Blog seit dem 12. April 2014

1. November 2014: Bin offenbar nicht der Einzige, der so denkt!
Ein paar Worte zum Spaceship-2-Unfall in einem Kurzinterview auf Radio 1 in Zürich.
Kleine Blog-Pause bis am 9. November.

31. Oktober 2014: In meinen aktuellen Vorträgen machte ich jeweils einen Hinweis darauf, dass Richard Branson etwas spät gemerkt hat, dass sein bisheriges Triebwerk im SpaceShip 2 von Virgin Galactic für Weltraumtourismus-Flüge nicht reicht, um bis auf 100 km Höhe zu kommen, und kurzfristig Ersatz suchen (und testen!) musste. Dieses Hybridtriebwerk flog heute zum ersten Mal. Kurz nach dessen Zündung geriet SpaceShip 2 ausser Kontrolle, wie es hiess. Ich würde gerne hören, was der erfolgreiche frühere Entwicklungsingenieur, Burt Rutan (71), dazu zu sagen hat. Er ist 2011 nach dem erfolgreichen Beweis des Flugprinzips als Gewinner des Ansari-X-Preises (zwei bemannte Flüge in einer Woche bis über 100 km Höhe) aus der Firma ausgeschieden, um sich neuen Projekten zuzuwenden. Jetzt sind neue Leute am Werk und der CEO musste unlängst ausgewechselt werden. Hier eine Radarkarte vom Unglücksflug. SpaceX lässt seit Jahren die private Raumfahrt brillieren, aber das ist in der Schweiz selten ein Thema.

30. Oktober 2014: Korruption ist die widerlichste Form von sog. sozialem Ausgleich. Sie dient dazu, mit Geld Unrecht in Recht zu verwandeln, Berechtigte zu benachteiligen und Unberechtigte zu bevorteilen.

29. Oktober 2014: Heute Fehlstart der kleinsten von drei Privatfirmen (OSC) in den USA, die versucht hat, mit eingemotteten 40jährigen russischen Triebwerken billigere Raketen zu bauen. Ein paarmal ging das gut, und noch bevor der Deal definitiv am jüngsten Embargo für wichtige Importgüter aus Russland scheitern konnte, hat es gekracht. Die Firma SpaceX, die mit ganz neuen Triebwerken aus US-Produktion wirklich regelmässig billiger fliegt, ist davon überhaupt nicht betroffen. Im Gegenteil wird sie jetzt eher zusätzliche Aufträge übernehmen können. Für Schweizer Medien war das «ein schwerer Rückschlag für die private US-Raumfahrt». War es aber nicht, wenn man bei der staatlichen NASA lernt, dass man besser mit wirklich privaten Raketen- und Kapselherstellern kooperiert, auch wenn diese bisherige die Staats-Quasi-Monopol-Lieferanten preislich konkurrenziert. Sicher auch besser, als aus rein politischen Gründen an von Anfang an fragwürdigen «Lieferverträgen» mit Russland festzuhalten. Radio, TV und Print lieferten heute wieder einmal ein Musterbeispiel für «schludrige Berichterstattung» in Schweizer Medien, die Bundesrat Maurer kürzlich auch schon kritisiert hatte!

28: Oktober 2014: Pikante Erfahrungen aus Sozialhilfeämtern (Zitate aus der Bernerzeitung): Ein Sozialhilfemitarbeiter sagte mir, er sei auf eine Person wie mich nicht ausgerichtet. Er habe Hilfeleistungen für Leute ohne Deutschkenntnisse, Drogenabhängige, für Ausländer oder Menschen mit einem Handicap, aber nicht für Personen, die zurück in den Arbeitsprozess wollten.

27. September 2014: Pikante Erfahrungen aus Sozialhilfeämtern. Zitate aus der Bernerzeitung: Da stehen irgendwelche Ägyptologen oder Kunsthistorikerinnen vor der Gruppe und erzählen, wie die Arbeitswelt draussen aussieht. Die haben überhaupt keine Ahnung von der Materie. Auf mich wirkten diese Personen so, als hätten sie mit 30 gemerkt, dass sie mit ihrem Studium kein Geld verdienen können. Die Ämter sind voll mit solchen Leuten.

26. Oktober 2014: Es besteht doch noch die Hoffnung, dass ein Land nach dem anderen mit dem Wahnsinn aufhört, die Uhren zweimal im Jahr zu verstellen, dabei mehr statt weniger Energie zu verbrauchen und weitere Nachteile in Kauf zu nehmen!

25. Oktober 2014: Diese Nachricht lässt keinen Zweifel mehr daran, dass es bei «Kunst» nicht um Werte geht, sondern um Geldvernichtung. Wenn von den Staatsbanken Milliarden aus dem Nichts geschaffen werden, muss sofort die gleiche Summe vernichtet werden, weil jene ja sonst für Dienstleistungen und Sachwerte eingelöst würde, die gar niemand für Falschgeld verkaufen bzw. erbringen will. Der Vergleich mit nicht speicherbarer Energie aus jeder Art von Kraftwerk drängt sich auf. Auch dort müsste die überschüssige Leistung gleich mit Schienenheizungen u.ä. vernichtet werden, wenn man nicht damit wenigstens z.B. Wasser für Zeiten mit Spitzenverbrauch in einen hohen Stausee pumpen kann.

23. Oktober 2014: Einige Deutsche erwägen angeblich ernsthaft, den Inzest zu legalisieren. Sie haben wohl auch im Biologieunterricht nicht aufgepasst. Wernher von Braun hatte ebenfalls Pech mit solchem Nachwuchs trotz toller Cousine, und die Araber haben mit dieser Massnahme sogar den durchschnittlichen IQ des ganzen Volkes nachweisbar und «nachhaltig» gesenkt. Wer kann nur ein Interesse daran haben, die Deutschen zu degenerieren?

21. Oktober 2014: Anderer Leute Geld für wiederum andere ausgeben, was vornehmlich der Wohlfahrtsstaat macht, ist die Ursache für den Verfall der westlichen Industrienationen. Zitat stammt von Milton Friedman, schon aus Zeiten, als man sich noch nicht an die weltweite monetäre Dekadenz gewöhnt hatte.

20. Oktober 2014: Gefährlich: In den Medien hat inzwischen eine Mehrheit von Lügen die Fakten überholt, Dummheit und Brandbeschleuniger Demagogie machten es möglich. Die Staatsquote übersteigt im Gefolge bereits da und dort 50%. Deswegen ist schon der Ostblock nach seinem «grossen Sieg über den Kapitalismus» kollabiert – wie zu schlechter Letzt eine ausgebrannte Sonne.

18. Oktober 2014: Erst läuft die alte Leier, dass Luftschläge allein die IS-Terroristen nicht zurückdrängen können. Dann schimpfen die Medien, die jede Propaganda der ISIS unhinterfragt und gierig übernehmen, dass die Alliierten trotzdem Stellungen der IS bombardieren. Schliesslich muss man «überrascht» melden, dass damit der IS-Vormarsch tagelang aufgehalten worden ist. Offenbar haben die «wirkungslosen» Luftschläge doch geholfen, was wir ohne die tapferen Kurden vielleicht nie erfahren hätten. Nun der Gipfel: es heisst, die Luftschläge hätten eben beginnen sollen, bevor die IS-Kämpfer in die Stadt Kobane eingedrungen waren! Kurden und jeder halbwegs militärisch nachdenkende Mensch hatten dies von Anfang an gefordert. Wer hatte diesen raschen Sieg zu verhindern versucht? Genau: Politik und Medien, also mitschuldig am Tod vieler Opfer des IS-Terrors.

17. Oktober 2014: Vor einem Monat wurde ein Versuchsballon unter dem Titel «Bund erwägt Wegzugsteuer» (schaffte es bis zum Titel von Leitartikeln!) erstmals gestartet. Damit versucht man, gute Steuerzahler gewissermassen nur noch gegen Gebühr aus dem «Gefängnis» zu entlassen. In der DDR schränkte man die existenzbedrohend an die Substanz gehende Republikflucht am 13. August 1961 durch Errichtung einer Mauer, die man dann «Antifaschistischen Schutzwall» nannte, um dessen eigentliche Funktion zu verschleiern. Wir können sicher sein, dass auch dem Bund bzw. seinen gutbezahlten Wortschöpfern noch eine schönere Bezeichnung als Wegzugsteuer einfällt.

15. Oktober 2014: Die Völkerwanderung hat schon wieder angefangen, ganz ähnlich wie vor 1000 bis 1500 Jahren, nachdem eine andere Hochkultur ihr Verfalldatum erreicht hatte. Hoffen wir, dieser Indikator sei nur zufällig, denn die Analogie zwischen dem spätrömischen Reich und den modernen Kaisern in Brüssel spricht eigentlich schon für sich eine deutliche Sprache. Rom zerfiel übrigens v.a. wegen dem Mangel an Sklaven, und unser Bundesrat fürchtet die Ecopop-Initiative. Fatale Alternativen!

14. Oktober 2014: Allen Euro-Turbos in der Schweiz ins Stammbuch!
Und noch was: Irgendjemand mag die Kurden nicht, daher wird der momentane Völkermord an ihnen weltweit toleriert. Man spricht lieber von Völkermorden, der historisch weit zurück liegen, weil das einfacher ist und nicht mehr zum handeln zwingt. Dabei habe ich in den letzten Jahrzehnten noch nie einen Vertreter dieses tüchtigen, aber unglücklich enteigneten Volkes mit einem unsympathischen Gesicht oder einer undiskutablen Ansicht erlebt, was ich von viel sanfter angefassten Völkern und Einwanderern nicht behaupten könnte.

13. Oktober 2014: Der Datenschutz schützt Kriminelle, Sozialschmarozzer und bei genauer Betrachtung den Staat selber. Via Totalkontrolle von Einkommen und Vermögen der Bürger, also dem Gegenteil von Datenschutz, wird allen die Privatsphäre entzogen – oder wahlweise wird jeder kriminalisiert. Der Staat masst sich aber auch die Hohheit über das Geld an und beschafft sich via Abwertung durch Falschgeld weitere Mittel. Der Persönlichkeitsschutz wird schliesslich genau am falschen Ort missbraucht, um obrigkeitliche Übergriffe vor dem Einblick durch die Öffentlichkeit zu schützen. Übertrieben? Sind Sie ganz sicher?

12. Oktober 2014: Da heisst es in der Presse unter dem Titel «Gegen Fanatiker können Behörden wenig ausrichten». Im Kampf gegen Islamisten in der Schweiz sind Nachrichtendienst und Bundespolizei rasch überfordert. Das zeigt sich besonders am Fall von «Mohammed», der zentralen Figur der Schweizer Jihad-Szene. Dann kontert einer im Twitter: «Sprich – wir sind nicht verantwortlich. Aber gegen Steuersünder, Falschparkierer – da sind die Behörden allmächtig». Es ist eben einfacher und rentabler als bei schwierigen, aber wichtigeren Fällen!

