Goldauer Herbstvortrag am 8.11.2019: Neues aus dem Weltraum

Der bewährte Ort und die Zeit bleiben wie bei den Referaten der letzten Jahre gleich.
Zeit: Freitag, den 8. November 2019 um 20 Uhr, wie immer mit Saalöffnung ab 19 Uhr.
Ort: Pfarreizentrum Eichmatt in 6410 Goldau SZ, Rigistrasse ob dem Rigibahnhof. Mit neuem Parkplatz gleich davor. Wenige Minuten zu Fuss ob dem Bahnhof Arth-Goldau.
Mit 20 Minuten Pause ca. 21 Uhr für (Kräfte schonende :) ) Kontakte und Getränkeservice.
Keine Anmeldung nötig, Saal gross genug, Abendkasse.
Kürzesttext für Eilige.
Im ersten Vortragsteil wird es wohl nur noch kurz um das Neueste zu den laufenden Planetenmissionen (Mars, Pluto-Weiterreise zu Ultima Thule…) gehen, dann wird ausführlich über den Stand der Entwicklung des Super Heavy Boosters (ex BFR) und des «Starship» (ex BFS) berichtet. Sicher schon jetzt: es gibt wieder neues zu den beginnenden Hüpferflügen in Boca Chica / Südtexas. Die Planung des ersten Orbitalfluges mit der 100% wiederverwendbaren Riesenrakete ist der nächste Markstein. Anschliessend erwartet man Mondumrundungen, ähnlich derjenigen von Apollo 8 im Jahre 1968. Dann die ersten weiterführenden Missionen. Gespannt sein darf man auf die von Elon Musk angekündeten, aber freilich noch nicht spezifizierten neuen Technologien, welche alle Pläne noch realistischer machen und beschleunigen sollen.
Die Dynamik der momentanen Entwicklung hat Freunde (und Feinde bei den überholten Konkurrenten…) bereits mehr verblüfft als schon letztes Jahr! Die meisten Medien schauen 2019 aber lieber um 50 Jahre in die Vergangenheit – hier in Goldau wird einmal die Gegenwart und die absehbare Zukunft zur Kenntnis genommen.
Der bekannte Modellbauer Rudolf Mohr aus Kollbrunn hat bei seiner Ausstellung jeweils hinten im Saal sicher schon wieder aktuelle Modelle dabei. Seit einigen Jahren trägt er wesentlich zur Ambiance bei!
Schon in den letzten Jahren verbüffte SpaceX die Welt mit interessanten Entwicklungen bei der Vorbereitung der ersten Testflüge mit ihrer Riesenrakete «Super Heavy». Elon Musk ist der Konkurrenz inzwischen so weit vorausgeeilt, dass er seine Millionen von Fans in aller Welt mehrmals im Jahr auf dem laufenden halten will. Sein Ideenreichtum ist nicht immer leicht zu verfolgen, und der Zweck meiner Vorträge besteht darin, die ständig im Fluss befindlichen Projekte verständlich auszudeutschen und in zwei Stunden auch zu illustrieren. Dazu gehört der ganzjährige Update des für den Vortrag massgeschneiderten Bildmaterials, denn selten sind so viele Aspekte wie 2019 neu dazugekommen – oder aus dem Fokus gerückt! Die Mainstream-Medien sind – von Ausnahmen abgesehen – auf dem Gebiet der Weltraumfahrt längst nicht mehr eine zuverlässige Informationsquelle.

Das 1×1 der Raumfahrt – für Viele leider ein Buch mit 7 Siegeln

1) Raketen können deshalb auch im Vakuum fliegen, weil sie sich an ihren eigenen Gasen abstossen.
2) Satelliten sind so schnell (ca. 8 km/s), dass sie ständig um die Krümmung der Erde herumfallen, und die Erde ist so schnell (30 km/s), dass sie in einem Jahr von selber um die Sonne kreist, ohne in sie “hinunterzufallen”.
3) Die Erdatmosphäre trennt sich deshalb problemlos vom Vakuum des Universums ab, weil sie die irdische Schwerkraft an die Oberfläche bindet und jedes einzelne Luftmolekül am wegfliegen ins All hindert.

Wie schön wäre es, wenn die Lehrer das schon unseren Schülern beibringen könnten?!

Blog ab dem 1. August 2019 bis…

21. September 2019: Lieber belügt man 1.3 Milliarden Inder und lässt sie im Glauben, ihr Vikram ruhe sanft “am Südpol ” des Mondes und sei ev. nicht einmal tot.
Hoffnung muss sein.

20. September 2019: Klimadiktatur! Wie lange habe ich nach einem treffenden Wort gesucht?! Ausgerechnet www.expresszeitung.com hat es gefunden und gleich die passende Karikatur dazu geliefert. Und dies nach einem schönen, aber nicht aussergewöhnlichen Sommer, nachdem man uns glauben machen will, allein in Frankreich seien 1500 Menschen infolge Hitzewelle gestorben. Ohne Angabe, welche Monate dafür verant-wortlich waren oder wieviele v.a. alte Menschen in diesem Zeitraum auch an natürlichen Ursachen sterben. Na ja, Motto scheint zu sein: “CO2-Steuer sofort – der Staat braucht Geld für seine Beamten”! Die Frage bleibt: warum machen die Medien immer mit?

19. September 2019: Weiterhin keine Funkbilder vom “Lande- oder Absturzort” des indischen Mondlanders. Den sichersten Indikator dafür, ob man herausgefunden hat, was ihm passiert ist, sehen wir im Zeitpunkt, wann der nächste Versuch stattfindet! Es gibt nichts schwierigeres für die Ingenieure, als einen Fehler zu korrigieren, den man noch gar nicht kennt.

18. September 2019: Zum indischen Mondlander.  70.9 Grad S ist nicht am Südpol, sondern fast 20 Grad entfernt! Auch die Chinesen haben mit dem Aitken-Becken am Südpol gemogelt – sie landeten weit von diesem entfernt auf der Rückseite. Warum stehen nirgends die echten Koordinaten des Absturzpunktes von Vikram? Entweder hat man den Punkt auf Funkbildern entdeckt, auf Mondkarten identifiziert und die Koordinaten abgelesen. Dann muss man sie nicht einmal berechnen und kann sie auch bekanntgeben, ist ja kein Geheimnis. Hat man aber offenbar nicht…
Bis jetzt noch nichts von NASA-Lunar-Reconnaissance-Orbiter!

17. September 2019: Schnellschaffer-Video: Aufbau des Orbital-Starship-Prototypen und dessen “Windbreaker-Hangars”. Muss doch alles noch fertig werden vor Feierabend! Oder bevor die Konkurrenz aufholt?
Hier noch ein schöneres Video zum Thema…

16. September 2019: Europa hat sich (nicht zum ersten Mal) nach allen Regeln der politischen Kunst selber kaputt gemacht. Sogar England, obwohl es noch fast rechtzeitig abseits getreten ist und mit Boris Johnson einen Ausweg gesehen hat. Jetzt sucht man, wie immer, wenn wahr nicht wahr sein darf, einen schuldigen Unschuldigen, aber das hilft zu allerletzt. So wenig wie Deutschland seine veraltete Autoindustrie mit den Gewerkschaften retten oder Arianespace von einem Jahr auf das andere 3mal billigere Raketen baut.

15. September 2019: Wer das gelesen hat, glaubt nicht mehr an die Klimakatastrophe! “Nur ein in Panik versetztes Volk akzeptiert auch sinnlose Massnahmen und…”.

14. September 2019: So sehen erfolgreiche junge Arbeitskräfte aus, die auch noch mit ihrer Arbeit zufrieden sind. Und gerne gearbeitet haben sie auch noch, sonst wären sie bei SpaceX nicht angestellt worden.

13. September 2019: Ein amerikanischer Astronaut in der Internationalen Raumstation ISS schwatzt hier nachvollziehbar aus der Schule und der Familie: “Die Raumfahrt versucht, dich ein bisschen verständnisvoller und netter zu machen und andere Standpunkte besser zu verstehen. Weil die ganze Menschheit unter dir wohnt und du auf sie herunterschaust. Englisch: “Spaceflight makes you try to be a little bit more understanding, a little bit nicer, and try to see other points of view. Because all of humanity is right down there and you’re looking at it.” Hier die Quelle.

12. September 2019: Und das mit einem billigen Auto! Wir versuchten vor 40-50 Jahren auch schon so zu fahren, aber es war lebensgefährlich und mit 8 Kübeln viiiel lauter! Und bei über 1700 Toten pro Jahr in einer “halb so grossen” Schweiz im Vergleich zu 200 Opfern heute… Giftzwerge gab’s zwar damals schon, aber nicht den Tesla 3.

11. September 2019: Wieder einmal ein Link auf meine zehnjährige Glosse “Bemannte oder unbemannte Raumfahrt?”

10. September 2019: Hier kann man sich in einem echt aus Funkbildern zusammengesetzten Panorama auf dem Nachbarplaneten Mars umsehen und sich einigermassen vorstellen, was das unbemannte Marsauto “Curiosity” auf seinen 13 km Rundfahrt seit 2012 “dort oben” in 55 bis 440 Mio km Distanz von der Erde (je nach Konstellation im 26-Monate-Zyklus) schon alles gesehen hat. Hier hat es noch mehr solche Panoramen…

9. September 2019: Nach der Sicherheits-Evaquierung bei SpaceX in Cocoa (Florida) wegen Hurricane Dorian steht immer noch alles, aber hier am 4. September 2019 im Drohnen-Video war noch kein Mensch zu sehen.

8. September 2019: Hier zeigen der Staat und seine selten vom Volk gewählten Versager ihr wahres Gesicht:  Alles deutlich gesagt. Die Links dazwischen auf ganze Bücher von sinnlosen “Regulations” lohnen sich nicht einmal zu lesen. Von Juristen statt Ingenieuren geschrieben und mit dem einzigen Zweck, den Fortschritt und Tüchtige bei SpaceX zu bremsen. 

7. September 2019: Arzt zum Patienten: “Das Medikament, das wir Ihnen verschreiben, ist zwar wirkungslos, aber dessen Nebenwirkungen werden Ihnen das Leiden im Vergleich dazu direkt harmlos erscheinen lassen”.
Den Abstieg des indischen Mondlanders auf den Mond-Südpol habe ich live verfolgt und auf der Anzeigetafel im Kontrollraum beobachtet, wie die Kurve ab etwa 5 km Höhe immer erratischer verlief und dann in einer Höhe von rund 1 km bei einer angezeigten Geschwindigkeit von etwa 60 m/s aufhörte. Entweder ist der Funkkontakt abgebrochen – oder dann ist die Sonde wegen falscher Höhenangabe mit 60 m/s am Boden zerschellt.

6. September 2019: Was Pharmazeuten auf allen Stufen ev. interessiert: Ein starkes Stück: diesmal nicht die Drogenhändler am Pranger, sondern die Pharmaindustrie!
Hier die Verkaufszahlen der drei z.Z. in den USA im Handel befindlichen Tesla-Modelle bis und mit August. Grob gerechnet pro Monat Umsätze von über einer Milliarde Dollar! Und diese Firma soll nicht rentieren, wie uns die Medien bzw. die Konkurrenten immer wieder vormachen wollen! Wie rentabel sind denn die übrigen Elektrofahrzeuge in der Tabelle nach Ihrer Ansicht? Tabelle etwa ab Seite 3.

5. September 2019: So weit, so gut in Cocoa Florida… aber die Feinde von SpaceX malen schon neue Teufel in die Wetterkarten, als ob auf dieser Welt nur diese eine tüchtige Firma von Gefahren aller Art (und Konkurrenz!) bedroht wäre. Diese Webseite mit Wetterkartenlink zeigt den Hurrican Fernand im Golf von Mexiko weit ausserhalb der US-Grenze bzw. Boca Chica, was natürlich weder gesagt noch betont wird. Zum x-ten Mal spürt man die Absicht und ist verstimmt.

4. September 2019: Kaum jemand will diesen weiteren Erfolg von Elon Musk zugeben.
Das rentable Batteriegeschäft für die Spitzen-Belastungs-Kompensation der Kraftwerke!

3. September 2019: Ausgerechnet der Propagandacoup mit einem “hypermodernen” Roboter (äusserlich menschenähnlich…) an Bord des neuesten Sojus-Zubringer-Raumschiffes in die ISS musste an der nicht mehr ganz modernen Rendezvous-Automatik “KURS” von Sojus beim Poisk-Modul scheitern. Trotzdem geniesst das russische System immer noch das Vertrauen der NASA zu Ungunsten von SpaceX, die von den USA aus billiger operieren könnte, aber unter veralteten Verträgen und dem Zwang für eine Alternative zur “Sicherheit” leidet. Zum Glück konnte diesmal die zweite Schleuse Zvezda freigemacht und die bemannte Sojuskapsel “umparkiert” werden. Ein Russe (Alexander Skvortsov), ein Europäer (Luca Parmitano) und NASA-Astronaut Drew Morgan lösten das Problem per Handsteuerung.

2. September 2019: Man liest immer wieder, dass grösste Finanz-Verbrecher oder sogar Bankräuber irgendwo vom Staat milder behandelt werden. Natürlich würde man beim Leser auf weniger Verständnis stossen, wenn es auch noch explizit heissen würde, dass sie eben noch greifbare Beute “ehrlich” mit der “Justiz” oder ihren politischen Apparatschiks geteilt haben.

