{"id":1600,"date":"2012-01-02T15:48:37","date_gmt":"2012-01-02T14:48:37","guid":{"rendered":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/?p=1600"},"modified":"2012-12-07T17:19:11","modified_gmt":"2012-12-07T16:19:11","slug":"1-7-2012-31-12-2012","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/blog\/2012\/01\/1-7-2012-31-12-2012\/","title":{"rendered":"Blog 2012  2. Halbjahr"},"content":{"rendered":"<p>6. Dezember 2012: Denkw\u00fcrdige Aussage, k\u00fcrzlich gelesen: \u00abEs braucht keinen Preis\u00fcberwacher, sondern Konsumverzicht\u00bb. G\u00fcnstigere Angebote setzen sich meist augenblicklich durch &#8211; f\u00fcr Etablierte oft nur zu schnell. Dies funktioniert aber nur ohne staatsgarantierte Preiskartelle zum Schutz der Unf\u00e4higen vor den F\u00e4higen, also bei freiem Markt mit echter Konkurrenz.<\/p>\n<p>5. Dezember 2012: Seit die Schweiz via Banken nicht mehr so gut von Arbeitsleistung im Ausland leben kann, m\u00fcssen die Arbeitskr\u00e4fte eben zu uns kommen &#8211; wie auch schon. 80&#8217;000 Zuwanderer pro Jahr und die Aussicht auf 10 Millionen Einwohner bis 2020 sind wohl nicht zu vermeiden, wenn es dem Land nicht schlechter gehen soll. F\u00fcnfer und Weggli sind in der verw\u00f6hnten Schweiz nicht mehr so leicht zu haben, wenn \u00absauberes\u00bb Geld nicht mehr importiert und Umweltprobleme nicht mehr exportiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>4. Dezember 2012: St\u00e4ndige Auszeichnung der Schuldigen oder Nichtbeteiligten, vor allem in der Politik, ist auch Mobbing &#8211; mindestens aus der Sicht aller T\u00fcchtigen und Verdienten, die vor allem dann mit Spott eingedeckt werden, wenn sie recht bekommen haben. <\/p>\n<p>3. Dezember 2012: Ob jemand im \u00fcbertragenen Sinn lebende geistige Topfpflanzen oder fruchtbare Samen und Zwiebeln im Kopf hat, also selbst\u00e4ndig und auch abstrakt denken kann, oder ob ihm als Verballogiker nur Schnittblumen aus der Tagespresse im Ged\u00e4chtnis einzulagern gelingt, entscheidet schon beim Maturanden die Wahl der Studienrichtung. Was dann an der Hochschule in meist etwa vier Jahren dazugelernt wird, ist f\u00fcr die von der Natur am verw\u00f6hntesten ausgestatteten Studierenden nur noch Beilage. Jene Naturtalente sind es jedoch traditionell, die das Niveau ihrer Hochschulen bestimmen. Jene am anderen Ende des Spektrums haben meist mehr praktische Veranlagungen, fehlen am Arbeitsmarkt bei den nicht-akademischen Berufen, obwohl die Wahrscheinlichkeit dort viel kleiner w\u00e4re, dass sie arbeitslos werden. Endlich wurde dieser eigentlich l\u00e4ngst beobachtete Umstand auch statistisch untermauert. Leider mussten erst \u00fcber l\u00e4ngere Zeit die Bildungsstandards gesenkt, die Studentenzahlen erh\u00f6ht und ein akademisches Proletariat herangebildet werden.<\/p>\n<p>2. Dezember 2012: \u00abToo big to fail\u00bb gilt nicht nur f\u00fcr Banken, sondern manchmal auch f\u00fcr Fernsehsendungen.<\/p>\n<p>1. Dezember 2012: Der Fukushima-Effekt scheint 2012 nicht zu \u00fcberdauern. Zu gross waren die \u00abvon niemandem erwarteten\u00bb Entt\u00e4uschungen bei der alternativen Energiewende infolge der versuchten Einf\u00fchrung von Gammelenergie zu viel h\u00f6herem Preis. Gleichzeitig kommt die unr\u00fchmliche Rolle der Medien verd\u00e4chtig langsam ans Tageslicht, die das Phantom \u00abEnergiewende\u00bb herbeigeschrieben haben. Die NZZ lieferte dazu am 25. September 2012 auf Seite 54 eine ausgezeichnete Analyse, wonach die Berichterstattung je nach politischer Grundstimmung in einigen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern diametral verschieden ausgefallen ist. Bei einem technischen Thema m\u00fcsste dies eigentlich unm\u00f6glich sein. Daher nicht unerwartet: je unkundiger die Berichte verfasst waren, desto \u00abfairer\u00bb wurde mit jeglicher Art von gewagtem Ausstiegs-Szenario umgegangen.<\/p>\n<p>30. November 2012: Das Geheimnis f\u00fcr die Langlebigkeit von Fernsehschaffenden: Wenn jemand weder zu toppen noch zu mobben ist.<\/p>\n<p>29. November 2012: Aus Klimaerw\u00e4rmung und Klimakatastrophe wurde erst mal Klimawandel. Dies ist sicher kein falsches Wort, denn das Klima wandelte sich seit jeher, auch ohne politisches Amt. Wann verschwinden nun aber die im Zuge der verf\u00fcgten Klimapanik installierten \u00abUmwelt\u00bb-Abgaben, welche den STAAT in vielen L\u00e4ndern noch abh\u00e4ngiger gemacht haben von ungerechtfertigten Pfr\u00fcnden zur M\u00e4stung seines Beamtenapparates? Dieser ist f\u00fcr die zahlenden B\u00fcrger l\u00e4ngst zu einer echten sozialen Klimakatastrophe geworden, bis die Gerupften an der Wahlurne einmal ganz t\u00fcchtig auf die Pauke hauen.<\/p>\n<p>28. November 2012: \u00abKnowledge is power only if man knows what facts not to bother with.\u00bb (Robert Staughton Lynd)<br \/>\nFrei \u00fcbersetzt: Wissen bedeutet nur Macht, wenn man weiss, welches Pseudowissen man meiden muss.<\/p>\n<p>27. November 2012: Eine Energiesteuer soll erm\u00f6glichen, dass uns nach dem Debakel der Energiesparlampen die noch ungleich folgenschwerere Umpolung der Energieproduktion aufgezwungen werden kann. Dies zuf\u00e4lligerweise zur Zeit, wo Feuerwehr-Fachleute \u00fcber ihre Erfahrung bei der Bek\u00e4mpfung von gef\u00e4hrlichen Grossbr\u00e4nden bei Biogas-Anlagen berichten. Egal, ob die Biogas-Beh\u00e4lter in Brand geraden oder nur undicht werden, Schwefelwasserstoff verbreiten und die L\u00f6schmannschaften unter Lebensgefahr zwingen, massiv behindernde Kreislaufger\u00e4te zur Atmung einzusetzen &#8211; der Einsatz des Wortes Katastrophe w\u00e4re bald einmal gerechtfertigt. Zugleich werden Zahlen bekannt, wonach bereits Menschen in Deutschland bei dieser \u00absanften\u00bb Technologie ums Leben gekommen sind oder massiv Schaden genommen haben. Gemessen am vernachl\u00e4ssigbaren Beitrag von Biogas f\u00fcr unsere Energieversorgung im Vergleich zu den KKWs (f\u00fcr die bei jedem St\u00f6rfall leichtfertig das Wort \u00abKatastrophe\u00bb parat ist) hat diese \u00abalternative Energie\u00bb bereits mehr Menschenleben pro Mia. kWh gefordert, obwohl die ver\u00f6ffentlichte Meinung st\u00e4ndig versucht, genau den umgekehrten Eindruck zu vermitteln. Und heute schreckte uns auch noch ein Glimmbrand in der Schwyzer Brandruine auf &#8211; f\u00fcr einmal ein biologischer statt nuklearer W\u00e4rmestau&#8230; <\/p>\n<p>26. November 2012: Eine Diktatur der Schmarotzer l\u00e4hmt die T\u00fcchtigen und zerst\u00f6rt jeden Staat von innen.<\/p>\n<p>25. November 2012: Nach der Bombardierung von Gaza: eine Schweizer Regionalzeitung titelte \u00ab144 Tote, 1135 Verletzte, und beide Seiten jubeln\u00bb. Irgendwie deutlich, aber trotzdem wird nicht gesagt, wie sich die Opferzahlen auf beide Konfliktparteien verteilen. Unter den Toten sind nur vier Bewohner Israels, aber auf jeden kommen 35 tote Pal\u00e4stinenser. Die Verletzten teilen sich auf in angeblich 219 auf Israelischer und 900 auf Pal\u00e4stinensischer Seite, die dem Zufallsbeschuss durch Raketen aus Gaza zum Opfer gefallen seien. Komisch, dieses Verh\u00e4ltnis von Verletzten zu Toten von gut 50:1 in Israel und 7:1 in Gaza, aber bei Toten l\u00e4sst sich eben weniger mogeln als bei Verletzten, mit denen die grotesken Zahlen wohl \u00abfrisiert\u00bb wurden. Wie bitte &#8211; die Pal\u00e4stinenser seien am Anfang der Eskalation gestanden? Wer erwartet denn im Ernst, dass sie sich seit \u00fcber 60 Jahren in Etappen von ihrem Land vertreiben, in Ghettos zusammentreiben und ihre F\u00fchrer gezielt ermorden lassen, ohne den Preis daf\u00fcr den Okkupanten ganz zu schenken? Nur eine Woche vor dem j\u00fcngsten Konflikt wurde einer der \u00abmilitant Wehrhaften\u00bb mit gezieltem Raketenbeschuss \u00abaus dem Verkehr gezogen\u00bb, und weitere sind der Bombardierung Gazas mit bunkerbrechenden Bomben zum Opfer gefallen. Die Welt staunte zwar in den Tagesschauvideos \u00fcber die pl\u00f6tzlich nach oben Feuer spuckende Munition, aber das Wichtigste blieb verborgen: die Gegenreaktion der gewaltigen Explosionen nach unten! Trotz allen Fakten: als Aggressor gilt ein kleines Volk, das der Endl\u00f6sung seiner Eliminierung trotzt. Allerdings weltweit bereits weniger einseitig gesehen als auch schon in der leidvollen Geschichte dieses geschundenen Volkes.<\/p>\n<p>24. November 2012: Die Schweiz ist die Titanwurz unter den Sumpfbl\u00fcten der Weltwirtschaft. Wie Wolkenkratzer-Investitionen ausl\u00e4ndischer Oligarchen schiessen sie in die H\u00f6he und stinken zum Himmel. Eigentlich wissen Alle, dass das \u00abWunder\u00bb nicht ewig dauern kann.<\/p>\n<p>23. November 2012: Das Rezept in S\u00fcdeuropa heisst Streik, wenn die Wirtschaft den Staat nicht mehr ern\u00e4hren kann und jener den G\u00fcrtel enger schnallen muss. Streiks schaffen aber keinen einzigen Arbeitsplatz &#8211; sie vernichten h\u00f6chstens welche. Arbeitgeber sind die Einzigen, die Arbeitspl\u00e4tze schaffen, haben aber aus nicht ganz logischen Gr\u00fcnden (ausser vielleicht Neid) zum vorneherein einen schlechten Ruf. Da wird guter Rat teuer. Wenn der Staat Schein-Arbeitspl\u00e4tze schafft, indem er die Inflation mit unverdientem \u00abFunny Money\u00bb aus der Druckerpresse der Nationalbanken anheizt, dann wird er in Geschichtsb\u00fcchern noch w\u00e4hrend Jahrzehnten f\u00fcr sein \u00absoziales Engagement\u00bb ger\u00fchmt. Wie beim Monopoly-Spiel kann man damit aber h\u00f6chstens das Vergn\u00fcgen etwas verl\u00e4ngern, indem der Spielleiter durch den Griff in die Kasse bankrotte Spieler rettet. Wenn das Papiergeld wieder in der Schachtel versorgt ist, dann haben Alle rund um den Tisch gleich viel in der Tasche wie zuvor und noch immer nicht mehr im Magen.<\/p>\n<p>22. November 2012: \u00abMake love not law\u00bb. Allen Staatsbevormundern ins Stammbuch.<\/p>\n<p>21. November 2012: Inzwischen preist man die Patriot-Raketenabwehr in Israel unter dem Namen \u00abIron Dome\u00bb als grossen Erfolg beim Schutz der Bev\u00f6lkerung vor Einzelangriffen mit terroristischem Hintergrund. Das war nicht immer so! In den 1980ern, als US-Pr\u00e4sident Ronald Reagan einen solchen Raketenschirm entwickeln liess, um der seit den 1960ern absolut be\u00e4ngstigen sowjetischen Overkill-Nuklearaufr\u00fcstung die Spitze zu brechen, galt dies bei uns abwechslungsweise als unm\u00f6glich &#8211; oder dann wirkungslos. Ziel der USA war: Die fatale Alternative \u00abSelbstmord oder ergeben\u00bb zu verhindern, weil der Angreifer wissen musste, dass ein grosser Teil der nuklearen Last schon auf seinem eigenen Gebiet niedergehen w\u00fcrde. Grundidee der Reaganschen Strategie war also: Der Verteidiger sitzt langfristig am l\u00e4ngeren Hebelarm, der Aggressor dagegen am k\u00fcrzeren, weil seine Hi-Tech-Waffen in hohem Mass verwundbar sind. Die Freunde des Internationalen Kommunismus wendeten den Filmtitel \u00abStar Wars\u00bb sofort auf diese \u00abStrategische Verteidigung\u00bb an, weil sie bef\u00fcrchteten, der mit sch\u00e4tzungsweise 500 Milliarden Rubel angestrebte Overkill zur Erpressung des Westens sei eine gigantische Fehlinvestition gewesen. Der \u00fcberwiegende Teil der Medien, auch im Westen, startete von Wissenschaftssendungen bis in jedes zweite Nachrichtenbulletin Kampagnen, um \u00abStar Wars\u00bb unm\u00f6glich zu machen. Es kam anders, die Sowjetunion ging unter, die Raketenabwehr hatte die Abr\u00fcstung der Grossm\u00e4chte eingeleitet, beides, wie Reagan das bis zum Ende der 1980er Jahre prophezeit hatte. Wo sind nun heute alle Polit-Philosophen und ihre Schein-Fachleute, die damals sowohl Unm\u00f6glichkeit als auch Kontraproduktivit\u00e4t von \u00abStar Wars\u00bb (welcher gigantische Widerspruch!) vorausgesagt hatten? Sie verfolgen ihre leicht adaptierten Ziele unterdessen mit anderen Mitteln.<\/p>\n<p>20. November 2012: Den echten F\u00fcnfer-und-Weggli-Schweizer erkennt man daran, dass er auch noch gesund sterben m\u00f6chte.<\/p>\n<p>19. November 2012: Endlich haben die wie Pilze im Lande aufschiessenden Soft-Fakult\u00e4ten an den meist neuen Hochschulen erkannt: wir produzieren Arbeitslose. Handwerkliche Lehrabg\u00e4nger dagegen finden ungleich rascher eine Stelle! Handfeste Statistiken hatten es an den Tag gebracht, obwohl man die Fehlentwicklung l\u00e4ngst h\u00e4tte sehen k\u00f6nnen. Jetzt werden \u00abMassnahmen\u00bb ergriffen, die unn\u00f6tig w\u00e4ren, wenn man die Weichen von Anfang an richtig gestellt h\u00e4tte. Jetzt droht die Gefahr, dass der im Ausland unter Arbeitslosen rekrutierte Lehrk\u00f6rper dieser Hochschulen auch in der Schweiz arbeitslos wird. <\/p>\n<p>18. November 2012: Dauerfeuer gegen die NAGRA, die nationale Genossenschaft f\u00fcr die Lagerung von radioaktiven Abf\u00e4lle. Immer nur von Laienseite! Fachleute, ausser solche mit starkem R\u00fcckgrat, hat man bereits effizient aus allen Gremien hinausgemobbt, und bald wollen sich dort so wenig Leute mehr die H\u00e4nde schmutzig machen wie Schweizer in der arbeitsintensiven Landwirtschaft oder der hohe Anspr\u00fcche stellenden Industrie. Wer wird aber die Verantwortung \u00fcbernehmen, wenn die Energiekatastrophe der Schildb\u00fcrger wegen Versorgungszusammenbruch einmal da ist? Zu allerletzt die Bundes\u00e4mter, von denen schon jetzt kaum eines mehr den Mut hat, selbst im Kollektiv ein Machtwort zu Gunsten der kompetentesten Verantwortungstr\u00e4ger innerhalb der NAGRA zu sprechen.<\/p>\n<p>17. November 2012: Der STAAT trifft ganz nach dem Motto von Kabarettist Emil \u00abzagg einen Entscheid\u00bb und schon hat das Land einen Problemb\u00e4ren mehr. \u00abMich st\u00f6rt die Sturheit des B\u00e4renkonzeptes des Bundes\u00bb hiess es bei direkt Betroffenen im Kanton Graub\u00fcnden. <\/p>\n<p>16. November 2012: \u00c4gyptens Regierung sammelt derzeit Erfahrungen mit dem Prinzip <a href=\"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/buecher\/sparer-leben-gefaehrlich\/\">\u00abSparer leben gef\u00e4hrlich\u00bb<\/a>. Dies war mein Erfolgs-Buchtitel von 1987 (aktueller denn je) mit seither sechs st\u00e4ndig erg\u00e4nzten Auflagen. Die Staatsgewalt verf\u00fcgt Lichterl\u00f6schen um 22 Uhr, wenn das Leben in heissen L\u00e4ndern mit seit jeher unbekannten, \u00fcberlasteten oder eingesparten Klimaanlagen erst richtig beginnt. Die Wirtschaft leidet, die Arbeit am Tag wird unertr\u00e4glich, die eingesperrten Menschen erleiden daheim oder die Frauen auf der Strasse h\u00e4usliche Gewalt, und die Arbeitslosigkeit steigt noch mehr. Staatlich verf\u00fcgte Kontraproduktivit\u00e4t &#8211; wie anderswo und \u00fcberall. Auf dem Weg zur\u00fcck ins alte \u00c4gypten zur Zeit der Pyramidenbauer mit seiner Lebenserwartung um die 20 Jahre. Nur die modernen Pharaonen und ihre B\u00fcrokraten k\u00f6nnen sich noch etwas Lebensstandard leisten. Ein gutes Kernkraftwerk k\u00f6nnte den Strommangel auch in \u00c4gypten beseitigen und die Wirtschaft wieder zur Bl\u00fcte bringen &#8211; so, wie eine Pflanze, der Begiessen auch mehr hilft als noch weiteres Austrocknen. Einige reiche \u00d6lstaaten haben bereits auf preiswerte Kernenergie gesetzt, statt ihr wertvolles Erd\u00f6l die Umwelt belastend thermisch zu verheizen. \u00c4gypten bewirtschaftet dagegen lieber den immer teurer werdenden Mangel.