{"id":1307,"date":"2012-01-01T14:48:36","date_gmt":"2012-01-01T13:48:36","guid":{"rendered":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/?p=1307"},"modified":"2012-08-02T23:20:01","modified_gmt":"2012-08-02T22:20:01","slug":"fortsetzung-%c2%abnachdenkliches-zum-tage%c2%bb-ab-20-februar-2012","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/blog\/2012\/01\/fortsetzung-%c2%abnachdenkliches-zum-tage%c2%bb-ab-20-februar-2012\/","title":{"rendered":"Blog 2012  1. Halbjahr"},"content":{"rendered":"<p>30. Juni 2012: Arme Leute in Griechenland \u00fcberleben dank dem wiederentdeckten Tauschhandel. DER STAAT kann dabei allerdings nichts absaugen, aber das ist ja gerade das Geheimnis. Die Schattenwirtschaft hatte schon im Sowjetimperium geholfen, dass die unterste Klasse in der klassenlosen Gesellschaft einigermassen \u00fcber die Runden kam.<\/p>\n<p>29. Juni 2012: Entdeckung des politischen Naturgesetzes Nr. 1, anwendbar auch auf Werbung oder komplizierte Sachvorlagen, wie wichtig diese auch w\u00e4ren: \u00abLieber kurz und falsch als m\u00fchsam und richtig\u00bb. Stattdessen wischt man unangenehme Wahrheiten lieber mit \u00abLieber lang und falsch als kurz und richtig\u00bb unter den Tisch, weil jene dann aus Bequemlichkeit gar nicht mehr gelesen werden.<\/p>\n<p>28. Juni 2012: Wann immer ein Konfliktfeld auftaucht, von unerw\u00fcnschter Einwanderung bis zu gef\u00e4hrlichen Exerimenten mit der bis jetzt noch funktionierenden Energieversorgung sind es notorisch die Linksparteien, die das augenblicklich zur Chefsache erkl\u00e4ren und am ungeduldigsten in den Abgrund dr\u00e4ngen. Ein Prachtsbeispiel dazu ist die blindlings angek\u00fcndigte Opposition gegen die moderat optimale L\u00f6sung der zuvor w\u00e4hrend Jahren sorgf\u00e4ltig orchestrierten Katastrophe beim Gotthard-Strassenverkehr. Sogar Bundesr\u00e4tin Leuthard hatte gestern offenbar keine andere L\u00f6sung mehr gesehen, um den bevorstehenden gesamteurop\u00e4ischen \u00abgridlock\u00bb beim Nord-S\u00fcd-Verkehr zu verhindern.<\/p>\n<p>27. Juni 2012: Kaum hat der Bundesrat die Abstimmung \u00fcber \u00abmanaged care\u00bb trotz Etikettenschwindel verloren, ist binnen Tagen eine Umfrage fertig, die beweisen soll, wie viele Schweizer beim Gesundheitswesen schon wieder genau das wollen, was DER STAAT will. Wohl aus lauter Angst davor, die SVP k\u00f6nnte das wollen, was das Volk will. Wie bei jeder Studie aus dem gut gen\u00e4hrten Beraterg\u00fcrtel rund um Bern kommt nur das heraus, was DER STAAT will, sonst ist die Studie \u00abnicht repr\u00e4sentativ\u00bb. Deren Formulierung hat auch diesmal den Verdacht erst richtig aufkommen lassen.<\/p>\n<p>26. Juni 2012: <a href=\"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/DER_STAAT-150x150.jpg\">DER_STAAT<\/a> geriet in letzter Zeit oft ins Schussfeld dieses Blogs. Wenn er eben zu fett wird, degeneriert er zur Mafia, wie er z.B. bei den Nationalsozialisten und Kommunisten \u00fcber Jahrzehnte bewiesen hat. Bern begn\u00fcgt sich mit Misswirtschaft und Korruption, wie k\u00fcrzlich wieder im Steueramt des Bundes oder in vielen Kantonen nach der Entdeckung, dass sich eine einzige Radarfalle bei perfider Platzierung schon im ersten Jahr amortisiert und dar\u00fcber hinaus die Anstellung eines weiteren Staatsbeamten finanziert. Sogar ein gem\u00e4ssigter Parlamentarier wagte es, deutlich zu werden: \u00abDer Bund kann doch nicht der Wirtschaft Vorschriften machen und sich dann selber nicht daran halten.\u00bb<\/p>\n<p>25. Juni 2012: Seit jeher w\u00fcnscht sich die Menschheit ewiges Leben, aber kaum hat es die angeblich ungesunde Lebensweise geschafft, dass man durchschnittlich auch nur 30 Jahre \u00e4lter wird, dann gibt es schon \u00absoziale\u00bb Probleme. Gl\u00e4ubige sollten sowieso froh sein, dass sich ihr Paradies dereinst als Illusion erweist, welches sie eh schon nie erleben werden &#8211; das Gedr\u00e4nge \u00abdort oben (?)\u00bb w\u00e4re n\u00e4mlich nicht auszudenken&#8230; Abgesehen davon, dass die meisten unserer direkten Vorfahren Vierbeiner w\u00e4ren.<\/p>\n<p>24. Juni 2012: 1939-1945 ist der Anschluss der Schweiz an ein \u00abZwangs-Vereinigtes Europa\u00bb zum Gl\u00fcck am rechtzeitigen Zusammenbruch der Initianten gescheitert, und die damaligen \u00abEuro-Turbos\u00bb kauten noch lange an ihren falschen Einsch\u00e4tzungen. Erneut steht die Schweiz inmitten eines zerbr\u00f6selnden Europa am Abgrund und hat vielleicht nicht wieder Gl\u00fcck, dass \u00e4ussere Umst\u00e4nde einen Fehlenscheid im letzten und falschesten Moment unn\u00f6tig machen. Diesmal w\u00e4re nicht nur eine Minderheit wie damals bei den moralischen Verlierern.<\/p>\n<p>23. Juni 2012: Eine Ursache der Probleme von erfolgreichen Parteien wie der SVP k\u00f6nnte darin liegen, dass man zwar dank der mehrheitlich richtigen Politik gen\u00fcgend W\u00e4hler hat, unter diesen aber im Gegensatz zu typischen Linksparteien nicht gen\u00fcgend Potential an Neid und Frust mobilisieren kann, um die Abneigungsbarriere des B\u00fcrgers gegen die Politik, aber auch dessen Bequemlichkeit, zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>22. Juni 2012: Leisetreter unter den Zaghaften fragen manchmal gutschweizerisch: Verliert man mit deutlichen Statements nicht seine Freunde? Nein, im Gegenteil, man hat nur noch gute.<\/p>\n<p>21. Juni 2012: Technisch ungebildete unter den Journalisten haben nach ihrer Vorliebe zur Verwechslung von Kilowatt und Kilowattstunden ein neues Bet\u00e4tigungsfeld im Schwachstrombereich gefunden! Soeben wurden in der Zeitung die ersten Windows-Tablets mit Akkus zwischen 30 und 40 kWh elektrischer Kapazit\u00e4t angek\u00fcndet, was eine technische Sensation w\u00e4re und diese Speicher bei einer Explosion zu einer Sache f\u00fcr die Bundesanwaltschaft und nicht nur f\u00fcr eine beliebte Sauregurken-Meldung geeignet machen w\u00fcrde. Wie w\u00e4r&#8217;s mit 1000mal weniger? Die Zahlen k\u00e4men dann mit bescheideneren Wattstunden recht gut hin. Es stand zweimal falsch, also war es kaum ein Druckfehler. Bedenklich, dass sich niemand an solchen kapitalen Fehlern zu st\u00f6ren scheint, die gleichen Geisteskaliber jedoch im n\u00e4chsten Moment Mitspracherecht im national milliardenfach bedeutenderen Gigawattbereich fordern.<\/p>\n<p>20. Juni 2012: N\u00fcchterne Analyse des Tsunami-Erdbebens in Japan durch englische Physiker: Fukushima war keine Atomkatastrophe, denn erstens ist niemand an der Strahlung gestorben und zweitens gingen die weitr\u00e4umigen Zerst\u00f6rungen und Zehntausenden von Opfern auf das Konto von Mutter Natur. Die Erwartung der Zahl von Langzeitopfern ist nach den Erfahrungen in Hiroshima und Nagasaki so klein, dass man \u00fcberhaupt keine Auswirkungen wird feststellen k\u00f6nnen. Die meisten nicht-nat\u00fcrlichen Sch\u00e4den in Japan waren eine Folge des Stromausfalls! Kurzfassung durch den Berner Immunologen Beda Stadler: \u00abWer Angst verbreitet, bringt mehr Menschen um\u00bb. Nicht anders wie bei herbeigeredeten Epidemien. Trotzdem gilt f\u00fcr den STAAT (bzw. seine ins Kraut schiessenden Bundes\u00e4mter) die Devise: \u00abNur ein in Panik versetztes Volk akzeptiert auch sinnlose Massnahmen\u00bb.<\/p>\n<p>19. Juni 2012: Ein guter Bekannter hat mir berichtet, dass seine Energiesparlampen noch mindestens 20 Jahre halten werden! In der Schublade. Ein anderer folgert daraus zum Spass, aber faktisch nicht leicht zu entkr\u00e4ften, dass eine Geldanlage in Form von alten Gl\u00fchlampen statt Gold hoch zweistellige Renditen pro Jahr erlauben w\u00fcrde. Er hatte die Hamsterung aus Angst schon vor Jahren veranlasst und k\u00f6nnte die ewigen Lichter inzwischen m\u00fchelos zum mehrfachen Preis an vorbildlichere Spar-B\u00fcrger verkaufen! Tut er aber nicht, weil er damit rechnet, dass die zwangsverf\u00fcgten Engp\u00e4sse noch l\u00e4nger anhalten werden.<\/p>\n<p>18. Juni 2012: Wenn ein Politiker in der Schweiz, nicht nur ein linker, keine Antworten mehr hat, dann hofft er auf Auskoppeln aller Gehirne, wenn er vor \u00abamerikanischen Verh\u00e4ltnissen\u00bb warnt. Pikanterweise auch dann, wenn die logische Argumentation haargenau umgekehrt l\u00e4uft. J\u00fcngstes Beispiel wieder einmal die Gesundheitsversorgung betreffend. Die Kosten sind n\u00e4mlich in den USA erst in diesem Moment massiv gestiegen, wo der (bei uns) viel gelobte Obama \u00abeurop\u00e4ische Verh\u00e4ltnisse\u00bb, also das sozialistische Fass ohne Boden, eingef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>17. Juni 2012: \u00abFr\u00fcher wurde gelogen um des \u00dcberlebens willen. Heute l\u00fcgen Politiker, um den Selbstmord Europas zu vertuschen\u00bb.<br \/>\nEdgar L. G\u00e4rtner<\/p>\n<p>16. Juni 2012: Der Mensch lernt immer wieder von der Natur, auch im Gesch\u00e4ftsleben. Die enormen Wachstumsraten von Krebsgeschw\u00fcren riefen geradezu nach einer Analyse und Anwendung dieses \u00abErfolgsprinzips\u00bb. Das Musterbeispiel dazu sind die sozialen Netzwerke, die Mitglieder, Investoren und Werbekunden zugleich fast unisono entt\u00e4uschen, wenn da nur nicht die verlockenden Wachstumsraten w\u00e4ren. Leider \u00e4ndert das nichts daran, dass Krebsgeschw\u00fcre, wie bei einem auf Muskelwachstum bedachten Bodybuilder, keinen nachhaltigen Erfolg bringen. Nicht einmal Anabolika versprechen derartige Wachstumsraten wie die zellularen Softwarefehler.<\/p>\n<p>15. Juni 2012: Pro Senectute organisiert im Luzerner KKL seit Jahren grossartige Veranstaltungen f\u00fcr seine Mitglieder. Sowohl bei den Themen als auch den eingeladenen G\u00e4sten, dem Moderator und dem Rahmenprogramm beweist die Leitung immer wieder eine gl\u00fcckliche Hand. K\u00fcrzlich habe ich mir die Frage gestellt, ob ich nach diesem gelungenen Anlass \u00fcberhaupt noch ein \u00aboffenes File\u00bb nach Hause tragen w\u00fcrde &#8211; alles Relevante schien mir angesprochen. Es war um Fitness im Alter und dessen Auswirkungen auf die Arbeitswelt einerseits und die Sozialwerke anderseits gegangen. Nat\u00fcrlich kam auch die Kontroverse um die Verk\u00fcrzung der Arbeitszeit zur Sprache &#8211; oder deren Verl\u00e4ngerung angesichts des immer schlechter werdenden Verh\u00e4ltnisses zwischen AHV-Bez\u00fcgern und Beitragenden. Pl\u00f6tzlich wurde mir bewusst, dass hier eigentlich das schlechte Beispiel Frankreich und das gute von Polen h\u00e4tte genannt werden k\u00f6nnen oder sollen. Polen ist n\u00e4mlich dank einer konsequenten Fiskalpolitik und Rentenalter 67 zum wirtschaftlichen Primus in Europa aufgestiegen! Ich bekam Gelegenheit, einen der Experten, der t\u00e4glich mit dieser Frage besch\u00e4ftigt ist, pers\u00f6nlich zu fragen, warum dies offenbar zu beiden Seiten des sozialen \u00c4quators ein Tabuthema geblieben war. Ganz klare Antwort: Polen und die Schweiz seien \u00abnicht vergleichbar\u00bb, weil der Erfolg in Polen mit gravierenden sozialen Einschnitten erkauft worden sei, die in der Schweiz \u00ababsolut unm\u00f6glich durchsetzbar\u00bb w\u00e4ren. In der verw\u00f6hnten Schweiz, aber das sagte er nicht. Was nun aber, wenn sich die Polen dank ihrem Fleiss in einigen Jahren besser verw\u00f6hnen k\u00f6nnen als wir Luxusb\u00fcrger im Hochpreisland?<\/p>\n<p>14. Juni 2012: Man h\u00f6re uns staune: der Bund ist knapp an Moneten, hat aber gen\u00fcgend Geld, um die gedruckte Presse ausgerechnet bei der Qualit\u00e4t zu f\u00f6rdern! Es geht nat\u00fcrlich um etwas ganz anderes. DER STAAT will die Medien auch in dieser bisher noch erstaunlich unabh\u00e4ngigen Branche abh\u00e4ngig machen. Dies kostet den B\u00fcrger doppelt: f\u00fcr seine verschwendeten Steuergelder bezahlt er nun auch noch den Verlust an Pressefreiheit. Wie im alten und neuen Russland.<\/p>\n<p>13. Juni 2012: DER STAAT &#8211; ist eine parasit\u00e4re Firma. Wie bitte? Hier hat einer die ganze <a href=\"http:\/\/www.misesinfo.org\/?p=2225\">Beweiskette<\/a> f\u00fcr diese harte, jedoch absolut treffende, Aussage.