1. September 2019: Nur ein in Panik versetztes Volk akzeptiert auch sinnlose Massnahmen und lässt sich im Sinne der Politik manipulieren! Aktuelles Beispiel gefällig? Überraschung: auch hier die echten Zahlen! Eine noch grössere Überraschung wäre höchstens, wenn sich die diesjährigen Brandstifter wieder einmal als Prognose-vollstreckende Umweltschützer im Dienste der Panikindustrie herausstellen würden.
Gute Nachricht bezüglich Hurrican Dorian für NASA und damit auch für SpaceX, deren Herstellerwerk in Cocoa (Florida) noch weiter entfernt von der Küste liegt.

31. August 2019: Es ist eigentlich erstaunlich, dass 62 Jahre Weltraumzeitalter mit dazu begleitend medialen Falschmeldungen (gelegentlich auch absichtlicher Desinformation) dem Evergreen-Thema beim Publikum nichts an Faszination nehmen konnte. Offenbar ist einiges Fleisch am Knochen, wenn man damit den von Natur aus neugierigen Zeitgenossen darüber berichten kann, was am Himmel wirklich ist.

30. August 2019: Kürzlich haben mich ein paar gehäufte Zugriffe auf eine alte Webseite aus dem Jahr 2001 auf meinen Nebelspalter-Artikel “Undank ist der Welt Lohn” aufmerksam gemacht. Solche Beiträge gab es gelegentlich zur Zeit, als meine “humoristischen Sachbücher” beim Nebi-Buchverlag, noch in Rorschach, ihre Erstauflagen erlebten. Die erneute Lektüre zeigte mir, dass ich alles nach 18 Jahren kaum anders schreiben würde. Mir sind vielmehr Parallelen zum anhaltenden Lügensperrfeuer gegen den aktuellen US-Präsidenten aufgefallen. Europas Minderwertigkeitskomplex muss offenbar ständig von Überheblichkeit und Undank kompensiert werden, was uns höchstens in Europa, aber nicht auf der Welt, Respekt und Ansehen bringt. Zu allerletzt in den USA und in China.

29. August 2019: Ein einziger vernünftiger Kommentar, versteckt unter 13 unvernünftigen mit Kritik an Trump, obwohl man zugeben muss, dass er als Einziger recht hat! Peinlich für die Klimaverbesserer, heisst es sogar im Spiegel, dass ausgerechnet Trump hilft, den wahnwitzigen Transport von Waren um den halben Globus einzudämmen, die jedes grosse Land selbst produzieren kann. Obwohl sich Greta angeblich Woche für Woche bemüht, die Politiker zum Nachdenken zu zwingen. Es sind die EU Steinköpfe in Brüssel, die nichts in dieser Richtung mit China tun wollen, damit ihre Industrie-Manager nicht heulen. Denn in China können die Manager so produzieren, wie sie Lust und Laune haben, die Natur ist dort ausgeblendet. Nicht nur das, denn warum müssen Küchenmesser, Turnschuhe und Toaster 10’000 km zurücklegen, um an den Verbraucher zu kommen? Viel mehr noch in Europa sündigt die EU, und trotz Greta hält Brüssel daran fest, China als DRITT-WELT-ENTWICKLUNGSLAND mit vom EU Steuerzahler subventioniertem Transport zu belohnen. America first wurde zunächst von Merkel und dann allen EU Freunden bekämpft, ohne zu überlegen, dass wir damit sowohl in den USA als auch in der EU wieder mit Produktionsstätten und Arbeitsplätzen versorgt werden. Umweltschonung durch Eigenproduktion ist jedenfalls eines der wichtigsten Dinge, die Trump angestossen hat.

28. August 2019: Auch für den Multimilliardär Jeff Bezos (Amazon) gilt die Regel, dass man erst eine funktionierende Rakete vorweisen muss, bevor man z.B. für die US-Luftwaffe Startaufträge für Satelliten bekommt, die ohne weiteres eine halbe Milliarde Dollar kosten können. Vor allem für eine Rakete, die bestenfalls auf dem Papier existiert und für jeden fachkundigen Analysten schon vor dem Erstflug veraltet scheint. Nur überzahlte Anwälte kommen auf die Idee, auf Vorrat gegen die Nichtberücksichtigung zu prozessieren.
Nachricht des Tages: der Hopper-Test des Marsschiffes von SpaceX war in den Minuten nach Mitternacht ein voller Erfolg! Video. Längere Version über die Landung hinaus.
Eine 11’21″-Version von EverydayAstronaut aus 2.4 km, teils Zeitlupe, teils Auflösung 4K,
Blickrichtung hier so, dass Hopper-Flug von uns weggeht.

27. August 2019: Immer gegen die Tüchtigen und jene, die recht haben, vor allem bei den Verlierern geht das so. Wie müsste man denn jene angreifen, die z.B. im Sektor Elektromobilität meist 10-100x weniger erfolgreich sind? Bezos hat anderseits im Raketensektor total versagt und ist nur Liebling der Finanzidioten, weil er im Internet-Versandmarkt ohne Eigenleistung abrahmt. Die Einzigen, die Musk verstehen, sind (im Moment) die Chinesen und zuletzt die Deutschen, die wegen ihm markant weniger verdienen. Statt zu lernen, erklären sie wieder einmal den totalen Krieg gegen Logik und Realität! Die deutschen Leser können sie in den eigenen Blättern vielleicht überzeugen, aber irgendeinmal ist wieder 1945.

26. August 2019: Tipp eines mässig Gehörgeschädigten an Leidensgenossen, mit dem diese einiges Geld sparen können, v.a. für den Fall, dass sie von der Hörgeräteindustrie entdeckt worden sind: An Orten, wo es nicht sinnlos laut ist und wo man gar keine Konversation versuchen sollte, verstehen Sie jedes Wort, wenn Ihr Gegenüber eine gepflegte Sprache spricht. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, hilft auch kein Hörgerät, egal, wie sinnlos teuer es ist. War nicht schon einmal davon die Rede, z.B. im Blog vom 11. Februar 2019?

25. August 2019: Gestern erreichte uns die Nachricht vom Tod der Schauspielerin Ines Torelli und erinnerte mich an eine heiter unvergessliche Begegnung mit ihr. Jemand wollte mich ihr einmal vorstellen, was sie, wohl mit Bezug auf meine Livesendungen bei Weltraumereignissen zu diesem Satz inspirierte: “Diesen Mann müssen Sie mir nicht vorstellen – mit ihm habe ich manche Nacht verbracht”. Schlagfertig, die Dame!

24. August 2019: Dr. Gattett Reisman, ex-NASA-Astronaut, jetzt bei SpaceX, hat aus der Schule geschwatzt, warum bei der NASA alle Entwicklungen teurer zu stehen kommen im Vergleich zur Privatindustrie: NASA beginnt am ersten Tag eines Projektes mit der Lösung der trivialsten Teilprobleme. Wenn dann die schwierigeren Aufgaben anstehen, ist man bereits wieder gezwungen, die “gelösten” Probleme erneut anzupassen. Dies garantiert zwar, dass alle Beschäftigten von Tag 1 an bis zum Ende des Projektes beschäftigt sind, aber auch, dass ihre wachsende Pyramide alles verteuert. SpaceX z.B. nimmt sich von Anfang an der schwierigsten Teilaufgaben an, kann weniger heikle und mittlerweile genau definierte zwischendurch oder am Schluss ein-für-allemal lösen und mit weniger Angestellten rascher und preiswerter arbeiten. Man merkt nicht erst am Schluss, dass etwas überhaupt nicht geht und den Steuerzahler trotzdem Millionen gekostet hat!

23. August 2019: Möchte jemand, dass JPL/NASA beim nächsten Start zu Mars (Rover 2020) seinen Namen in codierter Form “symbolisch” zum Mars fliegen lässt? Man hat mich nach den Rovern 2012 (Spirit & Opportunity) errneut angefragt. So sieht mein “Boarding Pass” diesmal aus. Bitte nicht allzu ernst nehmen!

22. August2019: Ein Korruptionsbeispiel zum gestrigen Blog: Der japanische Milliardär und “SpaceX-Mäzen” Maezawa will sich finanziell am StarShip für Mondflüge beteiligen. Wie das so üblich ist, machte er die Auszahlung einzelner Tranchen von technologischen Marksteinen bei der Entwicklung abhängig. Ein wichtiger stand dieser Tage in Form des ersten 250-m-Hüpferfluges in Boca Chica (Texas) bevor. Das US-Luftamt FAA (am Gängelband von Regierung und Grossindustrie) kannte diesen Termin natürlich und verbot den Test im letzten Moment mit fadenscheinigen “Sicherheitsbedenken”, womit man den Lebensnerv von SpaceX gleich zweifach treffen konnte. Am morgigen Tag hatte Elon Musk nämlich für alle weltweiten Bewunderer eine Ankündigung der nächsten Pläne im Moment gemachter Fortschritte versprochen! Jetzt wird Musk eben im September bereits den Prototypen für Orbitalflüge vorstellen, der in Texas und Florida gleichzeitig entwickelt wird und mit dem man noch viel höher fliegen kann. Die Fachpresse wird immer aufmerksamer, die Korruption von Politik und Finanzwelt immer offensichtlicher und die Staatsallmacht immer unglaubwürdiger.

21. August 2019: Fast unglaublich, wie deutlich wie man die Anti-SpaceX-Korruption in den Diskussionsforen inzwischen beim Namen nennt! Ein Beispiel. Ein noch viel deutlicherer Link wurde binnen einer Stunde entfernt! In einem hiess es, wenn das US-Luftamt FAA auch bei der Boeing 737 Max so pingelig gewesen wäre wie bei SpaceX, dann würden einige 100 Menschen noch leben! Man muss wohl anfangen, ganze Texte noch vor der Löschung abzuspeichern und nicht nur die Links, denn inzwischen ist man den grössten Gangstern so hart in den Arsch getreten, dass sie es gemerkt haben und jetzt mit chinesischen Methoden gegen “Dissidente” wie Musk vorgehen. Vor 60 Jahren war Wernher von Braun der Dissidente: “Es ist schwieriger, die Bürokratie als die Schwerkraft zu überwinden”, und er war nicht der Erste, der diese Worte gebraucht hat. Die gleiche Sorte, die damals am Sputnik-Schock schuld war, ist heute hinter Musk und SpaceX her.
Hier sind einige Deutlichkeiten nachträglich wieder aufgetaucht – in den Kommentaren!

20. August 2019: Elon Musk ist bekannt dafür, dass er staatliche Gesslerhüte erst einmal nicht grüsst, und lieber versucht, eine Lösung zu finden, welche dem Land und dem Fortschritt der Raumfahrt dient. Diese Gewohnheit könnte “zur Stafe” zur Sabotierung eines kürzlichen Starttermins durch die Staatsallmacht (Luftamt FAA) geführt haben. Vgl. den Blogtext vom 17. August.

19. August 2019: Das neue NASA-Panik-Mondprogramm, nachdem schon beim vorangehenden technologisch fast identischen Mondprogramm “Constellation” vor dieser veralteten, zu teuren und nicht nachhaltigen Methode gewarnt wurde. Alle Würmer sind schon drin – das scheitert wohl am Gelächter der Götter. Die wirksamste, wenn auch fieseste, Massnahme bisher war die bürokratische Ausbremsung des Konkurrenten SpaceX auf alle möglichen Arten. Und alles für die Politik nur möglich, weil dank dem Wirtschaftsboom seit Trump wieder Geld in der Kasse ist.

18. August 2019: NASA vergibt Auftrag an die Falschen, um diese vor dem Untergang zu bewahren und einen guten Steuerzahler zu behalten. Ohne Rücksicht auf alle jene Bürger, welche die Rechnung für diese weiterhin ineffiziente und zu teure Wegwerf-Rakete übernehmen müssen. Sie hat eine riesige Nutzlast-Verkleidung – so teuer wie möglich – und ist erst noch nicht wiederverwendbar! Es glaubt doch niemand, dass die private Firma Sierra Nevada diese mehrfach teurere Rakete freiwillig ausgewählt hat. SpaceX wäre parat, alles schon morgen für einem Bruchteil der Kosten zu starten. Darf nicht! Was, wenn es der Vulcan geht wie der Euro-Kleinrakete Vega, die schon beim ersten operationellen Flug nicht in den Orbit gelangte?

17. August 2019: Das US-Luftamt FAA hat den einige Zeit für den 16. August geplanten 200-Meter-Testflug von Starhopper wegen vordergründigen “Sicherheitsbedenken” nur einen Tag vorher verboten! Das erinnert an 1956, als Bürokraten Wernher von Braun verboten hatten, mit seiner Redstone-Rakete den ersten Satelliten zu starten, weil man einem anderen (nicht hauptsächlich aus WvB-Leuten bestehenden…) Team die Première überlassen wollte. Jene feierte dann die Sowjetunion am 4. Oktober 1957 mit dem Sputnik. So deutlich stand es natürlich nie in einer Zeitung.

16. August 2019: Inzwischen haben sogar die Deutschen den Tesla entdeckt! Obwohl aller Anfang schwer ist, gab es im Testbericht nur Zufälliges zu bemeckern, von dem man anderswo nicht einmal hört.

15. August 2019: Jay Leno ist immer noch da und spricht überzeugend.
Vor der Zeit als TV-Talkmaster war er Automechaniker, kennt also das Auto.