<\/p>\n<p>15. November 2012: Wenn ein \u00abGeheimpapier\u00bb des Bundes gar kein Geheimpapier war, sondern eine gezielte Indiskretion mit linkspolitischem Amt zwecks Verunglimpfung Nichtlinker, dann muss man dies zu allererst als geheim erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>14. November 2012: Einfach l\u00e4cherlich: ein verdienter US-General wird wegen der Beziehung zu einer ebenfalls t\u00fcchtigen TV-Journalistin und Schriftstellerin zum R\u00fccktritt gen\u00f6tigt. Dabei haben doch auch solche Leute ein Privatleben. \u00dcber die H\u00e4lfte aller Ehen funktioniert weltweit nicht, aber wenn eine Beziehung sogar unter erschwerten Bedingungen offensichtlich gelingt, dann muss dieser Gl\u00fccksfall vor aller Welt zerst\u00f6rt werden! Ein Gipfel der Scheinheiligkeit, ob in den USA, in Arabien oder in der Schweiz. Der Umstand, dass die Blossstellung der Bauernopfer in diesem Fall erst die Wahl von Obama abwarten musste, mindert die Scheinheiligkeit auch nicht.<\/p>\n<p>13. November 2012: Vielerorts auf der Welt tendiert der Zeitgeist in Richtung \u00abDiktatur der Schmarotzer\u00bb. Die Schweiz ist da leider auch nicht ganz immun, wenn man an den arrogant verteidigten Finanzausgleich durch wenige Geberkantone an den skandal\u00f6s herausragenden Kanton Bern denkt, wo Beamte mit 63 pensioniert werden.<\/p>\n<p>12. November 2012: Sanfte, naturnahe Energieproduktion! Wie bitte? Nach den lokalen Erdbeben um Basels Geothermie-Experimente, dem Brand der Seewener Agro-Energiezentrale aus selbst brennbarem (zum Gl\u00fcck erneuerbarem) Holz, verstunkenen Biogas-Anlagen im Lande und zu schlechter Letzt der ersten Explosion in der Anlage von Altdorf ist es vielleicht noch nicht Zeit f\u00fcr das ber\u00fchmte \u00abUmdenken\u00bb. Ein kurzer Unterbruch der permanenten Denkpause beim k\u00fcnftigen Umdenken w\u00e4re aber durchaus empfehlenswert, bevor Schlimmeres passiert. All die genannten Probleme hat man sich n\u00e4mlich wegen einigem weniger als einem Prozent unseres elektrischen Energiebedarfes eingehandelt.<\/p>\n<p>11. November 2012: Nach Jahrtausenden Kapitalismus und 75 Jahren Kommunismus folgt jetzt offenbar die n\u00e4chste Eskalationsstufe: die Diktatur der Schmarotzer. Eine Verfeinerung des Prinzips, erfunden von der obersten Klasse der klassenlosen Gesellschaft f\u00fcr Wohlstandsverwahrloste in der noch freien Welt. Welche Epoche dauert wohl l\u00e4nger als die beiden eingangs genannten?<\/p>\n<p>10. November 2012: Was ist der Unterschied zwischen Kapitalismus und Staats-Sozialismus? Beim Kapitalismus k\u00f6nnen manchmal Reiche f\u00fcr ein paar Millionen einige Stimmen zu ihren Gunsten kaufen. Wo dagegen der Staat die Medien und die Notenpresse unter Kontrolle gebracht hat, kann er W\u00e4hler mit Milliarden (Tausende mal mehr!) Falschgeld kaufen und Wahlen gewinnen. Ob in der Ukraine, neuerdings in den USA &#8211; oder im kleineren Stil sogar in der Schweiz.<\/p>\n<p>9. November 2012: Die Europ\u00e4er stecken nach der US-Pr\u00e4sidentenwahl bereits in einem neuen Dilemma. Seit sp\u00e4testens 1968 gilt n\u00e4mlich die ziemlich eherne Regel: ein US-Pr\u00e4sident ist immer schlecht, egal welcher oder von welcher Partei. Jetzt hat man aber den j\u00fcngsten Wahlgewinner rund ein Jahr lang in den Himmel gelobt, und es wird doppelt schwierig! Wann soll man die Meinung \u00e4ndern, ohne dass es jemand merkt? Was, wenn man nachtr\u00e4glich zugeben muss, die Anderen h\u00e4tten von Anfang an recht gehabt? Komisch: vor den Wahlen hatte bei uns kaum jemand gewagt, Obama als den Verantwortlichen der Schuldenverdopplung in vier Jahren zu bezeichnen, und einen Tag nach der Wiederwahl findet man bereits kritische Schlagzeilen mit der Prognose, er werde die Probleme erneut nicht l\u00f6sen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>8. November 2012: Rote Politik ist der gr\u00f6sste Jobkiller &#8211; ob in Griechenland, in der Schweiz oder in den USA. Nur Monopolmedien haben die Freiheit, eiskalt das Gegenteil zu behaupten. Daher sind sie f\u00fcr die Linksparteien und von diesen favorisierten Regierungen so wichtig. Wenn es jenen nicht gelingt, die Medien ebenfalls zu dominieren, wie vielerorts in Europa, dann werden sie umworben, wie in den USA. Bis es dann auch dort wieder so weit ist wie in der Alten Welt.<\/p>\n<p>7. November 2012: Henryk M. Broder schreibt in &#8222;DIE WELT&#8220; noch vor den Wahlen in den USA zum Thema \u00abWas Gr\u00f6\u00dfe wirklich ausmacht\u00bb: \u00abDas angeschlagene Amerika wird gern ver\u00e4chtlich gemacht. Vor allem von uns Europ\u00e4ern. Aber es ist keineswegs ausgemacht, wer als erster den Bach runtergehen wird. Oder wer wem zu Hilfe eilen muss\u00bb. Es w\u00e4re schliesslich schon zum mindestens dritten Mal in 100 Jahren genau umgekehrt als von der Euro-Meinung prophezeit! Immerhin \u00e4ussern sich deutsche Stimmen schon etwas anst\u00e4ndiger \u00fcber die USA als noch vor 70 Jahren. Die Sowjets hatten die Beerdigung der USA auch auf unbestimmte Zeit verschieben m\u00fcssen, obwohl die Russen, wie die Deutschen, inzwischen nicht grunds\u00e4tzlich gescheiter geworden sind.<\/p>\n<p>6. November 2012: Die ideale Gesellschaft besteht aus einem Drittel B\u00fcrgern, die sich auch bei Gegenwind noch getrauen, die Wahrheit zu sagen. Das n\u00e4chste Drittel denkt noch mit und sagt wenigstens dann noch die Wahrheit, wenn sie sich ganz sicher sind und ihnen der Kragen ebenfalls geplatzt ist. Das letzte Drittel hat den \u00dcberblick total verloren, hat auch nur noch Zeit und Kraft, sich um eigene Sorgen &#8211; oder den eigenen Egoismus &#8211; zu k\u00fcmmern und h\u00e4lt meist aus guter Erfahrung den Mund. Die bei vielen Abstimmungen seit jeher verf\u00fcgten Klauseln von Zweidrittelsmehrheiten haben also eine gute empirische Grundlage.<\/p>\n<p>5. November 2012: Ungl\u00fccksmeldungen aus dem Kontinent USA werden bei uns immer dramatisiert und regelm\u00e4ssig von der Prognose gefolgt, dies werde katastrophale Auswirkungen auf die US-Wirtschaft haben. Vergessen ist offenbar die Jahrzehnte alte Erfahrung, dass \u00abEuropa eine Lungenentz\u00fcndung erleidet, wenn die US-Wirtschaft den Schnupfen hat\u00bb. Ziehen Sie sich also warm an in Europa! Der Winter ist auch in den Mittelmeerl\u00e4ndern nicht mehr warm genug.<\/p>\n<p>4. November 2012: Wenn in einem Land die Arbeitslosenquote seine Regierung langsam unw\u00e4hlbar macht, dann erleichtert man die Einwanderung und verf\u00fcgt, dass fortan nur noch die Zahl der neu geschaffenen Stellen gez\u00e4hlt wird, also neu ben\u00f6tigte Sozialhelfer, Polizisten, Gef\u00e4ngnisaufseher,  landwirtschaftliche Hilfskr\u00e4fte, Servierpersonal usw. Die Produktivit\u00e4t verharrt bestenfalls an Ort oder sinkt, im Idealfall \u00absinkt\u00bb auch die Arbeitslosenquote, aber ein wachsender Teil der Bev\u00f6lkerung wird wirtschaftlich vom Staat abh\u00e4ngig und die Regierung f\u00fcr sie wieder \u00abw\u00e4hlbar\u00bb. Dies ist das in Europa (auch in der Schweiz) bewunderte und vermehrt kopierte Rezept Obamas. Also nur Armut sozialistisch bewirtschaften statt Reichtum f\u00fcr immer breitere Schichten schaffen, was die Menschheit seit Jahrtausenden einzig vorangebracht hat.<\/p>\n<p>3. November 2012: Die Schweizer Medien sollte man unbedingt mit der Pro-Obama-Kampagne in den USA beauftragen! Bei uns kann es im gleichen Nachrichtenbulletin vorkommen, dass in einem ersten Beitrag \u00fcber Sturmsch\u00e4den Tod und Teufel f\u00fcr die USA und ihre Wirtschaft prophezeit wird, gefolgt von der Meldung, die Arbeitslosenzahlen seien unter Obama in j\u00fcngster Zeit wieder besser geworden. Ungescholtene Kopfst\u00e4nde, angesichts derer man nur froh sein, dass der US-Pr\u00e4sident nicht bei uns in der Schweiz (oder in Europa&#8230;) gew\u00e4hlt wird. Noch mehr froh sein k\u00f6nnen wir, dass nie ein Atlantiksturm \u00fcber das Mattequartier in Bern gleich unter dem Bundeshaus hinwegfegt, und dann nicht nur ein \u00abJahrhundert-Hochwasser\u00bb auf der Aare (wegen vers\u00e4umter Regulierung, erst wenige Jahre her) vorkommt, sondern gleich ein Jahrtausend-Hochwasser.<\/p>\n<p>2. November 2012: Die Libert\u00e4ren sind die Atheisten neben den Staatsgl\u00e4ubigen. F\u00fcr viele Denker ist dies l\u00e4ngst ein Kompliment geworden.<\/p>\n<p>1. November 2012: Bestechungsgelder sind verboten, Subventionen nicht, auch wenn sie nur zur Ruhigstellung von Kritikern der total verkehrten \u00abEnergiewende\u00bb verschwendet werden.<\/p>\n<p>31. Oktober 2012: Wer in der Kakophonie der Schweizer Politik Recht bekommen hat, geh\u00f6rt naturgem\u00e4ss einer Minderheit an, argumentiert somit \u00abundemokratisch\u00bb und wird gem\u00e4ss gem\u00e4ss ungeschriebenem Gesetz automatisch indiskutabel. Wer sogar wiederholt Recht bekommen hat und daher die Gefahr besteht, dass er die Volksmeinung beeinflussen kann, der wird als Populist diffamiert. Ist es denn wirklich so verwerflich, wenn eine Partei zur w\u00e4hlerst\u00e4rksten aufsteigt, nur weil sie seit Jahrzehnten Recht bekommen hat?<\/p>\n<p>30. Oktober 2012: Bundes\u00e4mter, Wirtschaftsprognostiker und Warner vor Epidemien zur Erleichterung des Impfzwanges d\u00fcrfen sich t\u00e4uschen, so oft sie nur wollen. Wenn sich aber Erdbebenforscher auf Grund langj\u00e4hriger Erfahrungen vorsichtig \u00fcber Nachbeben \u00e4ussern und dann trotzdem von Staatsdienern falsch interpretiert werden, dann m\u00fcssen die Fachleute ins Gef\u00e4ngnis. \u00c4hnlich war es schon mit Ho and Hi, den beiden Astronomen im Alten China vor 4149 Jahren, die es gem\u00e4ss unmissverst\u00e4ndlichen Aufzeichnungen wegen Trunkenheit vers\u00e4umt hatten, eine Sonnenfinsternis vorauszusagen. Damit hatten sie den Kaiser ver\u00e4rgert, der deswegen eine normalerweise willkommene Gelegenheit vers\u00e4umen musste, das Volk mit seinen \u00abhellseherischen\u00bb F\u00e4higkeiten zu beeindrucken. Nat\u00fcrlich wurde nicht er hingerichtet, sondern Ho und Hi. Seismologen werden nach der Erfahrung von L&#8217;Aquila wohl genau so vorsichtig, wie das Astronomen nach dem Schicksal von Ho und Hi geworden sein sollen.<\/p>\n<p>29. Oktober 2012: Die Notenpresse liefert nur staatlich legalisiertes Falschgeld. Allerdings keinen volkswirtschaftlichen Nutzen, ausser der gelegentlich wahlpolitisch signifikanten Illusion f\u00fcr die Schw\u00e4chsten, Erfolg sei auch ohne Leistung m\u00f6glich.<\/p>\n<p>28. Oktober 2012: Kunst ist das geworden, was Jene gerade noch k\u00f6nnen, die nichts mehr k\u00f6nnen.<br \/>\nWenn Kunst das w\u00e4re, was nur noch K\u00f6nner k\u00f6nnen, dann w\u00e4re sie ja \u00abdiskriminierend\u00bb und damit automatisch unsozial.<\/p>\n<p>27. Oktober 2012: Bei jedem Medikament oder jeder Konservierungsmethode, Gew\u00e4sserkorrektur oder was auch immer, wird Nachhaltigkeit auf unabsehbare Zeit verlangt &#8211; es sei denn, der STAAT habe die Einf\u00fchrung per Zwangsmassnahme verf\u00fcgt. Jene braucht, ja darf, nicht hinterfragt werden. Wie z.B. das Verbot von DDT vor 50 Jahren, was seither Millionen Menschen das Leben gekostet hat, obwohl es als unfein gilt, davon zu sprechen. Nicht etwa wegen den \u00fcbersch\u00e4tzten Auswirkungen des Insekten-Vertilgungsmittels auf die Umwelt, sondern wegen der erneuten Ausbreitung der Malaria, die man fahrl\u00e4ssig in Kauf genommen hatte. Trotz solchen historischen Erfahrungen will man beim Verbot der sauberen Kernenergie auf fragw\u00fcrdige Ersatz-Energien umstellen, die sich entweder in der Vergangenheit schon nicht bew\u00e4hrt oder dann zu allerletzt als sauber erwiesen haben.<\/p>\n<p>26. Oktober 2012: Der in Alltagsdingen oft erstaunlich originelle Querdenker Erich von D\u00e4niken hat von der Wiener \u00abGesellschaft f\u00fcr Kritisches Denken\u00bb das \u00abGoldene Brett vorm Kopf\u00bb f\u00fcr unkritisches Denken verliehen bekommen. Wann hat wohl die erste namhafte Denkgesellschaft den Mut, die ersten Gr\u00fcnen oder blindlings Technophoben f\u00fcr ihre Zivilisations-bedrohenden Ratschl\u00e4ge in Richtung technologischer Dekadenz negativ auszuzeichnen? <\/p>\n<p>25. Oktober 2012: Zum Sonderfall Schweiz aus der Sicht von Ausserirdischen: Hier haben Bauern die Subventionen und Osteurop\u00e4er machen die Arbeit.<\/p>\n<p>24. Oktober 2012: In der Presse wird die Uneinigkeit bez\u00fcglich der Endlagerpolitik f\u00fcr nukleare Abf\u00e4lle als \u00abBeweis\u00bb f\u00fcr die Problematik der Kernenergie emporstilisiert. Dabei geht es nur um die Kaschierung der faulen Eier in Form eingefleischter und total unkundiger Kernenergiegegner, die man aus rein \u00abdemokratischer\u00bb Fairness bzw. parteipolitischen Gr\u00fcnden in entscheidenden Gremien Einsitz nehmen liess. Deren gezielten Indiskretionen und Brunnenvergiftungen haben nur einen Zweck, saubere Kernkraftwerke zu verhindern und den Gammelenergien den Weg zu bereiten. Die Zeche werden wir Steuerzahler zu bezahlen haben, wie in anderen L\u00e4ndern auch, wo eine \u00e4hnliche Politik bereits den Strompreis auf das Doppelte der Schweizer Tarife hat ansteigen lassen.<\/p>\n<p>23. Oktober 2012: \u00abRealit\u00e4tsferne &#8218;Sicherheitsbeaufragte&#8216; durchleuchten lieber Staatsb\u00fcrger mit Leistungsweis in Politik und \u00d6ffentlichkeit, als sich egozentrische Gestalten [im schweizerischen Nachrichtendienst] vorzukn\u00f6pfen\u00bb. Roman Weissen, der als Opfer weiss, wovon er spricht.<br \/>\nHier wieder einmal ein <a href='http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Forum-Stanek.pdf'>Forum Stanek<\/a>, k\u00fcrzlich im Bote der Urschweiz erschienen. Fr\u00fcher erschienene Glossen im gleichen Format (2x j\u00e4hrlich) findet man auf meiner Homepage am schnellsten mit dem Suchwort \u00abBote\u00bb oder \u00abForum\u00bb.