Goldauer Herbstvortrag am 8.11.2019: Neues aus dem Weltraum

Der bewährte Ort und die Zeit bleiben wie bei den Referaten der letzten Jahre gleich.
Zeit: Freitag, den 8. November 2019 um 20 Uhr, wie immer mit Saalöffnung ab 19 Uhr.
Ort: Pfarreizentrum Eichmatt in 6410 Goldau SZ, Rigistrasse ob dem Rigibahnhof. Mit neuem Parkplatz gleich davor. Wenige Minuten zu Fuss ob dem Bahnhof Arth-Goldau.
Mit 20 Minuten Pause ca. 21 Uhr für (Kräfte schonende :) ) Kontakte und Getränkeservice.
Keine Anmeldung nötig, Saal gross genug, Abendkasse.
Kürzesttext für Eilige.

Im ersten Vortragsteil wird es wohl nur noch kurz um das Neueste zu den laufenden Planetenmissionen (Mars, Pluto-Weiterreise zu Ultima Thule…) gehen, dann wird ausführlich über den Stand der Entwicklung des «Starship» (ex BFS) und des Super Heavy Boosters (ex BFR) berichtet. Sicher schon jetzt: es gibt wieder neues zu den Hüpferflügen mit dem Starship, nicht nur dem kleinen Hopper, in Boca Chica / Südtexas. Die Planung des ersten Hoch-Suborbitalfluges mit der 100% wiederverwendbaren Riesenrakete ist der nächste Markstein. Anschliessend erwartet man 2021 unbemannte Mondumrundungen, ähnlich derjenigen von Apollo 8 im Jahre 1968, aber noch ohne Astronauten. Dann die ersten weiterführenden Missionen.

Die Dynamik der momentanen Entwicklung hat Freunde (und Feinde bei den überholten Konkurrenten…) bereits mehr verblüfft als schon letztes Jahr! Die Medien schauten 2019 aber lieber um 50 Jahre in die Vergangenheit – hier in Goldau wird einmal die Gegenwart und die absehbare Zukunft zur Kenntnis genommen. Vor allem die SpaceX-Pressekonferenz am 28./29. September in Boca Chica TX hat die Herbstvorträge bereits substanziell bereichert. Die meisten neuen Informationen sind schon in meinen Vollprogramm-Vortrag integriert. Vieles lässt sich jetzt logischer erklären, weil es weniger Lücken hat, die zum Verständnis von “SpaceX” noch bestanden hatten.

Schon in den letzten Jahren verbüffte SpaceX die Welt mit interessanten Entwicklungen bei der Vorbereitung der ersten Testflüge mit ihrer grössten einsatzbereiten Rakete «Falcon Heavy». Elon Musk ist der Konkurrenz inzwischen so weit vorausgeeilt, dass er seine Millionen von Fans in aller Welt mehrmals im Jahr auf dem laufenden halten will. Sein Ideenreichtum ist nicht immer leicht zu verfolgen, und der Zweck meiner Vorträge besteht darin, die ständig im Fluss befindlichen Projekte verständlich auszudeutschen und in zwei Stunden auch zu illustrieren. Dazu gehört der ganzjährige Update des für den Vortrag massgeschneiderten Bildmaterials, denn selten sind so viele Aspekte wie 2019 neu dazugekommen – oder aus dem Fokus gerückt! Die Mainstream-Medien sind – von Ausnahmen abgesehen – auf dem Gebiet der Weltraumfahrt längst nicht mehr eine zuverlässige Informationsquelle.

Der bekannte Modellbauer Rudolf Mohr aus Kollbrunn hat bei seiner Ausstellung jeweils hinten im Saal sicher schon wieder aktuelle Modelle dabei. Seit einigen Jahren trägt er wesentlich zur Ambiance bei!

Zuhörerfragen, die ich zu beantworten versprochen hatte:

Du hast kein Wort über Blue Origin verloren. Wo stehen die zur Zeit im
Wettlauf zum Mond?

Blue Origin baut den Startplatz 36 am Cape aus, aber man sieht z.Z. nur Infrastruktur, nichts von der New-Glenn-Rakete. Gerade kürzlich habe ich selber gesucht und will mich erst wieder äussern, wenn die kritischeren Teile des Projektes von Jeff Bezos sichtbar werden. Wenn man ihm nicht schon à fonds perdu Staatsaufträge erteilt hätte, wäre sein kommerzieller Erfolg vielleicht bereits verspielt. Die New Glenn fliegt nämlich nicht effizient, das ist technologisch bereits absehbar. Zum Mond wird er noch lange nicht fliegen. Erst muss er in den Orbit kommen und sollte etwas Geld verdienen, sollte Bezos die Raumfahrt nicht nur als Hobby betreiben, was er sich zweifellos leisten könnte.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, halten Sie eine Marsmission mit erstmaliger Landung zwischen den Jahren 2025 und 2029 technologisch für möglich. Ich nehme an, dass Sie Ihre Prognose auf die Machbarkeit mit Starship von Elon Musk beziehen. Ich frage mich nun, wer die Selektion künftiger Astronauten für eine solche Mission vornimmt und wer die ausgewählten Frauen und Männer auf Ihre Aufgaben und Herausforderungen vorbereiten wird? Wird das eher in staatlichen Programmen oder ebenfalls durch private Organisationen geschehen? Laufen diesbezüglich bereits Vorbereitungen?

Jawohl! Musk kennt seinen Zeitplan besser als ich. Ich würde erst von seinen Schätzungen abweichen, wenn ich sie als unmöglich betrachten würde.
Zur Frage nach der Astronautenausbildung von SpaceX: Die wird im Moment tatsächlich oft gestellt – und noch nirgends beantwortet, weil Musk wohl noch am abklären ist, wie weit er juristisch einwandfrei gehen kann. Vermutlich strebt er etwas an, was im Luftfahrtrecht Parallelen hat, um von NASA unabhängig zu bleiben, die ihn bisher nur aufzuhalten versucht hat.

Mein Freund Peter hat sich während der ganzen Heimfahrt gefragt wie Musk zu seinem Vermögen gekommen ist?
Wie wird auf dem Mars die Ernährung sicher gestellt?
Wie wirken sich die «ungesunden» Strahlen auf den Organismus aus?
Kohlenstoff und Eis aus dem Marsboden, wie kann man sich den Vorgang vorstellen der durchgeführt werden muss bis der Treibstoff in die Tanks gepumpt werden kann?
Wäre es denkbar dass die ersten Menschen auf dem Mars an einem Point of no return angelangt sind?

1) Ehrlich verdient, begonnen mit einem selber aufgebauten Softwareunternehmen! Kann selten einer sagen. Ein tüchtiger Milliardär, nicht Aktien-Guru-Abrahmer.
2) Mit Raumschiffen, die 100 t Nutzlast haben, bemannt oder unbemannt, hat sich dieses Problem massiv entschärft. Dann kommt die Mars-Landwirtschaft!
3) Die Strahlenbelastung wird von Panikkreisen massiv übertrieben, um den Fortschritt zu bremsen. In grossen Raumschiffen und unter dem Boden wird abgeschirmt!
4) Wie im Vortrag schon gesagt: schon gut 2 oder 4 Jahre vor dem ersten bemannten Flug stehen unbemannte Raumschiffe auf Mars, und auch später kann man die Crews alle 26 Monate wieder abholen wenn nötig, und sogar den Rückflug könnte man vorgängig unbemannt testen! Einige Jahre vorher sammelt man schon ähnliche Erfahrungen auf dem Mond.

Mit welcher Geschwindigkeit (Fluchtgeschwindigkeit >= 40’000 km/h) wird die Rakete von SpaceX zum Mars fliegen?

Die Energie zu Mars muss schon einiges grösser sein als nur zum Mond oder bis zur Fluchtgeschwindigkeit, aber weil diese mit dem Quadrat der Geschwindigkeit wächst, ist sie gar nicht viel grösser als die bekannten 11.2 km/s! Ausserdem gilt eine wenig intuitive Formel über den Zusammenhang von minimaler Fluchtgeschwindigkeit, hyperbolischem Exzess (dem, was noch übrigbleibt, wenn man einmal von der Erde weg ist) und der Geschwindigkeit, die es am Anfang bei der Erde noch braucht: was Sie offenbar interessiert:
v = sqrt(11.2^2 + E*E), wobei E bei Mars selbst in einem günstigen Flugjahr selten unter 3 km/s sinkt und selbst mit dem Starship sicher nur selten über 5 km/s für einen rascheren Hinflug gewählt wird. Das ergibt Werte zwischen etwa 11.6 und 12.2 km/s. Mit 3600 multipliziert ergeben sich km/h.

Wir hatten eine Diskussion über Bilder, die im Internet zu finden sind mit der aufgehenden Erde vom Mond aus gesehen. Ich behauptete, dass das nicht möglich ist, da ja der Mond stets die gleiche Seite der Erde zuwendet. Wenn ich also von uns aus gesehen mitten auf dem Mond stehe, sehe ich doch die Erde von dort aus stets auf dem Zenit. Die Erde dürfte ja weder auf noch untergehen. Folglich müssten ja solche bewegten Bilder ausschliesslich aus einer Kapsel-Umlaufbahn aufgenommen worden sein. Meine Kollegen sind anderer Meinung. Vielleicht könnten Sie mir da Klarheit verschaffen.
Ebenso suchte ich schon oft vergebens, wie sich die Erdatmosphäre z.B. vor 100 Jahren zusammensetzte. Heute ist ja der Anteil von Sauerstoff etwas 21 %. Aendert sich das nicht mit all den Belastungen (Flugzeuge, Autos, Heizungen etc.)?

Von einem fixen Punkt auf dem Mond (wie bei Apollo meist nahe der Mitte unserer Mondscheibe) haben Sie schon recht, aber die betreffenden Aufgangs/Untergangsbilder wurden tatsächlich aus dem Mondorbit am Mondrand aufgenommen.
Messungen des Sauerstoffgehaltes noch weit vor 100 Jahren werden von datierbaren Bohrkernen aus dem Polareis recht genau gemacht. Sie brauchen da noch nicht Angst zu haben…

Besten Dank allen Freunden, die auch 2019 wieder zum gut besuchten Vortrag gekommen sind und sich am Fortschritt von SpaceX ebenso gefreut haben wie ich. Dieses Unternehmen scheint uns wirklich zu unseren Lebzeiten noch zum Mond zurückzuführen – und im Idealfall sogar zum Mars.

Dieses Jahr verlief der Anlass und die anschliessende Korrespondenz so lebhaft, dass ich ev, nicht jedes einzelne Mail beantwortet oder jedes Geschenk (ev. mangels Adresse?) verdankt habe. Man möge mir das bitte zur Selbstkontrolle mitteilen! Danke so oder so!