<\/p>\n<p>12. Juni 2012: Die Politik kann wenig f\u00fcr die Wirtschaft tun, aber viel gegen die Wirtschaft.<br \/>\nJean-Fran\u00e7ois Rime<\/p>\n<p>11. Juni 2012: Totalsperrung der Bahnlinie am Gotthard f\u00fcr einen Monat! Nach einer Woche schaffen es die SBB trotz maximalen Anstrengungen und Mehrkosten, 40% der G\u00fcterz\u00fcge auf andere Alpentunnels umzuleiten; 60% dagegen bleiben mit ihren Ladungen \u00abirgendwo\u00bb stehen. Die vor allem hinter den Ohren gr\u00fcnen B\u00fcrger wollen aber auf keinen Luxus verzichten, weder auf t\u00e4glich frische Fr\u00fcchte aus dem S\u00fcden noch auf die neuesten Konsumg\u00fcter aus dem Norden. Alle hoffen im Geheimen, der flexible private G\u00fcterverkehr auf den Autobahnen werde es schon richten. Wenn die Transporteure dann bitten, die schon zu Normalzeiten politisch verf\u00fcgten Verstopfungen zu lockern, dann wirft man ihnen \u00abProfitgier\u00bb und \u00abLieb\u00e4ugeln mit einer zweiten Gotthardr\u00f6hre\u00bb vor, wenn sie auch nur versuchen, eine noch gr\u00f6ssere Katastrophe zu verhindern. Keiner der Schildb\u00fcrger im Lande hat mehr den Mut, den Rettern in der Not zu danken oder darauf hinzuweisen, dass auch die SBB Geld verdienen m\u00f6chten, aber die Misswirtschaft beim staatlichen Zwangsg\u00fcterverkehr eben dies verhindert. Die st\u00e4ndig diffamierte \u00abLastwagenlobby\u00bb kann nicht einfach auf dem Buckel des B\u00fcrgers die Steuern erh\u00f6hen, sondern muss in die H\u00e4nde spucken, soweit die Gewerkschaften nicht auch das verhindern.<\/p>\n<p>10. Juni 2012:  K\u00fcrzliche Aussage eines Arztes: \u00abMan hat den Patienten zu lange reanimiert\u00bb. Darf man gerade noch sagen. Tabu dagegen ist das letztlich gleiche Fazit: \u00abWir h\u00e4tten ihn besser gleich sterben lassen &#8211; das w\u00e4re f\u00fcr alle besser gewesen\u00bb. Wie lange geht es wohl, bis man auch bei innerlich verfaulten Volkswirtschaften zu dieser Erkenntnis kommt &#8211; und es sogar sagen darf?<\/p>\n<p>9. Juni 2012: Aus den meist zustimmenden Kommentaren an die Webseite von \u00abPolitically Incorrect\u00bb: \u00abBekennenden Gr\u00fcnen den Strom und Heizung abstellen sowie Autos abnehmen, schon ist das Klimaziel in Reichweite.\u00bb<\/p>\n<p>8. Juni 2012: Die Zwangs-Gl\u00fchbirnen sind inzwischen trotz Spar-Energie in die Wand gelaufen. Kein Ziel wurde damit erreicht, nur neue Probleme wurden geschaffen.  Zur Erinnerung: Schon kurz nach der Einf\u00fchrung der \u00abEnergiesparlampe\u00bb im Jahre 2007 hatte ich im Forum des \u00abBote der Urschweiz\u00bb eine Glosse mit dem Titel <a href=\"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/weltgeschehen\/2007\/11\/bote-der-urschweiz-forum-herbst-2007\/\">\u00abAlarmin und die Wunderlampe\u00bb<\/a> geschrieben, und ich hatte damals nicht zuviel versprochen, was die fatalen Folgen allein schon bis 2012 betrifft.<\/p>\n<p>6. Juni 2012: Erinnern Sie sich noch an den Plan eines grossen KKW in Inwil LU? Die CKW besitzt das15-Hektaren-Grundst\u00fcck immer noch und startete neulich den von der Presse sofort beachteten Versuchsballon \u00abdes gr\u00f6ssten Solarkraftwerkes der Schweiz\u00bb. Sogar mit offenbar einmal richtigen Zahlen (ich habe es nachgerechnet): Produktion von rund 10 Millionen kWh pro Jahr. Niemand fragt leider, wieviel ein KKW auf dem gleichen Grundst\u00fcck produzieren w\u00fcrde! Antwort: die geplante Gr\u00f6ssenklasse, wie beim KKW Leibstadt, liefert seit Jahren auf einer vergleichbaren Fl\u00e4che problemlos und ohne Sommer\/Winter-Schwankungen 9 Milliarden kWh, also 900mal mehr! Da m\u00fcsste man schon zum journalistischen Kunstgriff greifen, Millionen mit Milliarden zu verwechseln, um die Welt umweltgerecht auf den Kopf zu stellen. Fazit: nur die Lieferanten der Solarzellen w\u00fcrden reich und der Bankrott der Schweiz w\u00e4re wieder einen Schritt n\u00e4her ger\u00fcckt. Deutschland hat bereits schlechte Erfahrungen: Solarzellen und Windr\u00e4der stehen zwar bald \u00fcberall, aber der produzierte Strom f\u00e4llt zur falschen Zeit und oft nicht mit den Wechselstromnetzen kompatibel an. Er verpufft dann nutzlos, obwohl er dank Einspeiseverg\u00fctungen bereits teuer bezahlt ist! Und jetzt wollen sich die CKW auch noch eine solche potemkimsche Solaranlage subventionieren lassen! Fachfremde \u00d6konomen sind eben schlechtere Ratgeber als Elektroingenieure, auch wenn sie an den Hochschulen im falschen Verh\u00e4ltnis produziert werden.<\/p>\n<p>5. Juni 2012: Wenn man vor lauter Angst vor imagin\u00e4ren Gefahren handlungsunf\u00e4hig wird oder gar stirbt, dann war die Angst ein schlechter Ratgeber. \u00abDie Zukunft geh\u00f6rt den Tapferen, nicht den Zaghaften.\u00bb Ex.Pr\u00e4sident Ronald Reagan nach der Challenger-Katastrophe.<\/p>\n<p>4. Juni 2012: Der traditionelle Kunstmarkt und Sammler in Europa taten sich mit \u00abSpace Art\u00bb immer schwer. Wer eben seit bald 100 Jahren in der Schule gelernt hat, dass Gegenst\u00e4ndliches in Bildern so etwa die Definition von Kitsch ist, der ist nicht f\u00fcr eine Kunstrichtung zu begeistern, die diskriminierende F\u00e4higkeiten von den Malern verlangt: perfekte Maltechnik bei der Darstellung von Szenen, die man vielleicht nie wird fotografieren k\u00f6nnen. So wie in den ersten paar Jahrzehnten der Technologie- und Eisenbahngeschichte im 19. Jh., als man das revolutionierende Geschehen noch nicht einmal schwarzweiss ablichten konnte. Werke aus jener Zeit sind heute v.a. wegen ihrer historischen Bedeutung unbezahlbar. Nichts darf da falsch sein, Chrolologie, Beleuchtung und Perspektive m\u00fcssen stimmen. Gesichertes Wissen darf im Vordergrund dargestellt sein und Spekulatives m\u00f6glichst im Hintergrund. Alles zu einem \u00e4sthetischen Ganzen komponiert, das den Wert nie verlieren wird, weil es eine Momentaufnahmen der Wissenschaft oder unserer Gesellschaft zu dieser Epoche ist. Kleckser f\u00fchlen sich in solchen Welten nicht mehr wohl, Denker und Kenner um so mehr.<\/p>\n<p>3. Juni 2012: Heute DRS1 News 09 Uhr: Effektvoll konstruierte, meist wirtschaftlich\/soziale \u00abHorrornachrichten\u00bb aus den USA ohne Hinweis auf den Hauptverantwortlichen der angesprochenen Missst\u00e4nde: Obama. H\u00e4misches gegen die Weltwoche wegen einem treffenden \u00abRassismus-Foto\u00bb und linkslastig Verharmlosendes aus der schweizerischen Saubanner-Demo-Szene. Zum Schluss scheinheiliges \u00fcber die heile Schweiz aus Sport &amp; Co., damit die Kr\u00f6ten des permanent echten Rassismus gegen die USA von naiven Zuh\u00f6rern leichter geschluckt werden. Das \u00fcbliche \u00abFormat\u00bb. Obwohl ich diesen Sender nur noch periodisch observiere, hatte ich den Verantwortlichen der Sonntagmorgen-Nachrichten schon nach wenigen Beitr\u00e4gen eindeutig \u00aberraten\u00bb: Kurt Witschi. Mit hohen Zwangsgeb\u00fchren finanziert.<\/p>\n<p>2. Juni 2012: Der Mai 2012 ging mit einem grossen Tag f\u00fcr die Raumfahrt zu Ende. Die Test-Mission mit dem in wenigen Jahren mit mindestens zehnmal weniger Privatgeldern entwickelten Raumtransporter Dragon von der Firma SpaceX wurde h\u00f6chst erfolgreich abgeschlossen und l\u00e4sst nicht nur Chinesen und Russen pl\u00f6tzlich blass dastehen, sondern auch die staatsfinanziert ineffiziente NASA selber! Der mediale Schweizer Mainstream ignoriert solche Aussichten auf mehrmals j\u00e4hrliche Fl\u00fcge mit 7-pl\u00e4tzigen Dragon-Raumschiffen wie \u00fcblich und ist schon bereit, den Chinesen die F\u00fchrung im Weltraum zuzugestehen, obwohl jene mit ihren 2- und 3-pl\u00e4tzigen Raumkapseln gerade mal einen Start alle 3 bis 4 Jahre riskieren.<\/p>\n<p>1. Juni 2012: Vor genau einem Jahr habe ich begonnen, Gedanken zum Tage auf meiner Homepage zentral zu sammeln, statt sie thematisch zu verteilen und Aktuelles damit schwieriger auffindbar zu machen. Am meisten wundere ich mich selber, dass mir die Ideen nicht ausgegangen sind. Es muss das t\u00e4gliche Angebot an medial serviertem Schwachsinn und nachweisbaren Irrt\u00fcmern sein, das wenigstens zur Karikierung verlockt. So lange es vielen Leuten, inklusive mir selber, Spass macht, zu schreiben und den Kragen nie platzen zu lassen, wird es vorl\u00e4ufig einmal mehr oder weniger t\u00e4glich weitergehen. Der positive Feedback von z.T. v\u00f6llig unerwarteter Seite ist immer wieder ein Aufsteller.<\/p>\n<p>31. Mai 2012: Nach dem revolution\u00e4ren Erfolg der privat finanzierten Firma SpaceX mit Start, Rendezvous und Kopplung mit der Raumstation ISS sowie geplanter Wasserung mit r\u00fcckgef\u00fchrten Nutzlasten nur Stunden sp\u00e4ter folgt eine neue Meldung. Das Nachfolgemodell Falcon-9-Heavy wird doppelt so grosse Nutzlast f\u00fcr einen Drittel der Kosten gegen\u00fcber der zur Zeit n\u00e4chstgr\u00f6ssten Rakete auf dem Markt anbieten! Wenn der Verdr\u00e4ngungskampf bereits so anf\u00e4ngt, wird aus dem Verbilligungsfaktor 6 sicher bald ein Faktor 10. So hat der private Anbieter von Orbitalfl\u00fcgen im Vergleich zu \u00abstaatlichen Raketen\u00bb in den USA oder anderswo durchaus glaubhaft kalkuliert, weil die bisherige \u00abMonopol-Konkurrenz\u00bb weniger Auftr\u00e4ge haben wird und die Kosten sicher nicht senken kann.<\/p>\n<p>30. Mai 2012: Schlechtes \u00f6kologisches Gewissen anfangs Monat beim rekordverd\u00e4chtigen K\u00e4lteeinbruch: beim Zimmerl\u00fcften hatte ich vergessen, das Fenster rechtzeitig zu schliessen und habe dabei wom\u00f6glich einen Rappen Heizenergie verpufft. R\u00e4tselraten eine Sekunde sp\u00e4ter: G\u00fcllengestank von draussen stellte die Frage, ob nun erst nach einer Stunde wieder bei sauberer Aussenluft nachgel\u00fcftet werden sollte. Das Problem l\u00f6ste sich dadurch, dass es den ganzen Tag weiter stank! Die Fenster blieben zu. Man durfte gar nicht daran denken, wie viel uns alle das Bauernparfum in der Schweiz kostet. Zum Trost: es sieht aus, dass wir uns sie Subventionierung vielleicht nicht mehr ewig nach der geheiligten Regel \u00abein F\u00fcnfliber Input, ein Franken Output\u00bb leisten k\u00f6nnen. Ja, ja, so t\u00f6nt \u00ab80% Direktzahlungen\u00bb im Klartext. Nur \u00abLuftreinhaltung\u00bb bleibt leider ein schwacher Trost.<\/p>\n<p>29. Mai 2012: Es heisst, bei vielen Wahlen und Abstimmungen sei ein jeweils grosser Prozentsatz der Stimmb\u00fcrger unentschlossen. Dabei w\u00e4re ein Blick in die Vergangenheit immer lehrreich, obwohl es hinterher nat\u00fcrlich einfach ist, richtig zu urteilen. Aber wertvoll, weil auf diese Weise historische Erfahrung entsteht!!  Fazit: r\u00fcckblickend w\u00e4re es bei der Anwendung des Mottos \u00abWeniger Staat\u00bb jedes Mal besser herausgekommen! Immer mehr Leute merken das zwar, aber trotzdem kommen immer noch viele Entscheide schon nach kurzer Zeit katastrophal heraus. Warum eigentlich? Weil dank fr\u00fcheren Fehlentscheiden bald die H\u00e4lfte der B\u00fcrger vom Staat bei oder f\u00fcr ihn arbeitet. Oft unproduktiv zwar, aber eben doch abh\u00e4ngig von ihm.<\/p>\n<p>28. Mai 2012: Das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft in Bern hausiert st\u00e4ndig mit der Behauptung, unser Land br\u00e4uchte eine m\u00f6glichst ungehinderte Zuwanderung von Arbeitskr\u00e4ften aus dem Ausland. Was nicht gesagt wird: wir m\u00fcssen zugestehen, dass fremde Lohnbez\u00fcger einen Teil des Reichtums, der illegal und ohne einen Streich Arbeit in die Schweiz fliesst, nat\u00fcrlich wieder ausser Landes tragen. Unsere Ferienprofis schaffen das doch nicht alleine! Und f\u00fcr alles gibt es ein sch\u00f6nes Wort, das die Zust\u00e4nde besch\u00f6nigt: bilaterale Vertr\u00e4ge. Im Schatten davon gedeihen andere Missst\u00e4nde, von Kriminalit\u00e4t bis zur \u00dcbernutzung unserer Sozialsysteme, vor denen der Bund die Augen verschliesst.