{"id":451,"date":"2003-02-08T18:30:26","date_gmt":"2003-02-08T17:30:26","guid":{"rendered":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/?p=451"},"modified":"2010-12-01T18:37:34","modified_gmt":"2010-12-01T17:37:34","slug":"ganzseiten-interview-im-bote-der-urschweiz-8-februar-2003","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/raumfahrt\/2003\/02\/ganzseiten-interview-im-bote-der-urschweiz-8-februar-2003\/","title":{"rendered":"Ganzseiten-Interview im Bote der Urschweiz 8. Februar 2003"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00abUnfall ist eine H\u00e4ufung von Faktoren\u00bb<br \/>\nInterview im Bote der Urschweiz vom 8.2.2003<\/strong><\/p>\n<p>Der in Arth wohnhafte Weltraumexperte Bruno Stanek nimmt Stellung zum \u00abColumbia\u00bb-Ungl\u00fcck<\/p>\n<p>Bruno Stanek ist dem Schweizer Fernsehpublikum als Kommentator der denkw\u00fcrdigen Apollo-Mondlandungen in bester Erinnerung. Die bemannte Raumfahrt und der Weltraum \u00fcben heute noch eine grosse Faszination auf den bald 60-j\u00e4hrigen Wissenschaftler aus. Stanek ist heute freiberuflicher Autor, der seine Arbeiten im Eigenverlag anbietet*.<\/p>\n<p>Mit Bruno Stanek sprach Franz Steinegger<\/p>\n<p>Wie haben Sie vom Columbia-Unfall erfahren?<\/p>\n<p>Ich erhielt einen Anruf vom \u00abSonntagsblick\u00bb, nachdem ich mich im B\u00fcro auf eine Arbeit konzentrieren wollte, vorher sogar einen Anruf durchgehen liess und ausnahmsweise auch CNN nicht eingeschaltet hatte. Sonst \u00fcberzeuge ich mich dort vom Gelingen von sicher mehr als 90% der Shuttle-Starts und -Landungen, auch in der Nacht.<\/p>\n<p>Ich habe das Gef\u00fchl, auf die Challenger-Katastrophe 1986 wurde emotinaler reagiert als beim Absturz der Columbia. Warum?<\/p>\n<p>Challenger war der erste und ein folgenschwererer Unfall. Im \u00fcbrigen teile ich Ihre Auffassung nicht unbedingt. Derzeit herrscht ein grosser Bedarf an Nachrichten aller Art zu ungunsten der USA.<\/p>\n<p>113 Shuttle-Fl\u00fcge fanden seit 1981 statt, zwei endeten in einer Katastrophe. Ist das nicht ein zu hohes Risiko, zumal jeweils sieben Menschen in diesen Maschinen mitfliegen?<\/p>\n<p>Bisher ist etwa jeder 30. Astronaut oder Kosmonaut in Aus\u00fcbung seiner aus Begeisterung freiwillig gew\u00e4hlten Berufung gestorben. Wer denkt schon daran, dass seit Jahrzehnten etwa jeder 100. Schweizer letztlich an einem vermeidbaren Verkehrsunfall stirbt? Alkohol, Tabak, Drogen oder Extremsport nicht mitgerechnet. Die Meisterung des Fliegens vor exakt 100 Jahren hatte noch viel h\u00f6here Opfer gefordert.<\/p>\n<p>Aus wie vielen Teilen besteht ein Space-Shuttle?<\/p>\n<p>Es sind ungef\u00e4hr 2,5 Millionen Einzelteile. Interessant wird sein, welche der nummerierten 30&#8217;000 Hitzeschildkacheln der Columbia man am weitesten westlich auffindet, um der Unfallursache n\u00e4her zu kommen.<\/p>\n<p>Wurde beim j\u00fcngsten Raumf\u00e4hren-Ungl\u00fcck geschlampt?<\/p>\n<p>Nein, die Leute, die f\u00fcr die beschr\u00e4nkten Mittel heute noch am Programm arbeiten, setzen sich 150prozentig ein und sind stolz auf ihren Dienst am Raumfahrtprogramm. Wer schlampen will, hat sich l\u00e4ngst auf dankbarere Branchen abgesetzt.<\/p>\n<p>Spielte Geld oder Erfolgsdruck beim Absturz eine Rolle?<\/p>\n<p>Schon eher. Die NASA konnte ihre Orbiter eben nicht wie die Swissair ihre Jets nach wenigen Jahren Einsatz an rentablere Airlines verkaufen und wieder neue anschaffen, sondern muss mit beschr\u00e4nkten Mitteln st\u00e4ndig Dinge tun, welche andere als unm\u00f6glich bezeichnen.