14. August 2019: Wenn man sagt, es darf z.B. 15 – 55 Mio $ kosten, muss aber nicht, dann kostet es schliesslich doch 55 Mio! So viel wie möglich eben, das garantiert Arbeitsplätze. Auch NASA-”Kleinprojekte” funktionieren nach diesen “Staatsregeln”.

13. August 2019: Kaum eine Koryphäe kann beweisen, dass Elon Musk mit seiner Neuralink-Idee auf dem falschen Weg ist, obwohl es sogar von Journalisten versucht wird. Musk hat schon auf vielen Gebieten auch vor echten Besserwissern recht bekommen, so dass man ihm das Privileg einräumen sollte, auch einmal mit etwas Spekulativem an die Öffentlichkeit zu treten. Sonst kommt es darauf hinaus, dass man Genies mundtot machen will, nur weil Phantasielose schon wieder Angst haben, in der Vergangenheit stehen zu bleiben und sich daher noch zu Lebzeiten schützen wollen.

12. August 2019: Für alle, die wissen wollen, wo Starman in seinem Tesla Roadster auf der Reise um die Sonne zwischen Erde und Mars gerade ist.

11. August 2019: Wie man Wirrköpfe schachmatt setzt, die einem für jede klare Aussage einen Schwarzweissmaler nennen: “Darum besteht man wohl Prüfungen, wenn man noch zwischen richtig und falsch unterscheiden kann”.

10. August 2019: “Kartoffeln” auf Mars. Funkbild vom Curiosity Rover, seit 2012 unterwegs aus 399 Mio km – etwa Maximaldistanz.

9. August 2019: Marsmond Phobos zieht vor dem Planeten Mars vorbei.
Aus Bildsequenz der Funkbildkamera von Marsrover Curiosity.

8. August 2019: Astrophysiker Dr. Neil deGrasse Tyson vergleicht die Opferzahl von zwei Amokläufen in 48 Stunden mit der Zahl der Toten von anderen Ursachen in den USA: “In the past 48hrs, the USA horrifically lost 34 people to mass shootings. On average, across any 48hrs, we also lose… 500 to Medical errors, 300 to the Flu, 250 to Suicide, 200 to Car Accidents and 40 to Homicide via Handgun. Often our emotions respond more to spectacle than to data,” he wrote Sunday. Ganz klar, wurde er für diese vernünftigen Worte von der Internationale der politischen Desinformation kritisiert. Einer der beiden Attentäter erwies sich auf seiner Homepage inzwischen als linker “Democrat”, gab sich aber als Rechtsextremist aus, um in den Medien die maximale Wirkung zu erzielen.

7. August 2019: Kachelmann auf Twitter: “Temperaturabweichung Deutschland im Juli bisher: Nordhälfte 0 Grad bis maximal 2 Grad zu kalt. Südhälfte 0 bis maximal 2 Grad zu warm. Wahrnehmung im Kollektivkörper dank Bescheuerung durch mediale Desinformation: überall 10 Grad zu kalt”.
Einverstanden: ich habe die für die Schweiz 2019 angedrohte Hitzewelle auch besser überstanden als in früheren Jahren, weil sie kürzer und weniger extrem war.

6. August 2019: Die Initiativsten der Welt sind eben meistens in die USA ausgewandert oder mussten sogar flüchten. Auch Chinesen. Deshalb sind die USA wohl so gross geworden, weil vor allem Freiheitsliebende eingewandert sind und sich dort in international kompatibler Ordnungsliebe geübt haben.

5. August 2019: Chinesen: Egal, was sie machen, für Raumfahrt-Unkundige (und natürlich Mainstream-Medien) müssen sie einfach besser sein, nachdem sich die Russen für diese Rolle nicht mehr eignen. Überschätzt werden sie gemäss dieser Analyse von 2003 (!) schon lange, und zwar auf allen Gebieten, weil Europa als Ausrede einen weniger gefährlichen, aber bevölkerungsreicheren Konkurrenten braucht als die USA.

4. August 2019: Dürfen sie deshalb nicht am Dragster-Rennen teilnehmen, weil Elektroautos besser und schneller sowie leiser sind und nicht stinken? Was einem doch alles an den sozialen Ausgleich erinnern kann!

3. August 2019: Sozialer Ausgleich 2019: «Wo würde das nur hinführen, wenn man die Fähigen auch noch honorieren würde – wovon sollen denn die Unfähigen leben??»

2. August 2019: Die Sünden, welche die NASA über Jahrzehnte mit dem Segen von Senat und Repräsentantenhaus völlig legal begangen hat, waren auch finanziell, wenn nicht sogar bezüglich Korruption, viel schlimmer als alles, was man seit der Wahl von Präsident Trump gegen ihn zu erfinden gesucht hat, um den unbequemen Aufräumer aus dem Amt zu heben. Zum x-ten Mal werden gescheiterte Argumente wiederholt, natürlich mit dem Dauer-Applaus aus Europa, in der Hoffnung, dass der grosse Konkurrent auf der anderen Seite des Atlantiks sein Land nicht so rasch auf Vordermann bringen kann, bis alle merken, was eigentlich gespielt worden ist.

1. August 2019: Ein Kamel ist ein Pferd, das von einem Kollektiv gezüchtet worden ist. Der Space Shuttle war ein Raumschiff, das von Politikern geplant worden ist, also vom US-Kongress (Senat und Repräsentantenhaus), was mehrere Astronauten in ihren Biografien bedauert und 14 von ihnen mit dem Leben bezahlt haben. Es ist 30 Jahre lang sparbedingt zu einer grossen Verschwendung von Steuergeldern geworden. Ist oder war? Schon in meinem Buch “Sparer leben gefährlich” (6 Auflagen ab 1987) wurde der Zusammenhang von Sparen und Verschwendung erkannt. Private können sich das weniger leisten als der Staat, der mit Geld hantiert, das Andere schon einmal und mühsamer verdient haben.

31. Juli 2019: Wer liefert nun mehr Falschinformationen? Die «Staatssicherheit» in Bern, flankiert von Ringier, die mit getürkten Warnungen vor bedenklichen staatskritischen Websites warnen — oder z.B. eine AfD, welche meist echte Gefahren begründet, welche sowieso jeder mit offenen Augen sehen kann? Also z.B. Merkel & Co. in Deutschland oder der getarnte Linkstrend und das Krebsgeschwür Staat mit Zerstörung der Wirtschaft und Lähmung des Volkes durch Gebühren, Einwanderung und Rentenschwund. Dazu weiteren «flankierenden» Massnahmen, die dem Bürger jede Handlungsfreiheit nehmen, um sich vor dem gefrässigen Staat zu schützen, der sich nur seinen Beamten verpflichtet fühlt. Der eingangs zitierte, abschreckende, Link zeigt, wie mit der von beiden Seiten angerührten Kakophonie nur ein Ziel erreicht wird: den Bürger von echten Problemen abzulenken.

Frankfurt war kein Einzelfall! Ein DOC mit vielen Links.

Von der Verlogenheit der Medien im Dienste der Politik:

In Erinnerung an Apollo 11 im Jahre 1969 doch nochmals etwas Aktuelles von mir…

…obwohl ich mich aus reinem Selbsterhaltungstrieb von den meisten Interviews für TV-Stationen ferngehalten habe. Es reichte halt nur gerade noch für die terminlichen Altlasten. Mein alter Bekannter beim Migros-Genossenschaftsbund, Dominik Landwehr, hat es in einem auf abenteuerliche Weise zustandegekommenen 68-Minuten-Audio-Interview fertiggebracht, mir nochmals einige Gedanken zur ersten Mondlandung und meinen damaligen Livesendungen im Schweizer Fernsehen zu entlocken. Bei mir im Büro und schonend effizient, nicht wie oft im letzten Moment, meistens für TV als Video, was ich schon vor 10 Jahren einmal in einer Glosse karikiert hatte… Oder gar hier!
Hier abrufbar: Im Digital-Brainstorming-Link von MGB.
Im übrigen kann ich nur sagen: Für Aktuelles zu den momentan ebenso interessanten Weltraumereignissen wie vor 50 Jahren sind Sie auf meiner Homepage genau am richtigen Ort, denn hier finden Sie auch Hinweise zu meinen etwas seltener gewordenen Vortragsterminen im Lande oder auch den Erscheinungsdaten von meinen thematisch präzisen «Space Cornern» im schweizerischen Aviatikermagazin Cockpit. Geniessen Sie das Evergreen-Thema, so wie ich das mit 76 Jahren weiterhin tue.

Im leider vergriffenen Buch «Wieviel Irrtum braucht der Mensch» gab’s ein Kapitel…

Nr. 15. Skepsis und ihre Ursachen

Wer in Rorschach geboren wurde, ist sich an Verwechslungen bald einmal gewöhnt. Morschach? Ausländer konnten die beiden eben so schönen, aber recht verschieden hoch gelegenen Orte schon früher schlecht unterscheiden. Dies noch zu Zeiten, als eher Geistliche als Touristen Morschach ob dem Vierwaldstättersee besuchten und es den Swiss Holiday Park dort oben noch nicht gab. Rorschach kannten zumindest die Deutschen um den Bodensee, und so war es recht erstaunlich, dass vor allem Schweizer den Ort fast regelmässig mit dem benachbarten Romanshorn verwechselten. Es sollte Jahrzehnte dauern, bis ich herausfand, warum. Es hatte nämlich mit mir zu tun.

Bis in die 1950er Jahre zahlten viele junge Feuerwerker ihr Hobby mit dem erzwungenen Studium von ausgewählten Kapiteln der Medizin oder noch teurer. Sie haben in Sprengstoff-Attentätern eine infame Gilde von Nachfolgern gefunden, welche übrigens von gebrannten Kindern viel besser durchschaut werden als von Psychologen. Das Hobby macht nämlich durchaus Spass! Schon viel früher blieben den Zeitungslesern die regelmässig erscheinenden Meldungen über Unglücksfälle in Erinnerung, weil sie sich meist sehr ähnlich waren und sich oft nur im Ort des Geschehens unterschieden. Der Zufall wollte es nun, dass es damals zwei im übrigen sehr verschiedene Bastler dieser Art recht nahe beieinander in Raum und Zeit erwischte. Mich noch relativ harmlos, und einige andere gleich miteinander und ganz bös. Dennoch, es war die Ursache jahrzehntelanger Verwechslungen, welche die Betroffenen nicht nur den Lustgewinn von Terroristen besser verstehen liessen, sondern auch jenen der Sensationslüsternen.

In Zürich gab es während Jahrzehnten ein Polizeimuseum, das beliebtes Mekka und Geheimtipp für alle wurde, denen der Nervenkitzel von Krimis nicht mehr genug war. Eines Tages musste es aufgehoben werden, weil es dazu ja nicht nur Geld braucht, sondern auch noch Leute, die dafür etwas leisten. Ich bekam einen Anruf, ob ich mich für die Rakete interessiere. Welche Rakete? Ja, Ihre natürlich! Unmöglich, aber es war mir erst nach Minuten möglich, immerhin überhaupt, den Beamten von der Unmöglichkeit zu überzeugen. Wie gross ist denn die Rakete? Etwa einen Meter. Noch unmöglicher! Er wusste es natürlich trotzdem und schon seit Jahrzehnten besser. Hätte er nicht zu guter letzt das Wort Romanshorn fallen lassen, wäre eine der grössten Verwechslungen des Landes wohl nie aufgeklärt worden. Schlagartig wurde es mir klar, dass diese zentral wirkenden Beamten es waren, die sich bei Museumsführungen während rund 40 Jahren mit peinlichstem Unsinn wichtig gemacht hatten und dabei noch staatlich fix besoldet wurden! Jetzt waren mir die unzähligen, völlig unverständlichen, Gespräche und Anfragen von scheinbar normalen Landsleuten endlich klar: die glaubten doch tatsächlich im Ernst, da hätte es sich um mich gehandelt! Ein etwas mehr zart besaiteter Unanständiger oder gar ein Jurist im Lande hätte sich da bestimmt mit einer Million Währungseinheiten für erlittenen seelischen Schaden entschädigen lassen. Ich erinnerte mich dagegen nur achselzuckend an die Zeitungsmeldung des tatsächlichen Ereignisses, wo auch schon so ziemlich alles falsch war. Dabei hatte ich dem Beamten doch als noch nicht Sechzehnjähriger Satz für Satz vom Spitalbett aus ganz genau diktiert.

Haben Sie sich auch schon einmal überlegt, was wohl wäre, wenn ein Zeitzeuge von viel dramatischerem Geschehen vor 3500 Jahren heute plötzlich auftauchen und behaupten würde, bei den Geschichten im Alten Testament sei doch alles ganz anders abgelaufen? Ich wünschte ihm für diesen Fall vor allem meine Engelsgeduld im Umgang mit dem realen Homo Sapiens. Diese brauchte ich auch wieder einmal mit dem Pressearchiv des wohl grössten Zeitungsverlegers im Lande. Auch erst nach Jahren hatte ich nämlich gemerkt, dass mein ständig vom 9.11. auf den 9.1. vorverlegtes Geburtsdatum nicht dem Druckfehlerteufel anzulasten war, sondern archivarisch verbürgt war! Nach mehreren fruchtlosen Interventionen fragte ich einmal im Scherz, ob es vielleicht nicht einfacher wäre, wenn ich den Geburtsschein abändern lasse… So wird offenbar Geschichte geschrieben.

Ein kleiner Beitrag zu «50 Jahre seit der Mondlandung von Apollo 11».