<\/p>\n<p>27. Mai 2012: Was derzeit wenig beachtet wird: Das privatwirtschaftlich entwickelte und betriebene Zubringer-Raumschiff Dragon von der Firma SpaceX kostet nur einen Bruchteil der Alternativen mit vergleichbaren Kapseln aus Russland, von ESA oder aus Japan. Noch bemerkenswerter: es ist im Moment das einzige Raumschiff, das Gegenst\u00e4nde aus der ISS zur\u00fcckbringen kann!<\/p>\n<p>26. Mai 2012: Auch die Kopplung der Dragon-Kapsel mit der Raumstation ISS ist gelungen, nachdem die Betreiber der Kapsel zuvor ein komplexes \u00abExamen\u00bb bei Ann\u00e4herung, Tests mit Notfallszenarien usw. mit Bravour bestanden hatten. Von dem Moment an, wo der mit dem Betrieb des Greifarmes betraute Astronaut die (noch) unbemannte Dragon gepackt hatte, lag alle Verantwortung bei NASA &#8211; die private Firma SpaceX hatte ihren Teil geleistet und wird nun k\u00fcnftig weitere Zubringermissionen in die ISS fliegen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>25. Mai 2012: Die Stunde der Wahrheit f\u00fcr die Firma SpaceX ist in den letzten zwei Tagen zu ihren Gunsten n\u00e4her ger\u00fcckt! Jedes der Test-Man\u00f6ver, das die NASA f\u00fcr das automatische Rendezvous der Dragon-Zubringerkapsel zur Internationalen Raumstation ausgeheckt hatte, ist bisher perfekt gelungen. Erste Bilder von der Ann\u00e4herung des zweiteiligen Raumschiffes unter der ISS wurden bereits ver\u00f6ffentlicht. Ein grosser Tag f\u00fcr die Raumfahrt, der an den den weitsichtigen Tagesmedien nat\u00fcrlich weitgehend unerkannt vor\u00fcberzieht.<\/p>\n<p>23. Mai 2012: Wenn dir alle sagen, du sollst jetzt nicht in Panik verfallen &#8211; dies ist der Moment, wo du fl\u00fcchten musst. Gilt sicher f\u00fcr Europa. Seit \u00fcber 100 Jahren.<\/p>\n<p>22. Mai 2012: Alle Regierenden in Europa sprechen jetzt von notwendigem Wachstum. Na, wer hat denn dieses Wachstum abgew\u00fcrgt? Die alles l\u00e4hmenden Staatsb\u00fcrokratien dieser Regierungen, deren Handelshemmnisse und staatlichen Preisgarantien gegen echte Produktivit\u00e4t! Polen hat f\u00fcr einmal den Trend umgekehrt und die Staatsb\u00fcrokratien gel\u00e4hmt. Das Land gilt heute als Musterknabe bez\u00fcglich Produktivit\u00e4t, Wohlstandszunahme und Wachstum in Europa.<br \/>\nAktualit\u00e4t des Tages: Falcon 9\/Dragon, der neue Zubringer zur Raumstation ISS, ist heute um 09:44 MEZ erfolgreich gestartet und hinterliess einem \u00fcber Jahrzehnte aktiven Beobachter einen ausgezeichneten Eindruck. Livebilder von der Stufentrennung, gl\u00fchender Zweitstufenmotor ununterbrochen sichtbar bis in den Orbit, Entfaltung der Solarzellen binnen Minuten, alles live, weil der Aufstieg parallel zur US-Ostk\u00fcste stattfand und immer irgendeine Bodenstation f\u00fcr die Liveverbindung verf\u00fcgbar war. Auch der Countdown und der Ersatz von einem der 9 Triebwerke mit einem kleinen Defekt binnen Stunden an einem Sonntag (!) gab einen sehr guten Eindruck von der \u00abneuen Effizienz\u00bb der Privaten. Es ist wieder wie in den 1960ern &#8211; nur alles noch schneller und besser als mit staatlicher Misswirtschaft!<\/p>\n<p>21. Mai 2012: Weder der unser Eigentum sch\u00fctzende Kapitalismus ist schuld, noch allein die Privatbanken sind es, wenn die Weltwirtschaft aus dem Ruder l\u00e4uft &#8211; es sind die Staatsbanken, die mit ihrem Monopol f\u00fcr Notenpressen daf\u00fcr sorgen, dass echte Werte vernichtet und falsche geschaffen werden.<\/p>\n<p>19. Mai 2012: Sparen \u00e0 la Fran\u00e7ois Hollande: als erste Amtshandlung Senkung der Ministerl\u00f6hne um 30%, so dass niemandem mehr auffallen soll, wie die Zahl der Minister von 15 auf 34 erh\u00f6ht wird. Zwei Fliegen auf einen Schlag: die Staatsausgaben wachsen trendgem\u00e4ss weiter Richtung Sozialismus und es wird gleichzeitig Platz f\u00fcr weibliche Minister geschaffen, ohne alte Kollegen zu ver\u00e4rgern und trotzdem die weibliche W\u00e4hlerschaft zu belohnen.<\/p>\n<p>18. Mai 2012: Als Kuriosum vermerkt: Gangsterboss in der Basilika Sant&#8216; Apollinare in Rom ist seit 1990 ehrenvoll bestattet. Muschelei bzw. ein Gegengesch\u00e4ft mit der Vatikanbank sowie die \u00abSchweigepflicht\u00bb im Falle der 1983 entf\u00fchrten und vermutlich 15j\u00e4hrig ermordeten Manuela Orlandi hatten zu dem gut geh\u00fcteten Mysterium gef\u00fchrt. Wieviele Skelette im Schrank der Religionen m\u00fcssen denn noch entdeckt werden, bis die Heiligenscheine verblassen?<\/p>\n<p>17. Mai 2017: Wenn man rundum Patienten jammern h\u00f6rt \u00fcber die immer teurere und bei den wichtigsten Volkskrankheiten wirkungslose Medizin, dann bekommt man den Eindruck, wir n\u00e4herten uns zu schlechter Letzt wieder afrikanischen Verh\u00e4ltnissen. Das Schwierige an der Medizin besteht nun einmal darin, dass manchmal ein Patient kommt, dem wirklich etwas fehlt. Weil der Medizinmann davon ausgeht, dass die Kranken nicht zu ihm k\u00e4men, wenn sie nicht d\u00fcmmer w\u00e4ren als er, h\u00f6rt er ihnen nicht zu. Seit wirksame Medikamente aus R\u00fccksichtnahme auf unvermeidliche Nebenwirkungen (f\u00fcr die der Medizinmann keine Verantwortung \u00fcbernehmen will) vom Markt genommen und durch wirkungslose ersetzt worden sind, werden auch kleinere Leiden verschleppt. Sie m\u00fcnden in eine Kaskade von nutzlosen Konsultationen oder teuren Nebenabkl\u00e4rungen, bis der Patient wirklich reif ist f\u00fcr die Psychiatrie. Dies wird dann zum Anlass genommen, ihn definitiv nicht mehr ernst zu nehmen. Auf der anderen Seite werden immer mehr \u00abalternative Heilmethoden\u00bb auf abenteuerlich legalen Wegen im Interesse des Mammons kassenpflichtig. Gleichzeitig hat das Mass an gesundheitlicher \u00abAufkl\u00e4rung\u00bb in den Medien ein Mass erreicht, das sich durchaus mit der abergl\u00e4ubischen Kakophonie afrikanischer Verh\u00e4ltnisse messen kann. Wenn man in Afrika unter den vielen Medizinm\u00e4nnern noch einen echten Arzt findet, der solides Wissen auch anwenden kann, dann hat man Gl\u00fcck gehabt. Genau wie bei uns.<\/p>\n<p>16. Mai 2012: Wo sind pl\u00f6tzlich die Euro-Turbos? Sie haben nur fertig gebracht, dass das Wort EURO zu \u00abanother four-letter-word\u00bb verkommen ist. Schon Jugoslawien 1945-1990 hatte gezeigt, wozu das unvergorene Europa f\u00e4hig ist. Unsere Version \u00abVereinigter Staaten\u00bb war Wunschdenken unter Missachtung historischer Erfahrungen und eine der Folgen von unserer \u00dcberheblichkeit in der Gestrigen Welt gegen\u00fcber der Neuen Welt.<\/p>\n<p>15. Mai 2012: Vor wenigen Tagen wurde in der SF-Tagesschau nochmals \u00ab10 Jahre nach der Expo 02\u00bb gefeiert. Ein unm\u00f6gliches Unterfangen, dieser R\u00fcckblick, wenn jemand nicht die Wahrheit sagen und entlassen werden wollte. Diese Landesausstellung war ein historischer Flop, nicht ein Ruhmesblatt f\u00fcr unser Land. Desinteresse v.a. bei anspruchsvollen Besuchern, Frust bei Machern mit besseren, aber abgelehnten Ideen. Eine Mehrzahl uneingel\u00f6ster Freibillette allein in meiner \u00fcberblickbaren Umgebung. Zu schlechter Letzt wurde ein Sch\u00e4tzpreis aus der Anfangszeit genannt, nicht die Endkosten nach Beseitigung aller \u00abUmweltlasten\u00bb. Heute wird der 20mal preisg\u00fcnstiger mit privaten Investitionen (nicht mit Staatsgeldern wie die Expo-02) errichtete und dank solider Infrastruktur noch heute als weiter nutzbares Bauwerk stehende Mystery-Park als Flop bezeichnet. Die Verschleuderung von Volksverm\u00f6gen von jenseitigen Dimensionen darf hingegen kein Thema mehr sein. Die Verursacher l\u00e4sst man sich nochmals optisch pr\u00e4sentieren, aber Franz Steinegger wenigstens hatte die undankbare Aufgabe, sich bei der Umkehrung aller Worte fast zu verschlucken.<\/p>\n<p>14. Mai 2012: Ganz selten finden politisch gar nicht opportune Statistiken den Weg an die \u00d6ffentlichkeit, wonach ein erstaunlich kleiner Prozentsatz der Steuerzahler den L\u00f6wenanteil des Steueraufkommens des Landes beitr\u00e4gt, und dies rund um den Globus. Umgekehrt k\u00f6nnte kein Sozialstaat von dem leben, was er den kleinen Steuerzahlern abnimmt. Er braucht ein paar ganz grosse. Die Fernsehnachrichten zeigen uns aber bei jeder Gelegenheit Bilder, wo Gewerkschafter demonstrierend durch die Strassen laufen mit ihren Brettern vor dem Kopf, auf denen geschrieben steht, dass die Reichen fast gar nichts zahlen und nur die \u00c4rmsten sowie gelegentlich der Mittelstand (was den Fakten schon etwas n\u00e4her k\u00e4me) besteuert werden. Irgendetwas kann da nicht stimmen.<\/p>\n<p>13. Mai 2012: Dauernd spricht man von Einheitskrankenkasse, um die Kosten des Medizinwesens zu senken, und alles nur, um vom Hauptproblem abzulenken: Die vom Staat verordneten Zwangspr\u00e4mien beim Zwang, sich de facto \u00fcberzuversichern gegen\u00fcber fr\u00fcher. Heilige Einfalt: die Konkurrenz funktioniere nicht, trotz den vielen Kassen, und m\u00fcsse beseitigt werden. Also m\u00fcsse der Staat den Markt eben noch mehr auf den Kopf stellen! Nein!! Keine Kasse hat doch ein Interesse, beim Aufwand und bei der Werbung zu sparen, weil ihnen der Staat schliesslich ein sicheres Einkommen garantiert und sich der B\u00fcrger gegen die Willk\u00fcr bei finanzieller K\u00e4fighaltung gar nicht mehr wehren kann. Dies ist der Grund, weshalb unrentable und unn\u00f6tige Kassen nicht verschwinden und gleichzeitig die Gesamtkosten f\u00fcr das Gesundheitswesen steigen: es ist f\u00fcr Garanten und Leistungserbringer eben immer noch rentabel, den B\u00fcrger dank staatlichen Garantien auszusaugen &#8211; weil man kann und darf. Und jetzt der Clou: das Problem soll durch noch mehr Staat auf dem Weg zum realen Kommunismus (Trick Obama) gel\u00f6st werden! Staatsgl\u00e4ubigkeit war die Ursache aller Probleme in Russland seit 1917 und Osteuropa seit 1945, dann bei der Einf\u00fchrung des Euro im letzten Jahr des letzten Jahrhunderts mit allen unbedachten Folgen und die gleiche Staatsgl\u00e4ubigkeit begr\u00fcndete auch den Ruin des Gesundheitssystems in jedem Land, wo man mit der Zwangsgleichschaltung von Gesunden und Kranken experimentiert hat. Statt dass gesunde Unterschiede bestehen, geht es dann gleich Allen schlecht. Nur das grundlegende Krebsgeschw\u00fcr, der Staatssektor, w\u00e4chst weiter, weil er f\u00fcr seine eigenen W\u00e4hler sorgt.<\/p>\n<p>11. Mai 2012: Der Selbst\u00e4ndige und v.a. der KMU wird erst arbeitslos, sobald er vor \u00dcberarbeitung unter der Last von mehreren Staatsbeamten auf seinem Buckel tot umgefallen ist. Bei Tagesschauinterviews z.B. k\u00f6nnen Sie Tr\u00e4ger meist leicht von den Getragenen an deren immer lockeren Aussagen unterscheiden: irgendetwas in ihrem Gesichtsausdruck verr\u00e4t, dass sie vor nichts (ausser vielleicht griechischen Verh\u00e4ltnissen in ferner Zukunft) Angst haben m\u00fcssen. T\u00e4glich werden Ihnen neue Individuen dieser Gattung pr\u00e4sentiert, immer bequem w\u00e4hrend ihrer Arbeitszeit auf die gut geschulten Interviews vorbereitet. Ob sie vor den Studios bereits Schlange stehen? Jedenfalls dokumentieren sie das ununterbrochene Wachstum des Staatssektors.<\/p>\n<p>10. Mai 2012: Fran\u00e7ois Hollande gew\u00e4hlt! Jetzt hoffen Alle, dass er bei seinen wahren Absichten gelogen hat, um gew\u00e4hlt zu werden.<\/p>\n<p>8. Mai 2012: Heute auf <a href=\"http:\/\/www.ef-magazin.de\">www.ef-magazin.de<\/a> im Beitrag von Andreas T\u00f6gel den Satz gelesen:<br \/>\n\u00abDass sich die Griechen unter sozialistischer F\u00fchrung  &#8222;kaputtverschuldet&#8220; haben, kommt den Damen und Herren Umverteilern gar nicht erst in den Sinn. Denn Sparen ist b\u00f6se. Kreditfinanzierter Konsum dagegen schafft den Himmel auf Erden. (&#8230;) Wer spart, ist ein (Volks\u2011) Sch\u00e4dling. Wer (fremder Leute) Geld zum Fenster hinauswirft und konsumiert, als g\u00e4be es kein Morgen, ist ein Held. Kapital wird nicht als Folge des Konsumverzichts akkumuliert, sondern durch die Notenpresse erzeugt. Durch simples Bedrucken von Papier l\u00f6st man jedes Problem \u2013 am Ende werden dadurch alle reich. Was f\u00fcr eine wunderbare Welt! &#8230; \u00bb<\/p>\n<p>7. Mai 2012: Kommentatoren triumphieren nach Umfragen, dass \u00abdie Schweizerische Volkspartei f\u00fcr das Schweizer Volk nicht mehr w\u00e4hlbar sei\u00bb. Ist es nicht eher so, dass sich die st\u00e4rkste Partei zusammensetzt aus Leuten, f\u00fcr die \u00fcberhaupt keine andere Partei mehr w\u00e4hlbar ist?