<\/p>\n<p>22. Oktober 2012: In den Schweizer Samstagmittag-Radionachrichten der vorletzten Woche wurde auch wieder einmal der Start eines Satelliten f\u00fcr das europ\u00e4ische Satelliten-Navigationssystem Galileo gefeiert. Ohne zu sagen und offenbar zu wissen, dass jetzt im Oktober 2012 mit jahrelanger Versp\u00e4tung und Genick brechenden Kosten\u00fcberschreitungen seit dem ersten Start im Jahre 2005 erst vier Satelliten einsatzbereit sind. Trotzdem wird blau\u00e4ugig die Fertigstellung des vollen Systems mit 30 Satelliten bis 2020 prognostiziert. Vor 15 Jahren war schon die Rede davon, dass Galileo \u00abviel besser und genauer\u00bb sein werde als das US-Gegenst\u00fcck GPS. Jenes ist inzwischen seit 20 Jahren operationell und seither von Austauschsatellit zu Satellit st\u00e4ndig verbessert worden. Es bietet seine Navigationsdienste weltweit und gratis an, verletzt aber zugegebenermassen den Stolz der 500 Mio. uneinigen Europ\u00e4er gegen\u00fcber den 300 Mio. Amerikanern. Welcher Zufall: die Verantwortung f\u00fcr das schieflastige Radiobulletin trug der gleiche Redaktor, der auch ganz sicher zu wissen glaubte, dass US-Pr\u00e4sidentschaftskandidat Mitt Romney des \u00abPlagiats\u00bb \u00fcberf\u00fchrt worden sei, einfach so kurz vor den Wahlen, als sein Lieblings-Gegenkandidat in der einseitigen Schweizer Berichterstettung unerwartet in Bedr\u00e4ngnis kam. Vielleicht achten Sie einmal auf die Namen der verantwortlichen Redaktoren, v.a am h\u00f6rerstarken Wochenende. Sie werden jeweils am Ende der Nachrichten genannt, aber scheinbar h\u00f6rt niemand hin.<\/p>\n<p>21. Oktober 2012: \u00abRettet die Erde\u00bb heisst es immer h\u00e4ufiger. Warum heisst es nie \u00abRettet uns vor den Staatsdiktaturen\u00bb? Diese richteten mit ihren Fehlprognosen und Misswirtschaften in Vergangenheit und Gegenwart jeweils viel nachhaltigere Zerst\u00f6rungen an als Mutter Natur mit ihren auch nicht zimperlichen Manieren.<\/p>\n<p>20. Oktober 2012: Wetterprognosen sind manchmal schon nach einem Tag falsch und \u00fcber f\u00fcnf Tage hinaus garantiert unsicher. Konjunkturprognosen wurden nur erfunden, sagt man, damit die Meteorologen mit ihrer ebenso unm\u00f6glichen Aufgabe nicht so ganz allein seien. Von Bundesbeamten bis hinauf zu Nobelpreistr\u00e4gern tun sich alle ebenso schwer mit gesch\u00e4tztem Bedarf an Impfstoffen f\u00fcr die n\u00e4chste Grippesaison, was den Steuerzahler regelm\u00e4ssig Millionen kostet. Nur den Strombedarf in 35 Jahren kennen der STAAT und seine Vordenker ganz genau, und ebenso, dass es in 50 Jahren neben den Gammelenergien keine AKWs mehr braucht. Der Stromverbrauch sei seit der Verdrei- oder Vervierfachung der Weltbev\u00f6lkerung st\u00e4ndig gesunken, k\u00f6nnte man fast meinen&#8230; Es war genau umgekehrt, und so wird es bleiben, falls der R\u00fcckschritt in die Steinzeit nicht gelingt. Statt stetigem \u00dcbergang von Autos mit Verbrennungsmotoren auf Elektroautos wird derzeit energiem\u00e4ssig mit Vollgas in die finstere Vergangenheit zur\u00fcckgesteuert. Sichere Orte f\u00fcr die kleinen Mengen an abklingenden nuklearen Isotopen hat es weit unter dem Boden angeblich nicht genug, aber offenbar jede Menge Platz f\u00fcr Windr\u00e4der und  Speicherseen oder zur Vollpflasterung des Landes mit Solarzellen \u00fcber dem Boden! Ignorierte Widerspr\u00fcche zuhauf geh\u00f6ren zum kurzfristigen Wohlf\u00fchlrezept modischer Dekadenz. Entweder gibt es k\u00fcnftig \u00abimmer mehr St\u00fcrme\u00bb, dann kann man zarte Windr\u00e4der sowieso vergessen, oder dann kommt die Globale Erw\u00e4rmung auch wieder einmal in unser Erdzeitalter, aber dann verdampft mehr Wasser, erzeugt mehr reflektierende Wolken, und stellt den nat\u00fcrlichen Thermostaten wieder zur\u00fcck. Ausgerechnet in Regenzeiten w\u00e4ren aber Solarzellen die d\u00fcmmste \u00dcberlebensstrategie. Warum also sollen uns ausgerechnet Juristen und Politiker mit unm\u00f6glichen Prognosen in den Abgrund verweisen, w\u00e4hrend die geistige Elite mit bestandenen Pr\u00fcfungen in den direkt betroffenen Wissenschaften, aber auch Handwerker mit solidem R\u00fcstzeug aus der Elektrotechnik, zur Vorsicht mahnen?<\/p>\n<p>19. Oktober 2012: Man muss sich nach dem Debakel mit falschen Hoffnungen auf Hollande in Frankreich schon fragen, was die Blindlings-Unterst\u00fctzung f\u00fcr Obama in vielen Schweizer Medien eigentlich soll. Wenn es bei den Alchemisten im Mittelalter aus 10 Fr\u00f6schen kein Gold gegeben hatte, dann war es auch sinnlos, es noch mit einem Dutzend zu versuchen.<\/p>\n<p>18. Oktober 2012: Seit 40 Jahren geh\u00f6rt es auch in der Schweiz zum guten Ton, die Frage nach dem Nutzen der Raumfahrt immer und immer wieder zu stellen, obwohl sie eigentlich l\u00e4ngst beantwortet ist. Auf der Suche nach Argumenten daf\u00fcr, weshalb sich diese Antworten so bequem ignorieren lassen, habe ich schon bald den Hauptgrund gefunden. Diesen wollte die Internationale der Technophobie aber schon gar nicht h\u00f6ren: Staatliche Raumfahrtorganisationen investieren aus internationalen Prestigegr\u00fcnden (nicht wegen fachkundiger Einsicht) in opportune Projekte, aber nur die Privatindustrie hat die Mittel, diese zu vern\u00fcnftigen Kosten zu realisieren. Diesen Machern blieb dann aber nicht verborgen, dass im Erfolgsfall manchmal rentable Sparten auch rein kommerziell weiterverfolgt werden k\u00f6nnen: Telefon-, Fernseh- und Daten-\u00dcbermittlungssatelliten, die Erforschung von Bodensch\u00e4tzen aus dem Orbit, Wetterstationen im All usw. Diese wurden bald zum grossen Gesch\u00e4ft, und der Staat sch\u00f6pfte fleissig ab. Einfache Berechnungen zu beiden Zeiten des Atlantiks \u00fcber Jahrzehnte ergaben einen ziemlich konstanten Faktor von vier f\u00fcr die Rentabilit\u00e4t jeder investierten W\u00e4hrungseinheit in die nationalen Raumfahrtorganisationen. Dieser Zusammenhang bleibt den fachfremden Fiskalspezialisten nat\u00fcrlich aus rein intellektuellen Gr\u00fcnden verborgen. Ihr Zweckargument beim Wahlvolk, die \u00abastronomische Kosten verursachende Raumforschung\u00bb m\u00fcsste m\u00f6glichst in jedem Buget verkleinert oder eliminiert werden, wog f\u00fcr sie schwerer. So gelang es der Politik zwar, demokratisch an der Macht zu bleiben, aber die Wirtschaft h\u00e4tte mit mehr Weitsicht mehr prosperiert, wenn der wahre Nutzen des achten Kontinentes nur 10 Minuten \u00fcber der Erde weiter herum erkannt worden w\u00e4re und die Frage nach dem Nutzen der Raumfahrt von Politik bis Medien nicht st\u00e4ndig gebetsm\u00fchlenartig wiederholt worden w\u00e4re.<\/p>\n<p>17. Oktober 2012: Da war doch eben noch das Schlagwort von der \u00ab\u00c4rzteschwemme\u00bb allgegenw\u00e4rtig, welche in der einstmals reichen Schweiz eine ganze Berufsgruppe pr\u00e4chtig gedeihen liess. Nat\u00fcrlich dauern keine Wunder ewig. Kaum hatte der STAAT \u00abMassnahmen\u00bb ergriffen, hatten wir auch schon den \u00c4rztemangel, versch\u00e4rft durch dem Umstand, dass ein Patient weitherum noch zeitraubender als fr\u00fcher nach Hilfe suchen muss, sobald ihm einmal wirklich etwas fehlt. Irgendeine abstrakte Analogie muss zum Witz bestehen, den man sich zu den \u00abBl\u00fctezeiten\u00bb des Kommunismus erz\u00e4hlt hat. \u00abWas passiert, wenn in der Sahara der Kommunismus eingef\u00fchrt wird?\u00bb &#8211; Der Sand muss rationiert werden. Planwirtschaft eben.<\/p>\n<p>16. Oktober 2012: \u00dcberall spricht man von Reformation des Bildungswesens, kann aber kaum je Erfolge nach Einf\u00fchrung neuer Lernmodelle nachweisen. Die Frage sei erlaubt, ob es denn \u00fcberhaupt im Interesse von Status Quo und Establishment liegt, dass die Menschen denken lernen? Es k\u00f6nnte ihnen dann n\u00e4mlich einfallen, die sch\u00e4dlichen Ausw\u00fcchse des Staates weit \u00fcber das Bildungswesen hinaus abzuschaffen. Bundes\u00e4mter und ihre Metastasen in den Kantonen besch\u00e4ftigen sich deshalb mit solch unproduktiven Reformen, weil sie davon \u00ableben\u00bb und daraus ihre Existenzberechtigung ableiten.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IM2BrzYWhHU\">Hier noch, in ganz anderem Zusammenhang, der YouTube-Link auf den 10vor10-Beitrag zum 39-km-Fallschirmsprung gestern Abend inkl. Vorschau in der Tagesschau.<\/a><\/p>\n<p>15. Oktober 2012: Amerikas Linke, verbandelt mit einflussreichen Massenmedien in aller Welt, schafften es gelegentlich, uns Europ\u00e4ern mit seit 100 Jahren selber ungen\u00fcgender Einsch\u00e4tzung der \u00abPolitiker\u00bb schlechte Pr\u00e4sidenten unterzujubeln. Der Preis war jeweils hoch. Nur bei den Guten konnte man sich hinterher noch leisten, sie als schlecht zu bezeichnen, ohne dass die Welt gleich v\u00f6llig aus dem Ruder lief. Unter Ronald Reagan krachte wenigstens der Kommunismus zusammen, was praktisch nur Reagan schon 1980 vorausgesagt und was ihm das exakt verkehrte Kompliment \u00abschiessw\u00fctiger Cowboy\u00bb eingebracht hatte. Es war schliesslich die Sowjetunion, die st\u00e4ndig den Untergang der USA prophezeit und jahrelang bis zum nuklearen Overkill aufger\u00fcstet hatte, w\u00e4hrend Amerika lediglich CNN mobilisieren musste, um das in den Medien st\u00e4ndig geschonte L\u00fcgenregime im Kreml von innen her zum Einsturz zu bringen.<\/p>\n<p>14. Oktober 2012: Peer Steinbr\u00fcck, SPD-Finanzminister der BRD, ausgestattet mit bemerkenswertem Kommunikationstalent und vorbildlich klarer Sprache, in einer Talkshow: mit 18 Jahren aus der Kirche ausgetreten und k\u00fcrzlich wieder beigetreten. Heiliger Opportunismus, und alles nur, um aus seiner Sicht f\u00fcr das Kanzleramt w\u00e4hlbar zu bleiben! Einmal ein Opportunist, immer ein Opportunist. Wenn&#8217;s sein muss auch dann, wenn halt einmal eine Schurkenrolle opportun ist.<\/p>\n<p>13. Oktober 2012: Hauptst\u00e4dte in aller Welt sind aus der Sicht der ferneren Steuerzahler immer unn\u00f6tig luxuri\u00f6s ausgestattet. Wenn sich Normalschweizer durch Berner Verkehrswege k\u00e4mpfen m\u00fcssen, dann f\u00e4llt ihnen zum einen die \u00fcberbordende Baut\u00e4tigkeit in den Aussenquartieren und Autobahnen rundum auf, f\u00fcr die seit Jahrzehnten immer wieder neue Auftr\u00e4ge erteilt werden. Notfalls unter dem Boden, wie beim grossen unterirdischen Kreisel im Wankdorf, wenn oben kein Platz mehr ist. Kontrastreich ruhig sind dagegen die gem\u00fctliche Altstadt und noblen Wohnquartiere, wo immer mehr einstige Patrizierh\u00e4user und Villen mit T\u00e4felchen geschm\u00fcckt sind, die einem mitteilen, dass hier irgendein Bundesamt nobel im Hause eines fr\u00fcher vielleicht guten Steuerzahlers residiert. Eines, von dem Sie noch nie geh\u00f6rt haben, falls es deren PR-Agentur noch nicht gelungen ist, den Chef in der Tagesschau vorzustellen. Um diese Quartiere ist es immer besonders ruhig. Ihre zwangsl\u00e4ufig aufkommende Frage, wer diese Herrlichkeit denn bezahlen soll, wird immer wieder von neuem beantwortet, wenn Sie in der Zeitung vom monoton steigenden Finanzausgleich lesen, der schliesslich auch noch den fetten Beraterg\u00fcrtel um die Hauptstadt ern\u00e4hren muss.<\/p>\n<p>12. Oktober 2012: Der \u00abAufstand der Versager\u00bb (ein Ausdruck von Fritz Zwicky, 1898-1974) bekommt immer mehr Zulauf von Teilnehmern, die sich im st\u00e4ndig \u00abdiskriminierenderen\u00bb technologischen Zeitalter \u00fcberfordert f\u00fchlen. Der Schweizer Astrophysiker am CalTech, Zwicky, ganz oben in der intellektuellen Pyramide, sp\u00fcrte vielleicht schon etwas fr\u00fcher, dass dies k\u00fcnftig ein Problem werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>11. Oktober 2012: Etwas Gutes hat die politisch-mediale Mobbing-Attacke gegen Christoph M\u00f6rgeli immerhin bewirkt. Es wurden in der Folge pl\u00f6tzlich Professoren ausgemacht, auf die das Attribut \u00abmangelhafte Leistung\u00bb ungleich st\u00e4rker als auf M\u00f6rgeli zutrifft! Die Weltwoche hatte k\u00fcrzlich keine M\u00fche, Beispiele von \u00fcberreifem Fallobst zu nennen. Mich erinnert die Situation an eine \u00e4hnliche w\u00e4hrend den ersten zehn Jahren meiner Fernsehzeit. Da gab es einige TV-Fossilien, deren Funktion ich beim besten Willen nie ergr\u00fcnden konnte. Gemeinsam war allen die ausgesprochen feindselige Haltung mir und anderen nicht ausgesprochen \u00abprogressiven\u00bb Freischaffenden gegen\u00fcber, obwohl sie meinen Humor noch gar nie kennengelernt hatten. Dies hob sich kontrastreich von z.B. meiner fast durchgehend herzlichen Akzeptanz beim Fernsehpublikum ab. Ausser beim ausgedehnten Nachmittags-Kaffee in der Kantine oder einem gelegentlichen Lebenszeichen dieser Leute im linken Schweizer Pressewald gab es keine Anzeichen, dass die Qualifikation dieser geschonten Spezies nicht einzig auf dem roten Parteibuch beruhte. Dies bef\u00e4higte sie zweifellos zur Rolle als ideologische Aufpasser. Gesch\u00fctzt durch einen offenbar reservierten Tisch und eine Pfeifenrauchwolke liess sich das aber bis zur Pensionierung dieser Herren nie nachweisen. Ebenso wenig Aufkl\u00e4rung brachte, dass es nach deren zeitigem Ruhestand augenblicklich noch viel ruhiger um sie wurde als schon zuvor. <\/p>\n<p>10. Oktober 2012: Sozialisten finden es ungerecht, dass es auf der Welt den Einen gut und den Anderen schlecht geht &#8211; wer w\u00fcrde da nicht zustimmen?! Bisher haben die Rezepte der Linken zur Behebung des Unrechts allerdings nur dazu gef\u00fchrt, dass es schliesslich allen schlecht ging, weil es sich in einer egalit\u00e4ren Gesellschaft nicht mehr lohnt, sich anzustrengen.<\/p>\n<p>9. Oktober 2012: In politischen Diskussionen, die (aus Gr\u00fcnden der \u00abFairness\u00bb) fast immer zu Ungunsten der Eliten zusammengesetzt sind, besteht naturgem\u00e4ss die Gefahr, dass jemand undeutlich wird, nur weil er sich verzweifelt um eine politisch korrekte Sprache bem\u00fcht. Falls dort trotzdem jemand die F\u00e4higkeit bewahrt hat, sich klar, aber nicht meinungskonform auszudr\u00fccken, dann wird mobbingm\u00e4ssig gegen den Mann oder die Frau gespielt und die Person mundtot gemacht. Flankierend mit pers\u00f6nlichen Treibjagden auch weit ausserhalb der Studios. J\u00fcngstes Beispiel ist Christoph M\u00f6rgeli. N\u00fctzliche Idioten werden dagegen geschont und von den linken Medien als Scheinbeispiele von ihrer Toleranz gegen\u00fcber Andersdenkenden hochgejubelt.<\/p>\n<p>8. Oktober 2012: Der franz\u00f6sische STAAT hat sich mit der neuesten Zwangs-Krankenkassen-Idee von Hollande gleich zweimal verraten. Deutlicher hat man es dem In- und Ausland nicht mitteilen k\u00f6nnen: es geht nur um 400 Millionen Euro zus\u00e4tzliche Staatseinnahmen, und nicht etwa um eine Verbesserung der Versicherungsleistungen oder gar zur finanziellen Entlastung des B\u00fcrgers von parasit\u00e4ren Abgaben, damit dieser die Wirtschaft ankurbeln statt l\u00e4hmen k\u00f6nnte. Leider hat Hollande diesen Fehlgriff in die Taschen der B\u00fcrger nicht vor den Wahlen begangen. Er glaubte, die franz\u00f6sischen Grenzg\u00e4nger, im Ausland bisher besser privat versichert, w\u00fcrden sich diesen j\u00fcngsten Diebstahl einfach gefallen lassen. Grenzg\u00e4nger sind zwar f\u00fcr ihn ein \u00abperipheres\u00bb Problem, aber die negative Signalwirkung der neuesten Zwangs-Sozialisierung wird nicht ohne Folgen bleiben. Sarkozy hat die Argumente l\u00e4ngst wieder beisammen, und die sozialistischen Medien m\u00fcssen sich sehr anstrengen, um die W\u00e4hler nochmals hinters Licht f\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>7. Oktober 2012: Die ganze elektronische B\u00fcrokratie mit kontraproduktiven Zwangsupdates der PCs erinnert mich immer wieder an die Staatsb\u00fcrokratie zwecks Zwangsbegl\u00fcckung. Die meisten Zeitgenossen nehmen das v\u00f6llig fatalistisch &#8211; ganz im Gegensatz zu den Informatikern unter meinen Bekannten, die eben wissen, dass das praktisch alles unn\u00f6tig w\u00e4re und die Computerrevolution wirklich ein Segen h\u00e4tte sein k\u00f6nnen. Fachleute, die noch wissen, dass man alles wirklich Wichtige schon vor 20 oder 30 Jahren oft schneller erledigt hatte, bevor Software auf die Schw\u00e4chsten zugeschnitten wurde und zeitraubende t\u00e4gliche Zwangsupdates zum Flicken unfertiger und fehlerhafter Software eher die Regel als die Ausnahme wurden.