<\/p>\n<p>Wollte man die Gefahr einfach nicht wahrhaben? Schon bei der Challenger-Explosion wurde leichtsinnig auf Start entschieden, obwohl in der Nacht zuvor Minustemperaturen herrschten. Jetzt bemerkte man zwar, dass ein Gegenstand beim Start den linken Fl\u00fcgel getroffen hatte, sch\u00e4tzte die Situation aber anscheinend falsch ein.<\/p>\n<p>Von der Schweiz aus \u2013 mit ehrlichen Informationen von der NASA \u2013 ist das leicht zu behaupten. Tiefe Temperaturen sind f\u00fcr Raketen normalerweise nicht ungew\u00f6hnlich. Die Russen starten oft bei minus 40 Grad, k\u00e4lter als in Florida, und ihre Unf\u00e4lle werden auch nicht jedes Mal auf Eiszapfen zur\u00fcck gef\u00fchrt. Bei Challenger waren einzig kleine Gummiringe betroffen, welche im normalerweise warmen Florida erst als so empfindlich erkannt werden mussten. Bei der Columbia, w\u00e4hrend eines Freifluges (also nicht mit dem sicheren Ziel der Raumstation) und ohne den Greifarm mit TV-Kamera an der Spitze gab es keine M\u00f6glichkeit, einen allf\u00e4lligen Defekt am unteren Hitzeschild vor der R\u00fcckkehr zu erkennen. Man musste so oder so binnen Tagen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Hat das Alter der Raumf\u00e4hre \u2013 die Columbia wurde 1979 gebaut \u2013 beim Unfall eine Rolle gespielt?<\/p>\n<p>Das ist nicht unwahrscheinlich. Die NASA h\u00e4tte Columbia sicher liebend gerne in ein Museum gestellt und durch eine ganz moderne Flugeinheit nach dem neuesten Stand der Technik ersetzt. Man kann eben nicht sparen und Luxus gleichzeitig haben, das gelingt nicht einmal uns Schweizern, trotz jahrelangen Versuchen.<\/p>\n<p>Nehmen wir an, die Nasa-Techniker h\u00e4tten die Besch\u00e4digungen an der Columbia auf der Umlaufbahn entdeckt. Was k\u00f6nnte in einem solchen Fall unternommen werden?<\/p>\n<p>Rettung w\u00e4re [] bei einem Zubringerflug zur Raumstation m\u00f6glich gewesen. Ausser zwei Fl\u00fcgen war das bei allen Missionen der letzten zwei Jahre der Fall. Dort k\u00f6nnte man den Orbiter von allen Seiten inspizieren und bei Entdeckung von Sch\u00e4den wochenlang warten, bis eine andere Flugeinheint die Mannschaft abholt. Den leeren und besch\u00e4digten Orbiter h\u00e4tte man dann aber fast sicher aufgeben und \u00fcber einem Ozean abst\u00fcrzen lassen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><em>\u2019\u2019Ungl\u00fcck passierte innert Sekunden\u2018\u2018<\/em><\/p>\n<p>Lassen sich die Unf\u00e4lle der Challenger und der Columbia vergleichen?<\/p>\n<p>Nein, sie sind ziemlich verschieden. Die Unf\u00e4lle passierten einmal beim Start, einmal bei der Landung, einmal nach wenig Flugerfahrung (25. Einsatz), einmal nach jahrelangem Betrieb. Bei Challenger hatte man zun\u00e4chst keine Ahnung \u00fcber die versteckte Ursache und musste die Tr\u00fcmmer aus rund 300 m Tiefe im Meer auf der Fl\u00e4che eines Schweizer Kantons \u00fcber Monate zusammen suchen. Die Tr\u00fcmmer der Columbia lassen sich dagegen in Texas binnen Wochen bergen, man hat drei Vergleichs-Orbiter, viele Beobachtungen vom Boden und nat\u00fcrlich die Telemetriedaten. Nicht zuletzt deshalb vermute ich, dass man rascher wieder fliegen wird.<\/p>\n<p>Kommen noch andere Ursachen als die Besch\u00e4digung der Hitzekacheln in Frage? Beispielsweise, dass das Raumschiff zu steil in die Atmosph\u00e4re eintrat und dadurch vergl\u00fchte?<\/p>\n<p>Das h\u00e4ngt damit eng zusammen. Mit besch\u00e4digten Hitzekacheln hat der Orbiter weniger Auftrieb, sinkt noch schneller, wird noch heisser und verliert noch mehr Kacheln und H\u00f6he \u2013 genau die Kettenreaktion, die eingetreten ist, zumal die Columbia diesmal mit ihrer ganzen r\u00fcckgef\u00fchrten Nutzlast von Anfang an etwas schwerer als \u00fcblich war. Ohne diese H\u00e4ufung von Faktoren w\u00e4re der Unfall meiner Ansicht nach gar nicht passiert.