Blog seit dem 15. Juli 2013

18. November 2013: «Nur Schwache schimpfen auf Amerika». Wer das gerne auch noch merken möchte, lese hier im Handelsblatt. Ein Wunder, dass dieser Autor in der Gestrigen Welt überhaupt zu Word gekommen ist! Europas böses Erwachen hat zwar ganz langsam begonnen. Von oben her.
Heute um 19:28 ist der neue Mars-Orbiter MAVEN in Cape Canaveral auf einer Atlas-5-Rakete erfolgreich gestartet. MAVEN befand sich schon 53 Minuten später nach kurzer Wartezeit auf einer Parkbahn um die Erde bereits auf seinem hyperbolischen Transfer (also mit mehr als Fluchtgeschwindigkeit) Richtung Mars. Die kürzlich gestartete indische Marssonde befindet sich immer noch in einer Erdparkbahn, weil man sich dort zur Erreichung der nötigen Präzision der interplaneteren Flugbahn noch 20 bis 25 Tage Zeit lassen muss. Die NASA hat seit 1964 Erfahrung mit dem Start von Marssonden, was sich in solchen «Kleinigkeiten» beim Flugablauf äussert, welche in der Presse aber kaum je thematisiert werden.

17. November 2013: «Wer annimmt, seine im Diesseits leider vernachlässigten Mitmenschen im Jenseits wieder für alle Ewigkeit zu treffen, überschätzt vielleicht die Gegebenheiten von Hardware und Software im Universum». Aus meinem Buch «Wie viel Irrtum braucht der Mensch».

16. November 2013: Die Muslimbrüder gelten als die zentrale Schule des Hasses gegen den Westen. Viele von ihnen hätten in den USA studiert, heisst es – und haben sich dort mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch blamiert, ohne es freilich selber so zu sehen. Eine neue Welt, die sich seit etwa dem Jahr 1600 allen Völkern für friedliches Zusammenleben geöffnet hat, wartete eben nicht auf die Araber, die seit Generationen immer darauf gewartet haben, dass sich alle Anderen ihnen anpassen. Auf ähnliche Weise sind auch z.B. nicht anpassungsfähige Schweizer traditionell zu den grössten Amerikahassern geworden. Ebenfalls nach einigen Blamagen als nicht anpassungsfähige Fossile aus der Gestrigen Welt, wenn auch zum Glück meist etwas lernfähiger als Muslimbrüder. Nur manchmal auch zu spät – statt gleich in jungen Jahren – und mit persönlichem Erfolg.

15. November 2013: Hier ein Musterbeispiel treffender Ironie.
Thema Leerlauf per «Social media». Social? Nomen est omen…

14. November 2013: Ausländische Touristen setzen die Schweiz bezüglich Gastfreundschaft auf den letzten Platz in Europa, Österreich auf den ersten. Schweizer selber sehen es gemäss Umfragen genau umgekehrt! Wie soll das gehen? Ein Volk, das selber aus verwöhnten Touristen besteht, kommt sich vielleicht zu nobel vor, Andere zu bewirten? Pikant nur, dass ausgerechnet die Schweizer die eigene Hochpreisinsel meiden, weil diese auch ihnen zu wenig bietet und man in den fernen Ferien für das gleiche Geld um die halbe Welt reisen kann. Vermutlich will das aber hierzulande niemand hören…

13. November 2013: Während Jahrzehnten wurde der Westen im Allgemeinen und die Schweiz im Besonderen von der Sowjetunion ausspioniert und unterwandert, ohne dass dies einen Aufschrei der Empörung ausgelöst hätte wie beim «NSA-Skandal» im Herbst 2013. Im Gegenteil: Medien und Linkspolitik brachten einem politischen System, das schliesslich von selber zusammenbrach, grosse Sympathien entgegen. Dies ging so weit, dass z.B. die schon damals reichlich sprudelnden Kirchensteuern kommunistische Tarnorganisationen in aller Welt ernährten. Religion und Atheismus koexistierten. Scheinbar gab es gar keine Unterschiede! Wenn nun aber die technischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts plötzlich erlaubten, wie bei Google, einen Grossteil der auf dem Planeten verfügbaren Informationen nicht nur jedem Computerbenützer, sondern auch dem Geheimdienst der führenden Technologienation zur Verfügung zu stellen, dann war das plötzlich Spionage, nicht etwa Aufspürung von Bombenattentätern. Vergessen, dass in Raum und Zeit schon immer und überall jede Nation das einsetzte, was ihr zur Verfügung stand, aber auch, dass lokale Telefondaten am leichtesten in den betreffenden Ländern selber abgezapft werden können. So brauchte es nicht zu verwundern, dass der antiamerikanische Hype in dem Moment abebbte, als andere Länder zugeben mussten, den NSA sogar von sich aus beliefert zu haben! Die Unehrlichkeit könnte nur noch überboten werden, wenn wir bei uns plötzlich stolz würden über die doch viel grössere Qualität unserer Low-Tech-Bespitzelung à la DDR in den Gestrigen Welten!

12. November 2013: Die Schweizer überbieten aus angeborener Angst alle Rekorde beim sparen! Trotz Inflationsverlusten und Staats-Abschöpfung. Dieser naiv anhaltende Glaube an das Geld hat aber Gutes zumindest für die Banken. Diese würden sonst noch mehr «leiden»!
Heute noch eine ganz andere Erinnerung im Zusammenhang mit dem Taifun auf den Philippinen. 1970 und 1991 passierten leider vergessene Taifun-Katastrophen in Bangladesh mit 500’000 bzw. 170’000 Toten. Auch wenn die Vorwarnungen heute sicher besser funktionieren als damals, es wäre trotzdem vermessen zu behaupten, die Stürme seien heutzutage «wegen der Klimaänderung» viel heftiger als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Dies ist aber genau das, was wir in den TV-Nachrichten bereits hören, und Schuldige werden genannt. Dabei streikt die bereits «verpflichtete» Temperaturkurve seit 15 Jahren und der CO2-Gehalt der Atmosphäre war Jahrmillionen vor der Industrialisierung auch schon höher – bei trotzdem erstaunlich konstanter Durchschnittstemperatur! Bitte haben Sie immer ein Auge auf Ihre Brieftasche.

11. November 2013: Indien wendet jährlich etwa eine Milliarde Dollar für sein Weltraumprogramm auf und liess sich in November 2013 eine spartanische Marssonde 60 Millionen kosten. Für Philosophen und Journalisten, die mit Physik und Zahlen überhaupt lebenslang Probleme hatten, boten sich dabei viele offenbar willkommene Möglichkeiten, Unkenntnis vor aller Welt zu dokumentieren. Am billigsten war natürlich die Forderung, das Geld doch «viel besser» in indische Sozialprogramme zu investieren! Wie bitte? Ein Dollar pro Jahr und Einwohner für ein Programm, mit dem Indien seine Kommunikations- und Erdbeobachtungsbedürfnisse sowie vieles mehr aus eigener Kraft decken kann?! Nur 6 Cent im Jahr 2013 zur Hebung des Nationalstolzes dank der Marssonde seien also auch zuviel und würden besser für Sozialkorruption ausgegeben? Die Glaubwürdigkeit der Unkundigen wurde durch eine praktisch durchgehend fehlerhafte technische Berichterstattung über die Leistung der Inder erst recht nicht erhöht. Der Buchtitel So viel Irrtum braucht der Mensch ist offenbar nicht übertrieben!

10. November 2013: Offenbar hat mein gestriger Hinweis auf der Homepage Wunder bewirkt. Oder war es Radio SRF1, wo man mich als Quizfrage «verwendet» hat in «Zyt isch Gäld». Ich war der älteste der drei, die am 9. November Geburtstag haben…

9. November 2013: 70. Geburtstag, wer ist da nicht sprachlos? Schauen wir doch zurück auf den 60. vor 10 Jahren. In einem damals gewährten Interview war man noch unbescheidener. Ausser mir hat sich aber auch die Schweiz verändert… Sprachlos? Nicht ganz: Radio Central hat ein Interview mit mir zum 70. als Podcast bereits aufgeschaltet. Von der Hauptseite aus unter «Podcasts» anklickbar.

8. November 2013: Genüsslich wird auf der «Ungerechtigkeit» herumgeritten, dass einige Lohnunterschiede in der Schweiz tatsächlich mehr als 1:12 betragen. Warum aber werden die in die Unendlichkeit reichenden Verhältnisse der Beträge von den grössten Steuerzahlern und de-facto-Nicht-Steuerzahlern nie genannt? Warum auch nie der Vergleich zwischen den 10%, welche mittelalterliche Bauern der Obrigkeit abliefern mussten, und den 10%, welche die Obrigkeit des Jahres 2013 dem europäischen oder schweizerischen Steuerzahler von seinem Verdienst durchschnittlich noch lassen? Vgl. die Blogs vom 10. und 12. Oktober weiter unten.

7. November 2013: Von relativ kleinen bis zu ganz grossen Abzockern in der Schweiz wechseln nicht wenige ins linksgrüne Lager, um sich auf billige bis rentable Art aus der Schusslinie zu schleichen. Was ist nun eigentlich schlimmer: das Abzocken an sich oder hinterher als Linkswähler zu den Totengräbern der Schweiz zu gehören?

6. November 2013: Amnesty International hat kürzlich wieder einmal die Gelegenheit benützt, die USA dafür zu geisseln, dass sie uns vor der Geissel der übelsten Terroristen befreien, indem sie diese mittel Drohnen-Flugzeugen aus dem Verkehr ziehen. Von Terroristen spricht Amnesty International natürlich nicht, auch nicht von ihren Hunderten und Tausenden von unschuldigen Bombenopfern der letzten Jahre. Die Rede ist immer nur von «Staatsbürgern» oder «Frauen und Kindern» in Pakistan oder Afghanistan. Verschwiegen wird sogar, dass sich zusätzlich mit den Terroristen zu Schaden genommene Personen wohl kaum zufällig im gleichen Haus oder einer konspirativen Wohnung befunden hatten! Die Tausende bis Zehntausende von verstümmelten Bombenopfer sind AI dagegen keine Erwähnung wert, so wenig wie eine deutliche Verurteilung der oberste «Elite» der Verursacher, die man mit den Drohnenangriffen für bereits begangene Untaten bestrafen will.

5. November 2013: Während Jahrzehnten wurden wir vom Sowjetischen Geheimdienst mit altmodischen Methoden von z.T. unseren eigenen Landsleuten ausspioniert. Wer nicht gerne auf einer Schwarzen Liste stand und bei einer Machtübernahme umgelegt worden wäre, galt als hoffnungsloser Kalter Krieger. Heute spionieren immer noch ziemlich alle Länder gegeneinander, aber das mit den Schwarzen Liste gilt im Ernst nur noch für die übelsten Massenmörder und einschlägig bekannten Terroristen und Bombenattentäter, nicht mehr für Skeptiker auf dem Weg zum Sozialparadies. Kritisiert wird nur noch ein Land: die USA. Die modernen Kommunikationsmittel exponieren inzwischen jedoch in jedem Land alle nicht gründlich versteckten Bürger. Die Frage ist nur, wie die Regierungen von diesen Daten Gebrauch machen. Einzelne Verräter dürfen paradoxerweise alles, aber nur, wenn es gegen die USA gerichtet ist. Andere werden weltweit gründlich aus dem Verkehr gezogen. so weiterhin in China, dem Iran oder Kuba und aus alter Gewohnheit auch noch in anderen Ländern.