<\/p>\n<p>6. Oktober 2012: Jungunternehmer in Frankreich haben auf Twitter einen Fl\u00e4chenbrand entfacht, der die Regierung im letzten Moment am Schlachten der H\u00fchner gehindert hat, welche die Goldenen Eier legen. Ihr Argument hat eingeleuchtet: \u00abWenn ich ein Start-up gr\u00fcnde und es eingeht, trage ich das Risiko zu 100%.  Wenn es Erfolg hat und ich es weiterverkaufen kann, kn\u00f6pft mir der STAAT hingegen 60% ab\u00bb. W\u00fcrde sich ein gewerkschaftlich denkender Genosse wo auch immer auf der Welt unter solchen Bedingungen mit 7-Tagewoche-Sonderschichten anstrengen oder \u00fcberhaupt arbeiten? Nein, er zu allerletzt.<\/p>\n<p>5. Oktober 2012: Krebsgeschw\u00fcr STAAT kostet, oft ohne Gegenleistung oder gar zum Schaden des B\u00fcrgers (ausgenommen die Nutzniesser dieses Staates) immer mehr, so dass das Volk schliesslich bis auf das Blut besteuert werden muss. In vielen L\u00e4ndern, vor allem \u00e4rmeren, sind die Kr\u00e4gen bereits geplatzt. Zu jedem Drama gibt es aber den passenden Witz. Wie derjenige vom Jungen, der in der Mall eines Einkaufszentrums sein Kunstst\u00fcck ununterbrochen wiederholte, M\u00fcnzen in die Luft zu werfen und mit dem Mund aufzuschnappen. So lange, bis eine in der Luftr\u00f6hre stecken blieb. Menschenansammlung um den Erstickenden, keiner konnte helfen; der Vater war verzweifelt. Pl\u00f6tzlich erhob sich ein beim Kaffee sitzender Mann, faltete ruhig seine Zeitung zusammen, kam herbei, packte den Jungen am Bein in die H\u00f6he und zwickte ihn in die Hoden. Die M\u00fcnze fiel heraus, der Mann kehrte zum Kaffee zur\u00fcck und las weiter. Der \u00fcbergl\u00fcckliche Vater bedankte sich nat\u00fcrlich ganz herzlich und wollte wissen, ob der Retter wohl Chirurg oder sonstwie medizinisch kundig war. \u00abNein, ich arbeite beim Steueramt\u00bb.<\/p>\n<p>4. Oktober 2012: Vorsicht iPhone-Bashers und davon bereits irregeleitete Konvertiten wegen Horrormeldungen von der iPhone-5-Kamera! Es sieht ganz so aus, als ob Apple-Gegner Gegenlichtaufnahmen vom iPhone 5 gegen Fotos anderer Smartphones mit der Sonne im R\u00fccken aufrechnen. <\/p>\n<p>3. Oktober 2012: Fr\u00fcher hiess es: \u00abDer Kapitalismus macht die Reichen reicher und die Armen \u00e4rmer\u00bb. Komisch nur: je mehr realen Sozialismus wir haben, desto mehr \u00f6ffnet sich die Schere zwischen arm und reich! Das Paradoxon hat seine Ursache darin, dass den Armen in der Unter- und Mittelschicht unter der Last des Staates und seiner Nutzniesser immer weniger Mittel bleiben, um aus eigener Kraft wieder etwas auf die Seite zu legen, w\u00e4hrend ein Reicher vom Staat geschont werden muss, weil seine Produktionsmittel die goldenen Eier legen. So lange arme Stimmb\u00fcrger weiterhin gegen ihre Interessen und f\u00fcr die Staatsallmacht stimmen, bl\u00e4ht sich der Staat immer mehr auf und es geht weiter abw\u00e4rts. Niemand braucht sich im Geschichtsunterricht mehr zu wundern, warum es je Staaten geben konnte, die ebenfalls in schlechten Zeiten das geschaffen haben, was der Name eigentlich w\u00f6rtlich aussagt: den Nationalsozialismus. Tiefpunkt der politischen Kultur, sanktioniert durch die Legalisierung des Neides, wenn auch gut getarnt.<\/p>\n<p>2. Oktober 2012: \u00abPolitbeobachter\u00bb in der Schweiz haben festgestellt, dass Parteien immer mehr \u00abgegen den Mann\u00bb (oder die Frau) spielen. Im Schweizer Tagesschau-Beitrag konnten sie aber nur Attacken linker Parteien oder ausgerechnet von der Organisation \u00abAmnesty International\u00bb gegen b\u00fcrgerliche Politiker nennen. Den \u00abnationalkonservativen Parteien\u00bb (also der SVP) konnten sie lediglich \u00abvorwerfen\u00bb, dass sie auf so viele \u00abfestgefahrene Denkschemata des B\u00fcrgers\u00bb (sagt doch t\u00e4gliche Erfahrungen&#8230;) z\u00e4hlen k\u00f6nnen, dass sie es nicht n\u00f6tig h\u00e4tten, pers\u00f6nlich zu diffamieren. Ist es denn bereits nicht mehr salonf\u00e4hig, recht zu haben? Warum hat man diese Argumentation im Bericht nicht ein paar Sekunden vorher z.B. auf jene Z\u00fcrcher Kreise angewendet, die bei Christoph M\u00f6rgeli seit Wochen offensichtlich \u00abgegen den Mann spielen\u00bb? Ganz klar: weil man eben keine echten Argumente hat, um den unbequem wirksamen Denker der Rechtspartei auf feige Art aus dem Verkehr zu ziehen.<\/p>\n<p>1. Oktober 2012: Wenn&#8217;s den V\u00f6lkern zu gut oder noch nicht katastrophal schlecht geht, dann w\u00e4hlen sie Sozi-Politiker in der Hoffnung, dass es ihnen dann noch besser geht. Wenn ihnen aber das Wasser zum Hals steigt und sie die Ursache daf\u00fcr meist in der sozialistischen Staats-\u00dcberbordung erkannt haben, dann bekommen sie Angst und w\u00e4hlen vor\u00fcbergehend Leute, die irgendwann einmal eindr\u00fccklich davor gewarnt oder etwas geleistet haben und nicht nur mit L\u00fcgen gross geworden sind. Das beste Beispiel im negativen Sinn ist Frankreichs Hollande, und auf ein positives m\u00fcssen wir nach Maggie Thatcher und Ronald Reagan weiterhin geduldig warten.<\/p>\n<p>30. September 2012: Windr\u00e4der? Holland hatte seine Windm\u00fchlen und das Sprichwort der M\u00fcller: \u00abEntweder hast du Wind, aber kein Korn, oder dann Korn, aber keinen Wind\u00bb. Auch heute hat man die Energie selten dann, wenn man sie braucht. Batterien? Forget it. Wind kann man auch nicht wie Wasser in einem Stausee lassen, bis man wieder h\u00f6here Leistung braucht.<\/p>\n<p>29. September 2012: <em>Unsere Kleinkinder werden sich noch unter der Last der Gammelenergien bzw. deren Entsorgungsszenarien kr\u00fcmmen! <\/em>Diesen Satz habe ich statt \u00fcber Gammelenergien gerade sinngem\u00e4ss \u00fcber die Kernenergie gelesen und fand, meine Formulierung am Anfang sei rascher kontrollierbar. Europa kann sich ja nicht immer mit Kriegen kaputt machen &#8211; es geht auch \u00abumweltfreundlicher\u00bb&#8230;<\/p>\n<p>28. September 2012: Foxconn ist der Firmenname des Assemblierers von Apple-Computern und Smartphones auch anderer Firmen in China, aber auch Brasilien. Er kommt immer wieder dann in die Schlagzeilen, wenn ein neues Produkt von Apple droht, weltweit allzu erfolgreich zu werden oder wenn \u00abexplodierende Akkus\u00bb (gelegentlich auch in Ger\u00e4ten anderer Hersteller) flankierend zur Bremsung der Nachfrage von iPhones sorgen m\u00fcssen. J\u00fcngstens war es der Arbeitsdisput eines einzelnen Werkt\u00e4tigen mit einem Aufseher, der einen Aufruhr von 5000 Angestellten verursacht haben soll, welcher \u00abdie Produktion f\u00fcr einige Zeit nachhaltig unterbrochen hat\u00bb. Nach einiger Zeit stand pl\u00f6tzlich nicht mehr fest, ob in diesem Werk \u00fcberhaupt das iPhone 5 produziert wird, ob die Unruhen \u00fcberhaupt den Tag \u00fcberdauert oder ob es wirklich um die \u00abunmenschlichen\u00bb Arbeitsbedingungen ging. Solche herrschen bekanntlich nur, wenn es um Hersteller von US-Produkten geht, w\u00e4hrend es in chinesischen Kohlebergwerken w\u00f6chentlich Dutzende von Toten gibt und angeblich trotzdem Zufriedenheit herrscht. Kein Wort auch dar\u00fcber, was Apple zu tun haben soll mit einem chinesischen Hersteller, dessen eigenen Aufseher wie Sklaventreiber agieren. Auftragnehmer europ\u00e4ischer Firmen der Elektronik- oder Textilindustrie entgehen solchen Arbeitsdisputen in chinesischen Sweatshops regelm\u00e4ssig, sonst k\u00f6nnten Sie unm\u00f6glich so g\u00fcnstig einkaufen. Liegt es gar daran, dass Arbeiter in anderen Betrieben neidisch sind \u00fcber die L\u00f6hne, die Foxconn zahlen kann? Noch weniger ist die Rede davon, welche paradiesischen Arbeitsbedingungen im Apple-Entwicklungs-Campus am Infinity Loop in Cupertino (Kalifornien) herrschen, wo die innovativsten Eliten des Schmelztiegels USA mit ihren freiwilligen \u00dcberstunden daf\u00fcr sorgen, dass binnen Tagen nach der ersten Auslieferung eines neuen Produktes Millionen Begeisterte die L\u00e4den in aller Welt st\u00fcrmen. Vielleicht liegt das ja nur daran, dass in der Kantine auf dem Campus weiterhin besser und ges\u00fcnder nach den Empfehlungen von Steve Jobs gekocht wird als ich das hierzulande von Kantinen bis zu Gourmet-Restaurants oft erlebt habe&#8230; Ich war zu Besuch bei Apple und habe Bekannte, die dort arbeiten.<\/p>\n<p>27. September 2012: Man soll Kriege unter allen Umst\u00e4nden vermeiden, aber wenn sie einem aufgezwungen werden, dann ist es besser, wenn man sie gewinnt.<br \/>\nRonald Reagan<\/p>\n<p>26. September 2012: Unter Philosophen, Poeten und Historikern herrschte 1969 aktenkundig in TV-Sendungen dokumentierte Unkenntnis oder betretenes Stillschweigen, als der Lebensraum Erde f\u00fcr sie unerwartet auf Erde-Mond erweitert wurde. Seit einer Reihe von zehnj\u00e4hrigen Jubil\u00e4en oder z.B. dem Todesfall von Astronauten (wozu Fachleute sowieso nicht viel sagen k\u00f6nnen) wurde nun ein reichhaltiges Material zum Thema zusammengetragen. Mehr oder weniger Kundige hatten n\u00e4mlich etwas zum Sinn oder Unsinn der damaligen Mondlandungen schreiben m\u00fcssen oder wollen. Inzwischen braucht es immer weniger Vorkenntnisse, um auf dem vorhandenen \u00abenzyklop\u00e4dischen Humus\u00bb etwas f\u00fcr neue Kakophonien wachsen zu lassen. Die Rezyklierung akzeptierter Irrt\u00fcmer wird dabei vom Zeitgeist jeweils in leicht neue Richtungen aufgemischt und dadurch immer \u00abglaubw\u00fcrdiger\u00bb. Wenn die salonf\u00e4hig gewordenen Falschvorstellungen dann gegen das konvergiert haben, was die Leute lesen wollen und daher akzeptieren, dann ist irgendwann wieder einmal der Punkt erreicht, wo die Internationale der Technophobie schon 1969 stand. F\u00fcr vier Jahre brachen damals schwere Zeiten f\u00fcr verbl\u00fcffte Pessimisten an. Wenn also bei der n\u00e4chsten Erweiterung unseres Lebensraumes beim Mond oder gar bei Mars \u00abunerwartet\u00bb ein grosses Tor aufgestossen wird, dann werden erneut hohe Anforderungen an Ignoranz und Verdr\u00e4ngung gestellt. Dies vor allem, wenn die Macher wieder nicht den politischen Vorgaben der Vordenker entsprechen. Es gibt bekanntlich nichts Neues unter der Sonne: Zu Zeiten von Kopernikus vor einem halben Jahrtausend dauerte es noch Jahrhunderte, bis wenigstens 90 Prozent der Menschen die Realit\u00e4ten des Universums akzeptierten. Wenn der Trend anh\u00e4lt, werden sich solche Verdauungszeiten allerdings verk\u00fcrzen, es sei denn, es werde jemandem der Durchbruch gelingen, den R\u00fcckweg ins Mittelalter zu finden.<\/p>\n<p>25. September 2012: \u00abDie beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand\u00bb. Max Frisch in \u00abBiedermann und die Brandstifter\u00bb.<\/p>\n<p>24. September 2012: Unsere Regierung weiss zwar, wie man dem B\u00fcrger das Geld aus der Tasche zieht, bringt es aber nicht fertig, f\u00fcr 100 Millionen Steuerfranken ein Computerprogramm einzukaufen. Eines, das die selbstverschuldet und unn\u00f6tig komplizierten Steuerbetr\u00e4ge berechnen kann und die Rechnungen mit Einzahlungsschein druckt. Diese L\u00e4cherlichkeit stinkt zum Himmel und erinnert an das vergangene Millenium, als Paniker den weltweiten Softwareuntergang erwarteten &#8211; nur weil die Speicherung in schlechten Computerprogrammen pl\u00f6tzlich auch vier statt zwei Byte erforderte. Dies in einer Zeit, in der ein US-Marsauto vollautomatisch und ohne Softwarefehler in 250 Mio. km Entfernung von der Erde weich auf den Roten Planeten abgesetzt wurde. Immerhin mit offenbar weltweit gesch\u00e4tzten Elektromotoren von einer Schweizer Privatfirma &#8211; nicht vom Staat.<\/p>\n<p>23. September 2012: Die k\u00fcrzlich abgesetzten SP-Frauen in Luzern sollten sich tr\u00f6sten damit, dass ihr Wahlresultat vielleicht noch viel katastrophaler herausgekommen w\u00e4re, wenn das ganze Schweizer Volk abgestimmt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>22. September 2012: Die Begr\u00fcndung einer SP-Nationalr\u00e4tin f\u00fcr ihre Opposition gegen die Rentner-Entlastung beim Eigenmietwert t\u00f6nt im Klartext ganz brutal. Sie sagt n\u00e4mlich mit der \u00fcblichen Gleichmacherei, \u00abdass sich l\u00e4ngst nicht alle Wohneigentum leisten k\u00f6nnten\u00bb. Wer sich also, und ich kenne viele sogenannt \u00abeinfache\u00bb Leute, ein Leben lang ein eigenes H\u00e4uschen abgespart und m\u00fchsam abbezahlt hat, um nicht zur internen Verschuldung der Schweiz bzw. zur Freude der Banken beizutragen, ist eine Volksfeind und muss zur Strafe bis ins hohe Alter besteuert werden. Wer dagegen ein Leben lang geraucht, gesoffen und Ferien gemacht hat, so dass nichts f\u00fcr die pers\u00f6nliche Altersversorgung \u00fcbrig geblieben ist, soll im Alter auf Kosten der Fleissigeren belohnt werden. Das schafft zwar gute SP-W\u00e4hler, ist aber ungerecht, was es vor allem auch aus dem Blickwinkel derjenigen Partei sein m\u00fcsste, die st\u00e4ndig von Gerechtigkeit redet. Sozialismus ist ganz offenbar nicht mehr als die Legalisierung des Neides.