<\/p>\n<p>Aus den Funkspr\u00fcchen l\u00e4sst sich bei den Astronauten bis zum Abbruch des Funkkontaktes keine Panik heraush\u00f6ren. Starben die Astronauten einen schnellen Tod oder mussten sie leiden?<\/p>\n<p>Das fragte ich mich auch. Bis sich der Orbiter fast sicher genau beim Funkabbruch zu \u00fcberschlagen begann, war die Temperatur und die Gewichts-Belastung im Cockpit normal. Bevor die Astronauten vom eindringenden Feuer der Luftreibung versengt werden konnten, entwich die Luft und sie verloren das Bewusstsein. Vielleicht alles nur eine Sache von Sekunden.<\/p>\n<p>Bemannte Raumfahrt wird trotz dieses Ungl\u00fccks weiter betrieben. Wann, sch\u00e4tzen Sie, wird der n\u00e4chste Shuttle in den Weltraum fliegen?<\/p>\n<p>Aus \u00abm\u00f6glich\u00bb und \u00abnotwendig\u00bb heraus sch\u00e4tze ich bis im Sommer.<\/p>\n<p>Viele stellen sich, insbesondere nach solchen Unf\u00e4llen wie am letzten Samstag, die Frage, was die bemannte Raumfahrt bringt. Sie ist kostenintensiv und risikoreich. Wie antworten Sie solchen Skeptikern?<\/p>\n<p>Gleich wie die Astronauten: diese Frage ist l\u00e4ngst positiv beantwortet. In Russland, in Amerika, Europa, Japan und China. Mein Raumfahrtlexikon hat u.a. ein eigenes Stichwort \u00abNutzen der Raumfahrt\u00bb. Alles ist aktenkundig, nur haben wir hier zu wenig Platz.<\/p>\n<p>Sie sind sehr optimistisch, was die Zukunft und den Nutzen der Raumfahrt, auch der bemannten, angeht. Sind Sie nicht zu stark in der euphorischen Aufbruchstimmung der 60er-Jahre verhaftet, als man meinte, bis im Jahr 2000 Menschen auf dem Mars landen?<\/p>\n<p>Damals extrapolierte man von einer leistungsbereiten Generation aus, noch bevor man die Wirtschaft durch kollektive Unproduktivit\u00e4t gesch\u00e4digt hatte. Wenn leistungsverweigernde Prognosenvollstrecker den Gang der Welt bestimmen, dann bin ich nat\u00fcrlich weniger optimistisch, vor allem, was Europa anbelangt.<\/p>\n<p><em>\u2019\u2019Mehr Begeisterung ist w\u00fcnschenswert\u2018\u2018<\/em><\/p>\n<p>W\u00e4ren Sie selber gerne Astronaut geworden?<\/p>\n<p>Die Natur hat mich mit weniger risikobereiter Software ausgestattet, aber mit einer riesigen Neugier und Arbeitskraft. Um im Universum zu \u00fcberleben, muss die Menschheit aus Individuen bestehen, welche sich erg\u00e4nzen und beide Voraussetzungen erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Welche T\u00e4tigkeit \u00fcben Sie jetzt aus?<\/p>\n<p>Nach Jahrzehnten Arbeit als Mathematiker in der Industrie, an Ingenieurschulen und vor allem bei der freiberuflichen Computerprogrammierung bin ich endlich vom \u00abFreizeitautor\u00bb zu meinem eigenen Verleger geworden, der alle Erfahrungen als Programmierer, Trickfilmproduzent, Sachbuchautor, Dozent und Moderator unter einen Hut gebracht hat. Mehr kann man sich nicht w\u00fcnschen, ausser vielleicht, dass die Mitmenschen noch so begeisterungsf\u00e4hig w\u00e4ren wie in den Sechzigerjahren. Gerne lade ich Sie zu etwas Faszination ein, bei einem Vortrag oder auf meinen multimedialen DVD-Lexika.*<\/p>\n<p>\u2022 www.Stanek.ch<\/p>\n<p>In Kasten<\/p>\n<p>\u00abAstronauten sind keine Psycho\u00bb<\/p>\n<p>Die Weltraumfahrer sind so normal wie sympatisch<\/p>\n<p>ste. Sie vertreten die These, dass die Raumfahrt dereinst vielleicht das \u00dcberleben der Menschheit sichert? Wie meinen Sie das?