4. November 2013: Sollte einmal ein z.B. 500 m grosser Planetoid auf Kollisionskurs mit der Erde, aber z.B. bei 10 oder 20 Jahre Vorwarnzeit, entdeckt werden, dann hilft gutes Zureden nicht mehr. Was man hingegen sicher weiss: Ablenkung von dessen heliozentrisch gemessener Geschwindigkeit von meistens 10 bis 30 km/s um nur 1 m/s oder gar auch nur 10 cm/s wird ihn sicher an der Erde vorbeifliegen lassen. Dazu genügt eine Wasserstoffbombe berechenbaren Kalibers, die ihn auf der richtigen Seite abdampft und mit dem wirkenden Impuls auf eine harmlose Flugbahn ablenkt. Scheitern würde das Prinzip möglicherweise aus juristischen Gründen, weil die zivile NASA zwar einen nuklearen Sprengkopf vom Militär bzw. dem Nuclear Energy Dept. anfordern könnte, aber nicht in eine ihrer Raketen einladen dürfte. Es bleibt zu hoffen, dass die Menschheit dann von einer der neuen Raketen aus der Privatindustrie gerettet würde.

3. November 2013: Inzwischen werden die Schweizer Banken von zwei Seiten her ausgeschlachtet. Nicht nur der amerikanische Staat ernährt seine Steuerbeamten beim IRS mit happigen Bussen gegen Hehler aller Art. Auch der ebenso notleidende Schweizer Beamtenapparat hat entdeckt, dass er von der gleichen Milchkuh leben kann und als Verbündeter des IRS mit diesem Zusatzgeschäft sogar sein scheinheiliges Image heben kann! Es darf einfach niemand erfahren, wer die Zeche letztlich bezahlt. Es ist der gutgläubige Bankkunde, so lange dieser das Spiel noch mitmacht. Er hat nämlich das Geld in den meisten Fällen ehrlich verdient. Die übrigen Mitspieler wissen aber selten, was Arbeit ist und haben deshalb als Fiskal- und Zinsdiebe auch kein schlechtes Gewissen.

2. November 2013: Ihre evolutionär dem Überleben und zur Tarnung dienende Irrationalität macht die Frauen zu Meistern bei der Umdeutung der Realität, ob in der Ehe oder der Politik. In letzterer wird ihnen vor allem in Zeiten der Instabilität eine wachsende Rolle zugedacht. Nur sie können dermassen charmant und ungerührt eine Politik verfolgen, die täglich unglaubwürdiger wird. Ob bei illusionärer Krankenversicherung im Schlaraffenland, oder wenn die Energieversorgung des Landes auf dem Weg zur Diktatur in die Wand gefahren werden soll oder bei einer lebensgefährdend kontraproduktiven Einwanderungspolitik. Jede Unlogik wird mit einem Lächeln weggesteckt, oder wenn das mangels Charme nicht geht, dann wenigstens bieder. «Le donne sono la rovina dell’umanità» sagen die Italiener und erinnern sich wohl daran, wie es bei ihren Vorfahren im Alten Rom ausgegangen ist. Es soll schon vor 2000 Jahren eine Parallele zur Frauenquote im Bundesrat gegeben haben.

1. November 2013: 1979 erschien das Buch «Schnee für Afrika». Untertitel «Das Milliardengeschäft mit der Entwicklungshilfe». Jeder Leser wurde überzeugt: sofort aufhören mit der Subventionierung, die jede Eigeninitiative lähmt! Sie wirkt international genau so destruktiv wie z.B. in der Schweiz, wo die Blindlings-Bevorzugung von Sonne und Wind sogar die seit 130 Jahren bewährte Wasserkraft zu ruinieren droht. Sogar die paar Hundert Jahre Kolonialisierung hatte die ärmsten Länder im Durchschnitt nicht ärmer gemacht als unsere falsch investierte Billion (geschätzte 1000 Milliarden), welche lediglich die Korruption in Afrika gemästet hat. Nicht einmal positive Beispiele von Ländern, die sich ohne ohne Subventionen besser entwickelt haben, öffneten der Hilfs-Industrie die Augen. Auch bei uns ist die Entwicklungshilfe eben zum gigantischen Korruptionsgeschäft verkommen. Derweil verlangen kirchliche und nette soziale Institutionen weiterhin: helft uns noch mehr! Wie in der Alchemie: wenn es aus 10 Fröschen kein Gold gegeben hat, muss man es eben mit einem Dutzend versuchen!

31. Oktober 2013: Einige Investoren (nicht alle) in den USA werben für die Zwangskrankenkasse Obamacare, «weil das gewissen Firmen massive Gewinne bescheren werde». Es ist zu vermuten, dass sie sich das Beispiel der Schweiz als Muster genommen haben… Auch in den USA wird, wie bei uns, wegen explodierenden Prämien das ganze Land die Zeche bezahlen. Gelegentlich ziehen halt Finanzhaie und Sozis am gleichen Strick, wenn sie sich einen Profit erhoffen. Beide auf Kosten der Allgemeinheit und mit dem Applaus der Medien.

30. Oktober 2013: Sollte jemand Personen in Google-Werbung sehen, in denen Bekannte für irgendetwas werben, was sie nie tun würden, dann ist das beinahe sicher gefälscht. Wenn Sie gar mein Bild dort sehen, dann es es absolut sicher gefälscht. Google nimmt sich solche Freiheiten, aber Herr Zuckerman darf das offenbar.

29. Oktober 2013: Das kleine Einmaleins der Kernkraftwerke. First-aid-kit gegen salonfähige Fehlschlüsse. Wissenswertes, hierzulande zu wenig bekannt. Da mache ich gerne etwas Reklame für die Weltwoche!

28. Oktober 2013: Beim Shutdown der «USA-Staatsdienste» hat sich noch etwas offenbart, das von typischen Staatsgläubigen wohl nicht beabsichtigt war: Nationalparks und echte Dienste am Bürger (der Sicherheit usw. dienend) wurden plötzlich vermisst, während die Abwesenheit der jahraus jahrein gut bezahlten Schläfer in ihren bequemen Büros der Staatsallmacht nicht einmal bemerkt wurde. Der aufmerksame Bürger hat hier schon immer zwischen nützlichen und schädlichen Diestleistungen unterschieden und z.B. eine ganz spezielle Branche (Paradebeispiel Polizeiwesen) von allgemeiner Staatskritik immer ausgenommen.

27. Oktober 2013: Die Anhebung der Schuldenobergrenze bei den Staatsausgeben wurde als «Fortschritt» bei der Lösung der US-Budget-Blockade bezeichnet. Ein echter Fortschritt wäre nur ein totaler Anstellungsstop oder gar eine Reduktion der Zahl von unnötigen Staatsangestellten und ihren «Projekten», mit denen sie ihre Wichtigkeit beweisen wollen, also die Ursache des ganzen Problems. Dies hätte eine doppelt positive Wirkung: Einsparung bei Löhnen ohne Gegenleistung und Befreiung der Bürger von bürokratischen Hemmnissen. Die daraus folgende Erholung der Wirtschaft mit natürlicher Steigerung der Steuereinnahmen ist jeweils das, was auch anderen bankrotten Staaten wieder auf die Beine geholfen hat. Die USA hatten noch nie eine derartige Aufblähung des Staatssektors wie unter Obama erlebt, so dass Erfahrungen bei der Kurierung fehlen, wenn man von Reagans erfolgreicher Sanierung der Wirtschaft nach Jimmy Carter absieht, die heute aus allzu durchsichtigen Gründen sogar geleugnet wird.

26. Oktober 2013: Extrapolationen haben es in sich, ob bei der Zinseszinsrechnung oder bei den Wettersimulationen. Blindlings-Anwendung der Zinseszinsformeln führte die Finanzgläubigen in die Irre, weil man die unmögliche Schaffung von Geld aus nichts nicht Jahrzehnte lang mit Inflation kompensieren kann. Anwendung der Differentialgleichungen für das Wettergeschehen über eine Woche hinaus ist auch etwa so aussichtslos wie eine Digitalsimulation der Lottokugeln bis zur Entnahme der Kugeln mit den Gewinnzahlen. Daran, an der «Unschärfe» der Startbedingungen, scheitern auch die Klimatologen. Als wenigstens etwas bessere Kenner der Mathematik im Vergleich zu Banquiers wären sie gut beraten gewesen, keine dermassen langfristigen Prognosen zu wagen. Schon gar nicht solche noch für die Zeit vor ihrer Pensionierung!

25. Oktober 2013: Vor 50 Jahren konnte man sich noch zehnmal mehr Kampfflugzeuge für die Schweizer Luftwaffe leisten als heute, weil man damals mit dem Steuersubstrat des Landes weniger unnötige Staatsbeamte ernähren musste und Kampfflugzeuge auch noch billiger waren. Vor Jahrzehnten schon wurde von einem Budgetkenner in den USA (Norman Augustine) ein Gesetz entdeckt, wonach Flugzeuge stetig komplexer werden und wegen höherem Stückpreis immer weniger davon finanzierbar sind. Extrapolation auf künftige Stückzahlen hatte schon damals ergeben, dass man sich etwa 2030 nur noch ein einziges und dann überhaupt kein Flugzeug mehr leisten kann. Verteidigen kann sich dann nur noch das Land mit den wenigsten Staatsbeamten – oder dann kann sich überhaupt kein Land mehr ein Kampfflugzeug leisten. Die Schweiz ist schon nahe dran.

24. Oktober 2013: Zuerst der Hinweis auf eine heute neu aufgeschaltete Seite: iPhone-App WEEKENDER.

Indien will am 28. Oktober die erste Raumsonde zu Mars schicken, um Erfahrungen bei interplanetaren Flügen zu sammeln. Bei der Navigation zählt man zunächst noch auf die Erfahrungen des «Deep Space Network» der NASA. Grosse Besorgnis herrschte also vorübergehend, dass der «Government Shutdown» in den USA das verhindern oder erschweren könnte. Beruhigung, weil man zusichern konnte: dieses Personal ist lebenswichtig und arbeitet selbstverständlich mit. Ganz anders bei Staatsbeamten, deren Hauptaufgabe es manchmal zu sein scheint, die private Wirtschaft zu behindern und den Steuerzahler ohne Gegenleistung auszusaugen. Der «Streik wegen selbstverschuldetem Bankrott der Staatskasse» bleibt also in diesem Fall folgenlos oder hat vielleicht sogar positive Auswirkungen auf das Image der echt Werktätigen.

23. Oktober 2013: Wie bei vielen anderen Computerbenützern ist auch auf meinem Bildschirm Datum, Aussentemperatur, aktueller Dollarkurs und vieles mehr eingestellt. Letzterer schwankt stündlich scheinbar erratisch, und dies reizte den Mathematiker, eine Ursache aus dem scheinbaren Chaos herauszulesen. Da gab es einmal die Schwankungen der Weltwirtschaft im Grossen, die sich erkennen liessen, aber auch einen täglichen Trend, in dem sich die Öffnungszeiten der Börsen in Europa und dann in New York spiegelten. Offenbar also doch nicht reines Chaos! Mein Verdacht richtete sich auf eine unsichtbare «Pumpe», mit der Devisen über den Atlantik hin- und her gepumpt werden. Eines Tages wurde eine Schweizer Grossbank erwischt, bei den Wechselkursen gemogelt zu haben, obwohl sie nach dem Libor-Skandal wegen ebenfalls manipulierten Leitzinssätzen hätte gewarnt sein müssen. Es wurde berichtet, bei täglich Tausenden von Milliarden (also einigen Billionen!) Währungseinheiten lassen sich mit den kleinsten Differenzen riesige Beträge «umverteilen». Kaum war der neue Skandal weltweit bekannt, blieb das Verhältnis $/Fr über viele Tage wie eingefroren! Komisch, nicht? Noch komischer, dass das rund um mich herum niemandem aufgefallen zu sein schien. Die Manipulierer können also ungeniert weiterpumpen.

