Vorträge

Kommentar aus Altersgründen: Vorträge werden langsam schwieriger – ich werde dieses Jahr 81. Es gilt immer mehr, dass die Anlässe nur noch unter idealen terminlichen und anderen Gründen stattfinden können. Anders gesagt, wenn sie beiden Seiten wünschbar und machbar zugleich erscheinen. Die Bereitschaft ist aber immer vorhanden, weil auch der Goldauer Herbstvortrag fast täglich ergänzt wird.

Bevorstehende öffentliche Vorträge

Vergangene öffentliche Vorträge ab 2011

Vergangene öffentliche Vorträge 2000 – 2010

Plakatsammlung aller Goldauer Vorträge seit 2005:
Vortrags-Plakate für Sammler

Ganz neu: 20 Jahre Erfahrung mit dem Ferienpass für Arth und Umgebung sowie 50 Jahren Schulvorträgen in der ganzen Schweiz sowie einer genialen Neu-Planung dieser Pep-Talks ab 2022 lassen mich auch diese Option nun unter dem Begriff “Vorträge” empfehlen! Dauer etwa eine Stunde, optional mit Pause.

Die folgenden Empfehlungen aus einiger Vergangenheit sind heute mit Vorsicht zu geniessen:

Hier erst ein paar Worte voraus, bevor ein Vortrag mit mir geplant wird. Es lohnt es sich zu beachten, was sich über ein halbes Jahrhundert bis in die jüngste Gegenwart bewährt hat. Organisator und Referent wollen beim Publikum nämlich beide den maximalen Erfolg erzielen!

Zu meiner Erfahrung gehört, dass die Wünsche von Initianten durchaus rational erklärbar auseinandergehen können. Wer sich seiner Lebtag mit der Materie auseinandergesetzt hat, will vor allem wissen, was die Zukunft bringt, weil er die Vergangenheit schon kennt. Wer dagegen per Zufall auf das für ihn neue Thema gestossen ist, kann gar keine anderen Wünsche vorbringen als die Erinnerung an Einstiges, was dank extremer Medienpräsenz hängengeblieben ist. Vielleicht wird auch angenommen, dass die Raumfahrt immer noch so sei wie einst, als sie die Medien einmalig in der Geschichte damit überschwemmt haben wie z.B. 1968-1972.

Meine Lösung des Dilemmas besteht meist darin, dass ich nur bei Senioren mit der Vergangenheit beginne, aber bereits mit Schwerpunkt der Beantwortung von alledem, was man damals schon gerne gewusst hätte. Dazu kommt noch die Wieder-Klarstellung dessen, was die Medien in den 40 Jahren unklar werden liessen. Insbesondere, ob die Zweifel an der Realität des damals wie heute unvorstellbar avantgardistischen Geschehens überhaupt gerechtfertigt sind. Im Idealfall kehrt dann die Freude und der Stolz der damaligen Generation an den sechsmal gelungenen Mondlandungen zurück. Damit ist schon viel erreicht, und die Neugier an der ebenso faszinierenden Gegenwart und Zukunft im Hauptteil kehrt zurück.

Ein vor allem bei älteren Zuhörern besonderer Aspekt ist die Sprechdauer, weil die Aufmerksamkeitsspanne Fitness-bedingt abnimmt. Bei der Berücksichtigung dieses Umstandes ist allerdings zu beachten, dass z.B. ein stündiges Referat bei mir subjektiv meist als 45 oder sogar nur 30 Minuten empfunden wird. Auch gilt Goethe’s Erfahrung «Mein lieber Freund, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, dann hätte ich dir einen kürzeren Brief geschrieben» in dem Sinne, dass ein extrem kurzer Vortrag zwar ungleich mehr Vorbereitung erfordert, praktisch nicht illustriert werden kann und deshalb bald einmal armselig wirkt. Einstein: man soll alles so kurz sagen wie möglich, aber nicht kürzer… Ich habe bei Vorträgen hinterher noch nie gehört, die «Begegnung» hätte zu lang gedauert, aber schon oft, man hätte noch länger zuhören können!