10. Oktober 2014: Muslime distanzieren sich halbherzig von ihren noch radikaleren Glaubensgenossen und fordern weniger Diskriminierung, Verständnis für ihre Anliegen, immer mehr Rechte in Gastländern (die sie selber Andersgläubigen nicht gewähren) und liefern dabei weitere Beweise ihrer Einsichtslosigkeit. Dabei gäbe es nur eine akzeptierbare Reaktion nach allen Greueltaten: tägliche Entschuldigung in aller Demut, bis das Krebsgeschwür des intoleranten Islam glaubhaft aus der Welt verschwunden ist. Dummheit und Feigheit haben immer wieder das Schicksal einst friedliebender und zu toleranter Länder besiegelt.

8. Oktober 2014: Gratisgeld kann Europa nicht retten. So titelte die NZZ schon vor einem Monat und brachte es auf den Punkt. Inzwischen hat Mario Draghi eine weitere Billion (eine Million Millionen) Euro in die Luft geworfen, obwohl alle wissen, dass dies nichts nützt. Die Welt wird über unseren Kontinent, von dem in den letzten 100 Jahren zwei Weltkriege ausgegangen sind, einmal mehr den Kopf schütteln. Der Nabel der Welt ist eben nicht mehr unbedingt auch der Kopf der Welt.

7. Oktober 2014: DER STAAT geht zwecks Ernährung seiner Beamten nicht nur an das Flüssige seiner Bürger, sonder auch schon an das Flüssige ihrer Ländereien! Also z.B. in Jahrhunderte alten Besitztümern, wo ein kleiner See zum Grundstück gehört. Gemäss einem Leitartikel in der Zentralschweiz ist man im Kanton Luzern auf diese Idee gekommen, wo man bereits an Enteignungen auf fragwürdiger juristischer Basis denkt. Die Besitzer haben diese Juwelen der Natur bisher über Generationen in ihrem Zustand bewahrt, und es ist nicht auszudenken, was passiert, wenn verantwortungslose Beamte hier ihre «Rechte» zur «Nutzung» wahrnehmen. Hoffentlich nie so folgenschwer wie in der Sowjetunion bei der Einführung des Kommunismus, ebenfalls per Enteignung der Bürger, wo schliesslich sogar der riesige Aralsee ausgetrocknet ist.

6. Oktober 2014: Die Neutralität der Schweiz war eine geniale Erfindung. Wie sonst liessen sich mit gleich beiden Konfliktparteien Geschäfte machen? Zu guter Letzt kann man sich der Siegernation anschliessen, ohne das moralische Recht zu verwirken, diese bei Opportunität wieder ins Schienbein zu treten, und dank diesem Goodwill-Bonus auch mit der Gegenpartei wieder ins Geschäft zu kommen.

5. Oktober 2014: Schlagzeile im Bote der Urschweiz: «Trotz Spardruck: Zehn neue Stellen für Kanton». Wen wundert’s, sogar, dass es sich erneut um unnötige Staatsstellen handelt? Vielleicht die Stimmbürger, die den notorisch unehrlichen Zusagen der Regierung zu «ehrlichen Sparabsichten» bei der Steuervorlage kürzlich geglaubt und JA gestimmt hatten? Mit einem Nein hätte man die fixbesoldeten Verschwender vielleicht sogar einmal zur Räson gebracht!

4. Oktober 2014: 57 Jahre sind es heute seit dem Start des Sputnik, an den ich mich ebenso gut erinnere wie an die technischen Falschmeldungen unserer damals total überrumpelten und technisch überforderten Presse. Jene hat vor allem das gute Gedächtnis von Heranwachsenden unterschätzt. Unverdorben, wie jene waren, fiel einigen auf, dass die kolossalen «Ungenauigkeiten» unter Mithilfe von Agentur TASS immer zu Gunsten des Ostens ausfielen, bis der Kopfstand nicht mehr ganz zu verbergen war und durch gröberes Leugnen der Leistungen des «unerwarteten» neuen Leaders USA ersetzt werden musste.

2. Oktober 2014: Wann lautet eine erste Zeitungs-Schlagzeile wohl erstmals «Verurteilter ex-Jugo darf bleiben: 10 Arbeitsplätze in der Betreuungsindustrie hängen von ihm ab»?
–>>> Hier noch etwas ganz anderes: TeleThun hat sich offenbar gefreut, dass ich mit einem Vortrag wieder einmal nach Thun komme, und ein Interview mit mir aufgeschaltet, das auf den Anlass in 8 Tagen hinweist!

1. Oktober 2014: Die NZZ hat schon 2008, also vor 6 Jahren, vor den Gefahren des überbordenden Staates gewarnt: Meisterhaft wurde beschrieben, wie die bis zur Reformation herrschende religiöse Despotie in den letzten 100 Jahren ständig rascher von einer Beamtenkaste abgelöst wurde, gegenüber der die einstige Ausbeutung der arbeitenden Bürger durch den Klerus direkt harmlos erscheint.
Schon 2008!
2014 beginnen da und dort endlich Gegenkräfte zu wirken.

29. September 2014: Sozialismus besteht meistens darin, sich zum Zweck der Gleichmacherei Falschgeld zuzuschaufeln.
Die Regierungen und ihre Staatsbanken wissen schon, wie das geht!

28. September 2014: Eine starke Mehrheit der Bundesräte stammt aus den Nehmerkantonen des Finanzausgleichs. Das muss ändern!
Eigentlich gilt sowieso: Wer zahlt, befiehlt.
So werfen die Berner unser Geld aus dem Fenster. Vor allem seit der Abstimmung von heute im Kanton Schwyz, wo das Volk doch tatsächlich im Vollbesitz seiner körperlichen und geistigen Fähigkeiten für eine Steuererhöhung gestimmt hat! Dies vertreibt womöglich die besten Steuerzahler aus dem Kanton, belastet die Werktätigen und vermeidet, den Staat endlich zum sparen zu zwingen. Die zusätzlichen Mittel kommen aber nicht dem Volk im Kanton Schwyz zugute, sondern den super-bequemen Bernern! Schweiz, quo vadis, wenn nicht einmal mehr die Schwyzer merken, was hier gespielt wird. Eins. Zwei. Drei. Vier.

27. September 2014: Während Wochen überboten sich die Staatspolitiker im Kanton Schwyz mit ständig steigenden Zahlen über das jährliche Kantonsdefizit. Schliesslich faselte der Finanzverantwortliche in unkontrollierbaren Verlautbarungen von «über 200 Millionen», jeweils in Leitartikeln breitgeschlagen. In einem persönlichen Interview tönte er plötzlich viel vorsichtiger. Die Zahlen seien erst provisorisch, noch nicht alle zu erwartenden Steuereingänge berücksichtigt und die Zahlen würden nur möglicherweise so katastrophal ausfallen. Wer erinnert sich nicht daran, dass sich solche Hiobsbotschaften (ähnlich Tourismusprognosen…) im Nachhinein oft als das Gegenteil erwiesen haben, weil mit falschen Zahlen schon manche Abstimmung zur weiteren Ausdehnung des kostenfördernden Staates beeinflusst werden konnte.

26. September 2014: Je erfolgreicher die Luftschläge gegen die erstaunlich unvorsichtig frei herumlaufenden IS-Terroristen sind, desto mehr konzentriert sich deren Propaganda auf die Behauptung, dass alle Aktionen gegen sie kontraproduktiv seien. Selbst Schweizer Medien suchen für ihre Nachrichtenbulletins täglich fieberhaft nach Experten, die Untätigkeit gegen den Terrorismus mit immer wieder neuen Scheinargumenten empfehlen. Keine Erklärung jedoch haben sie dafür, was jeweils passiert wäre, wenn Terroranschläge nicht rechtzeitig verhindert oder Drahtzieher nicht aus dem Verkehr gezogen worden wären! Neutrale bis sympathisierende Haltung dem Übel gegenüber wird uns auch in der Schweiz kaum dauernd vor Anschlägen schützen – das beweisen täglich alle Länder selber, aus denen die Gewalt herkommt.

25. September 2014: Der Bundesrat befürwortet «Stimmrechtsalter 16» um die Demokratie zu stärken? Warum wird denn (ausser mit Scheinargumenten zwecks Verschleierung) alles getan, um sie zu schwächen, damit es der Bund leichter hat, den Volkswillen zu umgehen? Es ist also wohl genau umgekehrt, dass nämlich die Demokratie geschwächt werden soll, weil unerfahrene Stimmbürger leichter hinters Licht geführt werden können!

24. September 20154: Bestenfalls im Mathematikunterricht lernt man an unseren Schulen, dass man beim Beweis einer Behauptung nicht jene selber als Beweismittel verwenden darf. Andernfalls betreibt man unlogische Salbaderei, Jekami-Philosophie oder gar Theologie. Gottesbeweise bedienen sich denn auch dieses Taschenspielertricks. Der Antiamerikanismus der Verlierer – von Europa über Russland bis zum Islam – beruht auf dieser Methode, geht es doch immerhin darum, aus dem grössten Mäzen und Ordnungsfaktor des letzten Jahrhunderts bei mindestens zwei Weltkriegen das Gegenteil zu konstruieren. Undank bei der eh schon undankbaren Aufgabe, Verlierern wieder auf die Füsse zu helfen, führte in jüngerer Zeit zu Resignation. Dies dürfte eine schlimmere historische Epoche einleiten, mit mehr tolerierten Missständen, als das 500 Jahre koloniale Misswirtschaft der Europäer weltweit fertiggebracht haben.

22. September 2014: In der heutigen Nacht hat die NASA-Sonde Maven ihren Marsorbit erreicht. Sie wird über einige Jahre die sich ganz langsam ins All verflüchtigende Atmosphäre präzise vermessen und die Frage klären, was über die Jahrmilliarden mit Atmospäre und Klima dort passiert ist. Alles Lügen hingegen von der Internationale der Klima-Zweckpaniker, die trotz gegenteiligen Beobachtungen seit über 10 Jahren ihre Pfründe mit falschen Behauptungen verteidigen. Nur Etikettenschwindel mit “Klimawandel” statt zu offensichtlich falscher “Klimaerwärmung” genügte zur Irreführung nicht mehr, es brauchte Horden von Demonstranten, die “weltweit” mit ihren Brettern vor dem Kopf durch die Strassen ziehen. In Europa wegen feuchtem Wetter (wie in den 1950ern) nicht mehr ganz so üppig wie anderswo.

21. September 2014: Die heutige Meldung liess sogar einen Nicht-Fussballer aufhorchen! Buochs schiesst mit 1:0 die Young Boys Bern aus dem Schweizer Cup! Greift denn das Naturgesetz, wonach ständige Subventionierung i.A. und der NFA i.B. ganze Berufsgruppen verblöden lässt, inzwischen auch auf Fussballmannschaften über?