22. Oktober 2013: Heute vor genau 45 Jahren war ich erstmals Live-Berichterstatter über Weltraumflüge beim Schweizer Fernsehen. Es war zum Anlass der Wasserung der Apollo-7-Kapsel, des späteren «Mutterschiffes» für Hin- und Rückflug zum Mond. Zunächst noch mit einem Moderator und einem Ko-Kommentator, die 11 Tage zuvor schon über den Start berichtet hatten. Die Sendung dauerte gleich auf Anhieb 90 Minuten und verlief dermassen erfolgreich, dass der Tages Anzeiger in Zürich am nächsten Tag vom «reportagegewohnten» BS sprach. Danke, Adolf Baumann (damals TA-TV-Redaktor), es war meine erste Sendung!

21. Oktober 2013: Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer über die 1:12-Initiative: «So etwas erfinden nur Leute, die sich nie in einem Arbeitsumfeld bewegt haben».

20. Oktober 2013: Extrablatt Energie-Desinformation vom Bundesamt für Energie auf unsere Kosten! Kundige können den hier verabreichten Unsinn zur doppelten Verteuerung der elektrischen Energie sowieso nicht ohne Brechreiz lesen und alle übrigen Steuerzahler entsorgen das in weit über einer Million Exemplaren gedruckte Blatt bestenfalls per Papier-Recycling. Da haben sicher mehrere staatsversorgte Redaktoren schon lange daran «gearbeitet», denn es stellt sich die Frage, wie man nach dem aktuellen Bankrott von immer mehr Solarfirmen weiterhin so verantwortungslos für diese solaren Geldvernichtungsmaschinen votieren kann?! Reine Übertölpelung des Stimmbürgers zu Gunsten der KEV-Zwangsverteuerung des Stroms. Diese jüngste politische Dummheit unserer fromm linksgrünen Bundesdiktatur ist eine seeeehr nachhaltige Schädigung unserer Energieversorgung. Die Staatsbürokraten benehmen sich schon heute so ignorant, als ob es keine vernünftigen Meinungen im Volk mehr gäbe – und geben dürfte!

19. Oktober 2013: Wie bitte? 2500 Franken pro Monat Grundlohn für alle Arbeitnehmer? Arbeitsfähige gäbe es theoretisch 4 Millionen in der Schweiz, macht also 120 Milliarden im Jahr! Für Alle oder nur für privilegierte Faulenzer? Oder nur für jeden zweiten (also 2 Millionen) und den anderen je 2500 pro Monat abzwacken? Mit diesem Betrag kann man übrigens leben – ein Rentner kommt mit der AHV allein auch nicht höher! Wieder andere haben schon ausgerechnet, dass sie in einem Standard-Hotel in Las Vegas viel billiger leben als in einem zweitklassigen Schweizer Altersheim! Im nächsten Spielkasino lässt sich sogar fünfmal billiger und genau so gut essen wie bei uns, denn die Mahlzeiten sind deshalb so preiswert, weil die Gäste beim Spielen (zu dem Sie allerdings niemand zwingt) einiges mehr liegen lassen! Die Faulenzergewerkschaft im Schlaraffenland Schweiz hat also mit der 2500-Franken-Initiative gleich mehreres übersehen…

18. Oktober 2013: Im Ständeratssaal werde gefroren, vor allem bei den weiblichen Vertretern der Kantone. Auf der Suche nach einer Ursache stiess man auf den grossen Leuchter an der Decke mit seinen 100 Glühbirnen. Sie waren durch Energiesparlampen ersetzt worden, die natürlich weniger Wärme «verschwenden»! Na ja – nichts bleibt eben ohne Folgen, vor allem, wenn es Politiker beschliessen. 100mal eingesparte 50 Watt ergeben auch 5 Kilowatt, das sind 2-3 fehlende Elektroöfeli. Wenn wir schon beim Thema sind: Haben Sie einmal versucht, in einem von Thermostaten regulierten Haus Heiz-Energie zu sparen, indem sie die Lichter nicht anzünden? Geht gar nicht: die Heizung stellt sich einfach entsprechend höher ein, um die fehlende «Abwärme» der Lampen zu kompensieren.

17. Oktober 2013: Es wäre für Politiker und Journalisten gleichsam lebensgefährlich, sich auch nur vorsichtig kritisch über Sinti und Roma zu äussern oder gar das geächtete Wort Zigeuner weiter zu verwenden, selbst wenn es nur darum ginge, ihnen die Freiheit für einen alternativen Lebensstil nicht blindlings selbstverständlich zuzugestehen. Eigentlich geht es allerdings um deren parasitische Lebensauffassung in allen Gastländern, gegen die durchaus berechtigte Vorbehalte erlaubt sein müssten.

16. Oktober 2013: Wie die Schweiz versucht, den Energieverbrauch trotz allen historischen Erfahrungen mittels rein «politischen Ideen» zu senken, ist nicht mehr als mutwillige Bereitschaft zur Frontalkollision mit den Realitäten. Abgesehen davon, dass die Propagierung neuer Technologien mindestens zusätzlichen elektrischen Strom braucht. Ohne Zusammenbruch der Wirtschaft wird sich der Stromverbrauch nicht senken lassen. Dies ist sicher zu allerletzt im Interesse der Werktätigen auf der Suche nach einem Arbeitsplatz.

15. Oktober 2013: Ein gutes Buch, genau zur richtigen Zeit! René Zeyer:
Armut ist Diebstahl. Warum die Armen uns alle ruinieren. Campus Verlag, 2013.

14. Oktober 2013: Unsere Ständerätinnen und Ständeräte frieren in ihrem Stöckli im Bundeshaus. Vielleicht echauffieren sie sich immer noch zu wenig beim Kampf gegen die Globale Erwärmung. Vorschlag: Gratis-Ausstattung zumindest der Damen mit Restexemplaren der Olympia-Kleidung unserer Ski-Nationalmannschaft ab der Herbstsession – statt ihren politisch überzeugenderen Décolleté-Blousen. Schuld sei zwar der Ersatz der 100 Glühbirnen im grossen Leuchter an der Decke durch Sparlampen – 100x50W geben auch 5 kW – dieses Öfeli fehlt jetzt eben.

13. Oktober 2013: Der Papst will die Katholische Kirche total umgestalten. Gläubige befürchten vielleicht nicht ganz zu Unrecht, das morsche Gebäude könnte noch ganz einstürzen.

12. Oktober 2013: Passende Karikatur zum Europa dieses Jahres: chronische Eurokrise bis zum Überdruss, aber ohne Lösung.

11. Oktober 2013: Für den geplanten Start von Marsorbiter MAVEN am 18. November wurde nun trotz «government shutdown» doch weitergearbeitet. Die Freude einer Verschiebung auf das Startfenster von 2016 wollte Obama den konkurrierenden Weltraumnationen doch nicht auch noch machen. Bei dieser Gelegenheit wäre die Erinnerung an den «government shutdown» beim Zusammenbruch der Sowjetunion sicher lehrreich: Die auf ihr Weltraumprogramm stolzen Ingenieure arbeiteten dort auch ohne Lohn weiter und wurden von ihren Familien durchgefüttert. Ihnen waren die grösseren Zusammenhänge noch klar. Nicht nur das schnöde Geld, das entgegen langjährig gedroschenen Werbeslogans nicht arbeitet. Sorry, liebe Banken: Menschen arbeiten. Inzwischen habt Ihr es ja auch gemerkt.

10. Oktober 2013: Diese Karikatur ist leider mehr als nur ein Witz:

9. Oktober 2013: Die Beobachtung, welche der NASA-Webseiten vom «Government Shutdown» betroffen waren und in welchem Ausmass, demaskierte einige der Geisteskinder, die hinter den absichtlich verfügten Lasterhaftigkeiten gestanden sind. Eine Seite über die Suche nach extrasolaren Planeten, die schon immer etwas weniger fleissig nachgeführt worden war, wurde genüsslich durch ein Bild mit vermutlich ungewolltem Hinweis auf die Ursache ersetzt, wonach auch diese Staatsbediensteten eine Gelegenheit zum Streiken gefunden hatten. Die Seite, welche zuvor täglich über den Fortschritt auf der Fahrt des Marsrovers Curiosity informiert hatte, wurde sogar zurückdatiert! Man hat alle von Interessenten sowieso bereits heruntergeladenen Bilder, die seit dem Shutdown von noch fleissigen Mitarbeitern bereits aufgesetzt worden waren, wieder entfernt. Es ging also überhaupt nicht um Einsparungen – man liess es sich sogar etwas kosten, die Besucher zu verärgern! Andere Seiten wurden wenigstens unverändert belassen, bis es wieder weitergeht. Das einzige, was «Streikbrecher» noch tun durften, um selbst bei Gratisarbeit vom Staat nicht für ihre Vernunft belangt zu werden.

8. Oktober 2013: Obama ist zwar sogar gegen bescheidene Budgets für Raumfahrt, um die USA weiter technologisch an der Spitze zu halten. Die im Vergleich astronomische Dimensionen erreichende Staatsverschuldung (grössenordnungsmässig 100mal höher!) ist ihm jedoch egal, solange seine Ineffizienz fördernde Sozialisierung des Landes die Wiederwahl seiner Gesinnungsgenossen durch Staats-abhängige Wähler nicht gefährdet. Dabei weiss man seit 200 Jahren: Die relative Zahl der Armen wächst parallel zur Sozialunterstützung. Ein Fass ohne Boden.

7. Oktober 2013: Der US-Talkmaster Jay Leno über den «Government Shutdown», mit dem der gefrässige Staat endlich einmal gestoppt werden sollte: «Zum ersten Mal ist es sicher zu telefonieren und e-Mails zu schicken, ohne dass jemand mithört!» Die Touristikzentren sind weniger vom Shutdown betroffen, als das zum voraus «festgestellt» worden war, denn private Dienste fallen natürlich nicht aus und nur Staatsbetriebe bleiben geschlossen. Insofern ist der Shutdown auch ein Lehrstück in Bezug auf staatliche Erpressung.

6. Oktober 2013: Der automatische Informationsaustausch zwischen Steuerämtern, Staatsbürokratien und Banken erinnert mich an etwas, unter dem sich die oft ahnungslosen Opfer der Fiskaldiebe vielleicht etwas mehr vorstellen können: Ein Gesetz, das verbieten würde, Geldbeutel und Brieftaschen unsichtbar auf dem Leib zu tragen und flankierend den Zwang, sie gut sichtbar für Taschendiebe in Aussentaschen zu präsentieren.

5. Oktober 2013: Mercedes, BMW und Jaguar bauen weiterhin Nobelkarossen mit überdimensionierten 8- und 12-Zylinder-Motoren, die wir früher bei den «Ami-Schiffen» als Benzinfresser gegeisselt haben. Kaum hatte Europa «die Amis» wenigstens beim Tritt auf’s Gaspedal abgehängt (selbst Cadillac und Lincoln haben längst auf kleinere Motoren umgestellt, da man sowieso nur 120 statt 240 km/h fahren kann) – war das Zweckargument von der umweltbelastenden Benzinverschwendung «der Amis» verdächtig rasch passé. Wer die Europäer kennt, durfte nicht überrascht sein.

4. Oktober 2013: Neues Betriebssystem iOS7 auf den iPhones ab 4S, 5… Habe es natürlich auf Jedermann’s Rat hin sofort installiert und ausser Schnickschnack, der entweder zur Unterwerfung unter unnötige Hilfsprogramme oder schlechter lesbare Bildschirmseiten zwingt, noch nichts Lebenswichtiges entdeckt – ausser automatischem Update der paar Apps, die einem irgendwann schon mal genützt haben. Steve Jobs ist jetzt schon seit zwei Jahren nicht mehr unter uns, aber Jeder, der sein Buch gelesen hat, weiss, was er zu dieser Art von Pseudo-Verbesserungen gesagt hätte. «This is shit». So deutlich würde ich vielleicht nicht urteilen, aber ich bin auch nicht Steve Jobs. Erinnert mich an Gottlieb Duttweiler’s Antwort auf die Frage, was passiere, nachdem er (1962) gestorben sei. «Ihr werdet 40 Jahre brauchen, bis ihr die Migros kaputt gemacht habt». Bei iOS7 hat man wohl an mehr als einer Stelle gegen das Prinzip «If it’s not broken, don’t fix it» verstossen.