Erfahrungen über 50 Jahre bei Volkshochschulvorträgen

Wenn sich diese nicht bis heute wiederholen würden, hätte es diese Webseite kaum gegeben. Dies muss wohl mit der speziellen Zuhörerschaft bei Volkshochschulen zu tun haben, aber auch mit der eher untypischen Zusammensetzung der organisierenden Vorstände. Meine grundsätzliche Skepsis aufgrund dieser Erfahrungen wird etwa jedes zweite Mal von der Beharrlichkeit des Veranstalters überwunden. Er will schliesslich auch einmal einen Referenten haben, der ihm einen vollen Saal beschert! Die Verhandlungen sind dann aber jeweils auch noch überdurchschnittlich kompliziert. Dank der Kulanz und der kooperativen Natur des Referenten im Wissen um die Dankbarkeit eines typischen Publikums an Informationen über das, was am Himmel wirklich ist, führt es schliesslich doch oft zu einem Anlass.

Das Publikum besteht aus zwei Hauptgruppen: einerseits Mitgliedern der Volkshochschule, die ihren Beitrag bereits bezahlt haben und Zuhörern an der Abendkasse, die den etwas höheren Eintrittspreis überwunden haben. Während Weltraumvorträge bei anderen Organisationen vor allem thematisch überdurchschnittlich Interessierte anziehen, findet man bei Volkshochschulen erstaunlicherweise viel mehr Leute, die allein wegen der Mitgliedschaft erschienen sind! Andere erwarten bei einer Volkshochschule mehr allgemeines Wissen, aber Kundige suchen exklusive Informationen und erscheinen deshalb gar nicht. Dies äussert sich dann in der Fragestunde durch ein notorisch niedrigeres Allgemeinwissen als bei Einladungen von Organisationen, die sich nicht mit dem Namen Volkshochschule oder gar Akademie irgendwelcher Art schmücken. Als Folge sind die Säle dann trotz meist großzügiger Unterstützung durch die lokalen Medien und womöglich begleitende (aufwendige!) Gratis-Interviews mit dem Referenten nicht ganz so voll wie an anderen Orten.

Umso länger sind jeweils die Honorarverhandlungen, obwohl die meisten Mitglieder des Vorstandes wahrscheinlich noch nie Ihren Jahresverdienst durch die Zahl ihrer wirklichen Arbeitstage dividiert haben, was bei Lehrern oft auf Zahlen führt, die höher sind, als was man mit dem Referenten verabredet hat! Dieser muss aber vielleicht durch die halbe Schweiz reisen, während ein Lehrer mit dem Fahrrad um die Ecke ins Schulhaus findet… Die Kalkulation fällt dann für den Referenten im Endeffekt marginal aus, und seine Zuhörer können es oft nicht verkneifen, ihn für seinen Dienst an der Allgemeinheit (parallel z.B. zu gerne für die Kinder geleisteten Schul-Ferienpässen…) selbst öffentlich als Abzocker darzustellen. Grotesker geht es nicht! Meine Handwerker anderseits entschädigen sich z.B. großzügig für Anreisekosten und müssen selten bei Nacht und Nebel auf ihre Kosten zurückreisen.

Diese paar Fakten mögen anderen Betroffenen helfen, ihre Zeit für die Information von Gleichgesinnten effizienter als bei einer VHS zu nutzen, und Veranstalter rechtzeitig darüber nachdenken zu lassen, welche Voraussetzungen zu rundum begeisternden “Sternstunden” führen. Dort braucht der Referent am Schluss der Veranstaltung nicht den Eindruck zu haben, es sei ihm trotz aller Mühe nicht gelungen, die oft von den Massenmedien betonierten Vorurteile abzubauen, denen echte Weltrauminteressierte nicht so schnell zum Opfer fallen.

Das 1×1 der Raumfahrt – für Viele leider ein Buch mit 7 Siegeln

1) Raketen können deshalb auch im Vakuum fliegen, weil sie sich an ihren eigenen Gasen abstossen.
2) Satelliten sind so schnell (ca. 8 km/s), dass sie ständig um die Krümmung der Erde herumfallen, und die Erde ist so schnell (30 km/s), dass sie in einem Jahr von selber um die Sonne kreist, ohne in sie “hinunterzufallen”.
3) Die Erdatmosphäre trennt sich deshalb problemlos vom Vakuum des Universums ab, weil sie die irdische Schwerkraft an die Oberfläche bindet und jedes einzelne Luftmolekül am wegfliegen ins All hindert.

Wie schön wäre es, wenn die Lehrer das schon unseren Schülern beibringen könnten?!

Blog ab dem 1. August 2019 bis…

16. November 2019: Ach wie treffend formuliert von Harald Schumann in Heise.de: Die Globalisierungsfalle. Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand: “Innerhalb kurzer Zeit haben die Globalisten Linke und Grüne umprogrammiert, die nun als nützliche Idioten und Wächter der Globalisierung fungieren, Verschwörungstheorien verbreiten und völlig grün hinter den Ohren sind”.

15. November 2019: Täglich gehört eigentlich die Sensationspresse mehrmals an den Pranger, denn diese lenkt mit Falschnachrichten ab, die meistens darauf abzielen, die vorbildlichsten Zeitgenosse in ein schiefes Licht zu stellen. Sie sind bestimmt mit mir einverstanden, dass sich der Nationalrat im Bundeshaus bei mindestens jeder fünften Abstimmung nur mir sich selber beschäftigt und sich im Lande gar nichts verändern würde, wenn sich einige der Nationalräte vom Leerlauf fernhalten würden. Natürlich eine Gelegenheit, einen verantwortungsvollen Politiker wie Roger Köppel mit 20% “geschwänzten” Abstimmungen an der Spitze einer Statistik zu exponieren, nur weil er die SVP repräsentiert! Dies passiert sicher keinem Sesselkleber, der eben nichts gescheiteres zu tun hat und “fleissig” sein Sitzungsgeld zum Schaden des Landes kassiert.

14. November 2019: Ja, man wird immer mehr Reibungsflächen zwischen den NASA-Bremsern und echten Pionieren schaffen und entdecken und sogar merken, dass das bereits mit Wernher von Braun so anfing und damit sogar am Sputnik-Schock schuld war! Nie wird direkt gesagt, dass NASA damit nur bezweckt, die Pioniere aus Konkurrenzgründen auszubremsen wie schnelle Bergsteiger, denen man früher Steine in den Rucksack gepackt hat. Das Bremsprinzip wird noch viel offensichtlicher, wenn man schaut, wie die Bremser in folgender Kontroverse von vernichtenden Gegenargumenten selber ausgebremst werden: Kurz gesagt: Die Menschheit wäre längst ausgestorben, bevor der letzte Schläfer einverstanden ist, eine Marsexpedition zu planen.

13. November 2019: Sobald der Sieger, ob im Sport oder in der Industrie, kurze Zeit wieder eine nach aussen ruhige Vorbereitungs- oder Arbeitsphase hat, melden sich die üblichen Kritiker aus der Deckung, verstummen aber bei jedem erneuten Erfolg wieder, was man bei der Raketenentwicklung von SpaceX in regelmässigen Abständen beobachten kann. Dort verkriechen sich die Verlierer augenblicklich, um beim nächsten Triumph nicht kontrastreich als jene dazustehen, die sich wieder einmal getäuscht haben.

12. November 2019: Beschwerden sollten manchmal nicht hundertprozentig verschwinden, sondern einem mit einem kleinen Rest der Schmerzen daran erinnern, nicht die gleichen Fehler erneut zu machen, die das Leiden ursprünglich ausgelöst haben.

11. November 2019: DER Spiegel 33-1974 prognostizierte noch die globale Abkühlung des Klimas. Inzwischen ist das Gegenteil Mode, obwohl auch dazu die Evidenz fehlt. Die Internationale Katastrophen- und Mysterienindustrie hat nun aber einmal in scheinbarer Absprache mit der Politik und Greta entschieden, das Gegenteil als offiziell zu postulieren.

10. November 2019: Burnout – schön erklärt… Einst aus der DDR – offenbar leider unsere Zukunft, obwohl es eine Wirtschaft ist, die so nirgends funktioniert. Erschienen in: Es gibt keine Arbeitslosen, aber niemand arbeitet. Niemand arbeitet, aber alle haben Lohn. Alle haben Lohn, aber man kann nichts dafür kaufen. Man nichts kaufen, aber alle haben alles. Alle haben alles, aber alle sind unzufrieden. Alle sind unzufrieden, aber alle wählen das nächste Mal trotzdem wieder das System. Warum? Weil es keine Arbeitslosen gibt!

9. November 2019: Beim Goldauer Herbstvortrag haben mich wieder einmal Freunde und Freundinnen aus dem ganzen Land und darüber hinaus besucht und es war ein wunderbarer Abend scheinbar für beide Seiten. Herrlich natürlich v.a. für mich, den 76. Geburtstag bis in die Nacht hinein bereits so festlich zu begehen!
Zwei Zuhörerfragen per e-Mail sind bereits beantwortet im Anschluss an die Vortragsseite, vorläufig noch unter “bevorstehende Veranstaltungen”. Lasse sie noch dort, damit die Fragesteller die Antworten am gewohnten Ort finden… Ein Experiment auch für mich!

8. November 2019: Gesetze müssen nicht nur unhinterfragt bestehen bleiben, sondern auch vernünftig sein, sonst sind sie ebenfalls ein Verbrechen.
Heute 20 Uhr Goldauer Herbstvortrag. Saalöffnung 19 Uhr.

7. November 2019: Inzwischen ist es auf Twitter zumindest im Falle der USA aktenkundig geworden, dass das Fake-News eingeläutet worden ist! Notorische Gesetzesbrecher, wie Harvey Weinstein oder Jeffrey Epstein, von denen der Zeitgeist, mächtige Lobbies und die veröffentlichte Meinung profitieren, brauchten jahrelang nie Angst zu haben, dass unangenehme Wahrheiten über sie verbreitet werden. Umgekehrt können selbst die hanebüchensten und ehrenrührigsten Falschnachrichten über Präsident Trump oder Mitglieder seiner Regierung, die sich ebenfalls der Wiederherstellung ehrlicher Verhältnisse im Lande verschrieben haben, unbesehen verbreitet werden. Der erste Kommentar auf den Twitter lautet übersetzt: Die korrupten Medien werden endlich einmal exponiert! Ob unsere Medien deshalb so unisono gegen Donald Trump intrigieren, weil sie Angst haben, auch bei uns könnten ehrliche Verhältnisse Schule machen, welche Euro-Diktaturen schon im Anfangszustand einen Riegel schieben könnten?