<\/p>\n<p>6. Mai 2012: <a href=\"http:\/\/www.aviationweek.com\/Blogs.aspx?plckBlogId=Blog:04ce340e-4b63-4d23-9695-d49ab661f385&amp;plckController=Blog&amp;plckBlogPage=BlogViewPost&amp;newspaperUserId=04ce340e-4b63-4d23-9695-d49ab661f385&amp;plckPostId=Blog%253a04ce340e-4b63-4d23-9695-d49ab661f385Post%253ac8684488-934e-4fd3-9df5-d9596be85181&amp;plckScript=blogScript&amp;plckElementId=blogDest\">Zum 100. Geburtsjahr von Wernher von Braun<\/a> &#8211; verfasst von Jesco von Puttkamer. Eine lange W\u00fcrdigung, ausgezeichnet geschrieben, aber sicher nur interessant genug f\u00fcr geborene &#8222;Historiker&#8220;, die den tieferen Grund f\u00fcr den einmaligen Erfolg beim ersten Mondlandeprogramm der Menschheit ergr\u00fcnden wollen. Oder f\u00fcr mich, der noch mehr als die H\u00e4lfte der namentlich erw\u00e4hnten Personen pers\u00f6nlich kennengelernt oder mindestens leibhaftig erlebt hat &#8211; und trotzdem immer noch Neues lernen konnte.<\/p>\n<p>5. Mai 2012: Einem Leser des Blogs fiel im Eintrag vom 29. April das Wort Salbader auf, das heute nicht mehr sehr gebr\u00e4uchlich ist. Zum Gl\u00fcck half ihm Wikipedia auf die Spr\u00fcnge. Es ist ein uraltes Wort, negativ belegt, das mir in Etappen begegnet ist. In Bayern sprach man nie vom Coiffeur, sondern, noch wie im Mittelalter, vom Bader. Damals war dieser auch noch Arzt, Pfleger, Haarschneider usw. Jahre sp\u00e4ter lernte ich bei der Arbeit einmal einen hoch begabten und sprachgewandten Chemiker kennen, der unsaubere Arbeitsmethoden jeweils als Salbaderei bezeichnete, was ich nach meiner M\u00fcnchner Pr\u00e4gung als verallgemeinerte Quacksalberei interpretierte. Seither habe ich es in diversen Formen in meinen eigenen Sprachschatz integriert. Im damaligen Blog fand ich den Begriff jedenfalls sehr treffend angewendet.<\/p>\n<p>2. Mai 2012: Eine der Strafen, die wir erleiden, wenn wir uns nicht um die Politik k\u00fcmmern, besteht darin, dass wir dann von Leuten regiert werden, die uns unterlegen sind.       &#8212;&#8211;      Plato<\/p>\n<p>1. Mai 2012: Irgendwann kommt auch der letzte Schweizer aus den Ferien zur\u00fcck und findet sein Land im rotgr\u00fcnen Polit-Morast untergegangen.<\/p>\n<p>30. April 2012: Das einzige rationale Argument, das die sog. \u00abMaschinenst\u00fcrmer\u00bb der unruhigen 1830er-Jahre im Z\u00fcrcher Oberland f\u00fcr ihr destruktives Benehmen h\u00e4tten vorbringen k\u00f6nnen, war damals schon die Angst vor dem als zu rasch empfundenen technischen Fortschritt. Freilich wird die Sorge auch heute nicht direkt beim Namen genannt, um nicht als r\u00fcckst\u00e4ndig oder gar als nicht konkurrenzf\u00e4hig dazustehen. Salonf\u00e4higere \u00c4ngste werden vorgeschoben, wie unlogisch bis total unzutreffend diese auch sind im Vergleich zu viel gef\u00e4hrlicheren, aber beliebteren Fehlentwicklungen. Die Parallelen zwischen den Gegnern der Kernenergie und den Zivilisationsbremsern des 19. Jahrhunderts sind frappant.<\/p>\n<p>29. April 2012: Ausgerechnet die Institutionen des Vatikans z\u00e4hlen sich zur geistigen Elite der Menschheit. Diese geistigen Salbader stolpern zwar t\u00e4glich \u00fcber ihre eigenen Widerspr\u00fcche und ihre Unlogik, doch sie k\u00f6nnen ihren Gl\u00e4ubigen nicht mehr anbieten als das Rezept, augenblicklich mit denken aufzuh\u00f6ren und zu glauben.<\/p>\n<p>28. April 2012: Sparprogramme \u00fcberall in Europa, die einen sind daf\u00fcr, die anderen dagegen. Mein Buch <a href=\"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/buecher\/sparer-leben-gefaehrlich\/\">\u00abSparer leben gef\u00e4hrlich\u00bb<\/a> liefert zwar auch keine billigen Rezepte, um die Probleme ohne Anstrengungen zu l\u00f6sen, aber es enth\u00e4lt ganze Kapitel mit der Beschreibung von zeitlos kontraproduktiven Mechanismen, die seit der ersten von sechs Auflagen vor 25 Jahren zum Teil exakt dorthin gef\u00fchrt haben, wo wir heute stehen. Glaube an das Geld und Reduktion der Arbeit auf Null ist einfach keine L\u00f6sung, egal, wie viel Applaus Finanzwirtschaft und Gewerkschaften von zwei Seiten her spenden.<\/p>\n<p>27. April 2012: Abstimmung am 12. Juni \u00fcber die Initiative \u00abStaatsvertr\u00e4ge vors Volk\u00bb vor der Unterzeichnung durch den Bundesrat: die Schweiz hat eine grossartige Gelegenheit, den \u00fcbrigen Euro-L\u00e4mmern eine Lektion in echter Demokratie zu erteilen! Und daf\u00fcr bewundert und beneidet zu werden. Wie schon einmal.<\/p>\n<p>26. April 2012: Ich m\u00f6chte bei jeder Karikatur demjenigen in die Augen schauen k\u00f6nnen, der sich davon beleidigt f\u00fchlt.<br \/>\nVorbildliches Credo des Cartoonisten Patrick Chapatte.<\/p>\n<p>25. April 2012: Millionen von Menschen verfolgen seit Jahrtausenden den Wechsel von Tag und Nacht, den eigenartig unterschiedlichen Lauf von Sonne und Mond einerseits und die scheinbar v\u00f6llig unver\u00e4nderlichen Sterne am Nachthimmel, wenn auch mit Ausnahme von f\u00fcnf Wandelsternen. W\u00e4hrend alle diese Erscheinungen selbst nachdenklichen Beobachtern \u00fcber Tausende von Generationen ein R\u00e4tsel geblieben sein d\u00fcrften, wuchs in allen Kulturen der Welt eine pseudoelit\u00e4re Kaste von Magiern und Theologen heran, die Wissen vort\u00e4uschte, echte Erkl\u00e4rungen aber mit immer neuen Falschvorstellungen im Keim erstickte. Vor einem halben Jahrtausend erkundeten die ersten Klardenker die wahre Struktur des n\u00e4heren Universums mit einer Sonne im Zentrum, um die unsere Erde mitsamt ihrem Begleiter, dem Mond, in einem Jahr heruml\u00e4uft.  Die r\u00e4tselhaften Wandelsterne wurden als f\u00fcnf weitere K\u00f6rper erkannt, welche unsere Sonne umrunden &#8211; zwei davon n\u00e4her als die Erde &#8211; Merkur und Venus &#8211; und drei weitere, leicht sichtbare, weiter aussen: Mars, Jupiter und Saturn. M\u00fcsste es uns nicht nachdenklich stimmen, dass Religionen aller Gattung nicht nur nichts zum Verst\u00e4ndnis unserer Welt im Grossen beigetragen haben, sondern den Weg zum Wissen im Gegenteil behindert und die Fakten bis zuletzt geleugnet haben? Noch heute sind es diese Unkundigsten der Unkundigen, die an veraltetem Wissen oder Irrt\u00fcmern festhalten und die F\u00f6rderung lebenswichtiger Entwicklungen f\u00fcr die Menschheit weiterhin verhindern: Begrenzen der \u00dcberbev\u00f6lkerung, Verst\u00e4ndnis unserer eigenen Entstehung und der Zugang aller Menschen (beiderlei Geschlechts!) zur wissenschaftlich begr\u00fcndeten Bildung.<\/p>\n<p>23. April 2012: \u00abOrbiter Discovery ins Museum \u00fcberf\u00fchrt &#8211; eine \u00c4ra geht zu Ende\u00bb, hiess es \u00fcberall, aber was das wirklich bedeutet, entgeht der Oberfl\u00e4chlichkeit der Meldungen und der Bilder. Tausende der besten Kr\u00e4fte auf dem Planeten hatten hier Unm\u00f6gliches m\u00f6glich gemacht und Karri\u00e8ren daf\u00fcr geopfert. Sie wurden aber selten gew\u00fcrdigt und wissen trotzdem, dass man nur einmal etwas zum ersten Mal machen kann und auch stolz darauf sein darf. Nur wenn man die Emotionalit\u00e4t der beteiligten Macher aus der N\u00e4he erlebt, wird einem die wahre Bedeutung solcher Leistungen voll bewusst. Wie schon einmal, als ich Tausend meist l\u00e4ngst pensionierte NASA-Ingenieure hintereinander aus zwei Dutzend Autobussen aussteigen sah und jedem in die Augen sehen konnte. Man hatte sie zur Feier des 30. Jahrestages der ersten Mondlandung eingeladen. Freude an der Leistung ist das Privileg jener, die sie erbracht haben.<\/p>\n<p>22. April 2012: Man fragt sich schon lange, warum die w\u00e4hlerst\u00e4rkste Partei in der Schweiz nicht \u00fcber eine eigene Zeitung verf\u00fcgt, \u00fcber die sie ihre Standpunkte unverf\u00e4lscht von Anderen verbreiten kann, auch wenn das einigen Verlierern bei Wahlen gar nicht passt. Notorisch linke Redaktionsmitglieder dagegen koexistieren seit Jahrzehnten in allen Medien, von Print bis Fernsehen, ohne dass es als salonf\u00e4hig gelten w\u00fcrde, dies als Gefahr f\u00fcr die Objektivit\u00e4t oder die Fairness in der Berichterstattung zu bezeichnen. Trotz der weltweiten Blamage nach dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums schien es, als h\u00e4tte sich beim Klassenkampf \u00fcberhaupt nichts ver\u00e4ndert. Lediglich die eingest\u00fcrzten Kulissen des Welttheaters wurden etwas umgef\u00e4rbt und wieder aufgerichtet.<br \/>\nWer nun aber den Bl\u00e4tterwald der Schweiz beobachtete, dem musste eine winzige Ausnahme auffallen: die Weltwoche. Wen wundert es also, dass Genossen bis ins Ausland rekrutiert wurden, um mit den fadenscheinigsten Empfindlichkeiten Argumente gegen die Legalit\u00e4t des Wochenblattes zu konstruieren. Anderseits ist es dem Mainstream durchaus erlaubt, den USA die Vort\u00e4uschung eines selber verursachten Attentates auf das World Trade Centers zu unterschieben oder die von jedem denkf\u00e4higen Menschen (insbesondere den neidvoll zuschauenden Kosmonauten) nachpr\u00fcfbaren Mondlandungen durch die USA zu bezweifeln und \u00fcberhaupt jede Falschmeldung \u00fcber die USA ungestraft zu verbreiten, wenn sie dem Land nur sch\u00e4dlich ist oder wenigstes Europas eigene Probleme etwas relativiert. Jede abweichende Meinung im Medien-Eintopf sticht da nat\u00fcrlich kontrastreich heraus und \u00abmuss\u00bb vom \u00abEstablishment\u00bb zum Verstummen gebracht werden. Eine echte Demokratie m\u00fcsste sich aber ein einziges Volksblatt, das diesen Namen verdient, leisten k\u00f6nnen, auch wenn den Apparatschiks in Br\u00fcssel allein schon die Volksrechte der Schweizer ein Dorn im Auge sind.<\/p>\n<p>19. April 2012: In Washington wurden planm\u00e4ssig 300 Mio. Dollar von der Unterst\u00fctzung privater Raumtransport-Initiativen zum Bau der staatlichen Grossrakete umgeschichtet. Offiziell zwecks Weiterf\u00fchrung von k\u00fcnftigen Fl\u00fcgen zu Mond und Mars, um die sich die Regierung allerdings bei jeder politischen Gelegenheit dr\u00fcckt. Glaubw\u00fcrdiger geht es um die Bewahrung des Monopols bei Nutzlasten von \u00fcber 100 Tonnen in niedere Umlaufbahnen, damit kein Privater auf die Idee komme, auch solche Fl\u00fcge zehnmal billiger anzubieten. Einen Sinn der Budgetreduktion kann man einzig darin erkennen, dass zwei der vier unterst\u00fctzten privaten Programme weit weniger fortgeschritten sind und man die Kapazit\u00e4ten tats\u00e4chlich besser auf die beiden anderen &#8211; SpaceX und Boeing &#8211; konzentriert. Seit Jahren sehe ich Parallelen zur stiefm\u00fctterlichen Behandlung von Schweizer Privatmedien im Vergleich zum \u00abnationalen Establishment mit Sendeauftrag\u00bb.