3. Oktober 2013: Italien gäbe es schon lange nicht mehr, wenn das Land jedes Mal unterginge, wenn der Staat wegen Regierungskrisen wieder einmal ein paar Monate ohne Regierung ist. Es geht für die echt Werktätigen einfach weiter, als ob nichts geschehen wäre. Vielleicht sogar besser. Darüber wundert man sich immer wieder, spricht aber nicht gerne davon. Vielleicht ist es in den USA gar nicht viel anders, und das nicht nur, weil New York die grösste Italienische Stadt ist. Es liegt vielmehr daran, dass der Staat das Problem ist, und nicht eine freie Wirtschaft. Berlusconi kennt die Verhältnisse, das Volk auch, weshalb er immer wieder gewählt wurde, aber die Staatsgläubigen und v.a. die Euro-Medien dürfen das nicht zugeben, weil der Bankrott der Staatsaufblähung sonst auch in anderen Ländern offensichtlich würde.

2. Oktober 2013: Die Klimapaniker in den Elfenbeintürmen müssen nur ihre Forschungsbudgets bis jeweils ins nächste Jahr verteidigen. Länger sind ihre Fehlprognosen trotz internationaler Solidarität und politischer Unterstützung ohnehin nicht haltbar. Die Medien mit ihren opportunistschen Kampagnen wirken nur als Lautsprecher, liefern dabei aber gleichzeitig den Beweis, dass ihre Journalisten entweder wissenschaftlich nicht denkfähig oder dann bis auf die Knochen unehrlich sind. Nur ganz wenige wollen sich im Badezimmer am Morgen noch in die Augen schauen können und getrauen sich, aus der Reihe zu tanzen.

1. Oktober 2013: Egal, wie viel fleissige Bürger an Effizienzsteigerung erreichen – der Staatsmoloch sorgt immer dafür, dass diesem Bürger schliesslich keine freien Mittel mehr zu seiner Entfaltung übrigbleiben. Ungeachtet der Kontraproduktivität, dass die blinde Polit-Bürokratur damit genau jene Hühner schlachtet, welche die goldenen Eier legen (könnten…).
Heute wurde Obama durch die radikale Blockierung sinnlos galoppierender Staatsausgaben daran gehindert, die US-Wirtschaft per Umverteilung Richtung Kommunismus zu treiben. Es geht im Besonderen darum, ob man eine Billion Dollar für Obamacare aus dem Fenster werfen soll. Unbezahlbar, wie bei unserem Gesundheitswesen seit der Zwangskrankenkasse von Ruth Dreifuss. Die ganze Welt würde von dieser Staatsschuldenwirtschaft mitgerissen, aber in Europa wird natürlich alles genau umgekehrt dargestellt, weil bei uns ähnliche Pläne bestehen, Linksregierungen bis zum totalen Niedergang, wie seinerzeit im Osten, an der Macht zu halten.

30. September 2013: Hoffen wir, dass nach der Annahme der Zwangsimpfungs-Vorlage durch das Schweizer Stimmvolk nie unnötige Impfungen verfügt werden, die dann mehr Opfer fordern als die zu verhindernde Epidemie. Historisch ist dies schon mehr als einmal vorgekommen! So etwas könnte dann wieder der Fall sein, wenn es für den Staat billiger wird, unnötig eingekaufte Impfdosen (Vogelgrippe vergessen?) auf Teufel komm raus auf Kosten der Bürger zu «verimpfen» statt sie, wie damals, teuer zu entsorgen.

29. September 2013: Frauen sind stolz darauf und unter sich einig, dass sie ihre Männer aussuchen oder zumindest die letzte Wahl treffen und nicht umgekehrt. Biologisch spricht denn auch einiges dafür, dass dem so ist. Männern bleibt nichts anderes übrig, als bei Käfighaltung das Maximum aus diesem Naturgesetz herauszuholen. Frauen sind deshalb oft nicht gut aufeinander zu sprechen, weil sie sich natürlich kennen, wie schon Voltaire formulierte.
Grosser Tag für mich heute: von langer Autoreise zurück auf die Sekunde genau um 18 Uhr den erfolgreichen Start der neuesten Rakete der rein privaten Firma SpaceX mit reihenweise technischen Neuerungen live erwischt: ein 100%iger Erfolg auf Anhieb! Die staatliche NASA legt SpaceX jeden denkbaren Stein in den Weg, etwa so, wie der Bund und die SRG den privaten Radio- und TV-Sendern in der Schweiz. Ebenfalls gelungen heute: das Cygnus-Zubringermodul der Firma «Orbital» wurde um 13:34 beim 2. Anlauf diese Woche erfolgreich an der Raumstation ISS angekoppelt.

28. September 2013: Aus einer US-Politdebatte über das aus Europa kopierte und auch bei uns eigentlich bankrotte Krankenkassensystem, das Obama aus wahlstrategischen Gründen in Amerika einzuführen versucht: «Es ist, als wollte man weitere Passagiere auf die Titanic bugsieren, obwohl alle wissen, dass sie sinken wird». Banquiers wandern für bekannterweise faule Anleihen inzwischen ins Gefängnis, Politiker noch nicht.

27. September 2013: Bin auf eine erstaunliche Statistik gestossen, die ich sofort in eine Relation setzen wollte. Seit 1965 sind in den USA bei Amok-Schiessereien mit mehr als 7 Toten total 308 Menschen ums Leben gekommen, also in jedem der 48 Jahre durchschnittlich 6 oder 7. So viele sind auch in jedem einzelnen dieser Jahre und davon an jedem einzelnen Tag auf europäischen Strassen in jeweils gut 2 Stunden gestorben! Es sind nämlich derzeit 77 pro Tag, die es aber kaum ein einziges Mal in die Tagesschau schaffen. So wenig wie die 108 pro einzigem Jahr im Durchschnitt seit 1979 als Opfer der Mafia in Italien.

26. September 2013: Kürzlich wünschte jemand folgende ernüchternde Buchsignierung: «Wir, die Unwilligen, geführt durch Unwissende, machen das Unmögliche für die Undankbaren!» Wie lässt sich das Zeitalter der Legalisierung des Neides und der Staatsallmacht treffender charakterisieren?

25. September 2013: «Kultur» im subventionierten Sinne entspringt einem Freistildenken ohne Qualitätskontrolle und ist ohne Umverteilung zu den weniger Begabten nicht lebensfähig. Kultur und Kunst im Sinne von Gesamtheit des Schaffens eines Volkes dagegen orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen, weshalb deren Erfolg qualitätsabhängig ist, eine Eigendynamik entwickelt und daher keiner Unterstützung bedarf.
Und noch eine persönliche Empfehlung:
Der Dokumentarfilm «Kenia 3D» zeigt die eindrückliche und fantastische Tierwelt Afrikas. Ab dem 26. September 2013 erleben Sie im Filmtheater des Verkehrshauses der Schweiz eine Safari vom Feinsten begleitet von zwei Massai-Jägern.
Mein persönlicher Kommentar: Mit etwas Vorstellungskraft erkennen Sie in den beiden Massai Ihre Vorfahren, wie sie vor gut 1000 Generationen in der Natur gelebt haben! Gestern war die gelungene Première im Verkehrshaus.

24. September 2013: Für mich steht das Wort Staat bald praktisch gleichbedeutend mit Marktverfälschung, sei dies beim Verkehr auf Strasse und Schiene, bei der Energieversorgung oder in der Landwirtschaft.

23. September 2013: Einerseits spricht man davon, mit den heutigen Ordnungsdiensten und GPS in Handys könnte man jede Person rund um die Uhr auf Meter genau verfolgen und überwachen. Anderseits wird es als ein grosses Problem bezeichnet, dass Stalker (die sich ja definitionsgemäss in der Nähe ihrer Opfer aufhalten) mangels Evidenz nicht überführt werden könnten. Offenbar nutzt man die Möglichkeiten der Technik nur selektiv, bespitzelt lieber potenzielle Opfer und schont zugleich die Verbrecher aus «Datenschutzgründen» oder weil es bei ihnen für den Staat nichts zu verdienen gibt.

22. September 2013: Ein paar bedenkenswerte Ursachen, warum die Welt so ist, wie sie ist, und wie man sie an Rückschritten hindern könnte. Vielleicht auch für Schweizerische Linkswähler lehrreich.
Statistik erfolgloser Städte

21. September 2013: Alter russischer Witz zu weltweit aktuellem und scheinbar zeitlosem Thema: «Frage an Radio Eriwan: ist es möglich, dass zwei Männer ein Kind bekommen können? Antwort: Im Prinzip nein, aber es wird immer wieder versucht». Radio Vatikan macht wohl keine Witze mehr über das Thema, denn in jenem ehrenwerten Haus hat man sich damit schon zu oft die Finger verbrannt oder in den Blaskapellen mehr als nur im Ton vergriffen.

20. September 2013: Von Europa sind schon zwei unnötige und aus heutiger Sicht mit etwas Vernunft vermeidbare Weltkriege ausgegangen. Inzwischen fallen Schein-Pazifisten der Gestrigen Welt jedem in den Rücken, der die harmlosen Anfänge eines weiteren Weltkrieges mit Entschlossenheit statt Feigheit wie damals zu verhindern sucht.

19. September 2013: Derzeit kursieren in den Zeitungen Fotos von Gletschern mit schwarzem Dreck auf der Oberfläche. Luftverschmutzung, das absorbiert auf weniger reflektierendem Eis mehr Wärme und fördert das Abschmelzen. Wenn das früher schon so extrem gewesen wäre, dann müssten die Schichten darunter mindestens grau sein! Sind es aber nicht: meist sauberes Eis in der Vergangenheit. Soll man also noch mehr saubere KKWs durch russige Kohle- und Ölkraftwerke ersetzen? Dann schmelzen die Gletscher nicht nur bei konstanter, sondern sogar bei sinkender Durchschnitts-Temperatur! Hat mal jemand statistisch untersucht, ob es bei z.B. 100 Gletschern im Höhenbereich 3000-4000 m relativ mehr Schwund gibt als auf 5000-7000 m mit sauberer Luft? Könnte durchaus sein. Ich habe aber mindestens noch nie davon gehört, doch vom Resultat wollen die Nutzniesser der Klima-Paniken sowieso nichts wissen.

18. September 2013: Heiratstipps von Bundesrat Ueli Maurer an seine Töchter: «Heiratete einen Soldaten – am besten einen Offizier, dann bekommt Ihr Qualität. Soldaten seien gesund, könnten Schuhe putzen und Betten machen».

17. September 2013: Grosse Unentschlossenheit über das richtige Vorgehen im Syrien-Konflikt. Sicher ist einzig: Schon der 2. Weltkrieg hat mit Feigheit angefangen. Chamberlain hiess der nicht ganz ehrenvoll in die Geschichte eingegangene englische Pazifist damals, der Hitler für zu harmlos fand.

16. September 2013: Keine zwei Tage ist es her, seit mir bekannt geworden ist, dass Verhaltensforscher versuchen werden, Pitbulls durch Umerziehung in brave und sanfte Hunde zu verwandeln. Es ist schon etwas länger her, dass berichtet wurde, ein normaler Haushund (kein Pitbull) hätte das ihm schon längere Zeit zur Bewachung anvertraute Baby der Familie tot gebissen und angefressen. Ohne juristische Folgen – für den Hund notabene. Den Vogel abgeschossen hat aber die kürzliche Meldung aus Genf, ein Häftling mit bekanntem Gewaltpotenzial habe seine psychologische Betreuerin (der er beim gewährten Ausgang anvertraut worden war) umgebracht. Zunächst hat sie ihn noch in ein Messergeschäft begleitet, wo er ein für den vorgeschobenen Zweck unnötig grosses Mordwerkzeug einkaufte, mit dem er kurz darauf der gefesselten jungen Frau die Kehle durchschnitt. Leider ist nicht bekannt, ob sie sich in ihren letzten Sekunden nochmals an ihre Prüfung zur Sozialtherapeutin erinnert hat. Von ihren «netten» Vorgesetzten, die sie in den Tod geschickt haben, ganz zu schweigen. In der Schweiz ist die Chance gross, dass die Verantwortlichen ihre Examen deshalb bestanden haben, weil sie sich die sanfte Tour während dem Studium total verinnerlicht hatten. Zunächst war auch nicht bekannt, wo sich der Mörder aufhält und wer ihn wohl nach der Verhaftung das nächste Mal freilassen wird.