<\/p>\n<p>Wenn auch nur ein einziger Grossmeteorit abgelenkt werden kann, haben sich alle Aufwendungen der Raumfahrt gelohnt, zumal alle Raumfahrtbudgets der Erde nur einen Bruchteil der Drogenindustrie ausmachen. Man weiss ganz sicher, dass das geht &#8211; eine Mondlandung ist schwieriger. Seit der Entstehung der Erde sind Dutzende von solchen Kleinplaneten nieder gegangen, von denen jeder unsere heutige Zivilisation in die Steinzeit zur\u00fcck bef\u00f6rdern oder erneut alle h\u00f6heren Lebewesen vernichten w\u00fcrde. Es g\u00e4be auch harmlosere Argumente: vielleicht braucht der Mensch grosse Herausforderungen, sonst geht es ihm wie den Alten R\u00f6mern. Oder der Schweiz&#8230;<\/p>\n<p>Viele glauben auch, dass wir dank Raumschiffen andere Himmelsk\u00f6rper l\u00e4ngerfristig besiedeln k\u00f6nnen. Ist diese Vorstellung nicht absurd?<\/p>\n<p>Ein zweiter Planet ist die beste Lebensversicherung. Mars ist eine solche Welt, von der Flugzeit nicht weiter entfernt wie die S\u00fcdsee oder Alaska vor 300 Jahren. Noch vor 40 Jahren haben viele Schweizer die Mondlandung gleichsam als unm\u00f6glich bezeichnet, und dann ignoriert, als es so weit war. Es gibt weiter blickende Pioniere.<\/p>\n<p>Was w\u00e4ren die Voraussetzungen daf\u00fcr?<\/p>\n<p>In meinen Lexika brauchen Sie mindestens eine Woche, um sich in Text, Bild, Ton und Video dar\u00fcber zu informieren \u2013 der Weg zum Wissen ist lang und beschwerlich. Nur der Weg zum Glauben ist kurz und leicht.<\/p>\n<p>Wie soll das bewerstelligt werden, angesichts des gewaltig grossen Energieaufwandes, der daf\u00fcr notwendig w\u00e4re?<\/p>\n<p>Raumschiffe mit neuen Antrieben, die die NASA in diesen Jahren entwickelt oder schon hat, werden nicht wesentlich gr\u00f6sser als die Mondschiffe und kleiner als die Raumstation ISS sein. Es ist derzeit ein beliebtes Thema in meinen Vortr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Ist der menschliche K\u00f6rper \u00fcberhaupt solchen Herausforderungen gewachsen? Der n\u00e4chste Stern ist \u00fcber vier Lichtjahre von unserer Sonne entfernt. Kosmonauten k\u00f6nnen aber schon nach wenigen Monaten im Weltraum nicht mehr selber aus dem Raumschiff steigen.<\/p>\n<p>Wir sprechen hier von unserem Lebensraum, dem Planetensystem. Nachbarsterne \u00fcberlassen wir k\u00fcnftigen Generationen. \u00dcbrigens: die US-Astronautin Shannon Lucid ist nach 6 Monaten in der Mir zu Fuss die Treppe des Shuttle hinunter gestiegen.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass die menschliche Psyche wohl kaum in der Lage ist, solche Herausforderungen zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Astronauten sind eben keine technophoben \u00abPsycho\u00bb. Ich habe 78 von ihnen kennen gelernt, darunter die Kosmonauten Polyakov und Usachev, beide schon total zwei Jahre im All. Das entspricht so etwa einer Mars-Rundreise, und die beiden sind ebenso normal wie sympathisch.<\/p>\n<p><em><strong>Steckbrief<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Name\/Vorname: Stanek Bruno<\/em><\/p>\n<p><em>Wohnort: Arth<\/em><\/p>\n<p><em>Geburtsdatum: 9. November 1943<\/em><\/p>\n<p><em>Hobbys: Sprachen und Dialekte; Studium von Vergangenheit und Zukunft<\/em><\/p>\n<p><em>Lieblingsessen: Reis, Linsen und Huhn; Fisch; Fr\u00fcchtekuchen\u2026<\/em><\/p>\n<p><em>Lieblingsgetr\u00e4nk: Wasser; Rivella mit Traubensaft 50\/50; etwas guten Wein<\/em><\/p>\n<p><em>Aktuelle Lekt\u00fcre: TV-Monopoly von Schawinski<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abUnfall ist eine H\u00e4ufung von Faktoren\u00bb Interview im Bote der Urschweiz vom 8.2.2003 Der in Arth wohnhafte Weltraumexperte Bruno Stanek nimmt Stellung zum \u00abColumbia\u00bb-Ungl\u00fcck Bruno Stanek ist dem Schweizer Fernsehpublikum als Kommentator der denkw\u00fcrdigen Apollo-Mondlandungen in bester Erinnerung. 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