<\/p>\n<p>21. September 2012: CKW-Zahlen im Blick am Vorabend vom 27.8.2012: 3500 m\u00b2 ergeben 320 00 kWh pro Jahr. Nicht ein Tippfehler von mir, so stand es dort! Ich wollte es nachrechnen, weil an solchen Zahlen meist noch mehr falsch ist als nur ein Leerzeichen zwischen den Ziffern. In der Schweiz liefert 1 m\u00b2 aber nicht aus dem Zenit Sahara-Bergspitzen-high-noon-heisse 1.3 kWh Leistung rund um die Uhr, weil es bei uns auch noch Sommer\/Winter, Tag\/Nacht und Wolken gibt. Mit durchschnittlich 0.01 kW\/m\u00b2 (sehr kleines Nachttischl\u00e4mpchen, 10 Watt) darf man zufrieden sein. Das Jahr hat 8640 Stunden, also liefern 3500 Quadratmeter 3500*0.01*8640 Kilowattstunden, das sind rund 300&#8217;000 kWh. Diese haben bei g\u00fcnstigen 15 Rp\/kWh einen Wert von 45000 Franken. Im Artikel stand, das w\u00fcrde f\u00fcr 70 Haushalte reichen! Wie bitte? Dies entspricht einer j\u00e4hrlichen Stromrechnung von gut 600 Franken, also einem F\u00fcnfziger pro Monat. So bescheidener Verbrauch hat in den besten Jahren des RAF-Terrorismus selten ben\u00fctzte konspirative Wohnungen verraten! Wenn die KKWs abgeschaltet werden sollten, dann verdoppelt sich der Strompreis leicht einmal auf 30 Rappen pro kWh, so dass selbst einem seehr bescheidenen 2000-Watt-Haushalt pro Jahr Stromkosten von rund 5000 Franken erwachsen w\u00fcrden. Die Rede war aber von 70 Haushalten, f\u00fcr die obige 3500 m\u00b2 reichen w\u00fcrden!! Ich bitte Sie: neun Haushalte k\u00e4men der Sache n\u00e4her. So also werden werden Sie, wie auch von den giftigen Sparlampen-Zw\u00e4ngern, hinters Licht gef\u00fchrt. Falsche Zahlen, und diese dann als Fakten servieren, weil nur ein euphorisches Volk \u00fcber Schwachsinn jubelt &#8211; oder umgekehrt ein in Panik versetztes Volk auch sinnlose Massnahmen akzeptiert. Hat man aus den mehr als nur \u00abgesch\u00f6nten\u00bb Zahlen gelernt? Nein. Am 18. September traute man einem 1000-m\u00b2-Solardach im Kanton Uri sogar zu, 160&#8217;000 kWh \u00fcber ein ganzes Jahr zu produzieren! Es m\u00fcsste also sogar doppelt so effizient sein wie das zuvor genannte und auch schon zu optimistische CKW-Beispiel. Glaubt doch selbst der st\u00e4rkste Mann nicht mehr.<\/p>\n<p>20. September 2012: \u00abKohle und \u00d6l verbrennen, das konnte schon der Neandertaler. Atomkerne spalten konnte er dagegen nicht\u00bb.<br \/>\nHans Rudolf Lutz, erster Direktor des AKW M\u00fchleberg<\/p>\n<p>19. September 2012: Mitt Romney wird vorgeworfen, dass er manchmal entwaffnend deutlich wird. Ronald Reagan hat seinerzeit ungleich viel \u00f6fters unverbl\u00fcmt die Wahrheit gesagt als Obama das jemals getan hat und wurde trotzdem gew\u00e4hlt. Zum Vorteil der USA von 1980-1988.<\/p>\n<p>18. September 2012: Multikulti-Barbaren haben schon \u00fcber das Alte Rom gesiegt. Insofern nichts Neues. Das einzige Land, das Multikulti \u00fcber Jahrhunderte nicht nur verdaut, sondern nebenbei auch noch Europa zweimal aus dem Dreck geholt und den Pazifikraum mitsamt China von den Japanern befreit hat, ohne selber unterzugehen, sind die Vereinigten Staaten von Amerika. Daher der Neid und die Missgunst in aller Welt und historisch verb\u00fcrgt notorisch die Unterst\u00fctzung der jeweils schlechtesten US-Pr\u00e4sidenten und die ewige Geisselung der Besten. \u00abKomischerweise\u00bb funktioniert derlei Negativselektion in den Gestrigen Welten selber \u00fcberhaupt nicht&#8230;<\/p>\n<p>17. September 2012: Channel 2 Action News in den USA hat berichtet, dass die derzeitige Obama-Administration immer noch Geld in alle Welt zur Rettung von Moscheen schickt. Das State Department weigerte sich, eine Stellungnahme abzugeben. Man erkl\u00e4rte nur, dies diene dem Erhalt guter Beziehungen mit moslemischen L\u00e4ndern. Dieser Tage sieht man wieder einmal, wie gut man mit derlei Schw\u00e4chezeichen gegen religi\u00f6se Intoleranz ankommt.<\/p>\n<p>16. September 2012: Das Schweizer Fernsehen schob die Miss- und Mistersendungen gekonnt in Etappen von SF1 auf 3+, um den Tod der Sendungen ohne \u00abMordverdacht\u00bb zu beschleunigen. Nicht etwa, dass ich die Sendungen mehr als stichprobenm\u00e4ssig geschaut oder gar vermisst h\u00e4tte, aber ich war ziemlich erstaunt \u00fcber den Mechanismus und die Begr\u00fcndung der Absetzungen. Der Durchschnittszuschauer zappt zwar gerne herum, aber meist nur auf Kan\u00e4len, die er kennt. Daher war es am einfachsten, niedrige Einschaltquoten durch Verbannung auf 3+ zu provozieren und daraus abzuleiten, dass die Zuschauer dieses Sendeformat grunds\u00e4tzlich nicht mehr sch\u00e4tzen. Ich vermute den wahren Grund woanders. Nachdem sonst \u00fcberall Negativselektion herrscht, bleiben nur noch Leistungssport und Sch\u00f6nheitswettbewerbe \u00fcbrig, um sich von Dekadenz und Leistungsverweigerung abzuheben, und das entspricht offenbar nicht mehr dem Zeitgeist in der Schweiz. Bei uns muss man sich bald sch\u00e4men, wenn man sich umweltfeindlich gut und gediegen anzieht.<\/p>\n<p>15. September 2012: In der Presse sind Berichte beliebt, gem\u00e4ss denen jeweils so und soviele Prozent der ach so bl\u00f6den Amerikaner an dies oder jenes glauben sollen, sei das nun die Sch\u00f6pfungsgeschichte oder was auch immer. Dabei wird das Wichtigste vergessen: Die USA als Schmelztiegel aller V\u00f6lker spiegeln die Welt. Sobald unterschieden wird, und das kommt selten vor, wie die gleichen Umfragen nach ethnischen Kriterien aufgeschl\u00fcsselt herausgekommen w\u00e4ren, dann stellt man fest, dass in etwa der gleiche Durchschnitt der Bildungsunterschiede herrscht wie auf der gesamten Welt. Eher sogar besser! P\u00f6tzlich treten jedoch grosse Unterschiede zwischen Afrikanern, strenggl\u00e4ubigen Moslemv\u00f6lkern, Indianern oder stockkatholischen S\u00fcdamerikanern hervor. Sofern dann jemand aus einer solchen Statistik zitiert, wonach eingewanderte Engl\u00e4nder, Skandinavier, Franzosen oder Deutsche f\u00fcr sich allein viel weniger ungebildet dastehen, dann wird vor allem in Europa sofort \u00abRassismus\u00bb geschrien. Es geht nat\u00fcrlich um etwas ganz Anderes: komische Vorstellungen von den Mitgliedern einzelner Ethnien in den USA k\u00f6nnten n\u00e4mlich besser wegkommen als bei der gleichen Statistik in ihren Herkunftsl\u00e4ndern! Niemand bei uns kann n\u00e4mlich erkl\u00e4ren, warum sich die allermeisten nicht intolerant religi\u00f6sen V\u00f6lker, wie verfeindet sie auch immer sind, friedlich verstehen, sobald sie in Amerika eingewandert sind! Dies w\u00fcrde die eh schon unlogischen Vorw\u00fcrfe lauter dummer B\u00fcrger in der f\u00fchrenden Industrienation als Rohrkrepierer erweisen. Eine solche Einsicht gilt es, vor allem im stolzen Europa, um jeden Preis zu vermeiden.<\/p>\n<p>14. September 2012: Obama wird wegen seiner Syrien-Nichtpolitik kritisiert. Als Friedensnobelpreistr\u00e4ger darf Obama scheinbar nichts zu Gunsten des Friedens in Syrien unternehmen&#8230; Eine praktische Auszeichnung!<\/p>\n<p>13. September 2012: Obama w\u00fcrde zweifellos die Wahl gewinnen, wenn bei uns unter dem Einfluss der Schweizer Medien gew\u00e4hlt w\u00fcrde. Hier kennt man ihn zu wenig und entscheidet vor allem dann positiv, wenn er zu Ungunsten seines Landes handelt. Gar nicht so in Amerika selber, obwohl die Massenmedien auch dort dem politischen Opportunismus vermeintlicher Mehrheiten huldigen.<\/p>\n<p>12. September 2012: Der SF-Wettermann Christoph Sigrist hat es meiner Ansicht nach am besten und doch vorsichtigsten gesagt: \u00abKlimawandel ist ein grosses Thema. Nat\u00fcrlich gab es das auch schon zu Urzeiten. Aber damals, etwa zur R\u00f6merzeit, zogen die Leute einfach weiter, sobald sich die Bedingungen verschlechterten. Dazu fehlt uns heute der Platz\u00bb. Ach wie sch\u00f6n w\u00e4re doch eine Weltbev\u00f6lkerungszahl wie zur Zeit der V\u00f6lkerwanderung und eine Zweitwohnung in einer anderen Klimazone&#8230;<\/p>\n<p>11.September 2012: \u00abDenk ich an Deutschland in der Nacht&#8230;\u00bb so begann eine Nachdenklichkeit von Goethe. Was w\u00fcrde er wohl heute sagen, und das \u00fcber ganz Europa? Ununterbrochen wird auch heute gelogen und das Volk hinters Licht gef\u00fchrt. Immer nach dem gleichen Muster: Angst verbreiten wie im Mittelalter, damit niemand aufbegehrt. Nach Waldsterben, Omni-Grippen, Klimaerw\u00e4rmung, Biogem\u00fcse, Energiesparlampen und Rechtfertigung von Gammelenergien heisst es genau genommen nur \u00abDas letzte Mal haben wir uns get\u00e4uscht, aber das n\u00e4chste Mal haben wir wieder recht\u00bb.<\/p>\n<p>10. September 2012: Ein Schlaganfall, den man mit den Medikamenten zur Stabilisierung des Blutdruckes und zur Entklebung der Blutpl\u00e4ttchen bzw. zur Blutverd\u00fcnnung um einige Jahrzehnte hinausschieben kann, kostet vielleicht 50 oder 100 Franken pro Jahr. Wenn ein Arzt bei seiner Diagnose \u00abganz sicher\u00bb sein will und lieber den Schlaganfall abwartet, kostet es je nach Geschwindigkeit der Einlieferung in die Notfallabteilung an Wochentagen oder Wochenenden 30&#8217;000, 50&#8217;000 oder auch mehr. Zuz\u00fcglich der gleichen Medikamente auf Lebenszeit. Sie k\u00f6nnen dreimal raten, was f\u00fcr die Medizin rentabler ist.<\/p>\n<p>9. September 2012: Ein Schweizer Elektrizit\u00e4tswerk beteilige sich an einem spanischen Solarkraftwerk, heisst es. Es liefere pro Jahr 180 Mio. kWh elektrische Energie. Diese Zahl t\u00f6nt f\u00fcr manche Zeitungsleser vielleicht eindrucksvoll, aber nur, so lange man sie nicht mit einem unserer zwei Gigawatt-KKWs vergleicht, die pro Jahr je rund 9 Milliarden kWh liefern, das ist zusammen 100mal mehr.<\/p>\n<p>8. September 2012: Dauerbrenner SBB-Pensionskasse. 2010 mussten bereits 1.5 Milliarden aus der Bundeskasse genommen werden, um das Loch zu stopfen, aber zwei Jahre sp\u00e4ter hat sich die Spalte schon wieder ge\u00f6ffnet. Man war es den besten W\u00e4hlern, die immer blindlings f\u00fcr Staatsl\u00f6sungen stimmen, einfach schuldig. Der B\u00fcrger wird&#8217;s schon richten. Wie schon sein Name sagt: er b\u00fcrgt f\u00fcr den Staat. Jener braucht also nicht einmal aus seinen Fehlern zu lernen: derzeit stehen staatliche Pensionskassen in der Schweiz mit einem Deckungsgrad von durchschnittlich 88.6 Prozent schlecht da gegen\u00fcber den 103 Prozent der privaten. In j\u00fcngster Zeit wurde an den Berechnungsgrundlagen geschraubt, ohne in Publikationen auch nur ann\u00e4hernd glaubhaft Zahlen nennen zu k\u00f6nnen, die einen Deckungsgrad von 100.7 Prozent zwecks Beruhigung der Gem\u00fcter nennen. Selbst wenn dies stimmen w\u00fcrde, dann w\u00e4re die SBB-Pensionskasse noch lange nicht aus dem Schneider, denn sie versorgt derzeit einiges mehr Pension\u00e4re als man noch Beitragszahler hat und man m\u00fcsste sogar einen Deckungsgrad von 120% haben, um nicht langfristig bankrott zu gehen.<\/p>\n<p>7. September 2012: Da und dort zeichnet sich das Grounding der Energiewende schon ab. Auf Twitter war k\u00fcrzlich zu lesen \u00abDie Medien basteln bereits fleissig an Dolchstosslegenden f\u00fcr den Fall, dass das Ganze grounded\u00bb. Wie auch bei Wahlen, die nicht genau den medialen Vorgaben abgelaufen sind, geh\u00f6ren Dolchstosslegenden hinterher als \u00abErkl\u00e4rung\u00bb. DER STAAT beliebt, die neuen Perpetuum Mobiles unbeirrt weiter zu unterst\u00fctzen &#8211; der belogene Steuerzahler wird die Rechnung zu schlechter Letzt sowieso begleichen. Wie bei der seit Jahrzehnten abenteuerlich subventionierten Landwirtschaft.<\/p>\n<p>6. September 2012: Offenbar plant der Bund (Evelyne Widmer-Schlumpf?) eigentliche Umerziehungslager zum Energiesparen, einfach gr\u00fcne statt rote wie damals bei den Roten Khmer. Energiespar-Paradies oder Dritteweltgesellschaft? Der B\u00fcrger sollte sich vor den Prognosenvollstreckern in Acht nehmen, denn jene sehen ihre Aufgabe erf\u00fcllt, wenn unser Lebensstandard im Eimer ist.<\/p>\n<p>5. September 2012: Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass jene Wirtschaftskreise am krisensichersten sind, bei welchen Notlagen von Genosse Mitmensch ausgen\u00fctzt werden k\u00f6nnen? Sie m\u00fcssen nicht einmal an den bescheuernden Staat denken, der Sie sogar bestrafen kann, wenn Sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen, sofern Sie nicht gerade Asylant sind. Sonst bl\u00fcht das Gewerbe \u00fcberall dort, wo Dinge zu Ihrem Schaden kaputt gehen, also bei kaputten Haushalt-Einrichtungen, inkompatiblen Lampen und Steckern, Autos, Z\u00e4hnen oder sonstigen Schw\u00e4chen Ihrer Gesundheit. Ein H\u00f6rger\u00e4t kann Sie 10&#8217;000 Franken kosten, wenn Sie nicht darauf verzichten wollen, Nebenger\u00e4usche zu verst\u00e4rken. Sogar die im Landesinneren unentbehrlichen Coiffeure k\u00f6nnen preislich bis an die Grenze des Tragbaren gehen, bevor Sie ihre Haare selber zu schneiden beginnen, sich eine Glatze scheren oder zum Haarschnitt ins Ausland fahren. Sie m\u00fcssen angesichts des Benzinpreises schon sehr nahe bei der Grenze wohnen, bis es sich lohnt, die Haare in einem Euroland zum halben Preis oder in den USA zu einem Drittel des Preises etwas rascher als bei uns schneiden zu lassen.<\/p>\n<p>4. September 2012: \u00abDer Respekt vor dem Hab und Gut der anderen befindet sich im freien Fall\u00bb. Peter Sloterdjik, angesichts aktueller Euro(pa)-Mentalit\u00e4ten.<\/p>\n<p>3. September 2012: Die Besitzer, ob Patrons oder Aktion\u00e4re, haben in in ihrem eigenen Unternehmen in Sachen Veruntreuung durch Abzockerl\u00f6hne beim Management faktisch nichts mehr zu sagen. Wer zahlt, befiehlt? Das war gestern. Heute hat offenbar auch die Teppichetage schon ihre eigene Gewerkschaft.<\/p>\n<p>2. September 2012: Der moderne Mensch kann heute zwar Witze sekundenschnell per e-Mail verschicken, aber selten mehr erz\u00e4hlen und sich vom Gel\u00e4chter des Gegen\u00fcbers gesundheitsf\u00f6rdernd anstecken lassen.<\/p>\n<p>1. September 2012: Das R\u00e4tsel des Jahrhunderts: Die giftigen Energiesparlampen erwiesen sich als garantiert falscher Weg in die Zukunft (eine echte Katastrophe, wenn Sie so wollen), und die seit 120 Jahren problemlos bew\u00e4hrten Gl\u00fchlampen ab 60 Watt sind ab heute offiziell verboten, schw\u00e4chere binnen zwei Jahren. Guter Rat wird teuer. Die Schweiz t\u00e4te besser daran, die ins Kraut schiessende Soft-Science an unseren Hochschulen zu verbieten. Jene Saat ist n\u00e4mlich f\u00fcr die technologischen und medizinischen Fehlentscheide der letzten Jahre verantwortlich.<\/p>\n<p>31. August 2012: Ist Ihnen auch schon aufgefallen, wie ein zu warm prognostizierter Winter als katastrophal bezeichnet wird, wenn er dann schliesslich Rekordk\u00e4lte beschert hat, aber auch umgekehrt, wenn man ihn eigentlich f\u00fcr seine Milde loben m\u00fcsste. Ganz \u00e4hnlich verkehrt, aber so oder so pessimistisch, wird bei Olympiaden vorgeurteilt. Eine Katastrophe wird wegen unfertigen Stadien, Verkehrskollaps, nicht erkannten Terrorgefahren, Wetter, Nepp, Kriminalit\u00e4t, Zuschauermangel, wundersamerweise aber trotzdem Bettenmangel in den Hotels &#8211; und Streiks vorhergesagt. Hinterher waren es dann jeweils die sch\u00f6nsten und besten Spiele, die es je gab. Es kommt ja immer ganz anders, ob bei einem Millenium oder einem Schweizer Tourismusjahr.<\/p>\n<p>30. August 2012: Die Linke in der Schweiz ist genau am falschen Ort staatsgl\u00e4ubig. Dort, wo die Privatwirtschaft effizienter ist als der Staat (also \u00fcberall, wo man sie nicht staatlich behindert), mischt sich DER STAAT unn\u00f6tigerweise ein und legt die goldene Eier legenden H\u00fchner an die Kette. Wo aber der Staat selber Probleme geschaffen hat, die ihm \u00fcber den Kopf gewachsen sind, da \u00abvertraut\u00bb er pl\u00f6tzlich auf die Marktkr\u00e4fte. Nat\u00fcrlich mit dem Ziel, die Anderen scheitern zu lassen, die von Anfang an besser geraten haben. Musterbeispiel: die Einwanderung. Vgl. auch den Blog vom 10. August oder 22. Juli 2012 mit den dort weiterf\u00fchrenden Links.