15. September 2013: Kürzlich wurde ich von einem Pfarrblatt (ja, es gibt mutige Geistliche!) zu meinen spontanen Gedanken über den Begriff «Himmel» befragt. Wenn das nicht mein Thema ist! So habe ich mich aus der Affäre gezogen: «Wir alle sind Abkömmlinge des Universums, das wir von unserer kleinen Erde aus als Himmel bezeichnen. Diesen entdeckte ich in seiner ganzen Pracht erstmals als Fünfjähriger zu Zeiten, als noch nicht so viele Lichter das Firmament trübten. Fortan hat das Thema dank seiner Faszination mein ganzes Leben beeinflusst und als Evergreen nie enttäuscht. Welches Privileg, in eine Zeit geboren zu werden, zu der man vom Jahrtausende lang stagnierenden Philosophieren zum Rekognoszieren überging! Bei mehr irdischem Publikum entschuldigt man sich oft aus einer Mischung von Höflichkeit und Vorsicht damit, dass nun jemand darüber spreche, was am Himmel wirklich ist. Zur Freude der Zuhörer meistens».

14. September 2013: Hut ab vor der Leitung der Pilatus-Flugzeugwerke in Stans, die folgenden fast unmöglichen Balance-Akt immer wieder von neuem schafft: Ein im In- und Ausland brauchbares Produkt in der teuren Schweiz herzustellen, sich gegen eine mächtige Konkurrenz in der weiten Welt zu behaupten, und sich gleichzeitig die ethisch ach so wohlwollenden Kritiker im eigenen Land vom Leib zu halten, die den Geschäftserfolg und dadurch Arbeitsplätze bei uns mit allen Mitteln verhindern wollen. Genial der Entscheid, die Flugzeuge künftig auch auf dem und für den chinesischen Markt zu produzieren. Unsere Saboteure können ja nichts dagegen haben, wenn die für Hungerlöhne arbeitenden Genossen in einem friedlich sozialistischen Bruderland am gemeinsamen Erfolg teilhaben! Auch Kritik ist nicht mehr so trivial, wie sie mal war.

13. September 2013: Sesselbahn-Unfälle, Gleitschirmfliegen, Bergwandern, Motorradfahren, Baden, rauchen, Skifahren, Autofahren – alles fordert allein in der Schweiz jährlich viele Hunderte von Opfern. Atomkraftwerke dagegen forderten sogar weltweit kein einziges. Nicht einmal in Fukushima. Trotzdem werden Journalisten nicht müde, durch ständige Wiederaufnahme des Themas bei echt nichtigen Anlässen die Verhältnisse auf den Kopf zu stellen. «Im Interesse einer höheren Sache» könnte man meinen. Es geht jedoch eigentlich um die Ruinierung einer sicheren Energieversorgung, herbeigeredet von den blutigsten Laien. Wenn das nicht alle Kriterien einer notabene gefährlichen Schildbürgerei erfüllt!

12. September 2013: Gleich zuerst etwas voraus: Die Circus-Monti-Première auf dem Kasernenareal in Zürich gestern Abend war auch dieses Jahr ein Hit und aus meiner Sicht zugleich ein Vorbild, wie man durch totalen Einsatz mit einer hervorragenden Truppe von buchstäblichen Alleskönnern in der teuren Schweiz unsubventioniert überleben kann! Hut ab!! In einem der härtesten und präzisesten Métiers bis Mitternacht zu arbeiten und am nächsten Tag schon wieder auf Achse zu sein, geniesst meine höchste Bewunderung – und ist gerade aktuell: Überall suchen Arbeitnehmer oft lange nach Jobs (in anderen Ländern noch viel mehr) und würden nach wiederholten Enttäuschungen mit der Zeit auch zu bescheidenerem Lohn jeden Job in Raum und Zeit annehmen. Gleichzeitig bearbeiten gut bezahlte Gewerkschaftsbosse die Stimmbürger, unbedingt gegen Sonntags- oder Nachtarbeit zu votieren, weil diese «Zumutung» doch absolut unakzeptabel sei. Dabei gibt es seit Jahrzehnten Leute, die noch so gerne bei Sicherheitsdiensten gearbeitet haben, weil ihnen die Freizeit bei Sonnenschein viel wichtiger war.

11. September 2013: Schon vor Jahrzehnten begann der Trend, durch Erleichterung des Hochschulzuganges, Schaffung von weniger «diskriminierenden» Fakultäten und Verbreiterung der Basis von Maturanden die Studentenzahlen zu erhöhen. Auch die Steigerung des Prozentsatzes an weiblichen Studenten ist gelungen, wenn auch nicht ganz wie geplant. Zu meiner Zeit in den 1960ern gab es an der ETH maximal 10 % Frauen, beim Ingenieurjahrgang 1969 (ich korrigierte damals u.a. die Klausuren der Zwischenprüfungen) unter Hunderten von Studierenden sogar nur eine einzige! Es war eine frisch geflüchtete Tschechin – und sogar die Beste!! Dank ETH-untypischen Studiengängen für Gesundheit und Fächern wie Technologiegeschichte, Umwelt etc. liess sich der Frauenanteil auf inzwischen 30% erhöhen. Bei den Elektroingenieuren und Informatikern dagegen, an denen eigentlich Mangel herrscht, was Studierende anziehen müsste, erhöhte sich der Frauenanteil in 45 Jahren kaum. Warum man fast nie von diesen Zahlen hört? Politiker und Journalisten kennen sie gar nicht – oder schweigen betreten.

10. September 2013: Im Mai dieses Jahres prognostizierten Klimatologen in ihrem bisher einigermassen zutreffenden Schematismus zwischen 7 und 11 Hurricans im Atlantik. Angesichts der Ruhe in der Wetterküche reduzierten sie die Schätzung im August dann auf 6 bis 9. Nun hat sie das Glück des Zufalls definitiv verlassen, denn bis heute ist weiterhin kein einziger Hurrican in Sicht! Zum denken anregend ebenso für Laien wie für die Wissenschaft! Wenn die Prognosen schon so kurzfristig danebenhauen, dann bedeutet dies doch, dass es Schätzungen und nicht ernsthafte Wettersimulationen waren, wie eben z.B. eine gerechnete Dreitages-Voraussage. Natürlich ist Klima nicht gleich Wetter, aber das Klima ist noch schwieriger – und schon gar nicht zuverlässiger – vorauszusagen als das Wetter! Immer noch fadenscheinigere Ausreden («neue Erklärungen») müssen jetzt gesucht werden, um Politiker und ihre Verbündeten in den Medien weiterhin hinters Licht zu führen. Ansonsten stirbt auch diese Panik einen ähnlichen Tod wie das Waldsterben.

9. September 2013: Die Partei der Muslimbrüder in Ägypten war jene unter noch mehr Parteien, die per Zufall am meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte, Der absolute Stimmenanteil der Mursi-Angänger betrug aber nur 16%. Wenn es 51% gewesen wären. würde man vielleicht verstehen, dass sie sich als die Auslöser von Terror gegen Andersgläubige so benehmen, als ob sie demokratisch gesiegt hätten. So grosszügig formulieren sich aber leider die meisten Kommentatoren in den Medien anderer Länder. Vergessen wird dabei, dass radikale Muslims von Bombay über London bis New York die Unruhestifter Nr. 1 in der Welt geworden sind und die ägyptischen Ordnungskräfte selber seit Jahren am besten wissen, mit wem sie es zu tun haben. Man kann nur hoffen, dass das Exempel andere fromme Amokläufer davon abhält, die Errichtung von weltweit gefährlichen Religionsdiktaturen undemokratisch zu erzwingen.

8. September 2013: «Sozial» tönt für Kurzdenker immer gut, aber dieses Kriterium produziert leider auch bei noch so gut gemeinter Anwendung ungewollt Parasiten innerhalb des Geflechts sozialer Umverteilung. Auch in der Natur sind solche widernatürlichen «Biotope» nicht lange lebensfähig, aber davon lassen sich gläubige Sozialisten nicht überzeugen, so lange die Parasiten immer wieder einen sozial denkenden Wirt finden.

7. September 2013: Warum versucht man nicht, das Geheimnis des Giftgaseinsatzes in Syrien durch genauere Analyse der betroffenen Quartiere zu klären? Al Assad hat ja sicher kein Interesse daran, die eigene Bevölkerung zusätzlich gegen sich aufzubringen. Falls es sich um Al-Khajda-infiltrierte Stadtteile handelte, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ihm die weltweit gefährlichen Unruhestifter zu nahe gekommen waren und er ihnen auch ohne vermutlich aussichtslosen Nahkampf einen Denkzettel verpassen wollte. Darauf deuten auch die Reaktionen von Russland und Iran sowie die plötzliche Zurückhaltung im Westen, wo man nicht die falsche Seite strafen will – geächtete Giftgaswaffen hin- oder her. Zu viele verschiedene Religionen komplizieren dort die Lage – und dabei ist meist eine schon zuviel.

6. September 2013: Schöner als Köbi Schuler kann man es gar nicht sagen, mit welchen Mechanismen sich die Länder in den Abgrund wirtschaften. Noch ist die Schweiz nicht ganz so schnell mit Niedergang wie einige afrikanische Staatsdiktaturen, aber es kann auch nach 722 Jahren noch etwas passieren, wenn wir die gleichen Fehler machen. Der «Bote der Urschweiz» ist in diesem Umfeld übrigens ein ganz besonderes Blatt, das sogar im elektronischen Zeitalter gedeiht.
Forum Jakob Schuler Wo29

5. September 2013: Schön wäre es, wenn man der Kernenergie gegenüber auch so nachsichtig wäre wie gegenüber der Geothermie. Der «GAU» von Fukushima wird übrigens immer mehr zu einem weiteren Beispiel von «Sparer leben gefährlich». Von der Konzipierung der Sicherheitseinrichtungen bis zu den Sparmassnahmen bei den Aufräumarbeiten wurde aus reinen Spargründen geschlampt – mit den üblichen, viel teureren, Folgen hinterher. Schade, wurde mein Buch nie auf Japanisch übersetzt.

4. September 2013: Schon früher hat der Staat teure Impfdosen en gros eingekauft und dann wegen Nichtgebrauch noch teurer entsorgen müssen. Inzwischen fehlt das Geld für solche Geldvernichtungsaktionen, aber man sitzt immer noch auf den Lagern von Jodtabletten für den Fall von «Atomkatastrophen». Da ausser Kernenergiegegnern niemand ernsthaft an solche glaubt, hat sich der Staat einen Trick einfallen lassen: Ausdehnung des Radius um Kraftwerke, innerhalb derer Zwangsverabreichung verordnet werden soll! Da niemand diesen Leerlauf bezahlen will, sollen die Kraftwerksbetreiber dazu zwangsverpflichtet werden. Natürlich mit dem Hintergedanken, damit den Atomstrom als flankierende Massnahme künstlich zu verteuern. Niemand darf doch auf die Idee kommen, aus dem immer noch «fünfmal zu preiswerten» Atomstrom im Vergleich zu den Gammel-Alternativen seine Schlüsse zu ziehen!