<\/p>\n<p>17. April 2012: Eine Aera ist zumindest feierlich zu Ende gegangen. Vor ziemlich genau 31 Jahren moderierte ich den Jungfernflug von Space Shuttle-Orbiter Columbia aus Studio 4 im Leutschenbach, und heute verfolgte ich hautnah den \u00dcberf\u00fchrungsflug von Orbiter Discovery ins Smithsonian Museum in Washington. Eindrucksvolle letzte Passage des Jumbo-Tandems die floridanische Weltraumk\u00fcste auf- und ab in wenigen hundert Metern H\u00f6he &#8211; mit atlantischem Sonnenaufgang im Hintergrund. Vorbei aber auch endlich der Glaube daran, dass staatliche (Miss-) Wirtschaft grosse Leistungen der Zivilisation besser erbringen kann, wie man uns noch mehr als ein Jahrzehnt nach Sputnik eingetrichtert hat. Die Effizienz privater Pioniere liegt inzwischen messbar bei meist einem Faktor 10 h\u00f6her, was Entwicklungszeit und Kosten anbelangt. Nicht nur unbedingt in der Raumfahrt oder der Hochtechnologie. Auch bei uns w\u00e4ren die Gestelle bei den Grossverteilern genau so leer wie in Nordkorea, wenn staatliche Planwirtschaft w\u00fcten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>16. April 2012: Es brodelt in der Schweiz, selbst wenn man das Rauschen im Bl\u00e4tterwald auch nur aus Distanz beobachtet. Angefangen hatte die Aushebelung des Schweizer Wohlstandes mit der Raubgolddebatte durch Bronfmann &amp; Co. bzw. die \u00abAufarbeitung\u00bb der Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Dann folgten (wom\u00f6glich gek\u00f6derte oder lediglich naiv geldgierige) Maulw\u00fcrfe innerhalb der Swissair, die das weidwunde Mammut \u00fcber die Klippe gedr\u00e4ngt haben. Ermutigt dadurch ging es weiter mit der Beerbung der Banken mittels flankierender Hilfe unserer eigenen halblinken Regierung. Mitverantwortliche Politiker, also die n\u00fctzlichen Idioten (nicht zu vergessen die Veranstalterin des Volksbankrottes mit Hilfe von Zwangs-Krankenkassen), wurden in jeder Etappe scheinheilig entsorgt. Die Mohren hatten ihre Pflicht getan und ihre Pensionierung verdient. International angepriesene Tabus und Maulk\u00f6rbe sowie die permanente Geisselung der SVP durch gleichzeitig monopolisierte Medien verhinderten, dass Normalb\u00fcrger ohne Spezialausbildung in Zynismus die fr\u00fch absehbaren Niedertr\u00e4chtigkeiten durchschauen konnten.<\/p>\n<p>14. April 2012: \u00abIst der Schwachsinn mal gen\u00fcgend gross, stellt er sich von selber bloss\u00bb<\/p>\n<p>13. April 2012: Aha, nun auch noch \u00abKlima-Landsgemeinde\u00bb in Appenzell?! Gestern war an dieser Stelle bereits recht deutlich gemacht worden, dass am Modethema \u00abKlima\u00bb &#8211; ausser f\u00fcr Verballogiker &#8211; wenig bis gar nichts Substantielles dran ist. Vielleicht ist es in der Schweiz aber dennoch unumg\u00e4nglich, wenn nicht gar notwendig, dass so etwas auf der Agenda bleibt. Blamagen in der \u00d6ffentlichkeit sind n\u00e4mlich wirksamer als im stillen K\u00e4mmerlein! Ein paar Tausend lange und \u00abalternative\u00bb Gesichter, dicht gedr\u00e4ngt auf einem Landsgemeindeplatz, bei keiner Massnahme untereinander einig, sind kollektiv unertr\u00e4glich und werden jeden Vern\u00fcnftigen in die Flucht treiben! Obwohl von diesem Eindruck hinterher, wie in TV-News von Demos aller Art, selten viel zu sp\u00fcren ist.<br \/>\n\u00dcbrigens: Die Appenzeller waren nicht nur beim Klima, sondern auch damals beim Frauenstimmrecht die Letzten, die es geschnallt haben.<\/p>\n<p>12. April 2012: 50 US-Astronauten, die Cr\u00e8me de la Cr\u00e8me jedes Landes, haben sich \u00f6ffentlich und in ungewohnt scharfen Worten gegen die zweitrangigen NASA-B\u00fcrokraten f\u00fcr \u00d6ffentlichkeitsarbeit gewandt, weil diese seit Jahren unbewiesene Behauptungen \u00fcber die \u00abKlima-Katastrophe\u00bb \u00fcbernehmen, als ob es sich um kompetent erarbeitete Erkenntnisse der Weltraumorganisation gehandelt h\u00e4tte. So kommt es eben zur Dissonanz mit diesen \u00abZauberlehrlingen\u00bb, wenn man die oberste Spitze von gleichzeitigen Gr\u00fcndlich- und Schnelldenkern aussucht und ihre breite Kompetenz durch unz\u00e4hlige harte Tests verifiziert -und diese Elite dann ignoriert. Wen wundert es, dass es diesen \u00abAusserirdischen\u00bb beiderlei Geschlechts allein der Stolz verbietet, sich ausgerechnet von den schw\u00e4chsten Apparatschiks mit lediglich politischen Qualifikationen mit \u00fcber den Tisch ziehen zu lassen? Wer alle Pr\u00fcfungen mit Bravour bestanden und die Erde aus Distanz gesehen hat, der findet eben vielmehr Respekt vor Kollegen, die zwar \u00e4hnlich gescheit gewesen w\u00e4ren, aber ev. wegen einer rein medizinischen Kondition nicht Astronautenstatus erlangt haben &#8211; und somit ungestrafter die Wahrheit sagen d\u00fcrfen. Dieses Privileg haben einige der angesehensten NASA-Forscher nicht, die wiederholt von der etablierten Mittelm\u00e4ssigkeit in die Minderheit versetzt worden sind &#8211; unter dem Applaus der Weltpresse notabene.<\/p>\n<p>11. April 2012: Geld regiert die Welt? Noch mehr als Geld ist es Dummheit und Feigheit. Ohne Letzteres h\u00e4tte auch das Geld keine Chance.<\/p>\n<p>10. April 2012: Aus der Schweiz erreichte mich ein Link auf den \u00ab10-vor-10\u00bb-SF-Beitrag \u00fcber die landesweit gef\u00e4hrliche Entwicklung im \u00fcberbordenden Staatssektor. Der Steuern generierende Teil der Wirtschaft schrumpft auf Kosten des Sektors, der nur Geld verheizt, das Andere schon einmal ehrlich verdient haben! Vorbildlich, dass da einmal jemand diese Eiterbeule anspricht, wenn auch noch nicht entfernen kann, bevor sie, wie ein Blinddarm, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter von selber platzt und praktisch nicht mehr reparablen Schaden anrichtet. Bemerkenswert, wie ein auf die Gefahren angesprochener Gewerkschafter \u00fcber die elementarsten Fakten und Mechanismen leichtfertig hinweg sah, als w\u00fcrden der Wirtschaft weiterhin, wie seit Jahrzehnten, unbeschr\u00e4nkte Mittel aus dem internationalen Schwarzgeldgesch\u00e4ft zur Verf\u00fcgung stehen, um jede unerw\u00fcnschte und letztlich fiskalisch bzw. wirtschaftlich an Selbstmord grenzende Fehlentwicklung zu finanzieren.<\/p>\n<p>9. April 2012: Die USA haben ein gemeinsames Marsprojekt mit der ESA gek\u00fcndigt. Jetzt spannt Europa mit den Russen zusammen, und die Medien berichten bereits gross davon. Obwohl die Alten R\u00f6mer schon gesagt haben, man solle nie ein Pferd und einen Ochsen vor einen Wagen spannen! Offenbar haben alle vergessen, dass die NASA seit 1965 ein gutes Dutzend Orbiter, Lander und sogar Fahrzeuge auf dem Mars absetzten, die ihr Plansoll alle \u00fcbererf\u00fcllt haben. ESA und Russland hatten lediglich mit je einem einzigen Orbiter einen Erfolg bzw. Teilerfolg. Trotz allen diesen Handicaps jubelt man schon wieder wie vor Mars 96, Beagle 2 oder Phobos Grunt. Sind alle diese Dramen vergessen? Ob wohl die NASA die n\u00e4chsten Marsmissionen gar nicht deshalb lieber allein durchzieht, weil \u00abdas Geld ausgegangen ist\u00bb, wie es bei uns so sch\u00f6n heisst?<br \/>\n<a href=\"http:\/\/spaceflightnow.com\/news\/n1204\/09exomars\/\">Anhang nur zwei Tage sp\u00e4ter: andere Beobachter werden ebenfalls deutlich!<\/a><\/p>\n<p>8. April 2012: Die mediale Welt lebt von der Devise \u00abBad news is good news, good news is no news\u00bb. Ist der Trend zu religi\u00f6sen Katastrophenmeldungen aller Art wohl deshalb zu beobachten, weil nur noch diese irrationale Scheinwelt den Bedarf an Absonderlichkeiten decken kann? Dies in einer Zeit, wo jeder normale Mensch in einer relativ zivilisierten Welt den Weg zur Vernunft auch aus eigener Kraft finden kann?<\/p>\n<p>6. April 2012: Aus den Konzentrationslagern gibt es Tausende von Berichten, wo Gefangene trotz Zwangsarbeit, ungen\u00fcgender Ern\u00e4hrung, unbehandelten Krankheiten und totaler Aussichtslosigkeit der Versuchung widerstehen konnten, Selbstmord zu begehen. Momentan suchen die Medien verzweifelt nach F\u00e4llen, wo Griechen Selbstmord ver\u00fcbt haben, nur weil sie pl\u00f6tzlich arbeiten m\u00fcssten, obwohl ihnen die Gewerkschaften doch ein Leben lang gepredigt haben, dass arbeiten eine Schande ist. M\u00fcssen ihnen denn die Nordeurop\u00e4er in der EU auch noch Psychopharmaka, Lebensmittel, Brot und Spiele oder gar Mitgliedschaften bei Exit gratis finanzieren, um von den Klassenk\u00e4mpfern nicht an den Pranger gestellt zu werden?<\/p>\n<p>5. April 2012: Die einen f\u00fcrchten sich vor der H\u00f6lle, andere vor Endlagern unter der Erde. Tief im Boden ist zwar kein Unterschied mehr zur Natur mit ihrem Strahlungsgleichgewicht zwischen zerfallenden Atomen. Mich wundert, dass sich so viele Leute anderseits nicht vor Drogen oder Tabak oder der \u00dcberbev\u00f6lkerung f\u00fcrchten, oder vor den irrationalen Religionen von Rom bis Islamabad, oder vor dem Energiebedarf der Zukunft, um allen Solarm\u00fcll wieder einzuschmelzen. Im Moment verdient man noch daran, v.a. dank Subventionen, die der Schweiz allerdings nie anhaltendes Gl\u00fcck beschert haben<\/p>\n<p>4. April 2012: K\u00fcrzlich wurde wieder einmal ein neuer der wundersch\u00f6nen Apple-Shops irgendwo rund um den Globus er\u00f6ffnet. Deren Erfolg hat mich an mein in 6 Auflagen erschienenes Buch \u00abSparer leben gef\u00e4hrlich\u00bb erinnert, denn der Apple- Gr\u00fcnder Steve Jobs war zu Beginn von allen \u00abExperten\u00bb gewarnt worden, diese \u00abunn\u00f6tig luxuri\u00f6sen Einkaufstempel\u00bb w\u00fcrden sich niemals rentieren und in einem gigantischen Fiasko enden. Alle waren sich einig und verwiesen auf die Firma \u00abGateway\u00bb, die mit allerdings spartanischen und wenig durchdachten L\u00e4den \u00abGleiches\u00bb versucht hatten. Andere sahen das Konzept von Jobs l\u00e4ngst in Kleider- Boutiquen gescheitert, obwohl dies \u00fcberhaupt nicht vergleichbar war bez\u00fcglich Produkt und K\u00e4uferschicht. Die Kritiker hatten sich  bei der Anzahl Kunden pro Woche und Quadratmeter um einen Faktor 50 bis 100 versch\u00e4tzt! Und dies sogar beim Vergleich mit Kleider-L\u00e4den! Dabei hatte Jobs nichts anderes gemacht, als seine klaren Vorstellungen, was der K\u00e4ufer sucht, auch wirklich fertig zu denken und sich niemals mit einer halben L\u00f6sung zufrieden zu geben. Ganz im Gegensatz zu seinen Marketingexperten, die aber eben keine in die Zukunft denkenden echten Menschenkenner des Computerzeitalters waren. Mit Denkarbeit hat Steve Jobs nie gespart, und daher konnte er sich schliesslich auch h\u00f6chste Qualit\u00e4t leisten. Wer es nicht glaubt, lese das Buch \u00fcber den Pionier. T\u00e4te Jedem in der Schweiz gut, im Land, wo das Buch \u00abGeld und Geist\u00bb (Jeremias Gotthelf) vielleicht nicht per Zufall schon vor zwei Jahrhunderten geschrieben worden ist. Oder wo Gottlieb Duttweiler vor bald 100 Jahren den ersten Grossverteiler gegen alle denkbaren Widerst\u00e4nde der Zur\u00fcckgebliebenen er\u00f6ffnet hat. Und vor seinem Tod 1962 gesagt haben soll \u00abIhr werdet 40 Jahre brauchen, bis Ihr das Unternehmen kaputt gemacht habt\u00bb.<\/p>\n<p>3. April 2012: \u00abWer gewinnt, wird Kaiser. Wer verliert, wird Bandit\u00bb. Chinesisches Sprichwort.<\/p>\n<p>2. April 2012: \u00abKeep it simple and stupid\u00bb. Japanische Ger\u00e4te mit dicken Handb\u00fcchern lassen sich immer schwieriger grundlegend erneuern. Viele Gelegenheitsfotografen machen ihre Fotos heutzutage bereits lieber auf einem iPhone und verschicken sie mit einem Zehntel der Tastendrucke bzw. der Zeit als auf einer schweren und komplexen Kamera. Auf jenen scheitern die spontansten Aufnahmen sogar oft! Der einst f\u00fchrende Handy-Hersteller Blackberry konnte die vielen Funktionen f\u00fcr seine noch so spezialisierte Kundschaft schliesslich gar nicht mehr portieren und musste in der Folge tastenlose Touch-Screen-Ger\u00e4te verschlafen. \u00abDie Kunst besteht im Weglassen\u00bb lehrte uns schon Professor Eduard Stiefel am Institut f\u00fcr Angewandte Mathematik an der ETH. Dieses simple Prinzip erm\u00f6glichte mir sp\u00e4ter, als Einzelk\u00e4mpfer ein einziges medizinisches Administrationsprogramm f\u00fcr alle bedienten Schweizer Kantone oft jahrelang wartungsfrei zu installieren, ohne an der Verzettelung der Kr\u00e4fte zu scheitern. Es l\u00e4uft ein Jahrzehnt sp\u00e4ter immer noch &#8211; sogar auf sehr unkooperativen Plattformen! In der Natur sterben die hoch spezialisierten Organismen jeweils zuerst aus und machten den anspruchslosen Allroundern bis hinunter zu den Ameisen Platz. Steve Jobs konnte seine Firma dank diesem tief liegenden Prinzip zu ungeahntem Erfolg f\u00fchren. Juristen und Staatsbeamte am anderen Ende der Skala komplizieren die Welt dagegen bis zur Unregierbarkeit, weil sie das einfachste Prinzip nicht verstanden haben und dann an der selbst verschuldeten Komplexit\u00e4t zu allererst scheitern.