Goldauer Herbstvortrag 2020 am 6. November

Der bewährte Ort und die Zeit bleiben wie bei den Referaten der letzten Jahre gleich.
Zeit: Freitag, den 6. November 2020 um 20 Uhr, wie immer mit Saalöffnung ab 19 Uhr.
Ort: Pfarreizentrum Eichmatt in 6410 Goldau SZ, Rigistrasse ob dem Rigibahnhof. Parkplatz gleich davor oder gegenüber der Gotthardstrasse auf dem Parkplatz der Kirche. Wenige Minuten zu Fuss ob dem Bahnhof Arth-Goldau.

Mit 20 Minuten Pause ca. 21 Uhr für (Kräfte schonende :) ) Kontakte und Getränkeservice.
Keine Anmeldung nötig, Saal gross genug, Abendkasse.

Im ersten Vortragsteil wird es kurz um das Neueste zu den laufenden Planetenmissionen gehen, dann wird ausführlich über den Stand der Entwicklung von z.Z. «Starship SN5» und ev. bereits des Super Heavy Boosters berichtet. Man erwartet bis im November den 20-km-Flug des verbesserten Prototyps SN6 oder SN8 in Boca Chica / Südtexas – mit Landung gleich neben dem Startplatz. Elon Musk hält seine Millionen von Fans in aller Welt mehrmals im Jahr auf dem laufenden. Sein Ideenreichtum ist nicht immer leicht zu verfolgen. Meine Vorträge deutschen seine ständig im Fluss befindlichen Projekte verständlich aus. Der Update des für den Vortrag massgeschneiderten Bildmaterials erfolgt täglich und der Vortrag wird bis im November aus weitgehend neuen Illustrationen bestehen im Vergleich zu 2019. Auch diese Generation bekommt also nochmals die Chance, eine faszinierende Erweiterung unseres Lebensraumes live zu erleben.

2019 stand medial noch ganz im Zeichen der ersten Mondlandung, aber fast alle blickten 50 Jahre in die Vergangenheit, erst wenige 5 Jahre in die Zukunft. Dabei blieb natürlich verborgen, dass die NASA nach der Verfolgung veralteter Technologien gar nicht mehr in der Lage wäre, ihr Programm aus der Sackgasse zu führen. Mangel an Konkurrenz von anderen Raumfahrtnationen hatte sie in diese Situation gebracht – hoffnungsloser noch, als z.Z. des letztjährigen Vortrages absehbar war. Konkurrenz droht ihnen nun von der US-Privatindustrie selber. Die Firma SpaceX hat inzwischen nicht nur die grössten und preiswertesten Raketen auf dem Weltmarkt, hilft der NASA Transportkosten sparen, und hat sie beim Astronautentransport inzwischen von der eigenen Dragon-2-Raumkapsel abhängig gemacht bzw. noch so gerne auf diese umsteigen lassen.

SpaceX ist wohl die einzige Organisation, die im All noch Geld verdient, und dies bald erst recht auch beim Satelliten-basierten Internet, wo sie den grössten Konkurrenten OneWeb bereits aus dem Markt gedrängt hat. Überall sind die Firmen von Elon Musk auf der Überholspur und haben andere Raketenbauer auf Nischenmärkte verwiesen oder von Staatsaufträgen abhängig gemacht. Weil dieses Beispiel eines tüchtigen Pioniers dem Zeitgeist total entgegenläuft, erfährt meist nur eine kleine Minderheit davon. SpaceX ist eine der wenigen Firmen, welche angesichts der Corona-Quarantänen unter Beachtung vernünftiger Vorsichtmassnahmen mit “full power” weiterarbeitet.

Im Vortrag von Bruno Stanek, der schon in seinen Livesendungen vor 50 Jahren den damals haushohen Sieg der USA beim Rennen zum Mond vorausgesehen hat, geht es vor allem um das Mond- und Marsprogramm von Elon Musk, das sich dieser aus der eigenen Tasche und unabhängig vom Steuerzahler leisten kann. Daher kommt er auch so rasch voran, dass der Referent zu den Wenigen gehört, die den Überblick über die faszinierenden Projekte noch täglich behalten können. Ein überwältigendes Bildmaterial in hoher Auflösung zeigt gleich zu Beginn, warum der Mars als zweite Welt eine Reise wert ist. Dann geht es darum, zu zeigen, wie dieses Ziel mit dem vollständig wiederverwendbaren «Starship» binnen 5 Jahren erreicht werden kann. Bald weitherum beachtete Testflüge warten bereits dieses Jahr auf uns.

Im Print-Sektor hält Stanek seine “Follower” über das Jahr mit seinen “Space Cornern” in der Schweizer Aviatikerzeitschrift Cockpit auf dem laufenden.

Der bekannte Modellbauer Rudolf Mohr aus Kollbrunn zeigt in Goldau auch 2020 seine aktuellsten aktuelle Modelle und trägt wie immer zur Ambiance im Saal bei!

Es gibt gelegentlich Freunde von weiter weg im Lande, die nach dem Vortragsabend nicht mehr heimfahren möchten. Da gibt es eine romantische Jugendstilvilla gleich neben dem Vortragssaal, deren Besitzerin “Bed and Breakfast” anbietet! Beim Vortrag 2019 war sie wieder einmal “über die Gasse” erschienen und informierte mich über die ideale Übernachtungsmöglichkeit, die ich natürlich gerne weiterempfehle. Auch wenn Sie sonst einmal etwas nur 5 Minuten zu Fuss vom Bahnknotenpunkt Arth-Goldau suchen!

Noch etwas Ambiance…

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