In den letzten Jahrzehnten beobachtete ich, dass bei der überwiegenden Zahl von Pressemeldungen über «günstige Mars-Sichtungen wegen Minimalabstand» der Planet zu dieser Zeit überhaupt nicht am Nachthimmel stand. Umgekehrt hat ihn in einem wirklich günstigen Marsjahr kaum jemand gesehen. Im Jahr 2019 gibt es etwas ähnliches bei Prognosen, wer den Mond als nächstes besuchen wird: Es werden lauter Nationen genannt, welche mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht parat sein werden. Das ist aber nichts neues – so war das schon vor gut 50 Jahren! Die Nation, die dann das Rennen zum Mond gewonnen hat, wird auch heute wieder nicht genannt. Es ist zwar diesmal kaum mehr die NASA, aber die US-Firma SpaceX, welche weltweit die technologische Führung in der Raketentechnik übernommen hat und deren Mond- und Marsschiff schon am weitesten von allen Projekten entwickelt ist. Sie dürfen dreimal raten, was jeweils der tiefere Grund für diesen Hang zur totalen Desinformation ist. Interessant war’s trotzdem.

Telebanking – einst ein Segen

Sie kennen bestimmt das Telebanking, das wir einst mit gutem Gewissen begrüsst haben. Man hat es denn auch nach allen Regeln der Kunst eingeführt: erst Erhöhung der Gebühren für Post-Einzahlung per Einzahlungsschein, die bei kleinen Beträgen höher sein konnten als der Transfer selber! Damit hatte man alle Bankkunden an dem Punkt, wo sie alles akzeptierten, was nichts mehr kostete. Meist war es auch noch einfach. Man sass am PC statt im Auto zur Post! In kurzer Zeit wechselte aber der Sicherheitscode von Streichlisten mit den Geheim-Nummern über separate Zusendung von nur kurz gültigen Codes per SMS am Handy (das sich somit alle Leute anschaffen mussten, auch wenn sie gar nicht mobil telefonieren wollten). Meine Freunde in den USA bestaunten die technische Lösung aber zu Recht. Dann kam die EU, die zwar Hundertausende von potenziellen Verbrechern unkontrolliert einreisen lässt, und brachte ausgerechnet «Sicherheitsbedenken» vor. Schreibtischtäter übertölpelten die blindesten Kaliber im Berner Bundeshaus mit dem Zwang (eigentlich sind wir ja gar nicht in der EU!) dass alle Schweizer Banken zum Papier zurückkehren müssen! Nein – nicht ganz wie früher. Nur der Grafik-Sicherheitscode kommt jetzt auf Papier, braucht aber entweder eine undurchsichtige App auf dem Handy oder ein kostenpflichtiges Gerät, das ebenfalls vor der Transaktion den Code übermittelt. Die Folge des noch benebelteren Brüssel als Bern: viele Bekannte können seit Wochen überhaupt keine Einzahlungen mehr machen, weil es nicht funktioniert oder weil sie ohne technische Unterstützung nicht mehr zurechtkommen. Holy Shit, haben wir das gebraucht? Viele Senioren haben keine andere Wahl, als wieder den alten Einzahlungsschein zu verwenden und damit in eine inzwischen noch weiter entfernte Postfiliale zu fahren, wenn sie sich als säumige Zahler nicht ein weiteres Problem einhandeln wollen. Flankierendes Problem: viele Leute bekommen längst gar keinen EZS mehr! Die Frage sei erlaubt: was kommt wohl als nächstes? Ein halbes Jahr, nachdem die EU-Vorschrift den Weg des Berliner Flughafens gegangen ist?

Happy Day: die Innerschweizer Privatradios Central, Sunshine, & Eviva gratulieren mir zu 50 Jahren Apollo 11!

Viele Beiträge zu diesem Evergreenthema haben offenbar in den Studios und bei mir gute Erinnerungen hinterlassen!

Good luck weiterhin – an kommenden, noch grösseren Ereignissen wird es nicht mangeln.

Ganz herzlich mit bestem Dank für das bestens angekommene Geschenk.

Bruno Stanek
Astrosoftware Dr. B.L. Stanek
6415 ARTH
www.Stanek.ch

Blog ab dem 1. April 2019

31. Juli 2019: Wer liefert nun mehr Falschinformationen? Die «Staatssicherheit» in Bern, flankiert von Ringier, die mit getürkten Warnungen vor bedenklichen staatskritischen Websites warnen — oder z.B. eine AfD, welche meist echte Gefahren begründet, welche sowieso jeder mit offenen Augen sehen kann? Also z.B. Merkel & Co. in Deutschland oder der getarnte Linkstrend und das Krebsgeschwür Staat mit Zerstörung der Wirtschaft und Lähmung des Volkes durch Gebühren, Einwanderung und Rentenschwund. Dazu weiteren «flankierenden» Massnahmen, die dem Bürger jede Handlungsfreiheit nehmen, um sich vor dem gefrässigen Staat zu schützen, der sich nur seinen Beamten verpflichtet fühlt. Der eingangs zitierte, abschreckende, Link zeigt, wie mit der von beiden Seiten angerührten Kakophonie nur ein Ziel erreicht wird: den Bürger von echten Problemen abzulenken.

30. Juli 2019: We copy everything!” Really? Immer heisst es, jede Erstleistung der Amerikaner werde schon binnen kurzer Zeit kopiert! Well, bei der bemannten Mondlandung ist das auch nach 50 Jahren noch nicht gelungen, und es dürfte noch schöner kommen. Dieser Subreddit ist so etwas wie ein Nebelspalter für den Weltraum, aber wie dieser ebenfalls voller Humor! Die Kopisten bekommen in den Medien zwar oft einen nicht gerechtfertigten Ehrenplatz, aber eigentlich argumentieren sie nach dem Motto: Last time we were wrong, but next time we’ll be right again.

29. Juli 2019: Zu meiner eigenen Überraschung finde ich gelegentlich einen viele Jahre zurückliegenden Tagesblog, in dem ich mich nachsichtig, um nicht zu sagen gutgläubig, gegenüber NASA geäussert habe, oder sogar unterstützend, wenn irgendeines ihrer Projekte massiver Kritik ausgesetzt war. Meist mit der Argumentation, dass es sonst überhaupt nicht mehr weitergehen würde mit der Raumfahrt in den Welt, denn NASA war in der Tat die absolut führende Weltraumorganisation. Dies hat sich nun grundlegend geändert, nachdem die vor gut 10 Jahren auf dem Markt aufgetretene Firma SpaceX seit gut 5 Jahren unübersehbar auch für 10% oder weniger an Budget oder Zeit Raketentransporte anbieten und ganze Projekte ausführen kann.
Der beim Testflug dislozierte Starhopper wurde für seinen 200m-Flug zurückgerollt.

28. Juli 2019: Die verrücktesten Hurricans am Golf von Mexiko passierten 1905 mit Tausenden von Toten und 1622, als alle spanischen Gold- und Silberschiffe auf der Herbstrückfahrt (unter Leitung des Flaggschiffes Atocha) nach Europa absoffen. Das grösste Gewitter muss aber um ca. 12000 Jahre vor der Zeitrechnung am Ende der letzten Eiszeit mit dem gewaltigsten Klimawechsel passiert sein: die Sintflut, welche zumindest die Autoren des Alten Testamentes noch nicht vergessen hatten. Nur die Klima-Paniker der Gegenwart ignorieren solche «Klima-Anomalien», und dies aus politischem Kalkül.

27. Juli 2019: Vom Erstflug des SpaceX-Starhoppers diese Nacht erste Twitter-Meldung von Elon Musk: “Wasserreservoirs können tatsächlich fliegen!” Der kurze Hüpfer wird leider vom eigenen Flammenmeer verdeckt. Vom Drohnenvideo von oben kann man mehr sehen: der Hopper bewegt sich tatsächlich! Beim angekündeten 200m-Hüpfer in 1-2 Wochen kann man wohl schon etwas mehr sehen! Wie diese Kamera vom Triebwerk aus der Nähe wohl ausgehalten hat? Auch Teslarati.com, obwohl eigentlich eine Auto-Website, informiert gelegentlich auch über SpaceX kurz und bündig.

26. Juli 2019: SpaceX und Tesla sind bekannt dafür, dass sie Firmen sind, die den Mut haben, überhaupt keine Werbung zu machen und sich ganz auf die Qualität ihrer Produkte zu verlassen. Dies ist zwar ihrer Rentabilität sehr zuträglich, hat aber einen Nebeneffekt. Die Werbeindustrie war sich seit jeher sicher, mit bezahlter Werbung für die etablierten Industrien für alle Zeiten genug verdienen zu können. Damit ist es nun vorbei. Die Verlierer-Industrien haben jetzt ein neues Geschäft für die Werbeindustrie entdeckt: giftige Fake-News zu Ungunsten von Primus-Firmen wie Elon Musk. Wer die Medienlandschaft beobachtet, sieht sie voll damit! Trotzdem gelingt es den Verlierern höchstens, SpaceX beim weiteren Verlierer, NASA, und in der Presse etwas schlechtzu-reden und den Wert der Tesla-Aktie am unbeschränkten Aufstieg zu bremsen, obwohl die Verkaufszahlen von Tesla ständig steigen! Der Kopfstand wird also kaum ewig dauern.

25. Juli 2019: Die ganze Apollo-50-Jahres-Folklore war für Jeden, der für nachhaltige historische Ereignisse up-to-date bleiben wollte, eine über Tage nicht ganz in die Zeit passende Episode. Ausgerechnet während diesen «Space Days» im Juli 2019 lief die Entwicklung eines Universal-Raumschiffes mit Namen Starship für Landungen gleich auf Mond und Mars! Vielleicht schon in 10 oder gar 5 Jahren kann man es in den multimedialen Internet-Geschichtsbüchern nachlesen und wird erkennen, was denn das wirklich Match-entscheidende im Jahre 2019 war: Nicht der Blick 50 Jahre in die Vergangenheit, sondern der Mut, erneut in die Zukunft aufzubrechen!

24. Juli 2019: Genau heute vor 50 Jahren ging die erste von schliesslich 6 Mondmissionen der USA mit gelungener Landung triumphal zu Ende. Das noch von Präsident Kennedy deklarierte Ziel war bis zum Ende des Jahrzehntes planmässig erreicht worden. Mit der damals zur Verfügung stehenden Technik war das eine monumentale Leistung, die selbst der damalige Favorit der Mainstream-Medien bis heute nicht erbracht hat.

23. Juli 2019: Gratulation den Indern, die mit Chandrajaan 2 nun auch ein unbemanntes Raumschiff zum Mond geschickt haben wie Russland und die USA vor 55 Jahren! In den Medien wird man das zwar zwecks Relativierung grösserer z.Z. anstehender Entwicklungen überschätzen. Die technisch unkundigen Medienmacher können nur selten feststellen, was richtig oder was falsch ist, aber fast immer können sie beides nicht unterscheiden, weil das noch einfacher ist. Die meisten Leser und TV-Konsumenten haben sich daran gewöhnt, dass sie Ausserirdisches nicht verstehen und können daher gar nicht empfinden, wie schmerzhaft Falschmeldungen auf Kundige wirken können. Müsterchen von zwei Leserzuschriften, wie sie dieser Tage auch noch bei mir vorbeikommen…

22. Juli 2019: Ein Shitstorm in allen Schweizer Medien: die aus Spargründen
(in diesem Buch hat es ein Kapitel Fernsehen!)
gelöschten TV-Bänder von Apollo. Die damaligen Verantwortlichen (von Dir. Guido Frei bis zum Sendeleiter und später im In- und Ausland verdienten Live-Regisseur grosser Kisten, Max Sieber) kann man nun wirklich nicht mehr verantwortlich machen – das waren damals Sachzwänge! Die heutigen Verantwortlichen sind jedoch 100% verantwortlich für die absolut dilettantische Weltraumberichterstattung in der Gegenwart. Dennoch eine Bemerkung zu damals: Es hätte genügt, ein Band mit einer gelungenen und historisch bedeutsamem Sendung als Müsterchen aufzubewahren. So, wie ich z.B. ein einziges Frame aus einer farbigen (!) Studiosendung gerettet habe. Es braucht gar nicht immer die ganze teure “Schlacke” im Archiv; ein paar Juwelen genügen. Aber leider haben sich die Kulturschlöcher damals wie heute über die Gralshüter der Technologiegeschichte hinweggesetzt, weil sie sich als verkehrte Kulturbewahrer zwar in der erdrückenden Überzahl befanden, aber echte Werte überhaupt nicht verstanden. Sie stammten eben alle aus Fakultäten, wo sich Akademiker billiger und in Masse produzieren lassen. Selten bei Ingenieuren und Naturwissen-schaftern – weil man diese zwar braucht, aber selten auf sie hört. Sorry, aber im Ernst.