20. September 2014: Eine gescheite Professorin der Molekulargenetik und Industriellen-Urenkelin mit zwei Generationen Erfahrung in Afrika-Entwicklungshilfe verriet uns in einem Vortrag: In Afrika steht der Nehmende immer über dem Gebenden, und dieses bei uns genau verkehrt verstandene Naturgesetz wird unsere Hilfsbereitschaft immer scheitern lassen. Mir ging ein Licht auf! Im Beamtengürtel um Bern gilt ja das Gleiche wie in Afrika! Die Elite der Nehmenden fühlt sich dank Finanzausgleich überlegen und verachtet die dummen Geberkantone!

18. September 2014: UNO sagt Weltuntergang wegen Ozonloch ab! Das war die grosse Zweckpanik der 1990er. Jetzt hat sie ausgedient und man darf es laut sagen! Eigentlich war das schon früher dokumentiert, aber es brauchte “diskriminierende” Kenntnisse. Kaum gehen die “Fluktuationen” in die falsche Richtung, jammern die Paniker!

16. September 2014: Wen wundert’s? In den vielen Geberkantonen fahren Staatsdiener offiziell mit dem VW oder benützen den öffentlichen Verkehr, während in den paar Nehmerkantonen dank dem Finanzausgleich Staatskarossen von der Marke Mercedes zur Standardausrüstung gehören! Warum dauerte es so lange, bis jemand den Mut hatte, dies festzustellen? Frei nach Wilhelm Busch: «Der Dünne geht, der Dicke fährt». Im Kanton Schwyz z.Z. besonders aktuell!

15. September 2014: Eine neue gesamtschweizerische Zeitbombe hat der Staat mit der neuen Pflegefinanzierung gelegt. Seit 2011 explodieren Heim- und Pflegetarife. Dank dem neuesten Schlag ins Wasser hat man es fertig gebracht, dass selbst ein fleissiger und vollbeschäftigter Durchschnitts-Schweizer pro Monat nicht mehr so viel verdient wie ein betagter Bürger am Schluss seines Lebens im gleichen Monat kostet! Die Staatsgläubigkeit wurde einmal mehr zur offensichtlichen Zeitbombe.

13. September 2014: «Raser sind nützlich – für den Staat», schrieb Alex Bänninger vor einem Monat im journal21.ch. Eine Polizei, die immer höhere Bussen-Einnahmen beschaffen muss, schadet dem Rechtsstaat. Verkehrsbussen sollten keine Leistungsvorgaben für die Polizei sein. Konkret: Bussenfallen massenweise so raffiniert zu verstecken, damit es für Automobilisten und Fussgänger kein Ausweichen gibt. Es geht nur noch darum, mit den Bussenerträgen die Kassen der öffentlichen Hand zu füllen. Ein Erfolg der Prävention ist dann sogar unerwünscht, denn die Budgetziele müssen mit immer perfideren Schikanen erreicht werden.

12. September 2014: Passen Sie auf: Jetzt haben die Zivilisationszerstörer eine neue Mär vom Rückbau der Kernkraftwerke entdeckt, nachdem ihnen alle übrigen Argumente ausgegangen sind! Sie sprechen von irgendwelchen Phantasiebeträgen, die so sinnlos übertrieben sind wie seinerzeit die propagierten Kosten für die «Softwaresanierung» beim Millenium 2000. Damals wie jetzt läuft es nach meinem Sprichwort «Nur ein in Panik versetztes Volk akzeptiert auch sinnlose Massnahmen und lässt sich im Sinne der Politik manipulieren». Es waren vor 14 Jahren dann viel kleinere Beträge, und sie flossen zu schlechter Letzt den Nutzniessern der Panik in die Tasche. Jene sind heute froh, dass die meisten Leute die Milleniumspanik längst vergessen haben!

11. September 2014: Durchlauferhitzer ist ein herrliches Wort, wenn es im übertragenen Sinn auf eigennützige Geschäftsmodelle angewendet wird. Am gebräuchlichsten ist das Wort bei Banken, die mit perfider juristischer Absicherung unrealistischer Schuldzinsen in Unternehmen investieren, die mit grosser Wahrscheinlichkeit nie rentieren werden. So können sie gehortetes Kapital risikolos vermehren. Genau so passend ist die Bezeichnung Durchlauferhitzer, wenn unrentable und bereits subventionierte Bergbahnen teure Kartenaktionen zur Suche nach neuen Gönnern veranstalten, die sie sich mit eigenen Werbemitteln niemals leisten könnten.

9. September 2014: Werden nach der Ausblutung der Geberkantone durch eine Hochsteuerpolitik vermehrt steuerbewusste Bürger in die Nehmerkantone umziehen? Nein, derart gebeutelte Umzügler glauben zuletzt, dass es aus nichts etwas gibt! Sie wissen, woher das Geld kommt. Aus Leistung. Sie arbeiten dann resigniert einfach auch etwas weniger, genau wie die Anderen, und dann werden eben auch aus den Geberkantonen Nehmerkantone. Siehe auch Blog vom 7. September.

7. September 2014: «Im Kanton Schwyz lebt sich billiger» titelten Zeitungen vor einem Monat. Ein kundiger Leser musste sofort annehmen, dass da ein Journalist Argumente zu Gunsten der 17 Nehmerkantone-Mehrheit zu konstruieren beabsichtigte. Heilige Einfalt: die wenigstens etwas vernünftigere Schwyzer Finanzwirtschaft ist ja gerade die Voraussetzung, die den Kanton so lohnend zum bestehlen macht! Als Rechtfertigung immer wieder diese Wegweiser auf die geistige Sackgasse, die schon das ideologische Fundament des Kommunismus bildete: «Ungerecht, dass es den einen gut und den anderen schlecht geht! Es ist besser, wenn es allen schlecht geht». Oder glaubt jemand an «…allen gut»? Gibt es nicht! Wem soll man denn in einem solchen Paradies die Früchte von mehr Arbeit und Fleiss klauen?

5. September 2014: Jetzt wissen wir, warum die offizielle Schweiz jeweils kühn verkünden kann, es seien bei Al-Khajda-Entführungsfällen (bald vielleicht auch von ISIS) keine Lösegelder bezahlt worden! Man bucht die Beträge einfach unter Entwicklungshilfe ab und verwandelt so ein schlechtes Image in ein gutes! Komischerweise stimmen die Zahlen dann allerdings überein mit jenen, die in den USA bei den illegalen Geldflüssen an die terroristische Organisation eruiert wurden. Wir sollten nicht dauernd über die USA schimpfen, sondern uns eher darüber wundern, dass wir dort nicht ein noch schlechteres Image haben!

4. September 2014: Der ISIS-Terrorismus zeigt, wo die Religion hinführt. Haben Sie schon einmal von einem atheistischen Selbstmordattentäter gehört? Ich nicht. Ein solcher könnte nämlich die Verantwortung für seine Gräueltaten nicht so bequem an «den Himmel» delegieren, sondern müsste mit seinem evolutionär gewachsenen und noch nicht degenerierten schlechten Gewissen selber fertig werden. Der Glaube an «minderwertige Andersgläubige» genügt ihm dazu nicht.

3. September 2014: Vor einem Monat donnerte Bundesrat Schneider-Ammann gegen all jene, die sich getrauen, die Ungeheuerlichkeit des ungerechtfertigten Finanzausgleichs in exorbitanter Höhe anzuprangern. Angriff ist die beste Verteidigung, das macht Putin unseren Politikern derzeit ja auch vor. In Interviews und Vorträgen im Kanton Schwyz wollte er damit offenbar die Kritik aus dem Lager der Leidtragenden zum Schweigen bringen. Ich weise hier nochmals auf die Daten hin, wo ich in meinem Blog auf die klare Faktenlage zu Ungunsten von Bern einging: 20. Juli, 25. Juli – noch nicht lange her. Inzwischen weiss ich von Berner Unternehmern fern der ortsüblichen Korruption, die sich wie viele Private längst fragen, wie lange u.v.a. die Schwindel mit doppelt vergüteten Spesenrechnungen auf Kosten des Schweizer Volkes wohl noch funktionieren.

1. September 2014: Der langjährige Palästina-Beobachter Arnold Hottinger kam der Wahrheit in seinen Beitrag für journal21 am nächsten: Die Kämpfe waren von Israel wohl gewünscht.

30. August 2014: Dank Internet ist zwar die Speicherkapazität für Informationen in den Gehirnen der Benützer scheinbar gestiegen, aber der Prozessor im Kopf zu deren Verarbeitung ist immer noch der gleiche, was in Kombination bereits neuartige Folgen zeitigt: Halbwissen wird immer mehr zum Normalfall.

28. August 2014: Vor genau einem Monat lautete es auf der Frontseite des Bote der Urschweiz in grossen Lettern: «Schwyzer Eigenkapital schmilzt rasant weg». Der NFA lässt grüssen. Ob Bern wohl wieder zur Räson kommt, wenn der Anteil an staatsgläubigen Linkswählern im Kanton Schwyz noch weiter abschmilzt?

26. August 1014: Bei solcher Berichterstattung in den Medien kommen wir der Wahrheit nirgends näher! Die USA veröffentlichten nach der Flugzeugkatastrophe über dem Separatistengebiet der Ukraine Satellitenaufnahmen vom massiven Artilleriebeschuss von jenseits der russischen Grenze, Geschütze auf der einen und Einschlaglöcher auf der anderen Seite. Bei uns hiess es nur: «Satellitenbilder zeigen angeblich…». Nimmt jemand im Ernst an, die USA möchten sich mit gefälschten Satellitenfotos blamieren, wenn auch andere Länder solche aufnehmen können, wenn auch selten so schnell und genau! Die Blackbox der abgeschossenen Boeing 777 zeigte eine Druckspitze, gefolgt von rapidem Druckabfall – sicheres Zeichen für eine Explosion. Bis das Thema aus den Medien verschwand, räumte man den russischen Stimmen viel Zeit ein, alle Evidenz als Propaganda der USA und des offiziellen Westeuropas abzutun – die gleichen Pseudoargumente und üblichen Vorurteile, mit denen auch das russische Volk hinters Licht geführt wird. Für wie dumm halten uns eigentlich die Nachrichtenmacher, die uns in der Schweiz für die an Desinformation grenzende Leisetreterei noch tüchtig zahlen lassen?

24. August 2014: Fehlstart Sojus/Galileo in Kourou. Moving to the correct orbit with residual propellant? Forget it. Von der Katastrophe um das noch weiter verzögerte und bankrotte Galileo spricht niemand mehr. Die Welt muss weiter auf das Galileo warten, welches «GPS obsolet macht». Die Kommentare am Schluss des Links sind am aussagekräftigsten… Sorry Brüssel.