<\/p>\n<p>29. August 2012: In der Schweiz gibt es die Bezeichnung \u00aben bl\u00f6de Cheib\u00bb, aber kaum jemand bem\u00fcht sich trotz teuer produziertem Dialekt-W\u00f6rterbuch \u00abIdiotikon\u00bb um eine wirklich treffende oder gar allgemein g\u00fcltige Definition dieser h\u00e4ufig zur Anwendung gebrachten Bezeichnung. Ich glaube sie gefunden zu haben \ud83d\ude09 Es ist jemand, der einem sogar dann widerspricht, wenn man ihm gerade Recht gegeben hat! Paradoxerweise kommt dieses Leiden bei intelligenten Leuten h\u00e4ufiger vor als bei solchen mit bescheidener geistiger Ausstattung, denen schon allein das Selbstbewusstsein fehlen w\u00fcrde, um Genosse Mitmensch derart falsch einzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>28. August 2012: Nach dem Grosserfolg auf Mars wurde der Appetit nach einer Negativmeldung im medialen Sommerloch doch noch gestillt: das Hyperschallflugzeug X-51A vom Typ \u00abWaverider\u00bb ist bei einem Test abgest\u00fcrzt. An sich w\u00e4re eine W\u00fcrdigung der seit einem halben Jahrhundert laufenden Bem\u00fchungen zur L\u00f6sung des vielleicht schwierigsten Problems der Aerodynamik trotz Misserfolg angemessen gewesen. Es ist nicht leicht, die Verbrennung im Triebwerk ab einer gewissen Geschwindigkeit auch bei \u00dcberschall aufrecht zu erhalten, ohne dass die Flammen dem Luftstrom nicht mehr folgen k\u00f6nnen. Warum aber dieses grosse Interesse der Forscher daran, sich an dieser Herausforderung buchst\u00e4blich \u00abdie Finger zu verbrennen\u00bb? Was immer die Nutzung dieser Technologie anbetrifft &#8211; der Sauerstoff der Atmosph\u00e4re macht jede Rakete um ein Mehrfaches leichter, wenn sie den Oxydator nicht an Bord mitschleppen muss! An der Verschmelzung von Luft- und Raumfahrt und deren Optimierung zu basteln, rechtfertigt garantiert nochmals 50 Jahre Forschung auf kleinem Feuer. Abgesehen davon, dass andere L\u00e4nder ebenfalls grosses Interesse daran h\u00e4tten &#8211; wenn es nur nicht so schwierig w\u00e4re&#8230;<\/p>\n<p>27. August 2012: Ein Bekannter in den USA erl\u00e4uterte mir einmal den Unterschied von unhinterfragten staatlichen Milliardenausgaben dank \u00abfunny money\u00bb einerseits und den kleinkr\u00e4merisch bewilligten Betr\u00e4gen f\u00fcr intelligente Investitionen in die Zukunft anderseits. Ersteres finanziert der Staat mit verantwortungslos aus der Notenpresse gedruckten Mitteln und es dient zum Stopfen der L\u00f6cher gesetzlich betonierter Sozialausgaben zwecks Pflege der entsprechenden W\u00e4hlergruppe. Elit\u00e4re Projekte von weiter denkenden Politikern m\u00fcssen dagegen mit \u00abreal money\u00bb aus den Taschen der Steuerzahler bezahlt werden. Ihnen muss man hinterher Rechenschaft ablegen f\u00fcr etwas vielleicht sogar \u00abAusserirdisches\u00bb, das sie oft erst 20 Jahre sp\u00e4ter verstehen werden und nicht schon am Monatsende auf dem Konto haben. Ganz logisch, dass dieses echte Geld viel tr\u00e4ger fliesst als das aus der Notenpresse, wo nie Rappen gespalten werden m\u00fcssen. Mir hat die Erkl\u00e4rung auch die Augen ge\u00f6ffnet f\u00fcr den wahren Zweck unserer Nationalbank. Der Blick in die Weiten des Alls hat sich immer wieder gelohnt, um unsere kleine Welt zu verstehen.<\/p>\n<p>26. August 2012: Neil Armstrong ist gestern gestorben. Die Meldung ging sekundenschnell um die Erde &#8211; jeder andere Astronaut h\u00e4tte mit seinem Tod weniger Aufsehen erregt. So, wie ich Armstrong kennengelernt habe: er fand seine Hervorhebung zeitlebends ungerechtfertigt. Nat\u00fcrlich hat das Telefon ununterbrochen gel\u00e4utet bei mir, denn diverse Radiostationen wollten an diesem Samstagabend augenblicklich ein Interview. Armstrong seinerseits weigerte sich seit Jahrzehnten, fl\u00fcchtige Interviews genau dieser Art zu gew\u00e4hren, und f\u00fcr einmal habe ich es ihm gleichgetan. Vielleicht, weil wir \u00e4hnliche Erfahrungen mit medialer Oberfl\u00e4chlichkeit gemacht haben. Im Moment gilt meine Anteilnahme seiner Familie und seinen engsten Kollegen. Inzwischen blieb etwas Zeit, um sich zu \u00fcberlegen, was in einem solchen Moment \u00fcber den ebenso einmaligen wie zur\u00fcckgezogenen Mann das Wichtigste ist, mit dem man ihn w\u00fcrdigen kann. Den ganzen Sonntag \u00fcber sind nun Interviews v.a. f\u00fcr Privatradios aufgenommen und aufgeschaltet worden; die Nachlese ist erst im Gang. Ein gr\u00f6sserer Beitrag erscheint in der Print-Ausgabe des Tages Anzeiger am Montag, ein kleiner ist schon auf Tagi Online. Mehr als ununterbrochen arbeiten konnte ich auch bei Apollo 11 nicht, aber es machte Spass, sich zu erinnern&#8230;<\/p>\n<p>25. August 2012: Selbst angesichts der unumst\u00f6sslichen Fakten von unrentablen Solarfirmen wegen ungen\u00fcgender Leistungsdichte (daher zu materialintensiv, folglich zu teuer pro installiertem MW, ferner wegen Materialerm\u00fcdung k\u00fcrzere Betriebsdauern als erwartet, daher nicht ewig subventionierbar usw.) argumentieren Journalisten im Einklang mit Solar-Aktivisten wie seinerzeit die Alchemisten: \u00abWenn es aus 10 Fr\u00f6schen kein Gold gegeben hat, muss man es eben mit einem Dutzend versuchen.\u00bb Also die Subventionen noch weiter erh\u00f6hen! An den geringen Leistungsdichten und der alles noch versch\u00e4rfenden Variabilit\u00e4t des Energieangebotes t\u00e4glich\/jahreszeitlich kann das chronische Problem f\u00fcr Verfechter von Gammelenergien unm\u00f6glich liegen. Was nicht wahr sein darf, kann nicht wahr sein. Genau wie beim Sparlampen-Wahnsinn.<\/p>\n<p>24. August 2012: Vor 20 Jahren freuten wir uns \u00fcber die vielen echten Freunde, die uns e-Mail aus der Vergessenheit gelockt hat. Die sozialen Netzwerke vermehrten die Zahlen neulich auf das zehn- und huntertfache. Ohne Qualit\u00e4tskontrolle schoss die Zahl der virtuellen Freunde ins Kraut und mit ihnen die Wertlosigkeit der neuen \u00abIndustrie\u00bb zur Bek\u00e4mpfung der Langeweile &#8211; sogar entt\u00e4uschend f\u00fcr Spekulanten und Werbezwecke! H\u00f6chste Zeit also f\u00fcr die Schweizer Volksschulen, \u00abFacebook\u00bb ins Unterrichtsprogramm aufzunehmen, obwohl Hochschul-Informatiker, die f\u00fcr die Ausbildung brauchbarer Informatik-Ingenieure f\u00fcr eine konkurrenzf\u00e4hige Schweizer Industrie verantwortlich sind, vor jeder weiteren Verweichlichung mittels Soft Science warnen.<\/p>\n<p>23. August 2012: F\u00fcr die gr\u00f6sste Windturbine der Welt (Typ E-126. 6 MW Spitzenleistung, theoretisch 50 Mio kWh el. \/ Jahr, mittlere eff. Produktion angeblich 16 Mio. kWh) braucht es f\u00fcr Fundament und Riesenturm 7000 t Beton. Hochgerechnet auf die 9000 Mio. kWh\/Jahr eines Gigawatt-KKW also 7000x(9000\/16) Tonnen Beton, das sind total ca. 4 Mio. Tonnen, wenn man nuklear durch Wind ersetzen wollte. Gute Solarzellen k\u00e4men auch auf rund 1 Mio t (ohne Unterbau gerechnet!) pro effektivem Gigawatt (wie es z.B. G\u00f6sgen liefert). Eine Materialschlacht! Ein KKW ist wegen der viel h\u00f6heren Leistungsdichte wesentlich bescheidener bez\u00fcglich verbauter Masse. Zum weiteren Vergleich: f\u00fcr die Grande-Dixence-Staumauer, deren See mehrere Turbinen mit der Gesamtleistung eines grossen KKW speist, wurden 15 Mio. t Beton verbaut. Hoffen wir, dass dieses bewundernswerte Bauwerk auch solide h\u00e4lt bis zur n\u00e4chsten Alpenfaltung oder einem vergleichbaren geologischen Zeitraum, wie man ihn f\u00fcr die sichere Lagerung der Nebenprodukte von nuklearer Stromproduktion so selbstverst\u00e4ndlich fordert! SBB Cargo besitzt \u00fcbrigens etwa 9000 G\u00fcterwagen, die man alle f\u00fcnfmal voll beladen m\u00fcsste, um eine Million Tonnen Solarpanels vom Hersteller zur Solarfarm zu transportieren. Und nach jedem Hagelschlag als Solarm\u00fcll wieder zur\u00fcck. Haben Sie nicht auch den Eindruck, der Bau von G\u00f6sgen oder Leibstadt, die schon seit Jahrzehnten friedlich vor sich hindampfen, h\u00e4tte Sie weniger gest\u00f6rt?<\/p>\n<p>22. August 2012: Wenn die Einspeiseverg\u00fctung f\u00fcr Solarstrom oder Windenergie auf dem tiefen Niveau von Nuklearstrom angesetzt w\u00e4re, also eher 6 statt bis zu 30-60 Rappen pro Kilowattstunde, dann m\u00fcssten einige Land-Verpachter f\u00fcr Solarzellenfarmen und Windr\u00e4der (v.a. in Deutschland) pl\u00f6tzlich doch wieder arbeiten gehen. Wenn die Entsorgung kaputter Anlagen (garantiert rascher als erwartet) mal richtig angefangen hat und die Umverteilungsaktion in der Sackgasse angekommen ist, dann hat sich die rotgr\u00fcn leistungsschwache Sozialwirtschaft wieder einmal offenbart. \u00c4hnlich wie der Sowjetkommunismus, nur nicht erst nach 70 Jahren.<\/p>\n<p>21. August 2012: Dummheit und Feigheit regieren die Welt. Wenn es wirklich das Geld w\u00e4re, das regiert, dann k\u00e4me es anders. Nicht besser vielleicht, aber nicht so. Trotzdem heisst es: das Geld regiert die Welt &#8211; also freie Fahrt f\u00fcr noch mehr Dummheit und Feigheit.<\/p>\n<p>20. August 2012: Der erste heisse Sommer nach dem Abstellen fast aller KKWs in Japan fordert die Medien ganz gewaltig. Es heisst nicht, dass es jetzt zu wenig Strom hat, sondern, dass die Leute \u00abauf vielerlei Arten Strom sparen\u00bb. Dass fleissig geschwitzt wird, l\u00e4sst sich im Kopfstand nur mit dem gestiegenen Verbrauch an Deodorant \u00aberkl\u00e4ren\u00bb. W\u00e4hrend in allen L\u00e4ndern bei jedem hochsommerlichen Stromausfall die Zahl der hitzebedingten Todesf\u00e4lle ansteigt und ein prominentes Thema in den Medien wird, ist es in Japan derzeit nicht opportun, einen Zusammenhang mit dem staatlich verf\u00fcgten Strommangel herzustellen. Lehrreiches Beispiel daf\u00fcr, wie man bei uns dereinst argumentieren wird. Noch ist es nicht ganz so weit.<\/p>\n<p>19. August 2012: F\u00fcr Jeden, der bei einer Zwangsr\u00e4umung ausrastet, gibt es Tausende, die ein Leben lang Wut auf den Staat mit sich herumtragen. An Nachahmern wandelnder Zeitbomben wird es also nie mangeln. Von Ursachenbek\u00e4mpfung (Abschaffung unn\u00f6tig kontraproduktiver Staatsb\u00fcrokratie) spricht in diesem Zusammenhang niemand.<\/p>\n<p>18. August 2012: Vor einiger Zeit wurde die Aufsteiger-Solarfirma in Oerlikon an die Japaner verkauft. Meyer Burger in Gwatt bei Thun ist momentan trotz Subventionen im Defizit &#8211; was braucht es wohl noch? Wer bezahlt die Geldvernichtungsmaschinen? Wir, die Steuerzahler! Andere Unternehmer wie Bill Gates oder Steve Jobs bezogen keinen Cent vom Staat. Apple, die am h\u00f6chsten bewertete Firma der Welt, ist heute aber wertvoller als die von Obama als Dank f\u00fcr Wahlkampfspenden gem\u00e4stete General Electric.<\/p>\n<p>17. August 2012: Die Expedition mit dem bisher leistungsf\u00e4higsten unbemannten Marsauto \u00abCuriosity\u00bb hat jetzt nach dem Grosserfolg mit der pr\u00e4zisen Landung richtig begonnen. Auch f\u00fcr die Tagespresse liess sich das Thema trotz ausbleibendem Misserfolg nicht ignorieren, obwohl der Rote Planet hierzulande noch keine Feriendestination geworden ist. Erstaunlicherweise werden Astronaut Nicollier oder mir bei Interviews fast immer die gleichen, l\u00e4ngst positiv beantworteten, Fragen gestellt. Zuvorderst immer jene nach dem Sinn der angeblich immensen Mittel, die in die Erweiterung unseres Horizontes investiert werden. Schon die Frage ist falsch: es sind alles andere als astronomische Betr\u00e4ge, die hierf\u00fcr ausgegeben werden. Die 40mal kleinere Schweiz im Vergleich zu den USA konnte sich schon leisten, zehnfache Betr\u00e4ge f\u00fcr Misswirtschaft bei unseren Banken oder Airlines binnen weniger Wochen aus dem Fenster zu werfen! Das Marsauto hat den einzelnen US-Steuerzahler weniger als ein Kinobillett gekostet und befriedigt damit die Neugier aufmerksamer Zeitgenossen in aller Welt \u00fcber viele Jahre. Ob wir die Investitionen mit jenen in Sportstadien, Kirchenbauten, Drogen oder Korruption vergleichen, \u00abCuriosity\u00bb hat die Welt in jedem einzelnen der Beispiele Hunderte bis Zehntausende Male (!!) weniger belastet. Trotzdem m\u00fcssen Interviewte immer wieder von Neuem Zeit und Geld f\u00fcr Klarstellungen verschwenden, darunter Astronauten und Wissenschaftler, die ihre Leser und Zuschauer eigentlich lieber mit den faszinierenden Resultaten von Nachbarwelten begeistern w\u00fcrden.<\/p>\n<p>16. August 2012: Der Atomausstieg wird von verantwortungslosen Aktivisten, Journalisten und Politikern vorangetrieben. Man wird sie nach der Katastrophe nie zur Rechenschaft ziehen k\u00f6nnen. Es wird kommen gem\u00e4ss der \u00fcblichen Regel  \u00abBetrafung der Unschuldigen &#8211; Auszeichnung der Nichtbeteiligten &#8211; Rauchvorhang f\u00e4llt nach dem Theater\u00bb .  Nie wird man mehr von den Verursachern h\u00f6ren, denn die m\u00fcssen schon wieder f\u00fcr das n\u00e4chste  \u00abSozialprogramm zwecks Umverteilung\u00bb  aus der Schusslinie genommen werden.<\/p>\n<p>15. August 2012: 2013 feiert man das hundertj\u00e4hrige Jubil\u00e4um des Woolworth-Building in New York, dem weltweit ersten 60st\u00f6ckigen Wolkenkratzer. Da ich architektonisch interessiert war, schaute ich mir diesen Bau einmal an zu Zeiten, als man das noch vor dem internationalen Terrorismus einfach so durfte. Schon die Eingangshalle gl\u00e4nzte noch wie am Er\u00f6ffnungstag in Glas, Messing und solidem Marmor. Die Aufz\u00fcge waren mindestens \u00e4usserlich noch genau so \u00e4sthetisch schlicht und sauber wie am ersten Tag. Ohne katastrophale Bausch\u00e4den an der Fassade, die ich beim vielleicht dreimal niedrigeren Hochhaus in Oftringen in den 1980er-Jahren beobachtet hatte. Dies bereits 20 Jahre nach dem Bau dieses f\u00fcr mich \u00fcber Jahre weitherum sichtbaren architektonischen Meisterwerkes mit Swiss Finish, das meine Neugier ebenso erweckt hatte. Schon noch fr\u00fcher litt ich allerdings in nur siebenst\u00f6ckigen B\u00fcrot\u00fcrmen Basels, deren Innenluft ich erst nach langem Training im Affenhaus des Zolli ertrug. Durch jenes konnte ich dank Jahresabo t\u00e4glich auf dem Weg zur Arbeit wandern. Auch in diesem Jahrhundert klagen Freunde und Freundinnen weiterhin \u00fcber alpenl\u00e4ndische Frischluft vom Typ Landwirtschaft am Arbeitsplatz. An heissen Tagen wird es wegen fehlender K\u00fchlung doppelt unertr\u00e4glich. Der Gipfel an Einsichtslosigkeit wurde aber beim  Zuger Vorzeigehochhaus \u00abUptown\u00bb verbaut. Nicht zum ersten Mal, denn auch in anderen Zuger B\u00fcrogeb\u00e4uden mit z.B. Seewasser-gek\u00fchlter \u00abKlima-Anlage\u00bb hatte sich \u00abMinimal-Energie um jeden Preis\u00bb nicht bew\u00e4hrt. Der Neubau verf\u00fcgt \u00fcber keine Klimaanlage, weil man im Einklang mit dem Zeitgeist geglaubt hatte, auch ohne Zusatzenergie physikalische Wunder vollbringen zu k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich schieben die Spar-Apostel die Schuld an der Misere den Bewohnern zu, die nicht gelernt h\u00e4tten, ihre Fensteraussicht tags\u00fcber zu verrammeln und daf\u00fcr nachts den Insekten Einlass zu gew\u00e4hren. Jeder Schweizer Ferienreisende w\u00fcrde aber das Geld zur\u00fcckverlangen, wenn ihm in einem Entwicklungsland ein Hotelzimmer mit solchem Komfort verabreicht w\u00fcrde.