6. November 2019: Nur weil dank Donald Trump die unbrauchbar korrupte Hillary Clinton nicht gewählt wurde und es mit der US-Wirtschaft seit Obama steil aufwärts statt wie prognostiziert abwärts geht, müssen die düpierten Euro-Medien doch nicht mit ständigen Falschmeldungen und Schlimmerem Amok laufen! Wir sollten uns besser um die Qualität unserer eigenen Regierungen und Medien kümmern, um unsere Wirtschaft inkl. Berliner Flughafen und unsere gar nicht grüne Autoindustrie.

5. November 2019: Ein GAU für Boeing bei ihrem Starliner-Kapsel-Rettungs-Test, obwohl sie es nicht zugeben wollen. Nach allen langjährigen Problemen und de facto auf dem letzten Loch pfeifend gilt nun offenbar “jetzt erst rechts keine Fehler zugeben!” Wie lange wird NASA ihren Hoflieferanten noch in Schutz nehmen können, der nur das bemannte Raumfahrtprogramm aufhält und SpaceX zwangswarten lässt, obwohl deren Crew Dragon so parat wäre wie die unbemannte Fracht-Dragon, die seit 2010 20mal geflogen ist!

4. November 2019: Jörg Kachelmann hat als eiskalt ehrlicher Beobachter des Themas immer wieder einmal etwas zu Klima und Wetter zu sagen, und es lohnt sich jedes Mal, gut hinzuhören. Kürzlich beantwortete er eine Frage auf Twitter: Sturm draußen. Noch vor ein paar Jahren war Sturm Sturm. Heutzutage beunruhigt er und treibt Fragen in den Kopf: Wie stark wird er heute werden? Wie wird es in Zukunft? Wie werden wir leben in einer Welt in der #Klimakrise? Wie leben unsere Kinder? Wir müssen umsteuern. Und zwar jetzt! — Antwort von Kachelmann: …Es ist ein eher schwächerer Sturm. Der Klimawandel macht Stürme generell eher seltener, weil sich die Polargebiete schneller erwärmen als die Subtropen und damit die sturmtieffreundlichen Temperaturunterschiede weniger werden. Nehmen wir’s uns zum Nennwert!

3. November 2019: Die düpierte Raumfahrtindustrie in aller Welt mit der Mainstream-Presse im Schlepptau versucht, die StarShip-Technologie von SpaceX in einer totalen Unterschätzung ihrer Kapazitäten und Auswirkungen zu ignorieren. Es ist fast so, als würde in einem Kernforschungszentrum der Welt das ewig ungelöste Problem der industriellen Kernfusion von einem ungeliebten Team an der Wurzel gelöst, aber der Zeitgeist würde diese Lösung unserer Energieprobleme nicht zur Kenntnis nehmen.

2. November 2019: Übte sich diese Frau in der NZZ im Kopfstand? Im Artikel ‘Knabenfeindliche Schulen’. “Fleiss galt einst als sehr männlich. An den tieferen Noten der Buben ist nicht die Biologie schuld, sondern eine breite Duldung des männlichen Minimalismus in der Pubertät. Es braucht keinen Nachteilsausgleich, meint Miriam Missura”.
Nicht ganz das, was ich während meinen Ausbildungsjahren beobachtet habe. Liegt vermutlich daran, dass auch diese Frau von den Erklärungsfaktoren willkürlich ganz unvollständig Gebrauch gemacht hat. U.a., dass während der Pubertät das Selbstbewusstsein der Männer bereits an der Wurzel zerstört wird, und zwar vom Eigennutz der Mädchen, v.a. den weniger “von Natur aus begünstigten”. Darunter sicher auch einigen Lehrerinnen. Es gibt bestimmt noch andere Faktoren, aber bei rechtzeitig prämierten Böcken funktioniert die Kastrierung männlicher Erfolgsfaktoren überhaupt nicht und diese Wunderknaben erreichen die obere natürliche Grenze ihrer Intelligenz meist rasch und voll, während andere lebenslang unter ihrem Wert gehandelt werden und daran Schaden nehmen. Zum Vorteil jener Frauen, die sonst keine solch reichhaltigen Genpools ergattern könnten. Eine beträchtliche Auswahl meiner ehemaligen Studienkollegen bestätigt das. Dies müsste man v.a der Autorin mitteilen, die mehr als nur einiges zu übersehen beliebt hat. Würde fast ein Kapitel für das wohl ewig unvollendete weibliche Betriebssystem

1. November 2019: Warum gibt es nur den Begriff Schadenfreude, aber kein Wort für Freude daran, dass für einmal die Gerechtigkeit gesiegt hat? Oder kennen Sie eines? Muss man denn immer zuerst der Internationale von Ungerechtigkeit “gerecht” werden, nur weil diese aus historischer Erfahrung die “demokratische” Mehrheit bildet?

31. Oktober 2019: Der Volksmund rät, dass es schlecht sei, wenn zu junge Leute in zu jungen Jahren zuviel Erfolg haben, ob im Sport oder in den Künsten. Die Erfahrung lehrt aber auch, dass es für die lebenslange Ausgeglichenheit von Menschen keineswegs besser ist, wenn sich der Erfolg erst im Alter einstellt.

30. Oktober 2019: Elon Musk erhielt eine dubiose Einladung nach Russland, angeblich, um über den Bau einer weiteren Giga-Batterie-Fabrik zu diskutieren. Dabei hätte das Land z.Z. absolut nicht die wirtschaftliche Kraft zum Kauf moderner Elektrofahrzeuge.
Mit einem Auge auf Sicherheitsüberlegungen im korrupten Land mit der Ermordung vieler Prominenter (bis ins Ausland!) hiess es bereits makabrerweise “Freies Polonium [ein grausam tödliches Nervengift] für jede Mahlzeit…” 

29. Oktober 2019: Alle wollen zurück zur Natur, nur die Schwulen nicht.

28. Oktober 2019: Deutschland hat sich schon immer selber kaputt gemacht. Und wir? Wenn man die 20 Mia. Handelsüberschuss pro Jahr durch Agrarimporte aus den USA kompensieren wollte, wäre unsere Landwirtschaft trotz Subventionen (Input 1 Fünfliber, Output 1 Stutz) am Ende. Warum haben wir sie eigentlich? Weil wir dank ihr während dem 2. Weltkrieg nicht verhungert sind, aber wenn wir die heilige Kuh nie schlachten, zahlen wir eben Strafzölle. Damit werden die Bauern für uns im Endeffekt noch unbezahlbarer als schon jetzt. Vielleicht kaufen wir doch besser in den USA, agrarisches und z.B. Teslas statt VWs oder Diesel beim Nachbarn, tun etwas für die Luftqualität und sparen noch dabei, statt die Eurosklerose womöglich als EU-Mitglied weiter zu subventionieren. Die Idee stammt nicht einmal von einem Ausserirdischen…

27. Oktober 2019: Warum Gwynne Shotwell von SpaceX so deutlich werden konnte, wenn sie keinen Hersteller von Kleinstraketen überleben sieht? Wegen den Raketengesetzen, die für Kleinrakreten nicht besser aussehen, auch wenn sie theoretisch ebenfalls in den Orbit führen. Die Electron von Rocket Lab bringt 1/80 (1.25%) der Startmasse in den Orbit, eine gut 40mal grössere Falcon 9 Block 5 von SpaceX dagegen 1/20 (5%). Viermal mehr, und die Gründe für diesen Nachteil werden von den “Klein-ist-fein-Anhängern” jeweils als “Vorteil der Einfachheit” genannt. Daher werden wohl selbst in den seriösen Medien vorsichtshalber nie alle zu dieser Berechnung nötigen Zahlen gleichzeitig genannt.
Die BocaChica-Webcam aus der Nähe ist wieder aktiv. Sorry 3″ Werbung…

26. Oktober 2019: Auch die Südkoreaner wollen zum Mond, aber das ist nicht so einfach…
Da gab’s mal eine Melodie: Everyone flies to the moon. Remember the melody?
Oder als Musik-Video. Hier der Liedtext mit einigen sehr ironischen Passagen.

25. Oktober 2019: Versicherer in den USA senken die Prämien für Tesla-Fahrzeuge wegen der jenseits von besseren Sicherheits-Statistik. Dies, nachdem man sie bei uns zunächst aus Unkenntnis, zur Bestrafung der Avantgardisten und als Gelegenheit zur Abrahmung der Autofahrer erhöht hatte. Wie der ach so grüne Staat, der die Autosteuer wegen der meist höheren PS-Leistung auf der Niveau leistungsstarker Benzinvergaser angehoben und damit die saubere Technologie kontraproduktiverweise aufzuhalten versucht hatte.

24. Oktober 2019: Das wäre die grösste Dummheit für welche die Schweiz in die Weltgeschichte eingehen würde: der EU beizutreten, nachdem die Engländer ausgetreten sind!  www.eu-no.ch

23. Oktober 2019: Von US-Oberst und Arzt John Paul Stapp, der 1960 die ersten Experimente mit extrem hohen Beschleunigungen als Freiwilliger durchgeführt hat, stammt dieses heute noch gültige Sprichwort: “Die universelle Fähigkeit zur Unfähigkeit macht jede menschliche Leistung zu einem unglaublichen Wunder.” V.a. in der Politik!

22. Oktober 2019: Die grosse Diskrepanz zwischen den Parteistärken und der Sitzverteilung im NR und SR ist der beste Beweis dafür, dass das Programm der SVP den Wählern durchaus sympathisch wäre, dass aber diese Partei mehr identifizierbare Kandidaten bräuchte. Zusätzlich gebremst wird die SVP leider ausgerechnet von den Bauern, wo eine riesige Diskrepanz herrscht zwischen dem, was uns diese Berufsgruppe in der Schweiz und wegen Strafzöllen kostet und ihrem immer kleineren Prozentsatz an Wählern, gemessen an der Bevölkerung.

21. Oktober 2019: Being successful always violates the laws of modern times. 
Erfolgreich zu sein verstösst neuerdings bereits gegen alle Gesetze.
So macht sich Deutschland derzeit kaputt. Selbsterkenntnis: der Weg zur Besserung.

20. Oktober 2019: Sehenswertes Falcon Heavy Video, das ich in Live-Sendungen nie gesehen hatte. Schreibt einer im Kommentar: Here’s my shot of that in visible light.