23. August 2014: Der Pressewald füllt sich mit triumphierenden Artikeln darüber, dass nun bald die letzten Steueroasen ausgetrocknet seien. Vielleicht damit auch gleich die Weltwirtschaft? Operation gelungen, Patient gestorben? Man rechne. Falls sich der Profit der Steuervögte vielleicht um 10% steigern lässt und die werktätigen Bürger wegen Desinteresse an höheren Steuern 30% weniger arbeiten, dann war der Zugriff der Staatsgläubigen mit der Hinterhand einmal mehr ein Schlag ins Wasser. Phantasiezahlen? Rundum sehe ich Lehrerehepaare, die sich mit zwei 30%-Pensen zufrieden geben. Darunter Schweizer, schon 10-20 Jahre vor dem Pensionsalter, die auswandern. Weniger aufopfernd als früher mit 80-Stundenwochen arbeitende Ärzte. Weiter aller Art Künstler im Streben auf ein besseres Leben und «nicht-materielle Werte». Sie wollen lieber weniger verdienen als immer mehr Steuern bezahlen. Die Zahlen sind also vielleicht noch schlimmer, zumal mit dem austrocknenden Steuerkuchen allein in der Schweiz monatlich über 500 zusätzliche Staatsdiener ernährt werden müssen.

22. August 2014: Hillary Clinton hatte vor drei Wochen den Mut, den Hauptgrund neben der Einsperrung eines ganzen Volkes für den Aufstand der Palästinenser zu nennen: «…den ständig weitergehenden Siedlungsbau Israels auf einstmals palästinensischem Land. Dieser widerspricht eigentlich allen internationalen Abmachungen, aber er geht ständig weiter. Die Palästinenser sehen ihre Hoffnung, jemals zu einem eigenen Staat auf ihrem einstigen Land zu kommen, für alle Zeiten zerschlagen. Dies macht sie so aggressiv». Müsste eigentlich verständlich sein.

21. August 2014: Wer hat noch den Mut, etwas gegen die Sturmflut der Unkundigen, Wundergläubigen und Bequemen in Sachen Energiewende zu unternehmen? Hier einige Namen:
Inserat-2014-Manifest-Kettenreaktion-sw-final

20. August 2014: Es liegt eigentlich nicht im Interesse von SRF, wenn mit Berichten und Interviews aus Russland immer wieder dokumentiert wird, wie kritiklos die Bevölkerung auf die totale Desinformation des dortigen Staatsfernsehens hereinfällt. Auch bei uns könnten die Zuschauer auf die Idee kommen, dass der seit Jahrzehnten gut schweizerisch gepflegte Antiamerikanismus ganz sicher nicht von den überwiegend begeisterten Reisenden bewirkt worden ist, die aus den USA zurückgekehrt sind und das Land ganz anders erlebt haben, als es in unseren Medien dargestellt wird. Ein grosser Spalt klafft z.B. zwischen neutralen bis begeisterten Musiksendungen, Fernsehserien, Technik-Sendungen und Berichten über landschaftliche Schönheiten der USA einerseits und Nachrichten sowie politischen Magazinen anderseits, wo es fast selbstverständlich umgekehrt tönt – wenn auch noch nicht ganz so einseitig wie im russischen Staatsfernsehen.

18. August 2014: Ein frisch angestellter Professor im US-Staat Illinois wurde gleich wieder gefeuert, weil er zum Gaza-Konflikt sinngemäss getwittert hatte «Bei 400 getöteten palästinensischen Kindern ohne ein einziges vergleichbares Opfer auf der Gegenseite ist ja eigentlich klar, wer, der Angreifer ist». Perfektes Beispiel zum Bonmot «Wer die Wahrheit sagt, dem gebe man ein schnelles Pferd, damit er fliehen kann».

17. August 2014: Wieder mal “Religion vom Feinsten”. Und niemand nennt diese Jahrtausende alte Pest, die Softwarefehler im Kopf von Gläubigen statt die Vernunft von Denkenden, beim Namen. Auch nicht die Leisetreter in unseren Tagesschau-Redaktionen. Zum Kotzen. Sorry für ev. 20″ Werbung am Anfang.

16. August 2014: Zu schweizerischen Gesundheitsfimmeln und Sozialmedizin um buchstäblich jeden Preis ein Wort des deutschen Soziologen Theodor Adorno: «Gesundheit? – Was nützt einem Gesundheit, wenn man sonst ein Idiot ist?»

15. August 2014: Zum soliden Handwerk der Desinformation gehört, dass man allen Begriffen neue Wörter zuordnet, die dem flüchtigen Medienkonsumenten und dem vom Staat gegängelten Bürger suggerieren sollen, dass alles ganz anders ist, als dieser eben noch mit eigenen Augen gesehen hat. Von obigen Links aus ist einmal absolut demaskierend dargestellt, wie das Kunststück funktioniert. Alle Diktaturen von einst bis heute haben sich dieser Methoden bedient, und auch im Berner Beamtengürtel ist man fleissig dran!

13. August 2014: Aktueller denn je in diesen Tagen: Man kann alle Leute eine zeitlang hinter’s Licht führen und einen Teil der Leute die ganze Zeit, aber nicht alle Leute die ganze Zeit. Nicht einmal wohlstandsverwahrloste Schweizer.

11. August 2014: Es gibt eine extrem treffende englische Redewendung, die in Momenten zur Anwendung kommt, wenn eine für die Schuldigen vernichtende Wahrheit infolge eines Unglücks oder eines unerwarteten Zufalls schlagartig ans Tageslicht kommt: «…when the shit hit the fan» – auf deutsch «als die Scheisse in den Propeller geriet». Für Wladimir Putin war dieser Moment gekommen, als seine Schützlinge in der Ostukraine ein Passagierflugzeug mit 298 Menschen an Bord abschossen – unter den Radaraugen der Luftüberwachung, abgehört bei den Vorbereitungen und am gleichen Tag, an dem die Luftabwehr-Rakete aus Russland geliefert worden ist! Da half alles Leugnen nichts mehr – und genau dies hat er vor aller Welt versucht. Endlich mal eine Situation, wo der Kürzel GAU seiner Bedeutung voll gerecht wurde. Vergesslichkeit, die Zeit und einige Freunde in allerlei Medien arbeiten zwar für ihn, aber an den Fakten ändert es nichts.

9. August 2014: Wie hart DER STAAT am Hintern ist, erlebte kürzlich eine Ostschweizerin: Zuerst verliert sie 100’000 Franken bei einem Anlagebetrüger. Dann klopft das Steueramt an und fordert dafür weitere 56’000 Franken. Auch fiktive Gewinne, aus gefälschten Belegen einer Betrügerfirma, seien zu versteuern! Die Schweiz ist bald nur noch für Staatsbeamte gemütlich, denn ihrer ist das Recht zum Machtmissbrauch und das Himmelreich, Amen.

7. August 2014: Die europäische Raumfahrt hatte im interplanetaren Sektor noch nicht viele Erfolge zu feiern, aber jetzt gab es wieder einmal einen ganz grossen, der sich mit der Landung auf dem Saturnmond Titan (2005) vergleichen lässt: die Ankunft der Sonde Rosetta beim Kometen Churimov-Gerasimenko. Gestern wurde bei der Einbremsung in eine Umlaufbahn die vorläufige Minimaldistanz 130 km erreicht, von wo aus diese Aufnahme des wenige km grossen Kometenkerns gelang.

6. August 2014: Derzeit läuft die Unterschriftensammlung zur Initiative «Rettet die Privatsphäre». Man kann nur hoffen, dass sie nicht dem schönen Wetter oder der Ferienzeit zum Opfer fällt. Sonst sind der Schnüffelei und dem Machtmissbrauch der Regierung in Sachen von geschütztem Privatbesitz Tür und Tor geöffnet. Niemand getraut sich etwas zu sagen, aber eine Abstimmung könnte das Schlimmste verhindern, sofern die Forderungen der Mehrheit auch umgesetzt werden.

4. August 2014: Nicht einmal die Sowjetkommunisten haben das Bargeld abgeschafft, obwohl sie sich damit permanent blamierten, weil es ein schlechtes Licht auf ihre Wirtschaft warf. Offenbar haben das ihre ach so sozial denkenden Nachfolger erkannt. Das sind nämlich die meisten mit Finanzproblemen kämpfenden Regierungen des 21. Jh. in aller Welt. Sie liebäugeln mit dieser Endlösung auf dem Weg zum total enteigneten und finanziell gläsernen Bürger. Inzwischen haben verantwortungsvolle Voraus-Denker die Idee zu Ende gedacht und setzten das Fazit bereits unter den Titel «Die Hölle ist bargeldlos».

2. August 2014: Schweizer Gaswerke haben seit Jahrzehnten mit dem Spruch «Wie geht das – ganz einfach – mit Gas!» geworben. Hmmm. Was hätte man wohl gesagt, wenn eine Katastrophe wie gestern mit 26 Toten in einem KKW passiert wäre statt «ganz einfach mit Gas»? Die jüngste Meldung aus Taiwan bringt es dagegen höchstens für kurze Zeit auf unsere Zeitungsseiten, denn ähnliches ist über die Jahrzehnte in jeder grösseren Schweizer Stadt passiert, wenn auch wegen der geringeren Wohndichte mit einer einstelligen Zahl von Toten. Die Dauerkampagne gegen die sauberste Energiegewinnung anderseits ist rein politisch, sonst würde sich die Internationale der Desinformation viel ergiebiger auf undichte Gasleitungen in unseren Städten stürzen.

1. August 2014: In der Not frisst der Teufel Fliegen und der Staat schluckt Unrecht, das zu verhindern eigentlich seine allereinzige Aufgabe wäre, wenn das Individuum dazu nicht mehr in der Lage ist. Alles übrige regelt der Markt ohnehin besser.

30. Juli 2014: Juristen haben seit ewigen Zeiten Winkelzüge auf Lager, um das Recht umzubiegen. Sonst bräuchte es sie gar nicht, denn an jenen, die sowieso im Recht sind, gibt es kaum etwas zu verdienen. Brüssel hat z.B. mit Duldung von Bern sogar ein «Menschenrecht auf Betrug» erfunden, damit kriminelle Asylschwindler, die kein anderes europäisches Land haben will, in der Schweiz bleiben können.

28. Juli 2014: Silvio Berlusconi wurde von den langezeit gegen ihn vorgebrachten Sex-Vorwürfen freigesprochen. Offenbar konnten sich die Richter dies inzwischen leisten. Sie haben der politischen Karriere des früheren italienischen Ministerpräsidenten bereits genügend geschadet. Die Anschuldigungen haben ihren Zweck erfüllt und die Anklage kann wieder fallengelassen werden. Wie lange geht es wohl, bis andere europäische Länder nach den Vorbildern aus Rom in Versuchung geraten, erfolgreiche Politiker in den falschen Parteien auszubremsen, notfalls wiederholt? Juristen haben wir genug, die immer passende Pseudoargumente formulieren können. Das war ja auch der wohlfeile Grund, weshalb sie vor dem Studium exakterer Wissenschaften geflüchtet sind, wo heute kompetente Absolventen an allen Ecken und Enden fehlen!