<\/p>\n<p>14. August 2012: Die kriminell hohen Boni von Pleite-Managern in Millionenh\u00f6he zum Schaden der Aktion\u00e4re notabene sind ein Dauerthema. Tausendmal gr\u00f6ssere Milliardenl\u00f6cher in staatlichen Pensionskassen, schamlos angeh\u00e4uft zur Z\u00fcchtung zufriedener Stimmb\u00fcrger f\u00fcr linke Anliegen, sind nicht minder kriminell und volkswirtschaftlich von viel gr\u00f6sserer Dimension. Sie verschwinden aber immer rasch aus der Propagandaliste der ver\u00f6ffentlichten Meinung oder werden nicht einmal wahrgenommen.<\/p>\n<p>13. August 2012: Staatliche Sportf\u00f6rderung &#8211; auch das noch?! Dies zu Zeiten einer Olympiade, wo Teilnehmer von Entwicklungsl\u00e4ndern unseren Athleten um die Ohren laufen, \u00abobwohl\u00bb sie als Kinder ohne elterliches Auto t\u00e4glich halbe Marathondistanzen zur\u00fccklegen und dabei laufen lernen mussten. Es gibt aber auch in wohlhabenden L\u00e4ndern immer wieder bewundernswerte echte Amateure, die es aus eigener Kraft geschafft haben. Ohne Staat, wie zu Zeiten von Fussball-Legende Timo Konietzka, der mir einmal berichtet hat, wie er als Steiger im Bergbau jede Trainingsminute dem harten Beruf abstehlen musste, was ihm nur dank unsubventionierter Begeisterung am Fussballsport gelungen ist. In der materialistischen Schweiz dagegen glaubt man trotz Fiaskos von Kunst bis Sport immer noch, mit Geld alles erreichen zu k\u00f6nnen. Hier wurden &#8211; bis zum buchst\u00e4blichen geht-nicht-mehr &#8211; unreife Talente mit Betr\u00e4gen vollgepumpt, die bei jedem Manager sozialen Widerspruch provoziert h\u00e4tten.<\/p>\n<p>12. August 2012: Der kontraproduktive Atomausstieg w\u00fcrde dem verw\u00f6hnten Schweizer ungleich mehr weh tun als alle Schildb\u00fcrgereien von der Energiesparlampe bis zur Coupierung der allerdings seit jeher leicht \u00abparasit\u00e4ren\u00bb Gratis-Fluchtgeldinfusion via Banken, und Letzteres will schon etwas heissen. Trotzdem dr\u00e4ngt die ver\u00f6ffentlichte Meinung in Sachen Blindlings-Abstellen aller KKWs weiterhin unbeirrt in den Abgrund und bl\u00e4st jede tendenzi\u00f6se Falschmeldung zur Scheinwahrheit auf.<\/p>\n<p>11. August 2012: In den Steuererkl\u00e4rungen vieler L\u00e4nder figuriert eine Rubrik \u00abunterhaltspflichtige Angeh\u00f6rige\u00bb. Haben Sie sich auch schon einmal \u00fcberlegt, was jeder Schweizer B\u00fcrger an dieser Stelle der Deklaration ehrlicherweise und durchaus im Sinne einer Gesamtrechnung eigentlich auff\u00fchren m\u00fcsste? Tausende von Sans Papiers und andere illegale Einwanderer, feinf\u00fchlige und andere IV-Rentner mit langer Lebenserwartung, welche die Psychiatrie durchschaut haben, unterbesch\u00e4ftigte Bundesbeamte, lebenslang Verwahrte, ja vielleicht sogar auch nur politisch Endplatzierte in staatsnahen Betrieben usw. Nat\u00fcrlich w\u00fcrde sich niemand getrauen, das eh schon zu klein bemessene Feld mit solchen Ausgabenposten auszuf\u00fcllen. Trotzdem die Frage: habe ich jemanden vergessen?<\/p>\n<p>10. August 2012: Ein Beispiel, wie der Staat \u00abgesch\u00e4ftet\u00bb: Der Kanton verpachtet ein fern von jedem Bed\u00fcrfnis liegendes Grundst\u00fcck f\u00fcr 25&#8217;000 Franken pro Jahr an den Bezirk, der dort einen geb\u00fchrenpflichtigen Parkplatz errichtet und dann trotz g\u00fcnstigem Tarif nicht ganz unerwartet nur einen Ertrag von 3500 Franken im Jahr generiert. Die \u00fcbrigen 21500 Franken Steuergelder werden in der Geldvernichtungsmaschine verheizt. Abz\u00fcglich vielleicht noch dem unfreiwilligen Beitrag an die Fitnessf\u00f6rderung der B\u00fcrger, die \u00fcber einen langen Weg vom Parkplatz ins Zentrum von Einsiedeln pilgern m\u00fcssen. Gar nicht im Sinne des Steuerzahlers ist auch die Konkurrenzsituation zwischen RUAG und Pilatus Aircraft: der <a href=\"http:\/\/www.libinst.ch\/?i=der-staat-ist-ein-bandit\">STAAT<\/a> kostet uns dadurch noch mehr und der gute Steuerzahler und dem Lande wirklich dienende Arbeitgeber Pilatus verdient weniger.<\/p>\n<p>9. August 2012: J\u00e4hrlich wird des Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Nagasaki gedacht, der den verlustreichen Pazifikkrieg schlagartig beendet hat. Die Japaner w\u00fcrden dies nie vergessen, heisst es. Ja, es ist ihnen t\u00fcchtig in die Knochen gefahren, denn das Inselvolk hat seit bald 80 Jahren keinen Krieg mehr begonnen, der im Pazifikraum 30 Millionen Tote gefordert hat. Niemand m\u00fcsste dies so deutlich sagen, wenn nicht st\u00e4ndig jene gebrandmarkt w\u00fcrden, die den Krieg beendet haben, und nicht jene, die ihn in den 1930er Jahren vom Zaun gebrochen haben.<\/p>\n<p>8. August 2012: Im zweiten Jahrzehnt des 21. Jh. kann die reiche Schweiz nur noch die H\u00e4lfte der Piloten seiner \u00abnationalen\u00bb Airline Swiss stellen. Die andere H\u00e4lfte kommt aus \u00ab\u00e4rmeren\u00bb L\u00e4ndern und hilft mit, dass die Schweizer B\u00fcrger weiterhin zu ihren Feriendestinationen in aller Welt gelangen. Das Unheil hat damit begonnen, dass man die inzwischen 140&#8217;000 Franken f\u00fcr eine Pilotenausbildung ganz den Flugbegeisterten aufgeb\u00fcrdet und die Privatfliegerei bei jeder Gelegenheit durch Geb\u00fchren verteuert oder sonstwie behindert hat.<\/p>\n<p>7. August 2012: Wernher von Braun hat zur Zeit der Mondfl\u00fcge sinngem\u00e4ss gesagt \u00abWenn ich einmal alles Wichtige erledigt und keine Ahnung mehr habe, was ich tun soll, dann betreibe ich Grundlagenforschung\u00bb. Nach ihm verlief die Mondforschung eher umgekehrt. Statt 7 Jahre vom Projektbeginn bis zum Mond vor 43 Jahren &#8211; mit der Technologie der 1960er-Jahre notabene &#8211; stagniert die Fortf\u00fchrung echter bemannter Raumfahrt inzwischen 40 Jahre, trotz mehreren Absichtserkl\u00e4rungen wechselnder Regierungen und Kosten, die trotz Leerl\u00e4ufen nicht etwa wesentlich gesunken sind. Darf und muss doch trotz dem gestrigen Erfolg auf Mars auch gesagt werden, denn auch diese Mission wurde noch viele Jahre vor der jetzigen Regierung geplant.<\/p>\n<p>6. August 2012: Heute um 07:31 Schweizer Zeit ist Mars Science Lab auf dem Roten Planeten ankommen. Dies ist &#8222;earth receive time&#8220;. Und es hat geklappt! NASA hat uns an der ganzen Pr\u00e4zisionslandung teilhaben lassen, bis zum Abseilen des Marsautos und den ersten Bildern \u00fcber die minimale Live-Datenleitung mit 2 kB\/s. Sobald die Relays \u00fcber den Marssatelliten Odyssey hergestellt sind, kann auch von hinter dem Marshorizont und mit Farbbildern gesendet werden. Im Moment weiss man aber schon: weiche Landung, aufrechte Position und unbesch\u00e4digte R\u00e4der! Mindestens zwei Jahre Marsforschung k\u00f6nnen beginnen. Heute Abend ab 18 Uhr wiederholt Tele Z\u00fcri st\u00fcndlich das Interview mit mir, und bei der NASA-Pressekonferenz um 18 Uhr (unsere Zeit) hat man ein Bild vom Landevorgang selber aus dem Orbit (von MGS) versprochen! Man darf gespannt sein. Im \u00fcbrigen habe ich heute mehrere Privatradios und Zeitungen mit Interviews versorgt&#8230; What a day.<br \/>\nDie auch von der SF-Tagesschau am Vorabend gebetsm\u00fchlenartig seit Jahren \u00fcberall kolportierte Meldung, wonach jede zweite Marslandung misslungen sei, stimmt nur, wenn die fast allesamt verlorenen Marssonden der Russen und Europ\u00e4er mitgerechnet werden. Bei der NASA waren bis 2012 13 von 16 Marssonden (jetzt 14 von 17, auch Vorbeifl\u00fcge und Orbiter) erfolgreich, also 82%. Bei den amerikanischen Marslandern waren seit 1976 ausser dem Polar Lander von 1999 alle \u00fcbrigen sieben Versuche erfolgreich, also sogar 88%. Viele davon haben ihr Plansoll dutzendfach \u00fcbererf\u00fcllt. Weltweit haben dagegen tats\u00e4chlich einiges weniger als die H\u00e4lfte aller Marssonden ihr Ziel erreicht. Ohne die US-Sonden w\u00fcrde die Statistik sogar katastrophal aussehen. Diesseits des Atlantiks stellt man dies nat\u00fcrlich genau umgekehrt dar &#8211; oder ignoriert das Faktum, wenn&#8217;s nicht anders geht.<\/p>\n<p>5. August 2012: Der Blog \u00fcber den Gotthardtunnel (29. Juli) bewirkte Zustimmung aus dem Solothurnischen: Hinweis auf den unter ebenem Ackerland verlaufenden, 1.7 km langen und 2002 endlich eingeweihten Witi-Tunnel bei Grenchen. Dieses Bauwerk war wegen ein paar Feldhasen mit dem Schlagwort Biodiversit\u00e4t gerechtfertigt &#8211; und verz\u00f6gert &#8211; worden. Statt 243 Mio. Franken (Sch\u00e4tzung 1970) kostete die A5 bis heute 900 Mio. Franken, davon allein der \u00abWiti\u00bb-Luxus 175 Mio. Der Betrieb des Tunnels (Entw\u00e4sserung, Beleuchtung, Bel\u00fcftung) verschlingt die Leistung eines kleinen Kraftwerks. Die r\u00fcckblickend gar nicht gr\u00fcne Politik hat in diesem Fall pro Hasen mehr als eine Million gekostet. Dies ist mehr, als ein Normalb\u00fcrger \u00fcber seine Lebensarbeitszeit an Steuern bezahlt! Ob das Stimmvolk den Schildb\u00fcrgerstreich nach bald einem halben Jahrhundert immer noch gutheissen w\u00fcrde? Mit gen\u00fcgend vorangehenden Falschinformationen vielleicht erneut.<\/p>\n<p>4. August 2012: Obama l\u00e4sst Geld drucken, was das Zeug h\u00e4lt, damit das wegen seiner Misswirtschaft verarmte Volk weiterhin \u00d6ko-Etikett-verbilligte Autos kaufen kann und nicht merkt, dass Obama damit nur seine Abwahl um jeden Preis verhindern will. Das Bundeshaus in Bern erweist sich wenigstens bei dieser Strategie aus der Neuen Welt als \u00abgelehrig\u00bb. Wenige B\u00fcrger durchschauen solche \u00d6ko-Tricks rechtzeitig, ob in Washington oder in Bern.<\/p>\n<p>3. August 2012: Gasgeruch und Thesen von Anh\u00e4ngern der \u00abGewerkschaft Glauben und Selbstbetrug\u00bb l\u00f6sen bei mir instinktiv Fluchtreflexe aus. <\/p>\n<p>2. August 2012: Die Interpretation der heutigen Politik l\u00e4sst den Schluss zu, dass der einzige Sinn und Zweck moderner Staatswesen offenbar in der Negativselektion seiner B\u00fcrger besteht. Schlechtes f\u00f6rdern und unterst\u00fctzen, Erstklassiges behindern. Vom Erziehungswesen \u00fcber die progressive Besteuerung von Erfolg bis zur Einwanderung. Es ist ein makabrer Trost, dass dies seit dem Beginn der Geschichtsschreibung zum sicheren Selbstmord eben dieser Staatswesen gef\u00fchrt hat &#8211; auf Kosten seiner Mittelschicht vor allem.<\/p>\n<p>1. August 2012: Antwort von Giovanni Lombardi auf die Frage nach dem Ingenieurmangel in der Schweiz und die Qualit\u00e4t des Nachwuchses:<br \/>\n\u00abAn den Hochschulen wird viel zu stark auf die Informatik gesetzt. Genauso, wie zu stark auf Normen gesetzt wird. Man m\u00fcsste die Studierenden vielmehr lehren, selbst zu denken. Danach h\u00e4tten sie noch genug Zeit, um sich mit Informatik und Normen zu besch\u00e4ftigen.\u00bb<\/p>\n<p>31. Juli 2012: \u00abHeute ist das Einlegen von Rekursen leider zu einem Volkssport geworden. Anstatt das Land vorw\u00e4rts zu bringen, werden jahrelange nutzlose Diskussionen gef\u00fchrt.\u00bb<br \/>\nDr. Giovanni Lombardi *1926, Tessiner Baugenieur, Swiss Award 2005<\/p>\n<p>30. Juli 2012: \u00abTunnels baut man grunds\u00e4tzlich, um den Verkehr fl\u00fcssig zu gestalten und nicht, um ihn abzuw\u00fcrgen.\u00bb<br \/>\n\u00abDas Gef\u00e4hrlichste an einem Tunnel sind die Benutzer.\u00bb<br \/>\nDr. Giovanni Lombardi *1926, Tessiner Bauingenieur und Planer vom 1000 km Tunnels, darunter den Gotthard-Strassentunnel, sowie Staumauern  im In- und Ausland  bis 220 m H\u00f6he.<\/p>\n<p>29. Juli 2012: Schon bei der ersten von sechs Auflagen meines Buches <a href=\"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/buecher\/sparer-leben-gefaehrlich\/\">\u00abSparer leben gef\u00e4hrlich\u00bb<\/a> habe ich die Kontraproduktivit\u00e4t der Beschr\u00e4nkung auf eine Gotthard-Tunnelr\u00f6hre als Musterbeispiel f\u00fcr eine verfehlte Sparpolitik genannt. Sollte das klassische Buch von den \u00abSchildb\u00fcrgern\u00bb nochmals geschrieben werden, m\u00fcsste der vor 30 Jahren gegen den Willen der Planer geschr\u00f6pfte Gotthard-Strassentunnel ebenfalls als leuchtendes Mahnmal gegen Idiotien einen zentralen Platz einnehmen. Stattdessen sorgt man daf\u00fcr, dass alle schon damals bekannten Argumente f\u00fcr einen von Anfang an funktionellen Tunnel nicht mehr genannt werden, um ein Schleudertrauma beim Schweizer B\u00fcrger infolge permanenten Kopfsch\u00fcttelns zu vermeiden. Von Frontalkollisionen bei mehr als einer Milliarde unn\u00f6tiger Fahrzeug-Kreuzungen pro Jahr \u00fcber den Selbstausstoss der Abgase aus einem Tunnel ohne Gegenverkehr, massiver Reduktion der L\u00fcftungskosten bis zu vervielfachten Baukosten bei jeder nachtr\u00e4glichen Erweiterung hatten Fachleute schon beim Bau 1976-1980 gesprochen. Seither haben sich alle Bef\u00fcrchtungen von damals noch viel extremer bewahrheitet.<\/p>\n<p>28. Juli 2012: Bert Brecht nannte die Religion \u00abOpium f\u00fcr das Volk\u00bb. Der Zusammenhang zwischen Glaubensbekenntnissen und Drogen ist in der Tat sehr eng. Die Analogie reicht vom Moment, wo nur die Disziplinierten und Charakterstarken dem Einstieg in das Laster widerstehen k\u00f6nnen bis zum bitteren Ende, wo keiner die Sucht mehr los wird.<\/p>\n<p>27. Juli 2012: Was Griechenland f\u00fcr Europa ist, entspricht dem Kanton Bern f\u00fcr die Schweiz. Die Zahlen f\u00fcr den Finanzausgleich lassen keinen Zweifel mehr offen, wer hier auf Kosten von wem lebt.<\/p>\n<p>26. Juli 2012: Das Solarflugzeug von Bertrand Piccard w\u00e4re genau richtig f\u00fcr Ferien-Schweizer. Nie Probleme mit Wolken, weil sowieso immer der Sonne nachgeflogen wird! Panik h\u00f6chstens bei der Massenflucht aus falsch prognostizierten Tiefdruckgebieten. Alles emissionsfrei und ohne schlechtes Gewissen\u2026<\/p>\n<p>25. Juli 2012: Viele Schweizer werden die Zunahme der privaten und legalen Waffenk\u00e4ufe in den USA nach dem Amoklauf in einem Kino in Denver falsch verstehen wollen. Wenige beachten, dass die Kriminalit\u00e4t in den USA seit 20 Jahren sinkt, w\u00e4hrend sie in vielen anderen L\u00e4ndern trotz strengen Waffengesetzen steigt. Noch weniger ist man sich hier bewusst, dass ein einziger verantwortungsbewusster B\u00fcrger im Kinosaal von Aurora bei Denver den Massenm\u00f6rder nach dem ersten Schuss f\u00fcr immer h\u00e4tte zum Schweigen bringen k\u00f6nnen. Mit einer kleinen Pistole, und nicht mit einem Schnellfeuergewehr wie der Attent\u00e4ter. Nachahmungst\u00e4ter w\u00fcrden sich ihr Risiko k\u00fcnftig zweimal \u00fcberlegen \u2013 vor allem auch in Europa.