19. Oktober 2019: Man kann das (im Vergleich der übrigen Welt freilich relative) Totalversagen der NASA (bzw. der Politiker) über ein halbes Jahrhundert im Bereich der bemannten Raumfahrt nach Projekt Apollo viel kürzer begründen, wenn man es als Folge von Parkinson’s Law und Peter’s Principle erklärt. Nur ein gutes Beispiel von einer tüchtigen Privatfirma konnte den Teufelskreis der ewigen Verschwendung von Steuergeldern und damit der Mästung von Unfähigen durchbrechen.

18. Oktober 2019: Wenn die Deutschen etwas machen, auch das Dümmste, dann machen sie es gründlich! Typisch bei der “”Energiewende”".

17. Oktober 2019: ESA also nach EXO-Mars-Versuch 2020/22 mit den Russen doch wieder mit NASA 2026?  Geld ist offenbar wieder vorhanden, seit SpaceX alle bemannten und unbemannten Transportflüge (auch für die Konkurrenz) billiger durchführen kann!

16. Oktober 2019: Klima-Demos, Weltuntergangs-Veranstaltungen u.ä. gab’s schon im Mittelalter. Nur hiessen sie damals anders: Saubannerzüge. Frustabbau, genau wie heute. Schwachsinn nahtlos bis in die Gegenwart.

15. Oktober 2019: Die schweizerische Energie- und Klimapolitik wetteifert um die Verleugnung etablierter Naturgesetze. Über Geothermie hören wir seit längerem nichts mehr, und Bioenergie ist (abgesehen von Abfallverwertung) als ökologisches und ökonomisches Desaster entlarvt worden. Bei den Bränden im Amazonasgebiet werden nur die Fleischesser zu Sündern gestempelt, aber nicht die zerstörerischen Monokulturen für «klimarettende» Biotreibstoffe. Neuerdings anerkennen selbst offizielle Stellen in der Schweiz die praktische Ausschöpfung der Wasserkraft. Atomstrom ist juristisch und politisch tot [nur ausgerechnet nicht ökologisch!]. Den Windrädern weht ein kritischer Wind entgegen.    Silvio Borner in der NZZ. Sag ich’s doch eben!!

14. Oktober 2019: Gescheiter junger Mann! Solche braucht’s noch mehr! Logisch bis zuletzt : ich musste mich nicht zwingen, bis zum Ende zuzuhören, was schon etwas heissen will. Abgesehen davon, dass er deutlich spricht und von mir trotz seiner Geschwindigkeit von A-Z verstanden wurde. Mit lauter solchen Leuten hätte ich nie ein Hörgerät gebraucht – und müsste auch nicht vor der nächsten Abstimmung Angst haben.
Ein Ehrenplatz in meinem Blog ist ihm sicher. 

13. Oktober 2019: DER STAAT….! Jeder besorgte Bürger würde da sagen: Raus!!

12. Oktober 2019: Wie bitte, rekordheisser Sommer 2019? Im Gegensatz zur journalistischen Fake-News-Industrie haben es Schweizer Schwimmbäder nicht nötig, im Chor von professionellen Desinformanten zu lügen. Sie müssen nur im Verlaufe des September in die Kasse schauen und z.B. dieses Jahr feststellen, dass weniger drin ist als auch schon. In der Zentralschweiz brachte es die Nachricht sogar in Regionalzeitungen.
USA 2019: bereits erstmals 60 cm Schnee. USA und Europa haben oft konträre Winter.

11. Oktober 2019: Für alle, die sich unter Ausserirdischem nichts vorstellen können, aber doch wissen möchten, wie staatlich betriebene Raumfahrt funktioniert. Auf ganzer Welt.

10. Oktober 2019: Deutschland hat mittlerweile dreimal höhere Stromkosten als die USA, messbar an den Subventionen minus Markterlösen und Verbraucherpreisen – ohne Klimanutzen, aber mit steigenden ökonomischen und ökologischen Schäden.   
Silvio Borner in der NZZ
Die beiden Genfer Astronomen Mayor und Queloz haben bekanntlich den Nobelpreis für die Entdeckung des ersten extrasolaren Planeten per Massebestimmung aus der “Wackelmethode bei Sternen mit Dopplerprinzip” gewonnen. Ca. 1995. Diese Theorie bildete die Grundlage für das Keplerteleskop, mit dem man inzwischen Tausende von Planeten um ferne Sterne entdeckt hat und seither das noch modernere TESS-Teleskop mit der gleichen Methode weiterentwickelt hat. Zum besseren Verständnis habe ich einmal ein Hires-Video programmiert und voller Stolz auf Vimeo gratis hochgeladen.

9. Oktober 2019: “Historisch gesehen sind die Deutschen immer für Massenhysterie anfällig gewesen. Darum funktionierte die Klima-Gretel hier auch besser als anderswo. Ich möchte diese Leute deshalb gar nicht fragen, ob es legitim ist, Leute in Umerziehungslager zu stecken fürs Klima”.  Sonja de la Rosa  @SonjadelaRosa7

8. Oktober 2019: Etwa jeder zweite Besucher von www.Stanek.ch klickt auch den aktuellen Tagesblog an oder informiert sich in einem der aus technischen Gründen segmentierten älteren Blog-Abschnitten über Themen, welche damals schon kritische Erwähnung verdienten.

7. Oktober 2019: Dieser Text über die Brexit-Lügen ist eigentlich unnötig redundant, obwohl immer wieder richtig. Man soll sich ständig fragen, wer von welchen Fakenews profitiert. Der Brexit ist ein Vorteil für England und ein Nachteil für Europa. Die Euros, v.a. jene in Brüssel, wollen England beerben und das Gleiche wollen sie für die Schweiz. Genau wie 1992, als bei einem Nicht-EU-Beitritt alle Teufel gegen die Schweiz an die Wand gemalt wurden und es dann haargenau umgekehrt herauskam, was für jeden Denker und die SVP schon vorher klar war.

6. Oktober 2019: Der grösste Witz des Jahres!  Der Tesla 3 ist nicht in dieser Liste: Warum zum Teufel wird er trotzdem mit Abstand am meisten gekauft? Will da wieder jemand die Verlierer vor den Siegern retten wie Greta? Ab 1. Oktober standen hier die Septemberzahlen (USA und Europa aus Werk in Fremont, CA), wo der Tesla 3 vernichtend bessere Zahlen als alle übrigen EV-Hersteller präsentiert hat!

5. Oktober 2019: Haben Sie die seit Jahren von einem Michael Mann immer wieder kolportierte Falschnachricht über die angeblich seit jüngster Zeit galoppierende Klimaerwärmung noch in Erinnerung, aus der immer wieder von neuem zitiert wird? Sicher. Jetzt wurde dem Verantwortlichen für die zu Grunde liegende Lüge endlich der Prozess gemacht – und gewonnen! Hier die Originalmeldung: Dr. Tim Ball Defeats Michael Mann’s Climate Lawsuit | Climate Dispatch. Haben die Schweizer Medien darüber berichtet? Natürlich nicht! Oder kennt jemand eine Meldung (gedruckt oder Haupt-Tagesschau), die ich übersehen habe? Mit der Falschmeldung soll also weiter hausiert werden.

4. Oktober 2019: Zentralkomitee der FakeNews: Das ZDF lügt wieder. “Eigentlich wollte sich Boris Johnson auf dem Tory-Parteitag als Brexit-Macher feiern lassen. Doch statt der Heldengesänge gibt es vor allem Kritik und Ärger.” Boris Johnson wurde allerdings auf dem Tory Parteitag, der um 14.00 GMT begonnen hatte, gefeiert, sogar mit Standing Ovations, was wirklich selten ist in Britannien! ZDF ist eben Deutschland, und als EU-Land braucht man das Geld der Engländer – daher sollen sie doch bitte nicht austreten!

3. Oktober 2019: Offener Brief an Greta Thunberg:
Wir lassen uns nicht länger beschimpfen!
Es regt sich langsam Opposition – Idioten haben den Bogen überspannt.

2. Oktober 2019: “Spare in der Zeit, dann hast du nichts davon” titelte zwar eine Wirtschaftszeitung, stammte aber kaum von einem Banker. In meinem Buch
“Sparer leben gefährlich”
hiess es nochmals leicht anders als das uralte Bonmot: “Spare in der Zeit, dann hast du bald die Not”, bezog sich aber auf das Sparen am falschen Ort.

1. Oktober 2019: Frauen, die von ihren Männern nur geliebt werden können, wenn sie auch biologisch zu ihnen passen, sollten einigermassen schön und gepflegt sein. Manchmal wenigstens aesthetisch gesund in dem Sinne, dass “Material und Verarbeitung stimmen”, wie das bei mir jeweils hiess. Appetitlich eben… Mehr dazu:   

30. September 2019: Inzwischen “massiere” ich die am ehesten schmerzenden untersten Rückenwirbel und Muskeln mit 1-2 mal Blackroll täglich und habe dabei eine positive “Nebenwirkung” beobachtet. Seit jeher gilt nämlich sitzende Bewegungsarmut als Ursache für schlechte Verdauung und die Blackroll wirkt dem am richtigen Ort durch offenbar genügend starke Massage auch nichtmuskulärer Körperregionen entgegen. Meine Darmtätigkeit wurde nachhaltig angeregt und weniger empfindlich für verschiedene Nahrungsmittel gemacht. Es gibt  viele Angebote im Internet. Ein einfacher, aber aufladbarer, genügt auf einem nicht zu weichen Stuhl, hinten beim Steissbein platziert.

29. September 2019: Indischer Mondlander in ein Schattenloch gefallen oder dann gar nicht dort? — Wir kondulieren.
Heute Nacht ab etwa 02 Uhr MEZ SpaceX-PK über die neuesten Pläne von Elon Musk.

28. September 2019: Man muss sich schon fragen, ob die US-”Democrats” wirklich so dumm sind oder sich einfach noch nie am Kommunismus die Finger verbrannt haben. Sie sehen sogar die immer wieder zustimmenden Reaktionen aus Russland zur Politik von Donald Trump als dessen sozialistische Entgleisung, wenn auch mit 100 Jahren Verspätung! Ohne zu merken, dass das Russische Volk mit dieser Sackgasse derart schmerzhafte Erfahrungen gemacht hat, dass es über die Rückkehr zu alten Holzwegen im Westen nur den Kopf schütteln kann.
Als Vorbereitung zur morgigen Ankündigung neuer StarShip-Pläne von SpaceX:
Es gilt ernst mit dem über 100 m hohen Liebherr-Pneukran!

27. September 2019: Männer, die von ihren Frauen nur als Brieftasche gesehen werden (Sie schauen doch sicher auch gelegentlich in ein Heftli), müssen offenbar nicht schön sein. Mehr dazu in einigen meiner Kapitel, zum Glück nicht in allen.   