21. Juli 2019: Es ist rührend, wie mich zum 50. Jahrestags des Höhepunkts der Apollo-11-Berichterstattung am Schweizer Fernsehen Gratulationen aus der Bevölkerung erreichen, am unerwartetsten von Privatradios, die es damals noch gar nicht gab! So, wie man sich damals an der erfolgreichen Live-Berichterstattung mit 26 Jahren freuen konnte, bedankt man sich nun auch mit 76 Jahren gerne bei allen für die erfreulichen Reaktionen, die einem täglich erreichen. Gelegentlich entsteht nochmals etwas Neues, wenn es ohne grossen Aufwand produziert werden kann, denn an Aktualitäten, die im Mainstream heute oft untergehen, mangelt es derzeit wirklich nicht. Schon vor -zig Jahren konnte es in SRF-Sendungen (noch mit meiner Beteiligung und Live-Zuschauerfragen) vorkommen, dass man mir am Schluss von Redaktoren hinter vorgehaltener Hand die erfreuliche Mitteilung überbrachte, was die häufigste (aber natürlich nicht weitergeleitete) Frage gewesen sei: “warum man den Stanek nicht öfters am Fernsehen antreffe”. Es ist halt mühsam, im hohen Alter als “politisch unzuverlässiger” (ein Wort aus ferner Welt) Zuschauermagnet mit Frondiensten gratis überlastet und mit Zwangsgebühren überlistet zu werden.

20. Juli 2019: Zur Zelebrierung des 50. Jahrestages mal ein anderes, aktuelles, Thema: Gute Nachricht zur Testzündung des Starhoppers in Boca Chica, der vor 2 Nächten in einem Feuerball endete, in diesem Video etwas dramatisierend visualisiert. Dies konnte dem zum Glück wieder aus Edelstahl gefertigten Raumschiff aber nichts anhaben. Das aus einigen offenbar schwierig zu vermeidenden Undichtigkeiten entwichene Methan hatte den Hopper nicht einmal verrusst (bei Tageslicht festgestellt), was bei Kerosen-Triebwerken sicher der Fall gewesen wäre. Die NASA weiss aus Erfahrung mit ihrer rein H2/O2 betriebenen Titan 4, die sogar beim Start durch ein Feuer aus ebenfalls unvermeidlich abgefackeltem Wasserstoff auch nicht Schaden nimmt. Dem ersten richtigen Hopper-Flugtest nächste Woche steht also nichts mehr entgegen.
Und auch Apollo 11 wird nochmals speziell gewürdigt!
Heute Abend um 18:28 MEZ startet eine Crew von 3 in einer Sojus zur ISS.

19. Juli 2019: Der vorgestrige Vortrag im wunderschönen Naturmuseum St. Gallen anlässlich der Sonderausstellung «50 Jahre Mondlandung Apollo 11» (über-)füllte den 100-Personen-Saal mit 190 Besuchern und war offenbar ein voller Erfolg. Er dauerte denn auch mit 2 Stunden doppelt so lang wie nominal und erreichte fast Vollprogramm-Dimensionen. Danke den Veranstaltern insbesondere dafür, dass mich der Anlass auf diverse Weise an legendäre Vorträge um 1969 erinnerte! Foto Hermann Dür, der wie viele Bekannte und Studienkollegen unter den Zuhörern war. Dank auch Dr. Toni Bürgin (Dir. Museum) und Men Schmidt (Sonderausstellung) für die Organisation.

17. Juli 2019: Leere Worte zur Vernebelung des Faktums, dass es wegen Peinlichkeit eigentlich nichts zu sagen gibt, die Medien aber doch etwas wissen wollen, weil sie davon leben. Bei mir gilt in solchen Momenten Regel 1 von 4 zum Umgang mit den Medien: «Wenn es nichts zu sagen gibt, lassen sie es von jemand anderem sagen».
Zur Mondfinsternis letzte Nacht. Verwirrlich war für viele: Die Sonne deckt ihr Licht von der Seite ab, der Erdschatten kann’s auch von unten oder oben.

15. Juli 2019: In Israel kannte man schon immer das Bonmot, wonach die Welt ohne Verkalkung längst aus den Fugen geraten wäre. Wie genau das gemeint ist, habe ich zwar nie vollständig verstanden. Vielleicht ist aber die Weisheit, wonach viele FakeNews heutzutage das wichtige Amt innehaben, den grossen Finanzkollaps auf Kosten der Bürger immer wieder hinauszuschieben, damit verwandt? Oder wäre die Energiestrategie 2050 ein besseres Beispiel? Könnte ev. BR(in) Leuthard beantworten? Wo ist sie nur?

14. Juli 2019: Es gibt eine Parallele zum staatlichen Mondprojekt SLS/Gateway der offiziellen NASA: 10x schlechter, 10x teurer als die private Konkurrenz und genau so verfahren wie die Energiestrategie 2050, bei der sich die Schildbürger auch nicht mehr getrauen, es zuzugeben. Obwohl bessere Lösungen auf dem Tisch liegen!

13. Juli 2019: Nach der Deutschen Bank ging es mit BASF weiter. Selbstverständlich ist Trump schuld, nicht die Chinesen mit ihren subventionierten Chemieprodukten. Sag ich’s doch: die USA sind immer schuld, auch am 2. Weltkrieg, nicht die Deutschen… Well, der war die Folge des 1. WK, aber an dem war Europa auch nicht schuld. Und daher nehme ich deutsche Publikationen 2019 spätestens seit Merkel nicht mehr ernst, ohne gleich so deutlich zu werden wie Arthur Schopenhauer (1788-1860): «Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören.»

12. Juli 2019: Globalisierungs-Profiteure in Washington und im Ausland greifen Präsident Trumps Handels-Strategie an, ignorieren aber die Hauptsache, zu der Corey Lewandowski schreibt «Wir haben derzeit ein System, das von Nationen dominiert wird, welche den internationalen Handel in betrügerischer Weise zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzen. China steht an der Spitze dieser Machenschaften». Europa gesellt sich vordergründig lieber auf die Seite Chinas, obwohl es selber unter den gleichen Missständen leidet. Kontraproduktiver Antiamerikanismus ist wichtiger. Die Deutschen sagen sogar, am Niedergang von BASF sei Trump schuld, nicht etwa die Chinesen! Sollen sie untergehen, wenn sie es so wollen.

11. Juli 2019: Sobald die Temperaturen in der Schweiz einmal etwas über 35 °C steigen, gibt der Bund Warnungen und Verhaltensregeln heraus. Die Schulkinder sehen sich in ihrem Klimawahn bestätigt. Dabei denken sich viele Ferienschweizer gar nichts dabei, mehr als einmal jährlich in Länder zu reisen, wo das Thermometer seit Jahrhunderten auch mal über 40 °C steigt, also über die Fiebergrenze hinaus, was schon eher ein Problem wäre. Bei Auslandferien reicht das aber nicht für Klimapanik.

10. Juli 2019: Geistliche vertragen sich wohl deshalb so verdächtig gut mit Atheisten, weil sie sich nicht ständig über die Naivität ärgern müssen, die sie bei ihren «Schäfchen» beobachten.

9. Juli 2019: Es gab einmal ein Buch «Wir amüsieren uns zu Tode». Bei mir wächst allerdings langsam die Überzeugung, dass wir uns eher zu Tode informieren, weil das ganz einfach anstrengender ist.

8. Juli 2019: Wann schreibt wohl jemand ein Buch unter dem Titel «Vom Umgang mit den Medien: wie man gescheite (und höfliche…) Antworten auf dumme Fragen gibt».

7. Juli 2019: US-Kolumnisten (Art Buchwald usw.) haben schon vor über 50 Jahren geschrieben: «Wo alle das Gleiche denken, denkt keiner mehr gründlich». So isses auch bei uns, wie z.B. im gestrigen Blog eher selten einmal gewarnt wird. Die Schweiz musste es eben erst einmal merken. Bringen es die Querdenker vielleicht deshalb so oft viel weiter?

6. Juli 2019: Dem bekannten Journalisten und Kolimnisten, Frank A. Meyer, platzte am 4. Juli der Kragen ob dem grassierenden, blinden, Anti-Amerikanismus. Zu Recht und kaum per Zufall am 4. Juli, dem amerikanische Unabhängigkeitstag, den man in den USA wie bei uns den 1. August feiert. Von den Fakten her dürfte er sogar noch einiges deutlicher werden! Rundum sagen alle, den F.A.M. hätten sie noch nie so vernünftig erlebt! Ob er wohl einen grossen Chlapf kommen sieht, unter dem all unsere Nachschwatz-Naivlinge zusammenbrechen werden? Sorry für die paar Sekunden Werbung vor dem Video.

5. Juli 2019: Von unserer Kantonsschul-Klasse in St. Gallen erreichte jeder Maturand von 1963 schliesslich einen Studienabschluss, aber erst 5% (heute bald 50%!) der Population besuchten damals eine Mittelschule und nur etwa jeder dritte oder weniger war nach 4½ Jahren jeweils noch in der gleichen Klasse.
Ein «Abitur von der Sozialfürsorge» ist nichts wert – im Gegenteil!

4. Juli 2019: Die ständige Wiederholung von verlogenen Falschmeldungen in den Medien erinnert mich an das Bitcoin-Mining: auch dort lässt man Leerlauf so lange «rechnen» bis etwas hängen bleibt und aus nichts etwas wird.

3. Juli 2019: In Florida ist 1$ =1$, im Mississippi 1.16$, in Hawaii 0.84$. Kaufkraftmässig. Ob wohl jemand den Vergleich mit dem Euro innerhalb Europa wagt? Auch im Kanton Zürich und OW oder AI gehen die Uhren nicht ganz gleich…
Die Verkaufszahlen für Elekroautos in den USA bis Ende Juni. Also >60% wie Norwegen…

2. Juli 2019: Als die elektrischen Lokomotiven das Dampfzeitalter ablösten und die Heizer unnötig wurden, verlangten die Gewerkschaften, dass weiterhin solche mitfahren mussten bzw. durften. Heute sind die e-Autos im übrigen Verkehrslärm so leise geworden, dass sich die EU-Juristen den Wahnsinn haben einfallen lassen, dass auch ein Tesla wieder so tönen muss, als ob er von einem Explosionsmotor angetrieben würde!
Sie können sicher sein: sobald Europas Autohersteller den Anschluss an die e-Mobilität gefunden haben, wird der Zwang wieder aufgehoben. Genau so wie damals, als bei uns das bleifreie Benzin verspätet eingeführt wurde, der Katalysator aus neuen US-Autos ausgebaut und Jahre später wieder eingebaut werden musste.

1. Juli 2019: Europas Medien überlegen sich immer noch, wie sie negativ über Trump berichten könnten, während in der realen Welt Geschichte geschrieben wird.

30. Juni 2019: Zum gestrigen Blog: Kachelmann hat wirklich fast immer recht, weil er selber denkt und den Mut hat, das auch zu sagen. Man muss ihn aber auch noch richtig verstehen. Zu den Tipps aus Bern habe ich aber auch etwa das Gleiche gedacht wie er. Trotzdem: Staneks öffnen nachts bei jenem Toilettenbesuch alle Fenster, bei dem der Aussenthermometer erstmals kühler anzeigt als innen und verfinstern das Haus wieder, sobald es umkehrt. Das Innenvolumen ist mehr als gross genug, sodass CO2 nicht zum Problem wird. Allerdings: Durchzug mit verschwitztem Genick ist Gift, aber ab etwa 30 Grad macht er nichts mehr. Muss ich nicht in der Zeitung lesen, hab’s seit bald 70 Jahren selber beobachtet. Es liesse sich also alles noch etwas kürzer sagen als bei Kachelmann, dem ob dem verordneten Schwachsinn jedes Mal der Kragen platzt, wie ich ihn kenne.

29. Juni 2019: Vorsicht! Die Nachfahren der Teilnehmer an mittelalterlichen Saubannerzügen haben das Klima entdeckt! Ihre Eltern haben mit dem Waldsterben schlechte Erfahrungen gemacht, weil sich die vermeintliche Evidenz ins Gegenteil verkehrt hat. Das Mittelalter lebt – Kachelmann leidet auch täglich darunter.

28. Juni 2019: Ein Staat ist dann am Ende, wenn ihm das Geld der Bürger ausgeht.
Dies ist z.B. nach Kriegen oder überrissenen Sozialprogrammen der Fall.

27. Juni 2019: Was, wenn ein selbstfahrendes Auto in eine Polizeikontrolle gerät?
Wer bekommt die Busse?

26. Juni 2019: Hier sagt einer das, was über nichtstaatliche Raumfahrt gesagt sein muss, ohne dass wir es sagen müssen und uns dabei vielleicht aus 100 Gründen unnötig exponieren müssten. Habe sogar das Hörgerät angezogen und für jedes Wort und jeden einzelnen Satz hat es sich gelohnt. Sorry für die paar Werbesekunden am Anfang und dafür, dass es dann 14 Minuten braucht, um wirklich alles zu sagen und zu zeigen.

25. Juni 2019: Das Bronzezeitalter hat offenbar für die Hersteller veralteter Raketen angefangen. Startbereit Ende Monat, nicht etwa morgen? Und das für höhere Startpreise wegen zu kleinen Startzahlen! Kupfer-Finish macht die Rakete nicht leichter – reiner Werbegag. Ich lach mich tot.
Der heutige 3. Start einer Falcon Heavy um 08:30 MSZ mit Dutzenden von Satelliten in verschiedenen Orbits ist bis jetzt ein grosser Erfolg und läuft immer noch. Nicht nur für SpaceX, sondern auch für die mehreren hundert Forscher an den Satellitenprojekten. Heute ist auch die erste Gletschirmbergung einer Nutzlastverkleidung im Netz gelungen!

24. Juni 2019: Bronze Age of rocket technology! Late June? Not next day? Despite way higher rocket prices — meanwhile lower overall sales than SpaceX! I laugh my head off… Something ULA (United Launch Alliance) changed recently, not in the Bronze age!
Morgen deutsche Version.