25. Juli 2014: Avenirsuisse, ebenfalls ein Teil des Beamtengürtels um Bern, hat nicht unerwartet eine zynische Begründung gefunden, was der Grund für den überrissenen Finanzausgleich zu Gunsten des Kantons Bern sei: die geschröpften Kantone seien selber schuld, dass sie mit ihrem verantwortungsbewussten «Finanzgebaren» so «reich» geworden seien, so dass man sie nun «völlig legal» «im Rahmen der Gesetze» abrahmen könne! Reich sind sie zwar wegen der permanenten Schröpfung nicht geworden, aber sie haben ihre eher angemessenen Steuereinnahmen mit den Staatsausgaben ins Gleichgewicht gebracht, und das ist aus Berner Sicht bereits ein schlechtes statt ein gutes Beispiel! Schwyz und Zug erbringen pro Einwohner wohl nicht deshalb die grösste Leistung in den NFA-Topf, weil sie auch so bequem wären wie der Berner, die ihre Beamten so viel früher pensionieren als die übrige Schweiz. Wen wundert’s noch, dass sechs von sieben Bundesräten aus den Nehmerkantonen stammen?

24. Juli 2014: Das Bundesamt für Strassen hat im Hinblick auf die Erhöhung der Vignettensteuer 34 neue Beamtenstellen geschaffen. Frau Leuthard hat offenbar damit gerechnet, dass die für die Umsetzung der Abzockerei geschaffenen Pseudojobs eine sichere Sache für die weitere Aufstockung des Beamtengürtels um Bern sei. Eine Abklärung durch Bazonline hat nun ergeben: keinem der nun unnötigen Beamten wurde bis jetzt gekündigt! Alle sind entweder weiterhin unbeschäftigt oder es wurden für sie «andere Beschäftigungsmöglichkeiten» gefunden. Sag doch einer, ich würde in meinem Blog übertreiben!

23. Juli 2014: Erinnern Sie sich? «Der 11. September 2001 wird die Welt in zwei Teile spalten: jene, die den Terrorismus bekämpfen, und jene, die ihn unterstützen. Man kann nicht zu beiden gehören». Rudi Giuliani, Bürgermeister von New York zur Zeit des Attentats auf das World Trade Center.
Parallelen zum Abschuss von MH17 über der Ostukraine wurden zwar schon gezogen, aber erneut teilt sich die Welt auf in solche, die Fakten verdrehen oder ihren Lesern und Zuschauern unabhängig jeglicher Evidenz als «noch umstritten» deklarieren und damit den Terrorismus indirekt unterstützen, und solche, die versuchen, derlei künftig durch wirksame Massnahmen zu verhindern. Wieder gibt es auch noch jene, die vordergründig und aus Feigheit beides gleichzeitig versuchen.

22. Juli 2014: Bis vor einer Woche starben 171 Palästinenser im Gaza-Streifen als Vergeltung für die Raketen-Nadelstiche auf Israel, bei denen bis zum gleichen Datum kein einziger Israeli ums Leben gekommen war. Ein Faktum der Unverhältnismässigkeit, das meistens verschwiegen wird. Stattdessen zeigt man Einschlaglöcher in Feldern und Gärten, sowie Sirenen-Warnungen aller Art, die der Bevölkerung das Leben im ungleich reicheren Land zweifellos etwas unbequemer machen. Tönt das nicht wie ein Anlass zur Endlösung der Palästinenserfrage, weil sich dieses Volk die Annexion ihres Landes seit 1948 partout nicht auf so arrogante Art und Weise gefallen lassen will? Inzwischen steht das Verhältnis etwa 500:15. 70% der über 500 Palästinenser waren Zivilisten, 30% haben sich gegen die Ausrottung ihres Volkes gewehrt und haben den Einsatz mit dem Leben bezahlt. Verwechslung von Ursache und Wirkung gilt in der Logik als etwas zwischen unfein und Verbrechen. Vertauschung nicht?? Und so geht das seit Jahrzehnten!
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Neuerdings behauptet Russland, ein ukrainischer Militärjet sei auf MH17 zugeflogen. Heilige Einfalt: wenn die Russen ein Interesse an der Klärung der Wahrheit hätten, dann würden sie die Untersuchung doch nicht auf alle Arten behindern!!

20. Juli 2014: Ein Leserbriefschreiber aus dem Kanton Schwyz erinnert uns daran, dass der Kanton Bern bei nur 12% der Gesamtbevölkerung 22% des Finanzausgleichs-Kuchens beansprucht. Trägt man dort höhere Lasten wegen z.B. höherem Ausländeranteil? Im Gegenteil! Dieser beträgt dort bequeme 14% gegenüber durchschnittlich 23% Nicht-Schweizern, die man anderen Kantonen – in einigen logischerweise noch mehr – zumutet. Ist denn das Bevogten des Landes vom Berner Beamtengürtel aus eine so grosse Last? Die Bürger würden darauf noch so gerne verzichten! Heilige Einfalt: wer sitzt denn wem auf dem Buckel? Mitleid sollte man grundsätzlich eher mit Eseln als mit den Reitern haben!

17. Juli 2014: Die Weltwoche stellt mit einigem Risiko die gröbsten Verdrehungen in den Monopolmedien und leider auch der Mainstream-Presse an den Pranger. Ohne sie würde das Schweizer Volk erblinden und ohne Warnung in mehrere absehbare Desaster laufen. Zwei Sätze aus einem ihrer Artikel:
Die Politik wirft dem Volk vor, Spielregeln zu missachten – und denkt sich selber neue aus.
Diese Politiker («die Sterbehelfer der Demokratie», also die pseudojuristischen Verdreher der Volksrechte) betreiben selber am eifrigsten, was sie der SVP vorwerfen: Zwängerei.

14. Juli 2014: Die Schweiz wird immer mehr zu einem Stasi-Land: Die «Staatssicherheit» masst sich immer grössere Kompetenzen an, um die Volksrechte auszuhebeln, Zwangs-TV-Gebühr, angestrebte Zwangs-Einheitskrankenkasse, permanente Staatspropaganda auf unsere Kosten, Zwangsverteuerung der Energie, um unrealistische «Umweltziele» zu «erreichen», Nivellierung der Löhne bei gleichzeitiger Erhöhung jener für Staatsbonzen. So war das im Ossie-Land DDR. Abgabe aller Entscheidungsfreiheit von Bürgern und Institutionen an den Grossen Bruder in Brüssel, etwa so, wie früher von Ostdeutschland nach Moskau. Es ist ein schwacher Trost, dass ein solches System nach spätestens 40 Jahren Mangelwirtschaft von selber zusammenkracht.

11. Juli 2014: Pünktlich haben Boeing und der Hersteller der Atlas-5-Raketen (notabene mit russischen Triebwerken) ihre Bewerbung für den Astronautentransport in CST-100-Siebenmannkapseln bei NASA angemeldet. Die veröffentlichten Bilder verraten aber weder Ernsthaftigkeit noch Innovation, denn das Projekt der etablierten Monopolisten hat gegenüber dem weiter fortgeschrittenen, bereits ausgetesteten und viel billigeren System der Firma SpaceX mit bemannten Dragon-Kapseln auf der neuesten Falcon-9-1.1-Rakete keine absehbare Chance. Dies, zumal sogar an der teilweisen Wiederverwendbarkeit der Falcon-9-Erststufe gearbeitet wird. Trotzdem ist nicht sicher, wie sich die staatliche NASA entscheiden wird. Schon in der Vergangenheit sind durchaus zehnfache Investitionen auf Kosten des Steuerzahlers in den Sand gesetzt worden. Beträge, mit denen Private in Eigenregie das gesamte Raumtransportsystem hätten revolutionieren können. Die Frage ist nur, ob staatliche Allmacht auch diesmal nach allen Fiaskos ungeschoren davonkommt. Beobachter in der Schweiz hätten genügend irdische Beispiele, wie auch das Orchester im Bundeshaus eine Kakophonie nach der anderen aufführt. Früher schwappte noch genügend Geld ins Land, um solche Blamagen dank Informationsmonopol verschleiern zu können. Heute nicht mehr.

7. Juli 2014: Besser kann man es nicht sagen zur kommenden, staatlich orchestrierten
Energie-Katastrophe!
Noch mehr Deutlichkeit: Für alle, die es ganz genau wissen wollen.

4. Juli 2014: Die USA kennen diese Gefahr seit 1776 – weil sie sie schon einmal überwunden haben!

30. Juni 2014: Beim STAAT fragt man sich, ob man 2600 Beamte entlassen könne, “nur” um 300 Millionen Franken einzusparen. Die Frage ist völlig falsch gestellt. Es geht eigentlich darum, ob es die 2600 Statisten überhaupt braucht. Wenn diese ihr Geld wert wären, dann müsste man sich die Frage so wenig stellen wie in einem Privatbetrieb! Man könnte sogar Arbeitsplätze anbieten – solche mit ehrlichem Lohn!! Nicht mit Geld “gesponsert”, das schon einmal jemand verdient hat: Steuergeld!

28. Juni 2014: Wenn sich die Terroristen mit den Pazifisten verbünden, dann verlieren alle den Krieg.

26. Juni 2014: Was mir an Skandinavien immer gut gefallen hat, war die grosse Distanz zu Afrika.

24. Juni 2014: Diese Liste von Volksfeinden müsste man täglich bei sich haben!

22. Juni 2014: Mit TV-Zwangsgebühren braucht man gar keine Zuschauer!
Wen wundert’s?
Wie Sie sich wehren können.

18. Juni 2014: Verkehrte Welt: Die Amerikanisierung der Welt gilt bei der veröffentlichten Meinung als Schimpfwort, aber die Afrikanisierung soll positiv verstanden werden. Ausgerechnet.

8. Juni 2014: Seit ich mich erinnere, zerbrechen sich die Historiker den Kopf, woran die Alten Römer untergegangen sind. Keiner getraute sich, die wahren Gründe zu nennen: am Sozialstaat und dessen Konsequenzen, wo jeder Schwachsinn gefördert und keine echte Gefahr erkannt wird. So reitet die EU das noch nie stabile Europa völlig in den Dreck, und bis zu den nächsten Wahlen werden wir wissen, ob bei Obama zwei Amtsperioden genügt haben, das Kunststück auch in den USA zu schaffen.
Falls Ihnen dieser höfliche Ton nicht genügt, empfehle ich die Lektüre von
«Deutschland von Sinnen». Ein Türke darf es nämlich so deutlich sagen, dass es sogar Bürger im «Alten Europa» wieder verstehen.
Auch vor 200 Jahren scheint Voltaire mit uns einverstanden gewesen zu sein. Von ihm stammt nämlich «It is dangerous to be right when the government is wrong».
Hoffen wir also, dass solche Stimmen die «Endlösung der Verblödungsfrage» noch stoppen können.