26. September 2019: Polit-Moderator Hannity auf www.FoxNews.com lässt Newt Gingrich zu Wort kommen: Dems promising to destroy everything Trump has made better.
Deutsch und deutlich: die grosse Verliererpartei der “Democrats” versucht, mit einer gefährlichen Politik der verbrannten Erde alle offensichtlichen Erfolge von Donald Trump bei “Make America great again” zu vernichten. Natürlich mit dem Applaus weiterer Verlierer in Europa und China.

25. September 2019: Je mehr Greta Thunberg stolpert, sich verrennt und den Grund ihres Scheiterns auf uns Erdenbürger abzuwälzen versucht, desto mehr greifen ihr die Medien unter die Schultern oder den Hintern, weil sie nicht zugeben wollen, dass dem Mädchen das untergejubelte schlüpfrige Klima-Thema bis zur Blamage entglitten ist. Keiner ist dem Thema noch besser gewachsen als Henryk M. Broder in der neuesten Weltwoche.

24. September 2019: In einer Epoche, in der bald alle den Finanzkollaps schon am nächsten Tag erwarten, sollte man mit Fake News doppelt vorsichtig sein. Vor allem mit allen, die das Wort Klima enthalten, damit sie nützliche Dummköpfe risikolos in ihr Vokabular einbauen können. Sie haben nur den Zweck, dass die ganz grossen Gauner und der Staat ihre Schäfchen rechtzeitig ins Trockene bringen können.

23. September 2019: Die Menschheit war mit ihren Klimavorstellungen schon einmal am Punkt wie Greta & Co. Stichwort Menschenopfer, nützte zwar so wenig wie Demos heute. Auch wenn es die federführenden Frauen schon damals gut gemeint haben.

22. September 2019: In einem Wartezimmer habe ich das Titelblatt einer grünen Zeitschrift auf mehrere Meter Distanz studiert. Da wurde ein Bericht angekündet über kompostierbare Vorhänge (müssen sicher jährlich erneuert werden statt wie in umweltfeindlichen Zeiten alle 40-80 Jahre) und ein zweiter über vegane Duvets, die ich mir ein Leben lang in allen Hotels gewünscht hätte, falls ich vegan nicht als arm in menschlichen Proteinen missverstanden habe.
Derzeit läuft bei SpaceX in Südtexas gerade die Montage der “Flossen” am Starship für künftige Mond- und Marsflüge.

21. September 2019: Lieber belügt man 1.3 Milliarden Inder und lässt sie im Glauben, ihr Vikram ruhe sanft “am Südpol ” des Mondes und sei ev. nicht einmal tot.
Hoffnung muss sein.

20. September 2019: Klimadiktatur! Wie lange habe ich nach einem treffenden Wort gesucht?! Ausgerechnet www.expresszeitung.com hat es gefunden und gleich die passende Karikatur dazu geliefert. Und dies nach einem schönen, aber nicht aussergewöhnlichen Sommer, nachdem man uns glauben machen will, allein in Frankreich seien 1500 Menschen infolge Hitzewelle gestorben. Ohne Angabe, welche Monate dafür verant-wortlich waren oder wieviele v.a. alte Menschen in diesem Zeitraum auch an natürlichen Ursachen sterben. Na ja, Motto scheint zu sein: “CO2-Steuer sofort – der Staat braucht Geld für seine Beamten”! Die Frage bleibt: warum machen die Medien immer mit?

19. September 2019: Weiterhin keine Funkbilder vom “Lande- oder Absturzort” des indischen Mondlanders. Den sichersten Indikator dafür, ob man herausgefunden hat, was ihm passiert ist, sehen wir im Zeitpunkt, wann der nächste Versuch stattfindet! Es gibt nichts schwierigeres für die Ingenieure, als einen Fehler zu korrigieren, den man noch gar nicht kennt.

18. September 2019: Zum indischen Mondlander.  70.9 Grad S ist nicht am Südpol, sondern fast 20 Grad entfernt! Auch die Chinesen haben mit dem Aitken-Becken am Südpol gemogelt – sie landeten weit von diesem entfernt auf der Rückseite. Warum stehen nirgends die echten Koordinaten des Absturzpunktes von Vikram? Entweder hat man den Punkt auf Funkbildern entdeckt, auf Mondkarten identifiziert und die Koordinaten abgelesen. Dann muss man sie nicht einmal berechnen und kann sie auch bekanntgeben, ist ja kein Geheimnis. Hat man aber offenbar nicht…
Bis jetzt noch nichts von NASA-Lunar-Reconnaissance-Orbiter!

17. September 2019: Schnellschaffer-Video: Aufbau des Orbital-Starship-Prototypen und dessen “Windbreaker-Hangars”. Muss doch alles noch fertig werden vor Feierabend! Oder bevor die Konkurrenz aufholt?
Hier noch ein schöneres Video zum Thema…

16. September 2019: Europa hat sich (nicht zum ersten Mal) nach allen Regeln der politischen Kunst selber kaputt gemacht. Sogar England, obwohl es noch fast rechtzeitig abseits getreten ist und mit Boris Johnson einen Ausweg gesehen hat. Jetzt sucht man, wie immer, wenn wahr nicht wahr sein darf, einen schuldigen Unschuldigen, aber das hilft zu allerletzt. So wenig wie Deutschland seine veraltete Autoindustrie mit den Gewerkschaften retten oder Arianespace von einem Jahr auf das andere 3mal billigere Raketen baut.

15. September 2019: Wer das gelesen hat, glaubt nicht mehr an die Klimakatastrophe! “Nur ein in Panik versetztes Volk akzeptiert auch sinnlose Massnahmen und…”.

14. September 2019: So sehen erfolgreiche junge Arbeitskräfte aus, die auch noch mit ihrer Arbeit zufrieden sind. Und gerne gearbeitet haben sie auch noch, sonst wären sie bei SpaceX nicht angestellt worden.

13. September 2019: Ein amerikanischer Astronaut in der Internationalen Raumstation ISS schwatzt hier nachvollziehbar aus der Schule und der Familie: “Die Raumfahrt versucht, dich ein bisschen verständnisvoller und netter zu machen und andere Standpunkte besser zu verstehen. Weil die ganze Menschheit unter dir wohnt und du auf sie herunterschaust. Englisch: “Spaceflight makes you try to be a little bit more understanding, a little bit nicer, and try to see other points of view. Because all of humanity is right down there and you’re looking at it.” Hier die Quelle.

12. September 2019: Und das mit einem billigen Auto! Wir versuchten vor 40-50 Jahren auch schon so zu fahren, aber es war lebensgefährlich und mit 8 Kübeln viiiel lauter! Und bei über 1700 Toten pro Jahr in einer “halb so grossen” Schweiz im Vergleich zu 200 Opfern heute… Giftzwerge gab’s zwar damals schon, aber nicht den Tesla 3.

11. September 2019: Wieder einmal ein Link auf meine zehnjährige Glosse “Bemannte oder unbemannte Raumfahrt?”

10. September 2019: Hier kann man sich in einem echt aus Funkbildern zusammengesetzten Panorama auf dem Nachbarplaneten Mars umsehen und sich einigermassen vorstellen, was das unbemannte Marsauto “Curiosity” auf seinen 13 km Rundfahrt seit 2012 “dort oben” in 55 bis 440 Mio km Distanz von der Erde (je nach Konstellation im 26-Monate-Zyklus) schon alles gesehen hat. Hier hat es noch mehr solche Panoramen…

9. September 2019: Nach der Sicherheits-Evaquierung bei SpaceX in Cocoa (Florida) wegen Hurricane Dorian steht immer noch alles, aber hier am 4. September 2019 im Drohnen-Video war noch kein Mensch zu sehen.

8. September 2019: Hier zeigen der Staat und seine selten vom Volk gewählten Versager ihr wahres Gesicht:  Alles deutlich gesagt. Die Links dazwischen auf ganze Bücher von sinnlosen “Regulations” lohnen sich nicht einmal zu lesen. Von Juristen statt Ingenieuren geschrieben und mit dem einzigen Zweck, den Fortschritt und Tüchtige bei SpaceX zu bremsen. 

7. September 2019: Arzt zum Patienten: “Das Medikament, das wir Ihnen verschreiben, ist zwar wirkungslos, aber dessen Nebenwirkungen werden Ihnen das Leiden im Vergleich dazu direkt harmlos erscheinen lassen”.
Den Abstieg des indischen Mondlanders auf den Mond-Südpol habe ich live verfolgt und auf der Anzeigetafel im Kontrollraum beobachtet, wie die Kurve ab etwa 5 km Höhe immer erratischer verlief und dann in einer Höhe von rund 1 km bei einer angezeigten Geschwindigkeit von etwa 60 m/s aufhörte. Entweder ist der Funkkontakt abgebrochen – oder dann ist die Sonde wegen falscher Höhenangabe mit 60 m/s am Boden zerschellt.

6. September 2019: Was Pharmazeuten auf allen Stufen ev. interessiert: Ein starkes Stück: diesmal nicht die Drogenhändler am Pranger, sondern die Pharmaindustrie!
Hier die Verkaufszahlen der drei z.Z. in den USA im Handel befindlichen Tesla-Modelle bis und mit August. Grob gerechnet pro Monat Umsätze von über einer Milliarde Dollar! Und diese Firma soll nicht rentieren, wie uns die Medien bzw. die Konkurrenten immer wieder vormachen wollen! Wie rentabel sind denn die übrigen Elektrofahrzeuge in der Tabelle nach Ihrer Ansicht? Tabelle etwa ab Seite 3.

5. September 2019: So weit, so gut in Cocoa Florida… aber die Feinde von SpaceX malen schon neue Teufel in die Wetterkarten, als ob auf dieser Welt nur diese eine tüchtige Firma von Gefahren aller Art (und Konkurrenz!) bedroht wäre. Diese Webseite mit Wetterkartenlink zeigt den Hurrican Fernand im Golf von Mexiko weit ausserhalb der US-Grenze bzw. Boca Chica, was natürlich weder gesagt noch betont wird. Zum x-ten Mal spürt man die Absicht und ist verstimmt.

4. September 2019: Kaum jemand will diesen weiteren Erfolg von Elon Musk zugeben.
Das rentable Batteriegeschäft für die Spitzen-Belastungs-Kompensation der Kraftwerke!

