gesagt, dass nicht das Volk entscheide, sondern jene, die die Stimmen auszählen! In diesem Fall Democrats bzw. Trump-Gegner. In den USA wird man das nicht so schnell vergessen wie in Europa.

18. Dezember 2018: Jetzt kommt die Zeit, wo ich traditionell allen Freunden und Freundinnen inspirierende Festtage wünsche! Dies nicht zuletzt aus der Erfahrung heraus, dass das jeweils die festliche Zeit zuhause war, um «unmöglich schwierige» Arbeiten zu erledigen, für die das ganze Jahr keine Zeit geblieben war oder geistige Durchbrüche auch unerwartet möglich wurden, über die man sich dann ein ganzes Jahr freuen konnte. Dies wünschte ich immer allen Freunden per Kurzformel «inspirierend», vor allem jenen, für die Weihnachtszeit Frust und Schlimmeres bedeutete.

17. Dezember 2018: Aufschlussreiche Tabelle aller gebauten Falcon-9-Erststufen und ihren Wiederverwendungen. All das erst seit wenigen Jahren und alles ist erst der Anfang.

16. Dezember 2018: Alle Politiker bei den USA-Democrats haben sich irgendwann einmal aktenkundig zum Schutz der Landesgrenzen ausgesprochen. Kaum unternimmt aber Präsident Trump etwas gegen eine akut gefährliche Entwicklung, die wir Europäer eigentlich selber kennen müssten, legen sich seine Gegner quer. Donald Trump präsentiert die Fakten in einer Minute und in klaren Worten, die in den USA inzwischen zur Kenntnis genommen werden. Ob auch Europa zuhört?

15. Dezember 2018: Eine Kleinstrakete wie die Electron spürt den Wind viel stärker als eine Riesenrakete vom Kaliber Saturn 5 oder Super Falcon mit 3000 bis 6000 Tonnen Masse. Der entscheidende Parameter für die seitliche Ablenkung ist das Verhältnis von Raketenquerschnitt (wächst quadratisch mit der Grösse) zur Raketenmasse (wächst kubisch!). Wetterbedingte Startabbrüche bei Kleinraketen sind daher viel häufiger.

14. Dezember 2018: Niemand, der nicht den Mut hatte, gelegentlich anzuecken, hat jemals die Welt zum Besseren verändert.

13. Dezember 2018: Es gibt zweifellos weniger anspruchsvolle Arbeitsplätze, aber niemand hat die Welt bisher mit einer 40-Stundenwoche verändert.
Originaltext: There are way easier places to work, but nobody ever changed the world on 40 hours a week. ——- Elon Musk

11. Dezember 2018: Die Sicherheits-Wasserlandung nach 31 gelungenen Bergungen einer Falcon-9-Erststufe am 5. Dezember ist inzwischen von mehreren Kameras dokumentiert und in einem synchronisierten Video mit bis zu 4 Fenstern dargestellt. Man zielt zunächst aus Sicherheitsgründen immer einen Punkt im Meer an und lenkt die Stufe erst in den letzten Sekunden näher ans Land. Weil aber alle Plattformlandungen am Ufer funktioniert haben, wussten Beobachter bisher gar nicht, wie das aussieht, wenn einmal im letzten Moment etwas passiert. «Planmässig harmlos» – aber sehenswert.

5. Dezember 2018: Präsident Trump hat bis jetzt alle Versprechen eingehalten, sein Vorgänger kein einziges. Schon vor Jahrzehnten habe ich einmal festgestellt, dass in der Schweiz alle guten US-Präsidenten der jüngeren Geschichte als schlecht und alle schlechten als gut bezeichnet wurden. Sie können dreimal raten, warum, und weshalb sich daran nichts ändert.

4. Dezember 2018: Man hat Elon Musk schon vorgeworfen, er würde seine Marsflugindustrie nur entwickeln, damit die Milliardäre an einen sicheren Ort flüchten können. Dümmer geht’s nicht, und Musk hat das denn auch kurz und bündig entkräftet und die Kritiker lächerlich gemacht: «Der Flug ist selbst für die härtesten Pioniere und Abenteurer eine Strapaze. Am Ziel würde nur harte Arbeit zum Bau einer Marsbasis und das Risiko des Todes auf sie warten. Da könnten es Milliardäre bequemer haben!». Offenbar hat der tägliche Klassenkampf in den Medien dafür gesorgt, dass die Leute nicht mehr von sich selber aus auf das eigentlich trivialste Gegenargument kommen.
Der geplante Dragon-Nachschubflug in die ISS musste wegen dem Express-Ersatz von schimmligen Essenriegeln für die 40 Labormäuse in einem der 64 Cubesats an Bord auf den 5.12. verschoben werden.