3. September 2013: Vor über 40 Jahren habe ich an der ETH zwecks Ergänzung meiner NASA-Informationen für die TV-Livesendungen jeweils die Apollo-Mondflugbahnen kurz zum voraus gerechnet und die topozentrischen Koordinaten einigen Amateurastronomen zur Verfügung gestellt. Die Beobachtung des Pünktleins bzw. des Strichleins auf Astroaufnahmen am richtigen Ort gilt für einen Fachmann natürlich als der unumstösslichste Beweis für die Realität der Flüge. Da hat doch tatsächlich jemand in Spanien mein 40jähriges Schaffen entdeckt – Freude herrscht! Die Suche nach Stichwort «Stanek» führt dort auf den betreffenden Abschnitt. Dieser ist fehlerlos geschrieben, hab’s festgestellt trotz meinem seeehr limitierten Spanisch. Die Spanier hatten also gründlich recherchiert! Fehler würden nämlich auch fremdsprachig hell herausleuchten und sich sogar durch einzelne Wörter verraten. Mathematikern genügt schliesslich ein einziges faules Ei in einer Argumentation…

2. September 2013: Öko stinkt! Remember «meinen» SRF TV Club Ende 2012? Die windigen Behauptungen von Elmar Ledergerber über Windparks in Norddeutschland liefen mir ja damals in den Hammer – übrigens mehr noch einigen Zuschauern. Inzwischen hat es auch die Bildzeitung gemerkt und damit ganz Deutschland, dass da etwas nicht stimmt. Was sagt wohl Bundesrätin Leuthard nach diesen Diesel-Windfarmen, Geothermie-Erdbeben, Biogas-Feuerwerken und Solar-Bankrotten?

1. September 2013: Was die Schweiz (auch noch) mit Ägypten verbindet, ist die Produktion billig herstellbarer Akademiker an den falschen Fakultäten: Dieses Frustrat an künftig teuren Arbeitslosen bildet dann das Fussvolk bei Demonstrationen gegen den Irrweg – oder noch schlimmer – findet Unterkunft im Pool der Staatsangestellten, gegen deren Fehlentwicklungen dann demonstriert wird. Wegen unseren einst viel beliebteren Banken als Arbeitgeber und Devisenquelle äussert sich das Grundproblem bei uns freilich weniger gravierend, aber auch deren Beschäftigungspotenzial ist seit einigen Jahren nicht mehr weiter in den Himmel gewachsen. Nur gute Ingenieure und genügend Informatiker fehlen uns weiterhin.

31. August 2013: Eine Schweizer Internet-Zeitung titelte gestern trotz seinen lauter altgedienten Journalisten: Wieder haben die USA keine Langzeit-Strategie. Hat denn Europa eine – hatte sie jemals eine, ausser dem nur geplanten Tausendjährigen Reich? Hat man beim Export des Sklavenwesens in die Neue Welt durch die (Leibeigenschaft gewohnten) Europäer daran gedacht, welches Ei man den Amerikanern gelegt hat? Dem Volk, dem man wenige Generationen später bei zwei Weltkriegen danken musste, dass sie uns wieder auf die Beine geholfen haben?! Wer hat da eigentlich keine Langzeitstrategie bezüglich Syrien? Die 300 Millionen fernen, aber handlungsfähigen, Amerikaner oder die 500 Millionen handlungsunfähigen Besserwisser in Europa?

30. August 2013: US-Senator Lindsey Graham zur Lage in Ägypten, aber seine Feststellung trifft sicher noch mehr für einige andere Länder zu: «Die Leute an der Macht sind nicht gewählt, und die Leute, die gewählt wurden, sind im Gefängnis».

29. August 2013: Etwas Optimismus für die Welt: Erdöl->Plastic->Erdöl!
Einigen Freunden in aller Welt habe ich folgenden Kommentar beigefügt:
My dream was all along that recycling “everything” would come as soon as abundant energy is available and we can heat all trash to vapor, metals etc. included. Then seperate it by mass spectroscopy the same way as the laboratories do it when they analyze meteorites etc to determine their composition. However in tiny traces, but maybe this process can be scaled up. Some questions, however, remain. How do they prevent oxydation resp. the pressure vessel blowing up? The process is material-efficient, but not energy-efficient, unless you have cheap nuclear (fusion?) energy in some future. Why make the demo in Africa? No questions to be asked?

28. August 2013: Die Hypothekarschulden in der Schweiz haben trotz beachtlicher Sparguthaben der Bevölkerung im Vergleich zu anderen Ländern Rekordwerte erreicht. Dieses Perpetuum Mobile wird von zwei Seiten her angetrieben: vom Staat mit dem steuerbaren Eigenmietwert auf der einen Seite und von den Banken mit dem Hypothekarzins auf der anderen. Beide schöpfen von der Volkswirtschaft kräftig ab, was bei uns nur funktionieren kann, weil ständig Geld aus dem fleissig arbeitenden Ausland nachfliesst. Sonderfall Schweiz eben. Mich erinnert das an den Ratschlag eines Lebensmittel-Verkäufers, der seinen Kunden zu Überkonsum rät, weil sein Bruder ein Fitness-Center betreibt, um die ungesunden Pfunde der Patienten wieder loszuwerden. Es braucht wohl gleich zwei flankierende Lügen, um die Empfehlung zur neuerdings empfohlenen Abzahlung der Hypothekarschulden zu rechtfertigen, ohne dass jemand etwas merkt.

27. August 2013: Eigenartig, wie auf der Suche nach den Verantwortlichen der Giftgasangriffe in Syrien immer alles unklar sein soll. Seit Jahrzehnten weiss man von russischen Giftgaslieferungen an die syrische Regierung, und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat kein anderes Land solche Waffen geliefert. Seit dem Beginn der Aufstände gegen das syrische Regime spricht man von der Gefahr, dass die von Al Khajda unterstützten Rebellen sich solcher Waffen behändigen könnten. Trotz internationalem Konsens, dass das syrische Regime für den Einsatz verantwortlich sei, ist die Proliferation der Chemiewaffen an Aufständisch plötzlich kein Thema mehr und die UNO-Truppen suchen offiziell gar nicht nach den Urhebern von deren Einsatz! Obwohl sie auf der Fahrt zum betroffenen Gebiet genau zwischen die Fronten gekommen seien, konnten sie nicht feststellen, von welcher Seite geschossen worden war! Klar ist nur noch, dass man die USA «nach dem Überschreiten einer roten Linie» (sie war ursprünglich als Warnung gegen Syrien ausgesprochen worden) dazu drängen will, in diesen undankbaren Konflikt einzugreifen. Das viel nähere Europa schaut zu und würde den «Weltpolizisten» gemäss alter Erfahrung hinterher unabhägig von Erfolg oder Misserfolg für den ganzen Konflikt verantwortlich machen. Die Russen als «Insider seit Jahrzehnten» wissen vermutlich bereits, welche muslimischen Gruppen Chemiewaffen in ihrem Besitz haben und unterstützen aus ihrer Sicht mit einigem Grund das Assad-Regime. Was sich aus dieser Konstellation entwickelt, ist tatsächlich nicht vorhersehbar, aber alles ist keineswegs unklar…

26. August 2013: Bis jemand in der heutigen Zeit auf Rückendeckung des Bundesrates zählen kann, muss er schon einiges auf dem Kerbholz haben, wie schon mehr als ein Beispiel gezeigt hat.

25. August 2013: Das Credo der Politiker in Deutschland und scheinbar überall: «Ich schwöre, am deutschen Volk zu verdienen, so bar mir Geld helfe».
Ganz was anderes zum Tag: Die Weltmeisterschaft der Jet-Modellflieger auf dem Militärflugplatz Meiringen bot gestern einen fulminanten Eröffnungsanlass. Das Wetter behinderte zum Glück noch nicht den ersten Teil. Ein Besuch könnte sich aber auch an einem späteren Tag bis am 31. August noch lohnen! Landschaftlich ohnehin einmalige Gegend.

24. August 2013: Ein offenbar über Gratisarbeit gut informierter Bürger beklagte vor 3 Wochen in einer Luzerner Zeitung, dass Bestrebungen im Gange seien, die Jobs zur Vermittlung von Gratisarbeit zu entlöhnen. Er war so höflich, das nicht zu sagen, aber beweist das nicht den Zynismus: Nicht-Arbeit ist in der Schweiz besser bezahlt als Arbeit und daher viel beliebter?

23. August 2013: Die Süddeutsche Zeitung berichtete unter dem Titel «Der manipulierbare Mensch» über eine repräsentative Sammlung von nachvollzierbaren Beispielen, die jeder Leser aus eigener Erfahrung auf sich selber beziehen kann – ein echter Augenöffner. Nur das allerschönste Beispiel, das die These im solidesten Fundament untermauert hätte, wurde ausgeklammert: die Religion(en). Im Ernst, warum eigentlich? Aus Inkonsequenz? Mangel an Überblick? Opferung der Logik auf dem Altar der religiösen Toleranz – oder ganz einfach aus Angst vor der Intoleranz der ach so frommen Amokläufer auf der Gegenseite?

22. August 2013: Ägypten und andere islamische Staaten lernen momentan schmerzhaft, dass es keine gute Idee ist, Amokläufern, nur weil sie fromm sind, die gleichen Rechte einzuräumen wie demokratisch gesinnten Bürgern. Es sind lautstarke Gruppen, die bei genauerer Betrachtung weder dort noch bei uns eine absolute Mehrheit bilden. Es gelingt diesen Leuten höchstens, Unruhen zu provozieren und in den internationalen Medien «faire», aber allzu wohlwollende Beachtung zu finden.

21. August 2013: Vom Steuerzahler subventionierter Strom kann zu allerletzt billiger werden. Ein solches «Perpetuum Mobile» lässt sich mit ungeeigneten Energieformen wie Wind, Sonne oder Geothermie schon gar nicht realisieren. Zu geringe Leistungsdichten zwingen zu Materialverschwendung und Unregelmässigkeiten im Angebot zu Folgeproblemen, unter denen Anwender bereits leiden. Die demnächst zur Abstimmung kommende Einspeisevergütung KEV für Gammelenergie würde zur grössten Geldvernichtungsmaschine, auf die Stimmbürger jemals hereingefallen sind.

20. August 2013: Steuertricks sind nicht der einzige Grund dafür, dass Ausländer ein Konto in der Schweiz haben. Davon überzeugte mich ein Beitrag in der Weltwoche, wo es hiess: «Diese Kunden… sollten auch in Zukunft die Möglichkeit haben, ihr Bankkonto zehn oder mehr Jahre sorgenfrei in der Schweiz lassen zu können».

19. August 2013: Genialer Titel einer Kolumne von Jan Fleischhauer: Der Täter als Bewährungshelfer – das war schon immer die Paradedisziplin des guten Deutschen. In der NSA-Debatte kommt alles zusammen: der hohe Ton der Entrüstung, der schiefe Vergleich und der Drang zur Selbsterhöhung gegenüber den USA. Gilt übrigens nicht nur für die Deutschen… Link.

18. August 2013: Wir sind nicht schuld, dass es einigen anderen Völkern so schlecht geht, wir sind nur schuld, dass es uns besser geht. Zum Beispiel beim Zahnarzt!

17. August 2013: Geothermie-Projekte sind deshalb fast unsterblich, weil die Bohrfirmen auch dann verdienen, wenn der Betrieb ruht, solange die Bohr-Infrastruktur stehen bleibt. Wohl aus verwandten Gründen werden Autobahnbaustellen jeweils vor den Ferien kilometerweise bestückt und «rentieren» dann auch als reine Hindernisse. Aus dem Ausland hört man bei uns vor allem von den geothermischen «Erfolgsprojekten» für staatliche Auftraggeber, die den in der Gesamtrechnung teuren Strom oder die Wärme auch gleich abnehmen. Dem Steuerzahler lässt sich solche Korruptions-Misswirtschaft innerhalb des Staatsbetriebes relativ leicht verbergen, und aus dem Ausland lässt sich ein schief gelaufenes Projekt sogar als leuchtendes Musterbeispiel für die Geothermie verkaufen. So helfen sich die Genossen über die Landesgrenzen.