<\/p>\n<p>1. April 2012: Sprachregelung: Fr\u00fcher erkl\u00e4rte man Senkrechtstarter damit, dass sie gen\u00fcgend Vitamin B h\u00e4tten. Heute heisst es, sie seien gut vernetzt.<\/p>\n<p>31. M\u00e4rz 2012: Steve Wozniak, Heimcomputer-Ingenieur der ersten Stunde und Mitbegr\u00fcnder von Apple, nannte die Projekte Apple-TV und Google-TV k\u00fcrzlich einen Flop. Konnte man das kommen sehen? Nun, das herk\u00f6mmliche Fernsehen hatte schon seit Jahren ganz langsam die gleichen Erfahrungen gemacht. Meiner Ansicht nach deshalb, weil es viel mehr Spass macht, \u00absein eigener Regisseur\u00bb zu sein als nur passiver Zuschauer. Wer das Sprichwort der Indianer kennt, dass man nie ein totes Pferd reiten soll, wunderte sich gleich \u00fcber den \u00abMut\u00bb der j\u00fcngsten Internet-TV-Macher. Diese kannten ja ihre \u00abInternet-Zuschauer\u00bb nur zu gut, die an der Rolle des \u00abRegisseurs am Studiopult\u00bb bereits Spass bekommen hatten.<\/p>\n<p>29. M\u00e4rz 2012: Wenn Frankreichs Sozialisten glauben, sie k\u00f6nnten Normalb\u00fcrger unter Androhung von Steuers\u00e4tzen um 75 Prozent f\u00fcr Reiche oder auch nur T\u00fcchtige auf ihre Seite ziehen, so vergessen sie etwas. Wer als \u00abBenachteiligter\u00bb bereits unter einem Steuersatz von 15 oder 30 Prozent leidet, der bekommt regelrecht Erbarmen mit jedem, dem drei- bis f\u00fcnfmal so viel geklaut wird. Er stellt sich n\u00e4mlich vor, wie seine Lust, mit vermehrter Anstrengung \u00fcberhaupt auch nur etwas mehr zu verdienen, augenblicklich gel\u00e4hmt w\u00fcrde. Einzig einige noch weiterhin denkf\u00e4hige Staatsangestellte leiden unter dem Dilemma, ob ihr Neid-Instinkt nun bald den sicheren Ast abs\u00e4gt, auf dem sie so bequem sitzen. Was kommt wohl, wenn die privaten Arbeitgeber zu streiken beginnen?<\/p>\n<p>26. M\u00e4rz 2012: Singapur ist das neueste Beispiel eines Landes, in dem zu hohe L\u00f6hne die Industrie ins Ausland dr\u00e4ngt. Wie lange geht es, bis sich das Wirtschaftswunder auch dort selber erstickt?<\/p>\n<p>25. M\u00e4rz 2012: Vor allem in Europa rechnen Meinungsumfragen und Wettb\u00fcros mit einem Sieg Obamas bei den n\u00e4chsten Pr\u00e4sidentschaftswahlen im November. Ist doch raffiniert, auf Obama zu tippen: Wenn es dann anders herauskommt, ist das \u00abArgument\u00bb schon parat, die Wahlen seien gekauft, gef\u00e4lscht oder auch nur falsch ausgez\u00e4hlt. Und wie reagieren die Hollande-Prognostiker auf Sarkozy? Wohl auch \u00e4hnlich fair wie die Franzosen seinerzeit auf den 7. Sieg von Lance Armstrong bei der Tour de France.<\/p>\n<p>24. M\u00e4rz 2012: \u00ab&#8220;Seelsorger&#8220; lehnen Freitod ab\u00bb, hiess es in der Zeitung. Komisch: ausgerechnet die ber\u00fchmtesten Massenselbstmorde der letzten 50 Jahre in Afrika, Europa, Asien und Amerika wurden aber \u00abReligionsstiftern\u00bb ausgel\u00f6st, die ihre Sch\u00e4fchen mit in den Freitod nahmen. Atheisten dagegen m\u00fcssen viel weniger Illusionen entsorgen und kommen statistisch seltener auf die Idee, ihr Leben zu verk\u00fcrzen, es sei denn, sie sind unheilbar krank. Fragen Sie Sterbebegleiter in der Schweiz, welches Bekennntnis die gr\u00f6ssten \u00c4ngste vor dem Tod bewirkt. Es ist jenes, das die M\u00e4r von der H\u00f6lle gepredigt hat! Ausgerechnet deren Gl\u00e4ubige wurden schon als Kinder damit indoktriniert, dass sie dereinst einen leichteren Tod h\u00e4tten. Daran erinnere ich mich dank Mitsch\u00fclern, die mir davon schon vor Jahrzehnten stolz berichtet hatten. Widerspr\u00fcche zu erkennen m\u00fcsste eigentlich jeden Tag zum geistigen Vita-Parcours geh\u00f6ren. Es braucht weder diskriminierende Vorkenntnisse noch ist es Kultur-abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>22. M\u00e4rz 2012: Faceboook-Narzissmus. Unglaublich, wie lange es gedauert hat, bis da jemand darauf gekommen ist! Vielleicht, weil die Sch\u00f6pfer die Idee hatten, damit auch noch Geld zu verdienen und sicher waren, dank gemeinsamem Interesse an einem Schwachsinn s\u00e4hen beide Seiten des Theaters keinen Vorteil an der Aufdeckung der Zusammenh\u00e4nge? Zuzutrauen  w\u00e4re es den Facebook-Gr\u00fcndern durchaus, wenn man ihre Gesch\u00e4ftspraktiken betrachtet.<\/p>\n<p>21. M\u00e4rz 2012: Gem\u00e4ss SAC-Statistik f\u00fcr 2011 gab es 151 Bergtote allein in der Schweiz. Dies auf der Suche nach Gesundheit und Wohlergehen, 22% mehr als im Vorjahr. Man stelle sich vor, die journalistische Katastrophen- und Mysterienindustrie mit Metastasen bis in die Juristerei k\u00f6nnte dieses relativ kleine Massaker im Vergleich zu den Opfern des Strassenverkehrs der Kernenergie anlasten! Wegen jener hat es schweizweit allerdings noch nie einen einzigen Toten gegeben.<\/p>\n<p>19. M\u00e4rz 2012: Seit heute ist das seit November unterwegs befindliche neue Marsauto mit 60 Mio. km Abstand n\u00e4her bei Mars als bei der Erde. Ankunft im August.<\/p>\n<p>18. M\u00e4rz 2012: Elektroautos erfreuen sich momentan nicht gerade in einem hilfreichen Modetrend, weil die Gr\u00fcnen und Sanften damit nicht 200 km\/h fahren k\u00f6nnen wie mit einem Benziner. Unausgesprochen war das seit Jahrzehnten auch immer das \u00abArgument\u00bb, das mit dem R\u00fccken gegen die Wand gegen einen \u00abAmerikaner\u00bb noch vorgebracht werden konnte. Darf uns auch nicht wundern, denn die elektrische Zukunft hat noch nicht angefangen. Vielleicht haben die Gr\u00fcnen und Sanften auch pl\u00f6tzlich gemerkt, dass sie der nicht bedachte Bedarf an elektrischer Energie die ganze Zeit gegen den Strom hat schwimmen lassen.<\/p>\n<p>15. M\u00e4rz 2012: \u00abNach der Tat h\u00e4lt der Schweizer Rat\u00bb. Diese pr\u00e4gnante und zeitlose Formulierung stammt noch vom Karikaturisten B\u00f6 im Nebelspalter der 1940er- oder 1950er-Jahre. Sie hat den Nagel gerade k\u00fcrzlich gleich zweimal auf den Kopf getroffen. Einmal beim vom Volk sogar gutgeheissenen Eigengoal zur D\u00e4mpfung der eh schon kr\u00e4nkelnden Konjunktur (Zweitwohnungs-Initiative), die nicht einmal klar definiert ist. Schliesslich durch das Verbot der Stromproduktion in M\u00fchleberg und bald darauf wohl auch in Beznau usw. durch Juristen, die davon weder etwas verstehen noch letztlich daf\u00fcr Verantwortung \u00fcbernehmen. Beide inkompetent gef\u00e4llten Entscheide werden unser Land bald in eine prek\u00e4re Situation bringen, dessen Folgen aber hinterher erfahrungsgem\u00e4ss genau den Falschen angelastet werden.<\/p>\n<p>12. M\u00e4rz 2012: Ist Ihnen w\u00e4hrend dem Jahrestag des grossen Erdbebens in Japan auch das mediale Kesseltreiben aufgefallen, das bei dieser willkommenen Gelegenheit gegen die sichere Schweizer Energieversorgung mit Kernkraftwerken veranstaltet wird? Technisch unkundige Juristen und Journalisten, eigenn\u00fctzige Polit-Apparatschiks und n\u00fctzliche Dumme arbeiten gemeinsam an ihrem grossen Ziel, die Zivilisation in den Abgrund zu treiben. Allzu \u00c4ngstliche sollten immerhin bedenken, dass es auch keine L\u00f6sung w\u00e4re, jeden Morgen im Bett liegen zu bleiben, nur um ganz sicher nicht bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen. Stattdessen muss der Verkehr sicherer gemacht werden, und das tut man bei den Kernkraftwerken noch ungleich gr\u00fcndlicher als das bei Wasserkraftwerken mit ihren Stauseen geschehen ist. Wegen solchen sind allein im Alpenraum schon Hunderte gestorben, ohne dass die Katastrophen in Fr\u00e9jus (F, 1959) oder Longarone (I, 1963) mit \u00fcber 300 bzw. 2000 Toten j\u00e4hrlich in den Medien gefeiert w\u00fcrden. Lassen Sie sich die weltweite Liste von Wikipedia pr\u00e4sentieren, Stichwort \u00abTalsperrenungl\u00fccke\u00bb gen\u00fcgt! Die \u00abalternative\u00bb Verspiegelung der Schweiz mit Solarzellen stockt bereits. Die eben noch von den genannten Unkundigen ger\u00fchmte modernste Fabrik f\u00fcr Panels im Lande muss schon nach wenigen Jahren wegen Kontraproduktivit\u00e4t ins Ausland verkauft werden. M\u00fcssen den Schildb\u00fcrgern bald unzuverl\u00e4ssige Windpropeller um die Ohren schwirren, bis sie wieder auf Jene h\u00f6ren, die f\u00fcr die sichere Stromversorgung verantwortlich und auch ausgebildet sind?<\/p>\n<p>11. M\u00e4rz 2012: Das Gef\u00e4hrliche am Krebsgeschw\u00fcr Staats-Sektor besteht in einem Naturgesetz, das auch in der Tierwelt zum Ausdruck kommt. Die Staatsapparate m\u00fcssen wegen ihrer historisch belegten Ineffizienz immer mehr Produktivit\u00e4t absch\u00f6pfen und reagieren in der Not wie Hy\u00e4nen. Wenn ihre eigene Aufgabe, Aas aufzur\u00e4umen, zur Ern\u00e4hrung nicht mehr gen\u00fcgt, dann gehen sie ans Lebendige. Das kann nicht lange gut gehen, weil es dabei immer mehr Hy\u00e4nen und immer weniger \u00abFutter\u00bb gibt. In der Natur korrigiert sich das, aber wie z.B. in der Schweiz oder in Griechenland?<\/p>\n<p>10. M\u00e4rz 2012: Zum 100. Geburtstag von Wernher von Braun, dem Raketenpionier und Leiter der Entwicklung f\u00fcr die Mondrakete Saturn 5:<br \/>\n\u00abIn Zukunft m\u00fcssen sich die Utopien beeilen, wenn sie nicht von der Realit\u00e4t eingeholt werden wollen.\u00bb<br \/>\nWie richtig! Als ob WvB den Realisator weiterer damals noch ungeahnter Utopien, Steve Jobs, schon vorhergesehen h\u00e4tte! Jener hatte Horden von Industriekapit\u00e4nen, Marketingleuten und sogar einige weniger avantgardistische Ingenieuren dutzendfach L\u00fcgen gestraft. Er hat immer wieder Produkte f\u00fcr die Zukunft geschaffen, die man fr\u00fcher mit Fug und Recht als Zauberei bezeichnet h\u00e4tte, und dies oft gegen den Widerstand einer demokratischen Mehrheit und trotz seinem viel zu kurzen Leben.<\/p>\n<p>8. M\u00e4rz 2012: Fixe Mindestl\u00f6hne f\u00fchren automatisch zu Missst\u00e4nden, welche sich am ehesten als versteckte Negativselektion oder gar Anti-IQ-Gehaltssysteme bezeichnen liessen. Wie in der Natur f\u00fchren sie vorhersehbar zum Niedergang, aber die gutbetuchten Gewerkschaftssbosse k\u00e4mpfen nach wie vor ungehindert daf\u00fcr.<\/p>\n<p>7. M\u00e4rz 2012: Die Schweiz demontiert sich als Folge einer fatalen Kombination von \u00dcbermut, Falschvorstellungen und Wohlstandsverwahrlosung: Swissair, Banken und neuerdings die stabile Stromversorgung mit KKWs werden mutwillig zerst\u00f6rt. In San Francisco wird heute der iPad HD vorgestellt, eine weltweit zelebrierte Show, die so spannende 84 Minuten bot, dass gegen sie Jahrzehnte von \u00abWetten dass\u00bb zusammen nicht ankommen. In den elektronischen Schreibtafeln, die seit Jahrtausenden existierende Vorstellungen von \u00abzaubern\u00bb realisiert haben, vereinigen sich Genialit\u00e4t, harte Arbeit und Planung um Jahre voraus in einer Firma, die mit einem echten Wert von 500 Milliarden Dollar zur gr\u00f6ssten der Welt aufgestiegen ist und weiter w\u00e4chst. Zu einem guten Teil erntet man das Erbe von Steve Jobs, gegen das weder Europa noch der Ferne Osten mit zusammen rund zehnfacher Bev\u00f6lkerung etwas entgegenzusetzen haben. Im 19.\/20. Jh. hat Thomas Alva Edison die Musikindustrie, das Telefon und das Filmwesen revolutioniert. Steve Jobs hat das im 20.