4. Juni 2014: D-Day.

31. Mai 2014: Morgen sind es genau drei Jahre her, seit dieser ziemlich tägliche Blog erscheint. Eigentlich fände da jede Gewerkschaft eine Sommerpause angesichts von gut 1000 Kurztexten und spontanen Bonmots ohne Gesamtarbeitsvertrag als angemessen. Gelegentliche Komplimente aus der Leserschaft lassen allerdings befürchten, dass einige Gleichgesinnte vom vorläufig suspendierten Blog enttäuscht sein werden. Durch später auffälligere Platzierung dieser zunächst unverändert präsenten Webseiten mögen weiterhin Leser gewonnen und bisherige zu gelegentlich vergleichender Lektüre eingeladen werden. Gesagt ist eh schon fast alles, auch wenn die gemachten Aussagen jeden Tag durch die Wirklichkeit erneut bestätigt werden. In meinen Vorträgen über die Weltraumforschung sind die Vergleiche von irdischen Missständen mit den Ursachen von meist staatsbürokratisch provozierten und von der Presse fast jedes Mal falsch interpretierten Misserfolgen jedoch weiterhin als heitere Einlagen zu hören. Jeweils tagesaktuell…

Vor 2069 Jahren: Zu guter Letzt soll ein Denker aus einer anderen Hochkultur zu Wort kommen: Cicero, 55 vor der Zeitrechnung im Alten Rom, auch zu den Problemen der modernen Sozialstaaten:
«Das Staatsbudget sollte ausgeglichen sein, die Staatskasse wieder aufgefüllt, die Staatsschuld reduziert, die Arroganz der Beamten muss gemässigt und kontrolliert werden, die Unterstützung fremder Länder und Völker sollte man beschneiden – oder Rom wird bankrott gehen. Die Leute müssen wieder lernen, zu arbeiten, anstatt von staatlicher Unterstützung zu leben».

Wir wissen: Rom hat einen anderen Weg gewählt.

30. Mai 2014: Abschreckende Beispiele von Fehlbesetzungen, Inkompetenz und unnötige Funktionen der Bundesverwaltung haben mich in einigen Blogs der letzten Jahre zu erfrischend deutlichen Formulierungen ermuntert. Inzwischen sehe ich mich bei solchen «empirischen Frühdiagnosen» durch konkrete Feststellungen aus dem inneren Zirkel der Steuerverwaltung des Bundes selber bestätigt. Da wird von einigen mutigen und damit aus einiger Erfahrung fast notorisch auch kompetenten Mitarbeitern über die beiden obersten Chefs geurteilt: «Fachwissen, Sozialkompetenz und Führungsfähigkeiten sind nicht gefragt. Man ist fachlich uninteressiert, zeigt dies offen, betrachtet aber alle ausser sich selber als unfähig. Kritik wird mit einer Kündigungsdrohung vom Tisch gewischt. Besonders bei schönem Wetter machen diese Herren «Büro zu Hause». Afrikanische Verhältnisse also, die man nördlich des Mittelmeers und der Alpen eigentlich seit der letzten Eiszeit für überwunden glaubte. Wir haben offenbar selber schon viele Obamas im Bundeshaus!

29. Mai 2014: Seit Jahren gehört die Warnung vor falschen Bildungswegen zu meinem Repertoire von deutlichen Stellungnahmen. Gestützt durch die Beobachtung, dass fehlgeleitete Studienabgänger zu schlechter Letzt durch Staatsstellen mit Hilfe von einer Art Subventionierung vor der Arbeitslosigkeit und deren Statistik geschützt werden müssen. Aber auch, dass akademisch völlig ungeeignete Maturanden von viel nützlicheren Berufslehren abgehalten werden und dann durch qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland ersetzt werden müssen. Inzwischen ist diese Fehlentwicklung anlässlich der Mindestlohninitiative von einer weiteren Seite her entdeckt und karikiert worden.

28. Mai 2014: Laut einer Umfrage der ETH wollten 1999 noch 57% der EU beitreten, heute sind es lediglich noch 17%. Trotzdem wird aus allen Rohren der Classe Politique gegen die SVP geschossen, die alle negativen Folgen der Zwangsvereinigung Europas richtig prophezeit hatte und dann dem lernfähigen Volkswillen von Anfang an konsequent gefolgt ist.

27. Mai 2014: Zu den Erinnerungen an die Zivilschutzzeit gehört die Beobachtung, wie meist die Staatsangestellten unter den Zwangsaufgebotenen in den Pausen für eine Zigarette an die frische Luft tappten, während Selbständige wie der Blitz zu den wenigen Telefonkabinen sausten. Sie mussten ihr Geschäft trotz Staatsdienst weiter im Schuss halten, damit das von ihnen generierte Steuersubstrat nicht Schaden nahm.

26. Mai 2014: Ingenieurwissen basiert auf den Gesetzen der Physik und den Resultaten von Experimenten.
Juristische Gesetze leiten sich aus Meinungen und Präzedenzfällen ab sowie von früheren Gesetzen, welche andere Leute zu ihrem eigenen Nutzen zusammengeschustert haben.

25. Mai 2014: Die Weltgesundheitsorganisation will festgestellt haben, dass die Luft schlechter sei als je zuvor. Wie bitte? Stimmt nicht! Vor 40 Jahren schneuzte ich in Wien oder Madrid schon nach einem Tag schwarz, heute rieche ich auch in Los Angeles als erstes wieder die Blumen, nicht mehr die Autos. 1952 starben im Londoner Smog 4000 Menschen – vergessen? Nicht bei mir; ich war damals 9jährig und hörte schon täglich die Nachrichten. Zugegeben, im kommunistischen China stinkts heute mehr denn je. Dort hat man aber unter dem Druck der Fakten inzwischen den Mut, auf die saubere Kernenergie zu setzen. Nicht nur auf Kohle wie die Deutschen, die wegen dem Solar-Debakel von zwei Seiten her zwischen Hammer und Sichel der elementaren Physik gelaufen sind: gleichzeitig Nuklear-Ausstieg und täglich erneuerbare Enttäuschungen.

24. Mai 2014: In Spazierdistanz von hier hatte ich 28 Jahre lang eine Wohnung.
Eine Reise nach Cape Canaveral lohnt sich noch heute.
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Während 100 Jahren standen die höchsten Gebäude auf der Welt in New York und/oder Chicago, von eigenen Ingenieuren in der Neuen Welt gebaut. Die Welt mass dieser Leistung selten eine Bedeutung zu. Seit die gleichen Ingenieure mit den gleichen Vorbildern dank unserem Geld anderswo ein paar höhere Wolkenkratzer aufgestellt haben, gelten jene oft noch so rückständigen Länder plötzlich als führend in der Baukunst. Von der Sinnlosigkeit unrentabel zu hoher Bauten ist nicht mehr die Rede.

23. Mai 2014: Politiker und ihre Beamten (oder ist es umgekehrt – oder gar einerlei?) krallen sich deshalb an der Besteuerung jedes Geldbeutels fest, weil es für sie nur eine einzige Alternative gibt: «Steuersubstrat» für ihre Lohnerhöhungen zu generieren – oder selber wieder arbeiten zu gehen. Ausgerechnet die Reichen und Unabhängigen darunter haben die Staatsabzockerei nicht im gleichen Mass nötig.

22. Mai 2014: Die Sprachregelungen und Schlagwörter verrieten den Zeitgeist diverser Epochen schon immer. Bei den Nationalsozialisten hämmerte man dem Bürger ein: «Du bist nichts, dein Volk ist alles». Ganz ähnlich bei den Kommunisten: «Du bist nichts, deine Partei ist alles». Verdächtig ähnlich heute im Schweizer Versorger- und Beamtenstaat: «Du bist nichts, der Staat kann alles besser». Flankierende Wortschöpfungen verraten den Trend zur Diktatur noch peinlicher. Schamlos wird von Steuerpotenzial, Abschöpfungspotenzial oder Steuersubstrat gesprochen, als ob es oberste Aufgabe des Staates wäre, «die Steuerschraube immer weiter anzuziehen, egal wofür». Lukas Reimann sagte es im gestrigen Blog-Video mit genau diesen Worten äusserst treffend.

21. Mai 2014: Ein Nachwuchstalent mit dem Zeug zum Bundesrat!

20. Mai 2014: «Politik ist die Kunst, Probleme zu suchen, sie überall zu finden, dann falsch zu diagnostizieren und die verkehrten Rezepte anzuwenden». Wahrer denn je, geht aber zurück auf Groucho Marx, 1890-1977.

19. Mai 2014: Schadenfreude triefte schon vor der Gripen-Abstimmung aus einer Blick-Schlagzeile: «Fertig lustig, Herr Maurer». Ida Glanzmann, die ebenfalls für den Flugzeugkauf eingetreten war, wurde in einem Spontaninterview gefragt, wer nun nach dem relativ knappen Entscheid gegen den Gripen schuld sei. Ausgesprochen sachlich, sympathisch und diplomatisch hat sie darauf nicht direkt geantwortet. Völlig klar, dass sie es nicht direkt sagen konnte, denn es wäre unhöflich gewesen, den Schweizer Journalismus zu nennen. Leute also, die jeden Tag irgendwo den schriftlichen Beweis erbringen, dass sie auch Kilowatt nicht von Kilowattstunden unterscheiden können oder ein Seebeben mit Tsunami in Japan mit Zehntausenden von Toten mit einer Atomkatastrophe verwechseln, obwohl dort beim GAU nur zwei Angestellte — notabene wegen Mutter Natur im Untergeschoss des KKW ertrunken sind. Schweden und die Schweiz werden auch ohne den Gripen überleben, aber muss man jetzt in der Presse so stolz sein auf das falsche Signal, das man bezüglich Verteidigungsbereitschaft der Schweiz ins Ausland geschickt hat? Ist es denn eine gute Nachricht, dass der vorgesehene Budgetbetrag nun für jährlich weitere Tausende unnötige bis schädliche Staatsbeamte zur Verschwendung frei wird?

18. Mai 2014: Falls Sie die Kakophonie der totalen Desinformation von Medien und Bundeshaus in Sachen Energie schon total verwirrt hat: hier erfahren Sie kurz und knapp, ob nun Solarstrom billig oder teuer ist und was mit all den Lügen bezweckt – und leider auf unsere Kosten angerichtet – wird.

17. Mai 2014: Vor allem die Schwachen scheitern am Sozialterror der Gutmenschen, denn sie getrauen sich nicht, ihn zu ignorieren.
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Wenn man alle Sozialhilfeempfänger ebenso gründlich per Urinprobe auf Drogenkonsum testen würde wie die guten Steuerzahler mit einigen besonders verantwortungsvollen Jobs, dann könnte man die Staatsausgaben wieder ins Lot bringen.