16. August 2013: Die Menschheit wird nicht eher vernünftig werden, bevor alle religiösen Spinner eingesehen haben, dass sie das Problem und nicht die Lösung von Problemen in aller Welt sind.

15. August 2013: Unsere Stromtarife sollen wegen der unseligen Subventionierung von «eingespeister» Gammelenergie (KEV) nicht bald ins Unermessliche steigen! Das wäre die fatalste Geldvernichtungsmaschine, auf die das Schweizer Volk bis jetzt hereingefallen ist. Hier kann man die Unterschriftenbogen für das Referendum herunterladen. Ein schönes pdf-Format, ausdrucken, unterschreiben und per Post an die dort angegebene Adresse in Wangen bei Olten schicken, so einfach kann sich der Bürger wenigstens in der Schweiz noch wehren.

14. August 2013: Der Kulturbetrieb ist das Schattenkabinett des technologischen Zeitalters. Es sind dies nicht die «an der Zivilisation malenden Künstler der Zivilisation», wie sie vorgeben – «sie lassen nur trocknen». Dies hat sich seit meiner Mittelschulzeit unzählige Male mit drastischen Beispielen immer wieder von neuem bestätigt. Lokal, global, und immer war es wegen den fehlenden Massstäben und Qualitätskontrollen des Kulturbetriebs, der jeder Salbaderei und Widersprüchlichkeit Tür und Tor öffnet – und die sich kein Handwerker leisten könnte. journal21.ch sagte es einmal höflicher: «Feuilletonisten pflegen hohe intellektuelle Ansprüche und drücken ihre Gedanken entsprechend komplex aus. Oft dient aber der pseudo-intellektuelle Jargon dazu, inhaltliche Schwächen zu überdecken».

13. August 2013: Die Mehrheit hatte, im historischen Rückblick, immer unrecht. Ich weiss nicht, warum der Zeitgeist so stolz darauf ist, fast nie langfristig recht bekommen zu haben.

12. August 2013: Daniel Vasella hätte es ohne die Legalisierung des Neides in der Schweiz kaum so gründlich zum Buhmann gebracht, obwohl er nicht einmal bürgerlicher Politiker war. Sein Beitrag, der seinem Image auch in bürgerlichen Kreisen noch weiteren Abtrieb verschafft hat, bestand vielleicht in der unnötigen Verteidigung seiner privilegierten Stellung. Normalerweise gehören Vielschaffer in der Schweiz nicht unbedingt zu den Grossverdienern, und paradoxerweise bringen sie es unter Neidern schon gar nicht zu einer hoch geachteten Klasse. Sein negativer Einfluss besteht darin, dass er Trends zur Nivellierung der Löhne ausgerechnet beschleunigt hat, unter denen die freiwilligen und unfreiwilligen Vielschaffer des Mittelstandes leiden. Jene werden nun trotz aller Anstrengung am Erreichen eines hellgrünen Zweiges gehindert werden. Ein weiterer Negativeffekt ist der langfristig sinkende Wohlstand im Lande (mindestens dessen selber in Schweizer Betrieben erarbeiteter Anteil) und die Schaffung von weniger Arbeitsplätzen für Normalschaffer.

11. August 2013: Umverteilung heisst die neueste Religion. Faule auf Kosten der Fleissigen hat zwar seit Jahrmillionen nie gut funktioniert in der Evolution. Auch nicht in der Gegenwart mit der sozialen Etikette «Gerechtigkeit» und mit der Unterstützung des Klerus, der in diesere Branche mindestens 2000 Jahre Erfahrung hat.

10. August 2013: Ein Schnell-Leser kaut an einem Megabyte Text etwa 10 Stunden. Bei einem Gigabyte dauert die Lektüre bei normalen Arbeitstagen etwa drei Jahre. Ein Terabyte hätte die schnellsten Leser über rund 100 Generationen von Gebildeten in den wechselnden Hochkulturen der letzten 3000 Jahre beschäftigt. Bald können wir ein solches elektronisches Taschenbuch mit einer Billion Buchstaben als Ferienlektüre immer dabei haben. Das Problem liegt nur noch darin, dass die Menschen neben dem lesen von Menus (egal ob in Kochbüchern oder interaktiver Software), ständig wechselnden Bedienungsanleitungen, einer Flut persönlicher Mitteilungen in sozialen Netzwerken und Schlagzeilen gar nicht mehr dazu kommen, sich ernsthafterer Literatur über tiefer liegende Weisheiten oder Fähigkeiten zuzuwenden. Ist das nun schon Neo-Neo-Analphabetismus?

9. August 2013: Die Stadt Luzern will 1200 oft defekte Sitzbänke fortan entfernen statt reparieren. Einsparung: 80’000 Franken im Jahr. Statt einen unnötigen Beamten (der sowieso kaum eine Sitzbank reparieren könnte) vom Buckel der Steuerzahler zu nehmen, hindert man lieber hunderte von Bürgern am absitzen. In einem offenbar ähnlich gesinnten Leserbrief stand: «Man würde besser sämtlichen Angestellten der Stadt die Bürostühle wegnehmen. damit diese wieder mit beiden Füssen auf dem Boden stehen».

8. August 2013: Ein Wettkampfsportler hört dann auf, wenn er sieht, dass er nicht mehr gewinnen kann. Im Alter muss jeder Mensch früher oder später – und dann reihenweise – ähnliche Entscheide treffen. Gut, wenn man mit alt werden beizeiten angefangen hat. Gewinnen braucht nämlich immer mehr Planung.

7. August 2013: So funktioniert das mit dem Krankenkassenbetrug in Kalifornien. Es erklärt, wo über 100 Mio. Dollars jährlich allein im tüchtigen HiTech-Staat Califonia versickern – und viele Milliarden in den ganzen USA. Was ist bei uns anders? Wir haben zwar die Weltwoche, aber kein CNN, das unerlaubte Fragen stellt und solche Eiterbeulen schamlos aufsticht. In Europa macht man das nicht. Daher ist Europa eben Europa mit all seinen Problemen. Im Süden noch etwas mehr als im Norden. Trotzdem könnten wir aus dem Fall des bei uns als vorbildlich gehätschelten «Obama-Gesundheitssystems» etwas lernen. Denkste. Nicht in der Schweiz. Umverteilung ist das Ziel der Sozialistischen Internationale. Alle sollen arm werden.

6. August 2013: «Im Gegensatz zu Rot-Grün haben die bürgerlichen Parteien das Problem, dass ihre besten Exponenten eine Karriere in der Wirtschaft statt in der Politik machen». Entlarvendes vom grünen Nationalrat Girod! Ja, rot-grüne «Exponenten» sind eben in der Wirtschaft meist unbrauchbar, schaffen keine Arbeitsplätze und sind nur in der Politikerkaste ohne faire Qualitätskontrolle lebensfähig. Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn ein Bürgerlicher das Gleiche gesagt hätte! Dass nämlich ihre besten Vertreter einer produktiven Tätigkeit nachgehen und deshalb weniger Zeit für die Verhinderung rotgrüner Obstruktionspolitik hätten!

5. August 2013: Fachfremde Ökonomen bei der SBB versuchen seit Jahren, die längst über die Transportkosten luxuriöser Autofahrten gestiegenen Billettpreise mit oft kontraproduktiven Mitteln in den Griff zu bekommen. Schon in der ersten von inzwischen 6 Auflagen von «Sparer leben gefährlich» (1987) gab es ein eigenes Kapitel «Sparen bei der Eisenbahn». Ein gelegentlich blutroter Faden zieht sich inzwischen über mehr als ein Vierteljahrhundert: Personalabbau zur direkt sichtbaren Kostensenkung unter Ignoranz aller Nebeneffekte und Kollateralschäden, meist wegen eingehandelter Unsicherheit. Mit Über-Automatisierung wurde schon gar nichts billiger. Die aktive Streckensicherung ETCS, die, wie die früher selbstverständlichen zwei weiteren Augen im Führerstand vor den Fehlern eines einzelnen Lokführern geschützt hätten, war sicher eine gute Idee. Teure Signalisationen längs den Trassées wären unnötig geworden, und hätten zu echter Kostensenkung geführt ohne die neuen Gefahr eines überfordert selbstverantwortlichen Lokführers. So haben es Vertreter dieses stolzen Berufsstandes auch schon selber gesagt, wenn sie ausserhalb gewerkschaftlicher Usanzen ihre Meinung sagen durften. Aber neue Zwänge im alten Europa zur überstürzten Vereinheitlichung nicht nur auf der politischen, sondern auch auf der technischen Ebene, zwangen sogar das EU-Nichtmitglied Schweiz zur Übernahme des für isolierte Hochgeschwindigkeits-Strecken geschaffenen ETCS-2. Landverkehrsabkommen hiess die EU-Daumenschraube. Resultat: teure Beseitigung von tief liegenden Inkompatibilitäten, regelmässig Software- und Hardware-Anpassungen an die zentralistisch verordneten und periodisch ändernden Standards. Dauertests durch noch teureres Personal als die eingesparten Lokführer sorgten für das schlechtest denkbare Fazit: weniger Sicherheit für höhere Kosten und damit weitere Benachteiligung der Bahn gegenüber dem Auto. Und alles aus selbstverschuldeten Gründen.

4. August 2012: Die Muslimbrüder in Ägypten überschätzen ihren Einfluss im Lande – wie auch viele andere Gläubige auf der Welt. Dies hat mit der weiterhin positiven Berichterstattung in den Medien zu tun, die allem Religiösen traditionell immer noch entgegengebracht wird. Diese Toleranz wird zwar von der anderen Seite nicht erwidert. Sie führt aber gleichzeitig zur Unterschätzung der schweigenden Mehrheit nichtreligiöser Kreise auf der einen und der Gefahr frommer Amokläufer auf der anderen Seite.

3. August 2013: Wie man Unrecht auf legale Weise in Recht verwandeln kann: Berechtigte Anzeigen werden von den Behörden verschleppt, so lange es geht. Wenn die Verjährungsfrist naht, unternehmen die Geschädigten einen letzten Anlauf, um die Anklage nochmals aufzunehmen. Das Argument «ausgerechnet jetzt» (für Wackliges ist «jetzt» immer «jetzt») liegt dann immer auf der Hand, um die Schuld an den oder die Unschuldigen zurückzureichen.

2. August 2013: «In Russland dient der Antiamerikanismus dem Schutz der korrupten Machtelite um Putin, in Deutschland ist er ein Werkzeug, das im Wahlkampf bei Bedarf zum Einsatz kommt» schreibt die WELTWOCHE am 5. Juli 2013. Und in der Schweiz?

1. August 2013: Das Benzin soll um 15 Rappen pro Liter verteuert werden, um angeblich die Bahn-Infrastruktur zu finanzieren. Was für ein Witz: Zwei Drittel der diversen Automobilitäts-Abgaben wandern in verkehrsfremde Staatsausgaben, und ein Drittel musste bisher für den Ausbau des Strassennetzes genügen, obwohl ständig behauptet wurde, dieser finanziere sich bei weitem nicht selber. Da Geld wäre also da und müsste nicht zum zweiten Mal (remember «Waldsterben»?) unter einem Vorwand abgeschöpft werden. Ein jedes Volk hat die Regierung, die es verdient, wenn die Schweizer sich von ihren Bundesräten (und v.a. Bundesrätinnen!) so leicht belügen lassen. Nur eine einzige Partei wagt es noch, die Dinge beim Namen zu nennen. Daher ist sie unter Dauerbeschuss.