\/21. Jh. gleich nochmals geschafft und zwar mit den jeweils ersten revolution\u00e4ren Computern f\u00fcr Jedermann, die schliesslich gleich alle drei Industrien in einer vierten zusammengefasst haben. Und was machen wir in der Schweiz? Wir schimpfen dauernd \u00fcber die USA! Dabei hat ein US-Pr\u00e4sident schon im Jahre 1801 gesagt: \u00abEin Volk, das keine Vorstellung mehr von der Zukunft hat, stirbt aus\u00bb. Wie manifestiert sich denn unsere \u00ab\u00dcberlegenheit\u00bb? Unsere Monopolmedien prophezeien seit Jahrzehnten den Niedergang der USA, doch sie haben den Zusammenbruch des Ostens bis zuletzt nicht kommen sehen. Die Gestrigen Welten haben noch heute keine Antworten auf unsere eigenen Probleme mit dem unbezahlbaren Sozialismus, in dem nicht einmal mehr die einst fleissigsten V\u00f6lker des Nordens sp\u00e4tr\u00f6mische Verh\u00e4ltnisse in Griechenland kurieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>4. M\u00e4rz 2012: In einer heutigen \u00abSonntagszeitung\u00bb dar\u00fcber gestolpert: Die Verteufelung der SVP wird weitergetrieben, und zwar mit unhaltbaren Verdrehungen gegen die Offenlegung der effektiven Verschwendungsposten \u00abEntwicklungshilfe\u00bb. Flankierend dazu die ewige Geisselung der Verteidigungsausgaben durch die Linksparteien mit dem Ziel der Schw\u00e4chung des Landes zwecks leichterer Regierbarkeit\/Sozialisierung. Alles nur, weil die SVP derzeit den Verteidigungsminister stellt und aus panischer Angst vor der Demokratie, f\u00fcr die sich unser Land st\u00e4ndig r\u00fchmt.<\/p>\n<p>3. M\u00e4rz 2012: Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums gibt es zwei M\u00f6glichkeiten. Entweder hat man eine Idee, wie man Geld verdienen kann und gr\u00fcndet ein Unternehmen. Oder man hat Ideen, wie man Geld ausgeben k\u00f6nnte und wird Professor oder gr\u00fcndet zumindest ein Bundesamt.<\/p>\n<p>2. M\u00e4rz 2012: \u00abNur ein in Panik versetztes Volk akzeptiert auch sinnlose Massnahmen und l\u00e4sst sich einigermassen im Sinne der Politik regieren.\u00bb<br \/>\nDies macht klar, warum Fukushima oder der l\u00e4cherlichste Unfall im nichtnuklearen Teil irgend eines Kraftwerkes augenblicklich und dann wochenlang auf die Frontseiten der Presse katapultiert werden, also ein politisches Amt bekommen. Derweil sterben auf den Strassen dieser Welt kaum je hinterfragt t\u00e4glich sch\u00e4tzungsweise 1500 Menschen (j\u00e4hrlich eine halbe Million!) unter den R\u00e4dern der Gern-, Fern- und Lernfahrer. Zwanzig mal mehr Verletzte tragen bei Unf\u00e4llen bleibende Sch\u00e4den davon. Man stelle sich vor, in Fukushima w\u00e4re auch nur ein einziger Mensch an den Folgen der tempor\u00e4ren Verstrahlung gestorben!<\/p>\n<p>1. M\u00e4rz 2012: Immer nur die Missst\u00e4nde der Vergangenheit werden aufgearbeitet, aber nie jene der Gegenwart. Ganz einfach: in der Vergangenheit kann man die designierten Schuldigen noch aussuchen! In der Gegenwart stehen sie fest und m\u00fcssen vor Verfolgung gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>27. Februar 2012: SP-Politiker greifen in ihren Kolumnen gerne das Thema von \u00abnotleidenden\u00bb Schweizern anhand von Einzelschicksalen heraus. Sie w\u00e4hlen dabei nie Beispiele aus der Mittelschicht, die unter Zwangspr\u00e4mien und Sonderbesteuerung jeglicher Leistung f\u00fcr eine gesunde Wirtschaft schon fast &#8211; oder ganz &#8211; zusammengebrochen sind. Im letzteren Fall ist jeweils ein weiterer Steuerzahler ganz weg, der den Sozialstaat bisher gest\u00fctzt, Arbeitspl\u00e4tze im Inland geschaffen und nun einige besonders naive Stimmb\u00fcrger an die SP verloren hat. Leute, die noch nicht gemerkt haben, dass genau diese Partei zentral f\u00fcr den ganzen Niedergang mit Verkauf von Werten und Arbeitspl\u00e4tzen ans Ausland, Masseneinwanderung und zu hohen Preisen f\u00fcr Alle verantwortlich ist. Analog wie in Griechenland, nur zum Gl\u00fcck noch F\u00fcnf vor Zw\u00f6lf und noch nicht F\u00fcnf nach Zw\u00f6lf.<\/p>\n<p>26. Februar 2012: Was f\u00fcr ein Land ist das? Ersetzt seine F\u00fcnfzigj\u00e4hrigen durch billige und t\u00fcchtige junge Arbeitskr\u00e4fte aus dem noch nicht so verw\u00f6hnten Osteuropa, schickt unsere Fr\u00fchrentner in die Arbeitslosigkeit oder fr\u00fchpensioniert sie mit Renten, die auf dem zuletzt bezahlten Lohn basieren und mit einer Phantasie-Verzinsung kalkuliert sind. Gen\u00fcgend versorgt jedenfalls, um sich je nach Lust und Laune einen bequemen Lebensabend in einem Entwicklungsland zu leisten, in dem rundum meist alle irgendwie arbeiten. Von welchem Land ist da die Rede? Von der Schweiz.<\/p>\n<p>24. Februar 2012: Das etwas verkleinerte NASA-Budget f\u00fcr 2013 muss nicht schlecht sein. Es verhindert ev. Leerl\u00e4ufe und Wege in Sackgassen. Dazu geh\u00f6ren auch die in der Vergangenheit oft heiklen internationalen Projekte. Schon die Alten R\u00f6mer sagten, man solle nicht Pferde und Ochsen zusammen vor einen Wagen spannen. Die Beschr\u00e4nkung auf das Wesentliche, ohne politische R\u00fccksichten, nur um es allen recht zu machen, f\u00fchrt auch in der Privatwirtschaft zu Resultaten, die oft zehnmal preiswerter sind. Man vergleiche z.B. die Produkte von Apple, denen die gesamte Welt nicht mehr viel entgegenzusetzen hat.<\/p>\n<p>23. Februar 2012: \u00abHat die Popularit\u00e4t ein gewisses Mass erreicht, ist der Abschuss nicht mehr leicht\u00bb. Sehr frei nach Wilhelm Busch und zu Ehren einiger verdienter K\u00e4mpfer, bei denen Sie sich vielleicht schon gewundert haben, weshalb man sie noch nicht abgeschossen hat.<\/p>\n<p>20. Februar 2012: Grossartig, dass die Deutschen den Mut hatten, einen neuen Bundespr\u00e4sidenten auf den Schild zu heben, obwohl dieser sogar aussieht wie ein echter Deutscher und schon so viel Gescheites und Mutiges gesagt hat. In der DDR hat er ein Leben lang gelernt, was Freiheit ist, und l\u00e4sst sie sich auch nicht mehr so leicht von Sozis nach westlichem Muster wegnehmen. Er rechtfertigte sein Bleiben im Osten einmal (obwohl drei seiner vier Kinder aus dem Roten Paradies in den Westen gefl\u00fcchtet waren) mit den Worten \u00abWenn alle Vern\u00fcnftigen gehen, dann bleiben nur noch die Kommunisten\u00bb. Zur Occupy-Bewegung: \u00abUns\u00e4glich albern\u00bb. Mut auch, sich von einigen Thesen in Sarrazins Buch \u00abDeutschland schafft sich ab\u00bb nicht zu distanzieren, nur weil sie so entlarvend wahr sind.<\/p>\n<p>18. Februar 2012: Oft h\u00f6rt man bei uns, nur die Milliard\u00e4re k\u00f6nnten sich Millionen f\u00fcr den Pr\u00e4sidentenwahlkampf leisten. Komisch jedoch, dass dann so oft doch ein linker Kandidat gewinnt, den im Lande selber eigentlich niemand wegen seinen Qualit\u00e4ten oder Verdiensten will und der seinem Land nach innen und aussen Schaden zuf\u00fcgt. Dies wird aber erst w\u00e4hrend oder nach einer Amtsperiode offenbar, wenn es zu sp\u00e4t ist. Dieses R\u00e4tsel hat eine ganz einfache L\u00f6sung: er kauft sich die Stimmen mit vielen Milliarden! Nicht seinen nat\u00fcrlich. Wie geht das? Eine kleine Rechnung im Falle der USA: Vom 4-Billionen-Haushalt stammen 60% aus Steuern und Abgaben, also regul\u00e4ren Eink\u00fcnften des Staates. Die restlichen 40% sind gepumpt und gehen auf das Konto des Staatsdefizites, das unter Obama noch viel rascher gewachsen ist als unter seinen Vorg\u00e4ngern, was schon etwas heissen will. Nur wird er daf\u00fcr fast nie gescholten, ganz im Gegensatz zu den Gegnern eines \u00fcberbordenden Staates. Die Rechnung ist aber noch nicht fertig! Um 60% der Staatsausgaben wird j\u00e4hrlich gestritten, so z.B. beim NASA-Budget, das zwar nur 0.5% davon ausmacht. Jedes Promille davon besch\u00e4ftigt die Politiker allerdings wochenlang! Niemand spricht aber von den restlichen 40%, bei denen es sich um gesetzlich gebundene Sozialabgaben handelt, mit denen ein Obama sein Stimmvolk bei der Stange h\u00e4lt bzw. kauft. Kreise, die meist nicht arbeiten und sich ihren Lebensunterhalt von jenen Steuerzahlern finanzieren lassen, die noch produktiv sind. Nat\u00fcrlich heisst es wie in der Schweiz oder Griechenland genau umgekehrt, aber die Zahlen sprechen eine andere Sprache! Sie sagen insbesondere aus, dass durch den Verzicht auf die \u00dcbersozialisierung das gewaltige Staatsdefizit gar nicht best\u00fcnde in einem dermassen produktiven Land! Auch die kontraproduktive Rappenspalterei bei den wirklich wichtigen Staatsaufgaben und damit die L\u00e4hmung des Landes w\u00fcrde gleichzeitig wegfallen. Jetzt werden Sie verstehen, warum die Offenlegung solcher gar nicht dermassen komplexen Zusammenh\u00e4nge zu den bestbewachten L\u00fcgen in allen L\u00e4ndern geh\u00f6ren, und warum periodisch populistische Regierungen \u00abrein demokratisch\u00bb an die Macht kommen. Aber auch, warum st\u00e4ndig jene Parteien als populistisch bezeichnet werden \u00abm\u00fcssen\u00bb, die solchen Fehlentwicklungen einen Riegel schieben wollen.<\/p>\n<p>17. Februar 2012: Komisch: wer die Wahrheit st\u00e4ndig wiederholt, bei dem heisst es nur \u201cDas haben sie doch schon mal gesagt!\u201d, aber das ist nat\u00fcrlich keine Entkr\u00e4ftung dieser Wahrheit. Hundertfach wiederholte L\u00fcgen gehen dagegen klaglos durch. In den Medien, beim Staat und sogar in der Werbung.<\/p>\n<p>16. Februar 2012: Vor den USA-Pr\u00e4sidentenwahlen geht die Angst um, Obama k\u00f6nnte trotz seiner katastrophalen Politik zum Schaden des Landes wiedergew\u00e4hlt werden. Wie ist ein so \u00abunlogisches\u00bb Verhalten in einem demokratischen Land \u00fcberhaupt erkl\u00e4rbar? Es geht jetzt eben die fein s\u00e4uberlich geplante Staatsdiener-Saat auf der ganzen Welt auch in den USA auf! F\u00e4ulnis von innen her wie im Alten Rom. Die Medien mischen auf der Jagd nach Einschaltquoten kr\u00e4ftig mit. In Griechenland zeichnet sich ein leider unvermeidlich harter Weg zur\u00fcck zur Normalit\u00e4t ab. Letzte Hoffnung vor dem Weg zum Demokratie-kompatiblen Niedergang.<\/p>\n<p>14. Februar 2012: Das Staats-Perpetuum Mobile \u2013 warum soll das besser funktionieren als in der Physik? Aus nix wird nix, trotz fixen Zinsvorgaben, Notenpresse und L\u00e4hmung jeder allerletzten Eigeninitiative durch einen sich selber m\u00e4stenden Beamtenstaat.<\/p>\n<p>12. Februar 2012: Ist doch komisch, warum die reiche Schweiz einen so geringen Eigenheim-Anteil hat, oder warum sich Familien in Entwicklungsl\u00e4ndern sieben Kinder leisten k\u00f6nnen, w\u00e4hrend bei uns schon 1-2 ein mittleres Einkommen auffressen und selbst gem\u00e4ssigte Egoisten unter der Ferienschweizern oft ganz auf Kinder verzichten.<\/p>\n<p>9. Februar 2012: Einige der ganz stabilen Firmen der Schweizer Maschinenindustrie d\u00fcrfen sich r\u00fchmen, diesen Status ohne einen Franken Leihgeld von Banken erwirtschaftet zu haben. Sie haben dies mit den Eigenmitteln aus fr\u00fcheren, von Anfang an rentablen, Projekten geschafft, waren also ihre eigene Bank. Falls sie das Geld auch nicht in eigenen Tresoren aufbewahrt haben, von Zinsen waren sie nicht abh\u00e4ngig. Anders die Banken, wenn die Zinsen zu beiden Seiten des virtuellen Perpetum Mobile auf Null zu sinken drohen. Sie m\u00fcssten sich eigentlich fragen, welche Existenzberechtigung sie in einer Zeit noch haben, wo sie arbeitsf\u00e4hige Talente von rentableren Wirtschaftszweigen abziehen und (noch) gut bezahlt, wenn auch unterfordert, leerlaufen lassen, marginale, aber lebenswichtige Industriezweige mit in den Abgrund ziehen und im Gefolge der ganzen Fluchtgelddebatte zum schlechten Image der Schweiz beitragen. Vom (vorl\u00e4ufig noch \u00ab\u2019dank\u2019 \u2018t\u00fcchtigen\u2019 Banken\u00bb) starken Franken ganz zu schweigen, der die Exportindustrie belastet. Besser w\u00fcrde sich das Land um konkurrenzf\u00e4hige Zweige wie die Uhren- und Pharmaindustrie oder wenn\u2019s sein muss auch den Tourismus konzentrieren oder sich um einen besseren Platz in der Pisa-Statistik bem\u00fchen. Damit w\u00fcrden wir das Image, das wir einmal hatten, wirklich durch Eigenleistung auch verdienen.<\/p>\n<p>7. Februar 2012: \u00abWie Frau sein\u00bb \u2013 \u00fcber dieses Buch gabe es heute einen Bericht in der Zeitung, den ich als Autor von \u00abDas weibliche Betriebssystem\u00bb nat\u00fcrlich sofort gelesen habe. Das Zitat eines Psychotherapeuten fand ich besonders interessant: \u00abEs ist ein grosses Tabu, sich auf die archaische Ebene zu beziehen.