23. Juni 2019: Bei vielen Schweizer TV-Zuschauern (ich kann zwar nicht mehr feststellen, wie viele es wirklich noch sind) haben die Sendungen zum Mond diese Woche so viele Fragen gestellt, dass nicht wenige auch bei mir gelandet sind. Wer wissen will, was ich dazu zu sagen habe, findet auf der Hauptseite meiner Homepage eine Antwort.

22. Juni 2019: Man soll doch nicht immer neue Eintagsfliegen-Wörter erfinden, die dann doch nicht im Google-Translate-Wortschatz stehen! Egal, in welcher Sprache. Goethe soll mit wenigen altgedienten Wörtern ausgekommen sein und hat doch eine schöne Sprache geschrieben.

21. Juni 2019: Es wird immer Menschen geben, die gerne mehr hätten und besser wären, als sie die Natur geschaffen hat, und die deshalb sozialen Ausgleich um jeden Preis auf Kosten von Genosse Mitmensch fordern.

20. Juni 2019: Interessant, wie die Wahlprognosen für Präsident Trump im Jahre 2020 auseinandergehen – genau wie 2016! Die Linksmedien (2016 gab’s noch mehr davon als jetzt) prophezeiten einen klaren Sieg von Hillary Clinton, und heute werden erneut Kandidaten der «Democrats» als Sieger deklariert, welche das Volk kaum kennt, nur um bei Wählern zu punkten, die blindlings den Medien folgen. Europa wird sagen, die Wahlen seien gefälscht (wohl eher die Wahlpropaganda!), oder die Amerikaner seien eben dümmer als wir, oder beides. Die Linke hat die Medien in den USA nicht mehr fast 100% unter Kontrolle, v.a. angesichts der positiven Konjunktur – gesunkene Arbeitslosenzahlen und gestiegene Löhne! CNN hat an Glaubwürdigkeit verloren. Es wird also spannend.

19. Juni 2019: Die Linken in den USA fordern «freie medizinische Versorgung». Wie bitte? In der Schweiz ist das selbst dann nicht möglich, wenn der Bürger durch bald existenzbedrohende Krankenkassenprämien geschröpft wird und 30% der Prämien ständig unbezahlt bleiben! Trotzdem stellen Spitäler und Krankenkassen oft fest, dass die vorhandenen Mittel gar nicht mehr ausreichen, um die 2-3fache Zahl von Operationen z.B. bei Gelenkersatz im Vergleich zu Frankreich oder England zu finanzieren. In Ländern mit traditioneller Zwangsmedizin ist es längst so, dass der Staat bestimmt, wieviel alten Patienten noch zusteht, oder nur solchen, die nicht mehr oder weniger privat überversichert sind. Jetzt soll der Bankrott des Systems auch in den USA eingeleitet werden, so, wie er in Europa schon gelungen ist und wie ihn bereits ex-Präsident Obama angestrebt hat. Die derzeitige US-Regierung gibt sich alle Mühe, den Illusionen politisch gangbar eine bezahlbare Alternative gegenüberzustellen. Wem gelingt das bei uns?

18. Juni 2019: Die Raumfahrt ist von Deutschland und Russland ausgegangen und schon lange nicht mehr dorthin zurückgekehrt.

17. Juni 2019: Häufige Frage: ist Präsident Trump eigentlich Befürworter der Raumfahrt und läuft deshalb wieder mehr? Als Folge von Trump? Ja, aber nur weil die Konjunktur wieder besser und mehr Geld da ist. Der Präsident findet nämlich, die Raumfahrt müsste kommerziell von selber laufen, und die Firma SpaceX gibt ihm 100% recht. Der Staat kann nur bremsen, und da ist Elon Musk sicher mit ihm einverstanden.

16. Juni 2019: Es gebe derzeit 4900 Erdsatelliten (davon noch etwa 1900 aktive, Zählung SpaceX), aber die meisten Menschen würden sie am Himmel weder bemerken noch beachten. Auch die astronomische Forschung würde durch sie kaum aufgehalten.
Dagegen sei die natürliche Trübung der Atmosphäre ein grosses Problem, seit der Mensch Astronomie betreibt. (Elon Musk) Ausgerechnet die Astrognomen, welche es am besten wissen müssten, kämpfen derzeit im Chor der Fake News gegen Starlink.
Klare Fotos entstehen in den Weltraumteleskopen oder bald von der Mondrückseite aus.

15. Juni 2019: Man sagt mir, in der Bibel stehe der Satz «Den geistig Schwachen gehört das Himmelreich» — Himmel! Die wussten ja damals schon, wie man mehrheitsfähig wird!!

14. Juni 2019: In der Schweiz lesen gewisse Kreise geldgierig die Analysen, auch die sog. seriösen z.B. in der NZZ, und hacken z.Z. auf TESLA ein. Die Finanzmärkte würden besser sagen, wie sie die Abwärtsspirale bei den Benzinvergasern aufhalten wollen oder wie die hinterherhinkenden «Konkurrenz-Elektrischen» ohne eigene Batterien aufholen sollen, statt den Gewinner falsch zu interpretieren, der das alles durch Eigenleistung ausgelöst hat. Die Finanz-Haie (die noch nie eine Innovation auf den Tisch gelegt haben, welche die Welt weitergebracht hat) wollen einfach Geld ohne eigene Arbeit. Sobald ihnen einmal ein paar Tage lang keine gebratenen Tauben ins Maul fliegen, motzen sie kontraproduktiv und wollen schon das Huhn schlachten, das goldene Eier legt. Richtig wäre einzig, dass die Bürger in allen Ländern wegen der Staats-Gefrässigkeit weniger freie Mittel zum Ersatz ihres alten Benziners gegen ein EV haben, obwohl sie gerne möchten, wie unzählige Umfragen schon ergeben haben. Daran trägt weder Tesla noch Musk die Schuld, aber mit Fake News soll das suggeriert werden. Statt Investoren zu mästen reinvestiert er lieber in eine solide wachsende Firma. Kampf gegen «Logik», an dominierenden Fakultäten gelehrt, welche die Menschheit schon einmal 1500 Jahre lang ausgebremst hat.

13. Juni 2019: Die Energiewende von «Grün, Nett und Schildbürger» wird ebenso scheitern wie die Forderung nach «Kommunismus für Alle» der 1968er-Generation. Einige Kollaterialschäden werden auch diesmal nicht ganz vermeidbar sein.
— Der Start der bisher teuersten SpaceX-Nutzlast (3 kanad. Radarstatelliten für 1 Mia. $) ist am 12.6. trotz dichtem Nebel in Vandenberg mitsamt Stufenbergung perfekt gelungen.
Der Start war super trotz Bodennebel am Pazifik. 8 Minuten später verschwand die Erststufe bei der Landung wieder im Nebel und landete dank Radar doch sanft!

12. Juni 2019: Wer das liest, wird sich in einer Generation nicht über die Schlagzeile wundern dürfen: «Operation Energiewende gelungen, aber Wald an CO2-Mangel gestorben!»

11. Juni 2019: Es ist kein Wunder passiert, wenn es gelungen ist, per Internet eine Million Freunde anzuziehen, aber es ist eine Kunst, noch einen zu haben, wenn dank dem Internet eine Million gegen dich aufgebracht worden sind.

10. Juni 2019: Wer mehr über das revolutionäre Starlink-Internet-Projekt via Weltraum erfahren möchte, wird hier fündig: Ein Kaleidoskop von kurzen Starlink-Fragen und prägnanten Kurzantworten von Elon Musk.

9. Juni 2019: Mit Trumps eigener Skepsis über die NASA waren wir Beobachter der Szene längst auf der richtigen Spur! Der Präsident kann beim besten Willen die Politik nicht noch mehr aushebeln und das NASA-Management überfordern. Und schon gar nicht als US-Präsident die Hochschulinstitute mit ihrem seit 50 Jahren erfolgreichen unbemannten Marsprogramm oder gar SpaceX vor den politisch vertrottelten Staatsfirmen loben.

8. Juni 2019: Das ist die Antwort von Elon Musk an die Fake News-Produzenten vom Dienst, die bereits behauptet hatten, dass sich die 60 Starlink-Satelliten nicht planmässig im Orbit verteilen würden, sondern immer noch als «an einem Stück» (wie gleich nach dem Ausladen) um die Erde kreisen würden. Irgendwie schon verständlich, die panische Angst der überholten Konkurrenz, denn wie will diese auch nur die halbe Zahl von Satelliten zum vielfachen Startpreis und jahrelangen Reservations-Wartezeiten lancieren, ohne gleich auch noch bei SpaceX die billigere Falcon 9 buchen zu müssen?

7. Juni 2019: Am 24./25. Mai verglich ich im Blog das plötzlich gewachsene Selbstbewusstein der staatlichen NASA trotz davonschwimmenden technologischen Fellen mit dem Bluff eines Waldes voller Affen. Inzwischen ist mir definitiv klar geworden, wer die Affen sind. Die Steuerzahler!

6. Juni 2019: Ein Bekannter von mir nannte die nervösen Mondprojekte der bastelnden Planer bei NASA (als Pseudo-Konkurrenz zu SpaceX) «Sandkasten-Spiele». Sie würden nicht bemerken, wie sich die Realität um sie herum rascher verändert, als sie denken können. Harte Worte, aber die plötzliche Eile zeigt, dass man SpaceX zu lange unterschätzt hat.

5. Juni 2019: NASA wird nach 50 Jahren plötzlich (über-)mütig. Der Bezug auf Nachhaltigkeit (sustainable) ihrer Planung ist eigentlich unüberbietbare Selbstüberschätzung. Man addiere einmal auf, was dieser Murx bei einer guten Milliarde pro Start kostet! Und alles ist nur in den Bereich der theoretisch finanzierbaren Illusionen gerückt, weil dank Trump die Wirtschaft wieder läuft. Woher die Ingenieure, von denen sowieso viele demnächst pensioniert werden müssen oder der NASA schon davongelaufen sind, sofern sie brauchbar waren? Mit einer komplizierten Architektur aus dem 20. Jahrhundert, die von Natur aus zehnmal teurer ist als das SpaceX-Konzept – und der bemannte Mondlander erst noch gebaut werden muss!

4. Juni 2019: Einfachheit ist die höchste Form der Perfektion.

3. Juni 2019: Wie soll dieser Mondlander konkurrieren mit einem Raumschiff, das wiederholt Erde-Mond-Erde-Mond… fliegen kann? Nur nachtanken in möglichst schon mondnahem, eliptischem Erdorbit.

2. Juni 2019: Full Self Driving Video. Sehr eindrucksvoll. Der Fahrer greift wirklich kein einziges Mal mehr ein. Damit man unter 2 Minuten bleibt, hat man das Video allerdings ziemlich beschleunigt. Als Mensch am Steuer würde ich aber selbst bei normaler Geschwindigkeit bei kaum einer Verkehrssituation besser fahren als die Software.

1. Juni 2019: Hier die drei wichtigste Quellen von «Weltraumschrott» der letzten 12 Jahre.
2007 Chinese anti-satellite missile test
2009 satellite collision between Iridium 33 and Kosmos-2251
2019 Indian anti-satellite missile test

31. Mai 2019: Die «Fairness» Tesla gegenüber ist nur ein Spiegelbild der «Fairness» Europas den USA gegenüber. Grotesk, wie der Preis für das Auto des Jahres an einen durch’s Band technisch unterlegenen Konkurrenten ging! Europa will halt auch mal, und ausserdem müssen Arbeitsplätze erhalten bleiben. Die überwiegenden Kommentare in diesem Forum sagen alles: Kopfschütteln bis zum Schleudertrauma, aber die Feigheit der Preisverleiher und «etwas» Geld hat gesiegt.

30. Mai 2019: Heute kann ich meiner Grossnichte Ava Stanek für den begehrten Titel des schnellsten Zürihegels gratulieren! Sie gewann auch bei 50 m Freistil für die Mädchen den Preis des schnellsten Zürifischs. Ihre 2 Jahre jüngere Schwester Liv erreichte bei den 9jährigen Mädchen Platz 1! Grossonkel Bruno gratuliert allen Enkelinnen des Bruders ganz herzlich, und dazu gehört auch Kisha, die im Geräteturnen bei Kategorie 3 in Münchwilen TG die Goldmedaille gewann.
—Nachdem der Sozialismus von Russland über Osteuropa bis China, Korea, Vietnam und neuerdings Venezuela gescheitert ist, feiert die Linke ebenso erfolglos zum Trost Dänemark als ein leuchtendes Gegenbeispiel. Hier tritt jemand den Beweis an, dass eben genau das nicht stimmt. Sorry für ev. 3 Werbesekunden.

29. Mai 2019: Monopolmedien unterscheiden weniger zwischen kompetenten und weniger kompetenten Mitarbeitern als zwischen politisch zuverlässigen und unzuverlässigen.

28. Mai 2019: Wenn ich die US-Wahlen beeinflussen könnte, dann hättet ihr nicht 8 Jahre unter Obama gelitten. (Wladimir Putin)

27. Mai 2019: Russland hat keinen einzigen Dollar für die Wahlwerbung von Präsident Trump locker gemacht, aber 145 Millionen für die (Hillary) Clinton Foundation. Trump wurde trotzdem gewählt, aber untersucht wurde nur Trump! Mit einem jahrelangen und unnötig teuren Verfahren, das dann genau das Gegenteil der Beschuldigungen gegen den Präsidenten ergeben hat. Der Prozess wurde eingestellt, als klar wurde, dass alle gesponnenen Fäden zu Hillary Clinton und Barack Obama zurückführten.