3. September 2019: Ausgerechnet der Propagandacoup mit einem “hypermodernen” Roboter (äusserlich menschenähnlich…) an Bord des neuesten Sojus-Zubringer-Raumschiffes in die ISS musste an der nicht mehr ganz modernen Rendezvous-Automatik “KURS” von Sojus beim Poisk-Modul scheitern. Trotzdem geniesst das russische System immer noch das Vertrauen der NASA zu Ungunsten von SpaceX, die von den USA aus billiger operieren könnte, aber unter veralteten Verträgen und dem Zwang für eine Alternative zur “Sicherheit” leidet. Zum Glück konnte diesmal die zweite Schleuse Zvezda freigemacht und die bemannte Sojuskapsel “umparkiert” werden. Ein Russe (Alexander Skvortsov), ein Europäer (Luca Parmitano) und NASA-Astronaut Drew Morgan lösten das Problem per Handsteuerung.

2. September 2019: Man liest immer wieder, dass grösste Finanz-Verbrecher oder sogar Bankräuber irgendwo vom Staat milder behandelt werden. Natürlich würde man beim Leser auf weniger Verständnis stossen, wenn es auch noch explizit heissen würde, dass sie eben noch greifbare Beute “ehrlich” mit der “Justiz” oder ihren politischen Apparatschiks geteilt haben.

1. September 2019: Nur ein in Panik versetztes Volk akzeptiert auch sinnlose Massnahmen und lässt sich im Sinne der Politik manipulieren! Aktuelles Beispiel gefällig? Überraschung: auch hier die echten Zahlen! Eine noch grössere Überraschung wäre höchstens, wenn sich die diesjährigen Brandstifter wieder einmal als Prognose-vollstreckende Umweltschützer im Dienste der Panikindustrie herausstellen würden.
Gute Nachricht bezüglich Hurrican Dorian für NASA und damit auch für SpaceX, deren Herstellerwerk in Cocoa (Florida) noch weiter entfernt von der Küste liegt.

31. August 2019: Es ist eigentlich erstaunlich, dass 62 Jahre Weltraumzeitalter mit dazu begleitend medialen Falschmeldungen (gelegentlich auch absichtlicher Desinformation) dem Evergreen-Thema beim Publikum nichts an Faszination nehmen konnte. Offenbar ist einiges Fleisch am Knochen, wenn man damit den von Natur aus neugierigen Zeitgenossen darüber berichten kann, was am Himmel wirklich ist.

30. August 2019: Kürzlich haben mich ein paar gehäufte Zugriffe auf eine alte Webseite aus dem Jahr 2001 auf meinen Nebelspalter-Artikel “Undank ist der Welt Lohn” aufmerksam gemacht. Solche Beiträge gab es gelegentlich zur Zeit, als meine “humoristischen Sachbücher” beim Nebi-Buchverlag, noch in Rorschach, ihre Erstauflagen erlebten. Die erneute Lektüre zeigte mir, dass ich alles nach 18 Jahren kaum anders schreiben würde. Mir sind vielmehr Parallelen zum anhaltenden Lügensperrfeuer gegen den aktuellen US-Präsidenten aufgefallen. Europas Minderwertigkeitskomplex muss offenbar ständig von Überheblichkeit und Undank kompensiert werden, was uns höchstens in Europa, aber nicht auf der Welt, Respekt und Ansehen bringt. Zu allerletzt in den USA und in China.

29. August 2019: Ein einziger vernünftiger Kommentar, versteckt unter 13 unvernünftigen mit Kritik an Trump, obwohl man zugeben muss, dass er als Einziger recht hat! Peinlich für die Klimaverbesserer, heisst es sogar im Spiegel, dass ausgerechnet Trump hilft, den wahnwitzigen Transport von Waren um den halben Globus einzudämmen, die jedes grosse Land selbst produzieren kann. Obwohl sich Greta angeblich Woche für Woche bemüht, die Politiker zum Nachdenken zu zwingen. Es sind die EU Steinköpfe in Brüssel, die nichts in dieser Richtung mit China tun wollen, damit ihre Industrie-Manager nicht heulen. Denn in China können die Manager so produzieren, wie sie Lust und Laune haben, die Natur ist dort ausgeblendet. Nicht nur das, denn warum müssen Küchenmesser, Turnschuhe und Toaster 10’000 km zurücklegen, um an den Verbraucher zu kommen? Viel mehr noch in Europa sündigt die EU, und trotz Greta hält Brüssel daran fest, China als DRITT-WELT-ENTWICKLUNGSLAND mit vom EU Steuerzahler subventioniertem Transport zu belohnen. America first wurde zunächst von Merkel und dann allen EU Freunden bekämpft, ohne zu überlegen, dass wir damit sowohl in den USA als auch in der EU wieder mit Produktionsstätten und Arbeitsplätzen versorgt werden. Umweltschonung durch Eigenproduktion ist jedenfalls eines der wichtigsten Dinge, die Trump angestossen hat.

28. August 2019: Auch für den Multimilliardär Jeff Bezos (Amazon) gilt die Regel, dass man erst eine funktionierende Rakete vorweisen muss, bevor man z.B. für die US-Luftwaffe Startaufträge für Satelliten bekommt, die ohne weiteres eine halbe Milliarde Dollar kosten können. Vor allem für eine Rakete, die bestenfalls auf dem Papier existiert und für jeden fachkundigen Analysten schon vor dem Erstflug veraltet scheint. Nur überzahlte Anwälte kommen auf die Idee, auf Vorrat gegen die Nichtberücksichtigung zu prozessieren.
Nachricht des Tages: der Hopper-Test des Marsschiffes von SpaceX war in den Minuten nach Mitternacht ein voller Erfolg! Video. Längere Version über die Landung hinaus.
Eine 11’21″-Version von EverydayAstronaut aus 2.4 km, teils Zeitlupe, teils Auflösung 4K,
Blickrichtung hier so, dass Hopper-Flug von uns weggeht.

27. August 2019: Immer gegen die Tüchtigen und jene, die recht haben, vor allem bei den Verlierern geht das so. Wie müsste man denn jene angreifen, die z.B. im Sektor Elektromobilität meist 10-100x weniger erfolgreich sind? Bezos hat anderseits im Raketensektor total versagt und ist nur Liebling der Finanzidioten, weil er im Internet-Versandmarkt ohne Eigenleistung abrahmt. Die Einzigen, die Musk verstehen, sind (im Moment) die Chinesen und zuletzt die Deutschen, die wegen ihm markant weniger verdienen. Statt zu lernen, erklären sie wieder einmal den totalen Krieg gegen Logik und Realität! Die deutschen Leser können sie in den eigenen Blättern vielleicht überzeugen, aber irgendeinmal ist wieder 1945.

26. August 2019: Tipp eines mässig Gehörgeschädigten an Leidensgenossen, mit dem diese einiges Geld sparen können, v.a. für den Fall, dass sie von der Hörgeräteindustrie entdeckt worden sind: An Orten, wo es nicht sinnlos laut ist und wo man gar keine Konversation versuchen sollte, verstehen Sie jedes Wort, wenn Ihr Gegenüber eine gepflegte Sprache spricht. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, hilft auch kein Hörgerät, egal, wie sinnlos teuer es ist. War nicht schon einmal davon die Rede, z.B. im Blog vom 11. Februar 2019?

25. August 2019: Gestern erreichte uns die Nachricht vom Tod der Schauspielerin Ines Torelli und erinnerte mich an eine heiter unvergessliche Begegnung mit ihr. Jemand wollte mich ihr einmal vorstellen, was sie, wohl mit Bezug auf meine Livesendungen bei Weltraumereignissen zu diesem Satz inspirierte: “Diesen Mann müssen Sie mir nicht vorstellen – mit ihm habe ich manche Nacht verbracht”. Schlagfertig, die Dame!

24. August 2019: Dr. Gattett Reisman, ex-NASA-Astronaut, jetzt bei SpaceX, hat aus der Schule geschwatzt, warum bei der NASA alle Entwicklungen teurer zu stehen kommen im Vergleich zur Privatindustrie: NASA beginnt am ersten Tag eines Projektes mit der Lösung der trivialsten Teilprobleme. Wenn dann die schwierigeren Aufgaben anstehen, ist man bereits wieder gezwungen, die “gelösten” Probleme erneut anzupassen. Dies garantiert zwar, dass alle Beschäftigten von Tag 1 an bis zum Ende des Projektes beschäftigt sind, aber auch, dass ihre wachsende Pyramide alles verteuert. SpaceX z.B. nimmt sich von Anfang an der schwierigsten Teilaufgaben an, kann weniger heikle und mittlerweile genau definierte zwischendurch oder am Schluss ein-für-allemal lösen und mit weniger Angestellten rascher und preiswerter arbeiten. Man merkt nicht erst am Schluss, dass etwas überhaupt nicht geht und den Steuerzahler trotzdem Millionen gekostet hat!

23. August 2019: Möchte jemand, dass JPL/NASA beim nächsten Start zu Mars (Rover 2020) seinen Namen in codierter Form “symbolisch” zum Mars fliegen lässt? Man hat mich nach den Rovern 2012 (Spirit & Opportunity) errneut angefragt. So sieht mein “Boarding Pass” diesmal aus. Bitte nicht allzu ernst nehmen!

22. August2019: Ein Korruptionsbeispiel zum gestrigen Blog: Der japanische Milliardär und “SpaceX-Mäzen” Maezawa will sich finanziell am StarShip für Mondflüge beteiligen. Wie das so üblich ist, machte er die Auszahlung einzelner Tranchen von technologischen Marksteinen bei der Entwicklung abhängig. Ein wichtiger stand dieser Tage in Form des ersten 250-m-Hüpferfluges in Boca Chica (Texas) bevor. Das US-Luftamt FAA (am Gängelband von Regierung und Grossindustrie) kannte diesen Termin natürlich und verbot den Test im letzten Moment mit fadenscheinigen “Sicherheitsbedenken”, womit man den Lebensnerv von SpaceX gleich zweifach treffen konnte. Am morgigen Tag hatte Elon Musk nämlich für alle weltweiten Bewunderer eine Ankündigung der nächsten Pläne im Moment gemachter Fortschritte versprochen! Jetzt wird Musk eben im September bereits den Prototypen für Orbitalflüge vorstellen, der in Texas und Florida gleichzeitig entwickelt wird und mit dem man noch viel höher fliegen kann. Die Fachpresse wird immer aufmerksamer, die Korruption von Politik und Finanzwelt immer offensichtlicher und die Staatsallmacht immer unglaubwürdiger.