16. Mai 2014: Immer wieder erreichen mich Berichte von Bekannten, die bei Interviews in diversen Medien der journalistischen Flüchtigkeit oder Gemeinheit ins Messer gelaufen sind und zumindest vorübergehend Schaden genommen haben. Solche Beispiele lernte ich schon Tage nach den ersten Erfolgen in der Öffentlichkeit selber kennen, wurde aber gleich am Anfang vorsichtig. Den Tätern gegenüber blieb ich selten untätig, am erfolgreichsten allerdings präventiv vor und nicht erst nach dem Interview. Folgender Link wird Ihnen erklären warum.

15. Mai 2014: Am 1. Juni 2011 ist mein erster Blog in dieser Form erschienen, also schon über 1000 bis heute. Geplant als tägliche Augenöffner. Weil ich immer wieder einmal feststelle, dass auch die alten, meist aus softwaretechnischen Gründen höchstens halbjährlichen, Staffeln gelesen werden, riskierte ich Stichproben. Überraschung: keinen einzigen Tagesblog möchte ich nach drei Jahren zurücknehmen! Im Gegenteil, mir scheint, die beklagten Missstände hätten sich sogar verschlechtert.

14. Mai 2014: Noch pikanteren Luxus der Ex-Kommunisten um Janukovich hat man in der Ukraine entdeckt – direkt im Gebäude der Steuerbeamten!! Ob man wohl auch in Bern einmal mit ähnlichem Luxus fündig wird? Der üppige Finanzausgleich hat nämlich bereits zu nicht nur unsichtbaren Sumpfblüten geführt…

13. Mai 2014: Demokratie sei die zweitbeste Regierungsform, aber die Beste gäbe es gar nicht. Zyniker werden diesen Satz wohl bald umformulieren, ist zu befürchten. Europa hat die Demokratie nämlich schon abgeschafft, die Schweiz hat sie zwar noch, wird aber kritisiert dafür, und der Irak hat sie von den USA geschenkt (einige sagen «aufgezwungen») bekommen, doch die Religiösen werden damit so wenig fertig wie andere ex-Diktaturopfer, die damit keine Erfahrung haben. Dies ist der Grund dafür, dass die Halbwertszeit von Demokratien, mit Ausnahme der Schweiz und den USA vielleicht, immer so kurz war.

12. Mai 2014: Warum muss die angeblich divergierende Lohnschere ausgerechnet als Argument dienen, um die verantwortungsvollsten Klein-Arbeitgeber daran zu hindern, mit Billigjobs den Ärmsten eine Gelegenheit zum ehrlichen Geldverdienen zu geben? Eine Lohngarantie aus dem Nirwana soll es nun wirklich nicht sein! Der totale Verlust des Jobs, weil der Arbeitgeber logischerweise nicht mehr bezahlen kann, wenn er mit der erbrachten Leistung Verlust machen würde, ist erst recht nicht sozial. Die Gewerkschaftsbosse, welche die Initiative lanciert haben, übernehmen zu allerletzt die Verantwortung für den angerichteten Schaden an der Volkswirtschaft.

11. Mai 2014: Garantierte Mindesteinkommen sollen das Hochlohn-Land Schweiz noch gerechter machen?? Die nüchterne Betrachtung der tatsächlichen Zustände im Land führt zur Realität zurück: Bequeme Bürger werden zu Frührentnern oder gar zu Sozial-Altersflüchtlingen in exotischen Billiglohnländern, unentschlossene Schulabgänger haben keine Lust mehr, eine Lehre zu absolvieren, Teilzeit-beschäftigte Lehrerehepaare teilen sich ihre gut bezahlten Jobs noch häufiger mit ihren oft im gleichen Beruf tätigen Gattinnen und verdienen damit mehr als z.B. alleinverdienende Bankangestellte und erst recht fleissige Kleinhandwerker. Bei den üblichen Desinformationskampagnen vor Abstimmungen werden aber nur Topverdiener genannt und z.B. die Lehrerlöhne an höheren staatlichen Schulen verschwiegen, weil diese, wie die Horden von unnötigen Staatsangestellten (hier ist nicht von Bahnpersonal oder Lokführern die Rede!!) um einiges höher sind als der Durchschnitt der Einkommen des Mittelstandes und bei den KMU.

10. Mai 2014: Wenn der Kredit zur Gripen-Beschaffung abgelehnt wird, werden mit einiger Wahrscheinlichkeit einfach 1000 statt 500 unnötige Bundesbeamte pro Monat angestellt, weil wieder Geld in der Kasse ist. Diese fliegen aber nicht etwa zur Verteidigung über Ihre Köpfe, sondern hocken Ihnen sogar auf dem Buckel, still und untätig, bis sie von Ihnen Geld brauchen.

9. Mai 2014: Der Fall der Flugzeugkatastrophe von Malaysia rückt immer näher der Frage nach der Verantwortlichkeit jener, die eine lückenlose Verfolgbarkeit jedes Flugzeuges verhindert haben. Seit mehr als 10 Jahren wäre dank GPS-Satellitennavigation technisch alles parat dafür. Sind es die Sparer bei Flugzeugherstellern oder Fluggesellschaften? Sind es die Pilotengewerkschaften, die ihren Mitgliedern um jeden Preis nicht auf die Finger schauen lassen wollen? Oder sind es es staatliche Gutmenschen, die trotz wiederholten Suchaktionen im achtstelligen Bereich die gründliche Lösung des Problems aus Blindheit, Eigennutz oder Liebe zur Machtdemonstration ihrer Befugnis trotz weltweit leicht demonstrierbarem Nutzen verhindert haben?

8. Mai 2014: Am 24. April wurden vier Spitalangestellte in Afghanistan vom eigenen Wachmann des Krankenhauses erschossen. Einer überlebte. Der angeblich sehr fromme Mörder richtete seine Waffe dann gegen sich selber, überlebte aber und wird sicher gut gepflegt. Wenn man nur Atheisten als Wachpersonal angestellt hätte, dann hätte das Land jetzt noch einige dringend benötigte Ärzte mehr. Wer die jüngere und ältere Geschichte betrachtet, wird sicher genügend Hinweise für diese Einschätzung finden.

7. Mai 2014: Wann endlich hat jemand auch in der Mainstream-Presse den Mut, die Vermögenssteuer als das zu bezeichnen, was sie inzwischen geworden ist: Enteignung zwecks «grosszügiger» Umverteilung an Leute, die das Geld nicht verdient haben.

6. Mai 2014: Wenn sich ein Besucher in einem Saal mit 100 disziplinierten Zuhörern unflätig benimmt, dann wird er mehr oder weniger unauffällig hinausbefördert, durchaus mit der Hilfe einiger der übrigen 99 Anwesenden – sofern nicht zu viele Juristen darunter sind. Die Fussball-Fanclubs behaupten nun, ein «unbedeutendes Prozent» von Rowdies unter dem mehrheitlich friedlichen Publikum sei für Randalen verantwortlich, und die anderen würde überhaupt keine Schuld treffen! Wie bitte?! Diese 99% müssten doch in der Lage sein, die paar Randalierer zu neutralisieren, wenn sie wirklich so weltweit zur Förderung des weltweiten Friedens in die Stadien marschieren, wie uns das Fussballpapst Blatter ständig weismachen wollte. Hat wohl gar sonst jemand ein Interesse an den Unruhen? Es sind immer die Linksparteien, die hinterher notorisch zur Untätigkeit bei ebenso unsportlichen Saubannerzügen auch bei anderer Gelegenheit raten.
Vor 444 Tagen: Tscheljabinsk-Meteor! Hier 10 Minuten der besten Videos zur Erinnerung an das denkwürdige Ereignis. Sorry für ein paar Sekunden Werbung voraus.

5. Mai 2014: Von Goethe stammt der Satz «Lügen werde jeden Tag von Kathetern und Kanzeln verbreitet, also ist es nur gut und recht, dass auch die Wahrheit täglich wiederholt wird». Mit meiner vielleicht etwas zynischen Definition des Wortes Polemik habe ich es nur etwas anders gesagt: «Stur an der Wahrheit festhalten, auch wenn sich eine demokratische Mehrheit bereits mit der Lüge arrangiert hat».

4. Mai 2014: Die 68er-Generation hat der Schweiz damals versprochen, sie würden aus dem Staat Gurkensalat machen. Stattdessen habe sie noch mehr Staat gemacht, noch mehr Freiheit eingeschränkt und noch mehr unnötige Jobs für sich selber geschaffen – beim Staat natürlich. Kläglicher konnte der Aufstand der Versager gar nicht scheitern.

3. Mai 2014: Kopfschütteln am Ostermontag. In Bern zeigte sich wieder einmal die Gespaltenheit friedlicher und unfriedlicher «Aktivisten». Auf der einen Seite die Ostermarschierer und auf der anderen die Fussballrowdies – in der gleichen Stadt und recht nahe in Raum und Zeit! Begreiflich, dass man sie nicht gleich zum Spass gegeneinander hat aufmarschieren lassen, um sie zu beiden Seiten einmal das Gegenteil sehen zu lassen vom eigenen Spiegelbild. Unbegreiflich, dass die Tagesberichterstattung die Gelegenheit nicht wahrgenommen hat, die Widersprüchlichkeit unehrlicher Gutmenschen aus Politik und dem angeblich Frieden förderndem Sport mit einem Prachtsbeispiel zu illustrieren. Beide Seiten produzieren jeweils mehr Schäden und Unruhen, geben aber vor, Gutes im Sinn zu haben. Gutmenschen eben.

2. Mai 2014: Kurz nacheinander sind vor einem Monat asiatische Völker von einer Flugzeug- und einer Schiffskatastrophe mit zusammen über 500 Toten heimgesucht worden. Die Reaktion der Hinterbliebenen und die von jenen Ländern ausgehenden Berichte übertrafen selbst aus der Ferne gesehen an Heftigkeit alles, was wir aus den USA oder Europa nach Katastrophen mit noch mehr Opfern gewöhnt sind. Die Frage sei aufgeworfen, wie die gleichen Länder, China, Korea oder andere südostasiatische Völker in den 1930er-Jahren die Eroberungsfeldzüge der Japaner mit Dutzenden von Millionen Toten verkraftet haben. Dies waren nämlich alles andere als unvermeidbare Unglücksfälle, nach denen sich rationale Menschen meist mit Blick nach vorn in ihr tragisches Schicksal fügen. Haben wir uns beim asiatischen Fatalismus gar getäuscht?

1. Mai 2014: Zum Kleinen Grenzverkehr etwas Einblick. Da hiess es «Zollämter verstopft durch Schnäppchen-Shopper». Müsste es nicht heissen «Zoll verstopft den freien Handel»? Nur total kopfstehende Lügen sind gemäss Stalin mehrheitsfähig, schief genügt nicht. Für leichtgläubige Leser braucht es es nicht einmal mehr das: denn ausgerechnet der Staat wird nicht mehr hinterfragt!