31. Juli 2013: Eigenartig: Seit eine Milliarde Menschen mit ihren Digitalkameras täglich blindlings in der Welt herumknipsen und dank ihren inzwischen Full-HD-fähigen Smartphones jederzeit zur Festhaltung ungewöhnlicher Ereignisse parat sind, gibt es keine UFO-Sichtungen mehr! Einst waren UFO-Sichtungen die letzte Rettung des Journalisten in der Sauregurkenzeit. Seit gut 40 Jahren beobachte ich nun das Versiegen der beliebten Quelle. Dies parallel zu den technischen Möglichkeiten der Entdeckung ungewöhnlicher Phänomene. Ich ziehe immer unwidersprochener die gleichen Schlüsse daraus: Besuche Ausserirdischer sind nicht nur unwahrscheinlich, sondern durch keine einzige Beobachtung gestützt.

30. Juli 2013: Der Staat führte sich zu allen Zeiten früher oder später ad absurdum. Die Bürger, darunter v.a. die Selbständigen, verlieren die Freude am Geldverdienen, weil ihnen die Früchte der Arbeit sofort gestohlen werden. Ob mittelalterliche Leibeigenschaft oder masslose Besteuerung zu Gunsten der Faulsten – die Wirtschaft konnte immer nur durch Unterbrechung des sozialen Teufelskreises gerettet werden. Letzteres kommt leider selten vor, doch Maggie Thatcher und Ronald Reagan waren in diesem Zusammenhang leuchtende Beispiele, wie der freie Fall der Volkswirtschaften unterbrochen werden konnte.

29. Juli 2013: Bern liess sich auf SRF für die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit rühmen:
3½% statt bis über 50% im Süden der EU! Vertuscht wird: Weit über die Hälfte neu geschaffener Stellen entfallen bei uns auf den Staat, nur eine Minderheit auf die Privatindustrie, welche Steuern mehr als nur im Kreiselverkehr generiert. Massive Verteuerung des Heizöls (nicht wegen dem CO2, sondern zur Deckung des Staatsdefizits!), überproportional gesteigerte Kosten der SBB-Tickets im Vergleich zum Privatverkehr usw. Das dicke Ende kommt noch, und zwar beinhart wie 1945 für die Deutschen oder 1989 für den Kreml – oder jüngstens für Griechenland. Streikende Berner Staatsdiener helfen dann auch nicht mehr. Höchstens noch neue Fluchtgelder – unser Rettungsring seit 100 Jahren.

28. Juli 2013: Die Jagd in allen Herren Ländern gegen «Steuersünder» hat damit zu tun, dass der Staat keine anderen Diebe neben sich duldet.

27. Juli 2013: Erneut versuchen die Medien mitten im Hochsommer, uns ausgerechnet die langen und kalten Winter des Südpols als dramatische Zeugen für die plötzliche Abschmelzung des Eises «nicht nur am Nordpol» zu verkaufen. Richtig ist schon, dass das mehrere Kilometer dicke Eis in grosser Tiefe und unter seinem eigenen Gewicht tief unten schmilzt und der Eispanzer an den Rändern Richtung Meer rutschen kann, v.a., wenn er zu mächtig wird. Nicht aus Klimagründen! Weil die Erde ihren sonnenfernsten Punkt im August erreicht und dort langsamer läuft, dauern die südlichen Winter nicht nur länger als unsere im Norden, sondern sie sind auch kälter! Wenn astronomisch uninformierten Bürgern schon dieses echte Paradoxon in heissen Sommern schwierig beizubringen ist, erklärt es doch, wie leicht man umgekehrt auch Lügen in Fakten verwandeln kann. Wenn z.B. während der monatelang ununterbrochenen Polarnacht im weihnächtlichen Norden «aktuelle Bilder von tropfenden Gletschern am Nordpol» in einer Tagesschau gezeigt werden, ohne dass die Leute merken, wie sie ständig mit getürkten Bildern eigennützig im Sinne der panikgeilen Politik belogen werden.

26. Juli 2013: Ach diese Politiker! Ihnen ist es auch egal, wenn der Benzinpreis steigt. «Betrifft mich überhaupt nicht – ich tanke immer nur für 50 Euro»…

25. Juli 2013: Was passiert wohl mit den Panels eines solarelektrischen «Kraftwerkes», wenn es so hagelt??? Don’t even think about it! Genau das tun nämlich die sanften Befürworter solch gigantischer Scherbenhaufen!! Ein KKW muss dagegen so gebaut werden, dass sogar ein Jet darauf abstürzen kann!

24. Juli 2014: Gerndenker waren immer mühsam für Nichtdenker und entsprechend unbeliebt. Als undemokratische Minderheit macht sie noch unbeliebter, dass sie langfristig meistens recht bekommen. Dazu gibt es Beispiele.

23. Juli 2013: Wie lange geht es wohl, bis sich die Demonstranten gegen die unbezahlbare staatliche Misswirtschaft auch bei uns (wie in Kairo oder Rio), mit den Lehrern um die besten Standplätze prügeln, weil letztere trotz leeren Staatskassen gleichzeitig für höhere Löhne kämpfen wollen?

22. Juli 2013: Das jüngste Erdbeben in St. Gallen wurde das grosse Thema dieser Tage. Erdbeben bei Tiefenbohrungen v.a. mit Wassereinspritzung sind eigentlich der Normalfall und nicht die Ausnahme. Wenn Wasser in tiefe Spalten oder Bohrlöcher im Erdinneren eindringt, dann entstehen bei mehreren Hundert Grad «kleine» Dampfexplosionen und damit Erdbeben an der Oberfläche – ob natürlich verursacht (wie z.B. beim Yellowstone-Geysir) oder eben bei Geothermie-Versuchen. Nur Verballogiker, Esoteriker und naturwissenschaftlich-technisch unreif grüne Politiker wollen das nach wiederholten Erfahrungen und Fehlprognosen offenbar nicht merken. Wie soll Gratisdampf aus der Tiefe kontinuierlich genutzt werden, wenn Mutter Natur dort unten jedes Mal so massiv zu husten beginnt? Kernreaktoren sind wenigstens präzise über Jahrzehnte steuerbar, so lange die gleiche Mutter Natur nicht dreinfunkt. Nach Riehen bei Basel hat nun auch St.Gallen anderswo fehlende 160 Millionen Franken verlocht. Mit solchen Methoden ist es natürlich leicht, den Atomstrom zu verteuern.

21. Juli 2013: Akustisch nochmals mit einem Gratis-Interview für Radio 1 Zürich zur Erinnerung an Apollo 11. Wer hätte gedacht, dass die Welt seither auch ohne Mondlandungen, dafür salonfähigerer Leistungsverweigerung, keineswegs problemloser geworden ist? Ein älteres Ehepaar in der Schweiz hat nicht einmal über die Verhältnisse gelebt, wenn die Beträge für die Zwangs-Krankenkasse, Abwassergebühren u.v.m. eines Tages die Eingänge von der AHV übersteigen, obwohl sich die Beiden einen Arzt nur noch in bewusstlosem Zustand leisten. Über die Verhältnisse leben dürfen nur DER STAAT und SEINE Pensionäre, bis es so weit ist wie in Detroit. Einer Stadt mit rund 20 Milliarden Dollar Schulden. Etwa so viel hat die Entwicklung der Mondlandungen von 1961 bis zum Erstflug 1969 gekostet. Noch bessere Dollars, lange vor der inflationären Ausdünnung mit «funny money» durch den STAAT mit Hilfe der Banken.

20. Juli 2013: Heute vor 44 Jahren landeten die ersten Menschen auf dem Mond. Es würde mich nicht wundern, wenn unsere Medien aus dem Bankrott der Stadt Detroit an diesem Jahrestag völlig falsche Schlüsse ziehen würden, statt daraus zu lernen. Der sozialistische Verschwender-STAAT unter Obama hat im «demokratisch» regierten Detroit wieder einmal überbordet, um seine Stimmbürger um jeden Preis bei der Stange zu halten. Die Kassen wurden immer leerer, nur die Kriminalität ist gestiegen. Passen wir nur auf, dass uns Bern nie auf ähnlich «soziale» Art gegen die Wand fährt. Bevor es zu spät ist, merkt es nämlich niemand, so, wie in Griechenland.

19. Juli 2013: Wo immer es um Kunst oder ganz allgemein «Kultur» geht, wird gedankenlos mit Wörtern hantiert, als ob sich niemand mehr Gedanken machen würde darüber, wie diese definiert sind und ob Genosse Mitmensch darunter das Gleiche versteht. Überall sonst, vom Sport bis zur Technik, würde diese Ignoranz elementarster Qualitätskontrollen bei der Sprachdisziplin im Chaos enden. Im Kulturbetrieb dagegen wundert man sich nicht einmal über das entstandene Chaos, wohl, weil verschiedene Ansichten einfach als Bereicherung aufgefasst werden… Tragisch nur, dass dieser Kulturbetrieb den Steuerzahler doch noch einiges kostet!

18. Juli 2013: Mangels Qualitäts-kontrollierter Aussagen hiess es früher «Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf». Vielleicht vergleichen Sie einmal folgende Aussage: «Das Datenbank-mässig indexierte Gehirn korrigiert Fehler im Schlaf». Im kommenden «Scientific American» vom August wird diese Eigenschaft des Gehirns übrigens aus neuester Sicht behandelt. Ohne periodisches «Booten» unseres mentalen Zentralrechners sinken dessen Leistungen rasch ab und können ohne Erholungsphasen sogar zum Tod führen. Kein Wunder also, dass die Esoteriker früherer Zeiten diese wichtige Eigenschaft falsch gedeutet haben.

17. Juli 2013: Der amerikanische «Whistleblower» heisst Edward Snowden. Im Höhepunkt der Geisselungskampagne der USA zu diesem Anlass konnte es sich der russische Präsident Putin ohne Aufruhr leisten, seinen Whitleblower Magnitski im eigenen Land sogar nach dessen Tod noch zu verurteilen, um die Bürger im eigenen Land einzuschüchtern. Kaum jemand beliebte jedoch in diesen Tagen, einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen zu sehen. Oder gar einen zum grössten medialen Whistleblower in der Schweiz: der Weltwoche. Auch bei uns bemühen sich die noch «staatstreuen» Medien, das Blatt je nach Opportunität zu verurteilen oder zu ignorieren. Sie hacken derweil lieber auf den USA herum, die seinerzeit unserem eigenen Whistleblower, dem Wachmann Meili bei der UBS, mitsamt Familie Asyl gewährt haben! Die USA sitzen nun mal wegen ihrer vorauseilenden IT-Technologie am längeren Hebelarm. Dabei hätten wir in der Schweiz wöchentlich pikante Skandale, welche die Freiheit der Schweizer Bürger weit mehr bedrohen, als was Edward Snowden meist an Trivialitäten enthüllt hat. Zugegeben: für internationale Terroristen sind es mehr als nur Trivialitäten.

16. Juli 2013: Wie gut die Länder dieser Welt auf einander abgestimmt sind, zeigt sich an der noch knapp abzählbar unendlichen Vielfalt von elektrischen Steckern, zweipolig oder dreipolig und für verschiedene Spannungen zwischen 110 und 240 Volt. Eine der inkompatibelsten Normen ist der schweizerische Dreipolstecker, bei dem der Verdacht am naheliegensten ist, dass die Extrawurst nicht «Sicherheitsüberlegungen» entsprang (wie beim für einhändige Nutzer unbrauchbaren Rasenmäher-Sicherheitsschalter…), sondern nur dem Schutz inländischer Hersteller. Länder ohne den Fettwanst von Fluchtgeldern könnten sich die sinnlosen Mehrkosten gar nicht leisten.

15. Juli 2013: Emil sagte etwas Gescheites, das man beachten sollte: «Die Leute schauen sich meinen Film Die Schweizermacher an, lachen darüber, dann gehen sie aus dem Kino raus und machen den gleichen Seich im Alltag wie im Film. Das ist schon eigenartig.»

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