21. August 2019: Fast unglaublich, wie deutlich wie man die Anti-SpaceX-Korruption in den Diskussionsforen inzwischen beim Namen nennt! Ein Beispiel. Ein noch viel deutlicherer Link wurde binnen einer Stunde entfernt! In einem hiess es, wenn das US-Luftamt FAA auch bei der Boeing 737 Max so pingelig gewesen wäre wie bei SpaceX, dann würden einige 100 Menschen noch leben! Man muss wohl anfangen, ganze Texte noch vor der Löschung abzuspeichern und nicht nur die Links, denn inzwischen ist man den grössten Gangstern so hart in den Arsch getreten, dass sie es gemerkt haben und jetzt mit chinesischen Methoden gegen “Dissidente” wie Musk vorgehen. Vor 60 Jahren war Wernher von Braun der Dissidente: “Es ist schwieriger, die Bürokratie als die Schwerkraft zu überwinden”, und er war nicht der Erste, der diese Worte gebraucht hat. Die gleiche Sorte, die damals am Sputnik-Schock schuld war, ist heute hinter Musk und SpaceX her.
Hier sind einige Deutlichkeiten nachträglich wieder aufgetaucht – in den Kommentaren!

20. August 2019: Elon Musk ist bekannt dafür, dass er staatliche Gesslerhüte erst einmal nicht grüsst, und lieber versucht, eine Lösung zu finden, welche dem Land und dem Fortschritt der Raumfahrt dient. Diese Gewohnheit könnte “zur Stafe” zur Sabotierung eines kürzlichen Starttermins durch die Staatsallmacht (Luftamt FAA) geführt haben. Vgl. den Blogtext vom 17. August.

19. August 2019: Das neue NASA-Panik-Mondprogramm, nachdem schon beim vorangehenden technologisch fast identischen Mondprogramm “Constellation” vor dieser veralteten, zu teuren und nicht nachhaltigen Methode gewarnt wurde. Alle Würmer sind schon drin – das scheitert wohl am Gelächter der Götter. Die wirksamste, wenn auch fieseste, Massnahme bisher war die bürokratische Ausbremsung des Konkurrenten SpaceX auf alle möglichen Arten. Und alles für die Politik nur möglich, weil dank dem Wirtschaftsboom seit Trump wieder Geld in der Kasse ist.

18. August 2019: NASA vergibt Auftrag an die Falschen, um diese vor dem Untergang zu bewahren und einen guten Steuerzahler zu behalten. Ohne Rücksicht auf alle jene Bürger, welche die Rechnung für diese weiterhin ineffiziente und zu teure Wegwerf-Rakete übernehmen müssen. Sie hat eine riesige Nutzlast-Verkleidung – so teuer wie möglich – und ist erst noch nicht wiederverwendbar! Es glaubt doch niemand, dass die private Firma Sierra Nevada diese mehrfach teurere Rakete freiwillig ausgewählt hat. SpaceX wäre parat, alles schon morgen für einem Bruchteil der Kosten zu starten. Darf nicht! Was, wenn es der Vulcan geht wie der Euro-Kleinrakete Vega, die schon beim ersten operationellen Flug nicht in den Orbit gelangte?

17. August 2019: Das US-Luftamt FAA hat den einige Zeit für den 16. August geplanten 200-Meter-Testflug von Starhopper wegen vordergründigen “Sicherheitsbedenken” nur einen Tag vorher verboten! Das erinnert an 1956, als Bürokraten Wernher von Braun verboten hatten, mit seiner Redstone-Rakete den ersten Satelliten zu starten, weil man einem anderen (nicht hauptsächlich aus WvB-Leuten bestehenden…) Team die Première überlassen wollte. Jene feierte dann die Sowjetunion am 4. Oktober 1957 mit dem Sputnik. So deutlich stand es natürlich nie in einer Zeitung.

16. August 2019: Inzwischen haben sogar die Deutschen den Tesla entdeckt! Obwohl aller Anfang schwer ist, gab es im Testbericht nur Zufälliges zu bemeckern, von dem man anderswo nicht einmal hört.

15. August 2019: Jay Leno ist immer noch da und spricht überzeugend.
Vor der Zeit als TV-Talkmaster war er Automechaniker, kennt also das Auto.

14. August 2019: Wenn man sagt, es darf z.B. 15 – 55 Mio $ kosten, muss aber nicht, dann kostet es schliesslich doch 55 Mio! So viel wie möglich eben, das garantiert Arbeitsplätze. Auch NASA-”Kleinprojekte” funktionieren nach diesen “Staatsregeln”.

13. August 2019: Kaum eine Koryphäe kann beweisen, dass Elon Musk mit seiner Neuralink-Idee auf dem falschen Weg ist, obwohl es sogar von Journalisten versucht wird. Musk hat schon auf vielen Gebieten auch vor echten Besserwissern recht bekommen, so dass man ihm das Privileg einräumen sollte, auch einmal mit etwas Spekulativem an die Öffentlichkeit zu treten. Sonst kommt es darauf hinaus, dass man Genies mundtot machen will, nur weil Phantasielose schon wieder Angst haben, in der Vergangenheit stehen zu bleiben und sich daher noch zu Lebzeiten schützen wollen.

12. August 2019: Für alle, die wissen wollen, wo Starman in seinem Tesla Roadster auf der Reise um die Sonne zwischen Erde und Mars gerade ist.

11. August 2019: Wie man Wirrköpfe schachmatt setzt, die einem für jede klare Aussage einen Schwarzweissmaler nennen: “Darum besteht man wohl Prüfungen, wenn man noch zwischen richtig und falsch unterscheiden kann”.

10. August 2019: “Kartoffeln” auf Mars. Funkbild vom Curiosity Rover, seit 2012 unterwegs aus 399 Mio km – etwa Maximaldistanz.

9. August 2019: Marsmond Phobos zieht vor dem Planeten Mars vorbei.
Aus Bildsequenz der Funkbildkamera von Marsrover Curiosity.

8. August 2019: Astrophysiker Dr. Neil deGrasse Tyson vergleicht die Opferzahl von zwei Amokläufen in 48 Stunden mit der Zahl der Toten von anderen Ursachen in den USA: “In the past 48hrs, the USA horrifically lost 34 people to mass shootings. On average, across any 48hrs, we also lose… 500 to Medical errors, 300 to the Flu, 250 to Suicide, 200 to Car Accidents and 40 to Homicide via Handgun. Often our emotions respond more to spectacle than to data,” he wrote Sunday. Ganz klar, wurde er für diese vernünftigen Worte von der Internationale der politischen Desinformation kritisiert. Einer der beiden Attentäter erwies sich auf seiner Homepage inzwischen als linker “Democrat”, gab sich aber als Rechtsextremist aus, um in den Medien die maximale Wirkung zu erzielen.

7. August 2019: Kachelmann auf Twitter: “Temperaturabweichung Deutschland im Juli bisher: Nordhälfte 0 Grad bis maximal 2 Grad zu kalt. Südhälfte 0 bis maximal 2 Grad zu warm. Wahrnehmung im Kollektivkörper dank Bescheuerung durch mediale Desinformation: überall 10 Grad zu kalt”.
Einverstanden: ich habe die für die Schweiz 2019 angedrohte Hitzewelle auch besser überstanden als in früheren Jahren, weil sie kürzer und weniger extrem war.

6. August 2019: Die Initiativsten der Welt sind eben meistens in die USA ausgewandert oder mussten sogar flüchten. Auch Chinesen. Deshalb sind die USA wohl so gross geworden, weil vor allem Freiheitsliebende eingewandert sind und sich dort in international kompatibler Ordnungsliebe geübt haben.

5. August 2019: Chinesen: Egal, was sie machen, für Raumfahrt-Unkundige (und natürlich Mainstream-Medien) müssen sie einfach besser sein, nachdem sich die Russen für diese Rolle nicht mehr eignen. Überschätzt werden sie gemäss dieser Analyse von 2003 (!) schon lange, und zwar auf allen Gebieten, weil Europa als Ausrede einen weniger gefährlichen, aber bevölkerungsreicheren Konkurrenten braucht als die USA.

4. August 2019: Dürfen sie deshalb nicht am Dragster-Rennen teilnehmen, weil Elektroautos besser und schneller sowie leiser sind und nicht stinken? Was einem doch alles an den sozialen Ausgleich erinnern kann!

3. August 2019: Sozialer Ausgleich 2019: «Wo würde das nur hinführen, wenn man die Fähigen auch noch honorieren würde – wovon sollen denn die Unfähigen leben??»

2. August 2019: Die Sünden, welche die NASA über Jahrzehnte mit dem Segen von Senat und Repräsentantenhaus völlig legal begangen hat, waren auch finanziell, wenn nicht sogar bezüglich Korruption, viel schlimmer als alles, was man seit der Wahl von Präsident Trump gegen ihn zu erfinden gesucht hat, um den unbequemen Aufräumer aus dem Amt zu heben. Zum x-ten Mal werden gescheiterte Argumente wiederholt, natürlich mit dem Dauer-Applaus aus Europa, in der Hoffnung, dass der grosse Konkurrent auf der anderen Seite des Atlantiks sein Land nicht so rasch auf Vordermann bringen kann, bis alle merken, was eigentlich gespielt worden ist.

1. August 2019: Ein Kamel ist ein Pferd, das von einem Kollektiv gezüchtet worden ist. Der Space Shuttle war ein Raumschiff, das von Politikern geplant worden ist, also vom US-Kongress (Senat und Repräsentantenhaus), was mehrere Astronauten in ihren Biografien bedauert und 14 von ihnen mit dem Leben bezahlt haben. Es ist 30 Jahre lang sparbedingt zu einer grossen Verschwendung von Steuergeldern geworden. Ist oder war? Schon in meinem Buch “Sparer leben gefährlich” (6 Auflagen ab 1987) wurde der Zusammenhang von Sparen und Verschwendung erkannt. Private können sich das weniger leisten als der Staat, der mit Geld hantiert, das Andere schon einmal und mühsamer verdient haben.

31. Juli 2019: Wer liefert nun mehr Falschinformationen? Die «Staatssicherheit» in Bern, flankiert von Ringier, die mit getürkten Warnungen vor bedenklichen staatskritischen Websites warnen — oder z.B. eine AfD, welche meist echte Gefahren begründet, welche sowieso jeder mit offenen Augen sehen kann? Also z.B. Merkel & Co. in Deutschland oder der getarnte Linkstrend und das Krebsgeschwür Staat mit Zerstörung der Wirtschaft und Lähmung des Volkes durch Gebühren, Einwanderung und Rentenschwund. Dazu weiteren «flankierenden» Massnahmen, die dem Bürger jede Handlungsfreiheit nehmen, um sich vor dem gefrässigen Staat zu schützen, der sich nur seinen Beamten verpflichtet fühlt. Der eingangs zitierte, abschreckende, Link zeigt, wie mit der von beiden Seiten angerührten Kakophonie nur ein Ziel erreicht wird: den Bürger von echten Problemen abzulenken.

Frankfurt war kein Einzelfall! Ein DOC mit vielen Links.