26. Mai 2019: Kürzlichst war ich bei einem der 50-Jahre-Mond-Events mit dem Weltbild-Erinnerungsbuch und einem Kaleidoskop der akademischen (und anderen) Welt im Verkehrshaus eingeladen. Ich konnte mich zwar wieder einmal entfalten und kopf-schüttelnd erheitern wie bei solchen Anlässen vor 50 Jahren, aber ich könnte auch gleich nochmals ein Buch wie dieses schreiben. Ein Teil der Schweiz glaubt wie damals dank den Medien im Ernst, ohne sie hätten «die Amis» gar nicht zum Mond fliegen können! Aber was in der Gegenwart abgeht, davon wissen viele auch 2019 nichts – wie 1969.

25. Mai 2019: Aus einer kürzlich geführten Konversation. Ein Realist mailte: «2024 wird kein Mensch auf dem Mond sein, vielleicht hat dann die eine oder andere Nation den Mond umflogen». Antwort: Da könntest Du sehr wohl recht haben, aber vielleicht auch nicht. Der STAAT & NASA bremst den Tüchtigsten an allen Ecken und Enden, doch zur Ablenkung blufft der Verlierer bei Bedarf wie ein Wald voll Affen, es solle noch schneller gehen! Meint er dabei sich selber? Genau so läuft es z.Z. zwischen SpaceX und NASA. Peinliches Trauerspiel.

24. Mai 2019: Aus einer kürzlich geführten Konversation. Ein Realist mailte: «2024 wird kein Mensch auf dem Mond sein, vielleicht hat dann die eine oder andere Nation den Mond umflogen». Antwort: Da könntest Du sehr wohl recht haben, aber vielleicht auch nicht. Der STAAT bremst den Tüchtigsten an allen Ecken und Enden, doch zur Ablenkung blufft er bei Bedarf in der ganzen Weltpresse wie ein Wald voll Affen, es solle noch schneller gehen! Meint er dabei sich selber? Genau so läuft es z.Z. zwischen SpaceX und den trotz allem Geld nervös gewordenen Verlierern bei NASA.
Starlink-Start mit den ersten 60 Satelliten auf einer Falcon 9 (40. geborgene Erststufe) gelungen! 05:35 MEZ.

23. Mai 2019: Ein Intellektueller unterscheidet sich vom Normalbürger oft dadurch, dass er am Abend zwar noch weiss, worüber man sich beim Mittagessen unterhalten hat, aber nicht, was gegessen oder getrunken wurde.

22. Mai 2019: Personen, die schon zur Zeit meiner Kindheit wussten, wie die Schweiz funktioniert, haben mir unvergesslich beigebracht, dass Missgeburten der Akademischen Welt beim Staat immer noch eine Stelle finden oder gar im diplomatischen Dienst, sofern sie aus einer noblen Familie stammten und sich wenigstens anständig zu benehmen wussten. Jetzt lese ich in der Weltwoche: «Missgeburt Bundesanwaltschaft – Amt ohne Funktion. Bühne für gescheiterte Figuren». Kein Wunder, hatte mein Vater die Weltwoche schon in den 1940ern abonniert und ist mir das Logo mit der Weltkugel seit frühester Jugend in Erinnerung geblieben.

21. Mai 2019: Das Problem sozialistischer Regierungen besteht darin, dass ihnen früher oder später das Geld der Bürger ausgeht. (Margaret Thatcher)

20. Mai 2019: Eine häufige Frage vor 50 Jahren zur Mondflugzeit war: «Wer wird langfristig führend sein in der Raumfahrt [es ging erst um "USA oder Sowjetunion"]»? Meine Antwort schien dem Mainstream ev. ausweichend: «Es werden Millionäre und nicht Funktionäre sein». Abgesehen davon, dass ich besser Milliardäre gesagt hätte, kam es ziemlich genau so. Das Schweizer Fernsehen berichtet heute weniger über Neues zur Raumfahrt als damals, obwohl es z.Z. sogar noch spannender in der Szene ist als vor 50 Jahren. Hier werden meine damaligen Zuschauer wieder fündig.

19. Mai 2019: Beste Lektüre seit Monaten. Best read in months! Sollte man alles auf Deutsch übersetzen.

18. Mai 2019: «Die Menschen stolpern manchmal über eine Wahrheit, aber dann rappeln sie sich wieder auf und gehen weiter, als ob nichts geschehen wäre». Sir Winston Churchill
–Wenn die Katholische Kirche angesichts ihrer Skandale der letzten 2000 Jahre nicht untergegangen ist, dann könnte sie durchaus ebenso noch viele Jahre weiterbestehen.

17. Mai 2019: NASA-Mond-Projekt Artemis (ex. Constellation 2004!) kommt doch wieder! Back to the future. Jetzt pressiert’s plötzlich. Nach 50 bzw. 15 Jahren. Der Kill von Artemis war einst ein Skandal, und jetzt ist die Leichenfledderei in Zweitauflage ein noch grösserer. Nur, um neben SpaceX mit etwas Ewiggestrigem und Steuergeldern doppelt zu moppeln. Und finanzielle Möglichkeiten der dank Trump belebten Wirtschaft zu nutzen. Es werden unmögliche Namen genannt, und doch heisst es realistisch, dass es nicht leicht sein werde, aber ausgerechnet der vielversprechendste Konkurrent, SpaceX, wird im Bericht nicht genannt! So reagiert der STAAT, wenn ein Anderer plötzlich besser ist.

16. Mai 2019: Wenn man dieses Europa in den letzten 100 Jahren nicht hat kaputtmachen können, dann kann man es nicht kaputtmachen (Otto von Habsburg (1912-2011).

15. Mai 2019: Zur Abstimmung über das Waffengesetz. Im Garten eines US-Hausbesitzers eine Schrifttafel mit Pfeil zum Nachbarn entdeckt: «Mein Nachbar unterstützt das Verbot aller Waffen. In seinem Haus ist niemand bewaffnet. Aus Respekt vor seinen Ansichten verspreche ich, meine Waffen nicht zu benützen, um ihn zu beschützen».

14. Mai 2019: Kirchen sind die Volièren der Paradiesvögel. Früher waren Letztere sogar immun vor dem Gesetz.

13. Mai 2019: Klima-Gläubige behaupten, dass kleinste Einflüsse der Industrie die Temperatur auf der Erde rasch Richtung Eiszeit oder (um sicher auch dann recht zu haben, wenn man sich um 180 Grad getäuscht hat) Richtung einer Gluthitze wie auf Venus treiben können. Sobald aber jemand davon spricht, durch leichte Erhöhung der Temperatur in der CO2-Atmosphäre von Mars durch Verstärkung der saisonal auch dort ablaufenden Sublimierung bzw. Ausfrierung von bis zu 30% der Amosphäre in das polare Trockeneis günstigere Bedingungen für eine Besiedlung zu schaffen, dann wird der Spiess umgekehrt: Der Mensch könne das Klima auf Mars überhaupt nicht verändern, das brauche viel mehr!

12. Mai 2019: Dieser Tage ist das neue Aviatikermagazin Cockpit erschienen. Die Mai-Ausgabe enthält Teil 1 einer Trilogie über die ersten 6 Mondlandungen vor 50 Jahren, deren erste sich im Juli jährt, wenn Teil 3 der Trilogie erscheint. Dort geht es dann insbesondere um den Blick in die Zukunft, der in meinen Publikationen immer im Fokus steht. Vielleicht lohnt es sich einmal, ein solches Magazin am Kiosk zu kaufen, weitere Nummern mit meinem «Space Corner» als laufende Raumfahrtgeschichte zu sammeln, oder gar das Blatt zu abonnieren!

11. Mai 2019: Ein guter Referent, den man unbedingt für ein grosses Publikum braucht und sich mit ihm dann noch so gerne in Glamour sonnt, verdient bald einmal 1000 oder 5000 Franken, ein Politiker 10’000 oder 20’000. Wichtiger als sein Honorar ist aber, dass man ihm meist völlige Freiheit lässt, worüber er sprechen will, denn darauf kommt es gar nicht an. Daneben gibt es es Organisationen, die «grundsätzlich» nichts für solche Einsätze zahlen, weil sie sich einbilden, es sei schliesslich eine Ehre, bei ihnen aufzutreten – oder weil sie vielleicht nicht einmal so weit denken. Bemerkenswert ist nun aber, dass dies die gleichen sind, welche genaue Vorschriften zum Thema machen, das vielleicht nicht einmal zur Kernkompetenz des Referenten gehört und deshalb Zusatztage für die Vorbereitung benötigt, will dieser seinen guten Ruf bei den Zuhörern bewahren. Was empfehlen Sie? Höflich bleiben und einfach nein sagen – oder doch besser (einer wiederholten «Einladung» zuvorkommend) gleich «forget it»?

10. Mai 2019: Das unter Obama von Europa übernommene Riesenproblem «Krankenkassen» wurde in den USA kürzlich haarscharf treffend auf die einfache Formel reduziert «Krankenversicherung für Alle bedeutet Null Wahlfreiheit für Jeden». «Medicare for All» means choice for none. Genau wie bei uns.

9. Mai 2019: «Hinter jedem kleinen Vermögen steckt ein kleines Verbrechen, hinter jedem, grossen Vermögen ein …» Klaus P. Stöhlker zitierte so seine Schwiegermutter, die den Satz jeden für sich fertigstellen liess.

8. Mai 2019: So packt der Greifarm der ISS eine Dragon-Frachtkapsel.
Zeitraffer. Grossbildschaltung lohnt sich.

7. Mai 2019: Einige realistische Zyniker haben eine Erklärung dafür gefunden, weshalb die Hopper-Entwicklung bei SpaceX momentan etwas langsamer voranschreitet: es sei plötzlich eine «Zusammenarbeit mit NASA» zustande gekommen! Erinnert mich an die Zeit meiner Ärztesoftware und Astrosoftware (1980-2010), wenn ich auf die Frage antwortete, wie es mir geschäftlich gehe: «Viel besser, seit mir niemand mehr hilft».

6. Mai 2019: An so etwas dachte ich vor über 40 Jahren auch einmal, bevor ich ein richtiges Haus baute. Die Banken haben freilich eine Ausrede, weshalb sie keine Kredite für Kleinsthäuser geben wollen. Der wahre Grund: sie wollen einen Trend stoppen, der sie in ihrem Lebensnerv treffen würde. Das Volk mit überteuerten Bauprojekten und ihren Hypotheken melken ist halt rentabel! Die «Beerbung» von nur 5000 zum Bankrott geführten Einfamilienhäusern à 200’000 Franken ergibt zusätzlich eine Milliarde, welche die Bank «erarbeitet» hat, wie es dann im Jahresbericht und in den Medien stolz heisst.

5. Mai 2019: «Die politische Opposition ist eigentlich nicht gegen mich, sondern gegen Euch, das Volk. Ich stehe ihnen dabei nur im Weg». Donald Trump

4. Mai 2019: Der Staat hat schon manchen Reichen ruiniert, bei dem es etwas zu holen gab, bevor es dieser rechtzeitig bemerkt hat. Ein schlechten Gewissen braucht der Moloch in der jeweiligen Hauptstadt trotzdem nicht zu haben, hat er doch Tausende von Beamten vor den Anforderungen des Arbeitsmarktes in Sicherheit gebracht und gleichzeitig zu brauchbaren Stimmbürgern umerzogen. —— Heute morgen auch:
Die 17. ISS-Nachschubmission mit einer Falcon 9 von Space wurde erfolgreich gestartet.

3. Mai 2019: Wie Sozialismus bisher immer geendet hat. Tragisch, wie ein Diktator das Volk in Venezuela niederschlägt. Darf sich denn ein Volk nicht einmal friedlich gegen eine kriminelle Regierung wehren?

2. Mai 2019: Bundesrat Ueli Maurer: De Christoph hät gsäit, Präsidänte chan mer ustuusche, en Füerer bliibt!

1. Mai 2019: Die ganze Welt mokiert sich über die deutschen Staatsdebakel bei der Planung des neuen Berliner Flughafens (dem einzig emissionsfreien, weil er seit Jahren wegen Misswirtschaft gar nicht eröffnet werden kann…) – oder dem Stuttgarter Bahnhof. Dabei gäbe es sogar ein hell leuchtendes privatwirtschaftliches Gegenbeispiel: der Europapark in Rust, dessen Gründerfamile aus eigener Kraft nicht nur ein 230jähriges Schaustellerhandwerk in die moderne Zeit geführt hat, sondern inzwischen sogar zum grössten Hotelier in Deutschland geworden ist, der seine Besucher auch selber beherbergen kann! Neue Eröffnungen fanden eben statt, u.a. der Traumzeit-Dome.

30. April 2019: Raketen sind wie Atombomben, die man vollbetankt auch in Kilotonnen herkömmlichem Sprengstoff messen kann. Eine aktuelle Falcon Heavy hat etwa 1.5 KT, die Mondrakete hatte rund 3 KT und die kommende «Super Heavy» von SpaceX etwa 4.5 KT. Zum Glück explodierte bis jetzt nie eines dieser Kaliber bei einem Unfall! Die Russen kennen das jedoch: sie haben zwischen 1969 und 1972 alle ihrer vier N1-Mondraketen mit je 2.7 KT bei Fehlstarts verloren.

