{"id":637,"date":"2010-12-07T06:09:26","date_gmt":"2010-12-07T05:09:26","guid":{"rendered":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/"},"modified":"2022-05-14T10:44:57","modified_gmt":"2022-05-14T09:44:57","slug":"historisches-zur-astrosoftware","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/kontakt\/historisches-zur-astrosoftware\/","title":{"rendered":"Historisches zur Astrosoftware"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Die Wurzeln der Astrosoftware reichen bis in die Mitte der Sechzigerjahre zur\u00fcck, als Bruno Stanek die ersten Computer an der ETH und in der Basler chemischen Industrie zur Verf\u00fcgung standen. Astro-Trickfilme bekam die \u00d6ffentlichkeit anl\u00e4sslich seiner Fernsehsendungen zu den Mondfl\u00fcgen ab 1968 und bis 1976 in seiner TV-Sendereihe &#8222;Neues aus dem Weltraum&#8220; &#8211; im Rahmen der damaligen M\u00f6glichkeiten &#8211; zu sehen. Hinter den Kulissen bekam die Software eine immer gr\u00f6ssere Bedeutung bei Stanek&#8217;s Sachb\u00fcchern zu Astronomie und Raumfahrt. Eine\u00a0 eigentliche Renaissance erlebte diese T\u00e4tigkeit ab 1993, als sich multimediale M\u00f6glichkeiten abzuzeichnen begannen: Bild, Ton, Text und Computeranimation in Echtzeit gerechnet. Von Ende 1994 an wurden die nun computerunterst\u00fctzten\u00a0 Weltraumvortr\u00e4ge gleichberechtigt durch Dias und LCD-Projektionen illustriert. 1995 erschien die erste CD-Ausgabe\u00a0 Planetenlexikon (nach mehreren Hallwag-Buchauflagen seit 1979) bei Acadia, und 1997 folgte auch die logische Begleit-CD, das Raumfahrtlexikon, nunmehr im eigenen Verlag, der Astrosoftware Dr. B.L. Stanek. Ab dieser Zeit gen\u00fcgten Bild, Ton und Animation ausnahmslos ab Computer zur Illustration von Stanek&#8217;s Weltraumvortr\u00e4gen. 1998 lag auch das neue Planetenlexikon in der 32-Bit-Ausstattung und im eigenen Verlag als CD vor. Ab 2002 wurden beide Lexika nur noch auf DVD herausgegeben. Viele Weltrauminteressierte pflegen nach \u00fcber f\u00fcnf Jahrzehnten Weltraumberichterstattung\u00a0 ihr Hobby auch durch pers\u00f6nliche Kontakte mit dem Autor, sei es mit den diversen Publikationen (2004-2022 v.a. im Schweizer Aviatikermagazin Cockpit), an Vortr\u00e4gen oder direkt \u00fcber E-Mail.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Digigraphics1974-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Digigraphics1974-1\" src=\"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Digigraphics1974-1-300x243.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"243\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bild: Schon im Juli 1973 stand Bruno Stanek das ganz neue Computer-Grafiksystem \u00abDigigraphics\u00bb am Rechenzentrum der ETH in Z\u00fcrch f\u00fcr Simulationen zur Verf\u00fcgung. Hier nutzte er es bereits f\u00fcr interaktive Simulationen in einer Wissenschafts-Sendung des Schweizer Fernsehens. Dabei wurde auch das Sonnensystem (Bild unten), der Komet Kohoutek und ein Kochherd zum Nachweis eines Stromspareffektes auf dem runden Bildschirm mit 2048 Pixeln Durchmesser sichtbar gemacht. Man konnte die 16mm-Mikrofilmanlage sogar zur Herstellung von l\u00e4ngeren Einspiel-Trickfilmen \u00abzweckentfremden\u00bb, was die t\u00e4glich ohnehin entwickelten 50m-Filmrollen statt nur f\u00fcr ein paar Grafik-Frames der ETH-Forscher viel effizienter nutzte&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Digigraphics1974-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Digigraphics1974-3\" src=\"http:\/\/stanek.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Digigraphics1974-3-300x243.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"243\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wurzeln der Astrosoftware reichen bis in die Mitte der Sechzigerjahre zur\u00fcck, als Bruno Stanek die ersten Computer an der ETH und in der Basler chemischen Industrie zur Verf\u00fcgung standen. 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