\u00bb So isses: die Leute wollen nicht die Wahrheit h\u00f6ren! Ich hatte mich im Buch zum Gl\u00fcck vorsichtig formuliert, doch aus hundert verschiedenen Richtungen geht es auch bei mir immer wieder darum: Das weibliche Betriebssystem ist \u00fcber Jahrmillionen an den Aufgaben gewachsen, die es erf\u00fcllen musste! Das \u00abGleichgewicht des Schreckens\u00bb zwischen den Geschlechtern kann man sogar sehr positiv sehen und gut damit leben, ohne die Wahrheit st\u00e4ndig leugnen und Tabus schaffen zu m\u00fcssen.<br \/>\nBitte \u00fcberzeugen Sie sich doch selber!<\/p>\n<p>6. Februar 2012: \u00abUns Schweizern geht es nur um den Erhalt von Fussballclubs, nicht um das Geld\u00bb. Daher fassen wir die maroden russischen oder iranischen Sponsoren mit Samthandschuhen an, damit niemand merken soll, dass es uns nur um\u2019s Geld geht und wir sogar den Bankrott des Fussball-Idealismus in unserem Land in Kauf nehmen.<\/p>\n<p>5. Februar 2012: Den Schweizer Banken ging es beim Steuerklau in den USA von Anfang an nur um\u2019s Geld. In Schweizer Zeitungen hiess es heute aber genau umgekehrt: \u00abDen USA geht es um Geld, nicht um Moral\u00bb. Wenn man die Titel-Schlagzeile nicht \u00abum jeden Preis\u00bb so dick h\u00e4tte drucken wollen, h\u00e4tte sogar die korrekte Antwort eines befragten Politikers auf die Zeile gepasst: \u00ab\u2026nicht nur um Moral\u2026\u00bb. Der Dieb in den eigenen Reihen muss eben um jeden Preis gut dargestellt werden, und das Opfer f\u00e4llt blindlings unter die Antiamerikanismus-Keule, damit niemand den Kopfstand merken soll.<\/p>\n<p>4. Februar 2012: Wenn eine US-Firma \u00e0 tout prix von der Schweiz aus gesch\u00e4ften will, dann sind es weniger die fleissigen Arbeitskr\u00e4fte mit ihren h\u00f6chsten L\u00f6hnen rundum bei 5 oder 6 Wochen Ferien \u2013 sondern vermutlich etwas Anderes. Wenn\u2019s dann mal ins Auge ging, dann reiben sich Alle bei uns die Augen, die vom Manna des Himmels gelebt haben. Die Kleinen und die Grossen.<\/p>\n<p>2. Februar 2012: \u00abKeine Macht den Doofen\u00bb \u2013 das kann ja gar nicht im Interesse der meistens Regierenden liegen! Es ist der Titel des neuesten Buches von Michael-Schmidt-Salomon, das im Laufe dieses Monats erscheint. Jeder, der MSS kennt, darf gespannt sein.<\/p>\n<p>1. Februar 2012: Zur Tages-Anzeiger-Serie \u00fcber Atheismus, die erwartungsgem\u00e4ss Unverdauliches aus der Dom\u00e4ne biologischer Softwarefehler im Grosshirn zu Tage gef\u00f6rdert hat: Gegen Dummheit kann man nicht anschiffen. Trotzdem sind wir immer wieder gefordert, Stellung zu beziehen. Eine Kurzformulierung geht so: \u00abDie Religionen werden an ihren eigenen Entt\u00e4uschungen und Widerspr\u00fcchen eingehen, weil die Gl\u00e4ubigen st\u00e4ndig aus ihren eigenen Behauptungen Schl\u00fcsse ziehen. Man kann ihnen dabei nur frohe Zweifel w\u00fcnschen!\u00bb<\/p>\n<p>29. Januar 2012: K\u00fcrzlich habe ich einen Disput mit Leserreaktionen im Tages-Anzeiger verfolgt. Die Zuschreiber sind ja schlimmer als die Griechen! So schlimm kann es mit der Schweiz unm\u00f6glich stehen. Wenn diese Kaliber repr\u00e4sentativ f\u00fcr unser Land w\u00e4ren, dann br\u00e4uchten wir 100 und nicht nur 50% der Ingenieure und sicher viel mehr als nur 30% der \u00c4rzte aus dem Ausland!<\/p>\n<p>28. Januar 2012: Selbst einem hoch intelligenten Ausserirdischen, oder vielleicht gerade einem solchen, d\u00fcrfte es unm\u00f6glich sein, eine heilige Kuh oder gar ein Glaubensbekenntnis zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>27. Januar 2012: Der zu Recht ber\u00fchmte Komiker Walter Roderer hat schon vor Jahrzehnten gesagt, dass die Schweiz von zwei Seiten her kaputt gemacht werde. Wie recht er hatte, zeigt sich heute immer deutlicher. Auf der einen Seite sind es die Wirtschaftskriminellen, welche ungerechten Lohn f\u00fcr nicht Geleistetes einziehen. Auf der anderen Seite sind es die Gewerkschaften, welche daf\u00fcr sorgen, dass auch die Faulen unten in der Pyramide gleich gut leben wie die Fleissigen, deren T\u00fcchtigkeit auch ohne Gewerkschaft schon immer die beste Lebensversichung war.<\/p>\n<p>26. Januar 2012: \u00abJetzt haben wir schon zwei AKWs vom Netz genommen, und die Strompreise steigen noch immer!\u00bb<br \/>\nSolche idiotischen, aber schon bald ernst gemeinten, Aussagen stehen uns noch bevor, wenn es so weitergeht. Ein erster Anfang ist gemacht: gen\u00fcsslich berichten die Medien von den Defiziten, welche die grossen Stromproduzenten der Schweiz im letzten Jahr eingefahren haben. Nichts wird allerdings von den Ursachen gesagt, welche dazu gef\u00fchrt haben: immer mehr sinnlose Auflagen und ineffiziente Wind- und Solar-\u00abKraftwerke\u00bb verteuern die Produktion, w\u00e4hrend die Stromkosten tief gehalten werden, um den B\u00fcrger den ganzen Wahnsinn nicht merken zu lassen. Irgendwann kommt die Stunde der Wahrheit, wie mit Europa. Wenn die AKWs einmal ganz abgestellt sind, dann ist es zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p>24. Januar 2012: Nach Jahrzehnten gibt es in Mexiko wieder einmal eine grosse Trockenheit, und die Ursache wird der Globalen Erw\u00e4rmung zugeschoben. Was war es denn vor 70 Jahren? Oder vor 1000 Jahren, als die Pueblo-Indianer noch vor dem Industriezeitalter ihre angestammten Gebiete verlassen haben? Heute wie damals leiden die Bauern, aber die Schuld wird nat\u00fcrlich den USA zugeschoben, und zwar wegen den Importen. Heilige Einfalt: welche t\u00fcchtige Volkswirtschaft sollte es denn sonst sein, welche seit jeher die halbe Welt bei jeder D\u00fcrre noch durchgef\u00fcttern konnte? Die Chinesen?<\/p>\n<p>19.Januar 2012: \u00dcber die USA darf jede L\u00fcge ungestraft verbreitet werden. \u00dcber gewisse andere L\u00e4nder nicht einmal die Wahrheit. Wer kann daran nur ein Interesse haben?<\/p>\n<p>13. Januar 2012: Am 27.9.2011 hiess es in meinem Blog: \u00abEine zeitlang kann man alle Leute bel\u00fcgen, und einige Leute auch die ganze Zeit, aber man kann nicht alle Leute die ganze Zeit bel\u00fcgen\u00bb. Dieses Sprichwort bewahrheitete sich wieder einmal w\u00e4hrend dem Skandal um die Schweizerische Nationalbank. Einige ehrliche Beobachter mit Einblick hatten l\u00e4ngst festgestellt, dass Fehlentscheide schon fr\u00fcher nicht anders erkl\u00e4rt werden konnten als mit der Unt\u00e4tigkeit oder Unf\u00e4higkeit der SNB-Leitung oder der Aufsichtsorgane. Dies wiederum liess sich immer deutlicher als Folge der politischen oder gar parteipolitischem Unkultur im Filz zwischen Bundesrat und Bankrat erkennen, weil hier Laien Entscheide trafen, die angesicht ihrer weltweiten Auswirkungen eigentlich die Kompetenz von Bankfachleuten erfordert h\u00e4tten. Irgendwann war der Punkt erreicht, wo Christoph Blocher die \u00fcberreife Eiterbeule nur noch aufstechen musste. Der gut eidgen\u00f6ssische Weg folgte dann den politischen Vorgaben: erst Leugnung der Fakten und Versuch zur Vertauschung der Unschuldigen mit den Schuldigen, schliesslich verzweifelter Versuch, den angerichteten Schaden der SVP zuzuschreiben. Als flankierende Massnahme tauchten im Internet Witze auf, die sich immer \u00fcber die Unschuldigen lustig machen und nie umgekehrt. Peinlich das Aufbieten aller Parteioberen f\u00fcr Statements in einer Tagesschau. Ausgerechnet diese Elite der Unkundigen bot L\u00f6sungen und Erkl\u00e4rungen an, dabei waren sie selber die ganze Zeit das Problem gewesen und nicht der ex-Bundesrat als \u00abwhistle blower\u00bb. In den 1960ern \u00fcbernahm diese Rolle noch ein Engl\u00e4nder: Lord Arran. Er hatte unsere Banker damals als die \u00abGnomen von Z\u00fcrich\u00bb bezeichnet.<\/p>\n<p>8. Januar 2012: Dies ist der 222. Blog-Tageseintrag, und am allermeisten staune ich selber, warum mir die Ideen nicht ausgegangen sind. Der Wahnsinn der Welt liefert eben st\u00e4ndig Nachschub. Warum tue ich mir das aber an, t\u00e4glich Luftballone zu zerstechen, die uns (Ihnen und mir!) als solide Stahlkugeln angedreht werden? Nun, erstens dient es der geistigen Ert\u00fcchtigung, zweitens spendet es nachweisbar Freude bei Gleichgesinnten und drittens m\u00f6chte ich nie zur Internationale der Schwachen geh\u00f6ren, die geschwiegen haben. Eine kurze Pause werde ich mir aber erlauben, bis mir wieder der Kragen platzt.<\/p>\n<p>7. Januar 2012: Die \u00abUnited Launch Alliance\u00bb, die seit 2006 s\u00e4mtliche Atlas- und Delta-Raketen f\u00fcr die NASA und das Milit\u00e4r abschiesst, hatte in allen Jahren seither keinen einzigen Fehlstart zu verzeichnen und auch 2011 wieder 11 grosse Nutzlasten im Wert von 20 Milliarden Dollar in den Weltraum bef\u00f6rdert. Darf auch einmal gesagt werden, denn davon k\u00f6nnen einige andere Raumfahrtorganisationen nur tr\u00e4umen.<\/p>\n<p>6. Januar 2012: Das Einzige, wo man den blinden Kritikern der Kernenergie Recht geben muss: ja, mit unseren Poeten, Historikern, Philosophen, Redaktoren, ja sogar Musikern, Komikern, Blumenbinderinnen, Hundecoiffeuren, Natur\u00e4rzten und Sozialarbeitern werden wir weder den Stand der Technologie noch die Zivilisation auf dem heutigen Stand halten k\u00f6nnen, zumindest in L\u00e4ndern mit technophober Wohlstandsverwahrlosung. Es braucht noch ein paar Physiker, Ingenieure und Techniker \u2013 auch weibliche! An Weiterentwicklung in eine Zukunft ohne \u00d6l, Gas und Kohle d\u00fcrfen wir schon gar nicht denken, obwohl uns der noch sonnenfernere Mars zeigen k\u00f6nnte, dass es geht: mit Kernenergie zur Stromproduktion auf unabsehbare Zeit. Wo sind pl\u00f6tzlich all jene, die mir weismachen wollten, dass die Chinesen schon bald auf dem Mars sind?<\/p>\n<p>5. Januar 2012: Wenn in einem Land das Budget aus dem Ruder l\u00e4uft, weil sich zu viele Staatsdiener besch\u00e4ftigt haben, dann werden die Steuern erh\u00f6ht, statt die Ursache zu bek\u00e4mpfen. Dies nur deshalb, weil es in L\u00e4ndern mit eh schon hoher Staatsquote am wenigsten Mut f\u00fcr diese Massnahme braucht. Dort, wo tiefer gehende Einsichten der B\u00fcrger den Staat in die Schranken gewiesen haben, ist das Budget bald wieder ausgeglichen.<\/p>\n<p>4. Januar 2012: Schon der Kantonsschule wuchs mein Eindruck, dass es aus dem Pool der d\u00fcmmsten Sch\u00fcler zu viele Juristen geben wird, deren einzige Aufgabe darin besteht, daf\u00fcr zu sorgen, dass Gaunereien auf dem Altar des sozialen Ausgleiches bis in h\u00f6chste H\u00f6hen \u00ablegal\u00bb ablaufen.<\/p>\n<p>3. Januar 2012: In Sachen Kampfflugzeugbeschaffung geht es mir wie dem Schweizer Volk: ich verstehe einfach zu wenig davon. Selbst als lebenslanger Interessent an der Aviatik, aber eben doch nicht selber Pilot. M\u00fcsste ich auf die Frage \u00abJa oder Nein\u00bb f\u00fcr Milit\u00e4rjets bei der Schweizer Armee antworten wie in der k\u00fcrzlich landesweiten Umfrage, m\u00fcsste ich mich ehrlicherweise der Minderheit der \u00abweiss nicht\u00bb anschliessen oder dann emotional mit \u00abnein\u00bb antworten wie die Mehrheit. Zu gross w\u00e4re die Versuchung, 5 Milliarden einzusparen, selbst als Autor des Buches \u00abSparer leben gef\u00e4hrlich\u00bb und gleichzeitiger \u00abSpielernatur\u00bb mit Lust zum Risiko-Einsatz. Kampfflugzeuge sind eigentlich eine Lebensversicherung, die selbst in der versicherungsfreudigen Schweiz paradoxerweise nicht f\u00fcr n\u00f6tig erachtet werden.<\/p>\n<p>2. Januar 2012: Der Sozialstaat ist Opium f\u00fcr das Volk.<\/p>\n<p>1. Januar 2012: Fr\u00fcher haben die Menschen in schwierigeren Zeiten als heute den Blick gelegentlich gratis zum Sternenhimmel erhoben und ihre irdischen Sorgen damit etwas relativiert. Heute schauen sie in den Fernsehapparat oder ins Internet und verst\u00e4rken ihre Depressionen unter Gleichgesinnten. In der Schweiz sogar f\u00fcr teure Zwangsgeb\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30. Juni 2012: Arme Leute in Griechenland \u00fcberleben dank dem wiederentdeckten Tauschhandel. DER STAAT kann dabei allerdings nichts absaugen, aber das ist ja gerade das Geheimnis. 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