29. April 2019: Ein Freund berichtete mir vom Ratschlag, den ihm der Experte bei der Abnahme der Fluglizenz-Prüfung gegeben hat: «Einfach nichts Neues erfinden»! Da ist etwas dran. Nicht nur in einer so kritischen Situation wie dem ersten Alleinflug praktiziert man besser nur die Handgriffe, die man sicher eingeübt hat und nicht etwas neues, das man noch nicht beherrscht! Bei der NASA und anderen grossen Organisationen hat diese Doktrin allerdings die Innovation gelähmt.

28. April 2019: Früher haben die Menschen für das Klima gebetet, heute wird dafür demonstriert. An die Wirksamkeit musste man damals wie heute einfach glauben.

27. April 2019: Die negativen Auswirkungen des Sparens wachsen mindestens mit dem Quadrat der Spar-Anstrengungen! Dies merken aber nur echte Sparer, nicht Normalbürger, die nur immer vom Sparen sprechen, sich aber nicht daran halten.
Ein Thema in diesem Buch…

26. April 2019: Die Neider auf dieser Welt werden es nie aufgeben, die Mondlandungen der USA als Fake darzustellen, selbst nachdem Russland oder gar China dies nach 50 Jahren noch immer nicht fertiggebracht haben. Kennen Sie umgekehrt auch nur ein einziges Fake-Video, mit denen man die z.T. dubiosen und auch nie mehr wiederholten «Erstleistungen» von Russland oder China in Frage gestellt hat? Natürlich nicht, auch wenn dies unseren Medien zu allerletzt jemals aufgefallen ist. Man musste auch nichs fälschen, denn die beiden Länder produzierten solche Fakes gleich selber, widersprüchlich und mit Fotos und Videos in technisch mangelhafter Qualität gleich als «Originale»!

25. April 2019: Ein häufig in dieser oder anderer Form verfasstes e-Mail im Jahre 2019: Gute Frage, ob ich Zeit und Lust zur «Feier von Apollo 11» habe? Muss leider nein sagen. Alle erinnern mich 2019 daran, dass vor 50 Jahren die ersten Menschen auf dem Mond gelandet sind, aber kaum jemand weiss, dass in 5 Jahren nachhaltigere und viel preiswertere Mondflüge geplant sind. Für diese setze ich meine noch verfügbare Kraft ein, wenn es darum geht, die in 50 Jahren entsprechend verbesserte Technik des 21. Jh. Interessierten im Lande auszudeutschen. Weniger die im Lexikon nachlesbaren Fakten aus dem 20. Jh. Das können auch andere, die sich sogar leisten können, «grundsätzlich unhonoriert» (Originalton SRF) zu erscheinen, während ich mit 76 Jahren dafür auch noch Zwangsgebühren zahle. Für ein Programm, in dem gelegentlich Sendungen darüber stattfanden, diese Mondlandungen hätten gar nie stattgefunden! Ist nun hinreichend begründet, warum ich «keine Lust» habe?

24. April 2019: Keine Sorge! Ein simpler Tesla 3 lässt zwar Boliden von Dodge und Mercedes bei Rennen hinter sich, aber bei den Anschaffungskosten ist z.B. Mercedes immer noch weit an der Spitze! Das Selbstwertgefühl der Liebhaber von Nobelkarossen bleibt also unangetastet. Das uralte Sprichwort, wonach die besten Dinge im Leben gratis seien, wird allerdings immer wahrer.

23. April 2019: Tesla feiert unbeschadet das elfjährige Jubiläum seiner Todesnachricht in einem an sich angesehenen Magazin. Elon Musk findet das, wie einst der auch schon zu Lebzeiten totgesagte Mark Twain, sicher ebenfalls «höchst übertrieben». Wesentlich ernster ist die Frage, wie tot denn die Konkurrenz von Tesla im Jahre 2019 sein muss, die 5 bis 50mal weniger Elektroautos verkauft als der Totgesagte! Noch ernster die Frage an den Leser: nehmen Sie die Medien immer noch ernst?

22. April 2019: US-Vizepräsident Mike Pence: AMERICANS WILL RETURN TO MOON BY 2024 — WITH OR WITHOUT NASA, PENCE SAYS. Aha: mit oder ohne NASA. Er muss also gemerkt haben, dass die Staats-Milliarden-verwöhnten Hoflieferanten in der Saurier-Industrie keine Chance mehr haben gegenüber der echten Privatindustrie, aber er darf es (noch) nicht so deutlich sagen. Und glauben wollen es sowieso nur Eingeweihte.

20. April 2019: Vom schweizerischen Astrophysiker Fritz Zwicky ist vom Beginn des Weltraumzeitalters 1957 folgende Aussage in die Geschichte eingegangen: «Die Überwindung der Bürokratie erwies sich als schwieriger als die Überwindung der Schwerkraft». Juristen-Gewerbe bitte hinhören: daran hat sich in über 60 Jahren nichts geändert. Bremsen allein genügt nicht für Fortschritt, wie die NASA von 2019 mit eher 6 Juristen pro Ingenieur statt 6 Ingenieuren pro Jurist bei ihrer Gründung gezeigt hat. Dazu grassierendem Outsourcing – wie in staatlichen europäischen TV-Anstalten.

18. April 2019: Eine stehende Falcon-9-Rakete kann bei schwerer See auch über Bord gehen, nachdem sie auf der Meeresplattform gut gelandet ist. Dieses Video zeigt, dass es für die Bergungsmannschaft nicht ungefährlich ist, die Rakete unter solchen Bedingungen vertikal zu fixieren. Hier noch ein verwandtes Video der jüngsten Bergung in 4K.

17. April 2019: Der Begriff «Intelligenz» bekam im Internet-Zeitalter eine neue Bedeutung. Sie wird gemessen durch die Geschwindigkeit, mit der ein Leser feststellen kann, dass es sich wegen mehr oder weniger offensichtlichen Widersprüchen bei den Fake-News-Produzenten nicht mehr lohnt, weiterzulesen und so durch zeitgenössische und bereits salonfähige Idiotie bei seiner Arbeit ausgebremst zu werden. Könnte ein Schulfach werden, das zu lernen! Das Wort «Klimawandel» ist derzeit z.B. ein solcher «End of File Marker» in jedem Artikel und auf jeder Webseite.

16. April 2019: Seit mindestens 100 Jahren sind Studenten-Demonstrationen jedem Zeitungsleser ein alltäglicher Begriff, denn das Frustrat mittelmässiger und unzufriedener Studenten liefert ständig Nachschub.

15. April 2019: Wer noch nie eine Rakete, aus dieser Perspektive vom Weltraum zurück, sanft hat landen sehen, wird staunen.

14. April 2019: Nach staatlicher Milliardenverschewendung für dass SLS-Raketenprojekt der NASA, das über Jahre zu nichts führte, soll nun ein Privater Hilfe leisten: SpaceX! Wollen sie wohl deren Falcon Heavy mit einer kopflastigen Spitze während der Phase mit maximalem Luftwiderstand scheitern lassen? Auf diese Nutzlast sollte SpaceX ev. besser verzichten, denn man hat selber ein besseres Projekt: das StarShip.

13. April 2019: US-Verkaufszahlen von Elektroautos im ersten Quartal 2019. So rasant werden die Zahlen kaum ewig steigen: der Markt ist eben doch beschränkt.

12. April 2019: 58 Jahre nach Gagarin und 38 Jahre nach dem Shuttle-Jungfernflug!
Je enger es für die Verlierer unter den Konkurrenten von SpaceX wird, desto mehr fühlen sich deren Trolls bemüht, wichtige Diskussionsforen mit FakeNews zu fluten. Es ist ganz offenbar an der Zeit, diese wieder von fähigen Moderatoren reglementieren zu lassen, wenn solche Foren nicht ihre Bedeutung bei der Verbreitung anspruchsvoller Informationen verlieren sollen. Wie auch in anderen Branchen… — Ein guter Tag!
Die Falcon Heavy ist um 00:36 gestartet und hat schon wieder alle 3 Erststufen gelandet!

11. April 2019: Dekadenz einer krebsgängigen Industrie oder wie man diese vor den wirklich Fähigen schützt. Richtig schlecht geht es der Welt erst, wenn die Arbeitgeber zu streiken beginnen, und dem Staat dann, wenn die Privatindustrie nicht mehr die Leistung erbringt. Vor allem, wenn letztere von Steuern und Gesetzen stranguliert ist.
Derweil Interessantes von der Curiosity-Fahrroute auf Mars (die Marskarte lässt sich dreifach vergrössern) und einem Falcon Heavy-Start in Flodida. Live neu ab 02:00 MEZ. Wegen Scherwinden in der Höhe meu auf Donnerstag 00:36 unsere Zeit angesetzt.

10. April 2019: Konrad Adenauer’s Antwort an einen Jungpolitiker, der gefragt hatte, wie man merke, dass man etwas falsch gemacht habe: «Det merkense schon, wennse von der Opposition Applaus kriegen». Donald Trump bekommt genau deshalb keinen Applaus von der Opposition oder den europäischen Zuschauern, weil er die Interessen seiner Bürger im Auge behält. Sein Vorgänger hielt das eben genau umgekehrt…

9. April 2019: Im gestrigen Blog ging es um neue Armut in der Schweiz. Hier zwei Beispiele für die Ursachen:
1) Ein dänisches Oticon-Hörgerät kostet in Finnland umgerechnet 1000 Franken (Schwerhörige im Alter zahlen dort gar nichts!), bei uns 4000 Franken, wovon trotz einem komplizierten AHV-Rückerstattungs-Karussell immer noch 2800 Franken für den Hörgeschädigten übrigbleiben!
2) Jungen Familien mit Kindern geht es nicht besser: z.T. massiv gesunkene Löhne (ausser beim Staat), hohe Mieten und Zwangs-Krankenkassenprämien treiben viele unverschuldet in die Armut. Teure Kinderkrippen nach Staatsregeln sind zwar Pflicht, aber bald unerschwinglich.
Armut in der Schweiz hat also ein echtes Problem erkannt, aber man nenne doch bitte den Hauptschuldigen: der Enteignungs-Staat mit seinem wachsenden Beamten-Heer!

8. April 2019: Haben Sie auch ein Mail vom Verein für soziale Gerechtigkeit bekommen? Seit Jahren beobachte ich ebenfalls, wie rundum oft bis ins Alter hart arbeitende Personen immer ärmer werden und bereits einen niedrigeren Lebensstandard haben als ihre Eltern. Gleichzeitig führen Leute, die von einem «ruhigeren» Job früh und meist beim Staat pensioniert wurden, ein komfortables Leben mit dreimal Ferien im Jahr. Inzwischen glaube ich, die Ursache für diese Fehlentwicklung trotz Produktivitätssteigerungen in der Wirtschaft (z.B. mit billigeren Nahrungsmitteln dank der effizienten Privatindustrie!) erkannt zu haben: der wie ein Krebsgeschwür wachsende Enteignungs-Staat mit seinen Zwangs-Gebühren (TV usw…), Steuern, Beamten-Heeren, sinnlosen Vorschriften und den damit bewirkten Preistreibereien.

7. April 2019: Ein Wort an alle Blindlings-Donald-Trump-Kritiker: Ist ihnen bewusst, dass sie ihn alle unter der Anführung der Linken bekämpfen? Dies, weil er gut ist für die USA, so, wie seinerzeit Ronald Reagan, der den Sowjetkommunismus zu Fall gebracht hat. Auch Donald Trump hat schon viel Krummes in der Welt wieder gerade gebogen. Schlechte Präsidenten, welche den USA (und in der Folge auch uns) grossen Schaden zugefügt haben, wie Jimmy Carter oder Barack Obama, wurden dagegen für jede Fehlleistung mit Preisen überhäuft. Was gibt es da für nicht naive Normalos zu applaudieren?
Wird auch bald fliegen! Schönes Video.

6. April 2019: Heute bereits ein zweiter kleiner Hüpfer mit dem 39 m hohen Marsschiff-Prototypen (Durchmesser 9 m). Der «Hopper» streckte die Sicherheits-Befestigungskabel maximal. Erneut nur eine kürze Zündung, um ein Loch im Boden zu vermeiden. Auf dem Mars wird man bei den ersten Landungen auch noch keinen Flammenschacht haben, also soll der Test auf der Erde möglichst realistisch sein.

5. April 2019: Einiges los dieser Tage mit Pressekonferenz zur Saisoneröffnung des Europaparks in Rust, fulminant zelebriert zusammen mit Astronaut Ernst Messerschmid und der gesamten Familie Mack, die sich um die einmalige europäische Attraktion verdient gemacht haben. Dies zu historisch bedeutsamer Zeit, wo auch das erste Mars- (und Mond!)-Schiff von SpaceX seinen allerersten Zündungstest absolviert hat und auch noch der statische Test für den Zweitstart der z.Z. grössten Rakete Falcon Heavy mit 2550 Tonnen Startschub soeben stattgefunden hat!

3. April 2019: Je enger es für die Verlierer unter den Konkurrenten von SpaceX wird, desto mehr fühlen sich die Trolls bemüht, wichtige Diskussionsforen mit FakeNews gegen den Leader zu fluten. Es ist ganz offenbar an der Zeit, diese Foren wieder von fähigen Moderatoren reglementieren zu lassen, wenn sie nicht ihre Bedeutung bei der Verbreitung anspruchsvoller Informationen verlieren sollen. Auch in anderen Branchen…

1. April 2019: Greenpeace-Gründungsmitglied: Klimawandel gibt es – aber er ist weder menschengemacht noch eine Krise.