3. Dezember 2018: Auf Mars gibt es zwar keine Waldbrände, aber die «Luft» ist auch dort nicht immer rein…
Der 70. Start einer Falcon 9 von SpaceX ging heute Abend um 19:34 MEZ wunderbar von der Rampe in Vandenberg und die Erststufe kam nach dreimaligem Einsatz (nach vielen erfolgreichen Zweifach-Einsätzen eine Erstleistung!) erneut auf einer diesmal weniger als 49 km draussen im Pazifik platzierten Landeplattform herunter! Addendum: Elon Musk berichtete, dass die Nutzlastverkleidungen nochmals im Wasser herunterkamen, aber so nahe beim Bergungsschiff, dass man sie rasch herausfischen konnte und wenn möglich zum ersten Mal wiederverwenden will.
Nach weniger als 24 Stunden soll SpaceX bereits wieder starten, aber diesmal auf SLC-40 in Florida.

2. Dezember 2018: «Houston, we have a problem» bekam Jahrzehnte später eine neue Bedeutung, als 2010 entschieden wurde, dass NASA nicht mehr für den Transport von Astronauten in die Erdumlaufbahn zuständig sein solle, sondern kommerziell organisierte Firmen. Dabei war aber vorgesehen, dass das Johnson Space Center weiterhin das Zentrum für weiterführende bemannte Flüge zu Mond und Mars bleiben würde. Seit diese endlos verzögerten Programme nun technologisch überholt worden sind, wurde der Staat Texas mit einem neuen «Raumfahrtzentrum» von SpaceX in Südtexas und dem Startplatz für Weltraumtourismus-Flüge von BlueOrigin in Van Horn (Westtexas) «entschädigt», was die Bedeutung der 7-Millionen-Metropole Houston weiter reduzierte und nun wirklich ein Problem wurde. Vielleicht war es gar keine so gute Idee von Präsident Johnson vor 50 Jahren, die NASA dort anzusiedeln.

1. Dezember 2018: Die grösste Sammlung von echten Videos von Meteoritenabstürzen der letzten Jahre, viele vom 15. Februar 2013 in Tscheljabinsk (Sibirien).
Eine Liste aller grösseren Meteoritenabstürze 2000-2018.
Wann verordnet der Bund wohl Helmpflicht oder eine Zwangsversicherung für himmlische Malheurs? In einem Neujahrsinterview wurde ich einmal gefragt, wovor ich mich am meisten fürchte? «Staatsbürokratie und Grossmeteoriten». Da hätten wir wieder einmal gleich beides…

30. November 2018: Die NASA ist z.T. selber schuld an der Moon-Hoax-Hypothese, also dem Leugnen der sechs Mondlandungen von 1969-1972, weil sie alle industriellen Spuren des Apollo-Programms mutwillig und aus z.T. politischen Gründen vernichtet hat. So sah es für beschränkte Geister aus, als ob sie etwas zu vertuschen gehabt hätten! Dabei war es nichts anderes als bürokratische Vernachlässigung des einstigen Programmes und politisch vorgetäuschter Sparfimmel, bis vieles vernichtet war, ähnlich, wie einst auch bei vielen historischen Videobändern des Schweizer Fernsehens.

29. November 2018: Der Clou des gestrigen Tages in Vandenberg (Kalifornien) mit einer wetterbedingten, aber dann und von der «Range» (USAF) auch noch angeordneten, Startverschiebung von inzwischen 64 noch funktionierenden Cubesats: Die USAF verbietet beim nächsten GPS-III-Start die Wiederverwendung einer nagelneuen Falcon-9-Erststufe vom Typ Block 5, obwohl sie das nach einem erfolgreichen Start gar nichts mehr angeht! Alle hoffen, dass ihnen das in Rechnung gestellt wird, auch wenn das schliesslich alle via Steuergelder bezahlen müssen.

Die «Space Corner» in der Aviatikerzeitschrift COCKPIT

Seit 2004 schreibe ich mindestens zweimal im Jahr für das Magazin der Piloten und Aviatiker im weitesten Sinn in der Schweiz. Darunter natürlich auch langjährigen Interessenten der Raumfahrt, die nicht jährlich an einem Vortrag teilnehmen können und doch den Überblick behalten wollen. Auch 2018 sind schon Artikel in der Nummer vom April sowie Oktober erschienen und im Dezember folgt nochmals ein solcher «Space Corner», weil so viel los war in diesem Jahr. Im September 2015, März und Oktober 2016, April und November 2017 erschienen die ersten Space Corner, die erahnen liessen, wie es nach der «definitiven Privatisierung» der Raumfahrt weitergehen würde. Dies nicht per Zufall, nachdem SpaceX im Dezember 2015 die erste Bergung einer Falcon-9-Erststufe gelungen war. Zunächst auf dem Land, und einige Monate später auch auf einer Meeresplattform. 2019 geht es weiter mit rückblickenden historischen Fakten – und hoffentlich faszinierend Künftigem…

Sobald ich einmal Zeit finde, erscheint an dieser Stelle eine Liste aller Space Corner seit 2004, aus denen man ein ganzes Raumfahrt-Geschichtsbuch kompilieren könnte, falls die alten Nummern noch aufzutreiben wären.