Von der Verlogenheit der Medien im Dienste der Politik:

In Erinnerung an Apollo 11 im Jahre 1969 doch nochmals etwas Aktuelles von mir…

…obwohl ich mich aus reinem Selbsterhaltungstrieb von den meisten Interviews für TV-Stationen ferngehalten habe. Es reichte halt nur gerade noch für die terminlichen Altlasten. Mein alter Bekannter beim Migros-Genossenschaftsbund, Dominik Landwehr, hat es in einem auf abenteuerliche Weise zustandegekommenen 68-Minuten-Audio-Interview fertiggebracht, mir nochmals einige Gedanken zur ersten Mondlandung und meinen damaligen Livesendungen im Schweizer Fernsehen zu entlocken. Bei mir im Büro und schonend effizient, nicht wie oft im letzten Moment, meistens für TV als Video, was ich schon vor 10 Jahren einmal in einer Glosse karikiert hatte… Oder gar hier!
Hier abrufbar: Im Digital-Brainstorming-Link von MGB.
Im übrigen kann ich nur sagen: Für Aktuelles zu den momentan ebenso interessanten Weltraumereignissen wie vor 50 Jahren sind Sie auf meiner Homepage genau am richtigen Ort, denn hier finden Sie auch Hinweise zu meinen etwas seltener gewordenen Vortragsterminen im Lande oder auch den Erscheinungsdaten von meinen thematisch präzisen «Space Cornern» im schweizerischen Aviatikermagazin Cockpit. Geniessen Sie das Evergreen-Thema, so wie ich das mit 76 Jahren weiterhin tue.

Im leider vergriffenen Buch «Wieviel Irrtum braucht der Mensch» gab’s ein Kapitel…

Nr. 15. Skepsis und ihre Ursachen

Wer in Rorschach geboren wurde, ist sich an Verwechslungen bald einmal gewöhnt. Morschach? Ausländer konnten die beiden eben so schönen, aber recht verschieden hoch gelegenen Orte schon früher schlecht unterscheiden. Dies noch zu Zeiten, als eher Geistliche als Touristen Morschach ob dem Vierwaldstättersee besuchten und es den Swiss Holiday Park dort oben noch nicht gab. Rorschach kannten zumindest die Deutschen um den Bodensee, und so war es recht erstaunlich, dass vor allem Schweizer den Ort fast regelmässig mit dem benachbarten Romanshorn verwechselten. Es sollte Jahrzehnte dauern, bis ich herausfand, warum. Es hatte nämlich mit mir zu tun.

Bis in die 1950er Jahre zahlten viele junge Feuerwerker ihr Hobby mit dem erzwungenen Studium von ausgewählten Kapiteln der Medizin oder noch teurer. Sie haben in Sprengstoff-Attentätern eine infame Gilde von Nachfolgern gefunden, welche übrigens von gebrannten Kindern viel besser durchschaut werden als von Psychologen. Das Hobby macht nämlich durchaus Spass! Schon viel früher blieben den Zeitungslesern die regelmässig erscheinenden Meldungen über Unglücksfälle in Erinnerung, weil sie sich meist sehr ähnlich waren und sich oft nur im Ort des Geschehens unterschieden. Der Zufall wollte es nun, dass es damals zwei im übrigen sehr verschiedene Bastler dieser Art recht nahe beieinander in Raum und Zeit erwischte. Mich noch relativ harmlos, und einige andere gleich miteinander und ganz bös. Dennoch, es war die Ursache jahrzehntelanger Verwechslungen, welche die Betroffenen nicht nur den Lustgewinn von Terroristen besser verstehen liessen, sondern auch jenen der Sensationslüsternen.

In Zürich gab es während Jahrzehnten ein Polizeimuseum, das beliebtes Mekka und Geheimtipp für alle wurde, denen der Nervenkitzel von Krimis nicht mehr genug war. Eines Tages musste es aufgehoben werden, weil es dazu ja nicht nur Geld braucht, sondern auch noch Leute, die dafür etwas leisten. Ich bekam einen Anruf, ob ich mich für die Rakete interessiere. Welche Rakete? Ja, Ihre natürlich! Unmöglich, aber es war mir erst nach Minuten möglich, immerhin überhaupt, den Beamten von der Unmöglichkeit zu überzeugen. Wie gross ist denn die Rakete? Etwa einen Meter. Noch unmöglicher! Er wusste es natürlich trotzdem und schon seit Jahrzehnten besser. Hätte er nicht zu guter letzt das Wort Romanshorn fallen lassen, wäre eine der grössten Verwechslungen des Landes wohl nie aufgeklärt worden. Schlagartig wurde es mir klar, dass diese zentral wirkenden Beamten es waren, die sich bei Museumsführungen während rund 40 Jahren mit peinlichstem Unsinn wichtig gemacht hatten und dabei noch staatlich fix besoldet wurden! Jetzt waren mir die unzähligen, völlig unverständlichen, Gespräche und Anfragen von scheinbar normalen Landsleuten endlich klar: die glaubten doch tatsächlich im Ernst, da hätte es sich um mich gehandelt! Ein etwas mehr zart besaiteter Unanständiger oder gar ein Jurist im Lande hätte sich da bestimmt mit einer Million Währungseinheiten für erlittenen seelischen Schaden entschädigen lassen. Ich erinnerte mich dagegen nur achselzuckend an die Zeitungsmeldung des tatsächlichen Ereignisses, wo auch schon so ziemlich alles falsch war. Dabei hatte ich dem Beamten doch als noch nicht Sechzehnjähriger Satz für Satz vom Spitalbett aus ganz genau diktiert.

Haben Sie sich auch schon einmal überlegt, was wohl wäre, wenn ein Zeitzeuge von viel dramatischerem Geschehen vor 3500 Jahren heute plötzlich auftauchen und behaupten würde, bei den Geschichten im Alten Testament sei doch alles ganz anders abgelaufen? Ich wünschte ihm für diesen Fall vor allem meine Engelsgeduld im Umgang mit dem realen Homo Sapiens. Diese brauchte ich auch wieder einmal mit dem Pressearchiv des wohl grössten Zeitungsverlegers im Lande. Auch erst nach Jahren hatte ich nämlich gemerkt, dass mein ständig vom 9.11. auf den 9.1. vorverlegtes Geburtsdatum nicht dem Druckfehlerteufel anzulasten war, sondern archivarisch verbürgt war! Nach mehreren fruchtlosen Interventionen fragte ich einmal im Scherz, ob es vielleicht nicht einfacher wäre, wenn ich den Geburtsschein abändern lasse… So wird offenbar Geschichte geschrieben.

Ein kleiner Beitrag zu «50 Jahre seit der Mondlandung von Apollo 11».

In den letzten Jahrzehnten beobachtete ich, dass bei der überwiegenden Zahl von Pressemeldungen über «günstige Mars-Sichtungen wegen Minimalabstand» der Planet zu dieser Zeit überhaupt nicht am Nachthimmel stand. Umgekehrt hat ihn in einem wirklich günstigen Marsjahr kaum jemand gesehen. Im Jahr 2019 gibt es etwas ähnliches bei Prognosen, wer den Mond als nächstes besuchen wird: Es werden lauter Nationen genannt, welche mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht parat sein werden. Das ist aber nichts neues – so war das schon vor gut 50 Jahren! Die Nation, die dann das Rennen zum Mond gewonnen hat, wird auch heute wieder nicht genannt. Es ist zwar diesmal kaum mehr die NASA, aber die US-Firma SpaceX, welche weltweit die technologische Führung in der Raketentechnik übernommen hat und deren Mond- und Marsschiff schon am weitesten von allen Projekten entwickelt ist. Sie dürfen dreimal raten, was jeweils der tiefere Grund für diesen Hang zur totalen Desinformation ist. Interessant war’s trotzdem.

Telebanking – einst ein Segen

Sie kennen bestimmt das Telebanking, das wir einst mit gutem Gewissen begrüsst haben. Man hat es denn auch nach allen Regeln der Kunst eingeführt: erst Erhöhung der Gebühren für Post-Einzahlung per Einzahlungsschein, die bei kleinen Beträgen höher sein konnten als der Transfer selber! Damit hatte man alle Bankkunden an dem Punkt, wo sie alles akzeptierten, was nichts mehr kostete. Meist war es auch noch einfach. Man sass am PC statt im Auto zur Post! In kurzer Zeit wechselte aber der Sicherheitscode von Streichlisten mit den Geheim-Nummern über separate Zusendung von nur kurz gültigen Codes per SMS am Handy (das sich somit alle Leute anschaffen mussten, auch wenn sie gar nicht mobil telefonieren wollten). Meine Freunde in den USA bestaunten die technische Lösung aber zu Recht. Dann kam die EU, die zwar Hundertausende von potenziellen Verbrechern unkontrolliert einreisen lässt, und brachte ausgerechnet «Sicherheitsbedenken» vor. Schreibtischtäter übertölpelten die blindesten Kaliber im Berner Bundeshaus mit dem Zwang (eigentlich sind wir ja gar nicht in der EU!) dass alle Schweizer Banken zum Papier zurückkehren müssen! Nein – nicht ganz wie früher. Nur der Grafik-Sicherheitscode kommt jetzt auf Papier, braucht aber entweder eine undurchsichtige App auf dem Handy oder ein kostenpflichtiges Gerät, das ebenfalls vor der Transaktion den Code übermittelt. Die Folge des noch benebelteren Brüssel als Bern: viele Bekannte können seit Wochen überhaupt keine Einzahlungen mehr machen, weil es nicht funktioniert oder weil sie ohne technische Unterstützung nicht mehr zurechtkommen. Holy Shit, haben wir das gebraucht? Viele Senioren haben keine andere Wahl, als wieder den alten Einzahlungsschein zu verwenden und damit in eine inzwischen noch weiter entfernte Postfiliale zu fahren, wenn sie sich als säumige Zahler nicht ein weiteres Problem einhandeln wollen. Flankierendes Problem: viele Leute bekommen längst gar keinen EZS mehr! Die Frage sei erlaubt: was kommt wohl als nächstes? Ein halbes Jahr, nachdem die EU-Vorschrift den Weg des Berliner Flughafens gegangen ist?

Happy Day: die Innerschweizer Privatradios Central, Sunshine, & Eviva gratulieren mir zu 50 Jahren Apollo 11!

Viele Beiträge zu diesem Evergreenthema haben offenbar in den Studios und bei mir gute Erinnerungen hinterlassen!

Good luck weiterhin – an kommenden, noch grösseren Ereignissen wird es nicht mangeln.

Ganz herzlich mit bestem Dank für das bestens angekommene Geschenk.

Bruno Stanek
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