30. April 2014: Vor 40 oder 50 Jahren hörte ich gelegentlich Radio Moskau auf Kurzwelle und wunderte mich darüber, dass in deren Nachrichtensendungen alles unwidersprochen falsch dargestellt wurde. Es hiess fast täglich, alle paar Minuten würde ein Arbeiter in westlichen Fabriken an ungenügenden Sicherheitseinrichtungen sterben, Säuglinge in unseren ärmsten Quartieren würden verhungern, Flüsse und Bäche von der Industrie vergiftet und vieles mehr. Die Wirklichkeit war genau umgekehrt, und um 1990 krachte das Lügengebäude zusammen, weil das eigene Volk im Osten wusste, wie es wirklich war. Unsere Monopolmedien haben stillschweigend einiges gelernt seither, v.a., dass man nur mit Zahlen und Aussagen lügen soll, welche das Volk nicht so leicht kontrollieren kann. So wird weiter von Globaler Erwärmung gesprochen, obwohl vieles bereits auf das Gegenteil hindeutet, oder die Zahl der an Abstimmungen teilnehmenden jungen Wähler wird mit 17% angegeben, obwohl es in den kontrollierbaren Kantonen 40-45% waren, wie schon bald eingeräumt werden musste. Es wird aber jeweils mit sehr viel weniger Propagandaaufwand zugegeben als die falsche Zahl zuvor hinausposaunt. Will man wohl den Anteil unmündiger Stimmbürger per Ermutigung erhöhen, um hinterher ein Argument für die These zu haben, dass das Stimmrecht abgeschafft werden müsste? Dies, weil die Leute bei schwierigen Vorlagen völlig überfordert seien und falsch entscheiden würden? Natürlich ist alles genau umgekehrt, aber Hoffnung bleibt, denn die Kontrastlügen dauerten auch bei Radio Moskau nicht ewig.

29. April 2014: Es gehört seit Jahrzehnten zum guten Ton, gegen die «Amerikanisierung» bei jeder Gelegenheit vom Leder zu ziehen und auch in der Schweiz selbst mit den dümmsten Behauptungen Applaus zu ernten. Warum spricht niemand von der Afrikanisierung der Welt, die weltweit wesentlich fatalere Folgen hinterlässt?

28. April 2014: Eine meiner seit Jahren aus aller Welt am häufigsten besuchten Webseiten finden Sie hier per Klick direkt.

27. April 2014: Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun!
Edmund Burke, irisch-britischer Autor, 1729 – 1797
Oder schweigen, obwohl der Kragen platzt.
Bruno Stanek, 1943-

26. April 2014: Bis kurz vor dem Ende des letzten Jahrtausends erreichte mich immer am letzten Postauslieferungstag vor Weihnachten, manchmal sogar exakt am 24. Dezember, Post mit der Aufschrift AUFGEBOT. Zumindest im Kanton Schwyz machte man das so und schaffte es im Gegensatz zur Geschenkspost jedes Jahr. Zivilschutz! Kürzlich ein AUFGEBOT zur Untersuchung beim Arzt. Nein, nicht Verkehrstauglichkeit ab 70. Es war ein dank Wiederholung zur Routine gewordener Check, der früher so freiwillig gewesen wäre wie die Krankenkasse! Tempi passati. Komisch. Als mir mal etwas Ernstes gefehlt hatte, ausgerechnet an einem Wochenende, merkte das leider niemand – ausser mir selber. Verdient haben dann alle in der Medizin – ausser mir selber.

25. April 2014: Seit wenigen Tausend Jahren sagten Könige und Pfaffen der Menschheit, wo es langgeht. Seit vielleicht 200 Jahren «schafften» es auch die in Europa seit rund 1000 Jahren eigesetzten «Meier» definitiv nicht mehr allein, und es wurde noch schlimmer. Sie setzten dem Volk echte Beamte auf den Buckel! Diese liebten ihren Status auf dem hohen Ross fast wie Könige und Pfaffen und vermehrten sich daher wie Krebsgeschwüre. Zuvor hat die Menschheit über Jahrmillionen allein gegen die Natur gekämpft, aber wenigstens nachweisbar überlebt, denn wir sind schliesslich noch da. Die grosse Bewährungsprobe der Menschheit kommt also erst.

24. April 2014: Kürzlich reiste ich per Halbtax-SBB nach Bern und zurück, erster Klasse 81 Franken. Natürlich wäre es mit dem Auto billiger gewesen, trotz exorbitanten Parkgebühren in der Bundeshauptstadt und erst recht, wenn dann meine Frau auch noch mitgereist wäre. Diese entdeckte inzwischen ein SBB-Angebot für 85 Franken: Tageskarte für ein Ehepaar und bis zu 5 Kinder, allerdings 2. Klasse – aber dafür sogar ohne Halbtax-Abo!! Ach wie sozial, aber ist das nicht einfach perfide Umverteilung? Ein Ahnungsloser am Billettschalter, der vielleicht schon das zehnfache an Steuern bezahlt hat, müsste mit vollen Ticketkosten zum mehr als achtfachen Preis (4.5 Vollbillette à 162.-) rechnen, bis er auf die Idee käme, für die Familie doch wieder das Auto zu nehmen.

23. April 2014: Windows 8 ist eine Art Windows 7 ohne Startknopf. Wenn man aber an jener Stelle unten links klickt, wird man in eine Art Riesen-Smartphone katapultiert, in dem man einfach nichts anderes machen kann, als Programme aufzurufen und sich ein wunderschön farbiges Hauptmenu seiner wichtigsten Programme zu designen. Die wichtigste Funktion dort ist jene, mit der man ins Windows zurückkehrt, wo man auch etwas machen kann. Natürlich kann man auch von Anfang an dort bleiben…

22. April 2014: Im letzten Jahr starben im Kanton Schwyz bei Selbstmorden 24 Menschen, aber nur 6 bei Verkehrsunfällen auf den Strassen des gleichen Kantons. 1971 starben 1783 Menschen im Schweizer Strassenverkehr, aber nicht gleich 7000 setzten ihrem Leben freiwillig ein Ende, sondern ungleich weniger. Irgendein Wandel hat im Lande also stattgefunden, aber nicht der Klimawandel. Man spricht aber lieber von jenem.

21. April 2014: Der Weltklimarat krebst 2014 nach 7 Jahren selber zurück, aber jetzt will es niemand wahrhaben! Die Medien, eines Panikargumentes verlustig gegangen, warnen weiterhin vor dem «Klimawandel», als wäre nichts geschehen.

20. April 2014: «Freiheit fordert Eigenverantwortung. Eigenverantwortung bedeutet, den anderen nicht zur Last zu fallen, seinen Lebensunterhalt selber zu bestreiten. Der Staat liefert [nur] den stabilen Rechtsrahmen für Sicherheit und Wohlstand.»
Roger Köppel in der Weltwoche

19. April 2014: Auch der dritte Zubringerflug einer Dragon-Kapsel von SpaceX auf einer Falcon 9 hat gestern Abend gut angefangen. Man erwartet auch erste Daten zur Bergung der Unterstufe, die später zu Wiederverwendbarkeit führen könnte.
Kürzlich habe ich 20 Originalzitate von Wladimir Putin gelesen. Kein einziges enthielt eine Ansicht, die ich als unvernünftig bezeichnet hätte, aber eine ganze Reihe brachten seinen gesunden Humor zum Ausdruck. Allein dies unterscheidet ihn von früheren Diktatoren ohne jeglichen Humor, mit denen er schon verglichen worden ist. Instinktiv hatte ich ihn zwar schon vor, während und nach Sotschi so gesehen. Ich bin froh, diesen Eindruck gelegentlich so und nicht anders formuliert zu haben. Sollte er mir je begegnen, zwar unwahrscheinlich, dann möchte ich nicht als Ignorant oder gar als Idiot neben ihm stehen. Sein Verbrechen besteht im Moment noch darin, dass er Brüssel gedemütigt hat, aber das tun wir Schweizer ja schon lange. Hoffen wir, dass es dabei bleibt und er seine Landsleute in der Ukraine im Zaum halten kann.

18. April 2014: Zum sprachlichen Zynismus gehört, dass man Steuern und Bussen genau verkehrt bezeichnet. Steuern sind in Wirklichkeit die Busse für beruflichen Erfolg, Bussen dagegen eine Steuer, welche Ihnen Gesetzesübertretungen erlauben, so lange sie das nötige Kleingeld dafür haben.

17. April 2014: Gesetzesübertreter sind die Kundschaft des Staates, und für sie werden in der Mehrzahl sinnlose Gesetze erlassen. Vor allem ahnungslos übertretbare. Sie erhöhen per Bussgeldern den Inhalt der Staatskasse, während Steuerhinterzieher mit ihrer verweigerten Erpressung sie senken. Daher werden Letztere viel härter verfolgt, obwohl sie eigentlich weniger kriminell sind als Verbrecher, für die man die sinnvollen Gesetze erlassen hat.

16. April 2014: «Der Staat sollte zum Nutzen seiner Bürger arbeiten wie eine Firma für ihre Kunden. Ein Unternehmer darf seine Mitarbeiter nicht schikanieren, sonst verlassen sie ihn. Der Staat als Monopolist glaubt, dem Schikanieren des Bürgers sei keine Grenze gesetzt».
Daniel Model, Thurgauer Unternehmer, der die erarbeiteten Mittel sicher lieber in höhere Löhne seiner Angestellten investiert hätte und wegen der masslosen Besteuerung und de-facto-Schikanierung ins nahe Ausland (Liechtenstein) ausgewandert ist.

15. April 2014: Steuerverschwendung ist schlimmer als Steuerhinterziehung, vor allem, wenn die Beträge tausend- bis millionenfach höher sind, ohne dass die verursachenden Politiker zur Verantwortung gezogen werden.

14. April 2014: Man sollte schon etwas Verständnis haben für die Linksparteien, die verdeckt immer zu Gunsten von Kuscheljustiz agieren: deren Nutzniesser sind schliesslich ihre besten Wähler!

13. April 2014: Die verantwortungslose Einwanderungspolitik des Bundes hat natürlich schon einen Grund. In Deutschland hat es vor 80 Jahren geheissen «Hoch, das Bein, die Liebe winkt – der Führer braucht Soldaten!» Heute könnte der Satz heissen «Auf die Grenzen – kommt und zahlt uns die Steuern!» Sonst müssten einige Leute um Bern von neuem eine so bequem gut bezahlte Stelle finden – und selber wieder arbeiten gehen!

12. April 2014: Gleichgeschlechtliche Ehen scheitern am Gelächter der Götter unserer natürlichen Evolution.

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