<\/p>\n<p>24. Juli 2012: \u00abFreiheit wird am besten bewahrt, indem man sie nicht missbraucht\u00bb<br \/>\nPhilipp M\u00fcller, FdP-Pr\u00e4sident<\/p>\n<p>23. Juli 2012: \u00abZuerst w\u00fcnschen sie sich mehr Freizeit, dann beklagen sie sich \u00fcber ihre Arbeitslosigkeit\u00bb<br \/>\nPrinz Philipp<\/p>\n<p>22. Juli 2012: Es gibt keinen <a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/archiv\/78534_Hans-Hermann-Hoppe.html\">Rechtsstaat<\/a>. Wer sich dies trotz allem Leidensdruck nach lebenslanger Resignation noch immer nicht vorstellen kann, lese doch diese Klarstellung.<\/p>\n<p>21. Juli 2012: Die politischen Fronten verlaufen heutzutage nicht mehr zwischen rechts und links, sondern zwischen Wunsch nach mehr oder weniger staatlichem Eingriff.<\/p>\n<p>20. Juli 2012: \u00abEs ist sicher, dass der Umweltaktivismus die moderne Inkarnation des Kommunismus ist.\u00bb<br \/>\nVaclav Klaus, tschechischer Pr\u00e4sident, 2007<\/p>\n<p>19. Juli 2012: Aus den meist zustimmenden Kommentaren an die Webseite von \u00abPolitically Incorrect\u00bb: \u00abDieses Land [Deutschland] und ein Gro\u00dfteil seiner indigenen Bev\u00f6lkerung kann nur durch eine politisch-wirtschaftliche Katastrophe auf den Boden der Tatsachen zur\u00fcckgeholt werden. Auf dem Weg dahin sind wir.\u00bb Und die Schweiz? Wir sind ja vorl\u00e4ufig noch wohlhabender und k\u00f6nnten uns eigentlich noch mehr Irrt\u00fcmer leisten als die Deutschen. Zum Gl\u00fcck sind wir nicht so entscheidungsfreudig und stattdessen diskret opportunistisch, haben auch noch die von den M\u00e4chtigen verfluchten Volksrechte und geniessen daher etwas Galgenfrist\u2026<\/p>\n<p>18. Juli 2012: Ist doch beruhigend: nachdem die Vorstellung langsam wieder salonf\u00e4hig wird, dass die Abkehr von der Kernenergie in die Katastrophe f\u00fchrt, gelten diese saubersten Kraftwerke in der Menschheitsgeschichte pl\u00f6tzlich wieder sicher selbst bei Erdbeben, die nur alle 10\u2019000 Jahre auftreten. Erinnerungen an die Wirklichkeit? Nicht einmal der Medien-Eintopf kann diese verhindern. Man kann die Menschen zwar einige Zeit lang bel\u00fcgen, einige davon auch die ganze Zeit, aber nicht alle Leute die ganze Zeit.<\/p>\n<p>17. Juli 2012: \u00abDie EU ist nicht Europa, sondern eine intellektuelle Fehlkonstruktion\u00bb.<br \/>\nChristoph Blocher 2012, nachdem er bereits 1992 erfolgreich gegen den EWR gek\u00e4mpft und die Schweiz bis heute vor dem EU-Beitritt bewahrt hat. Wenige wissen besser als er, was es heisst, in einem Land recht zu bekommen, wo Weitsichtige eine ungeliebte Minderheit bilden.<\/p>\n<p>16. Juli 2012: K\u00fcrzlich glossierte man da und dort die Bem\u00fchungen der USA, ihre Mondlandepl\u00e4tze als historische St\u00e4tten der Menschheit international anerkannt zu sch\u00fctzen. In einer Zeit, wo die Mondlandungen der NASA notorisch geleugnet werden, ist dies eigentlich sehr weitblickend. Irgendeine Internationale des Neides und der Verlogenheit w\u00fcrde sonst bei den Apollo-Landepl\u00e4tzen eines Tages Pavillons errichten, wo die grossen Leistungen der Russen, Chinesen oder Inder in Sachen Mondforschung gepriesen werden. Vielleicht auch noch jene der Universit\u00e4t Bern. Logisch, dass sich die USA nach Jahrzehnten der Erfahrung gegen derlei absichern wollen. Genau so logisch allerdings, dass die Euros dies zum Anlass nehmen, sich dar\u00fcber lustig zu machen. Der einzige Trost besteht darin, dass auch die n\u00e4chsten Mondlandungen gerade wegen den beschr\u00e4nkten Mitteln in allen Raumfahrtnationen, aber vor allem angesichts des technologischen Standes, erneut unter der Flagge der USA stattfinden werden. Dies mindestens, so lange Obama nicht wiedergew\u00e4hlt und die NASA nicht weiter afrikanisiert wird. Daher unterst\u00fctzen \u00abdie historischen Prognosenvollstrecker\u00bb den Barack Obama ja auch in der Schweiz so blindlings, wie sie seinerzeit auf Bush und Reagan herumgehackt haben.<\/p>\n<p>15. Juli 2012: Ist Ihnen auch schon aufgefallen, wie die Berichte \u00fcber die Wasserqualit\u00e4t in mediterranen Badegew\u00e4ssern bei weitem auseinanderklaffen, je nachdem, ob sie von einer Umwelt- oder einer Tourismus-Beh\u00f6rde publiziert werden?<\/p>\n<p>14. Juli 2912: UFO-Berichte gab es fr\u00fcher vor allem weit weg vom Ort der Pressemeldungen, f\u00fcr uns also in Australien oder S\u00fcdamerika. Lokal war meist zu offensichtlich, dass immer nur aktenkundig Verr\u00fcckte UFOs gesehen haben wollten. Waldsterben fand sp\u00e4ter ebenso vor allem auf bereits in der Nachkriegszeit abgeholzten Bergkuppen im Schwarzwald, in lokal Braunkohle-gesch\u00e4digten W\u00e4ldern Ostdeutschlands oder in schwer einsehbaren Baumkronen statt. Vogel- oder Schweinegrippen h\u00e4tten nie so viel Beunruhigung ausgel\u00f6st, wenn nicht der STAAT die Gelegenheit wahrgenommen h\u00e4tte, zusammen mit der Presse Nutzen daraus zu ziehen, weil nur ein in Panik versetzes Volk sinnlose Massnahmen akzeptiert. Inzwischen sind es die j\u00e4hrlichen \u00abHitzeveranstaltungen\u00bb in aller Welt, die ich deshalb so genau verfolge, weil ein echter W\u00e4rmetrend tats\u00e4chlich beunruhigend w\u00e4re. Leider ergeben meine Kontrollen immer wieder, dass eine in der Weltpresse zwecks St\u00fctzung der Globale-Erw\u00e4rmung-Hypothese herumgebotene Hitzewelle \u00abdiese Woche gerade schon wieder vor\u00fcber\u00bb oder von Freunden in den USA als \u00ab\u00fcbertrieben\u00bb bezeichnet worden ist. Mehr als einmal weilte ich selber an diesen Orten und beobachtete Temperaturen, die ich in meinen bewusst erlebten 60 Lebensjahren schon heisser in Erinnerung hatte. Schon vor Jahren setzte ich diese aus dem Vor-Panik-Zeitalter stammende Statistik auf meine Homepage.<\/p>\n<p>13. Juli 2012: Schon bei den Alten R\u00f6mern \u00fcbernahmen barbarische V\u00f6lker mit hohem Gewaltpotenzial eine Hochkultur. Europa sollte mehr aus der j\u00fcngeren und \u00e4lteren Geschichte lernen.<\/p>\n<p>12. Juli 2012: Inzwischen wurde die Kenntnis \u00fcber die vielleicht folgenschwerste Einwandererwelle in Europa vor 30\u2019000 bis 35\u2019000 Jahren auch Thema in der Wochenpresse. Ein Leser wurde zum Satz inspiriert \u00abDie Welt w\u00e4re wahrscheinlich besser gefahren, wenn der Neanderthaler das Rennen gemacht h\u00e4tte\u00bb. Der Verfasser dieser Zeile war sich wohl nicht bewusst, dass ihm ein Bezug auf die j\u00fcngste Einwanderungswelle aus der gleichen Richtung leicht in Ber\u00fchrung mit der Antirassismus-Keule h\u00e4tte bringen k\u00f6nnen\u2026<\/p>\n<p>11. Juli 2012: Die medizinische Wissenschaft macht ununterbrochen riesige Fortschritte. Unvermeidbar, dass das Halbwissen nicht nur bei den Patienten, sondern neuerdings auch bei den \u00c4rzten, massiv zunimmt.<\/p>\n<p>10. Juli 2012: Das Elektromobil von NASA\/JPL auf dem Roten Planeten hat Anfangs Juli die Marke von 3000 Marstagen (etwas mehr als 3000 Erdtage, geplant waren anf\u00e4nglich bescheidene 90!) \u00fcberschritten und setzt seine Roboter-Untersuchung unserer Nachbarwelt fort. Auch wenn die irdische Berichterstattung beliebt, solche technischen Meisterleistungen zu igorieren \u2013 inmitten von lauter Negativmeldungen sticht ein solcher Erfolg f\u00fcr jeden ernsthaften Beobachter leuchtend hervor. Derweil ist das j\u00fcngste Marsmobil \u00abCuriosity\u00bb nur noch 9 Mio. km von Mars entfernt, aber schon 211 Mio. km von der Erde. Ankunft in 27 Tagen. Bitte Daumen dr\u00fccken\u2026<\/p>\n<p>9. Juli 2012: Antwort eines Physikers auf die \u00fcbliche Journalistenfrage, wozu eine Entdeckung wie k\u00fcrzlich die mutmassliche Beobachtung des \u00abletzten\u00bb noch unbekannten atomaren Elementarteilchens der Menschheit denn \u00fcberhaupt n\u00fctzen werde: \u00abIch weiss nicht, wozu dies einmal verwendet wird, aber ich bin sicher, dass man daraus Steuern eintreiben kann.\u00bb<\/p>\n<p>8. Juli 2012: Die Durchsetzung kompromissloser Staatsgewalt hat auch in Deutschland wieder einmal zu Toten gef\u00fchrt. Zwangsr\u00e4umung einer Wohnung zwar gelungen, aber die Vollstrecker haben es ebenso wenig \u00fcberlebt wie der scheinbar Ausweglose, den man vor die T\u00fcr setzen wollte. Schliesslich brauchte es 200 \u00abBeamte\u00bb, um den provozierten Unruheherd unter Kontrolle zu halten. Dies war zweifellos auch nicht billiger f\u00fcr den Steuerzahler, als wenn die Sozialarbeiter in die H\u00e4nde gespuckt und ein brauchbares Zuhause f\u00fcr den \u00dcberforderten gesucht h\u00e4tten, das man ihm dann aber ultimativ zu tragbaren Konditionen angeboten h\u00e4tte. Stattdessen H\u00e4rtefall um jeden Preis und Arroganz fixbesoldeter Apparatschiks, die einen zun\u00e4chst noch normalen B\u00fcrger haben ausrasten lassen. Nicht zum ersten Mal und nicht nur in Deutschland. Der Schuldige kann ja angesichts des wachsenden Staatssektors unm\u00f6glich jedes Mal der B\u00fcrger sein. Besonders tragisch, wenn dieser eigentlich unter seiner Achtzigstundenwoche bzw. der Staatsarroganz zusammengebrochen ist und sein Schicksal nicht etwa als Querulant ehrlich verdient hat.<\/p>\n<p>7. Juli 2012: Alle haben recht, dass es abw\u00e4rts geht mit Europa \u2013 ein Prozess, der schliesslich schon 200 Jahre dauert, ohne dass es die Europ\u00e4er gemerkt haben. Nur sagt es Jeder etwas anders. Bankier Achermann sagte, dass die Zerst\u00f6rung des Euro uns einfach noch etwas teurer kommt als dessen Beibehaltung. Warum hat man die Einheitsw\u00e4hrung denn \u00fcberhaupt eingef\u00fchrt? Teuren bis gef\u00e4hrlichen \u00dcbermut gab es in Europa schon beim Concorde-\u00dcberschallflugzeug, wo der Grosse Sprung zur Glorie der Gestrigen Welt auch anders herausgekommen ist. Oder hat jemand Interesse an einem schwachen Deutschland? Die heutige finanzielle Demontage Deutschlands sieht manchmal wirklich so aus wie die sp\u00e4te Umsetzung des Morgenthau-Planes nach 1945.<\/p>\n<p>6. Juli 2012: Die Sparlampen h\u00e4tte es gar nicht gebraucht, wenn nicht ben\u00fctzte Beleuchtungen bei Nichtbedarf wieder ausgeschaltet w\u00fcrden. Seit Jahrzehnten habe ich durchaus im Ernst beklagt, dass man leider ausgerechnet hinter den lautesten \u00abUmweltsch\u00fctzern\u00bb st\u00e4ndig herlaufen und die Lichter l\u00f6schen muss.<\/p>\n<p>5. Juli 2012: In den alten Zeiten waren die Armen mager und die Reichen wohlgen\u00e4hrt. Heute sind die Reichen meist schlank und die Armen oft \u00fcbergewichtig. Heisst das nun, dass die Armen reich geworden sind? Immerhin k\u00f6nnen sie sich heute einen Bauch leisten. der bekanntlich nicht gern studiert.<\/p>\n<p>4. Juli 2012: Sp\u00e4tr\u00f6mische Gesundheitsb\u00e4der sind auch im 21. Jh. ein Segen f\u00fcr jeden, der sie kennt. Leider rentieren sie kaum jemals. Warum eigentlich? Sie werden von K\u00fcnstlern und Architekten geplant oder umgebaut, die sich selber ein Monument errichten wollen, und die nicht von einem vern\u00fcnftig kalkulierbaren Eintrittspreis ausgehen. Ein solcher k\u00f6nnte z.B. 20, aber sicher nicht 50 Franken sein. Auf Grund meiner bescheidenen Erfahrung g\u00e4be der kleinere Preis mindestens dreimal mehr Eintritte, genau wie bei einem Vortrag oder einem Konzert. Wenn nun ein preiswerter gebautes Bad massiv h\u00f6here Besucherzahlen generiert als ein teurer Luxusbau, dann rentiert es und ist auch besser ausgelastet. Was n\u00fctzt ein w\u00e4hrend zwei Jahren traumhaft sch\u00f6ner Lusttempel, der aus rein finanziellen Gr\u00fcnden viel zu selten besucht wird, bis er letztlich von einer Bank \u00fcbernommen oder in ein Bordell verwandelt werden muss, um die unm\u00f6glichen Eintrittspreise quer zu subventionieren. Um Umkreis von 10 Kilometern und etwa 15 Jahren habe ich beide F\u00e4lle erlebt.<\/p>\n<p>3. Juli 2012: Donald Trump \u00fcber Obamas Zwangsmedizin \u2013 den naivsten Schweizern ins Stammbuch: \u00abWir haben das Geschenk mit einem Gesundheitssystem, das wir zu kaufen gezwungen werden, von dem angeblich Millionen Menschen profitieren werden, ohne dass ein einziger Arzt dazukommt, daf\u00fcr 16\u2019000 neue Steuerbeamte, deren Chef gesagt hat, er w\u00fcrde das Gesetz selber nicht verstehen, verabschiedet von einem Kongress, der es gar nicht gelesen hat und sogar selber davon ausgenommen ist! Unterschrieben von einem Dummkopf von Pr\u00e4sident, der selber raucht, und wo wir erst mal vier Jahre zus\u00e4tzliche Steuern bezahlen, bevor wir irgendeinen Nutzen sp\u00fcren, f\u00fcr eine Regierung, die bereits unsere Alters- und Gesundheitsversorgung in den Bankrott gef\u00fchrt hat. All das \u00fcberwacht vom obersten Bundesmediziner, der selber massiv \u00fcbergewichtig ist und finanziert von einem bankrotten Staat.<br \/>\nKommt Ihnen das als Schweizer(in) alles bekannt vor? Auch bei uns werden W\u00e4hlerstimmen so ganz \u00e4hnlich gekauft.<\/p>\n<p>2. Juli 2012: Die T\u00fcchtigen waren immer und \u00fcberall in Raum und Zeit die \u00abSpielverderber\u00bb des Sozialismus. Zu unserem Gl\u00fcck \u2013 und bis jetzt immer gerade noch im letzten Moment.<\/p>\n<p>1. Juli 2012: Zur Abwechslung ein ganz anderes Thema: Software-Fr\u00fchgeschichte. Die ersten Desktops des total umgestalteten und f\u00fcr die Touchscreen-Bildschirme vorgesehenen Betriebssystem Windows 8 erinnerten mich irgendwie an das, was mir vor 20 Jahren vorschwebte: eine intuitive, weil \u00fcbersichtliche Menuf\u00fchrung. Hier das <a href=\"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/weltgeschehen\/2012\/01\/arztesoftware-hauptmenu-entstanden-1990-1992\/\">Hauptmenu meiner \u00ab\u00c4rztesoftware\u00bb<\/a>, die in einigen kleineren und mittleren Arztpraxen \u00fcber 20 Jahre lang Dienst tat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>6. Dezember 2012: Denkw\u00fcrdige Aussage, k\u00fcrzlich gelesen: \u00abEs braucht keinen Preis\u00fcberwacher, sondern Konsumverzicht\u00bb. G\u00fcnstigere Angebote setzen sich meist augenblicklich durch &#8211; f\u00fcr Etablierte oft nur zu schnell. Dies funktioniert aber nur ohne staatsgarantierte Preiskartelle zum Schutz der Unf\u00e4higen vor den &hellip; <a href=\"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/blog\/2012\/01\/1-7-2012-31-12-2012\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-1600","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-blog"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1600","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1600"}],"version-history":[{"count":202,"href":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1600\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1892,"href":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1600\/revisions\/1892"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1600"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1600"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1600"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}