Bitte halten Sie auch ein Auge auf diese Rubrik, falls Sie an TV-Hinweisen (auch auf Privatstationen) interessiert sind. Immer wieder gab es bis in die jüngste Zeit, meist aus aktuellem Anlass, Interviews mit mir bei unzähligen Radiostationen: Radio Aktuell, Radio Extra Bern, Radio BE1, Radio RaBe, Radio BEO, Radio Pilatus, Radio Central, Radio Z, Radio Sunshine, Radio Argovia, Radio 24, Radio Zürisee u.v.m., ausserdem gelegentlich beim SF, Star TV, Tele Top, NZZ Format…

Referate (wo nicht anders vermerkt oder verabredet) zum Thema «Aktuelles zur Raumfahrt» gab es über über Jahre unter Verwendung der neuesten Versionen von den MultiMedia-DVD’s  PlanetenLexikon und RaumfahrtLexikon – allerdings immer mit meinen Hardisk-Versionen. Dazu seit 2009 die abendfüllenden Kinofilme «Geheimnisse des Universums» und «Flugjahre zum Mond». Seit 2012 verwenden alle meine Vorträge die von Grund auf neu programmierte Ablaufsteuerung im Full-HD-Format 1920×1080 mit Animationen, die ebenfalls auf das neue Format umprogrammiert worden sind. Anschliessende Diskussionen sowie auf Wunsch Signierungen sind seit jeher selbstverständlich. Nur öffentliche und allg. zugängliche Referate sind hier jeweils aufgeführt; solche bei exklusiven Veranstaltern lassen sich hier i.a. nicht detailliert nennen. Ausser den hier aufgeführten gab es z.B. schon Vorträge bei unzähligen kleinen, aber auch einigen sehr grossen Organisationen mit bis zu über 1000 Zuhörern. Das Thema erfreut sich dank neuen Entwicklungen grosser Aktualität, fast wie zur Zeit der Apollo-Flüge. Dies vor allem seit den faszinierenden Resultaten der Marssonden, privaten Raketen- und Raumschiffentwicklungen bis «hinunter» zum Weltraumtourismus zu tun.

Für Veranstalter

Seit der Zeit der ersten Apollo-Mondflüge Ende 1968 sind Vorträge über die Gebiete Raumfahrt und Astronomie mit Bruno Stanek ein Geheimtip für gut besuchte und begeisternde Veranstaltungen. Machen Sie sich in Ihrer Region beliebt durch die Organisation eines solchen Anlasses! Die Verhandlungen sind mit kaum einem Referenten einfacher als mit mir: Saal, Beamer und Leinwand, und zusätzlich zu meiner etwas lokale Werbung aus der Erfahrung des Partners – der Rest ist Stanek.
Veranstalter finden hier eine Liste aktueller Themen.
Vorsicht: Diese Seite ist zwar sehr beliebt, aber sie hilft auch nicht weiter, wenn ein Veranstalter keine klare Vorstellung hat, worüber er etwas hören möchte…

Neue Film-Vorträge

In «Geheimnisse des Universums» geht es erstmals weit über die in Staneks Vorträgen meist im Zentrum stehende Planetologie hinaus. Der Film umfasst auch weitere Fragen, die vom Publikum seit Jahrzehnten immer wieder gestellt werden, also auch Kosmologisches, Fragen nach der Unendlichkeit des Alls, allerneueste Erkenntnisse – nicht nur die Bilder – von Hubble u.v.m. Entstanden ist die Idee zu diesem zunächst viel weniger umfangreich geplanten Film anlässlich von «Schlechtwetterprogrammen an Sternguckerabenden». Daher werden am Schluss auch noch Tipps zu eigenen Beobachtungen mit oder ohne Teleskopen gegeben, welche die Lust erst recht heben, sich mit diesem Thema eine Freude zu machen!

Ein ganz grosser Hit für alle, die Raumfahrt und Raumforschung nicht ganz kalt lässt, weil sie von der Schule bis ins Leben nicht aufgepasst haben, ist natürlich der Film «Flugjahre zum Mond». Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kommen da zeitlos zusammen. Vermutlich sind es die 106 Minuten «Unterhaltung ist Lustgewinn durch Verstehen», die jeweils den grossen Applaus am Schluss bewirken.

Auch dazu eine aktuelle Bemerkung: Vom Film zeige ich inzwischen nur noch die historischen Bezüge zu Apollo und nicht mehr das einstige Constellation-Gateway-NASA-Projekt, weil dieses total obsolet geworden ist. In einem zweiten Teil geht es dann jeweils um die Mond- und Marsprogramme von SpaceX, die praktisch täglich aktualisiert werden.

Eine Antwort auf Vorträge

  1. Pingback: Blog vom 1. März 2017 an | stanek.ch